Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung gegen Wegnahme vielfältiger
Geräte, die mittels Stiften oder Schrauben zur Wand- und Deckenmontage geeignet
sind. Beispielhaft sind Projektoren, Beamer oder Lautsprechboxen darunter zu verstehen.
Eine solche Wegnahmesicherung wird in der Praxis immer dann eingesetzt,
wenn fest installierte Geräte in unbeaufsichtigten Räumen gegen deren
unberechtigte Entfernung, insbesondere vor Diebstahl gesichert werden sollen.
Es ist allgemein üblich, solche Geräte an entsprechende
Decken- bzw. Wandhalterungen mittels Befestigungsstiften, insbesondere Schrauben
zu befestigen. Diese Schrauben sind in der Regel frei zugänglich. Eine Demontage
der Geräte ist deshalb oftmals mit sehr einfachen Hilfsmitteln (Schraubenzieher,
Messer, Zange, etc.) in kurzer Zeit möglich. Ein Dieb oder eine andere unbefugte
Person kann dann das Gerät ohne Einschränkung beliebig weiter verwenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in Bedienung, Montage
und Demontage sehr einfache Wegnahmesicherung zu schaffen, die gleichzeitig einen
wirkungsvollen Schutz gegen unbefugtes Entfernen des Gerätes ermöglicht.
Erfindungsbedingt besteht die Wegnahmesicherung aus zwei zueinander
parallel montierten Platten, deren Abstand so gering bemessen ist, dass die darin
befindlichen Köpfe der Befestigungsstifte oder -schrauben (18,
19) von außen nicht erreichbar sind. Die Grundplatte (20)
wird an der Decken- bzw. Wandhalterung (15) befestigt. Die Köpfe der
hier verwendeten Stifte oder Schrauben (19) werden anschließend durch
die Montage des Gerätes (17) an diese Grundplatte (20) abgedeckt
und sind somit nicht mehr erreichbar. Durch das Heranführen der Deckplatte
(21) an die Grundplatte (20) und deren beider Zusammenschließen
mittels einer beliebigen Schließvorrichtung wie z.B. mit Vorhängeschlössern
(16) werden die Köpfe der Stifte oder Schrauben (18) verdeckt.
Somit sind alle Köpfe der verwendeten Stifte oder Schrauben (18,
19) nur noch von für die Bedienung des Verschlußsystems autorisierten
Personen erreichbar.
Die Erfindung lässt verschiedene Ausführungsformen zu. Zur
weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine mögliche Ausführungsform
davon in der Zeichnung am Beispiel eines Projektors bzw. Beamers dargestellt und
wie folgt beschrieben.
1 ist eine Draufsicht auf eine Grundplatte des Sicherungssystems.
In der Mitte der Platte befinden sich die Bohrungen (9) für
die Befestigungsschrauben (18) zur Decken- bzw. Wandhalterung (15).
Typischerweise werden drei Schrauben verwendet.
Die Bohrungen (5, 6, 7, 8) sind
für die Befestigungsschrauben zum Projektor bzw. Beamer zu verwenden und werden
je nach den Vorgaben des Projektors bzw. Beamers angepasst bzw. durch eine Zwischenplatte
(siehe nächster Absatz) ergänzt. Die Bohrungen (1,
2, 3, 4) sind für das spätere Einführen
des Bügels der zum Einsatz kommenden Verschlußvorrichtung wie z.B. eines
Vorhängeschlosses (16), in der jeweiligen Ecke angepasst.
In den meisten Fällen kann auf den Einsatz der Zwischenplatte
verzichtet werden. Diese wird an den Standard-Befestigungsanschlüssen des Projektors
bzw. Beamers moniert und mittels Schraube über die Bohrung (9) an
die Grundplatte (1; 3,
20) montiert. Hierzu werden an den Verbindungspunkten (5,
6, 7, 8) entsprechende Gewinde in der Zwischenplatte
angefertigt.
2 ist die Draufsicht auf die Deckplatte (21)
des Sicherungssystems Diese hat die gleichen Außenmaße wie die Grundplatte
(20). Die Bohrungen (10, 11, 12, 13)
sind für das spätere Einführen des Bügels der zum Einsatz kommenden
Verschlußvorrichtung wie z.B. eines Vorhängeschlosses (16) in
der jeweiligen Ecke angepasst. In der Mitte der Platte ist eine, der Decken- bzw.
Wandhalterung (21), angepasste Aussparung (14). Diese kann fakultativ
auch so ausgeführt werden, dass sie zu einer der Längsseiten der Deckplatte
hin geöffnet ist, ohne dass ein Schraubenkopf frei zugänglich wird.
3 zeigt die schematische Seitenansicht einer aufgebauten
Wegnahmesicherung inklusive Projektor bzw. Beamer (17). Auf das Einzeichnen
aller Schrauben (18, 19), Vorhängeschlösser (16)
und der möglichen Zwischenplatte wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit
verzichtet.
Als erstes wird die Deckplatte (21) mittels der Aussparung
(14) über den Decken- oder Wandhalter (15) eingeführt
und anschließend davor die Grundplatte (20) mittels Schrauben (19)
an den entsprechenden Halterungen durch die Bohrungen (9) an diesem befestigt.
Über die, durch die Bohrlöcher (5, 6, 7,
8), angebrachten Schrauben wird der Projektor bzw. Beamer (17)
an die Grundplatte (20) montiert. Danach erfolgt das Zusammenschließen
von Grund- und Deckplatte.