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Dokumentenidentifikation DE202007007595U1 22.11.2007
Titel Variabler Blendenrahmen/variables Blendenpassepartout
Anmelder Koes, Matthias, 65479 Raunheim, DE
DE-Aktenzeichen 202007007595
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 29.05.2007
IPC-Hauptklasse A47G 1/06(2006.01)A, F, I, 20070529, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47G 1/16(2006.01)A, L, I, 20070529, B, H, DE   B42F 5/00(2006.01)A, L, I, 20070529, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Es handelt sich bei dem im Folgenden beschriebenen Produkt um einen variablen Blendenrahmen bzw. ein variables Blendenpassepartout. Anwendungsbereich ist jeder Bereich, in dem ein Kunstwerk, ein Bild etc. in einem Rahmen ausgestellt oder angebracht werden soll. Bisherige Rahmen//Passepartouts haben den Nachteil, dass man, wenn man sich für eine Größe entschieden hat, den sichtbaren Ausschnitt lediglich durch nachträglichen Einbau eines anderen Passepartouts oder den Kauf eines neuen Rahmens verändern kann.

Diese Methode hat, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, den Nachteil, dass man, hat man sich einmal für eine Passepartoutbreite entschieden, diese nicht mehr verändern kann, wenn man einen anderen Gegenstand in den Rahmen aufnehmen möchte oder den im Rahmen sichtbaren Ausschnitt des Gegenstandes verändern will.

Hier greift nun meine Produkt, es ist in der Lage, den sichtbaren Ausschnitt variabel zu verändern, dies von einem recht großen Fenster, welches praktisch nur einen kleinen Rahmen am Rand übrigläßt, bis hin zu einem kleinen Fenster, das lediglich einen extrem kleinen Ausschnitt des Bildes sichtbar läßt.

Die Anschaffung verschiedener Passepartouts oder Rahmen ist somit nicht mehr notwendig, da sich alle gewünschetn Ausschnitte mit nur einem Rahmen/Passepartout, welcher/welches flexibel vergößerbar und verkleinerbar ist, realisieren lassen.

Dabei ist der Begriff Rahmen und Passepartout synonym zu verwenden, da man mein Produkt sowohl für sich als Rahmen aufhängen oder aufstellen kann, aber auch in einem Rahmen benutzen kann. Der Begriff Blendenrahmen ist von der Blende in einem Kameraobjektiv abgeleitet, da auch hier der sichtbare Ausschnitt flexibel von sehr groß bis zu sehr klein variierbar ist.

Nun zur technischen Beschreibung meines Produktes

Der hinterste Bogen Papier, Pappe oder welchen Materials auch immer, ist geschlossen. Der vorderste Bogen besteht aus einem Rahmen, er verfügt über einen Rand der Breite x.

Unter diesem Rahmen sind Schablonen (in der Zeichnung römisch I-IV, sowie arabisch 1-4) angebracht.

Diese Schablonen (Kategorie römische Zahlen) verfügen über die Länge der Seite des Rahmens unter der sie angebracht sind und über die Breite des Randes des Rahmens x.

Somit können sie, von vorne betrachtet, gänzlich unter dem Rahmen verschwinden.

Die Schablonen werden mit Hilfe von Spanngurten oder Spanngummis am untersten, geschlossenen Bogen variabel fixiert, so dass sie sowohl ganz unter dem obersten Rahmen verschwinden können, als auch bis fast zur Gänze unter diesem in Richtung auf die Mitte des variablen Blendenrahmens//variablen Blendenpassepartouts herausgezogen werden können.

Somit ist man in der Lage mit Ihnen das sichtbare Feld eines im Rahmen befindlichen Bildes variabel und stufenlos zu verkleinern/vergrößern. Unter der ersten Lage „Blendenränder" (gemeint sind hiermit die unter dem Rahmen verborgenen Schablonen, welche das freie Fenster des Rahmens verkleinern können) können bei Bedarf auch eine oder mehrere weitere Schichten Schablonen (hier ist in der Zeichnung die zweite Schicht durch arabische Zahlen gekennzeichnet, prinzipiell kann die Unterteilung aber auch wesentlich weiter gehen) angebracht werden, damit das sichtbare Fenster in jedem Fall bis fast auf „0" verkleinert werden kann.

Hierbei gilt: „wenn der Rahmen x Zentimeter breit ist, ist die direkt unter ihm angebrachte Schablone auch maximal x Zentimeter breit, so dass sie gänzlich unter ihm verschwinden kann. Jede eine Ebene/Schicht tiefer angebrachte Schablone ist maximal so breit wie der Rahmen plus die Breite der direkt über ihr angebrachten Schablone"

Somit ist gewährleistet, dass der Rahmen/ das Passepartout auf jedes gewünschte Fenster (Bildausschnitt) flexibel verändert werden kann. Schablonen sind soviele untereinander anbringbar, bis der Ausschnitt im Inneren des Rahmens durch sie auf den Wert „0" reduziert werden kann. Hiervon abweichende Lösungen sind natürlich möglich, aber die Standardkonstrution ist wie beschrieben.

Sinn des hier beschriebenen Produktes ist es, eine variable Veränderung des Bildausschnittes/Fensters eines Bilderrahmens oder Passepartouts zu ermöglichen und somit die Anschaffung mehrerer, unvariabler Rahmen/Passepartouts zu erübrigen.


Anspruch[de]
Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Unterlage/ einen Rahmenhintergrund, bzw. einen Rahmenuntergrund besitzt. Auf/an diesem werden alle weiteren Elemente befestigt bzw. fixiert. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass er an der Vorderseite einen Deckrahmen aufweist. Dieser bedeckt durch seine Rahmenbreite die erste Schicht Schablonen. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass unter dem zuoberst liegenden Rahmen, welcher den Außenmaßen nach dem in 1. beschriebenen Rahmenhinter/Rahmenuntergrund entspricht, Schablonen angebracht sind. Diese entsprechen hinsichtlich ihrer Länge und Breite, der jeweiligen Seite des vordersten Rahmens, unter/hinter welcher sie angebracht sind. Das Material der Schablonen ist beliebig wählbar. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Lage Schablonen, aus zwei Schablonen für die Breitseiten und zwei Schablonen für die Längsseiten besteht. Also jeweils vier Schablonen eine Schablonenebene bilden. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass von den in 4. beschriebenen Schablonenebenen mehrere übereinander angebracht werden können. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass auch aus mehr oder weniger als den in 4. beschriebenen Schablonen eine Schablonenebene gebildet werden kann. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schablonen an der Unterlage bzw. dem Rahmenhintergrund in einer Art und Weise angebracht sind, die es ermöglicht, sie auf besagter Untertage bzw. Rahmenhintergrund variabel und flexibel zu verschieben und wieder zu fixieren. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der in 3. beschriebenen Schablonen auf der in 1. beschriebenen Unterlage bzw. dem Rahmenhintergrund in aller Regel mit Gummibändern erfolgt. Abweichende Lösungen sind möglich, sofern sie die in 7. beschriebenen Bedingungen erfüllen. Der variable Blendenrahmen/Blendenpassepartout ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Schichten dieser Schablonen unter dem Deckrahmen angebracht werden können, welche jeweils in der in 7. beschriebenen Art und Weise an der in 1. beschriebenen Unterlage bzw. am Rahmenhintergrund befestigt sind.






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