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Dokumentenidentifikation DE102007019976A1 22.11.2007
Titel Verfahren zur Steuerung eines Gerätes unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Prosi, Rainer, Dr., 24113 Kiel, DE
DE-Anmeldedatum 27.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007019976
Offenlegungstag 22.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse G06F 9/44(2006.01)A, F, I, 20070427, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 19/00(2006.01)A, L, I, 20070427, B, H, DE   G05B 19/04(2006.01)A, L, I, 20070427, B, H, DE   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zur Steuerung eines Gerätes, insbesondere der graphischen Industrie, beispielsweise einer Druckmaschine, unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner, beispielsweise ein Verwaltungsprogramm für einen Betrieb der graphischen Industrie oder für eine Druckerei, mit wenigstens den folgenden Schritten offenbart: Eine Mehrzahl von Parametern des Gerätes wird eingestellt. Das Gerät wird mit Einstellwerten der Parameter, insbesondere im Job Definition Format (JDF) innerhalb eines Parameterraumes betrieben. Im Programm auf dem Rechner wird jedem Parameter ein Prioritätswert derart zugeordnet, dass bei Auftritt von inkonsistenten Einstellwerten außerhalb des Parameterraumes eine Ersetzung durch konsistente Einstellwerte innerhalb des Parameterraumes mittels einer Anpassung der Einstellwerte der Parameter in der durch die Ordnung der Prioritätswerte gegebenen Präferenz erfolgt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung eines Gerätes unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner, wobei eine Mehrzahl von Parametern des Gerätes eingestellt werden können und das Gerät mit Einstellwerten der Parameter innerhalb eines Parameterraumes betrieben werden kann. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Computerprogrammprodukt.

Technische Geräte, insbesondere in der graphischen Industrie, wie Druckmaschinen, Druckvorstufengeräte oder Drucknachbearbeitungsmaschinen, werden häufig mit Hilfe eines Programms auf einem Rechner, der auch mit dem technischen Gerät integriert sein kann, gesteuert. Dabei können einzelne Parameter des technischen Gerätes Werte innerhalb eines zulässigen oder konsistenten Parameterraums annehmen, so dass das technische Gerät betrieben werden kann.

Wird nun eine Wertekombination außerhalb des zulässigen Parameterraumes dem Gerät, beispielsweise durch Eingabe in eine angezeigte Benutzeroberfläche des Programms, vorgegeben, ist es nicht immer möglich, denjenigen Wert in der Kombination zu ermitteln, der am wahrscheinlichsten verkehrt ist oder außerhalb des zulässigen Bereichs für diesen Parameter im Parameterraum liegt. Bei dynamisch veränderlichen Parameterräumen oder bei dynamisch generierten Benutzeroberflächen wird dieses Problem dadurch verschärft, dass eine spezifische Einzelllösung im Quellcode des Programms ausgeschlossen ist. Beispielsweise könnte in inkonsistenter Weise für ein Gerät der graphischen Industrie ein zweiseitiger Druck auf einem transparenten Medium eingestellt sein, so dass unklar ist, welcher der zwei Einstellwerte zur Auflösung der Inkonsistenz abzuändern ist.

Die Funktionalität einer Benutzeroberfläche für ein Programm der graphischen Industrie wird standardmäßig durch die Job Definition Format (JDF) Capabilities Beschreibung in der Programmiersprache XML festgelegt. Die CIP4TM Organisation, in der eine Vielzahl von Unternehmen der graphischen Industrie Mitglied sind, spezifiziert konkret einzelne Versionen des Job Definition Formats. Bei Benutzeroberflächen wird lediglich die Funktionalität, das heißt der Wertebereich und der Datentyp möglicher Eingaben in Abhängigkeit von Vorbelegungen des zu steuernden Geräts und zuvor getätigten Bedienereingaben, beschrieben. Insbesondere das Aussehen, wie die Anordnung, die Farbe oder die Form einzelner Felder, wird der Implementierung freigestellt.

In geläufiger Weise werden einzelne Felder einer Benutzoberfläche, insbesondere gemäß der JDF Capabilities Beschreibung, sequentiell gefüllt, so dass einzelnen Parametern Einstellwerte zugewiesen werden, und Konsistenzregeln werden sequentiell auf die Eingaben angewandt. Hierdurch werden nur Parameterwerte erlaubt, die bei den getätigten Einstellungen vor Füllen des jeweiligen Feldes möglich sind. Zwar werden auf diese Weise Inkonsistenzen mit Sicherheit vermieden, es werden jedoch auch alle potenziell inkonsistenten weiteren Feldeinträge ausgeschlossen oder ausgeblendet. Somit ist dem Bediener unklar, warum ein bestimmter Einstellwert nicht auswählbar ist, beispielsweise warum die Einstellung für beidseitigen Druck nicht mehr ausgewählt werden kann.

Des Weiteren ist in geläufiger Weise die Benutzeroberfläche gemäß der JDF Capabilities Beschreibung im Quellcode einmalig und fest beschrieben. Die Benutzeroberfläche ist starr. Dadurch wird eine spätere Änderung erschwert, und eine dynamische Veränderung ist ausgeschlossen. Für den Fall eines hochdimensionalen Parameterraums kann die Benutzeroberfläche mit vielen Eingabefeldern überladen sein oder viele Operationsschritte, wie Auswahlentscheidungen in Dialogboxen oder in Menüfenstern oder kryptische Tastenkombinationen, erforderlich machen, um eine gewünschte Eingabe zu erreichen. Im Allgemeinen ist bekannt, dass Benutzeroberflächen explizit nach freier Entscheidung des Benutzers verändert werden können. Beispielsweise kann ein Benutzer einzelne Schalter einer Menüleiste hinzufügen oder entfernen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, in einem Programm die Auswahl von zu verändernden Einstellwerten von Parametern für ein Gerät, insbesondere der graphischen Industrie, zu vereinfachen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Steuerung eines Gerätes unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen charakterisiert.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Steuerung eines Gerätes, insbesondere der graphischen Industrie, unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner, eines Computerprogramms, umfasst wenigstens die folgenden Schritte: Eine Mehrzahl von Parametern des Gerätes kann eingestellt werden oder wird eingestellt. Das Gerät kann mit Einstellwerten der Parameter innerhalb eines Parameterraumes betrieben werden oder wird mit Einstellwerten der Parameter innerhalb eines Parameterraumes betrieben. Im Programm auf dem Rechner wird jedem Parameter ein Prioritätswert derart zugeordnet, dass bei Auftritt von inkonsistenten Einstellwerten außerhalb des Parameterraumes eine Ersetzung durch konsistente Einstellwerte innerhalb des Parameterraumes mittels einer Veränderung, Variation, Korrektur, Abänderung oder Anpassung der Einstellwerte der Parameter in der durch die Ordnung der Prioritätswerte gegebenen Präferenz erfolgen kann oder erfolgt.

Das Gerät kann insbesondere entweder eine Steuerungseinrichtung oder einen Steuerungsrechner umfassen, die oder der mit dem Rechner Daten und/oder Steuersignale austauschen kann oder der Rechner kann der Steuerungsrechner des Gerätes sein. Das Gerät kann in konkreten Ausführungsformen eine Druckmaschine (bevorzugt) – insbesondere eine Flachdruckmaschine, eine Offsetdruckmaschine, eine Bogendruckmaschine – ein Drucker -insbesondere ein Tintenstrahldrucker oder ein Laserdrucker-, ein durch ein Netzwerk verbundene Gruppe von Druckmaschinen oder verbundener Maschinenpark in einem Drucksaal, eine Druckweiterverarbeitungsmaschine, wie eine Falzmaschine, ein Klebebinder, ein Sammelhefter, eine Fadensiegelmaschine, eine Schneidmaschine, ein Druckformbelichtungsgerät, ein Rasterimageprozessor, eine Arbeitsablaufsteuerung (Workflowsystem) für die Druckvorstufe (alternativ bevorzugt), oder ein durch ein Netzwerk verbundene Gruppe von einzelnen technischen Geräten oder verbundener Maschinenpark der graphischen Industrie, insbesondere Geräte aus der Druckvorstufe, der Druckstufe und der Weiterverarbeitungsstufe verbindend, sein. Das Gerät kann ein Vorstufenworkflowsystem wie Printready® der Heidelberger Druckmaschinen AG oder eine Druckmaschinenkonsole wie CP2000 Center® der Heidelberger Druckmaschinen AG sein.

Die Parameter können Geräteeinstellungen und/oder Eigenschaften eines mit dem Gerät zu verarbeitenden Materials betreffen. Im Zusammenhang der Erfindung kann ein Programm auch als Computerprogramm oder Rechnerprogramm bezeichnet werden. Ein Rechner kann auch als Computer bezeichnet werden. Der Raum innerhalb des Parameterraums kann auch als zulässiger Parameterbereich oder Parameterraum und das Raum außerhalb des Parameterraums kann auch als unzulässiger Parameterbereich oder Parameterraum bezeichnet werden.

Bevorzugt wird auf einer Ausgabeeinrichtung, beispielsweise einem Monitor oder einem Display, für einen Bediener eine Benutzeroberfläche mit Einstellwerten mehrerer der Parameter des Gerätes dargestellt. Die Ausgabeeinrichtung kann auch interaktiv sein, beispielsweise gleichzeitig eine Eingabeeinrichtung umfassen, beispielsweise ein Touchscreen sein. Der Rechner kann eine Eingabeeinrichtung, beispielsweise eine Tastatur und/oder eine Maus, deren Cursor auf der Ausgabeeinrichtung interaktiv dargestellt wird, umfassen, so dass der Bediener einzelne Felder der Benutzeroberfläche mit Einstellwerten füllen und/oder angezeigte Einstellwerte selektieren und/oder korrigieren kann.

Es ist darüber hinaus im erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt, dass die Definition der einzelnen Parameter und der Parameterraum vom Gerät dem Programm mitgeteilt werden und/oder dass das Programm kein fest codiertes Wissen über das Gerät hat.

In bevorzugter Ausführungsform ist das Programm ein Verwaltungsprogramm für einen Betrieb der graphischen Industrie oder für eine Druckerei oder ein Drucksaalüberwachungsprogramm oder ein Drucksaalsteuerungsprogramm. Das Programm kann eine Branchensoftware wie Prinance® der Heidelberger Druckmaschinen AG oder eine technische Drucksaalüberwachung wie ein Drucksaalserver sein. Die Bearbeitungskapazitäten des Verwaltungsprogramms oder des Drucksaalüberwachungsprogramms können sowohl technische Aspekte, wie technische Daten für Aufträge, als auch ökonomische Aspekte, wie kommerzielle Daten zur Kostenrechnung, umfassen.

Eine Übergabe der Einstellwerte an das Gerät kann mittels einer Einstellwertdatei erfolgen. In bevorzugter Ausführungsform liegt im erfindungsgemäßen Verfahren die Einstellwertdatei im Job Definition Format (JDF) vor.

Des Weiteren oder alternativ dazu kann die Zuordnung der den Parametern jeweils zugeordneten Prioritäten im Code der Benutzeroberfläche des Programms oder in Job Definition Format Anforderungslisten (JDF Capabilities) erfolgen. In der Beschreibungssprache für die Benutzeroberfläche wird den Variablen zusätzlich eine Priorität zugeordnet. Die Beschreibungssprache kann sowohl extern, zum Beispiel innerhalb von JDF Capabilities, als auch intern im Code der Benutzeroberfläche erfolgen.

Des Weiteren oder alternativ dazu kann für die Parameter die Zuordnung wenigstens einer anfänglichen Priorität im Programm auf Basis einer Zuweisung durch das Gerät erfolgen. In besonderen Ausführungsformen können die Prioritäten unveränderbar festgelegt sein. Des Weiteren oder alternativ dazu kann bei sich ändernden Geräteeigenschaften die einzelnen Parameter und/oder der Parameterraum aktualisiert werden.

In einer ersten konkreten Ausprägung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird wenigstens der Einstellwert des am wahrscheinlichsten inkonsistenten Parameters auf der Ausgabeeinrichtung dem Bediener zur manuellen Korrektur über eine Eingabeeinrichtung des Rechners gezeigt.

In einer zweiten konkreten Ausprägung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird wenigstens einer der Einstellwerte der inkonsistenten Parameter automatisch (durch das Programm auf dem Rechner) durch einen konsistenten Einstellwert, welcher dem inkonsistenten am nächsten kommt, ersetzt. Dabei kann zusätzlich auch der konsistente Einstellwert als geändert markiert dem Bediener zur Kontrolle auf der Ausgabeeinrichtung gezeigt werden.

In einer dritten konkreten Ausprägung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in Funktion der Eindeutigkeit der vorzunehmenden Änderungen der inkonsistenten Einstellwerte entweder eine automatische Ersetzung durch einen konsistenten Einstellwert, der dem inkonsistenten am nächsten kommt, vorgenommen oder der inkonsistente Einstellwert wird dem Bediener zur manuellen Korrektur über eine Eingabeeinrichtung des Rechners auf der Ausgabeeinrichtung gezeigt.

In einer besonders vorteilhaften Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt eine dynamische Anpassung einer der, mehrerer oder aller Prioritäten bei erfolgreicher Auflösung einer Inkonsistenz von Einstellwerten. Mit anderen Worten die Prioritäten spiegeln die Historie der Präferenzen des Bedieners wider, auf welche Weise über Inkonsistenzen entschieden wird.

Für eine konsistente Kombination von Einstellwerten kann jeder der Prioritäten der eingestellten Parameter dynamisch angepasst, insbesondere für alle beteiligten Parameter im gleichen Maße, werden. In bestimmten Ausführungsformen kann auch nur diejenige Priorität angepasst werden, deren Einstellwert verändert wurde, um eine konsistente Kombination im Parameterraum zu erreichen.

Dabei kann insbesondere die dynamische Anpassung von Prioritäten nur in der lokalen Kopie des Programms erfolgen, d. h. die dynamische Anpassung der Prioritäten ist individualisiert gemäß den Präferenzen des Bedieners des lokal installierten Programms.

Zunächst oder bei Auslieferung kann eine Werksvoreinstellung der Prioritäten erfolgen oder vorgesehen sein. Optional kann im Programm vorgesehen sein, dass die Prioritäten auf die konkreten Werte der Werksvoreinstellung bei Eintritt spezieller Ereignisse oder nach Eingabe eines Steuerbefehls des Bedieners zurückgesetzt werden können.

Die Werte der Prioritäten können natürliche, rationale oder reelle Zahlen oder Vektoren mit endlicher Dimension und natürlichen, rationalen oder reellen Zahlen als Komponenten sein. In Ausführungsformen mit Zahlen als Werte kann die Ordnung der Zahlen entlang des Zahlenstrahls ein funktionelles Maß für die Genauigkeit, Präferenz oder Hierarchie der Parameter sein: Konkret kann festgelegt sein, dass entweder Parameter mit niedriger Priorität (kleiner Wert) eher korrekt gefüllt sind als Parameter mit hoher Priorität (großer Wert) oder Parameter mit hoher Priorität (großer Wert) eher korrekt gefüllt sind als Parameter mit niedriger Priorität (kleiner Wert).

In einer alternativen oder weiteren besonders vorteilhaften Weiterbildung kann die Benutzeroberfläche ein Fenster mit einem vereinfachten dynamisch anpassbaren Inhalt von Unterfenstern aufweisen. Dabei kann eine Platzierung von Unterfenstern im vereinfachten Fenster aufgrund der Ordnung der Prioritäten erfolgen. Des Weiteren oder alternativ dazu kann das vereinfachte Fenster bei dynamisch geänderten Prioritäten mit einer entsprechend veränderten Auswahl von Unterfenstern aufgebaut werden.

Im Zusammenhang des erfinderischen Gedankens steht auch ein Computerprogrammprodukt auf einem Datenträger. Der Datenträger kann flüchtig oder permanent sein. Der Datenträger kann Teil eines Rechners sein, beispielsweise ein Datenspeicher, oder ein bewegbarer Gegenstand, beispielsweise eine CD oder eine DVD. Ein erfindungsgemäßes Computerprogrammprodukt auf einem Datenträger zeichnet sich dadurch aus, dass mit dem auf dem Datenträger befindlichen Programm auf einem Rechner ein Verfahren mit Merkmalen oder Merkmalskombinationen gemäß dieser Darstellung durchführbar ist.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Figuren dargestellt. Es zeigt im Einzelnen:

1 ein Ablaufdiagamm für die Konsistenzüberprüfung der Eingaben in ein Anwendungsprogamm der graphischen Industrie unter Verwendung des Datenstandards Job Definition Forma (JDF), und

2 ein Ablaufgamm für Eingaben in ein Anwendungsprogamm der gaphischen Industrie mit dynamischen Prioritäten zur Inkonsistenzauflösung.

In bevorzugter einfacher Ausführungsform wird die Erfindung für die Steuerung eines Gerätes der graphischen Industrie, insbesondere eine Druckmaschine, mit Hilfe eines Anwendungsprogramms, auch als steuernde Applikation bezeichnet, verwirklicht. Der Datenaustausch zwischen Gerät und Rechner, auf welchem das Anwendungsprogramm ausgeführt wird, erfolgt auf Basis der Vorschriften des Job Definition Formats (JDF). In der Beschreibungssprache für Benutzeroberflächen des Anwendungsprogramms wird den Variablen oder Parametern erfindungsgemäß zusätzlich eine Priorität zugeordnet, so dass bei Konflikten eine numerische Ermittlung der wahrscheinlichsten Variablen möglich ist. In dieser konkreten Ausführungsform ist festgelegt, dass Einstellwerte oder Felder mit niedriger Priorität eher korrekt gefüllt sind, als Einstellwerte oder Felder mit hoher Priorität.

Erfindungsgemäß wird bei einer Inkonsistenz die Auswahl der zu verändernden Einstellwerte vereinfacht, indem sie auf Basis eines selbst lernenden Algorithmus automatisiert wird. Es erfolgt eine Selektion und eine Anzeige desjenigen Einstellparameters, der am ehesten zur Auflösung der Inkonsistenz beitragen kann. Der Fokus der Benutzeroberfläche wird für den Bediener auf den inkonsistenten Einstellparameter gerichtet, dessen Priorität am höchsten ist. Das entsprechende Feld wird für den Bediener besonders markiert, hervorgehoben oder durch auf menschliche Sinne einwirkende Signalmittel zur Aufmerksamkeit gebracht.

Die Übergabe der Einstellwerte für Parameter erfolgt als JDF Datei. Die JDF Datei kann bereits vorgefüllt sein, wie dieses zum Beispiel der Fall für einen Widerholauftrag ist oder falls eine weitere Applikation, die im Arbeitsablauf (Workflow) dem Anwendungsprogramm vorgelagert ist, bereits ganz oder teilweise Einstellwerte festgelegt oder eingestellt hat.

Das Gerät beschreibt die Parameter, die vom Anwendungsprogramm gesetzt werden mit Hilfe einer JDF Capabilities Beschreibung. Darin sind die Namen und Beschreibung sowie die erlaubten Wertebereiche (Parameterraum) der zu setzenden Parameter, auch als Einstellparameter bezeichnet, beschrieben. Das Gerät weist jedem Einstellparameter zusätzlich eine Priorität zu, und das Anwendungsprogramm liest diese Priorität und wertet sie aus. Diese Beschreibung wird dem Anwendungsprogramm zur Verfügung gestellt, so dass das Anwendungsprogramm seinem Benutzer eine Darstellung der Funktionalität und Einstellungen des Gerätes geben kann. Hierzu benötigt das Anwendungsprogramm kein fest kodiertes Wissen des Gerätes.

Aufgrund von Inkonsistenzen im Arbeitsablauf (Workflow), zum Beispiel weil sich die Geräteeigenschaften seit dem ersten Lauf eines Wiederholauftrages geändert haben, oder weil das Anwendungsprogramm mangelnde Kenntnisse über das Gerät hat hat, werden JDF Daten mit inkonsistenten Parametern vorkommen. Das Anwendungsprogramm muss nun die JDF Daten so verändern, dass diese konsistent ist. Hierzu liest es die Beschreibung und vergleicht den Ist-Zustand der JDF Daten mit dem erlaubten Einstellungsraum oder Parameterraum der Beschreibung.

Die 1 zeigt ein Ablaufdiagramm für die Konsistenzüberprüfung der Eingaben in ein Anwendungsprogramm der graphischen Industrie unter Verwendung des Datenstandards Job Definition Forma (JDF). Zunächst werden im Schritt 10 Daten oder Einstellwerte der Parameter im JDF Format eingelesen. Das Anwendungsprogramm führt in Schritt 12 eine Konsistenzprüfung der eingelesenen Einstellwerte durch, d. h. es wird festgestellt, ob die Kombination der Einstellwerte im zulässigen Parameterraum liegt oder nicht. In Abhängigkeit des Ergebnisses dieser Überprüfung führt das Anwendungsprogramm unterschiedliche Vorgänge durch: Falls die Einstellwerte konsistent sind, kann im Schritt 14 eine neue Bedienereingabe, neue Datenübernahme oder dergleichen, also die Fortsetzung des Anwendungsprogrammablaufs erfolgen. Falls die Einstellwerte inkonsistent sind, wird im Schritt 16 nach dem wahrscheinlichsten Fehler in den Einstellwerten gesucht. Dazu wird die jedem der Parameter zugeordnete Priorität ausgewertet. In der bevorzugten Ausführungsform wird der Parameter mit maximalem Prioritätswert bestimmt. In Reaktion auf den ermittelten oder selektierten Parameter, dessen Einstellwert abzuändern ist, kann im Schritt 18 bei festgestellten Inkonsistenzen unterschiedlich verfahren werden: In einer ersten Ausprägung zeigt das Anwendungsprogramm dem Bediener auf der Benutzeroberfläche das am wahrscheinlichsten verkehrte Feld, also den Einstellparameter mit der höchsten Priorität zur manuellen Korrektur an. In einer zweiten alternativen Ausprägung setzt das Anwendungsprogramm im wahrscheinlichsten verkehrten Feld automatisch den konsistenten Einstellwert, der dem vorhergehenden inkonsistenten Wert am nächsten kommt, also ändern den Einstellwert des Parameters mit höchster Priorität unter minimaler Variation ab. In einer dritten alternativen Ausprägung wird wie in der zweiten Ausprägung ein inkonsistenter Einstellwert durch einen konsistenten Einstellwert erst ersetzt, nachdem der automatisch ermittelte konsistente Einstellwert der Bediener als geändert markiert auf der Benutzeroberfläche zur Kontrolle und gegebenenfalls manueller weiterer oder anderer Korrektur angezeigt hat. In einer vierten alternativen Ausprägung werden je nach Eindeutigkeit der möglichen Änderungen entweder gemäß der ersten Ausprägung dem Bediener Einstellparameter zur Korrektur angezeigt oder mögliche Änderungen automatisch gemäß der zweiten oder dritten Ausprägung korrigiert.

In bevorzugt erweiterter Ausführungsform wird die Priorität eines Feldes durch die Auswahl eines Feldes für zukünftige Abfragen erhöht. Die Weiterentwicklung der Erfindung besteht darin, dass bei jeder Auflösung einer Inkonsistenz durch Abänderung eines Einstellwertes die Priorität des zugrunde liegenden Parameters in einer lokalen Kopie des Anwendungsprogramms um einen gewissen Betrag erhöht wird, damit bei der nächsten Auflösung dasjenige Feld ausgewählt wird, welches vom Bedieners in der Vergangenheit am meisten genutzt wurde. Mit anderen Worten, die Priorität wird vom System dynamisch auf Basis der Entscheidungen des Bedieners angepasst.

Die 2 ist ein Ablaufgramm für Eingaben in ein Anwendungsprogramm der graphischen Industrie mit dynamischen Prioritäten zur Inkonsistenzauflösung. Zunächst werden, wie schon mit Hilfe der 1 erläutert, im Schritt 10 Daten oder Einstellwerte der Parameter im JDF Format eingelesen oder übergeben. Das Anwendungsprogramm prüft in Schritt 12 die Konsistenz der aktuellen Einstellwerte für das Gerät durch, d. h. es wird festgestellt, ob die Kombination der Einstellwerte im zulässigen Parameterraum liegt oder nicht. In Abhängigkeit des Ergebnisses dieser Überprüfung führt das Anwendungsprogramm unterschiedliche Vorgänge durch: Falls die Einstellwerte konsistent sind, kann im Schritt 14 eine neue Bedienereingabe, neue Datenübernahme oder dergleichen, also die Fortsetzung des Anwendungsprogrammablaufs erfolgen. Falls die Einstellwerte inkonsistent sind, wird im Schritt 16 nach dem wahrscheinlichsten Fehler in den Einstellwerten gesucht. Dazu wird die jedem der Parameter zugeordnete Priorität ausgewertet. In der bevorzugten Ausführungsform wird der Parameter mit maximalem Prioritätswert bestimmt. In Reaktion auf den ermittelten oder selektierten Parameter, dessen Einstellwert abzuändern ist, kann im Schritt 18 bei festgestellten Inkonsistenzen unterschiedlich gemäß den bereits in Bezug auf 1 erläuterten Ausprägungen verfahren werden.

Neben dem Schritt 18 wird in dieser bevorzugt erweiterten Ausführungsform nach Schritt 16 auch in Schritt 20 die Nutzung der einzelnen Parameter abgefragt. Falls ein Parameter genutzt wurde, wird dessen Priorität dynamisch angepasst, in der hier beschriebenen Ausführungsform erhöht. In einer ersten einfachen Ausprägung wird die Priorität bei erfolgreich konsistenter Eingabe um 1 erhöht. In einer zweiten alternativen Ausprägung wird die Priorität bei jeder erfolgreichen Eingabe, die zur Auflösung einer Inkonsistenz führt, um 1 erhöht (Nur bei Lösung des Inkonsistenz Problems –1.). In einer dritten alternativen Ausprägung wird die Priorität auf eine maximale Priorität N normiert: Pi+1 = 1 + (N – 1)/N·Pi.

Schließlich wird in bevorzugter Weiterbildung der beschriebenen Ausführungsformen werden die am meisten genutzten Felder dem Bediener auf der Benutzeroberfläche in einer vereinfachten Darstellung angezeigt, um überfrachtete Benutzeroberflächen zu vermeiden.

Mit anderen Worten, es erfolgt eine Auswahl der häufig genutzten Felder, um benutzerspezifische, vereinfachte Benutzeroberflächen zu generieren.

Eine Benutzeroberfläche beschreibt einen Satz von Einstellparametern, von denen eine Untermenge ausgefüllt beziehungsweise verändert werden muss. Alle Felder erhalten ab Werk eine Voreinstellung des Wertes der Priorität, so dass ein werkstypisches vereinfachtes Fenster auf der Benutzeroberfläche vorhanden ist, in dem die als häufig zu nutzenden Felder angeordnet sind. Des Weiteren sind alle Parameter auf Standardseiten einstellbar. Die Einstellbarkeit auf Standardseiten kann in einem Expertenmodus des Anwendungsprogramms erreicht werden.

Unterfenster, die einen einzelnen Einstellparameter darstellen, des vereinfachten Fensters werden nach einem einfachen Algorithmus auf dem vereinfachten Fenster platziert: Es wird das Unterfenster mit der höchsten Priorität, das noch nicht auf dem vereinfachten Fenster liegt, gesucht. Das identifizierte Unterfenster wird auf dem vereinfachten Fenster platziert. Falls auf dem vereinfachten Fenster noch Platz ist, können die Suche und die Platzierung für weitere Unterfenster wiederholt oder iteriert werden. Der Algorithmus kann optional durch zusätzliche Gruppierungsregeln erweitert werden.

Werden Felder genutzt, unabhängig davon, ob sie auf dem vereinfachten Fenster oder in einem Standardfenster liegen, so wird in einer lokalen Datenbank, beispielsweise einer lokalen Kopie der capabilities Beschreibung die diesen Feldern zugeordnete Priorität erhöht. Beim nächsten Start des Anwendungsprogramms wird das vereinfachte Fenster auf Grund der neuen Werte der Prioritäten neu aufgebaut. In diesem Sinne erfolgt eine durch den Bediener gesteuerte Vereinfachung einer Benutzeroberfläche.

Die Erfindung lässt sich generisch implementieren, so dass sie auch für Benutzeroberflächen anwendbar ist, die zum Zeitpunkt der Codierung nicht bekannt sind. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht ein automatischen und gegebenenfalls auch dynamisches Anbieten und/oder Korrigieren des wahrscheinlich zu ändernden Feldes eines Parameters zur Steuerung eines Gerätes, insbesondere auf einer Benutzeroberfläche.

10
Einlesen einer JDF Datei
12
Konsistenzüberprüfung der JDF Datei
14
Nächste Bedienereingabe
16
Bestimmung des Einstellwertes
18
Korrektur des Einstellwertes
20
Nutzungsabfrage des Parameter
22
Erhöhung der Priorität


Anspruch[de]
Verfahren zur Steuerung eines Gerätes unter Einsatz eines Programms auf einem Rechner, wobei eine Mehrzahl von Parametern des Gerätes eingestellt werden können und das Gerät mit Einstellwerten der Parameter innerhalb eines Parameterraumes betrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass im Programm auf dem Rechner jedem Parameter ein Prioritätswert derart zugeordnet wird, dass bei Auftritt von inkonsistenten Einstellwerten außerhalb des Parameterraumes eine Ersetzung durch konsistente Einstellwerte innerhalb des Parameterraumes mittels einer Veränderung der Einstellwerte der Parameter in der durch die Ordnung der Prioritätswerte gegebenen Präferenz erfolgen kann. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Ausgabeeinrichtung für einen Bediener eine Benutzeroberfläche mit Einstellwerten mehrerer der Parameter des Gerätes dargestellt wird. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Definition der einzelnen Parameter und der Parameterraum vom Gerät dem Programm mitgeteilt werden und/oder dass das Programm kein fest codiertes Wissen über das Gerät hat. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät eine Arbeitsablaufsteuerung (Workflowsystem) für die Druckvorstufe oder eine Druckmaschine ist. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Programm ein Verwaltungsprogramm für einen Betrieb der graphischen Industrie oder für eine Druckerei oder ein Drucksaalüberwachungsprogramm ist. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Übergabe der Einstellwerte an das Gerät mittels einer Einstellwertdatei erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellwertdatei im Job Definition Format (JDF) vorliegt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnung der den Parametern jeweils zugeordneten Prioritäten im Code der Benutzeroberfläche des Programms oder in Job Definition Format Anforderungslisten (JDF Capabilities) erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Parameter die Zuordnung wenigstens einer anfänglichen Priorität im Programm auf Basis einer Zuweisung durch das Gerät erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei sich ändernden Geräteeigenschaften die einzelnen Parameter und/oder der Parameterraum aktualisiert werden. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Einstellwert des am wahrscheinlichsten inkonsistenten Parameters dem Bediener auf der Ausgabeeinrichtung zur manuellen Korrektur über eine Eingabeeinrichtung des Rechners gezeigt wird. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Einstellwerte der inkonsistenten Parameter automatisch durch einen konsistenten Einstellwert, welcher dem inkonsistenten am nächsten kommt, ersetzt wird. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der konsistente Einstellwert als geändert markiert dem Bediener zur Kontrolle auf der Ausgabeeinrichtung gezeigt wird. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Funktion der Eindeutigkeit der vorzunehmenden Änderungen der inkonsistenten Einstellwerte entweder eine automatische Ersetzung durch einen konsistenten Einstellwert, der dem inkonsistenten am nächsten kommt, vorgenommen wird oder der inkonsistente Einstellwert dem Bediener zur manuellen Korrektur über eine Eingabeeinrichtung des Rechners auf der Ausgabeeinrichtung gezeigt wird. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dynamische Anpassung einer der, mehrerer oder aller Prioritäten bei erfolgreicher Auflösung einer Inkonsistenz von Einstellwerten erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamische Anpassung von Prioritäten nur in der lokalen Kopie des Programms erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Werksvoreinstellung der Prioritäten erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass entweder Parameter mit niedriger Priorität eher korrekt gefüllt sind als Parameter mit hoher Priorität oder Parameter mit hoher Priorität eher korrekt gefüllt sind als Parameter mit niedriger Priorität. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzeroberfläche ein Fenster mit vereinfachtem dynamisch anpassbaren Inhalt von Unterfenstern aufweist. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platzierung von Unterfenstern im vereinfachten Fenster aufgrund der Ordnung der Prioritäten erfolgt. Verfahren zur Steuerung eines Gerätes gemäß einem der vorstehenden Ansprüche 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das vereinfachte Fenster bei dynamisch geänderten Prioritäten mit einer entsprechend veränderten Auswahl von Unterfenstern aufgebaut wird. Computerprogrammprodukt auf einem Datenträger, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Programm auf einem Rechner ein Verfahren gemäß einem der vorstehenden Ansprüche durchführbar ist.






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