Die Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein schnurloses Telefonsystem,
insbesondere auf ein nicht-DSP (Digital Signal Processing = digitale Signalverarbeitung)
oder nicht-digitales Telefonsystem mit einem Handgerät mit einem Freisprech-Lautsprechertelefon-Merkmal.
Wie in 1 gezeigt ist, umfasst ein typisches
schnurloses Telefonsystem 10 eine Basiseinheit 11 und wenigstens
ein schnurloses Handgerät 12. Die Basiseinheit 11 ist mit
dem PSTN 13 über eine PSTN Schnittstelle gekoppelt und steht mit dem
schnurlosen Handgerät 12 über eine Luft-Schnittstelle
14 in Verbindung. Im Betrieb, wenn ein Benutzer 15 an einem entfernt
liegenden Ende spricht, wird das Audiosignal durch eine Telefonleitung zu einer
Leitungs-Schnittstellenschaltung (Hybrid) 111 der Basiseinheit
11 geschickt. Das Audiosignal wird dann durch eine Verstärkungseinstellung
und Filterung geschickt, bevor es an einen RF-Modul 112 der Basiseinheit
11 gesendet wird. Das RF-Modul 112 moduliert das Audiosignal in
ein RF-Signal zur Übertragung durch einen Transceiver 115 über
die Luft-Schnittstelle 14, beispielsweise ein FM-Radio, an das schnurlose
Handgerät 12. Das schnurlose Handgerät 12 umfasst einen
Transceiver 125, der das RF-Signal von der Basiseinheit 11 empfängt,
ein RF-Modul 122, das das RF-Signal in das ursprüngliche Audiosignal
demoduliert. Ein Empfänger 121 des schnurlosen Handgeräts
12 empfängt das ursprüngliche Audiosignal und setzt das demodulierte
Signal in Ton um, so dass ein Benutzer (nicht gezeigt) die Sprache von dem Benutzer
an dem entfernt liegenden Ende hören kann. Wenn der Benutzer spricht, setzt
entsprechend ein Mikrofon 123 des drahtlosen Handgeräts
12 die Sprache in ein elektrisches Signal um, das dann von dem RF-Modul
122 moduliert und an die Basiseinheit 11 gesendet wird, wo es
demoduliert und an eine Hybrid-Schaltung 111 gesendet und zu dem Benutzer
15 an dem entfernt liegenden Ende über das PSTN 13 übertragen
wird.
Bei einem digitalen, schnurlosen Telefonsystem können entweder
die Basiseinheit 11 oder das Handgerät 12 ebenfalls eine
DSP (Digital Signal Processor – digitaler Signalprozessor) oder eine digitale
Einrichtung, beispielsweise einen leistungsstarken Mikroprozessor 113 (der
nur in der Basiseinheit 11 von 1 gezeigt ist)
umfassen, um einen eingebetteten Lautsprechertelefon-Algorithmus zu verarbeiten,
der eine Freisprechfunktion unterstützt. Mit Hilfe des Freisprech-Lautsprechertelefon-Algorithmus
kann ein Benutzer einen Telefonanruf machen oder empfangen, ohne das Handgerät
aufzuheben.
Traditionell ist es schwierig, die Freisprech-Lautsprechertelefon-Funktion
an einem drahtlosen Handgerät eines drahtlosen Telefonsystems zu implementieren,
das nicht mit einem DSP oder einem Mikroprozessor ausgerüstet ist, beispielsweise
an einem analogen Telefonsystem, das den eingebetteten Lautsprechertelefon-Algorithmus
verarbeiten kann. Eine mögliche Lösung, solch ein Merkmal zu implementieren,
besteht darin, das Design mit einem serienmäßigen, analogen Lautsprechertelefon
IC in dem schnurlosen Handgerät auszuführen. Die körperliche Größe
des IC und seiner Unterstützungskomponenten macht es jedoch nahezu unmöglich,
ihn in ein Handgerät normaler Größe einzusetzen.
Folglich gibt es einen Bedarf, ein schnurloses Telefonsystem zu entwerfen,
das nicht mit dem DSP oder digitalen Einrichtungen ausgerüstet ist, um die
Freisprech-Lautsprechertelefon-Funktion eines normalen, schnurlosen Handgerätes
zu unterstützen, ohne das Design des schnurlosen Handgerätes zu ändern.
Gewisse Ausführungsbeispiele der Erfindung liefern ein Freisprech-Lautsprechertelefon-Merkmal
an allen nicht-DSP- und nicht digitalen Telefonsystemen, und sie stellen eine Flexibilität
für Industriedesigner zur Verfügung, um einen vernünftig kleinen
Handgeräte-Formfaktor zu behalten.
In einigen Ausführungsbeispielen der Erfindung umfasst ein Telefonsystem
eine Basiseinheit und wenigstens ein schnurloses Handgerät, das drahtlos mit
der Basiseinheit kommunizieren kann, worin die Basiseinheit eine Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
umfasst, um einen Freisprechbetrieb für das wenigstens eine, schnurlose Handgerät
bereitzustellen und worin die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
Signalniveaus, die in das wenigstens eine schnurlose Handgerät eingegeben oder
davon ausgegeben werden, detektiert, um einen Kommunikationsmodus zu bestimmen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung liefern ein Telefonsystem,
das einen Handgeräte-Freisprechbetrieb hat. Das Telefonsystem umfasst eine
Basiseinheit, wenigstens ein schnurloses Handgerät, das schnurlos mit der Basiseinheit
kommunizieren kann, und eine Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung,
die an der Basiseinheit angeordnet ist, die den Freisprech-Betriebsmodus des wenigstens
einen, schnurlosen Handgeräts steuert. Die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
umfasst einen Kontroller, um den Freisprech-Betriebsmodus auf der Grundlage von
wenigstens einem der Ausgänge eines Vergleiches, Sprachdetektors und dem Volumen
einer Sprache zu bestimmen.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung liefern einen Handgeräte-Freisprech-Betriebsumschalter
für ein analoges Telefonsystem und ein Telefonsystem ohne eine DSP –
(Digital Signal Processing =digitale Signalverarbeitung) Funktion. Solch ein Umschalter
umfasst wenigstens einen Vergleicher, um ein Übertragungsniveau und ein Empfangsniveau
an einer RF-Modulatorseite zu vergleichen, die drahtlos mit wenigstens einem schnurlosen
Handgerät gekoppelt ist, einen zweiten Vergleicher, um ein Übertragungsniveau
und ein Empfangsniveau an einer Hybridseite zu vergleichen, die mit einem PSTN gekoppelt
ist, und einen Kontroller, der mit den Ausgängen des ersten und des zweiten
Vergleichers gekoppelt ist, um einen Betriebsmodus auf der Grundlage der Ausgänge
umzuschalten. Der erste und der zweite Vergleicher und der Kontroller liegen an
einer Basiseinheit des Telefonsystems.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:
1 ein Blockdiagramm eines Telefonsystems nach dem Stand
der Technik ist;
2 ein beispielhaftes Blockdiagramm eines nichtdigitalen
Telefonsystems gemäß der vorliegenden Erfindung ist, in dem ein Handgerät-Freisprech-Lautsprechertelefon-Algorithmus
eingebettet ist;
3 ein beispielhaftes Blockdiagramm eines geschalteten
Lautsprechertelefon-ICs zeigt, der in einem nichtdigitalen Telefonsystem der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann;
4 eine beispielhafte Schaltung eines nichtdigitalen
Telefonsystems der vorliegenden Erfindung zeigt;
5 einen beispielhaften Schalter zur Steuerung eines
Audioweges eines Empfängers zeigt; und 6 einen
beispielhaften Umschalter zur Steuerung eines Audioweges eines Senders zeigt.
Da ein Handgeräte-Freisprech-Lautsprechertelefon-Merkmal eine
Standardfunktion eines schnurlosen Telefonsystems geworden ist, ist es wichtig,
dass analoge Telefonsysteme oder Telefonsysteme, die nicht mit DSP oder einer digitalen
Einrichtung ausgerüstet sind, auch solch eine Handgeräte-Freisprech-Funktion
haben. Ausführungsbeispiele der Erfindung sehen nach dem Design eine serienmäßige,
analoge Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung, beispielsweise einen
IC, an einer Basiseinheit vor und führt die Handgeräte-Freisprechsignale
über eine RF-Verbindung zu und von einem Mikrofon und einem Lautsprecher, die
in einem Handgerät angeordnet sind. Als Ergebnis dieser Erfindung ist es möglich,
ein Handgeräte-Freisprech-Merkmal auf jeder beliebigen, einfachen, analogen
und digitalen Plattform zu haben, die nicht mit DSPs oder irgendwelchen anderen
digitalen Einrichtungen für eingebettete Lautsprechertelefon-Algorithmen ausgerüstet
sind. Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung liefern auch ein Handgeräte-Freisprech-Merkmal
an allen mehrfachen Handgeräten in dem gleichen System, ohne irgendwelche zusätzlichen
Kosten eines Lautsprechertelefon-ICs oder äquivalenter, analoger Schaltungen
zu verursachen.
Ein beispielhaftes Ausführungsbeispiel eines schnurlosen Telefonsystems
der vorliegenden Erfindung ist in 2 gezeigt und umfasst
eine Basiseinheit 21 und wenigstens ein schnurloses Handgerät
22 (nur eines ist gezeigt), das mit der Basiseinheit 21 über
eine Luftschnittstelle 24 kommunizieren kann. Die Basiseinheit
21 umfasst eine Leitungsschnittstellen-(Hybrid)-Schaltung 211,
einen RF-Modul 212, eine Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213 und einen Transceiver 215. Entsprechend der vorliegenden Erfindung
wird die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung 213 der
Basiseinheit 21 verwendet, um das Freisprech-Betriebsmerkmal für das
schnurlose Handgerät 22 zu steuern. Entsprechend kann das schnurlose
Handgerät 22 ein herkömmliches Handgerät sein, das einen
Transceiver 225, einen RF-Modul 222, einen Lautsprecher
221, einen Empfänger 224 und ein Mikrofon 223 umfasst.
Wenn ein Benutzer das schnurlose Handgerät 22 verwendet,
um mit einem Benutzer am fern liegenden Ende zu sprechen, benutzen die Audiosignale
von dem schnurlosen Handgerät 22 denselben Hin- und Rückweg,
wie unter Bezugnahme auf 1 beschrieben wurde. Pfaden
der erhöhten Verstärkung kann jedoch eine Rückkopplung von dem Lautsprecher
221 zu dem Mikrofon 223 auftreten und Schwingungen verursachen.
Um dies zu vermeiden kann eine Dämpfung zu dem Empfangsweg, wenn der Benutzer
spricht, oder zu einem Übertragungsweg hinzugefügt werden, wenn der Benutzer
25 an dem fernen Ende spricht. Das Ergebnis ist ein Halbduplex-Betrieb
ähnlich zu einem „Walkie-Talkie". Im Gegensatz zu einem „Walkie-Talkie"
muss jedoch keine Taste nieder gedrückt werden, um zwischen den Betriebsarten
umzuschalten. Stattdessen müssen Sprachdetektoren in die Übertragungswege
eingestellt werden, um die Umschaltung zwischen Sendebetrieb und Empfangsbetrieb
zu steuern.
3 zeigt ein Blockdiagramm der Sprachdetektoren und
der Dämpfungsblocks, die für den Halbduplex-Betrieb eines Freisprech-Lautsprechertelefons
erforderlich sind. Wie oben beschrieben wurde, wird der Halbduplex-Betrieb durch
die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung 213 der Basiseinheit
21 durchgeführt. Die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213 kann in einem einzigen IC oder in mehreren ICs ausgeführt werden.
Bei digitalen Telefonsystemen kann die Umschaltung durch ein DSP bereitgestellt
werden, und die meisten digitalen, schnurlosen Telefonsysteme haben ein Halbduplex-Lautsprechertelefon
in ihrem ASIC integriert. Einen DSP zu einem analogen System hinzuzufügen,
würde jedoch die Kosten erhöhen, so dass der Vorteil eines analogen Systems
nicht mehr kostenwirksam sein würde. Die Lösung entsprechend der vorliegenden
Erfindung besteht darin, einen Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-IC zu
dem Audioweg hinzuzufügen.
Es gibt viele Ein-Chip-Lösungen auf dem Markt, die die ordnungsgemäße
Umschaltung für ein Freisprech-Halbduplex-Lautsprechertelefon bereitstellen
können. Diese Ein-Chip-Umschaltlösungen werden in vielen Produkten verwendet,
um den Freisprechbetrieb für ein Basiseinheit-Lautsprechertelefon bereitzustellen.
Dieses Merkmal zu einem schnurlosen Handgerät hinzuzufügen, würde
Probleme in ihrer Packungsgröße und den Bedarf für große externe
Komponenten verursachen. Da eine Basiseinheit viel mehr Platz hat als ein schnurloses
Handgerät, fügt die vorliegende Erfindung die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213, die in Form eines geschalteten Lautsprechertelefon-ICs vorliegen kann,
auf der Basiseinheit 21 hinzu, um die Umschaltung des Mikrofons
223 und des Lautsprechers 221 des schnurlosen Handgeräts
22 zu steuern. Ein Beispiel eines geschalteten Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-ICs,
der für den Handgeräte-Freisprechbetrieb verwendet wird, ist in
4 als IC 41 gezeigt, der im Detail im Folgenden
beschrieben wird.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213 oder der geschaltete Lautsprechertelefon-IC 41 an der Basiseinheit
21 angeordnet, die Wandler, beispielsweise ein Mikrofon 223 und
ein Lautsprechertelefon 221, sind an dem schnurlosen Handgerät
22 angeordnet. Statt die Audiosignale direkt von dem Mikrofon
223 in die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213 einzugeben, werden die Audiosignale erst von dem RF-Modul
212 demoduliert, bevor sie in die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
213 eingegeben werden. Auf ähnliche Weise werden die Audiosignale,
die von dem Handgeräte-Transceiver 224 empfangen werden, von dem Handgeräte-RF-Modul
222 moduliert, bevor sie an den Lautsprecherverstärker (nicht gezeigt)
gesendet werden.
Die Schaltung 30 von 3 umfasst
eine Empfänger-(Rx)-Dämpfungseinrichtung 31, eine Sender-(Tx)-Dämfpungseinrichtung
32 und einen Dämfpungs-Kontroller 33. Die Leitungsschnittstellen-(Hybrid)-Schaltung
211 empfängt Wähl- und Klingelsignale von einem PSTN (in
2 gezeigt). Die Empfänger-Dämpfungseinrichtung
31 im Zusammenhang mit der Sender-Dämpfungseinrichtung 32
ist Bestandteil eines geschalteten Lautsprechertelefon-ICs zur Steuerung des Handgeräte-Freisprech-Halbduplex-Betriebs.
In einem Empfangs-(Rx)-Modus kann die Rx-Dämfpungseinrichtung 31 einen
Verstärkungsgrad von +6 dB Verstärkung haben, und die Tx-Dämfpungseinrichtung
32 kann einen Verstärkungsgrad von -46 dB Verstärkung haben.
Wenn sie in einem Sendemodus sind, kann umgekehrt dazu die Rx-Dämfpungseinrichtung
31 und die Tx-Dämfpungseinrichtung 32 Verstärkungsgrade
von -46 dB bzw. +6 dB haben. In einem Leerlaufmodus kann jede der Rx- und Tx-Dämpfungseinrichtungen
31 und 32 auf – 20 dB eingestellt werden. Der Dämpfungskontroller
33 bestimmt, welcher Modus verwendet werden sollte, je nach den Ausgängen
von Vergleichern C1 und C2, Geräuschmonitoren (Sprachdetektoren), Wähltondetektoren
und der Volumensteuerung. Der Ausgang des Dämfpungs-Kontrollers kann an dem
Pin 14 von 4 gemessen werden, der mit CT bezeichnet
ist. Wenn die Spannung an diiesem Pin gleich VB ist, ist die Schaltung
213 im Leerlaufmodus. Wenn die Spannung an diesem Pin gleich +240 mV ist,
ist die Schaltung 30 in dem Empfangsmodus, und wenn sie -240 mV ist, ist
sie in dem Sendemodus.
Der Ausgang an dem Pin 15 von 4 ist (Vcc-0,7)/2
und liefert eine Wechselspannungserde für das schnurlose Telefonsystem. Die
Ausgangsimpedanz von VB im Zusammenhang mit einem Kondensator C6 bildet einen Tiefpassfilter
zur Stromversorgungsabwehr.
Die Volumensteuerung kann an dem Pin 13 durchgeführt werden,
der nur die RC-Dämpfungseinrichtung 31 beeinflusst. Entsprechend der
vorliegenden Erfindung wird das Volumen an dem Handgerät gesteuert, und daher
ist R7 kurzgeschlossen und ist jederzeit auf maximalem Volumen.
Die Empfangsrichtung des Betriebs entsprechend der vorliegenden Erfindung
wird unten unter Bezugnahme auf die 3, 4
und 5 gezeigt, von denen 5
eine Schaltung ist, die einen Umschalter zur Steuerung des RC-Audioweges
zeigt.
Die Audiosignale von dem PSTN, die von der Leitungsschnittstelle
211 (oder mit FROM_LINE_RX in 4 bezeichnet)
werden, werden in zwei Pfade aufgeteilt. Pfad Eins wird für einen normalen
Handgerätebetrieb verwendet, bei dem der Ausgang der Leitungsschnittstelle
211 (2) direkt an C36 von 5
angeschlossen wird. Wenn das Audiosignal über diesen Pfad läuft, wird
der geschaltete Lautsprechertelefon-IC 41 abgeschaltet, wodurch er eine
hohe Impedanz an seinen Eingangs-Pins erhält. Das Audiosignal läuft durch
C36, R53 und hinaus zu einem RF-Modul (beispielsweise RF-Modul 222 von
2) durch R108 (siehe 5).
Es ist zu beachten, dass HANDSFREE-EN von 5 in diesem
Szenario das tiefe Logikniveau ist. Die erste Stufe des RF-Moduls ist ein Operationsverstärker,
der als Summenverstärker konfiguriert ist, um es zu gestatten, dass der Pfad
Eins (normaler Betriebsausgang) und der Pfad Zwei (Ausgang des geschalteten Lautsprechertelefon-ICs
41) aufsummiert werden. Dieses Signal wird dann an das Handgerät
22 für den Normalbetrieb übertragen.
Pfad Zwei kommt von demselben Ausgang der Leitungsschnittstelle
211 (siehe 2), er wird jedoch mit C12 (mit
„FROM_LINE_RX" bezeichnet) von 4 verbunden.
Wenn er in dem Freisprechmodus ist, ist der geschaltete Lautsprechertelefon-IC
41 eingeschaltet, indem er ein hohes logisches Niveau (>2,0V) an dem
Pin 3 des geschalteten Lautsprechertelefon-ICs 41 hat. Wenn HANDSFREE_EN
auf einem hohen logischen Niveau ist, schaltet es einen Schalter (Q12) von
5 ein, der das Signal über den Pfad Eins zur Erde
kurzschließt.
Das Empfangssignal von C12 (4) geht dann
in den geschalteten Lautsprechertelefon-IC 41 durch R3, R2 und C2, die
einen Tiefpassfilter bilden. Solch ein Filter ist in der Schaltung in
3 als Filter 35 gezeigt. Wenn die Leistung
des Telefonsystems niedrig ist, filtert der Filter 35 des Weiteren ein
normales Eingabesignal. Der Ausgang des Filters 35 liefert einen Eingang
für die Rx-Dämfpungseinrichtung 31 und für eine Empfangsseite
eines ersten Niveau-Detektors 301 (siehe 3).
In 4 steuern die Komponenten C4 und R4 ein Niveau und
eine Antwort, die in die Rx-Dämfpungseinrichtung 31 gehen. In einem
Ausführungsbeispiel kann das erste Niveau -10dBV an dem Pin 21 aufgrund der
Chip-Spezifikationen nicht übersteigen. Die Komponenten C3 und R5 bestimmen
ein Niveau und eine Antwort, die zu einem Eingang zu einem Rx-Niveaudetektor
302 des Vergleichers C2 (Pin 26) gehen.
Nach dem Durchtritt durch die Rx-Dämfpungseinrichtung
31 wird das Audiosignal an den Pin 22 ausgegeben und durch C21 und R18
von 5 gesendet, wo es durch einen Summenverstärker
(nicht gezeigt) in den normalen Audiopfad Eins des RF-Moduls zurück aufsummiert
wird. Die Eingabekomponenten des Summenverstärkers können alternativ zu
dem RF-Modul gebracht werden, so dass sie dichter bei dem Operationsverstärker
liegen.
Der Eingang des Empfangs-Niveaudetektors 303 des Vergleichers
1 ist an dem Pin 20 von 4. Dieses Signal wird
von einem Ausgang Summenverstärkers (mit RX_FEEDBACK in 4
bezeichnet) ausgekoppelt. Die Komponenten C20 und R17 werden verwendet, um das Niveau
und die Antwort zu steuern.
Vorzugsweise wird das Niveau an dem Ausgang des Summenverstärkers
sorgfältig so abgestimmt, dass es zu dem Niveau des Normalmodusbetriebs passt.
Dies wird durchgeführt, um die Abstimmung der Umleitung von RF-Signalen von
dem RF-Modul zu unterstützen.
Wenn das Signal an der Handgeräteseite empfangen wird, wird ein
normaler Empfangsverstärker (nicht gezeigt) abgeschaltet, und ein Lautsprecherverstärker
37 wird eingeschaltet. In Ausführungsbeispielen der Erfindung kann
der Verstärkungsgrad der Lautsprecherverstärkers 37 erheblich
größer sein, um ein ordnungsgemäßes Volumen eines Lautsprechers
sicherzustellen, da sowohl der Empfangsmodus als auch der Lautsprechermodus ähnliche
Niveaus an dem RF-Modulausgang haben und Volumensteuerung einsparen.
Ein Sendebetrieb der Schaltung von 3
wird unten unter Bezugnahme auf die 3, 4
und 6 beschrieben, worin 6
einen Schalter zeigt, um den Rx-Audiopfad zu steuern. Unter normalem Sendebetrieb
kommen die Sendesignale von ein und demselben Handgerätemikrofon
38 sowohl für den Normalmodus als auch für den Handgeräte-Freisprechmodus.
Um die Umleitungsniveaus gleich zu halten und aufgrund von Schaltungs-Designeinschränkungen
sind der Sendepfad und das Niveau, das übertragen wird, für beide Modi
gleich. Da die Audiosignale während des Handgeräte-Freisprechmodus erheblich
niedriger sind (d.h., der Benutzer ist weiter von dem Mikrofon 38 weg,
so dass ein dBSPL-Niveau an dem Mikrofon 38 niedriger ist), können
zusätzliche 6 dB zu dem Tx-Pfad auf dem Handgerät hinzugefügt werden.
Dieser Verstärkungsgrad wird in den Tx-Pfad eingeschaltet, wenn er sich in
dem Handgeräte-Freisprechmodus befindet, jedoch nicht während
des Normalmodus. Wie in 3 gezeigt ist, wird nach dem
Empfang des Audiosignals von dem Handgerät (d.h. nach der Übertragung
an die Basis) die Demodulation des Audiosignals ebenfalls in zwei Pfade aufgeteilt.
Pfad Eins kommt von dem RF-Modul 212 der Basiseinheit
21 (in 6 mit TX_AUDIO bezeichnet) und wird
durch C49, R64 und durch LINE_TX zu einem Sende-Summenverstärker an einer Hybridstufe
(beispielsweise eine Leitungsschnittstelle 211) hinaus gesendet. Es ist
zu beachten, dass in dem Normalmodus HANDSFREE_EN auf einem tiefen Niveau liegt,
und dass der geschaltete Lautsprechertelefon-IC 41 mit einer hohen Impedanz
an seinem Eingang abgeschaltet wird.
Wenn HANDSFREE_EN auf einem hohen logischen Niveau ist, wird der Schalter
Q15 von 6 eingeschaltet und verbindet den normalen
Pfad an GND. Gleichzeitig schaltet der ASIC den geschalteten Lautsprechertelefon-IC
41 ein, und das Signal von TX_AUDIO von 6
geht durch einen Punkt, der mit TX_PATH_FROM_RF in 4
bezeichnet ist. Dieses Signal wird dann in eine erste Verstärkerstufe des geschalteten
Lautsprechertelefon-ICs 41 eingegeben. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Verstärkungsgrad des ersten Verstärkers durch die Gleichung
-R9/R8 und C7 (von 4) bestimmt und wird zwecks Filterung
hinzugefügt. Der Ausgang des Mikrofonverstärkers 39 wird in die
Tx-Dämfpungseinrichtung 32 und einen Sendeniveau-Detektor
305 des Vergleichers C1 eingegeben. Das eingegebene Niveau und die Antwort
der Tx-Dämfpungseinrichtung 32 wird durch R10 und C8 von
4 gesteuert. Vorzugsweise kann der Eingang an die Tx-Dämfpungseinrichtung
(Pin 9) -10dBV nicht übersteigen. Die Komponenten C9 und R11 bestimmen ein
Niveau und eine Antwort zu dem Eingang des Niveau-Detektors 305.
Der Ausgang der Tx-Dämfpungseinrichtung 32 wird direkt
in einen Ausgangsverstärker 34 des geschalteten Lautsprechertelefon-ICs
41 eingegeben, der als „Hybrid-Verstärker" bezeichnet wird.
Die Komponenten R12 und R13 bestimmen einen Verstärkungsgrad der Endstufe mit
der Komponente C10 zur Filterung. Der Ausgang des „Hybrid-Verstärkers"
wird extern mit dem Sendeniveau-Detektor 308 des Vergleichers C2 durch
die Komponenten C11 und R4 verbunden, und intern mit dem Eingang der Endverstärkerstufe
des geschalteten Lautsprechertelefon-ICs 41 verbunden. Der Verstärkungsgrad
der Endverstärkerstufe ist intern auf -1 eingestellt, und sein Ausgang befindet
sich an dem Pin 5. Der Ausgang von dem Pin 5 wird dann an dem Eingang des Sende-Hybrid-Verstärkers
34 verbunden, wo er in den Audiopfad aufsummiert und an den PSTN gesendet
wird.
Ein experimenteller Test wird auf einem Prototyp ausgeführt,
der gemäß einem beispielhaften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung aufgebaut ist. Die Testeinheit ist eine Durchlass-Basis-MB-Prototypplatine
mit einem 5,8 G-Analog-RF-Modul der zweiten Generation. Zwei Handgeräte wurden
mit dieser Basis verbunden, um sowohl den Normalmodus als auch den Handgeräte-Freisprechmodus
zu testen. HS#1 ist ein GA-Handgerät von einem 5,8A-Generation-2-Projekt und
ist UN-modifiziert. HS#2 ist auch ein GA-Handgerät von dem 5,8A-Generation-2-Projekt,
der normale Empfangs-Pfad wurde jedoch abgeschaltet. Stattdessen wird der EARO-Pin
von dem RF-Modul (Rx-Audio) zu einer Unterplatine geführt, die einen Lautsprecherverstärker
hat, der konfiguriert ist, um 23 dB Verstärkung hinzuzufügen.
Um Sprache zu simulieren wurde ein PC mit einer Tonkarte und CID 1500
verwendet. Der Ausgang der Tonkarte wird in den BNC-Eingang der CID 1500 Karte zurückgeführt.
Das Telefon wird dann in die CID1500 – Maschine auf dem PC eingesteckt. Alle
Messungen, auf die in diesem Experiment Bezug genommen wird, sind mit einem Sprach-Voltmeter
durchgeführt. Dieses Sprach-Messgerät misst die gemittelte Sprachleistung
über eine Zeitperiode. Wenn es nicht anderweitig angegeben ist, basieren alle
Bezugnahmen auf Niveaus auf der Sprachdatei „8k 4voice source M2.wav", wobei
der Sprach-Voltmeter die gesamte Dauer der Datei (15 Sek.) misst.
Ein erster Schritt in Richtung auf die Abstimmung des Lautsprechertelefons
besteht darin, sicherzustellen, dass die Verstärkungsgrade richtig sind, indem
die nominalen Verstärkungsgrade so eingestellt werden, dass sie gleich sind.
Durch den „Normal"-Pfad sollten die TOLR- und ROLR-Niveaus auf das gewünschte
Niveau eingestellt werden (ROLR 44, TOLR -45). Wenn diese Niveaus befriedigend sind,
sollten die Niveaus an dem Ausgang des Mikrofonverstärkers bei den nominalen
Empfangsniveaus (-24dBV @ T&R Regelschaltung) gemessen werden, und der Ausgang des
Sende-Hybrid-Verstärkers sollte für nominale Sprachniveaus (88dBSPL @
mic) gemessen werden.
Der Pfad kann dann zu dem Lautsprechertelefon-IC umgeschaltet werden,
und die nominalen Niveaus an diesen Punkten können erneut gemessen werden,
um sicherzustellen, dass die Niveaus gemessen werden, wenn der geschaltete Lautsprechertelefon-IC
sich in dem Rx/Tx-Modus befindet, ist das beste Verfahren, den
Tx-Pfad zu erden, wenn Rx gemessen wird, und den Rx-Pfad zu erden, wenn Tx gemessen
wird. Um beispielsweise die Empfangsverstärkung zu messen, wird der Tx-Modus
kurzgeschlossen, indem der Tx-Eingang des IC mit GND verbunden wird, so dass der
IC voll in den Rx-Modus umgeschaltet wird. Sodann wird in dem Test das „nominale"
Sprachniveau @ R&R (-24dBV gemittelt) abgespielt, und es wird der Ausgang des Mikrofonverstärkers
gemessen. Das Niveau sollte bei einem ähnlichen Niveau wie das sein, das durch
den „normalen" Pfad gemessen wird.
Der „normale" Pfad hat 0 dB Verstärkung von dem Ausgang
Line_Rx (Hybrid) zu dem Eingang des Mikrofonverstärkers.
Die Verstärkungsgrade des Mikrofonverstärkers für den
„normalen" Pfad sind in Tabelle 1 gezeigt.
Frequenz
Verstärkungsgrad (dB)
300 Hz
-1,2 dB
1000 Hz
+9,2 dB
3000 Hz
+17,3 dB
Der Freisprech-Pfad hat 6 dB Verstärkung von dem Ausgang Line_Rx
(Hybrid) zu dem Eingang des Mikrofonverstärkers. Daher sollte, um den Ausgang
der ersten Verstärkerstufe für beide Pfade gleich groß zu halten,
die Verstärkung von dem Freisprechpfad 6 dB weniger sein.
Die Verstärkungsgrade des Mikrofonverstärkers für den
„Freisprech"-Pfad sind in Tabelle 2 gezeigt.
Frequenz
Verstärkungsgrad (dB)
300 Hz
-7,2 dB
1000 Hz
+3,2 dB
3000 Hz
+11,3 dB
An allen Niveaus ist der Ausgang des Mikrofonverstärkers auf
dem gleichen Niveau unabhängig von dem Pfad.
Das gleiche Verfahren wie oben wird ebenfalls in dem Test für
den Sendepfad verwendet. Da die Höhenabsenkung bereits in dem RF-Modul durchgeführt
wird, muss er in diesem Test nicht betrachtet werden.
Der „normale" Tx-Pfad hat 0 dB Verstärkung von dem Ausgang
des RF-Moduls zu dem Eingang des Tx-Hybrid-Verstärkers. Der Tx-Hybrid-Verstärker
liegt, wo der normale Pfad und der Freisprech-Pfad in die Hybridschaltung zusammen
mit einem DTMF-Pfad und einem ITAD-Tx-Pfad aufsummiert werden. Der Verstärkungsgrad
für den Normalmodus ist:
20·log(R137/(R29+R112)) = 19 dB.
Der Freisprech-Tx hat +6 dB Verstärkung von dem Ausgang des RF-Moduls
zu dem Eingang des Tx-Hybrid-Verstärkers. Um das Ausgangsniveau des Tx-Hybrid-Verstärkers
für beide Pfade gleich groß zu halten, sollte daher der Verstärkungsgrad
des Summenverstärkers 13db.20·log(R137/R133) = 12,5 dB sein.
In dem Leerlaufmodus ist der Verstärkungsgrad -20 dB in beiden
Tx- und Rx-Richtungen.
Der nächste Schritt (nachdem die Verstärkungen in beiden
Richtungen unabhängig voneinander gut sind) besteht darin, die Umschaltung
abzustimmen, so dass der IC auf der Grundlage davon umschaltet, wer gerade spricht.
Der beste Pfad, um dies auszulösen, besteht darin, eine vorher erzeugte Einheit
zu verwenden, die den gleichen IC verwendet. Wie bereits erwähnt wurde, ist
der einzige Unterschied zwischen dem Basis-Lautsprechertelefon und dem Handgeräte-Freisprechgerät
der RF-Pfad.
Wie in 3 beschrieben ist, hat die Halbduplex-Umschaltungs-Lautsprechertelefon-Schaltung
30 4 Niveaudetektoren, von denen sich 2 auf der Hybridseite und 2 auf der
Wandlerseite befinden. Diese Niveaudetektoren speisen ihre Signale in den Vergleicher
C2 auf der Hybridseite und den Vergleicher C2 auf der Wandlerseite ein. Die Vergleicher
C1 und C2 zusammen mit einem Sender-Hintergrundsgeräusch-Monitor und einem
Empfänger-Hintergrundsgeräusch-Monitor diktieren den Ausgang des Dämpfungs-Kontrollers
33 für die Dämpfungseinrichtungen.
Wenn die Hybridseite gemessen wird, wird ferner der Widerstand an
der Rx-Seite des Vergleichers C2 auf 5k1 eingestellt, und die Tx-Seite
wird auf 3k9 eingestellt. Es gibt ein Verhältnis von
20·log(5,1/3,9) = 2,3 dB.
Wenn die „normalen" Niveaus an dem Eingang zu dem Vergleicher
gemessen werden, erhält man -32dBV an der Rx-Seite und -37dBV an der Tx-Seite.
Es gibt eine Differenz von 5 dB.
Die Resultate zeigen, dass Rx für jegliches Signal >2,3 dB
oberhalb des Tx-Niveaus bevorzug wird. Die nominalen Niveaus zeigen jedoch, dass
das Niveau bei Rx bereits 5 dB höher ist als Tx. Daher tritt ein Umschalt-Schwellenwert
auf, wenn Rx um 2,7 dB über Tx liegt, wenn nominale, mittlere Sprachniveaus
vorliegen.
Diese Information kann verwendet werden, um eine Formel abzuleiten,
um den Widerstandswert auf der Grundlage der normalen, gemittelten Sprachniveaus
an den Eingängen zu dem Verstärker zu berechnen.
Rx – Tx – 20·log(Rrx/Rtx) = 2,7.
wobei:
- Rx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Rx-Seite eines Hybrid-Vergleichers (Pin
1)
- Tx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (Pin
6)
- Rrx
- = Widerstand am Eingang zu der Rx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R120)
- Rtx
- = Widerstand am Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R128)
Wenn die Dämpfungseinrichtungsseite gemessen wird, wird der Widerstand
an der Rx-Seite von C1 auf 5k1 eingestellt, und die Tx-Seite wird auf 6k2 eingestellt.
Dies ergibt ein Verhältnis von 20·log(5,1/6,2) = -1,7 dB.
Wenn die „nominalen" Niveaus an dem Eingang zu dem Vergleicher
gemessen werden, erhält man -5,4dBV an der Rx-Seite und -42dBV an der Tx-Seite.
Es gibt eine Differenz von 36,6 dB.
Die Resultate zeigen, das Tx für jegliche Signale >1,7 dB
oberhalb des Rx-Niveaus bevorzugt wird. Die nominalen Niveaus zeigen jedoch, dass
das Niveau bei Rx um 36,6 dB höher ist als Tx. Daher tritt ein Umschalt-Schwellenwert
auf, wenn Tx um 34,9 dB über Rx liegt, wenn nominale, mittlere Sprachniveaus
vorliegen.
Diese Information kann verwendet werden, um eine Formel abzuleiten,
um die Widerstandswerte auf der Grundlage nominaler, mittlerer Sprachniveaus an
den Eingängen des Vergleichers zu verrechnen.
Tx – Rx – 20·log(Rx/Rrx) = 34,9
wobei:
- Rx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Rx-Seite des Hybrid-Vergeichers (Pin
22)
- Tx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (Pin
10
- Rrx
- = Widerstand an dem Eingang zu der Rx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R131)
- Rtx
- = Widerstand an dem Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R125)
In der vorstehenden Untersuchung werden die Signale vor und nach dem
Lautsprecherverstärker abgenommen, und das auf der Rx-Seite gemessene Niveau
ist entsprechend einstellbar. Daher wird die Formel zu:
Tx – Rx – 20·log(Rtx/Rrx) = 34,9-21,5, oder
Tx – Rx – 20·log(Rtx/Rrx) = 13,4
wobei
- Rx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Rx-Seite des Hybrid-Vergleichers (Pin
22)
- Tx
- = Niveau gemessen an dem Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (Pin
10)
- Rrx
- = Widerstand an dem Eingang zu der Rx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R131)
- Rtx
- = Widerstand an dem Eingang zu der Tx-Seite des Hybrid-Vergleichers (R125)
Die vorstehende Offenbarung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung wurde zu Zwecken der Darstellung und Beschreibung gegeben.
Sie soll nicht erschöpfend sein oder die Erfindung auf die genau offenbarten
Formen einschränken. Viele Variationen und Modifikationen der hier beschriebenen
Ausführungsbeispiele sind für einen Durchschnittsfachmann im Lichte der
vorstehenden Offenbarung ersichtlich. Der Schutzumfang der Erfindung soll nur durch
die beigefügten Ansprüche und durch ihre Äquivalente bestimmt sein.