Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Schaltungsanordnung
zum Betreiben eines Peltier-Moduls einer Wärmepumpe eines Hausgeräts,
insbesondere eines Wäschetrockners.
Aus einem Dokument, welches am 25.11.2005 von der Internetadresse
http://de.wikipedia.org/wiki/Peltier-Element herunterladbar war, ist ein Peltier-Element
in Aufbau und Funktion beschrieben. Die Halbelemente dieses Peltier-Elements sind
säulen- oder quaderförmig ausgebildet und bestehen aus dotierten Halbleitern
als Werkstoffe. Die Halbleiter sind insbesondere Wismut-Tellurid und es kommen ein
p-leitend dotierter und ein n-leitend dotierter Halbleiter zum Einsatz. Jeweils
ein Halbelement aus dem p-leitend dotierten Halbleiter und ein Halbelement aus dem
n-leitend dotierten Halbleiter sind jeweils an einer Seite über ein Leiterplättchen,
auch als Metallbrücke bezeichnet, miteinander verbunden, und an einer anderen
Seite, welcher der genannten einen Seite gegenüberliegt, über jeweils
ein weiteres Leiterplättchen mit einem weiteren Halbelement oder einem Anschlusskontakt
zum Anschluss des Peltier-Elements an ein elektrisches Netzwerk verbunden.
Weitere Hinweis zu Grundlagen, anwendungsbezogener Auswahl und Montage
von Peltier-Elementen ergeben sich aus Dokumenten, die am 25.11.2005 von den Internet-Adressen
http://www.quick-ohm.de/waerme/download/Erlaeuterung-zu-Peltierelementen.pdf und
http://www.quick-ohm.de/waerme/download/Einbau.pdf herunterladbar waren.
Aus der DE 1 410 206 A
ist eine Waschmaschine bekannt, in welcher Waschgut nicht nur gewaschen sondern
auch getrocknet werden kann. Für die dazu erforderlichen zusätzlichen
Einrichtungen zeigt die Schrift mehrere Alternativen. Insbesondere können eine
elektrische Heizvorrichtung zum Erwärmen eines zur Trocknung von Waschgut eingesetzten
Luftstroms und ein einfacher Wärmetauscher zum Abkühlen des erwärmten
Luftstroms nach dem Beaufschlagen des Waschguts vorgesehen sein; wobei der Heizer
und der Kühler aber auch zu einer Wärmepumpeneinrichtung gehören
können. Die Wärmepumpeneinrichtung kann auch derartig ausgestaltet sein,
dass sie mit Peltier-Elementen zur Nutzung des thermoelektrischen Effekts arbeitet.
Eine aus einem in der Datensammlung „Patent Abstracts of Japan"
zur JP 08 057 194 A gehörigen
englischen Kurzauszug hervorgehende Vorrichtung zum Trocknen von Waschgut, enthält
in ihrem ersten Kanalsystem neben einem Heizer und einem Kühler, welche beide
zu einer thermoelektrisch betreibbaren Wärmepumpeneinrichtung gehören,
einen dem Kühler vorgeschalteten zusätzlichen Wärmetauscher zur Abkühlung
des von dem Waschgut abgeführten Luftstroms und eine dem Heizer nachgeschaltete
zusätzliche Heizeinrichtung zum weiteren Erwärmen des Luftstroms vor dem
Beaufschlagen des Waschguts.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Eigenschaften des Peltier-Moduls
im laufenden Betrieb des Hausgeräts auf möglichst einfache Weise im Hinblick
auf eine Verbesserung des Energiemanagements des Hausgeräts nutzbar zu machen.
Die Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung oder ein Verfahren
mit den Merkmalen des entsprechenden unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstände abhängiger Patentansprüche.
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist zum Betreiben
eines Peltier-Moduls einer Wärmepumpe eines Hausgeräts ausgebildet, welches
insbesondere zur Pflege von Wäschestücken ausgebildet ist. Dabei umfasst
das Peltier-Modul eine Mehrzahl an Peltier-Elementen. Die Schaltungsanordnung umfasst
einen Schaltregler und einen Zwischenkreis, welcher einen Energiespeicher aufweist
und mit dem Schaltregler verbunden ist, wobei abhängig vom Betriebszustand
des Peltier-Moduls eine vom Peltier-Modul erzeugte Energie in den Energiespeicher
zur bedarfsabhängigen weiteren Verwendung in dem Hausgerät speicherbar
ist. Dadurch kann das Energiemanagement des Hausgeräts verbessert und eine
Rekuperation elektrischer Energie durchgeführt werden.
Vorzugsweise weist das Peltier-Modul einen ersten Betriebszustand
auf, in dem es zur Energieversorgung mit einer Netzspannung gekoppelt ist, und einen
zweiten Betriebszustand, in dem es von der Netzspannung entkoppelt ist.
Im zweiten Betriebszustand ist die Energie bevorzugt in den Energiespeicher
einspeicherbar.
In bevorzugter Ausführung ist die in dem Energiespeicher gespeicherte
Energie an das Peltier-Modul zumindest anteilig rückführbar und/oder an
zumindest einen weiteren Verbraucher des Hausgeräts zur Energieversorgung abgebbar
und/oder in das Energieversorgungsnetz rückführbar. Dadurch kann eine
vielfältige Bereitstellung der gespeicherten Energie ermöglicht und die
gespeicherte Energie bedarfs- und/oder situationsabhängig abgegeben werden.
Die Schaltungsanordnung umfasst in bevorzugter Weise eine Synchronisationseinheit,
welche zur Synchronisation der lastseitigen Ausgangsspannung mit der Frequenz der
Netzspannung ausgebildet ist. Dadurch kann eine aktive Power-Faktor-Korrektur
erreicht werden.
Die Schaltungsanordnung umfasst vorzugsweise Mittel, mit welchen in
einer ersten Betriebsphase des Peltier-Moduls zumindest ein erster Betriebsparameter
des Peltier-Moduls und in einer zweiten Betriebsphase zumindest ein zweiter Betriebsparameter
des Peltier-Moduls erfassbar sind, wobei abhängig von den erfassten Betriebsparametern
die weitere Betriebsweise des Peltier-Moduls steuerbar ist. Werte von Betriebsparametern
des Peltier-Moduls können dadurch einfach erfasst und für einen optimierten
Steuerungsvorgang des Trocknungsprozesses verwendet werden. Bevorzugt wird hierbei
die elektrische Leistungsaufnahme des Peltier-Moduls nach dem Ankoppeln an die Energieversorgung
erfasst. Des Weiteren werden Temperaturen der Warm- und Kaltseite des Peltier-Moduls
in einer zweiten Betriebsphase, in der das Peltier-Modul von der Energieversorgung
getrennt ist, erfasst und aus den Temperaturen und der Leistungsaufnahme Feuchtegrade
der Wäschestücke ermittelt.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben eines
Peltier-Moduls einer Wärmepumpe eines Hausgeräts, welches insbesondere
zur Pflege von Wäschestücken ausgebildet ist, bei dem das Peltier-Modul
eine Mehrzahl an Peltier-Elementen umfasst, wird abhängig vom Betriebszustand
des Peltier-Moduls eine vom Peltier-Modul erzeugte Energie in einen Energiespeicher
eines Zwischenkreises einer Schaltungsanordnung zum Betreiben des Peltier-Moduls
gespeichert und zur bedarfsabhängigen weiteren Verwendung in dem Hausgerät
bereitgestellt. Dies ermöglicht eine effektivere und effizientere Betriebsweise
des Hausgeräts.
Vorzugsweise wird das Peltier-Modul zeitweise von einer Energieversorgung
entkoppelt und dann die vom Peltier-Modul erzeugte Energie in dem Energiespeicher
gespeichert. Die in dem Energiespeicher gespeicherte Energie wird bevorzugt im weiteren
Betrieb des Peltier-Moduls bedarfsabhängig zumindest anteilig wieder an das
Peltier-Modul rückgeführt und/oder an zumindest einen weiteren Verbraucher
des Hausgeräts zur Energieversorgung abgegeben und/oder in das Energieversorgungsnetz
rückgeführt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
entsprechen auch vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
1 eine Schaltungsanordnung gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel;
2 eine Schaltungsanordnung gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel; und
3 eine Schaltungsanordnung gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel.
In der 1 ist schematisch ein Peltier-Modul
1 veranschaulicht, welches zur Verwendung in einer Peltier-Wärmepumpe
für einen Wäschetrockner dient. Das Peltier-Modul 1 umfasst elektrisch
in Reihe geschaltete Peltier-Elemente 2. Vorliegend sind beispielhaft zwölf
Peltier-Elemente 2 gezeigt, das Peltier-Modul 1 ist jedoch nicht
auf diese Zahl festgelegt. Die Anzahl der Peltier-Elemente 2 und deren
Betriebswerte sind gemeinsam so ausgelegt, dass die Reihenanordnung der Peltier-Elemente
2 mit einer Spannung betrieben werden kann, die sich bei Gleichrichtung
der Netzspannung ergibt. Es ist auch ein Peltier-Modul 1 mit mehr als einer
hier gezeigten Reihenanordnung möglich, wobei die einzelnen Reihenanordnungen
üblicherweise parallel zueinander angeordnet werden. Es versteht sich, dass
auch ein Peltier-Modul 1 zum Betrieb mit einer anderen Spannung als der
gleichgerichteten Netzspannung, sei es eine Spannung höher oder niedriger als
die gleichgerichtete Netzspannung, bei gegebenenfalls entsprechend angepasster Schaltungsanordnung
zum Einsatz kommen kann.
Zur Erzeugung der gleichgerichteten Netzspannung wird zunächst
diese gemäß üblicher Praxis mit 120 V oder 230 V Wechselspannung
(120 VAC/230 VAC) bereitgestellt, wobei hier schematisch die Anschlüsse L und
N gezeigt sind. Die Wechselspannung wird von einem Netzgleichrichter 3
gleichgerichtet, der einen herkömmlichen Aufbau aufweist. Zur Stabilisierung
der gleichgerichteten Spannung ist ein Kondensator 5a als Puffer parallel
zu den gleichstromseitigen Anschlüssen des Netzgleichrichters 3 geschaltet.
Zur Begrenzung des netzseitigen Kondensatorladestroms ist dem Kondensator
5a des Schaltungsteils 5 ein strombegrenzendes Element
4a, beispielsweise ein NTC-Widerstand, in einem Schaltungsteil
4 vorgeschaltet. Das strombegrenzende Element 4a wird nach dem
Ladevorgang über einen Schalter 4b, beispielsweise ein Relais, überbrückt.
In dem Schaltungsteil 5 können eine Netzstrommessung
und eine Netzspannungsmessung erfolgen, wobei der Schaltungsteil 5 mit
einem Schaltregler 6 elektrisch verbunden ist und die Messwerte an den
Schaltregler 6 zum Auswerten und weiteren Verarbeiten übertragbar
sind. Der Schaltregler 6 kann als Mikroprozessor ausgebildet sein.
Der Schaltregler 6 ist darüber hinaus mit einer Kommunikationsschnittstelle
7, über welche Sollwerte verschiedener Parameter
übertragbar sind, elektrisch verbunden. Der Schaltregler 6 ist zur
Kommunikation mit einer externen Steuer- und/oder Kontrolleinheit über die
Schnittstelle 7 ausgebildet.
Darüber hinaus ist der Schaltregler 6 mit einem weiteren
Schaltungsteil 8 verbunden. Der Schaltungsteil 8 weist eine Treibereinheit
8a und Transistoren T1, T2, T3 und T4 sowie Dioden D1, D2, D3 und D4 auf.
Die Ansteuerelektronik umfasst somit einen Hochsetzsteller (Transistoren
T1 und T4, Diode D3 und Energiespeicher 9) und einen Tiefsetzsteller (Transistor
T1, Dioden D2 und D3, Energiespeicher 9) in Richtung der Lastseite und
einen Hochsetzsteller (Transistoren T2 und T3, Diode D1 und Energiespeicher
9) sowie einen Tiefsetzsteller (Transistor T3, Dioden D1 und D4, Energiespeicher
9) in Richtung des Zwischenkreises.
Darüber hinaus umfasst die Schaltungsanordnung einen Schaltungsteil
10, welcher zur Messung der elektrischen Leistungsaufnahme und insbesondere
der Strommessung und der Spannungsmessung des Peltier-Moduls 1 ausgebildet
ist. Der Schaltungsteil 10 ist mit einem Strom- und Spannungsmesswandler
11 elektrisch verbunden, welcher wiederum mit dem Schaltregler
6 elektrisch verbunden ist.
Des Weiteren umfasst die Schaltungsanordnung zwei Umschalter
12, welche als Relais ausgebildet sein können. Mit Hilfe der Umschalter
12 kann die gleichgerichtete Netzspannung von dem Peltier-Modul
1 getrennt und das Peltier-Modul 1 an eine Innenraumbeleuchtung
14 des Wäschetrockners geschaltet werden. Für die Innenraumbeleuchtung
14 sind hier schematisch vier Leuchtdioden und ein zusätzlicher, zu
den Leuchtdioden in Reihe geschalteter Widerstand veranschaulicht. Anstelle der
Innenraumbeleuchtung 14 können die Umschalter 12 auch eine
Umschaltung zu einem anderen Verbraucher, zum Beispiel einem weiteren Sensor, einer
weiteren Messeinrichtung oder Steuerung, einem Anzeigeelement oder dergleichen,
allein oder in Kombination mit einem anderen Verbraucher, bewirken. Bevorzugt und
zweckmäßig ist eine derartige Messeinrichtung in die Hauptsteuerung umfassend
den Schaltregler 6 des Wäschetrockners integriert. Die Umschalter
12 werden durch den Schaltregler 6 geschaltet.
Am Peltier-Modul 1 ist ein PTC-Widerstand 13 als
Temperatursensor 13 angeordnet. Abhängig von den von diesem Temperatursensor
13 detektierten Messwerten kann ein wechselstromseitiger Schalter
15 betätigt werden, wodurch abhängig von der Schalterstellung
das gesamte Peltier-Modul 1 ausgeschaltet werden kann.
Des Weiteren ist am Peltier-Modul 1 ein NTC-Widerstand
16 angeordnet, welcher ebenfalls zur Temperaturermittlung ausgebildet ist
und die detektierten Messwerte an den Schaltregler 6 überträgt.
Soll nun in dem Wäschetrockner ein Trocknungsprozess durchgeführt
werden und sollen Wäschestücke, welche in den Wäschetrockner eingebracht
sind, getrocknet werden, so wird zunächst eine erste Betriebsphase des Wäschetrockners
eingestellt, in welcher das Peltier-Modul 1 einer Wärmepumpe des Wäschetrockners
mit Energie versorgt wird. Dazu ist das Peltier-Modul 1 mit der gleichgerichteten
Netzspannung verbunden, wozu die Umschalter 12 entsprechend geschaltet
sind.
Zum Ermitteln charakteristischer Parameter und Größen für
den Trocknungsprozess der Wäschestücke wird nachfolgend zu vorgebbaren
Phasen des Trocknungsprozesses eine zweite Betriebsphase eingestellt, wozu das Peltier-Modul
1 von der Energieversorgung getrennt wird, indem die Umschalter
12 entsprechend geschaltet werden. In dieser zweiten Betriebsphase werden
die Temperaturen einer Kaltseite und einer Warmseite des Peltier-Moduls
1 bestimmt. Dazu werden die nach der Trennung von der Energieversorgung
vom Peltier-Modul 1 erzeugte Thermospannung gemessen und aus dieser die
Temperaturdifferenz zwischen der Kaltseite und der Warmseite des Peltier-Moduls
1 in dem Schaltregler 6 ermittelt. Des Weiteren wird über
den NTC-Widerstand 16 eine örtliche Temperatur des Peltier-Moduls
1 bestimmt, welche vorliegend die Temperatur der Warmseite des Peltier-Moduls
1 darstellt.
Aus der bestimmten Temperaturdifferenz und der örtlichen Temperatur
wird dann die örtliche Temperatur der Kaltseite des Peltier-Moduls
1 berechnet.
Nachdem diese Temperaturwerte ermittelt sind, wird das Peltier-Modul
1 wieder mit der Energieversorgung verbunden, indem die Umschalter
12 entsprechend geschaltet werden, und dadurch wird wieder die erste Betriebsphase
des Wäschetrockners und des Peltier-Moduls 1 eingestellt. In dieser
wiedereingestellten ersten Betriebsphase wird dann die Leistungsaufnahme des Peltier-Moduls
1 nach dem Verbinden von diesem mit der Energieversorgung bis zum Einstellen
eines Soll-Arbeitspunkts des Peltier-Moduls 1 gemessen. Mit den Informationen
über die gemessene Leistungsaufnahme und die gemessenen und ermittelten Temperaturen
an der Warmseite und der Kaltseite des Peltier-Moduls 1 kann in dem Schaltregler
6 eine während des bisher fortgeschrittenen Trocknungsprozesses bereits
aus den Wäschestücken auskondensierte Feuchte bestimmt werden. In dem
Schaltregler 6 sind dazu Kennlinien und/oder Berechnungsmodelle abgelegt,
welche eine Ermittlung dieser auskondensierten Feuchte ermöglichen.
Aus dieser auskondensierten Feuchte kann dann ebenfalls in der Steuereinheit
6 die in den Wäschestücken noch verbliebene Feuchte bestimmt
werden. Des Weiteren sind in dieser Steuereinheit 6 Referenz-Feuchten in
Abhängigkeit von der momentanen Phase eines Trocknungsprozesses abgelegt. Die
ermittelte verbliebene Feuchte in den Wäschestücke wird dann mit der Referenz-Feuchte
verglichen, wobei die Referenz-Feuchte die in den Wäschestücken verbliebene
Feuchte charakterisiert, welche zu dem momentanen Zeitpunkt der erreichten Phase
des Trocknungsprozesses erreicht sein sollte. Abhängig von dem Vergleich wird
der weitere Trocknungsprozess gesteuert.
Des Weiteren ist mit der bereits erwähnten Hoch- und Tiefsetzstellerausführung
des Schaltungsteils 8 eine Energiespeicherung in dem Energiespeicher
9 von Energie des Peltier-Moduls 1 möglich, wenn dieses von
der Energieversorgung gemäß der zweiten Betriebsphase entkoppelt ist.
Mit der Ansteuerung des Transistors T3 erreicht man eine Tiefsetzstellerfunktion
in Richtung des Zwischenkreises zur Energiespeicherung in dem Energiespeicher
9 und der Funktion der Diode D3. Dabei sind die Transistoren T1, T2 und
T4 nicht eingeschaltet. Des Weiteren erreicht man mit der Ansteuerung des Transistors
T1 eine Tiefsetzstellerfunktion in Richtung Verbraucherseite mit dem als Drossel
ausgebildeten Energiespeicher 9 und der Diode D3. Dabei sind die Transistoren
T2, T3 und T4 nicht eingeschaltet.
Die in dem Energiespeicher 9 gespeicherte Energie kann im
weiteren Betrieb des Hausgeräts zumindest anteilig wieder an das Peltier-Modul
1 zurückgeführt werden. Ebenso kann die Energie des Energiespeichers
9 auch an weitere Verbraucher des Hausgeräts, beispielsweise an Sensoren,
Steuerungen, Anzeigemodule und auch an die Innenraumbeleuchtung 14 abgegeben
werden. Auch die Rückführung der in dem Energiespeicher 9 gespeicherten
Energie ins Netz kann vorgesehen sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung ist
in 2 gezeigt. Auch diese Schaltung ist dazu geeignet,
die oben erläuterten Parameter zu messen und auszuwerten und eine Steuerung
des Peltier-Moduls 1 davon abhängig im Hinblick auf einen optimierten
Trocknungsprozess durchzuführen.
In der Ausführung der Schaltungsanordnung gemäß
2 kann die Energiespeicherung der in der zweiten Betriebsphase
vom Peltier-Modul abgegebenen Energie in einem Energiespeicher erfolgen, welcher
als Kondensator 5a in dem Zwischenkreis angeordnet ist. Der Schaltregler
bzw. die Einheit 6 speist bzw. speichert die Energie dabei im netzseitigen
Zwischenkreiskondensator 5a mittels der Schaltelemente T2, D1 und der Speicherdrossel
19 und gibt die Ist-Werte bedarfsabhängig über die Kommunikationsschnittstelle
7 aus.
Im Unterschied zur Ausgestaltung gemäß 1
weist diese Schaltung einen Schaltungsteil 17 auf, welcher die Transistoren
T1 und T2 sowie die Rücklaufdioden D1 und D2 und eine Treibereinheit
17a umfasst. Der Strom- und Spannungsmesswandler 11 ist in dieser
Ausgestaltung dem Schaltungsteil 10 zugeordnet. Darüber hinaus umfasst
die Schaltungsanordnung zwei Speicherdrosseln 18 und 19. Wie auch
in der Schaltungsanordnung gemäß 1 wird hier
zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich zur Netzrückwirkung
(Power-Faktor-Korrektur) eine Synchronisation der Schaltfrequenz des Schaltreglers
6 oder eine Pulsweitenmodulation des Ausgangssignals des Schaltreglers
6 auf die Netzfrequenz durchgeführt. Dadurch kann eine sinusförmige
Netzstromaufnahme erfolgen. Der Schaltregler 6 steuert die Schaltungsanordnung
in der zweiten Betriebsphase, in der das Peltier-Modul 1 von der Energieversorgung
abgetrennt ist, derart, dass die aufgrund des Seebeck-Effekts in dem Peltier-Modul
1 erzeugte Energie aus dem Peltier-Modul 1 in den Zwischenkreis
der Schaltungsanordnung und insbesondere in den Zwischenkreiskondensator
5a gespeichert wird. Bedarfsabhängig kann dann diese gespeicherte
Energie an weitere Verbraucher und/oder über die Kommunikationsschnittstelle
7 anderweitig abgegeben werden. Insbesondere kann dann auch eine Rückführung
dieser gespeicherten Energie in das Peltier-Modul 1 während anderer
Betriebsphasen erfolgen. Auch eine Rückführung in das Netz ist möglich.
In 3 ist das Peltier-Modul
1 zur Energieversorgung mit einer Gleichspannung aus einem Bereich zwischen
40 V und etwa 23 V verdrahtet, so dass die Ansteuerelektronik unter anderem zwei
Schaltungsmodule I und II umfasst. Das Schaltungsmodul I wird so angesteuert, dass
mit den Drosseln 21 und 22 eine Hochsetzerfunktion in Richtung
der Lastseite bei über den Schalter S1, welcher als Relais ausgebildet ist,
kurz geschlossenen Diode D5 realisiert ist. Gemäß 3
umfasst die Schaltungsanordnung auch eine Synchronisationseinheit 20, welche
zur Synchronisation der lastseitigen Ausgangsspannung mit der Frequenz der Netzspannung
ausgebildet ist. Eine Hochsetzstellerfunktion in Richtung des Zwischenkreises zur
Speicherung der von dem Peltier-Modul 1 in der zweiten Betriebsphase abgegebenen
Energie in dem Energiespeicher 9', welcher als Kondensator ausgebildet
ist, wird bei geöffnetem Schalter S1 mit der Diode D5 und dem entsprechend
angesteuerten Transistor T5 ermöglicht. Die in dem Energiespeicher
9' gespeicherte Energie kann mit Hilfe der in Netzsynchronisation gesteuerten
Transistoren des Schaltungsmoduls I wieder ins Netz zurückgespeist
werden. Auch hier kann jedoch eine zumindest anteilige Rückführung dieser
in dem Energiespeicher 9' gespeicherten Energie an das Peltier-Modul
1 und/oder an weitere Verbraucher des Hausgeräts erfolgen. Darüber
hinaus werden bei der Ausgestaltung gemäß 3
die vom Temperatursensor 13 gemessenen Werte an eine Relaisansteuervorrichtung
23 übertragen, über welche der Schalter 15 steuerbar
ist.
Das Hausgerät kann auch als Geschirrspüler mit einer Wärmepumpe
und mit einer soeben beschriebenen Schaltungsanordnung zum Betreiben des Peltier-Moduls
der Wärmepumpe ausgebildet sein.