Priorität:
- Land: IL
- Aktenzeichen: 14157901
- Tag: 21.02.01.
Zugehörige Anmeldungen
Dieser Antrag ist eine Teilfortsetzung des US-Patentantrags 09/554,397,
welcher die US-Nationalphase der PCT-Anmeldung PCT/IL98/00552, eingereicht am 11.
November 1998 und eine Teilfortsetzung einer PCT-Anmeldung PCT/IL00/00105, eingereicht
am 20. Februar 2000 darstellt.
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Klimakontrollsysteme
und insbesondere auf das Gebiet der Systeme, die Entfeuchtung mit der Luftklimatisierung
verbinden.
Hintergrund der Erfindung
Gewöhnlich verringern Klimaanlagen nicht nur die Temperatur der
umgebenden Luft, sondern sie entfernen auch beträchtliche Wassermengen daraus.
Insbesondere gilt dies wenn die Klimaanlage mit der „frischen" Luft arbeitet,
die von außerhalb der kontrollierten Umgebung eingegeben wird. Solch kombinierte
Luftkühlung/Entfeuchtung ist in der Regel ineffizient. Weiterhin, da man einen
Teil der potentiellen Kühlkraft der Klimaanlage zur Entfeuchtung verwendet,
ist die effektive Kühlkapazität der Klimaanlage signifikant reduziert.
Es ist im Fach üblich, die Luft zu entfeuchten bevor sie gekühlt
wird. Bei einigen Ausführungsformen sind die Mechanismen des Entfeuchters und
des Kühlers nicht integriert. Bei solchen Ausführungsformen ist die Gesamteffizienz
des Systems vergleichsweise schwach, obwohl eine Kühlkapazitätssteigerung
der Klimaanlage zu verzeichnen ist.
Das U.S. amerikanische Patent 4,984,434 beschreibt ein integriertes
System, bei welchem die zu kühlende Luft zuerst durch einen trockenen Enfeuchter
durchläuft und dadurch entfeuchtet wird bevor sie durch den Kontakt mit einem
Verdampfer der Klimaanlage gekühlt wird. Die Wiedergewinnung des Trockenmittels
erfolgt dadurch, dass das Wasser mit dem Trockenmittel durch den Verdampfer der
Klimaanlage durchläuft.
Dieses System hat eine Vielzahl von Einschränkungen. Erstens,
es entfeuchtet die gesamte Luft, die gekühlt wird. Da die meiste Luft, die
in den Entfeuchter kommt, von dem kontrollierten Raum (und deshalb bereits ziemlich
trocken), kann der Entfeuchter nicht vie Wasser aus der Luft entfernen und bietet
deshalb keinen großen Kühleffekt für den Verdampfer. Das führt
zum Anstieg der Gesamttemperatur des Trockenmittels und zu einer Effizienzminderung
sowohl des Entfeuchters als auch der Klimaanlage. Ein zweites Problem besteht darin,
dass das System nicht modular ist, das heißt, der Entfeuchter muss als ein
Teil des Systems versorgt werden. Weiterhin scheint es unmöglich zu sein, einen
Entfeuchter zu einer bestehenden Klimaanlage hinzuzufügen und durch das Integrieren
des Entfeuchters und der Klimaanlage ein System zu erzeugen, das in diesem Patent
beschrieben ist.
Es ist auch ein weiterer Typ des Entfeuchter/Klimaanlage-Systems bekannt.
In diesem Systemtyp, wie z.B. in den US-Patenten 5,826,641, 4,180,985 und 5,791,153
beschrieben, ist ein trockenes Trockenmittel vor dem Lufteingang der Klimaanlage
platziert, um die Luft zu trocknen, bevor sie gekühlt wird. Abwärme (in
Form von Fortluft aus dem Verflüssiger) aus der Klimaanlage wird in Kontakt
mit dem Trockenmittel gebracht, das Feuchtigkeit aus der Eingangsluft absorbiert
hat, um das Trockenmittel zu trocknen. Jedoch ist das Ausmaß der durch das
Trockenmittel erzielten Trocknung relativ niedrig wegen der relativ niedrigen Temperatur
der Luft, die aus der Klimaanlage kommt.
Das oben erwähnte US-Patent 4,180,985 beschreibt auch ein System,
das ein flüssiges Trockenmittel zum Entfeuchten verwendet. Hier verringert
wiederum die niedrige Temperatur des ausgehenden Gases aus der Klimaanlage wesentlich
die Effizienz des Systems.
Dem Stand der Technik entsprechende auf Trockenmittel basierende Entfeuchter
benötigen im Allgemeinen die Bewegung des Trockenmittels aus dem ersten Bereich,
in welchem es die Feuchtigkeit absorbiert, zum zweiten Regenerationsbereich. Im
Falle eines festen Trockenmittels geschieht der Transfer durch eine physische Bewegung
des Trockenmittels aus dem Entfeuchtungsbereich in den Regenerationsbereich, z.B.
durch das Anbringen des Trockenmittels an einem rotierenden Rad, einem Gürtel
o. ä. Bei Systemen mit flüssigem Trockenmittel werden dafür im Allgemeinen
zwei Pumpen benutzt, eine, um die Flüssigkeit ins Regenerationsbereich zu pumpen
und eine andere, um die Flüssigkeit aus dem Regenerationsbereich in den Entfeuchtungsbereich
zu pumpen. Bei einigen Ausführungsformen wird nur eine Pumpe verwendet, um
von einem Bereich in einen anderen zu pumpen, während der Rückfluss mit
Hilfe der Schwerkraft erfolgt.
Die Wirkung einer gewöhnlichen Klimaanlage und eines Entfeuchtungssystems
nach obiger Beschreibung ist mit Hilfe der 1 dargestellt.
1
zeigt eine Grafik der Temperatur vs. absolute Feuchtigkeit, in
welcher iso-Enthalpie und iso-relative Feuchtigkeit eingeblendet sind. Die gewöhnliche
Klimaanlage arbeitet nach dem Prinzip der Kühlung der Eingangsluft durch Transport
über die Kühlspulen. Wenn man annimmt, dass die Anfangsluftbedingungen
an der Stelle sind, die mit „X" markiert ist, wird die Luft zuerst gekühlt
(Kurve 1) bis ihre relative Feuchtigkeit 100% beträgt, sodass das
weitere Kühlen mit dem Kondensieren der Feuchtigkeit in der Luft verknüpft
ist. Damit die Entfernung der Feuchtigkeit aus der Luft geschieht, muss die Luft
auf die Temperatur deutlich unter Komfort-Zone 4 gebracht werden. Die Luft
ist aufgeheizt, um sie in die Komfort-Zone zu bringen, indem man üblicherweise
diese mit warmer Luft mischt, die bereits im zu kühlenden Bereich ist. Diese
übertriebene Kühlung zum Zweck der Entfeuchtung ist unter bestimmten Bedingungen
ein wesentlicher Grund für die niedrige Effizienz bei solchen Systemen.
Die gewöhnlichen Entfeuchtersysteme wärmen die Luft eigentlich
an, während sie die Luft aus dem System entfernen. Während der Entfeuchtung
(Kurve 2) ändert sich die Enthalpie kaum, da man keine Wärme
aus dem System Luft/Trockenmittel entfernt. Dies führt zu einem Temperaturanstieg
sowohl beim Trockenmittel als auch bei der Luft, die getrocknet wird. Diese Extrawärme
muss dann durch die Klimaanlage entfernt werden, was ihre Effizienz verringert.
Bei allen Entfeuchtersystemen muss mechanische Kraft angewendet werden,
um das Trockenmittel wenigstens in eine Richtung zwischen dem Regenerationsbereich
und dem Entfeuchtungsbereich zu transportieren. Für Flüssigsysteme werden
Pumpen benutzt, um die Flüssigkeit in beide Richtungen zwischen den beiden
Bereichen oder Behältern in den beiden Bereichen zu pumpen. Während dieses
Pumpen notwendig zu sein scheint, um die Feuchtigkeit und/oder Trockenmittel-Ionen
zwischen den beiden Bereichen zu transportieren, ist der Transport ebenso von dem
unerwünschten Wärmetransport begleitet.
Das US-Patent 6,018,954, dessen Offenbarung hier unter Bezugnahme
berücksichtigt ist, beschreibt ein System, bei welchem eine umkehrbare Wärmepumpe
die Wärme zwischen dem Trockenmittel im Entfeuchtungsbereich des Entfeuchters
und dem Regenerationsbereich überträgt. Die Verdampfer/Verflüssiger
der beiden Seiten der Wärmepumpe sind bei der ersten Ausführungsform so
platziert, dass sie die Flüssigkeitstropfen berühren, die die Feuchtigkeit
aus der Luft entziehen oder regeneriert werden, indem aus ihnen Feuchtigkeit entzogen
wird.
Diese Ausführungsform ist im Wesentlichen dieselbe wie die Ausführungsform
aus dem US-Patent 4,984,434, der oben beschrieben wurde. Bei der zweiten Ausführungsform
überträgt die Wärmepumpe die Wärme aus dem flüssigen Trockenmittel
bevor es in die Tropfkörperanlage eingespeist wird, wo die Tropfen gebildet
werden.
WO-A-0055546 beschreibt eine Vorrichtung für Klimatisierung der
Luft bestehend aus einer Menge von flüssigem Trockenmittel, einem Entfeuchterbereich
in die die Luft in Kontakt mit einem ersten Teil des flüssigen Trockenmittels
gebracht wird, einem Regeneraton, in dem die Außenluft in Kontakt mit einem
zweiten Teil des flüssigen Trockenmittels gebracht wird, und einem Kühlsystem
mit einem ersten und einem zweiten Wärmeaustauscher, die mit dem flüssigen
Trockenmittel verknüpft sind, und mit einem dritten Wärmeaustauscher,
der das flüssige Trockenmittel nicht kontaktiert und vor dem Regenerator platziert
ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Gemäß dem ersten Aspekt einiger Ausführungsformen der
Erfindung, wird die Luft, die in die Regenerationskammer eintritt, dazu benutzt,
um das Kühlmittel zu kühlen, das die Regenerationsseite verlässt.
Die Erfinder fanden heraus, dass in Abwesenheit von zusätzlicher Kühlung
des Kühlmittels das System einen stabilen Zustand bei einer hohen Kühlmitteltempenatur
erreicht, bei der das System ineffizient ist. Eine Lösung für dieses Problem
bietet scheinbar ein existierendes System, das das US-Patent 6,018,954 verwendet.
Demnach muss Wasser in das System hinzugefügt werden, das beim Verdampfen aus
dem System das System beträchtlich kühlt. Es führt nicht nur zur
Wasserverschwendung, die Effizienz des Systems sinkt gleichfalls.
Bei den meisten Bedingungen ergibt sich aus dieser Bauart eine kühle
entfeuchtete Luft.
Gemäß dem zweiten Aspekt einiger Ausführungsformen
der Erfindung wird die entfeuchtete Luft, welche die Entfeuchtungskammer verlässt,
dazu verwendet, um die Wärme vom Kühlmittel abzutragen, nachdem es die
Regenerationsseite verlassen hat. Das Ergebnis ist geheizte entfeuchtete Luft.
Gemäß dem dritten Aspekt einiger Ausführungsformen
der Erfindung wird die Wärme aus der gewöhnlich zum Kühlen benutzten
Kammer nicht abgetragen. Das Kühlmittel ist sowohl mit der Luft gekühlt,
die aus dem „Entfeuchter"-Bereich kommt, als auch mit der Luft, die den „Regenerator"
betritt. Das resultiert in einer Luft, die den „Entfeuchter"-Bereich geheizt
und entfeuchtet verlässt.
Gemäß einigen Ausführungsformen der Erfindung variiert
das Kühlmittel wahlweise, um einen von den obigen Aspekten zu gewährleisten.
Ersatzweise sind nur einer oder zwei der Aspekte in einer gegebenen
Vorrichtung vorhanden.
Ein Aspekt einiger Ausführungsformen der Erfindung betrifft eine
kombinierte Entfeuchter/Klimaanlage, bei der ein relativ niedriges Integrationsniveau
vorhanden ist. Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung wird die Wärme
aus dem Verflüssiger benutzt, um die Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel zu
entfernen. Jedoch im Gegensatz zum oben erwähnten Stand der Technik wird der
Verflüssiger der Klimaanlage weiterhin von der Außenluft gekühlt.
Die erwärmte Luft, die die Klimaanlage verlässt und Abwärme enthält,
wird verwendet, um die Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel zu entfernen.
Im Gegensatz zum Stand der Technik, wo die erwärmte Luft die
einzige Energiequelle für die Regeneration des Trockenmittels ist, wird bei
beispielhaften Ausführungen der Erfindung eine Wärmepumpe benutzt, um
die Energie aus einem vergleichsweise kalten Trockenmittel zu transferieren und
das Trockenmittel während der Regeneration zu erwärmen, zusätzlich
zu der Wärme, die von dem Auslass des Klimaanlagebereichs des Systems geliefert
wird. Das führt zu einem System, bei welchem die Klimaanlage die Luft nicht
überkühlen muss, um die Feuchtigkeit zu entfernen und der Entfeuchter
heizt die Luft nicht an, um die Feuchtigkeit zu entfernen. Das steht im Gegensatz
zum Stand der Technik, wo entweder einer oder ein anderer dieser ineffizienten Schritte
durchzuführen sind.
Einige Ausführungen der Erfindung bieten eine kombinierte Entfeuchter/Klimaanlage,
bei welcher nur die „frische", unbehandelte Luft zuerst entfeuchet und dann
von der Klimaanlage gekühlt wird. Dies erlaubt dem Entfeuchter und der Klimaanlage
mit hoher Effizienz zu arbeiten, da der Entfeuchter nur an nasser „frischer"
Luft arbeitet und die Klimaanlage nur eine relativ trockene Luft kühlt.
Demnach ist bei einigen Ausführungen der Erfindung die Menge
an Abwärme, die von der Klimaanlage erzeugt wird, vergleichsweise hoch und
die Wärmeanforderungen an den Entfeuchter sind vergleichsweise niedrig, da
ein großer Anteil der Wärme zur Regeneration von der Wärmepumpe geliefert
wird.
Gemäß einem Aspekt einiger Ausführungsformen der Erfindung
wird eine einfache Methode vorgeschlagen, wie man Klimaanlage und einen Entfeuchter
in einem System integriert. Gemäß der beispielhaften Ausführung der
Erfindung sind die Klimaanlage und der Entfeuchter separate Einheiten ohne Verbindungsrohre
für die Luft. Jedoch im Gegensatz zum Stand der Technik bieten diese Ausführungsformen
Vorteile, indem man die Abwärme der Klimaanlage als Regenerationsenergie für
den Entfeuchter nutzt.
Gemäß einem Aspekt einiger Ausführungsformen der Erfindung
wird die Feuchtigkeit im stationären Zustand aus dem Entfeuchterteil des Systems
zum Regenerator transferiert, ohne notwendigerweise die Flüssigkeit aus dem
Regenerator zurück zum Entfeuchter zu transferieren.
Gewöhnlich muss bei Systemen mit flüssigem Entfeuchter die
Feuchtigkeit aus dem Entfeuchterbereich in den Regenerationsbereich transferiert
werden. Da die Feuchtigkeit als feuchtigkeitsreiches (mit niedriger Konzentration)
Trockenmittel vorliegt, wird dies durch Pumpen oder sonstigen Transfer des Trockenmittels
durchgeführt. Da das Trockenmittel auch Trockenmittel-Ionen enthält, müssen
sie in den Entfeuchter zurück gebracht werden, damit der fürs Entfeuchten
notwendige Level der Trockenmittel-Ionen erhalten bleibt. Das wird normalerweise
dadurch erreicht, dass das hoch konzentrierte Trockenmittel aus dem Regenerator-
in den Entfeuchter-Bereich gepumpt wird. Allerdings wird zusätzlich zu den
Ionen auch Feuchtigkeit transferiert. Da die zusätzliche Energie, die zum Pumpen
gebraucht wird, sowohl signifikant als auch insignifikant sein kann, ist der unachtsame
Wärmetransport beim Pumpen der Feuchtigkeit zurück in den Entfeuchter
signifikant bei der Effizienzreduzierung des Systems.
Bei einer beispielhaften Ausführungform der Erfindung sind die
Behälter im Entfeuchter- und Regenerator-Bereich mit einem Durchgang verbunden,
der nur einen limitierten Durchfluss erlaubt. Vorzugsweise hat der Durchgang die
Form einer Blende in einer Wand, die die beiden Behälter trennt.
Während der Arbeit erhöht sich der Volumen im Entfeucherbereich
als Folge der Feuchtigkeitsaufnahme, was zu einem schwerkraftbedingten Fluss des
feuchtigkeitsreichen (niedrige Konzentration) Trockenmittels aus dem Entfeuchter-Behälter
ins Regenerations-Behälter führt. Dieser Fluss bringt auch einen Fluss
an Trockenmittel-Ionen mit sich, die wieder zurück in den Entfeuchterbereich
gebracht werden müssen. Wie oben gezeigt, wird es nach dem Stand der Technik
mit dem Pumpen der Ionen-reichen Trockenmittellösung aus dem Regenerator- in
den Entfeuchter-Bereich erreicht. In der beispielhaften Ausführungsform der
Erfindung wird der Rückfluss der Ionen mit Hilfe eines Durchlasses erreicht,
von der hohen Konzentration im Behälter zur niedrigen Konzentration im Behälter.
Die Erfinder haben herausgefunden, dass überraschenderweise die Diffusion ausreicht,
um die erforderliche Ionenkonzentration im Entfeuchter aufrechtzuerhalten, und dass
der Rückfluss nicht mit dem unerwünschten Hitzetransfer verknüpft
ist, der mit dem Transfer der (heißen) Feuchtigkeit zusammen mit den Ionen
verknüpft ist, wie beim Stand der Technik beschrieben.
Bei den beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung werden
keine Pumpen verwendet, um das Trockenmittel zwischen den Behältern oder dem
Entfeuchter-Sektion und dem Regenerator in keine der beiden Richtungen zu transportieren.
Gemäß einem Aspekt einiger Ausführungen der Erfindung
wird ein Entfeuchter vorgeschlagen, bei welchem das flüssige Trockenmittel
nicht zwischen den beiden Seiten des Entfeuchters gepumpt wird.
Gemäß der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung
wird eine Vorrichtung zur Klimatisierung der Luft angeboten, umfassend:
eine Menge von flüssigem Trockenmittel;
ein erstes Volumen für den Luft-Trockenmittel-Kontakt, in welchem zu klimatisierende
Luft mit einem ersten Teil des flüssigen Trockenmittels in Kontakt gebracht
wird;
ein zweites Volumen für den Luft-Trockenmittel-Kontakt, in welchem die Außenluft
mit einem zweiten Teil des flüssigen Trockenmittels in Kontakt gebracht wird;
und
ein Kühlsystem, bestehend aus:
einem ersten Wärmeaustauscher, der mit dem ersten Teil des flüssigen Trockenmittels
assoziiert ist;
einem zweiten Wärmeaustauscher, der mit dem zweiten Teil des flüssigen
Trockenmittels assoziiert ist;
einem dritten Wärmeaustauscher, der zum Wärmeaustausch mit der besagten
zu klimatisierenden Luft aufgestellt ist, nachdem diese das erste Volumen zum Luft-Trockenmittel-Kontakt
verlässt; und
Kanäle fürs Kühlmittel, die die besagten Elemente des Kühlsystems
verbinden.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist das
erste Volumen für den Luft-Trockenmittel-Kontakt im Entfeuchterbereich enthalten,
wobei in diesem Bereich die zu klimatisierende Luft in Kontakt mit einem ersten
Teil des flüssigen Trockenmittels gebracht wird.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist das
zweite Volumen für den Luft-Trockenmittel-Kontakt im Regeneratorbereich enthalten,
wobei in diesem Bereich die Außenluft in Kontakt mit einem zweiten Teil des
flüssigen Trockenmitels gebracht wird.
Bei einer Beispielhaften Ausführungsform der Erfindung kommt
der dritte Wärmeaustauscher nicht in Kontakt mit dem flüssigen Trockenmittel
und die darin klimatisierte Luft wird vom dritten Wärmeaustauscher erwärmt.
Optional befindet sich der erste Wärmeaustauscher auf einer niedrigeren
Temperatur als der zweite Wärmeaustauscher.
Optional ist das Kühlsystem im Eingriff, um die Wärme vom
ersten Wärmeaustauscher zum zweiten Wärmeaustauscher zu transferieren.
Optional umfasst das Kühlsystem einen Kompressor und Rohre zwischen
den besagten Wärmeaustauschern, wobei die Rohre so aufgebaut sind, dass die
Wärme vom ersten Wärmeaustauscher zum zweiten Wärmeaustauscher transferiert
wird.
Bei einigen beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung umfasst
die Vorrichtung ein Rohr für Wassermoleküle, wobei die Vorrichtung so
aufgebaut ist, dass die zu klimatisierende Luft im ersten Kontaktvolumen mittels
des Rohrs entfeuchtet wird. Optional wird das flüssige Trockenmittel nicht
zwischen einem das erste Kontaktvolumen umfassenden Entfeuchter und einem das zweite
Kontaktvolumen umfassenden Regenerator gepumpt. Optional beinhaltet die Vorrichtung
ferner eine Pumpe, um das flüssige Trockenmittel zwischen dem das erste Kontaktvolumen
umfassenden Entfeuchter und dem das zweite Kontaktvolumen umfassenden Regenerator
zu pumpen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Vorrichtung
einen vierten Wärmeaustauscher. Optional, ist der vierte Wärmeaustauscher
angeordnet, um den Wärmeaustausch mit der besagten Außenluft zu gewährleisten,
bevor sie den Regenerator betritt, sodass die Außenluft dabei erwärmt
wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung haben die Kühlmittelkanäle
eine regulierbare Konfiguration, die eine Menge an Flusskonfigurationen ermöglicht,
wobei jede der besagten Konfigurationen einen unterschiedlichen Pfad des Kühlmittels
zwischen den Elementen des Kühlsystems anbietet. Optional wird die Konfiguration
durch Ventile ausgewählt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Menge
der Konfigurationen eine erste Konfiguration, bei welcher die Wärme von dem
ersten Wärmeaustauscher zum zweiten und dritten Wärmeaustauscher transferiert
wird, um dadurch die zu klimatisierende Luft zu erwärmen. Bei einer Ausführungsform
der Erfindung haben der erste Wärmeaustauscher und/oder der dritte Wärmeaustauscher
eine höhere Temperatur als das Kühlmittel beim ersten Wärmeaustauscher.
Optional fließt bei der ersten Konfiguration kein Kühlmittel in den vierten
Wärmeaustauscher.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Menge
der Konfigurationen eine zweite Konfiguration, bei welcher die Wärme von dem
ersten Wärmeaustauscher zum zweiten und vierten Wärmeaustauscher transferiert
wird. Bei einer Ausführungsform der Erfindung hat das Kühlmittel im zweiten
Wärmeaustauscher und/oder im vierten Wärmeaustauscher
eine höhere Temperatur als das Kühlmittel im ersten Wärmeaustauscher.
Optional fließt bei der zweiten Konfiguration kein Kühlmittel in den dritten
Wärmeaustauscher.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Menge
der Konfigurationen eine dritte Konfiguration, bei welcher die Wärme von dem
zweiten Wärmeaustauscher zum dritten Wärmeaustauscher transferiert wird.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung hat das Kühlmittel im dritten
Wärmeaustauscher eine höhere Temperatur als das Kühlmittel im zweiten
Wärmeaustauscher. In einer Ausführungsform der Erfindung wird die Wärme
von dem zweiten Wärmeaustauscher zum vierten Wärmeaustauscher. In einer
Ausführung der Erfindung bei der dritten Konfiguration hat das Kühlmittel
im vierten Wärmeaustauscher eine höhere Temperatur als das Kühlmittel
im zweiten Wärmeaustauscher. Optional fließt bei der dritten Konfiguration
kein Kühlmittel in den ersten Wärmeaustauscher.
Kurze Beschreibung der Figuren
Bestimmte Ausführungen der Erfindung werden beschrieben mit Bezug
zu der folgenden Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen in Verbindung
mit den Figuren, bei welchen identische Strukturen, Elemente oder Teile, die bei
mehr als einer Figur vorkommen, generell mit der selben oder ähnlichen Nummer
bei allen Figuren bezeichnet werden, bei welchen sie auftauchen, wobei:
1 Kühl- und Entfeuchtungs-Kurven für die
herkömmlichen Klimaanlagen und Luftentfeuchter zeigt;
2 schematisch eine Entfeuchter-Einheit zeigt, die entsprechend
der Erfindung bei einem kombinierten Entfeuchter/Klimaanlage-System einsetzbar ist;
3A schematisch eine zweite Entfeuchter-Einheit zeigt,
die entsprechend der alternativen Ausführung der Erfindung bei einem kombinierten
Entfeuchter/Klimaanlage-System einsetzbar ist, bei welcher die in den Regenerator
kommende Luft das Kühlmittel kühlt, das den Regenerator verlässt;
3B schematisch eine dritte Entfeuchter-Einheit zeigt,
die entsprechend der alternativen Ausführung der Erfindung bei einem kombinierten
Entfeuchter/Klimaanlage-System einsetzbar ist, bei welcher die den Entfeuchter verlassende
Luft das Kühlmittel kühlt, das den Regenerator verlässt;
4A schematisch ein einer Musterausführung der
Erfindung entsprechendes System aus Entfeuchter-Einheiten zeigt, bei welchem die
in den Regenerator kommende Luft das Kühlmittel kühlt, das den Regenerator
verlässt;
4B schematisch ein einer Musterausführung der
Erfindung entsprechendes System aus Entfeuchter-Einheiten zeigt, bei welchem die
den Entfeuchter verlassende Luft das Kühlmittel kühlt, das den Regenerator
verlässt;
4C schematisch ein einer Musterausführung der
Erfindung entsprechendes System aus Entfeuchter-Einheiten zeigt, bei welchem zwischen
zwei Zuständen gewechselt werden kann, wobei beim ersten Zustand die den Entfeuchter
verlassende Luft das das Regenerator verlassende Kühlmittel abkühlt und
beim zweiten Zustand die in den Regenerator kommende Luft das Kühlmittel kühlt,
das den Regenerator verlässt;
5A eine erste auszuwählende Konfiguration des
Entfeuchters nach einer Ausführung der Erfindung zeigt, bei welcher gekühlte
entfeuchtete Luft erzeugt wird;
5B eine zweite auszuwählende Konfiguration zeigt,
bei welcher warme entfeuchtete Luft erzeugt wird;
5C eine dritte auszuwählende Konfiguration zeigt,
bei welcher warme, befeuchtete Luft erzeugt wird;
6 die Entfeuchtungskurven für einige der Systeme
zeigt, die in Bezug auf 2–4
beschrieben sind, zusammen mit Kurven für herkömmliche Klimaanlagen und
Luftentfeuchter;
7 eine Konstruktion zeigt, die für eine automatische
Einstellung der Entfeuchtung dienlich ist; und
8 ein schematisches Diagramm des kombinierten Entfeuchter-Klimaanlage-Systems
nach einer Ausführungsform der Erfindung ist.
Ausführliche Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen
der Erfindung
Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung werden Entfeuchter
benutzt, die in den Anmeldungen des Antragstellers PCT/IL97/00372, eingereicht am
16. November 1997 und PCT/IL98/00552, eingereicht am 11. November 1998 beschrieben
sind. Die Offenbarungen dieser Anträge sind hierin durch die Bezugnahme darauf
inkorporiert. Diese Anmeldungen wurden am 27. Mai 1999 jeweils als WO 99/26025 und
WO 99/26026 veröffentlicht und anschließend als US-Patentanmeldungen entsprechend
09/554,398 und 09/554,397 eingereicht. Angesichts des potentiellen Nutzens dieser
Entfeuchter in der vorliegenden Erfindung, sind die darin beschriebenen
Entfeuchter detailliert hierin beschrieben, zusammen mit den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
Betreffend zuerst der 2 besteht ein Entfeuchter-System
10, wie in den oben in Bezug genommenen Anmeldungen, aus zwei Hauptabschnitten:
einer Entfeuchtungskammer 12 und einer Regeneratoreinheit 32.
Die feuchte Luft kommt in die Entfeuchtungskammer 12 durch den Feuchtluft-Einlass
14 und trockene Luft verlässt die Kammer 12 durch den Trockenluft-Auslass
16.
Bei der Ausführungsform in der 2
wird das Trockenmittel 28 mit einer Pumpe 20 aus der Trockenmittel-Kammer
mittels eines Rohrs 13 zu einer Reihe Düsen 22 gepumpt. Diese
Düsen versprühen das Trockenmittel als einen feinen Tropfenstaub in das
Innere der Kammer 12, die z.B. mit Zellulose-Schwamm 24 bedeckt
ist, wie es normalerweise für solche Aufgaben verwendet wird. Ersatzweise wird
das Trockenmittel einfach an das Schwammgewebe getröpfelt. Das Trockenmittel
sickert langsam nach unten durch das Schwammgewebe in den Behälter
30 durch. Die feuchte Luft kommt in die Kammer durch den Einlass
14 und kommt dabei in Kontakt mit den Trockenmittel-Tropfen. Da das Trockenmittel
hygroskopisch ist, absorbiert es den Wasserdampf aus der feuchten Luft und eine
trockenere Luft kommt aus dem Auslass 16 heraus. Der Behälter
30 befindet sich gewöhnlich auf dem Boden der Kammer 12,
sodass das Trockenmittel aus dem Schwamm 24 direkt in den Behälter
fällt.
Bei dieser Ausführungsform pumpt die Pumpe 35 und der
angeschlossene Motor 37 das Trockenmittel aus der Behältererweiterung
30 ins Rohr 13. Der Verteiler 38 bekommt das Trockenmittel
aus dem Rohr 13 und sendet einen Teil des Trockenmittels zu den Düsen
22 und einen Teil zur Regenerator-Einheit 32. Ein Ventil oder
Verengung 39 (vorzugsweise regulierbarer Ventil oder Verengung) kann sich
an der Stelle befinden, um den Anteil des Trockenmittels zu regulieren, welcher
zum Regenerator 32 geleitet wird. Falls ein regulierbarer Ventil oder eine
Verengung verwendet wird, ist die Menge des Trockenmittels entsprechend dem Feuchtigkeitsanteil
im Trockenmittel optimal gesteuert.
Die Kammer 34 beinhaltet einen Wärmeaustauscher
36, welcher das Trockenmittel erwärmt, um einen Teil der Feuchtigkeit
zu entfernen, dadurch das Trockenmittel regenerierend.
Das regenerierte flüssige Trockenmittel wird mittels eines Rohrs
40 und eines Rohrs 42 aus Schwammmaterial, ähnlich dem aus
der Kammer 12, in den Behälter 30 transferiert. Das Rohr
40 wird in der Kammer 58 angezeigt, welche einen Einlass
60 und einen Auslass 62 hat. Die Luft, normalerweise von außerhalb
des Bereichs, wo die Luft modifiziert wird, z.B. aus dem Klimaanlageabgas, wie unten
beschrieben, kommt in die Kammer über den Einlass 60 und trägt
die Zusatzfeuchtigkeit davon, die aus dem immer noch warmen Trockenmittel im Rohr
42 verdampft. Die aus dem Auslass 62 kommende Luft trägt
diese Feuchtigkeit davon und zusätzlich noch die Feuchtigkeit, die aus dem
Trockenmittel im Regenerator entfernt wurde. Üblicherweise saugt ein Ventilator
(nicht gezeigt) am Ausgang 62 die Luft aus der Kammer 58 heraus.
Ersatzweise oder zusätzlich wird die Wärme aus dem regenerierten
flüssigen Trockenmittel in das Trockenmittel, das in den Regenerator kommt
oder bereits darin ist, dadurch transferiert, dass die beiden Trockenmittelströmungen
in thermalen (nicht physischen) Kontakt zueinander in einer thermalen Transfer-Station
gebracht werden. Ersatzweise oder zusätzlich kann eine Wärmepumpe benutzt
werden, um die Zusatzenergie aus dem gekühlten, den Regenerator verlassenden
Trockenmittel in das wärmere, in den Regenerator kommende Trockenmittel zu
transferieren, sodass das Trockenmittel bei der Rückkehr in den Behälter
tatsächlich kühler ist als das Trockenmittel, das in die Kammer
58 kommt.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein
Wärmepumpen-System 45 vorgesehen, welches die Wärme aus dem Trockenmittel
im Behälter 30 extrahiert, um die Energie zum Erwärmen des Austauschers
36 zu beschaffen. Optional beinhaltet diese Wärmepumpe (zusätzlich
zum Austauscher 36, welcher der Verflüssiger des Systems ist) einen
zweiten Wärmeaustauscher 46 im Behälter 30, welcher
der Verdampfer des Systems ist, und einen Expansionsventil 56. Dieser Energietransfer
bringt eine reduzierte Trockenmitteltemperatur mit sich, welches die trocknende
Luft kontaktiert und dadurch die Temperatur der trockenen Luft reduziert. Zweitens
reduziert dieser Energietransfer den Gesamtenergiebedarf für die Arbeit des
Regenerators gewöhnlich bis um den Faktor 3. Da die Energie, die beim Regenerationsprozess
verwendet wird, den größten Energiebedarf für das System darstellt,
kann diese Reduktion in Energienutzung einen großen Effekt an der Gesamteffizienz
des Systems haben. Zusätzlich kann diese Methode der Trockenmittelerwärmung
im Regenerator von direkter Erwärmung unter Verwendung der Heizkohle oder der
Abwärme aus der angeschlossenen Klimaanlage ergänzt werden.
Es gilt zu beachten, dass der Wasseranteil im Trockenmittel im Behälter
30 und im regenerierten Trockenmittel sich gewöhnlich innerhalb bestimmter
Grenzen aufhalten muss, dessen Grenzen vom jeweiligen eingesetzten Trockenmittel
abhängig sind. Ein niedrigerer Grenzwert des benötigten Feuchtigkeitsniveaus
wird benötigt, um das Trockenmittel aufzulösen und damit das Trockenmittel
in der Lösung bleibt und nicht kristallisiert. Jedoch wenn
das Feuchtigkeitsniveau zu hoch ist, wird das Trockenmittel bei der Feuchtigkeitsentfernung
aus der Luft, die in die Kammer 12 kommt, ineffizient. Folglich kann es
bei dieser Ausführung erwünscht sein, dass das Feuchtigkeitsniveau überwacht
und kontrolliert wird. Es sollte beachtet werden, dass einige Trockenmittel auch
ohne die absorbierte Feuchtigkeit flüssig sind. Das Feuchtigkeitsniveau braucht
bei diesen Trockenmitteln nicht so genau kontrolliert werden. Jedoch sollte selbst
in diesen Fällen der Regenerationsprozess (welcher Energie verbraucht) nur
ausgeführt werden, wenn das Feuchtigkeitsniveau im Trockenmittel über
einem bestimmten Niveau ist.
Diese Überwachungsfunktion wird normalerweise ausgeführt,
indem man das Volumen des Trockenmittels misst, welches beim steigenden Feuchtigkeitsgehalt
steigt. Eine Methode, wie man das Volumen der Flüssigkeit im Behälter
misst, ist die Druckmessung im umgedrehten Gefäß 50, wessen Öffnung
in die Flüssigkeit im Behälter platziert ist. Ein Rohr 52 führt
aus dem Gefäß 50 zur Druckanzeige 54. Mit dem steigenden
Volumen des Trockenmittels von der Aufnahme der Feuchtigkeit, steigt der Druck,
der vom Messgerät erfasst wird. Da der Volumen des Trockenmittels in der Entfeuchterkammer
und im Regenerator ziemlich konstant ist, gibt dies ein gutes Indiz bzgl. der Menge
des Trockenmittels und dadurch der in das Trockenmittel eingeschlossenen Feuchtigkeitsmenge.
Wenn das Feuchtigkeitsniveau über einen bestimmten voreingestellten Wert steigt,
wird die Heizung in der Kammer 34 eingeschaltet. Optional kann die Heizung
abgestellt werden, sobald das Feuchtigkeitsniveau unter einen anderen, niedrigeren
voreingestellten Wert fällt.
Andere Faktoren, die den Einschalt- und Abschalt-Punkt des Regenerationsprozesses
beeinflussen können, sind die Temperatur der Trockenluft, die Regenerationswirksamkeit
und die Wirksamkeit der Wärmepumpe. Bei einigen Ausführungsformen der
Erfindung kann es empfehlenswert sein, Direkterwärmung des Trockenmittels beim
Regenerationsprozess zu gewährleisten.
Bei anderen Ausführungsformen sind Wärmepumpen oder andere
Wärmetransfermittel (zur Einfachheit nicht angezeigt) vorgesehen, um die Wärme
aus der getrockneten Luft, die die Kammer 12 verlässt bzw. aus der
erwärmten feuchten Luft, die die Regeneratorkammer 34 verlässt,
um das Trockenmittel auf dem Weg zu oder in der Kammer 34 zu erwärmen.
Falls Wärmepumpen benutzt werden, kann die Wärmequelle eine niedrigere
Temperatur haben als das Trockenmittel, zu welchem die Wärme transferiert wird.
Es gilt zu beachten, dass das Kühlen des Trockenmittels im Behälter
zu einer trockenen Luft beim Verlassen des Entfeuchters führen kann, die die
gleiche oder optional eine niedrigere Temperatur hat als die feuchte Luft beim Eintritt
in den Entfeuchter, sogar vor jeglicher zusätzlicher optionaler Kühlung
der Luft. Diese Eigenschaft ist besonders nützlich, wenn der Entfeuchter im
warmen Klima benutzt wird, wo die Umgebungstemperatur bereits hoch ist.
Wie oben angedeutet, ist eins der Probleme mit den Entfeuchtersystemen
das Problem der Wassermengenbestimmung in der Trockenmittellösung, sodass der
Wassergehalt in der Trockenmittellösung im richtigen Bereich gehalten werden
kann. Ein selbst regulierendes Trockenmittel 100, d.h. selbst regulierend
bzgl. des Wassergehaltes in der Trockenmittellösung, der keine Messung von
Volumen oder Wassergehalt in der Trockenmittellösung braucht, ist auf der
3A gezeigt. Weiterhin arbeitet der Entfeuchter bis
eine vorbestimmte Feuchtigkeit erreicht ist und hört danach auf die Feuchtigkeit
zu reduzieren ohne jegliche Kontrollen oder Abschaltungen.
Der Entfeuchter 100 ist ähnlich dem Entfeuchter
10 auf 2 mit einigen wesentlichen Unterschieden.
Erstens benötigt das System keine Messung des Wassergehaltes und hat daher
keine Volumenbestimmung beim Trockenmittel. Jedoch kann solche Messung als Sicherheitsmaßnahme
angeboten werden, falls die Lösung zu konzentriert wird.
Zweitens transferiert die Wärmepumpe die Wärme zwischen
den zwei Strömen der Trockenmittellösung aus dem Behälter
30 (welcher in geeigneter Weise in zwei Teile 30A und
30B aufgeteilt ist und mit dem Rohr 30C verbunden ist), nämlich
wird der erste Strom zu den Düsen 22 vom Pumpensystem 130
mit Hilfe des Rohrs 102 gepumpt und der zweite Strom zur Regeneratoreinheit
32 mit dem Pumpensystem 132 mit Hilfe des Rohrs 104 gepumpt.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung sind die
Rohre 30C (einschließlich der gezeigten Umlaufleitungen) so konstruiert,
dass ihr Haupteffekt darin besteht, ein einheitliches Niveau der Lösung in
den Teilen 30A und 30B zu generieren. Im Allgemeinen ist es wünschenswert,
dass die beiden Behälterteile unterschiedliche Temperatur haben. Dies führt
zwangsläufig zu unterschiedlichen Trockenmittelkonzentrationen. Jedoch ist
es als allgemein wünschenswert bedacht, dass zwischen den Teilen eine Mischung
durch die Umlaufleitungen gewährleistet wird, um den Flüssigkeitstransport
aus einem Teil in das andere zu gewährleisten. Bei einigen Ausführungen
der Erfindung wird ein Temperaturunterschied von 5°C erhalten, optional sind
10°C oder mehr, oder 15°C oder sogar noch mehr. Deshalb hat der Behälterteil
30A bei einer beispielhaften Ausführungsform eine Temperatur von 30°C
oder mehr und der Behälterteil 30B hat eine Temperatur 15°C oder
weniger.
3A zeigt eine andere Bauart der Regeneratoreinheit
32, die ähnlich dem Entfeuchterteil ist. Weiterhin trägt kein
Teil bei der 3A Zelluloseschwamm.
Solches Material kann zur Ausführung von 3A
hinzugefügt werden oder es kann aus der Ausführung von der 2
ausgelassen werden und durch den Sprühmechanismus aus der 3A
ersetzt werden.
Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung, die auf die
2 oder 3A anwendbar sind,
werden die Sprühdüsen nicht benutzt. Um genau zu sein werden die Sprühdüsen
durch eine Tropfkörperanlage ersetzt, von welcher die Flüssigkeit auf
den Zelluloseschwamm abtropft, um ihn kontinuierlich zu nässen. Solche Systeme
werden z.B. in der oben erwähnten Anmeldung PCT/IL98/00552 gezeigt.
Zurückkehrend zur 3A, saugt das
Wärmepumpensystem 45 die Wärme aus der Trockenmittellösung
im Rohr 102 ab und transferiert sie zum Trockenmittel im Rohr
104. Wärmepumpensystem 45 beinhaltet, zusätzlich zu
den Elementen aus der Ausführung aus der 2, einen
optionalen Wärmeaustauscher 136, um einen Teil der Wärme vom
Wärmeaustauscher 104 verlassenden Kühlmittel zur regenerierenden
Luft zu transferieren. Optional wird der Kompressor auch von der regenerierenden
Luft gekühlt. Jedoch wenn die Luft zu heiß ist, kann zusätzliche
Luft benutzt werden, die noch nicht im Regenerator verwendet wurde, um den Kompressor
und das Kühlmittel zu kühlen. Alternativ kann nur solche Luft zur Kühlung
verwendet werden.
Wenn man das Kühlmittel und/oder den Kompressor auf diese Weise
kühlt, resultiert es in Entfernung zusätzlicher Luft aus dem System, was
es dem Kühlsystem erlaubt, bei einer niedrigeren Temperatur zu arbeiten. Wenn
man das System ohne solche zusätzliche Kühlung betreibt, kann es dazu
führen, dass das Kühlmittel im Dauerzustand zu heiß wird, um richtig
zu funktionieren.
Die resultierende Erwärmung der in den Regenerator kommenden
Luft, steigert die Möglichkeit der Luft, die Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel
zu entfernen. Die Wärmepumpe 45 wird eingesetzt, um eine feste Wärmemenge
zu transferieren. In der Ausführung der Erfindung wird der Sollwert der Feuchtigkeit
durch Kontrolle der Wärmemenge bestimmt, die zwischen den beiden Strömen
transferiert wird.
Man betrachte das System, das in der 3A
gezeigt wird, bei welchem die in die Entfeuchterkammer 12 kommende Luft
30°C und 100% Feuchtigkeit hat. Weiterhin nehme man an, dass die Flüssigkeitsmenge,
die aus der Luft entnommen wird, ihre Feuchtigkeit auf 35% reduziert ohne ihre Temperatur
zu verändern. Bei einer solchen Situation wird die Wärmemenge, die zwischen
den Strömen der Trockenmittellösung transferiert wurde, der Verdampfungswärme
des Wassers entsprechen, das aus der Luft entfernt wurde, sodass die Temperatur
der ins Behälter 20 aus der Kammer 12 fallenden Trockenmittellösung
der beim Eintritt gleich bleibt, mit der Ausnahme, dass sie eine bestimmte Flüssigkeitsmenge
aus der Luft absorbiert hat.
Weiterhin wird angenommen, dass der Regenerator so aufgebaut ist,
dass er bei dieser gleichen Temperatur und Luftfeuchtigkeit dieselbe Wassermenge
aus der Trockenmittellösung entfernt. Dies kann einen zusätzlichen Wärmeeinsatz
erfordern (zusätzlich zur Wärme, die von der Wärmepumpe vorhanden
ist).
Es wird weiterhin angenommen, dass die in die Entfeuchterkammer kommende
Luft eine niedrigere Luftfeuchtigkeit hat, z.B. 80%. Bei dieser Luftfeuchtigkeit
wird weniger Flüssigkeit entfernt (da die Effizienz des Wasserentfernens von
der Luftfeuchtigkeit abhängt) und deshalb sinkt auch die Temperatur der die
Entfeuchterkammer verlassenden Trockenmittellösung. Da jedoch weniger Wasser
in die Trockenmittellösung aus der Entfeuchterkammer gekommen ist, sinkt auch
die Wassermenge, die aus der Lösung im Regenerator entfernt wird. Das führt
zu einer neuen Balance mit weniger Wasser, das entfernt wird, und mit einer niedrigeren
Temperatur der Trockenmittellösung. Eine niedrigere Temperatur der Trockenmittellösung
führt zur kühleren Luft. Folglich sinkt auch die Temperatur der Ausgangsluft.
Die relative Luftfeuchtigkeit bleibt jedoch im Wesentlichen gleich. Es gilt zu beachten,
dass die Herabsetzung der Temperatur von Eingangsluft im Wesentlichen denselben
Effekt hat.
Im Allgemeinen ist das System selbstregulierend, wobei die Entfeuchtung
ab einem bestimmten Luftfeuchtigkeitsniveau abstellt. Das Luftfeuchtigkeitsniveau,
ab welchem dies geschieht, wird vom Fassungsvermögen der aus den Düsen
22 gesprühten Lösung abhängen, Feuchtigkeit aufzunehmen
und der Fähigkeit und der Leistung der aus den Düsen 22' gespritzten
Lösung, Feuchtigkeit abzugeben.
Im Allgemeinen sinkt die Fähigkeit des Entfeuchters, Feuchtigkeit
aus der Luft zu entfernen, sobald die Luft am Einlass 14 weniger feucht
(relative Feuchtigkeit) wird. Dadurch wird die Lösung bei jedem Durchgang durch
das Rohr 102 gekühlt und der Trockenmittelanteil in der Lösung
erreicht ein bestimmtes Niveau. Ähnlich je weniger Feuchtigkeit aus der Luft
entfernt wird, desto konzentrierter wird die Lösung in 30A und es
wird weniger Feuchtigkeit daraus entfernt (alles, was geschieht, ist dass sie aufgeheizt
wird). An einem Punkt angekommen, stoppt sowohl die Entfernung als auch die Aufnahme
der Feuchtigkeit aus bzw. durch die Lösung, da die entsprechenden
Lösungen, die in die Entfeuchter- und Regenerations-Kammer kommen, ausgeglichen
mit der Luft sind, in welche bzw. aus welcher die Feuchtigkeit normalerweise transferiert
wird.
Es gilt zu beachten, dass dieser Punkt der Luftfeuchtigkeit durch
die Menge der zwischen den Lösungen in den Rohren 102 und
104 transferierten Wärme angepasst werden kann. Wenn mehr Wärme
transferiert wird, ist das Trockenmittel in der Entfeuchterkammer kühler und
das Trockenmittel in der Regenerationskammer wärmer. Das verbessert die Fähigkeit
sowohl von der Entfeuchterkammer als auch vom Regenerator, Feuchtigkeit zu transferieren,
und der Punkt des Feuchtigkeitsgleichgewichts ist herabgesetzt. Sollte weniger Wärme
aus dem Entfeuchter zum Regenerator gepumpt werden, so resultiert es in einer höheren
Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich wird der Punkt ein wenig von der relativen Luftfeuchtigkeit
der in den Regenerator kommenden Luft abhängen.
Die auf der 3A gezeigte und oben beschriebene
Vorrichtung führt zur trockenen, gewöhnlich kühleren Luft, die den
Auslass 16 verlässt, als die in den Einlass 14 kommende Luft.
Manchmal ist es erwünscht, dass die den Auslass 16 verlassende
Luft sowohl erwärmt als auch entfeuchtet werden soll. Um ein solches Ergebnis
zu erreichen, kann die Vorrichtung auf der 3B verwendet
werden. Die Vorrichtung auf dem 3B ist dieselbe wie
auf der 3A mit der Ausnahme, dass der Austauscher
136 vom Eingang des Regenerators zum Ausgang des Entfeuchters versetzt
und mit 136' bezeichnet ist. Die Vorrichtung, die auf der 3B
gezeigt ist, produziert entfeuchtete, erwärmte Luft.
4A und 4B zeigen einen
anderen Entfeuchter 200, bei welchem das Pumpen des Trockenmittels nicht
erforderlich ist. Abgesehen davon, wie unten beschrieben, ist er im Allgemeinen
den Entfeuchtern auf den 3A und 3B,
außer dass die Trockenmittelflüssigkeit zwischen den Wannen
30A und 30B nicht gepumpt wird. (4A
und 4B haben einen etwas unterschiedlichen Aufbau verglichen
mit den 3A und 3B.) Die
Erfinder haben überraschend herausgefunden, dass der richtig geformte und von
der Größe angepasste Durchlass, wie der Durchlass 202, der die
beiden Wannen verbindet, einen geeigneten Weg anbietet, um den notwendigen Transfer
zwischen den beiden Wannen zu gewährleisten.
Im Allgemeinen reichert in einem System mit Flüssigtrockenmittel,
wie das von den 3 bzw. 4, die Wanne
30B (die Wanne der Entfeuchterkammer 12) zusätzliche Feuchtigkeit
vgl. mit der Wanne 30A (die Wanne des Regenerators 32) an. Diese
zusätzliche Feuchtigkeit muss in die Wanne 30A oder direkt zum Regenerator
transferiert werden, um die Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel zu entfernen. Zusätzlich
ist die Trockenmittelkonzentration in der Wanne 30B wesentlich geringer
als in der Wanne 30A, und der Trockenmittelanteil in der Wanne
30A muss ständig erhöht werden, sodass die Effizienz und Trocknerfunktion
der Regenerierung hoch gehalten wird.
Eine Möglichkeit, das Problem zu bewältigen, ist eine einzelne
Wanne zu verwenden, wie bei der Vorrichtung auf der 2.
Dies führt jedoch zur im Wesentlichen gleichen Temperatur des Trockenmittels,
das für Entfeuchtung und für Regenerierung verwendet wird. Das führt
zu einem Effizienzverlust.
Bei den Entfeuchtern auf den 3A und
3B werden die Wannen separat gehalten und die Pumpen
werden dafür benutzt, um die Flüssigkeit aus einer Wanne in die andere
zu pumpen. Dies ermöglicht eine Aufrechterhaltung des Temperaturunterschieds
zwischen den Wannen und somit zwischen den Regenerator- und Entfeuchterabschnitten.
Wie oben angedeutet, ist das Rohr 30C so konstruiert, dass nur ein minimaler
Flüssigkeitstransfer zwischen den Wannen erfolgt, was einen relativ hohen Temperaturunterschied
bewahrt.
Jedoch ist der Flüssigkeitstransfer auf den 3A
und 3B ineffizient, da das Trockenmittel unvermeidlich
aus dem Entfeuchterabschnitt zum Regenerator und Feuchtigkeit in den Entfeuchterabschnitt
aus dem Regenerator transferiert wird. Zusätzlich wird auch ein unerwünschter
Feuchtigkeit-Trockenmittel-Gleichgewicht in den Wannen erhalten, um den Temperaturunterschied
zu erhalten, selbst wenn es durch das Pumpen reduziert wird. (Die Trockenmittelkonzentration
ist in der Regeneratorwanne höher aus in der Wanne des Entfeuchterabschnitts.)
Diese beiden Effekte führen zur verminderten Effizienz beider Abschnitte des
Entfeuchters.
Die Vorrichtung auf den 4A und
4B lösen dieses Problem dadurch, dass sie die
Trockenmittel und Salze zwischen den Flüssigkeiten in den Wannen durch Diffusion
transferieren eher die Trockenmittellösung zwischen den Wannen gepumpt wird.
Netto gesehen werden nur die Ionen des Trockenmittelsalzes aus der Regeneratorwanne
zu den Pumpen transferiert und nur Feuchtigkeit (netto gesehen) wird aus der Entfeuchterwanne
in die Regeneratorwanne transferiert.
Bei den beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung ist ein
Durchlass 202 zwischen den Wannen 30A und 30B vorgesehen.
Die Größe und Platzierung dieses Durchlasses ist so gewählt, dass
der Transfer Wasser- und Trockenmittelionen zwischen den Wannen ohne einen unerwünschten
Wärmetransferumfang gewährleistet wird, insbesondere
aus dem wärmeren in den kälteren Behälter. In der Praxis kann die
Größe des Durchlasses erhöht werden, sodass bei voller Entfeuchtung
der Wärmefluss zwischen den Wannen auf einem akzeptablen Niveau ist. Wenn das
Loch zu groß ist, scheint es da einen Wärmefluss aus dem wärmeren
Regeneratorbehälter in den kühleren Entfeuchterbehältern zu geben.
Unerwünschter Wärmefluss kann dadurch ermittelt werden, dass die Temperatur
neben dem Loch gemessen wird und mit der Temperatur in der Hauptlösungsmenge
der Wanne verglichen wird. Wenn das Loch zu groß ist, dann wird es einen signifikanten
Wärmefluss aus der Wanne 30B in die Wanne 30A geben. Wenn
die Lochgröße zu sehr verkleinert wird, dann wird der Ionentransfer reduziert
und die Gesamteffizienz wird reduziert.
Es gilt zu beachten, dass die Ausführungsform der 4A
und 4B einen Temperaturunterschied derselben Ordnung
(oder sogar größer) als die der 3A und
3B gewährleisten kann.
Während die Größe wie oben beschrieben empirisch ermittelt
werden kann, ist der Durchlass bei dem beispielhaften, jedoch nicht limitierenden
Versuchssystem, rechteckig mit gerundeten Ecken mit einer Breite von 1–3
cm (vorzugsweise ca. 2 cm) und einer Höhe von 1–10 cm, abhängig
von der Leistungsstärke des Systems. Vorzugsweise wird das Loch auf dem Unterteil
des Bereiches zwischen den Behältern gemacht, um den Vorteil der höheren
Salzkonzentration im Regeneratorbehälter auf dem Boden auszunutzen. Die zusätzliche
Höhe erlaubt es dem System selbst unter extremen Bedingungen zu arbeiten, wenn
die Kristallisation auf dem Boden des Behälters aufgetreten ist (die den Durchlass
versperren kann). Alternativ ist der Durchlass als eine Serie in die Höhe verteilter
Löcher definiert. Alternativ ist der Durchlass als ein Schlitz unten und Löcher
in regelmäßigen Abständen über ihm definiert. In diesen Situationen
ist die Diffusionsmenge der Salz-Ionen von der Flüssigkeitsmenge im System
abhängig, was wiederum von der Luftfeuchtigkeit abhängt. Wenn es mehr
Feuchtigkeit im System gibt, dann steigt die Flüssigkeit und auch der Wasser-
und Ionen-Fluss (durch Diffusion in die entgegen gesetzten Richtungen).
Es gilt zu beachten, dass die Größe und Positionierung des
Durchlasses oder der Durchlässe von vielen Faktoren abhängt und dass das
oben angegebene Beispiel empirisch ermittelt wurde.
Einige Punkte über den Entfeuchter der 4A
und 4B sollten erwähnt werden. Ein Nettofluss
der Feuchtigkeit durch den Durchlass 202 aus dem Behälter
30B ist vorhanden, wenn das System einen stabilen Zustand erreicht hat
und die Luftbeschaffenheit konstant ist. Tatsächlich da der Entfeuchterabschnitt
kontinuierlich dem Trockenmittel Feuchtigkeit zufügt und der Regenerator kontinuierlich
Feuchtigkeit daraus entfernt, ist dies zu erwarten. Währen der Arbeit ist die
Ionenkonzentration im Behälter 30A gewöhnlich höher als
im Behälter 30B. Das wird stimmen, weil das Trockenmittel in
30A fortlaufend konzentriert wird und das in 30B fortlaufend verwässert
wird. Dieser Konzentrationsunterschied bewirkt einen diffusiven Ionenfluss aus dem
Behälter 30A ins Behälter 30B über den Durchlasser
202. Jedoch wird dies durch den Ionenfluss aus dem Behälter
30B ins Behälter 30A ausgeglichen, das durch den Lösungsfluss
in diese Richtung bedingt wird. Das resultiert in einem nicht vorhandenen Nettofluss
aus einem Behälter ins andere. Während der Zeit der wechselnden Bedingungen
der Eingangsluft kann es zu einem vorübergehenden Ionennettofluss kommen.
Währen der Anlaufphase steigt die Menge der Lösung des flüssigen
Trockenmittels durch die Beigabe der aus der Luft entnommenen Feuchtigkeit. Das
bedeutet, dass es während dieser vorübergehenden Zeit einen Nettotransfer
der Trockenmittelionen aus dem Behälter 30B ins Behälter
30A gibt, was zur niedrigeren Trockenmittelkonzentration im Behälter
30B als im Behälter 30A während des stationären
Zustands führt.
Im praktischen System beträgt die Temperatur des Trockenmittels
während des stationären Zustands im Behälter 30B 15°C
und die Konzentration beträgt 25% nach Salzgewicht. Optional ist das verwendete
Salz Lithium-Chlorid, da es sich hierbei um ein stabiles Salz mit relativ hoher
Entfeuchtereigenschaft handelt. Lithium-Bromid ist ein sogar noch besserer Entfeuchter,
ist aber weniger stabil; es kann gleichfalls verwendet werden. Andere nützliche
Salze beinhalten Magnesium-Chlorid, Calcium-Chlorid und Natrium-Chlorid. Andere
flüssige Trockenmittel, wie sie einem Fachmann bekannt sind, können auch
benutzt werden.
Die Temperatur und Konzentration im Behälter 30A ist
40°C und 35%. Es gilt zu beachten, dass die Konzentration im Behälter
30A höher als im Behälter 30B sein kann (ohne Kristallisation)
wegen der höheren Temperatur des Trockenmittels. Wenn das System angehalten
wird, gleichen sich bald die Konzentrationen und Temperaturen. Natürlich werden
die Zahlen stark variieren in Abhängigkeit, unter anderen Faktoren, auch von
der Temperatur und Luftfeuchtigkeit der klimatisierenden Luft und dem „Sollwert"
des Entfeuchters (wie durch die Einstellung der Wärmepumpe festgelegt).
Bei der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung gibt es
keinen Materialientransfer zwischen den Behältern, außer durch den Durchlass,
und es werden keine Pumpen für den Transfer verwendet. Es
ist auch bekannt, dass wo keine Pumpen verwendet werden, um die Flüssigkeit
von einer Seite auf die andere zu bringen, muss es einen nichtigen Nettoionenfluss
durch den Durchlass geben, falls ein stationärer Zustand besteht.
4C zeigt ein System, bei welchem entweder die Ausführungsform
der 4A oder 4B durch Schalten
der Ventile 47 und 49 von der offenen Position zur geschlossenen
gebildet werden kann. Zum Beispiel wenn das Ventil 47 offen ist (d.h. es
erlaubt den Durchfluss) und das Ventil 49 geschlossen (kein Durchfluss),
dann führt es zur Ausführungsform der 4A.
Wenn das Ventil 47 geschlossen ist und das Ventil 49 ist offen,
dann führt es zur Ausführungsform der 4B.
Daher falls diese Ventile elektrisch oder hydraulisch sind, kann die auf der
4C gezeigte Vorrichtung zwischen einem kühlenden
entfeuchtenden Zustand und einem wärmenden entfeuchtenden Zustand umschalten,
beide mit hoher Effizienz.
Es gilt zu beachten, dass um die Vervielfältigung zu vermeiden,
ist die Methodik der 4C nur für die Ausführungsform
der 4 gezeigt. Es gilt zu beachten, dass sie auch auf die Entfeuchter
der 3A und 3B und auch
auf den der 2 angewandt werden kann. Es gilt auch zu
beachten, dass die Anordnung der Ventile, wie sie auf der 4C
gezeigt ist, nur exemplarisch ist. Eine große Anzahl unterschiedlicher Ventilanordnungen
kann verwendet werden, um den Pfad des Kühlmittels in der Art und Weise zu
wechseln, wie es auf der 4C gezeigt ist.
5A–5C zeigen drei
Zustände des Kühlsystems 500 in Übereinstimmung mit einer
Ausführungsform der Erfindung. Diese Figuren zeigen einen Alternativweg, wie
man die Systemelemente aus der 4C verbinden kann, um
ein System mit drei verfügbaren Zuständen zu erhalten, nämlich kühlen
und entfeuchteten, wärmen und entfeuchteten und warmen und befeuchteten.
5A–C zeigen nicht alle Elemente aus der
4C, jedoch sind die gemeinsamen Elemente mit identischen
Referenznummern kennzeichnet. Zusätzliche Elemente, wie unten hingewiesen,
sind auch gezeigt.
Die Grundbausteine des Kühlsystems, die bei den 4C
und 5A–C gemeinsam sind, sind Kompressor
48, Wärmeaustauscher 136 und 136', Wärmeaustauscher
36und 46 und das Expansionsventil 56. Ventile
49 und 47 und Kühlmittelrohranlage, die der 4C
gezeigt sind, sind durch die auf den 5A–5C
gezeigte Struktur ersetzt. Der Rest des Systems und die Positionen der oben erwähnten
Komponenten aus der 4C benötigt keine Änderung.
Das Kühlsystem 500 beinhaltet zusätzlich zu den
auf der 4C gezeigten Komponenten eine Reihe von Kühlmittelrohren,
einen Schalter 502, einen zweiten Expansionsventil 56', vier auf
dem Weg stehende Ventile 504–507 und zwei umschaltbare
Stopp-Ventile 508 und 510. Jedes bild zeigt einen Teil des Rohrsystems
ohne Fluss mit gestrichelten Linien. Wie bei der obigen Erklärung bedeutet
„offen", dass der Fluss erlaubt ist und „geschlossen" dass er das
nicht ist.
5A zeigt eine Konfiguration, die funktional der auf
4A gezeigten gleicht. Bei dieser Ausführungsform
ist der Schalter 508 geschlossen und der Schalter 510 offen, sodass
es keinen Kühlmittelfluss durch den Wärmeaustauscher 136' gibt
und das Kühlmittel durch den Wärmeaustauscher 136 fließt.
Das führt zur Kühlung und Entfeuchtung der klimatisierten Luft, wie oben
beschrieben. Bei dieser Konfiguration ist der Wärmeaustauscher 46
kalt und die Wärme wird davon transferiert, um die Wärmeaustauscher
36 und 136 aufzuwärmen, die wärmer sind.
5B zeigt eine zweite Konfiguration, die funktional
der auf 4B gezeigten gleicht. Bei dieser Ausführungsform
ist der Schalter 510 geschlossen und der Schalter 511 offen, sodass
es keinen Kühlmittelfluss durch den Wärmeaustauscher 136 gibt
und das Kühlmittel durch den Wärmeaustauscher 136' fließt.
Das führt zur Erwärmung und Entfeuchtung der klimatisierten Luft, wie
oben beschrieben. Bei dieser Konfiguration ist der Wärmeaustauscher
46 kalt und die Wärme wird davon transferiert, um die Wärmeaustauscher
36 und 136' aufzuwärmen, die wärmer sind.
Bei der 5C ist die Position des Schalters
502 geändert und beide Schalter 508 und 510 sind
geschlossen. Bei dieser Ausführungsform fließt das Kühlmittel durch
das Rohr 520 und das Expansionsventil arbeitet. Es gibt keinen Fluss durch
den Wärmeaustauscher 46. Das Kühlmittelsystem besteht dann aus
den Wärmeaustauschern 36, 136 und 136'. Die klimatisierte
Luft kommt durch die „Entfeuchtungskammer" 12. Jedoch ohne dass
diese Kammer gekühlt wird, ist Feuchtigkeit der Luft hinzugefügt und nicht
entfernt. Die befeuchtete Luft kommt durch den Wärmeaustauscher 136',
sodass erwärmte feuchte Luft resultiert. Wärmeaustauscher 36
agiert, um das Trockenmittel im „Regenerator" 32 so zu kühlen,
dass es Feuchtigkeit aus der Außenluft aufnimmt. Diese Feuchtigkeit ist dann
in die „Entfeuchterkammer" 12 und von dort in die klimatisierte
Luft transferiert.
Eigentlich ist die Funktion des Wärmeaustauschers umgekehrt zu
der bei den 5A und 5B.
Es kann erwähnt werden, dass bei dieser Konfiguration der Wärmeaustauscher
36 der kühlste ist, und dass von ihm die Wärme zu den Wärmeaustauschern
136 und 136' transferiert wird. Es soll weiterhin
erwähnt werden, dass der Wärmeaustauscher 136 gegen die Funktionalität
des Wärmeaustauschers 36 zu agieren scheint, welcher die Wärme
von der Außenluft entnimmt. Jedoch eigentlich dient dieser Prozess dazu, die
Wärme bestmöglich zum Wärmeaustauscher 136' zurückzubringen.
Zusätzlich ist es wirksam, wie bei allen Außenwärmeaustauschern,
so viel Wärme aus dem Kühlmittel zu entfernen, bevor das Kühlmittel
zum Expansionsventil geleitet wird.
6 zeigt ein der 1 ähnliches
Diagramm, außer dass das Trockenmittelsystem der 2–4
durch die Linie 3 repräsentiert sind. Das zeigt, dass das Kühlen
des Trockenmittels durch die Wärmepumpe auf der Entfeuchter-Seite zu einer
nur geringen Änderung der Lufttemperatur. Das bedeutet, dass die vom Entfeuchter
behandelte Luft weder von der Klimaanlage gekühlt (wie es bei den Entfeuchter-Systemen
nach dem Stand der Technik der Fall ist) noch erwärmt zu werden braucht, wie
es nötig ist, falls die Klimaanlagen verwendet werden, um die Feuchtigkeit
zu entfernen. Das erlaubt der Klimaanlage die Arbeit zu verrichten, die sie am besten
kann, nämlich die Wärme aus der Luft zu entfernen, während sie von
jeglichen Nebeneffekten befreit ist, die mit dem an sie gekoppelten Entfeuchter
kommen, z.B. die Erwärmung der Luft in der Klimaanlage durch den Entfeuchter.
7 zeigt einen Aufbau 1000, die für Kontrolle
des Entfeuchtungsumfangs verwendbar ist. In Situationen mit niedriger Umgebungsfeuchtigkeit
wird das Flüssigkeitsniveau im System im stationären Zustand reduziert
im Vergleich zu dem bei Situationen mit hoher Feuchtigkeit. Bei Situationen mit
niedriger Luftfeuchtigkeit ist es auch wünschenswert, die Menge der aus der
Umgebungsluft entfernten Feuchtigkeit zu reduzieren. Der Aufbau in der
7 ist nutzbar, um eine automatische Kontrolle zu anzubieten,
um dieses Ziel zu erreichen.
7 ist ähnlich der 4C,
außer dass das schwamm-ähnliche Material (wie auf 2),
den auf dem bild 4C gezeigten Zerstäuber zur Regeneration
ersetzt. Jedoch ist nicht das Gesamtvolumen der Kammer 32 mit Trockenmittel
gefüllt. Eine Aufteilung 1002 ist vorgesehen, um die hinein kommende
Luft zum Trockenmittel zu leiten, wenn das Niveau des flüssigen Trockenmittels
hoch ist. Sobald das Trockenmittelniveau unter die untere Kante der Aufteilung,
umgeht die Luft den Schwamm und kommt durch den Durchgang 1004 wegen des
wesentlich niedrigeren Widerstands im Durchgang 1004. Dadurch wird die
Entfeuchtungsarbeit reduziert, wenn sie nicht benötigt wird.
Ähnlich steigert man die aus dem System entfernte Wassermenge
in der Regenerationskammer 32, wenn das Flüssigkeitsniveau hoch ist
(hohe Umgebungsfeuchtigkeit) und reduziert, wenn es das nicht ist.
8 ist ein schematisches Diagramm des kombinierten Entfeuchter-Klimaanlage-Systems
310 im Zusammenhang mit der geteilten Klimaanlage 312, wie sie
gewöhnlich zur Kühlung eines geschlossenen Bereiches, wie eines großen
Zimmers 314 in einem Haus verwendet wird. Klimaanlage 312 besteht
in ihrer einfachsten Form aus einem Einlass 316 für die aus dem Raum
kommende Luft, welcher die Luft mittels eines Rohrs 318 an den Verdampfer
320 weiterleitet, welcher die Luft kühlt. Die Luft wird in den Verdampfer
320 mit einem Ventilator 322 angesaugt und verlässt den Verdampfer
durch einen Auslass 324 für die aus dem Raum kommende Luft in den
Raum 314.
Erwärmtes Kühlmittel wird durch einen Kompressor
324 (gezeigt in einem Außenteil der Klimaanlage 312) komprimiert
und an den Verflüssiger 328 weitergegeben. Der Verflüssiger
328 wird durch die Außenluft gekühlt, die in den Kühleinlass
330 mit einem Ventilator angesaugt wird. Erwärmte Luft verlässt
den Außenteil 326 durch den Abhitzeauslass 334.
Das gekühlte komprimierte Kühlmittel wird in der Erweiterungseinheit
336 erweitert und kehrt zum Verdampfer 320 zurück, um zur
Kühlung der Raumluft verwendet zu werden.
Zusätzlich beinhaltet die Klimaanlage 312 einen Einlass
338 für die frische Luft, durch welchen frische Luft in den Raum gebracht
wird. Die Menge der frischen Luft wird gewöhnlich durch ein System aus Lüftungsschlitzen
oder Blenden 340, 341. Eine oder beide dieser Schlitze oder Blenden
340, 341 kann bereitgestellt werden, abhängig vom Umfang
und Typ der Kontrolle über den benötigten Frischluftanteil. Die frische
Luft wird mit der aus dem Raum angesaugten Luft vermischt und in den Verdampfer
320 eingegeben.
Die Klimaanlage 312 ist, wie beschrieben, völlig konventionell
im Design. Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung können andere Typen
der Klimaanlagen entsprechend eingesetzt werden.
Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung wird die Entfeuchter-Einheit
342 benutzt, um die Effizienz und Kühlfähigkeit der Klimaanlage
zu steigern.
Entfeuchter 342 besteht im vereinfachten schematischen Diagramm
aus einer Trocknereinheit 344, die Außenluft durch den Nasslufteinlass
346 bekommt und leitet getrocknete Luft aus dem Trockenluftauslass
348 aus. Die Luft wird in der Einheit 344 dadurch getrocknet,
dass sie durch den Sprühregen oder Ähnliches aus flüssigem
Trockenmittel oder Trockenmittellösung. Trockenmittel saugt die Feuchtigkeit
aus der Luft auf. In einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung ist
der Trockenluftauslass 348 mit dem Frischlufteinlass 338 der Klimaanlage
312 z.B. durch ein Rohr 349 verbunden. Da der Scheinwiderstand
der Trocknereinheit relativ niedrig ist, wird normalerweise zusätzlich zum
Ventilator 322 der Klimaanlage keine Luftpumpe benötigt. Es kann jedoch
bei einigen Ausführungsformen der Erfindung eine vorgesehen werden.
Das Trockenmittel mit der aufgenommenen Feuchtigkeit wird zum Regenerator
350 transferiert, wo das Trockenmittel durch das Entfernen der Feuchtigkeit
regeneriert wird, indem das Trockenmittel erwärmt wird. Bei einer beispielhaften
Ausführungsform der Erfindung erreicht man das Erwärmen (und Abtragen
des aus dem Trockenmittel entfernten Wasserdampfes) dadurch, dass man warme Luft
durch das Trockenmittel hindurchpasst (optional ist das Trockenmittel in einer Nebelform
oder in einer anderen fein verteilten Form). Die warme relativ trockene Luft kommt
durch den Einlass 352 in den Entfeuchter und verlässt ihn durch den
Auslass 354. Diese warme Luft wird in geeigneter Weise nach einer Ausführungsform
der Erfindung effizient durch das Verbinden des Abhitzeauslasses 334 der
Klimaanlage 312 mit dem Einlass 352 des Entfeuchters bereitgestellt.
Da die Druckabnahme im Regenerator 350 sehr niedrig ist, braucht man optional
keinen Ventilator oder eine andere Luftpumpe zusätzlich zum Ventilator
332 der Klimaanlage 312, um die Luft durch den Regenerator zu
bewegen.
Während es bei einigen Ausführungsformen der Erfindung keine
zusätzlichen Ventilatoren benötigt werden, um die Luft in oder aus dem
Entfeuchter zu bewegen, können ein solcher Ventilator oder Ventilatoren vorhanden
sein, falls sie zweckmäßig sind, wie z.B. wenn autonome Entfeuchter und
Klimaanlagen wie hierin beschrieben integriert werden sollen.
Optional teilen die Klimaanlage und der Entfeuchter eine gemeinsame
Bedienungstafel, von welcher aus sie beide angesteuert werden und von welcher optional
alle obigen Funktionen ein- oder ausgeschaltet oder abgestimmt werden können.
Bei einigen Ausführungsformen der Erfindung benutzt man eins
der Systeme der 1–4 als Entfeuchter
342. Bei diesen Ausführungsformen der Erfindung entspricht der Anschluss
348 auf der 8 dem Anschluss 16 auf
den 1–4, Anschluss
352 entspricht dem Anschluss 60, Anschluss 346 entspricht
dem Anschluss 14 und Anschluss 354 entspricht dem Anschluss
62. Es gilt weiterhin zu beachten, dass der Entfeuchter 342 sehr
schematisch auf der 7 dargestellt ist und dass z.B.
die Platzierung der Elemente anders sein kann und viele Elemente auf der
4 nicht angezeigt sind. Zusätzlich sind für die Ausführungsformen
der 4 die auf der 7 gezeigten Pumpen
nicht vorhanden. Weiterhin sind die Wärmepumpen der 1–4
nicht bei der 8 angezeigt, obwohl sie vorzugsweise
im System vorhanden sein sollten.
Das System 310 hat eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber
dem Stand der Technik. Wie aus der 8 leicht ersehen
werden kann, kann der Entfeuchter 342 zur Klimaanlage 312 hinzugefügt
werden, welche die Standardeinheit sein kann. Die Aufgabe, eingehende Luft zu trocknen,
die in einer äußerst ineffizienten Art und Weise von der Klimaanlage erfüllt
wurde, wurde auf den effizienteren Entfeuchter übertragen, der die Abhitze
der Klimaanlage als den größten Teil seiner Energie benutzt (es wird nur
noch Energie benötigt, um das Trockenmittel zwischen dem Trockner
344 und dem Regenerator 350 zu pumpen). Die Kühlleistung
des Klimaanlagesystems ist verbessert, da es die Luft nicht mehr zu trocknen braucht.
Die Effizienz der Verbundseinheit steigt mit steigender Temperatur im Gegensatz
zum üblichen Klimaanlagesystem. Während die vorhandene Wärme der
von der Klimaanlage verrichteten Arbeit beim Kühlen der gesamten Luft entspricht,
trocknet der Entfeuchter nur einen Teil der Luft, nämlich die in den Raum kommende
Luft. Dieses Gleichgewicht bedeutet, dass die Wärmungsanforderungen für
den Entfeuchter im Allgemeinen leicht mit dem Auslass aus der Klimaanlage zu erfüllen
sind.
Zusätzlich während die Klimaanlagensysteme im Allgemeinen
nicht für den Einsatz bei Bedingungen mit hoher Feuchtigkeit und niedriger
Temperatur geeignet sind, ist das System der vorliegenden Erfindung auch bei solchen
Bedingungen effektiv.
Eine wie die oben beschriebene Kombinationseinheit hat eine Kühlleistung
von 60% über der von der Klimaanlage allein und eine Effizienzverbesserung
von 30% für dieselbe Innenluftqualität über die von der Klimaanlage
allein.
Die Erfindung wurde im Kontext bestimmter nicht limitierender Ausführungsformen
beschrieben. Allerdings werden andere Kombinationen der Klimaanlage und des Entfeuchters
gemäß der Erfindung, wie sie bei den Ansprüchen definiert ist, einem
Fachmann einfallen. Z.B. wird bei der 2 die Wärme
aus dem flüssigen Trockenmittel in der Wanne entfernt. Alternativ kann es aus
dem zur Trockenkammer transportierten flüssigen Trockenmittel entfernt werden.
Bei den 3 und 4 wird die Wärme aus dem flüssigen
Trockenmittel gepumpt, während es zur Trockenkammer transportiert wird. Alternativ
kann es aus dem flüssigen Trockenmittel in der Wanne entfernt werden, die die
Trägerflüssigkeit aus der Trockenkammer empfängt. Bei einigen Ausführungsformen
der Erfindung hat die Entfeuchtekammer oder Regenerationskammer
einen oder beide der Kühl-/Trockenmittel-Wärmeaustauscher.
2 zeigt eine andere Ausführung des Entfeuchters
als die 3 und 4. Bei einigen Ausführungsformen
der Erfindung sind die Regeneratortypen austauschbar. 2
zeigt den Wärmetransport zur Flüssigkeit in der Regenerationskammer durch
die Wärmepumpe. Alternativ oder zusätzlich kann es zum flüssigen
Trockenmittel transferiert werden, welches zur Regenerationskammer transportiert
wird (wie auf den 3 und 4). Zum Schluss, obwohl
nicht auf den Figuren gezeigt, kann die Wärme zur Flüssigkeit in der Wanne
30A für beide 3 und 4, transferiert
werden.
Zusätzlich, obwohl viele Merkmale bei den beispielhaften Ausführungsformen
gezeigt sind, sind einige dieser Merkmale nicht wesentlich, obwohl wünschenswert.
Z.B. obwohl die Positionen der Wärmeaustauscher 136 und
136' am Eingang zum Regenerator und am Ausgang aus dem Entfeuchter gezeigt
sind, kann der Luft-/Kühlmittelradiator an anderen Stellen im System bei einigen
Ausführungsformen der Erfindung angeordnet werden, obwohl dabei einige der
durch die gezeigten Positionen bedingten Eigenschaften verloren gehen können.
Die in den Ansprüchen verwendeten Begriffe „umfassen",
„einschließen" oder „aufweisen" oder ihre konjugierten Formen
bedeuten „einschließen, aber nicht darauf beschränkt".