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Dokumentenidentifikation DE102006023235A1 22.11.2007
Titel Walze
Anmelder Voith Patent GmbH, 89522 Heidenheim, DE
Erfinder Begemann, Ulrich, 89522 Heidenheim, DE;
Gamsjäger, Norbert, Dr., Bad Fischau, AT;
Gronych, Daniel, 89522 Heidenheim, DE;
Hilbing, Robert, Dr., 89081 Ulm, DE;
Jungklaus, Hasso, Gmunden, AT;
Kleiser, Georg, Dr., 73540 Heubach, DE;
Koplin, Robert, 89555 Steinheim, DE;
Berger, Susanne, Dr., 89518 Heidenheim, DE
DE-Anmeldedatum 18.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023235
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse D21F 3/08(2006.01)A, F, I, 20060518, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16C 13/00(2006.01)A, L, I, 20060518, B, H, DE   
Zusammenfassung Eine Walze, insbesondere Zentralwalze, einer Pressenanordnung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, ist mit einem Walzenbezug versehen, der zumindest auf seiner der Faserstoffbahn zugewandten Außenseite eine mittlere Rauhigkeit RA in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 20 µm, insbesondere in einem Bereich von etwa 1,5 bis etwa 15 µm und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 10 µm besitzt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Walze, insbesondere eine Zentralwalze einer Pressenanordnung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn. Sie betrifft ferner eine Pressenanordnung mit einer solchen Walze sowie eine mit einer solchen Pressenanordnung versehene Papiermaschine.

Die Bezüge von Zentralwalzen, mit denen die Faserstoffbahn in der betreffenden Pressenanordnung direkt in Kontakt kommt und von der sie entsprechend wieder abgelöst werden muss, werden bisher sehr glatt ausgeführt. Dabei werden häufig CeraLease-Bezüge eingesetzt. Bekannte Walzenbezüge besitzen eine mittlere Rauhigkeit RA bis etwa 1,4 &mgr;m. Derzeit übliche, im Zusammenhang mit entsprechende Bezüge aufweisenden Zentralwalzen eingesetzte Schaber, die in der Regel aus einem Epoxidharz-Kohlefaser-Glasfaser-Gewebe bestehen, weisen eine durchschnittliche Lebensdauer von 7 bis 14 Tagen auf. Durch die Beschaberung nimmt die Rauhigkeit der Walzenbezüge über die Lebensdauer betrachtet deutlich ab.

Bei Papieren, bei denen auf geringe Zweiseitigkeit und hohes spezifisches Volumen Wert gelegt wird, d.h. also hauptsächlich bei LWC-Papieren und holzfreien Copy-Papieren ist im Fall einer DuoCentri II- oder DuoCentri-NipcoFlex-Pressenkonfiguration ohne vierte Presse eine Rauhigkeits-Zweiseitigkeit von 20 bis 70 % nach Bendtsen zu erwarten. Diese muss durch hohe Nipplasten im Kalander ausgeglichen werden, was einen entsprechenden Volumenverlust mit sich bringt.

Infolge der hohen Glätte der bisher bekannten Zentralwalzenbezüge ist ein hoher Zug erforderlich, um die Faserstoff- bzw. Papierbahn von der Zentralwalze zu lösen. Dabei ist unter "Zug" die Geschwindigkeitsdifferenz benachbarter bahntragender Oberflächen zu verstehen. In bestimmten Fällen treten zudem Instabilitäten beim Ablöseverhalten auf, was Zugschwankungen zur Folge hat.

Es sind bereits Kompaktpressenanordnungen bekannt, bei denen die Zentralwalze mit einer Saugpresswalze einen ersten Pressnip und mit einem Gegenelement einen darauf folgenden zweiten Pressnip bildet und zwischen der Saugpresswalze und einem Gegenelement ein dem ersten Pressnip vorangehender weiterer Pressnip gebildet wird (vgl. z.B. DE 10 2004 003 674 A1). Angesichts des relativ glatten Zentralwalzenbezugs ergibt sich hierbei eine bestimmte Rauhigkeits-Zweiseitigkeit des Rohpapiers. Zur Glättung der raueren Papierseite ist in diesem Fall eine vierte Presse erforderlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Walze, eine verbesserte Pressenanordnung sowie eine verbesserte Papiermaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen die Entstehung der Rauhigkeits-Zweiseitigkeit der Faserstoffbahn bzw. des Rohpapiers bei minimalem Aufwand bereits in der Pressenpartie minimiert werden kann.

Bezüglich der Walze wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass sie mit einem Walzenbezug versehen ist, der zumindest auf seiner der Faserstoffbahn zugewandten Außenseite eine mittlere Rauhigkeit RA in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 20 &mgr;m, insbesondere in einem Bereich von etwa 1,5 bis etwa 15 &mgr;m und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 10 &mgr;m besitzt.

In vorteilhafter Weise besitzt der Walzenbezug zumindest auf seiner Außenseite eine mittlere Rauhigkeit RA in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 10 &mgr;m, bevorzugt in einem Bereich von etwa 4 bis etwa 10 &mgr;m.

Dabei kann die genannte mittlere Rauhigkeit RA insbesondere nach DIN 4768 gemessen werden. Es sei insbesondere auch auf die Normen DIN 4762, DIN 4775 und ISO 4288 verwiesen. Danach gibt die mittlere Rauhigkeit RA den mittleren Abstand eines Messpunktes auf der Oberfläche zur Mittellinie an. Die Mittellinie schneidet innerhalb der Bezugsstrecke das wirkliche Profil so, dass die Summe der betragsmäßigen Profilabweichungen, bezogen auf die Mittellinie, minimal wird. Die mittlere Rauhigkeit RA entspricht also dem arithmetischen Mittel der Abweichung von der Mittellinie.

Erfindungsgemäß wird die Zentralwalze also mit einem Bezug definierter mittlerer Rauhigkeit RA ausgestattet, die höher liegt als die derzeit übliche mittlere Rauhigkeit RA. Die Bezugshärte bleibt vorteilhafterweise im derzeit üblichen Bereich, wobei sie vorteilhafterweise auch weicher gewählt sein kann. Damit wird eine höhere Rauhigkeit der der Zentralwalze zugewandten Seite der Faserstoffbahn bzw. Papierbahn erzielt, was eine niedrigere Rauhigkeits-Zweiseitigkeit beispielsweise des Rohpapiers bewirkt. Aufgrund der dadurch geringeren notwendigen Kalanderarbeit kann ein höheres spezifisches Volumen erreicht werden.

Durch die höher Rauhigkeit des Walzenbezuges kann die Faserstoff- bzw. Papierbahn aufgrund der geringeren Haftneigung zudem mit geringerem Zug und geringen Zugschwankungen von der Zentralwalze abgezogen werden, was sich positiv auf die Rohpapierporosität auswirkt und gegebenenfalls eine höhere Papiermaschinengeschwindigkeit sowie einen höheren Laufzeitwirkungsgrad ermöglicht.

Die Rauhigkeit kann beispielsweise mit einem Perthometer oder anderen Tastschnittgeräten gemäß gültiger DIN-Normen gemessen werden.

Es ergibt sich somit ein definierter Rauhigkeitsbereich der Zentralwalze für die betreffende Kompaktpressenanordnung, wobei die sonst glatte Seite der Faserstoffbahn rauer gemacht wird, was die Rauhigkeits-Zweiseitigkeit entsprechend minimiert.

Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze besitzt der Walzenbezug eine Härte in einem Bereich von etwa 80 bis etwa 99 Shore D bzw. in einem Bereich von etwa 700 bis etwa 1500 Vickers 0.3. So wird diese Härte gemäß gültiger DIN-Normen gemessen. Dabei kann die Härte z.B. nach den Normen DIN EN ISO 6507, DIN 53505 und DIN 7868 gemessen werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze umfasst der Walzenbezug eine Basismatrix sowie eine oder mehrere in die Basismatrix eingebettete Füllstoffkomponenten. Dabei sind vorteilhafterweise die Stabilität des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Basismatrix und die das Ablösen der Faserstoffbahn von der Walze betreffenden Releaseeigenschaften des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Füllstoffkomponente bzw. Füllstoffkomponenten bestimmt.

Auf diese Weise können die Füllstoffe an der Bezugsoberfläche durch Abnutzung oder Reibwirkung des der Walze zugeordneten Schabers aus der Basismatrix ausgelöst werden, um eine stets neue Rauhigkeit zu erzeugen. Das Rauhigkeitsprofil sowie das Releaseverhalten des Walzenbezugs bleiben somit über die Lebensdauer des Bezugs näherungsweise konstant.

Bei einer vorteilhaften zweckmäßigen Ausführungsform ist zumindest eine Füllstoffkomponente mit einer Korngröße in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 100 &mgr;m, vorzugsweise in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 80 &mgr;m vorgesehen.

Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn zumindest eine Füllstoffkomponente in Form von Kugeln vorgesehen ist, was insbesondere im Hinblick auf einen möglichst geringen Schaberverschleiß günstig ist.

Zweckmäßigerweise ist zumindest eine mineralische Füllstoffkomponente vorgesehen.

Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze ist zumindest eine der folgenden Füllstoffkomponenten vorgesehen: CaCO3, TiO2, Quarz, Korund, Siliziumcarbid, Glas.

Mit besonderen Vorteil ist die erfindungsgemäßen Walze zur Herstellung und/oder Behandlung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier und von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier verwendbar.

Erfindungsgemäß wird die zuvor angegebene Aufgabe auch gelöst durch eine Pressenanordnung zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- und/oder Kartonbahn, die sich dadurch auszeichnet, dass sie eine erfindungsgemäße Walze, insbesondere Zentralwalze, umfasst.

Insbesondere bei Walzenbezügen höherer Rauhigkeit sind geeignete Schaber einzusetzen, die trotz hohen Abriebs durch den Walzenbezug eine ausreichend lange Standzeit bei gleicher oder besserer Reinigungswirkung als bisher aufweisen. Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pressenanordnung ist der Walze dazu ein Schaber aus faser- und/oder partikelverstärktem Werkstoff auf Kohlefaser- oder Keramikfaserbasis zugeordnet.

Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pressenanordnung bildet die Zentralwalze mit einer Saugpresswalze einen ersten Pressnip und mit einem Gegenelement einen darauf folgenden zweiten Pressnip.

Dabei kann als Gegenelement insbesondere eine Schuhpresseinheit vorgesehen und der zweite Pressnip entsprechend durch einen Schuhpressnip gebildet sein.

Bevorzugt bildet die Saugpresswalze mit einem Gegenelement einen dem ersten Pressnip vorangehenden weiteren Pressnip.

Wie bereits erwähnt, ist die erfindungsgemäße Walze bzw. Zentralwalze und die erfindungsgemäße Pressenanordnung mit besonderem Vorteil unter anderem zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier verwendbar.

Entsprechend schafft die Erfindung auch eine Maschine zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier mit einem Stoffauflauf und Former, einer erfindungsgemäßen Pressenanordnung, einer Trockenpartie, einem Auftragsaggregat für Stärke, einer Nachtrockenpartie, einem oder zweite Hart- oder Softnipkalandern und einer Aufrollung.

Als Former kann vorteilhafterweise insbesondere ein Hybridformer oder ein Gapformer vorgesehen sein.

Die eine erfindungsgemäße Walze bzw. Zentralwalze umfassende Pressenanordnung ist vorteilhafterweise durch eine Kompaktpresse, vorzugsweise durch eine DuoCentri-NipcoFlex-Presse gebildet.

Wie bereits erwähnt, kann die erfindungsgemäße Walze bzw. Zentralwalze und die erfindungsgemäße Pressenanordnung mit besonderem Vorteil unter anderem auch zur Erzeugung von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier verwendet werden.

Dazu schafft die Erfindung entsprechend auch eine Maschine zur Herstellung von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier, mit einem Stoffauflauf und Former, einer erfindungsgemäßen Pressenanordnung, einer Trockenpartie, einem Vorkalander und einer oder mehreren Vorrichtungen zum Auftragen von Farbe vorzugsweise mit dazwischen angeordneten Trocknungsmitteln.

Bei einer zweckmäßigen praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine umfasst diese ferner einen Multinip-Kalander und eine Aufrollung.

Der Prozess kann jedoch auch derart aufgebaut sein, dass diese Faser- bzw. Papierbahn dazwischen aufgewickelt und zur weiteren Verarbeitung wieder abgewickelt wird.

Von Vorteil ist insbesondere auch, wenn der Trockenpartie wenigstens eine Impingement-Trocknungseinrichtung zugeordnet ist.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:

1 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier und

2 eine schematische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Maschine zur Herstellung von LWC-Papier.

1 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform einer Maschine 10 zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier.

Die Maschine 10 umfasst einen Stoffauflauf und Former 12, eine Pressenanordnung 14 mit einer eine definierte mittlere Rauhigkeit RA aufweisenden Zentralwalze 16, einer Trockenpartie 18, einem Auftragsaggregat 20 für Stärke, einer Nachtrockenpartie 22, einem oder zwei Hart- oder Softnipkalandern 24 und einer Aufrollung 26.

Die Zentralwalze 16 der Pressenanordnung 14 bildet mit einer befilzten Saugpresswalze 28 einen ersten Pressnip 30 und mit einem Gegenelement, hier einer Gegenwalze 32 einen darauf folgenden zweiten Pressnip 34. Zudem bildet die Saugpresswalze 28 mit einem Gegenelement, hier wieder einer Gegenwalze 36 einen dem ersten Pressnip 30 vorangehenden weiteren Pressnip 38.

Die direkt von der Papierbahn berührte Zentralwalze 16 ist mit einem Walzenbezug versehen, der zumindest auf seiner der Faserstoff- bzw. Papierbahn 40 zugewandten Außenseite eine mittlere Rauhigkeit RA in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 20 &mgr;m, insbesondere in einem Bereich von etwa 1,5 bis etwa 15 &mgr;m und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 10 &mgr;m besitzt. Vorteilhafterweise besitzt der Walzenbezug zumindest an seiner Außenseite eine mittlere Rauhigkeit RA in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 10 &mgr;m und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 4 bis etwa 10 &mgr;m.

Bevorzugt besitzt der Walzenbezug eine Härte in einem Bereich von etwa 80 bis etwa 99 Shore D bzw. in einem Bereich von etwa 700 bis etwa 1500 Vickers 0.3.

Zudem umfasst der Walzenbezug vorteilhafterweise eine Basismatrix sowie eine oder mehrere in die Basismatrix eingebettete Füllstoffkomponenten, wobei bevorzugt die Stabilität des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Basismatrix und die das Ablösen der Faserstoff bzw. Papierbahn von der Zentralwalze 16 betreffenden Releaseeigenschaften des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Füllstoffkomponente bzw. Füllstoffkomponenten bestimmt sind.

Bei dem Former 12 kann es sich beispielsweise um einen Hybridformer oder um einen Gapformer handeln.

Die Pressenanordnung kann insbesondere durch eine Kompaktpresse, vorzugsweise durch eine DuoCentri-NipcoFlex-Presse gebildet sein.

2 zeigt in schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform einer Maschine 42 zur Herstellung von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier.

Die Maschine 42 umfasst einen Stoffauflauf und Former 44, eine eine Zentralwalze 16 mit definierter mittlerer Rauhigkeit RA umfassende Pressenanordnung 14, eine Trockenpartie 46, einen Vorkalander 48 und eine oder mehrere Vorrichtungen 50 zum Auftragen von Farbe vorzugsweise mit dazwischen angeordneten Trocknungsmöglichkeiten oder -mitteln.

Im vorliegenden Fall umfasst die Maschine 42 einen Multinip-Kalander 52 und eine Aufrollung 54.

Grundsätzlich kann der Prozess jedoch auch derart aufgebaut sein, dass die Faserstoff- bzw. Papierbahn dazwischen aufgewickelt und zur weiteren Verarbeitung wieder abgewickelt wird.

Die Trockenpartie 46 kann vorteilhafterweise wenigstens eine Impingement-Trocknungseinrichtung umfassen.

Die Pressenanordnung 14 kann insbesondere wieder den gleichen Aufbau wie die in der 1 gezeigten Maschine 10 besitzen, wobei einander entsprechenden Teilen gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind. Demzufolge kann insbesondere auch die Zentralwalze 16 wieder einen entsprechenden Walzenbezug besitzen.

Die Maschine 42 kann beispielsweise für eine Maschinengeschwindigkeit in einem Bereich von etwa 1450 bis etwa 1500 m/min ausgelegt sein. Es kann sich beispielsweise ein Wert &eegr; = 81 % ergeben.

10
Maschine zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpaper
12
Stoffauflauf und Former
14
Pressenanordnung
16
Walze, Zentralwalze
18
Trockenpartie
20
Auftragsaggregat für Stärke
22
Nachtrockenpartie
24
Kalander
26
Aufrollung
28
Saugpresswalze
30
erster Nip
32
Gegenelement, Gegenwalze
34
zweiter Pressnip
36
Gegenelement, Gegenwalze
38
weiterer Pressnip
40
Faserstoffbahn, Papierbahn
42
Maschine
44
Stoffauflauf und Former
46
Trockenpartie
48
Vorkalander
50
Farbauftragsvorrichtung
52
Multinip-Kalander
54
Aufrollung
RA
mittlere Rauhigkeit


Anspruch[de]
Walze (16), insbesondere Zentralwalze, einer Pressenanordnung (14) zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (40), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Walzenbezug versehen ist, der zumindest auf seiner der Faserstoffbahn (40) zugewandten Außenseite eine mittlere Rauhigkeit (RA) in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 20 &mgr;m, insbesondere in einem Bereich von etwa 1,5 bis etwa 15 &mgr;m und vorzugsweise in einem Bereich von etwa 2 bis etwa 10 &mgr;m besitzt. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenbezug zumindest auf seiner Außenseite eine mittlere Rauhigkeit (RA) in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 10 &mgr;m besitzt. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenbezug zumindest auf seiner Außenseite eine mittlere Rauhigkeit (RA) in einem Bereich von etwa 4 bis etwa 10 &mgr;m besitzt. Walze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenbezug eine Härte in einem Bereich von etwa 80 bis etwa 99 Shore D bzw. in einem Bereich von etwa 700 bis etwa 1500 Vickers 0.3 besitzt. Walze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Walzenbezug eine Basismatrix sowie eine oder mehrere in die Basismatrix eingebettete Füllstoffkomponenten umfasst. Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilität des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Basismatrix und die das Ablösen der Faserstoffbahn von der Walze (16) betreffenden Releaseeigenschaften des Walzenbezugs zumindest im Wesentlichen durch die Füllstoffkomponente bzw. Füllstoffkomponenten bestimmt sind. Walze nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Füllstoffkomponente mit einer Korngröße in einem Bereich von etwa 1 bis etwa 100 &mgr;m vorgesehen ist: Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Korngröße in einem Bereich von etwa 3 bis etwa 80 &mgr;m liegt. Walze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Füllstoffkomponente in Form von Kugeln vorgesehen ist. Walze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine mineralische Füllstoffkomponente vorgesehen ist. Walze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der folgenden Füllstoffkomponenten vorgesehen ist: CaCO3, TiO2, Quarz, Korund, Siliziumcarbid, Glas. Verwendung der Walze (16) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche zur Herstellung und/oder Behandlung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier. Verwendung der Walze (16) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche zur Herstellung und/oder Behandlung von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier. Pressenanordnung (14) zur Herstellung und/oder Behandlung einer Faserstoffbahn (40), insbesondere Papier- oder Kartonbahn, mit einer Walze (16), insbesondere Zentralwalze nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche. Pressenanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Walze (16) ein Schaber aus faser- und/oder partikelverstärktem Werkstoff auf Kohlefaser- oder Keramikfaserbasis zugeordnet ist. Pressenanordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentralwalze (16) mit einer Saugpresswalze (28) einen ersten Pressnip (30) und mit einem Gegenelement (32) einen darauf folgenden zweiten Pressnip (34) bildet. Pressenanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenelement (32) eine Schuhpresseinheit vorgesehenen und der zweite Pressnip (34) entsprechend durch einen Schuhpressnip gebildet ist. Pressenanordnung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugpresswalze (28) mit einem Gegenelement (36) einen dem ersten Pressnip (30) vorangehenden weiteren Pressnip (38) bildet. Maschine (10) zur Herstellung von Büropapier, insbesondere Kopierpapier mit einem Stoffauflauf und Former (12), einer Pressenanordnung (14) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, einer Trockenpartie (18), einem Auftragsaggregat (20) für Stärke, einer Nachtrockenpartie (22), einem oder zwei Hart- oder Softnipkalandern (24) und einer Aufrollung (26). Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Former (12) ein Hybridformer vorgesehen ist. Maschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass als Former (12) ein Gapformer vorgesehen ist. Maschine nach zumindest einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressenanordnung (14) durch eine Kompaktpresse, vorzugsweise durch eine DuoCentri-NipcoFlex-Presse gebildet ist. Maschine (42) zur Herstellung von gestrichenem Papier, insbesondere LWC-Papier, mit einem Stoffauflauf und Former (44), einer Pressenanordnung (14) nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, einer Trockenpartie (46), einem Vorkalander (48) und einer oder mehreren Vorrichtungen (48) zum Auftragen von Farbe vorzugsweise mit dazwischen angeordneten Trocknungsmitteln. Maschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Multinip-Kalander (52) und eine Aufrollung (54) umfasst. Maschine nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenpartie (46) wenigstens eine Impingement-Trocknungseinrichtung zugeordnet ist.






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