Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Waschmaschine und
insbesondere auf eine Waschmaschine vom Pulsatortyp mit einer Waschfunktion und
einer Trocknungsfunktion in einer einzigen Einheit.
Hintergrund des Standes der Technik
Die Waschmaschinen, die zum Entfernen von Verschmutzungen durch Beaufschlagen
von Wäsche mit Energie in Form von Stößen und dergleichen vorgesehen
sind, können bestimmte Pulsator-Waschmaschinen, Trommelwaschmaschinen und Rührflügel-Waschmaschinen
gemäß einem Typ sein, der die Wäsche mit Energie beaufschlagt. Dabei
wird die Wäsche mittels eines Pulsators oder eines Rührflügels oder
über ein Fallen der Wäsche durch Drehen der Trommel mit dem Stoß
beaufschlagt, um die Wäsche zu waschen. Zusätzlich ist die Wirkung eines
Waschmittels vorgesehen, um den Waschvorgang durchzuführen.
Im allgemeinen haben die Waschmaschinen die Waschfunktion nur zum
Waschen von Wäsche, wie Kleidungsstücken. Daher muß ein Benutzer
einer Waschmaschine die Wäsche nach Beendigung des Waschvorgangs aus der Waschmaschine
entnehmen und in der Sonne trocknen.
Die weite Verbreitung des Wohnens in Wohnungen und die Veränderung
der Lebensgewohnheiten erfordern ein künstliches Trocknen der Wäsche innerhalb
eines kurzen Zeitraums nach Beendigung des Waschens der Wäsche; um diese Anforderung
zu erfüllen, wurden Trockner entwickelt. Die Verfügbarkeit eines Trockners
gestattet es den Benutzern, die Wäsche nach dem abgeschlossenen Waschvorgang
in der Waschmaschine schnell und einfach zu trocknen. Der Trockner aus dem Stand
der Technik, dessen Größe nahezu identisch zu der der Waschmaschine ist,
benötigt jedoch viel Platz, wenn beabsichtigt ist, sowohl die Waschmaschine
als auch den Trockner aufzustellen, und das Umschichten der gewaschenen Wäsche
von der Waschmaschine in den Trockner zum Trocknen ist lästig. Daher war die
Entwicklung einer Waschmaschine mit Trocknungsfunktion nötig, weshalb eine
Trommelwaschmaschine vorgeschlagen wurde, welche die gewaschene Wäsche in der
Trommel direkt ohne Umschichten der Wäsche nach dem abgeschlossenen Waschvorgang
trocknen kann. Die Pulsator- oder Rührflügel-Waschmaschine, die eine bessere
Waschleistung als die Trommelwaschmaschine hat, weist jedoch üblicherweise
keine Trocknungsfunktion auf.
Daher besteht ein Bedürfnis für die Entwicklung einer Pulsator-Waschmaschine,
die ein Trocknen von Wäsche ebenso wie ein gutes Waschen der Wäsche erleichtert.
Pulsator-Waschmaschinen mit Trocknungsfunktion sind aus der EP-A-0 942 093 (die
als nächstliegender Stand der Technik betrachtet wird) bzw. aus der JP-10 071292
bekannt. Trommelwaschmaschinen mit Trocknungsfunktion sind z.B. aus der WO 94/10370,
US-A-5 146 693 bzw. WO 93/17169 bekannt.
Zusammenfassung der Erfindung
Daher ist die vorliegende Erfindung auf eine Pulsator-Waschmaschine
gerichtet, die im wesentlichen eines oder mehrere der durch Einschränkungen
und Nachteile des Standes der Technik bedingten Probleme beseitigt.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Pulsator-Waschmaschine
bereitzustellen, die eine gute Waschleistung aufweist und das Trocknen von Wäsche
erleichtert.
Dieses Ziel wird durch die Pulsator-Waschmaschine gemäß
Anspruch 1 erreicht.
Zusätzliche Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden
Beschreibung dargelegt und ergeben sich teilweise aus der Beschreibung oder bei
der Ausführung der Erfindung. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung werden
durch die insbesondere in der schriftlichen Beschreibung und den vorliegenden Ansprüchen
sowie den beigefügten Zeichnungen dargelegte Struktur verwirklicht und erreicht.
Um diese und andere Vorteile zu erreichen und gemäß dem
Zweck der vorliegenden Erfindung, wie er ausgeführt und ausführlich beschrieben
ist, ist die Waschmaschine vom Pulsatortyp mit einer Umlaufleitung, deren eines
Ende mit einem unteren Teil eines äußeren Bottichs verbunden und deren
anderes Ende nahe einem oberen Teil eines inneren Bottichs angeordnet ist, mit einem
Gebläse, das an der Umlaufleitung zur Zwangsumwälzung von Luft angebracht
ist, mit einem Erhitzer, der an der Umlaufleitung angebracht ist, um den Luftstrom
in der Umlaufleitung zu erwärmen, und mit einer Wasserzuführleitung versehen,
die zwischen der Umlaufleitung und einem Wasserspeiseventil angeschlossen ist, um
der Umlaufleitung Außenwasser zuzuführen.
Das Gebläse ist vorzugsweise ein Sirokkogebläse, die Umlaufleitung
weist eine Vielzahl von Nuten in einer Innenwandfläche derselben auf, und die
Nuten sind vorzugsweise schraubenförmig ausgebildet.
Die Waschmaschine vom Pulsatortyp kann ferner eine
Außenluft-Zuführleitung, die mit dem Waschmaschinengehäuse verbunden
ist, um Außenluft in Richtung der Umlaufleitung zuzuführen, und ein Außenluftgebläse
umfassen, das an einem Einlaß zur Außenluft-Zuführleitung angebracht
ist, um die Außenluft anzusaugen.
Die Außenluft-Zuführleitung kann einen zu einer Innenseite
der Umlaufleitung hin geöffneten Auslaß aufweisen, und die Umlaufleitung
weist vorzugsweise eine Vielzahl von Kühlrippen auf, die an einer Außenfläche
derselben angebracht sind.
Die Waschmaschine vom Pulsatortyp kann ferner eine zusätzliche
Wasserzuführleitung, die zwischen dem Speisewasserventil und einer Abdeckung
des äußeren Bottichs angebracht ist, aufweisen, um einer Innenwand des
äußeren Bottichs Außenwasser zuzuführen.
Vorzugsweise ist die Abdeckung des äußeren Bottichs mit
einem Strömungsdurchlaß versehen, der in seinem Boden eine Vielzahl von
Wassersprühlöchern aufweist.
Es versteht sich, daß sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die nachfolgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd
sind und zur weiteren Erläuterung der beanspruchten Erfindung dienen sollen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die beigefügten Zeichnungen, die hier enthalten sind, um ein
besseres Verständnis der Erfindung zu schaffen, und in diese Beschreibung aufgenommen
sind sowie einen Teil derselben bilden, veranschaulichen Ausführungsformen
der Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der
Prinzipien der Erfindung.
In den Zeichnungen zeigen:
1 eine schematische Schnittansicht einer Waschmaschine
vom Pulsatortyp gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
2 einen Querschnitt entlang einer Linie I-I in
1;
3 schematisch eine Perspektivdarstellung einer anderen
Ausführungsform der Umlaufleitung;
4 schematisch einen Schnitt durch eine Waschmaschine
vom Pulsatortyp gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
5 eine Draufsicht auf die Abdeckung des äußeren
Bottichs in 4;
6 eine Draufsicht, welche die Kühlrippen in
4 zeigt, die mit der Umlaufleitung gekoppelt sind,
und
7 eine Draufsicht, die schematisch eine Variation der
6 zeigt.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Nun wird im einzelnen auf die bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung eingegangen, für die Beispiele in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind. Zunächst wird ein Gesamtsystem einer Waschmaschine
vom Pulsatortyp gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf 1 erläutert. Dabei
werden zunächst die zum Waschen von Wäsche benötigten Bauteile erläutert.
Es gibt einen äußeren Bottich 3 im Inneren eines
Waschmaschinengehäuses 1, einen inneren Bottich 5 mit einer
Vielzahl von Öffnungen 5a, der im Inneren des äußeren Bottichs
3 drehbar montiert ist, und einen Pulsator 7, der im Inneren des
inneren Bottichs 5 drehbar montiert ist. Der innere Bottich 5
und der Pulsator 7 werden von Antriebsmitteln gedreht, die an einem Boden
des äußeren Bottichs 3 angebracht sind. In einem oberen Teil
des Gehäuses 1 ist ein Speisewasserventil 10 vorgesehen,
um zum Waschen und Spülen benötigtes Wasser zuzuführen, wobei an
das Ventil eine Wasserzuführleitung (nicht gezeigt) angeschlossen ist, um dem
inneren Bottich 5 Wasser zuzuführen. An den Boden des äußeren
Bottichs 3 ist eine Ablaufleitung 11 angeschlossen, um nach Beendigung
des Waschvorgangs Abwasser aus der Waschmaschine ablaufen zu lassen, wobei an der
Ablaufleitung 11 ein Ablaufventil 13 sitzt.
Nun werden die Bauteile erläutert, die zum Trocknen der Wäsche
benötigt werden.
Zwischen dem äußeren Bottich 3 und dem Gehäuse
1 ist eine Umlaufleitung 20 vorgesehen, um dem inneren Bottich
5 erwärmte Luft zum Trocknen der Wäsche zuzuführen, wobei
ein unteres Ende der Umlaufleitung 20 an den äußeren Bottich
3 angeschlossen und ein oberes Ende nahe dem oberen Teil des inneren Bottichs
5 angeordnet ist. Natürlich sind ein Erhitzer 15 zum Erwärmen
der Luft und ein Gebläse 22 zur Zwangsumwälzung der Luft vorgesehen,
die beide an der Umlaufleitung 20 angebracht sind. Das Gebläse
22 ist vorzugsweise ein Zentrifugalgebläse und noch bevorzugter ein
Sirokkogebläse. Der Erhitzer 15 ist vorzugsweise an einer Stelle vor
dem Gebläse 22 (in der Luftauslaßrichtung der Umlaufleitung)
angebracht. Unterdessen ist eine Wasserzuführleitung
40 vorgesehen, die zwischen einem oberen Ende der Umlaufleitung
20 und dem Speisewasserventil 10 angeschlossen ist. Die Wasserzuführleitung
ist aus folgendem Grund vorgesehen: die aus dem Luftauslaß der Umlaufleitung
20 abgegebene Luft, welche die Wäsche im inneren Bottich
5 trocknet und wieder in die Umlaufleitung 20 abgegeben wird,
ist heiß und feucht. Da die Umwälzung der heißen und feuchten Luft
in unbehandeltem Zustand eine schlechte Trocknungsleistung ergibt, muß die
Feuchtigkeit der Luft beim Umwälzen der Luft entfernt werden. Dabei wird einem
oberen Teil einer Innenwand der Umlaufleitung 20 über das Speisewasserventil
10 und die Wasserzuführleitung 40 Außenwasser zugeführt.
Dann führt das Wasser einen Wärmetausch mit der heißen und feuchten
Luft durch, die in der Umlaufleitung 20 zirkuliert, während das Wasser
entlang der Innenwand der Umlaufleitung 20 nach unten fließt, und
läßt den Wasserdampf in der Luft kondensieren. Das Kondenswasser wird
durch einen Boden des äußeren Bottichs 3 und durch die Ablaufleitung
11 aus der Waschmaschine herausgeleitet.
Die Umlaufleitung 20 weist unterdessen in der Innenwand eine
Vielzahl von Nuten 20a auf, um die Dauer des Wärmetausches mit der
heißen und feuchten Luft zu verlängern, während eine Strömungsgeschwindigkeit
des dem oberen Teil der Umlaufleitung von der Wasserzuführleitung
40 zugeführten Wassers verringert werden kann. Die Form kann z.B.,
wie in 3 gezeigt, als schraubenförmige Nuten
20b vorliegen, die in der Innenwand der Umlaufleitung 20 ausgebildet
sind und eine Abwärtsströmungsgeschwindigkeit des Wassers verringern können,
wenn das dem oberen Teil der Umlaufleitung 20 zugeführte Wasser entlang
den schraubenförmigen Nuten 20b abwärts fließt, was eine
Entfeuchtungswirkung verbessern kann.
Unterdessen ist eine Außenluft-Zuführleitung 30
vorgesehen, die mit dem Gehäuse 1 verbunden ist, um dem Inneren der
Waschmaschine Außenluft zuzuführen. Vorzugsweise ist ein Außenluft-Gebläse
32 an dem Einlaß zur Außenluft-Zuführleitung 30
angebracht, um eine Ansaugkraft zum Ansaugen der Außenluft zu erzeugen, wobei
das Außenluftgebläse 32 vorzugsweise ein Axialgebläse ist.
Die Außenluft-Zuführleitung 30 führt der Umlaufleitung
20 Außenluft zu, um die Entfeuchtungswirkung zu erzeugen, wenn die
Luft von der Außenluft-Zuführleitung 30 eine niedrigere Temperatur
hat als die in der Umlaufleitung zirkulierende Luft. Dabei bewirkt die dem Inneren
der Umlaufleitung 20 durch die Außenluft-Zuführleitung
30 zugeführte Luft einen Wärmetausch mit der in der Umlaufleitung
20 zirkulierenden Luft, um die Feuchtigkeit in der Luft zu kondensieren.
Wenn die vorstehende Ausführungsform auch ein vorderes Ende der
Außenluft-Zuführleitung 30 (einen Außenluftauslaß)
aufweist, der in die Umlaufleitung 20 hineinläuft, ist die vorliegende
Erfindung unterdessen nicht darauf beschränkt. Wie in der nachfolgenden Ausführungsform
erläutert, ist es somit auch möglich, daß das vordere Ende der Außenluft-Zuführleitung
30 außerhalb der Umlaufleitung 20 angeordnet sein kann, um
eine Außenfläche der Umlaufleitung abzukühlen.
Unterdessen erläutert 1, daß
die Feuchtigkeit in der Luft, die in der Umlaufleitung 20 zirkuliert, durch
das über die Wasserzuführleitung 40 zugeführte Wasser und
auch durch die über die Außenluft-Zuführleitung 30 zugeführte
Außenluft abgezogen wird. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf
beschränkt, sondern die Entfeuchtung kann auch unter ausschließlicher
Verwendung von Wasser möglich sein.
Der Betrieb der Waschmaschine vom Pulsatortyp gemäß einer
ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sei nun unter
Bezugnahme auf 1 erläutert, wobei zunächst
eine Waschfunktion erläutert wird.
Der Waschvorgang entspricht eigentlich dem der Waschmaschine aus dem
Stand der Technik. Dabei werden zum Waschen der Wäsche nacheinander ein Waschgang,
ein Spülgang und ein Schleudergang durchgeführt. Nach Beendigung des Schleuderns
wird der Trocknungsgang gestartet, wobei der Umlaufleitung 20 durch das
Außenluftgebläse 32 über die Außenluft-Zuführleitung
30 Außenluft zugeführt wird. Natürlich wird der Umlaufleitung
20 auch die Luft im Inneren des inneren Bottichs 5 zugeführt.
Die der Umlaufleitung 20 zugeführte Außenluft strömt durch
das Gebläse 22 nach oben, wird vom Erhitzer 15 erwärmt
und dem inneren Bottich 5 zugeführt. Die erwärmte Luft, die dem
inneren Bottich 5 zugeführt wurde, führt einen Wärmetausch
mit der Wäsche durch, um diese zu trocknen, und trägt zu einem Temperaturabfall
und zu erhöhter Feuchtigkeit bei. Die feuchte Luft wird der Umlaufleitung
20 zugeführt und fließt nach oben, wobei sie einen Wärmetausch
mit dem von der Wasserzuführleitung 40 zugeführten Wasser durchführt,
um den Großteil der darin enthaltenen Feuchtigkeit abzuziehen. Das an der Umlaufleitung
20 abgezogene Wasser, d.h. das kondensierte Wasser, wird über den
äußeren Bottich 3 und die Ablaufleitung 11 aus einem
unteren Teil der Umlaufleitung 20 zur Außenseite der Waschmaschine
abgezogen. Dann wird die Luft, der die Feuchtigkeit entzogen wurde, um eine relativ
niedrige Temperatur und geringe Feuchtigkeit zu erhalten, erneut vom Erhitzer
15 erwärmt und dem inneren Bottich 5 zugeführt. Während
der Zirkulation der Luft kann eine Luftmenge zugeführt und mit der zirkulierenden
Luft vermischt werden. Damit wird die Wäsche in dem inneren Bottich
5 getrocknet, während die erwärmte Luft im inneren Bottich
5 zirkuliert, und der Trocknungsvorgang ist nach einer
vorbestimmten Zirkulationszeit abgeschlossen.
Nun sei eine Waschmaschine vom Pulsatortyp gemäß einer zweiten
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf
die 4 und 5 erläutert.
Ein Grundsystem und -betrieb entsprechen denen der vorstehenden ersten
Ausführungsform, wobei jedoch das entfeuchtete Wasser nicht nur der Umlaufleitung
20, sondern auch dem äußeren Bottich 3 zugeführt
wird, um den Entfeuchtungsvorgang sanfter zu machen, und das vordere Ende der Außenluft-Zuführleitung
30 ist nicht in die Umlaufleitung 20 eingesetzt, sondern liegt
zur Außenseite der Umlaufleitung 20 frei, wobei die Umlaufleitung
20 mit einer Vielzahl von Kühlrippen 24 versehen ist. Diese
Ausführungsform wird noch näher erläutert. Auf Erläuterungen
der Teile des Systems gemäß der zweiten Ausführungsform, die mit
denen der ersten Ausführungsform identisch sind, wird verzichtet. Vorgesehen
sind eine Außenluft-Zuführleitung 30 an einer Rückseite
des Gehäuses 1, um Luft in einer Richtung der Umlaufleitung
20 zuzuführen, wobei an einem Einlaß zur Außenluft-Zuführleitung
30 ein Außenluftgebläse 32 angebracht ist, um eine Ansaugkraft
zum Ansaugen der Außenluft zu erzeugen. Dabei wird die von der Außenluft-Zuführleitung
30 abgegebene Außenluft auf eine Außenfläche der Umlaufleitung
20 und auf eine Außenfläche des äußeren Bottichs
3 gerichtet, um einen Wärmetausch durchzuführen. Es ist bevorzugt,
daß an der Außenfläche der Umlaufleitung 20 eine Vielzahl
von Kühlrippen 24 vorliegt. Zwischen dem Speisewasserventil
10 und der Abdeckung 50 des äußeren Bottichs ist eine
zusätzliche Leitung 42 zum Zuführen von Wasser vorgesehen. Die
Wasserzuführleitung 40 und die zusätzliche Wasserzuführleitung
42 sind zusätzlich vorgesehen, um die feuchte Luft effizienter zu
entfeuchten und dadurch die Trocknungsleistung zu verbessern.
Die Abdeckung des äußeren Bottichs, die auf dem äußeren
Bottich angeordnet ist, sei nun unter Bezugnahme auf die 4
und 5 erläutert.
Die Abdeckung 50 des äußeren Bottichs umfaßt
ein horizontales Teil 50a und ein vertikales Teil 50b, wobei das
horizontale Teil 50a ein Wasserzuführloch 56 zum Zuführen
von Wasser aufweist, mit dem ein Ende der zusätzlichen Wasserzuführleitung
42 verbunden ist. An einer vom vertikalen Teil 50b und vom horizontalen
Teil 50a gebildeten Ecke ist ein Strömungsdurchlaß
54 für das durch das Wasserzuführloch 56 zugeführte
Wasser vorgesehen. Der Strömungsdurchlaß 54 weist eine Vielzahl
von Wassersprühlöchern 58 in festgelegten Abständen auf,
um das Wasser während des Trocknungsprozesses auf eine Wand des äußeren
Bottichs 3 aufzusprühen. Wie 6 zeigt,
ist vorzugsweise eine Vielzahl von Kühlrippen 24 an einer Außenfläche
der Umlaufleitung 20 vorgesehen, um die Wärmeaustauschleistung zu
erhöhen, was die Entfeuchtungsleistung verbessert. Die Umlaufleitung
20 weist vorzugsweise einen ovalen Querschnitt auf. Wie in 7
gezeigt, ist es möglich, eine Vielzahl von Umlaufleitungen 20 durch
eine Kühlrippe 24 hindurchzuführen, um eine Länge eines
Teils der Umlaufleitung zu verringern, welche die Entfeuchtungsfunktion hat, was
es gestattet, schließlich eine kompakte Umlaufleitung 20 bereitzustellen.
Der Betrieb der Waschmaschine vom Pulsatortyp gemäß der
zweiten Ausführungsform entspricht dem der Waschmaschine vom Pulsatortyp gemäß
der ersten Ausführungsform, abgesehen davon, daß das Außenwasser
dem oberen Teil der Umlaufleitung 20 und gleichzeitig dem äußeren
Bottich 3 zugeführt wird. Dabei wird das Außenwasser über
die zusätzliche Wasserzuführleitung 42 auch der Abdeckung
50 des äußeren Bottichs zugeführt, und das der Abdeckung
50 des äußeren Bottichs zugeführte Wasser wird durch die
Wassersprühlöcher auf die Wand des äußeren Bottichs
3 aufgesprüht, um einen Wärmetausch mit der Luft im äußeren
Bottich 3 durchzuführen, wodurch die Feuchtigkeit aus der Luft abgezogen
wird. Selbstverständlich wird das durch den Entfeuchtungsvorgang aus dem äußeren
Bottich 3 abgezogene Wasser, d.h. das kondensierte Wasser, durch den äußeren
Bottich 3 und die Ablaufleitung 11 aus der Waschmaschine nach
außen abgezogen, wodurch die Entfeuchtungsleistung verbessert wird.
Außenluft mit relativ niedriger Temperatur wird der Waschmaschine
über die Außenluft-Zuführleitung 30 zugeführt. Die
zugeführte Außenluft führt einen Wärmetausch durch, während
die zugeführte Außenluft durch die Kühlrippen 24 an der
Umlaufleitung 20 strömt, um der feuchten Luft, die im Inneren der
Umlaufleitung 20 fließt, Feuchtigkeit zu entziehen. Die durch die
Kühlrippen 24 geleitete Luft trifft auf den äußeren Bottich
3, wodurch eine zusätzliche Entfeuchtungswirkung erzeugt wird.
Wie erläutert, hat die Waschmaschine vom Pulsatortyp gemäß
der vorliegenden Erfindung folgende Vorteile:
Zum einen ist das Trocknen der Wäsche vor Ort im inneren Bottich nach dem Waschen
für den Benutzer angenehmer. Darüber hinaus ergibt das Waschen vom Pulsatortyp
eine gute Waschleistung.
Zweitens ergeben die Zirkulation von erwärmter Luft und der wirksame
Feuchtigkeitsentzug aus feuchter Luft durch Wärmetausch mit der Wäsche
eine gute Trocknungswirkung.
Drittens verbessert die Entfeuchtungswirkung sowohl mittels Luft als
auch mittels Wasser den Entfeuchtungseffekt, was schließlich
die Wirksamkeit des Trocknens verbessert.