Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung
und zur Verwendung von Metalllegierungen und insbesondere von auf Magnesium basierenden
Metalllegierungszusammensetzungen.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Auf Magnesium basierende Legierungen werden im Allgemeinen in zwei
verschiedene Kategorien eingeteilt, nämlich Guss- oder Knetlegierungen. Beide
Arten von Legierungen sind in vielen Industriezweigen, einschließlich der Automobilindustrie,
in weit verbreitetem Einsatz. Auf Magnesium basierende Gusslegierungsteile können
durch herkömmliche Gießverfahren, welche Druckguss, Sandguss, Dauerformguss
oder semipermanenten Formguss ("semipermanent mold casting"), Gipsformguss und Wachsausschmelzguss
einschließen, hergestellt werden. Gussteile werden im Allgemeinen durch Gießen
eines geschmolzenen Metalls in eine Gießform, die dem geschmolzenen Material
während des Abkühlens und des Verfestigens eine Form liefert, geformt.
Die Form wird von dem Teil später nach der Verfestigung getrennt.
Gusslegierungsmaterialien zeigen eine Vielzahl von besonders vorteilhaften
Eigenschaften, welche in der Automobilindustrie eine gesteigerte Nachfrage für
auf Magnesium basierende Gusslegierungsteile veranlasst haben. Diese Eigenschaften
schließen eine geringe Dichte, ein hohes Festigkeits-zu-Gewichts Verhältnis,
eine leichte Bearbeitbarkeit und gute Dämpfungseigenschaften ein. Allerdings
sind viele der Zusammensetzungen für Gusslegierungen nicht besonders gut für
die Verwendung als Knetlegierung, bei der das Legierungsmaterial nach der Verfestigung
durch einen Verformungsprozess weiter bearbeitet wird, angepasst. Ferner sind viele
der kommerziell erhältlichen, auf Magnesium basierenden Knetlegierungen bezüglich
der Leistungsfähigkeit nicht mit anderen Metallknetlegierungen (beispielsweise
mit auf Aluminium basierenden Legierungen oder mit rostfreien Stahllegierungen)
vergleichbar. Daher besteht ein Bedarf für ein Verfahren zur Herstellung einer
verbesserten, auf Magnesium basierenden Legierung, welche für Knetlegierungsanwendungen
geeignet ist.
Aus der DE 102 30 275 A1
ist eine AM-Druckgusslegierung bekannt, welche einen Aluminiumgehalt zwischen 3,5
Gew.-% und 4,5 Gew.-%, einen Mangangehalt zwischen 0,22 Gew.-% und 0,60 Gew.-% und
einen Zinkgehalt von weniger als 0,22 Gew.-% aufweist.
In der EP 0 945 199 B1
wird ein dünnes geschmiedetes Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung offenbart,
wobei die Magnesiumlegierung 1 bis 6 Gew.-% Aluminium, 0 bis 2 Gew.-% Zink, bis
zu 0,5 Gew.-% Mangan und Rest Magnesium aufweist.
Aus der JP 2002-266,057 A ist ein Verfahren zum Herstellen einer Magnesiumlegierung
bekannt, welche 1 bis 6,5 % Aluminium, 0,2 bis 2,5 % Zink, 0,1 bis 0,5 % Mangan
und Rest Magnesium aufweist.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zum Formen eines extrudierten röhrenförmigen Legierungselementes
bereit umfassend: i) Formen eines geschmolzenen Legierungsmaterials mit einer Zusammensetzung
enthaltend weniger als 4,0 Gew.-% Aluminium (Al), zwischen 0,26 und 0,6 Gew.-% Mangan
(Mn) und weniger als 0,22 Gew.-% Zink (Zn), zusammen weniger als 0,1 Gew.-% einer
oder mehrerer Verunreinigungen sowie dem Rest Magnesium (Mg) bei einer Gießtemperatur,
ii) Abkühlen des Legierungsmaterials, um dieses zu verfestigen, und iii) Extrudieren
des verfestigten Legierungsmaterials, wobei das Legierungsmaterial bei 360°C
eine Extrusionsgeschwindigkeit von mehr als 305 mm pro Minute aufweist, durch Verformung,
um dadurch das extrudierte röhrenförmige Legierungselement zu formen,
das bei Raumtemperatur eine Dehnung von mehr als 8 % aufweist.
Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachfolgend bereitgestellten detaillierten Beschreibung offensichtlich werden. Es
sollte verstanden werden, dass die detaillierte Beschreibung und die spezifischen
Beispiele, während die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
anzeigend, lediglich zum Zwecke der Illustration gedacht sind und nicht dazu beabsichtigt
sind, den Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu beschränken.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden Beschreibung
und den begleitenden Zeichnungen besser verstanden werden, wobei:
1 ein Diagramm ist, welches die maximalen Extrusionsgeschwindigkeiten
von Legierungen gemäß dem Stand der Technik zeigen,
2 ein Diagramm ist, welches die maximale Extrusionsgeschwindigkeit
einer Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung (AM30) verglichen mit
einer Legierung gemäß dem Stand der Technik (AZ31B) zeigt,
3 ein Dehnungskurvendiagramm der tatsächlichen
Spannung gegenüber der tatsächlichen Dehnung ist, welches eine Legierung
gemäß der vorliegenden Erfindung (AM30) mit einer Legierung gemäß
dem Stand der Technik (AZ31B) bei Raumtemperatur vergleicht,
4 ein Dehnungskurvendiagramm einer Legierung gemäß
der vorliegenden Erfindung (AM30) bei erhöhten Temperaturen ist,
5 ein Dehnungskurvendiagramm einer Legierung gemäß
dem Stand der Technik (AZ31B) bei erhöhten Temperaturen ist und
6 den Effekt der Temperatur auf die Dehnung einer Legierung
gemäß der vorliegenden Erfindung (AM30) verglichen mit einer Legierung
gemäß dem Stand der Technik (AZ31B) zeigt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die nachfolgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en)
ist lediglich exemplarischer Natur und in keiner Weise dazu gedacht, die vorliegende
Erfindung, deren Anwendung oder Verwendungen zu beschränken.
Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zum Formen eines extrudierten röhrenförmigen Legierungselements
auf Basis einer festen, korrosionsbeständigen und leichtgewichtigen, auf Magnesium
basierenden Legierung bereit. Mit "auf Magnesium basierend" ist gemeint, dass die
Zusammensetzung vornehmlich Magnesium beinhaltet, und zwar im Allgemeinen mehr als
80 Gew.-% Magnesium. Wie hier verwendet, bezieht sich der Begriff "Zusammensetzung"
breit auf eine Verbindung enthaltend wenigstens die bevorzugten Metallelemente oder
-verbindungen, welche aber ebenfalls zusätzliche Substanzen oder Verbindungen
einschließlich Additive und Verunreinigungen enthalten kann. Der Begriff "Material"
bezieht sich ebenfalls breit auf Stoffe enthaltend die bevorzugten Verbindungen
oder Zusammensetzung.
Gemäß einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung
Verfahren zum Formen einer auf Magnesium basierenden Knetlegierung bereit, welche
im Hinblick auf eine verbesserte Extrudierbarkeit und Formbarkeit, obwohl immer
noch Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit aufrechterhaltend, konzipiert ist.
Wie hier verwendet, sind die Begriffe "bearbeitet" und "verarbeitet" Synonyme und
beziehen sich, wie von einem Fachmann auf diesem Gebiet erkannt wird, auf eine Legierung,
welche im Allgemeinen in zwei getrennten Schritten verarbeitet worden ist. Der erste
Schritt umfasst das Formen von geschmolzenem Metall zu einem Barren, einem Rohling
oder einer Vorform. Die in dem ersten Schritt geformte Vorform wird dann in einem
zweiten Schritt durch Extrudieren der Vorform verarbeitet, um dadurch ein bearbeitetes
Produkt zu bilden. Das bearbeitete Produkt kann dann eingesetzt werden, um ein Bauteil
oder ein Teilstück eines Bauteils zu bilden.
Andererseits umfasst "Gießen", wie allgemein bekannt, das Gießen
einer geschmolzenen Metalllegierung in eine Gießform, um im Wesentlichen ein
verfestigtes Gussteil in nahezu endgültigem Zustand zu formen. Die geschmolzene
Metalllegierung wird in eine Form gegossen, wo sich die Metalllegierung nach dem
Abkühlen verfestigt, um ein Gussteil zu bilden. Die physikalischen Anforderungen
für Gusslegierungen sind aufgrund der Unterschiede beim physikalischen Verarbeiten
von den Anforderungen für Knetlegierungen verschieden. Während eine Knetlegierung
zunächst im Wesentlichen als ein Barren oder eine Vorform gegossen wird, muss
diese folglich auch weiterhin der zusätzlichen physikalischen Verformung und
den entsprechenden Bearbeitungsbedingungen standhalten. Infolgedessen benötigen
Knetlegierungen im Allgemeinen eine zusätzliche Optimierung einer größeren
Anzahl von physikalischen Eigenschaften als diejenigen Eigenschaften, welche für
eine Gusslegierung benötigt werden. Beispielsweise benötigen Knetlegierungen,
während noch eine ausreichende Festigkeit und Gießbarkeit für den
anfänglichen Gießprozess erfordernd, eine größere Biegbarkeit,
Extrudierbarkeit und Formbarkeit.
Das Verringern des Gewichts der Komponenten in Bauteilzusammensetzungen
ist bei vielen Anwendungen zur Verbesserung der Effizienz wichtig, wird aber bei
mobilen Anwendungen, wie beispielsweise in Kraftfahrzeugen, von großer Wichtigkeit
für die Treibeffizienz. Beispielsweise werden aufgrund der hohen Produktivität
und guten Gießbarkeit von Magnesiumlegierungen derzeit Magnesiumteile im Allgemeinen
durch das Druckgießen hergestellt. Allerdings können viele Metallteile
für jede gegebene Anwendung aus Knetlegierungen hergestellt werden, was die
Effizienz weiter verbessern kann. Beispielsweise werden in der Automobilindustrie
zunehmend röhrenförmige Abschnitte aus Stahl und Aluminiumlegierungen
eingesetzt, um gestanzte Komponenten zu ersetzen, was potenziell zu Gewichtseinsparungen,
einer Teilekonsolidierung und einer verbesserten Kraftfahrzeugleistung beiträgt.
Solche röhrenförmigen Komponenten können eingesetzt werden, um Trägerstrukturen,
wie beispielsweise Lastkraftwagenrahmen, Vorderradträger, Dachrahmen, Träger
für Querstreben sowie Armaturenbrett-Träger, zu formen.
Derzeit ist eine der am besten arbeitenden, erhältlichen Magnesiumknetlegierungen
als AZ31B bekannt (welche gemäß der ASTM Kennzeichnung eine auf Magnesium
basierende Legierung mit einer Zusammensetzung von ungefähr 3 Gew.-% Aluminium
(Al), 1 Gew.-% Zink (Zn) und dem Rest Magnesium und Verunreinigungen ist, welche
herkömmlich in dem Format Mg-3 Gew.-% Al-1 Gew.-% Zn ausgedrückt wird),
welche von den erhältlichen Magnesiumknetlegierungen die beste Kombination
von mechanischen Eigenschaften und Extrudierbarkeit bietet. Allerdings haben alle
derzeit erhältlichen, auf Magnesium basierenden Knetlegierungen beispielsweise
verglichen mit erhältlichen Aluminiumextrusionslegierungen eine relative geringe
Extrudierbarkeit und Formbarkeit.
Die auf Magnesium basierenden Legierungen, welche gemäß
der vorliegenden Erfindung hergestellt werden, sind relativ kostengünstige,
leichtgewichtige Legierungen, welche sich durch eine verbesserte Biegbarkeit und
Extrudierbarkeit auszeichnen, während diese eine relativ hohe Festigkeit und
Gießbarkeit über einen Temperaturbereich (beispielsweise zwischen Raumtemperatur
von ungefähr 26°C bis ungefähr 200°C) aufrechterhalten. Die
auf Magnesium basierenden Legierungen sind insbesondere gut für Knetlegierungsanwendungen
geeignet. Ferner sind die Legierungen ebenfalls korrosionsbeständig. Als ein
Ergebnis der zuvor beschriebenen Eigenschaften sind die Legierungen zum Einsatz
in einer großen Vielzahl von Anwendungen einschließlich in verschiedenen
Kraftfahrzeugkomponenten einschließlich beispielsweise Rahmen, Trägerbauteilen,
Querträgern, Armaturenbrett-Trägern, Dachrahmen, Vorderradträgern,
Verteilergetrieben und Steuerkomponenten geeignet.
Bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten
als ein Legierungselement Aluminium, von dem allgemein geglaubt wird, dass es einen
vorteilhaften Effekt auf die physikalischen Eigenschaften einer Magnesiumlegierung
aufweist. Aluminium verbessert im Allgemeinen die Festigkeit und die Härte
einer auf Magnesium basierenden Legierung, aber es verringert die Gesamtbiegbarkeit.
Im Allgemeinen verbreitert ein ansteigender Aluminiumgehalt (das heißt oberhalb
von ungefähr 5 Gew.-%) den Einfrierbereich für die auf Magnesium basierende
Legierung, was es leichter macht, diese zu gießen. Allerdings besteht ein Kompromiss,
weil ein ansteigender Aluminiumgehalt es aufgrund einer erhöhten Härte
schwerer macht, die Legierung anschließend zu bearbeiten.
Folglich ist ein Aspekt der vorliegenden Erfindung das Optimieren
des Aluminiumgehalts in der Legierung, um die Biegbarkeit und die Extrudierbarkeit
zu maximieren, während eine vernünftige Festigkeit und Gießbarkeit
(für das Barrengießen vor dem Bearbeiten oder vor der Extrusion) aufrecht
erhalten wird. Folglich enthalten bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung, wie nachfolgend in größerem Detail erörtert wird, einen
Aluminiumgehalt von weniger als ungefähr 4 Gew.-%. Wenn auf Zahlenwerte angewendet,
deutet "ungefähr" an, dass die Berechnung oder die Messung eine geringfügige
Ungenauigkeit in dem Zahlenwert erlaubt (mit einiger Annäherung an die Exaktheit
in dem Zahlenwert; ungefähr oder vernünftig nahe an dem Zahlenwert; nahezu).
Wenn aus irgendeinem Grund die durch "ungefähr" ausgedrückte Ungenauigkeit
mit dieser alltäglichen Bedeutung auf dem Fachgebiet andernfalls nicht verstanden
werden sollte, dann deutet "ungefähr", wie hier verwendet, eine mögliche
Abweichung von bis zu 5 % des angezeigten Zahlenwertes an. Beispielsweise könnte
eine Komponente von ungefähr 10 Gew.-% zwischen 10 ± 0,5 Gew.-% variieren
und liegt folglich in einem Bereich zwischen 9,5 und 10,5 Gew.-%. Besonders bevorzugte
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung enthalten einen Aluminiumgehalt
zwischen ungefähr 2,5 und ungefähr 3,5 Gew.-%, um die Festigkeit und die
Extrudierbarkeit zu optimieren. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beträgt der Aluminiumgehalt ungefähr 3 Gew.-%.
Ferner enthält der erfindungsgemäß bearbeitete Legierungsbestandteil
Mangan in einer Menge von weniger als 0,6 Gew.-%. Während
Mangan keinen großen Einfluss auf die Zugfestigkeit einer auf Magnesium basierenden
Legierung aufzuweisen scheint, erhöht dieses die Streckfestigkeit der Magnesiumlegierungen.
Ferner bewirkt Mangan eine Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit eines Magnesium-Aluminium-Legierungssystems
durch Erleichtern der Entfernung von Eisen und anderen Schwermetallelementen als
relativ inerte intermetallische Komponenten, von denen sich einige während
des Schmelzens aus der Legierung abtrennen. Erfindungsgemäß enthält
die Legierung zwischen 0,26 und 0,6 Gew.-% Mangan. In einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist Mangan mit ungefähr 0,4 Gew.-%, wie durch die
ASTM Spezifikation B93-94a empfohlen, zugefügt.
Erfindungsgemäß enthält das bearbeitete Legierungsbestandteil
weniger als 0,22 Gew.-% Zink als Verunreinigung.
Zink wurde typischerweise als ein Legierungsbestandteil zugefügt,
um die auf Magnesium basierenden Legierungen gemäß dem Stand der Technik
zu verfestigen; allerdings weisen solche Legierungen typischerweise eine signifikant
niedrigere Extrudierbarkeit, Biegbarkeit und eine erhöhte Warmbrüchigkeit
auf. Ferner neigen Zink enthaltende Magnesiumlegierungssysteme im Allgemeinen zu
einer Mikroporosität und es wurde berichtet, dass das Zink während der
Extrusion die Oberflächenrissbildung und die Oxidation von auf Mg-Al-Zn basierenden
Legierungen erhöht, was in niedrigeren Extrusionsgeschwindigkeitsgrenzen resultiert.
Wie zuvor erörtert ist AZ31B eine bekannte Knetlegierung, welche
Zink enthält. AZ31B weist eine der schnellsten Extrusionsgeschwindigkeiten
unter den bekannten, auf Magnesium basierenden Knetlegierungen auf. Während
der Evaluierung der bekannten Knetlegierungen wurde das Verhalten von AZ31B (welche
eine Zusammensetzung von ungefähr 3,0 Gew.-% Al, ungefähr 1,0 Gew.-% Zn,
ungefähr 0,20 Gew.-% Mn und dem Rest Mg und Verunreinigungen aufweist) mit
dem Verhalten einer anderen bekannten Knetlegierung, nämlich von AZ61 (welche
eine Zusammensetzung von ungefähr 5,0 Gew.-% Al, ungefähr 0,3 Gew.-% Mn
und dem Rest Mg sowie Verunreinigungen aufweist), und mit einer bekannten, auf Magnesium
basierenden Gusslegierung, nämlich AM50 (welche eine Zusammensetzung von ungefähr
5 Gew.-% Al, ungefähr 0,30 Gew.-% Mn und dem Rest Mg und Verunreinigungen aufweist)
verglichen. Von solchen Gusslegierungen ist im Allgemeinen bekannt, dass diese für
Knetlegierungsanwendungen geeignet sind.
Die 1 zeigt einen Vergleich der Extrusionsgeschwindigkeiten
für Legierungen nach dem Stand der Technik, nämlich AZ31B, AZ61 und AM50,
bei Extrusionstemperaturen von 450°C bzw. 500°C für Vierkantrohre
von 25,4 mm × 25,4 mm mit 5 mm-Wänden mit einem Extrusionsverhältnis
von 12,5. Wie aus den Daten beobachtet werden kann, weist die AZ31B verglichen mit
entweder der AZ61 oder mit der Gusslegierung AM50 eine wesentlich höhere Extrusionsgeschwindigkeit
auf. Die Entfernung von Zink aus der Legierungszusammensetzung, abgesehen von geringen
Mengen an Verunreinigungen (durch Verwenden der Gusslegierung AM50), schien die
Extrusionsgeschwindigkeit überhaupt nicht zu erhöhen und führte des
Weiteren zu der niedrigsten Extrudierbarkeitsgeschwindigkeit, was die schlechte
Leistungsfähigkeit von Gusslegierungszusammensetzungen in Knetlegierungsanwendungen
bestätigt.
Durch Evaluieren dieser auf bekannten Legierungssystemen basierenden
Ergebnisse optimieren bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
den Aluminiumgehalt durch Vorsehen eines ausreichenden Grades an Festigkeit und
Gießbarkeit, wohingegen der Aluminiumgehalt derart minimiert wird, dass dieser
die Biegbarkeit und Extrudierbarkeit nicht nachteilig beeinträchtigt. Im Einklang
mit den Ergebnissen dieses Vergleiches ist es gemäß der vorliegenden Erfindung
bevorzugt, eine auf Magnesium basierende Legierung mit einem optimierten Aluminiumgehalt
zwischen ungefähr 2,5 und ungefähr 4,0 Gew.-% an Aluminium herzustellen,
wobei der am meisten bevorzugte Bereich an Aluminium zwischen ungefähr 2,5
und ungefähr 3,5 Gew.-% liegt. Andere bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung enthalten, basierend auf dem vorhergesagten Legierungssystemverhalten,
Aluminium in einer Menge von weniger als 4 Gew.-%. Von einer anderen bekannten Gusslegierung,
nämlich AM20 (welche eine Zusammensetzung von ungefähr 2 Gew.-% Al, ungefähr
0,30 Gew.-% Mn mit dem Rest Mg und andere Verunreinigungen aufweist), mit einem
niedrigeren Aluminiumgehalt wird vorhergesagt, dass diese als eine Knetlegierung
zum Herstellen von Komponenten in gewissen bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung nützlich ist, diese aber aufgrund deren niedrigen Aluminiumgehalt
eine relativ geringe Festigkeit aufweist.
Folglich stellt die vorliegende Erfindung im Einklang mit den zuvor
erörtern Grundsätzen gemäß bevorzugten Ausführungsformen
ein Verfahren bereit, bei dem eine auf Magnesium basierende Legierung, welche zwischen
ungefähr 2,5 Gew.-% und ungefähr 4,0 Gew.-% Aluminium (Al), Mangan (Mn)
und Zink (Zn), welche zusammengenommen in einer Menge von weniger als 1,0 Gew.-%
vorliegen, eine oder mehrere Verunreinigungen, welche zusammengenommen weniger als
0,1 Gew.-% ausmachen, sowie dem Rest Magnesium (Mg) enthält,
eingesetzt wird.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
stellt nutzt eine Metalllegierung enthaltend ungefähr 3 Gew.-% Aluminium (Al),
ungefähr 0,4 Gew.-% Mangan (Mn), weniger als ungefähr 0,22 Gew.-% Zink
(Zn), weniger als ungefähr 0,1 Gew.-% einer oder mehrerer Verunreinigungen
mit dem Rest Magnesium (Mg). Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung kann nominell gemäß
der ASTM Formel für Magnesiumlegierungen als "AM30" wiedergegeben werden.
Folglich nutzt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eine auf Magnesium basierende Legierung, welche des Weiteren Standardmengen
an Verunreinigungen, welche herkömmlicherweise in Magnesiumlegierungen gefunden
werden, enthält, wie beispielsweise Silizium (Si), Kupfer (Cu), Nickel (Ni),
Eisen (Fe) sowie andere Spurenverunreinigungen. In bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind die zusätzlichen Verunreinigungen zusammengenommen
in einer Maximalmenge von weniger als ungefähr 0,1 Gew.-% in der Legierung
enthalten. In einer alternativen bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung enthält die Legierung die folgenden Verunreinigungen: weniger als
ungefähr 0,01 Gew.-% Si, weniger als ungefähr 0,01 Gew.-% Cu, weniger
als ungefähr 0,002 Gew.-% Ni, weniger als ungefähr 0,002 Gew.-% Fe und
weniger als ungefähr 0,02 Gew.-% aller anderen Spurenverunreinigungen.
BEISPIEL 1
Eine Legierung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wurde wie folgt hergestellt: 900 kg Schmelze wurden hergestellt
und in Barren mit einer Ausmaßen von 178 mm Breite und 406 mm Länge gegossen,
wobei die Legierung hier als "AM30" identifiziert wird. Für Vergleichszwecke
wurde eine AZ31B-Legierung als Legierungsprobe des Standes der Technik gleichermaßen
durch Gießen einer Schmelze von 900 kg zu Barren mit denselben Ausmaßen
wie der Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt. Die Tabelle
1 zeigt die Spezifikationen für die erfindungsgemäße Legierung (AM30)
und die Legierung gemäß dem Stand der Technik (AZ31B), wie hergestellt.
TABELLE 1
Der Rest beider Legierungen enthält Spurenelemente, welche in
Magnesiumlegierungen typischerweise gefunden werden. Beide Barren wurden auf 360°C
erhitzt und die Röhren wurden unter Einsatz einer 1400 Tonnenpresse extrudiert,
um Röhren mit den Ausmaßen eines nominellen Außendurchmessers von
70 mm und einer nominellen Dicke von 4 mm zu pressen. Für jede Legierung wurde
an dem Beginn der Oberflächenrissbildung der Röhren eine maximale Extrusionsgeschwindigkeit
bestimmt. Ungefähr 200 Meter der Röhren wurden bei der maximalen Extrusionsgeschwindigkeit
für jede Legierung hergestellt.
Die 2 zeigt einen Vergleich der bei 360°C
durchgeführten maximalen Pressstempelgeschwindigkeiten für die AM30 Legierung
gemäß der vorliegenden Erfindung gegenüber der AZ31B Legierung gemäß
dem Stand der Technik. Die AM30-Legierung erreichte eine anhaltende Extrusionsgeschwindigkeit
von 366 mm/Min. gegenüber einer Extrusionsgeschwindigkeit von 305 mm/Min für
AZ31B. Folglich ist die Extrusionsgeschwindigkeit der neuen AM30-Legierung bei 360°C
20 % schneller als die Extrusionsgeschwindigkeit für die bisher als am schnellsten
bekannte, auf Magnesium basierende Knetlegierung (AZ31B).
Die Dehnungseigenschaften (d.h. Dehngrenze, maximale Zugfestigkeit
und Dehnung) wurden durch eine an den hergestellten, aus extrudierten Röhrenproben
gefertigten Zugproben vorgenommene Untersuchung bestimmt. Die Röhrenproben
wurden entlang der Längsachse/-richtung der Röhren bearbeitet. Lediglich
die Griffabschnitte der Proben wurden abgeflacht und die gebogenen Messabschnitte
wurden intakt belassen. Die Zugfestigkeitsuntersuchung wurde dann bei Umgebungsbedingungen
(d.h. Raumtemperatur) und bei fünf erhöhten Temperaturen, nämlich
93°C, 121°C, 149°C, 177°C und 204°C, durch die ASTM E21-92
Spezifikation für das Zugfestigkeitstesten von Knetlegierungen durchgeführt.
ASTM Standardproben mit 2'' Messstreifenlänge wurden für die Tests bei
einer anfänglichen Dehnungsgeschwindigkeit von 0,001 Sek.–1
(d.h. 0,001/Sekunde) eingesetzt. Für jede Bedingung wurden wenigstens drei
Proben vermessen und aus den gemessenen Zahlenwerten wurde ein
Durchschnitt berechnet.
Die 3 zeigt typische Zugfestigkeitskurven
sowohl für die AM30- als auch die AZ31B-Legierung bei Raumtemperatur. Beide
Legierungen haben, wie durch eine 0,02 Dehnungsverschiebung bei A in der
3 bestimmt, sehr ähnliche Streckfestigkeiten (YS)
von 168 MPa für AM30 und 171 MPa für AZ31B. Die maximale Zugfestigkeit
(UTS) beträgt für die AZ31B, wie an der Position B angedeutet, 232 MPa
und für die AM30, wie an der Stelle C angedeutet, 237 MPa, welche relativ ähnlich
sind. Die Biegbarkeit beider Legierungen ist, wie in den Dehnungskurven gezeigt,
durch die Dehnung der Proben dargestellt. AZ31B weist eine Dehnung von 8 % auf,
wohingegen AM30 gemäß der vorliegenden Erfindung eine Dehnung von 12 %
zeigt. Folglich weist die AM30-Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung
bei Raumtemperatur eine 50 % größere Biegbarkeit als die AZ31B gemäß
dem Stand der Technik auf, wohingegen diese im Allgemeinen die gleiche Festigkeit
aufweisen. Die 3 zeigt ebenfalls, dass die AZ31B in
der Dehnungskurve Schrägverzahnungen aufweist, was einen diskontinuierlichen
plastischen Fluss während der Verformung anzeigt. Allerdings wurden solche
Schrägverzahnungen für die AM30-Legierung nicht beobachtet.
Die 4 zeigt die an den vorher für
die AM30-Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung beschriebenen Proben
durchgeführten Kurven der tatsächlichen Spannung gegenüber der tatsächlichen
Dehnung bei erhöhten Temperaturen. Für das Untersuchen bei erhöhter
Temperatur wurden die Proben vor der Beanspruchung für 30 Minuten bei einer
ausgewählten Temperatur gehalten. Die Zugfestigkeitskurven wurden für
die AM30-Proben bei 93°C, 121°C, 149°C, 177°C bzw. 204°C
entwickelt. Die 5 zeigt die Dehnungskurven bei erhöhter
Temperatur für die AZ31B gemäß dem Stand der Technik bei denselben
Temperaturerhöhungen wie denen der 4 bei 93°C,
121°C, 149°C, 177°C und 204°C. Im Allgemeinen sind sowohl die
Streckfestigkeit (YS) als auch die maximale Zugfestigkeit (UTS) für beide Legierungen
relativ gleich und beide Eigenschaften nehmen mit ansteigender Temperatur ab.
Die 6 zeigt einen Vergleich des Effekts
der Temperatur auf die Biegbarkeit der AM30-Legierungsprobe gemäß der
vorliegenden Erfindung gegenüber der AZ31B-Probe gemäß dem Stand
der Technik. Die prozentuale Dehnung, welche der Biegbarkeit des Legierungsmaterials
entspricht, steigt im Allgemeinen an, wenn sich die Temperatur erhöht. Die
Biegbarkeit der AM30 ist über die getesteten Temperaturbereiche geringfügig
größer und ist an den unteren und oberen Enden der getesteten Temperaturbereiche
(d.h. von einem niedrigeren Bereich von ungefähr 25°C bis 70°C und
dann bei einem höheren Bereich von ungefähr 100°C bis 200°C)
signifikant größer. Obwohl es nicht gewünscht ist, an irgendeine
bestimmte Theorie gebunden zu werden, wird geglaubt, dass aufgrund der substanziellen
Abwesenheit von Zink in der AM30-Legierung gemäß der vorliegenden Erfindung
eine weniger feste Lösungsfestigkeitssteigerung vorliegt als in der AZ31B Legierung
gemäß dem Stand der Technik mit wenigstens 1 Gew.-% Zink, was folglich
eine erhöhte Biegbarkeit bewirkt. Wie aus den Dehnungskurven beobachtet werden
kann weisen die AM30-Legierung und AZ31B-Legierung bei Raumtemperatur im Allgemeinen
dasselbe Verhältnis auf: diese beiden weisen untereinander relativ ähnliche
Streckfestigkeiten (YS) und maximale Zugfestigkeiten (UTS) auf, wohingegen die AM30
bei fast allen Temperaturen eine größere Dehnung aufweist, was verglichen
mit der AZ31B mit einer größeren Biegbarkeit der AM30-Legierung korreliert.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Formen eines Knetlegierungselementes
bereit, umfassend das Formen eines Legierungsmaterials mit einer Zusammensetzung
enthaltend weniger als 4,0 Gew.-% Aluminium (Al), zwischen 0,26 und 0,6 Gew.-% Mangan
(Mn), weniger als 0,22 Gew.-% Zink (Zn), weniger als ungefähr 0,1 Gew.-% einer
oder mehrerer Verunreinigungen und dem Rest Magnesium (Mg) bei einer Gieftemperatur.
Die Gießtemperatur liegt im Allgemeinen oberhalb der Liquidustemperatur der
Legierung, liegt aber wenigstens an dem Punkt, wo das Metall geschmolzen wird und
in einem im Wesentlichen flüssigen Zustand vorliegt. Es ist bevorzugt, dass
die Gießtemperatur mehr als 600°C und am meisten bevorzugt mehr als 640°C
beträgt. Das Legierungsmaterial wird auf Umgebungsbedingungen abgekühlt.
Das Legierungsmaterial wird dann durch einen Extrusion bearbeitet.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere für röhrenförmige
Kraftfahrzeugkomponenten und -bauteile gut geeignet. Die Legierung kann zu einer
Vielzahl von Kraftfahrzeugbauteilen und -komponenten, einschließlich beispielsweise
Rahmen, Trägerbauteilen, Querstreben, Armaturenbrett-Trägern, Dachrahmen,
Vorderradträgern, Verteilergetrieben und Steuerungskomponenten, geformt werden.
Anspruch[de]
Verfahren zum Formen eines extrudierten röhrenförmigen Legierungselementes
umfassend: Formen eines geschmolzenen Legierungsmaterials mit einer Zusammensetzung
enthaltend weniger als 4,0 Gew.-% Aluminium (Al), zwischen 0,26 und 0,6 Gew.-% Mangan
(Mn) und weniger als 0,22 Gew.-% Zink (Zn), zusammen weniger als 0,1 Gew.-% einer
oder mehrerer Verunreinigungen und dem Rest Magnesium (Mg) bei einer Gießtemperatur,
Abkühlen des Legierungsmaterials, um dieses zu verfestigen, und
Extrudieren des verfestigten Legierungsmaterials, wobei das Legierungsmaterial bei
360°C eine Extrusionsgeschwindigkeit von mehr als 305 mm pro Minute aufweist,
durch Verformung, um dadurch das extrudierte röhrenförmige Legierungselement
zu formen, das bei Raumtemperatur eine Dehnung von mehr als 8 % aufweist.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die eine oder mehreren Verunreinigungen
umfassen: weniger als 0,01 Gew.-% Silizium (Si), weniger als 0,01 Gew.-% Kupfer
(Cu), weniger als als 0,002 Gew.-% Nickel (Ni), weniger als 0,002 Gew.-% Eisen (Fe)
sowie weniger als als 0,02 Gew.-% an zusätzlichen Verunreinigungen.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das verfestigte Legierungsmaterial
einen Barren umfasst.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei das verfestige Legierungsmaterial
einen Rohling umfasst.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gießtemperatur
mehr als 600°C beträgt.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der
Gehalt des Aluminiums in der Zusammensetzung 3 Gew.-% beträgt.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der
Gehalt des Mangans in der Zusammensetzung 0,4 Gew.-% beträgt.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zusammensetzung
3 Gew.-% Aluminium (Al), 0,4 Gew.-% Mangan (Mn), weniger als 0,22 Gew.-% Zink (Zn),
weniger als 0,1 Gew.-% einer oder mehrerer Verunreinigungen und Rest Magnesium (Mg)
enthält.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das extrudierte
Legierungsmaterial bei Raumtemperatur eine Dehnung von wenigstens 12 % aufweist.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das extrudierte
Legierungsmaterial eine Streckfestigkeit von mehr als 165 MPa aufweist.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das extrudierte
Legierungsmaterial eine maximale Zugfestigkeit von mehr als 230 MPa aufweist.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das extrudierte
Legierungsmaterial korrosionsbeständig ist.Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei aus der
Legierung eine röhrenförmige Struktur gebildet wird.Verfahren einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei aus der Legierung
ein Kraftfahrzeugbauteil gebildet wird, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Rahmen, Trägerbauteilen, Querträgern, Armaturenbrett-Trägern,
Dachrahmen, Vorderradträgern, Verteilergetrieben und Steuerungskomponenten.