TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnetpumpe, die einen aus
einem Pumpenrad und einer Magnetdose bestehenden festen Drehkörper und eine
Trageeinrichtung umfasst, die den festen Drehkörper drehbar trägt, um
die Magnetdose von der Außenseite eines hinteren Gehäuses rotierend anzutreiben.
Insbesondere betrifft sie eine Magnetpumpe, die aus Kunstharz bestehende vordere
und hintere Gehäuse umfasst.
STAND DER TECHNIK
Eine Magnetpumpe, die aus Kunstharz bestehende vordere und hintere
Gehäuse umfasst, wurde zum Beispiel eingesetzt, um sie zur Übertragung
einer korrodierenden Flüssigkeit zu nutzen. In einer solchen Magnetpumpe bildet
das vordere Gehäuse eine Pumpkammer, und das hintere Gehäuse bildet einen
zylindrischen Zwischenraum, der an die Pumpkammer angrenzt. Der zylindrische Zwischenraum
im hinteren Gehäuse wird genutzt, um eine zylindrische Magnetdose unterzubringen,
die durch eine Stützwelle, deren eines Ende am hinteren Gehäuse befestigt
ist, drehbar gelagert wird. Außerhalb der Magnetdose befindet sich eine Drehantriebseinrichtung,
die magnetisch durch das hintere Gehäuse mit der Magnetdose verbunden ist.
Die Antriebskraft von der Drehantriebseinrichtung wird genutzt, um die Magnetdose
zu rotieren. Die Magnetdose ist mit einem in der Pumpkammer aufgenommenen Pumpenrad,
eine Einheit bildend, verbunden. Wenn sich das Pumpenrad dreht, wird ein zu überführendes
Ziel-Fluid in das Innere der Pumpkammer durch einen an der Vorderseite des vorderen
Gehäuses gebildeten Einlass eingeleitet und durch einen an der Seite des vorderen
Gehäuses gebildeten Auslass abgegeben.
Der aus der Magnetdose und dem Pumpenrad bestehende feste Drehkörper
besitzt einen Schiebeabschnitt, der an der Seite des Innendurchmessers in der Nähe
des Pumpenrad-Einlasses angeordnet ist. Wenn sich Blasen in das Ziel-Fluid mischen,
konzentrieren sich daher die Blasen aufgrund einer Differenz ihrer relativen Dichte
nach innen und setzen sich einer unvollständigen Kühlwirkung durch das
Ziel-Fluid am Schiebeabschnitt aus, was dazu führt, dass der Schiebeabschnitt
leicht erwärmt wird. Eine in der Nähe des Schiebeabschnitts angeordnete
Spindelanschlussfläche besitzt nur einen kleinen Zwischenraum mit den peripheren
Elementen und strahlt kaum Wärme ab. So verursacht die herkömmliche Magnetpumpe
mit einem Gehäuse aus Kunstharz ein Problem, weil das Kunstharzgehäuse
aufgrund der durch Mischblasen und geringe Wärmestrahlung erzeugten Wärme
verformt oder geschmolzen werden kann.
EP-A-0 778 658 offenbart eine Magnetpumpe nach dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung dieses
Problems gemacht und hat folglich die Aufgabe, eine Magnetpumpe bereitzustellen,
mit der beabsichtigt ist, eine durch Mischblasen und schlechte Wärmestrahlung
verursachte Erwärmung zu vermeiden, um die Zuverlässigkeit zu verbessern.
Eine Magnetpumpe nach der vorliegenden Erfindung umfasst ein Kunstharzgehäuse,
das in ein vorderes Gehäuse und ein hinteres Gehäuse unterteilt und so
gestaltet ist, dass es im Inneren eine erste Aufnahmekammer, eine zweite, darin
angrenzende Aufnahmekammer, und eine Wirbelstromkammer entlang des äußeren
Randes der ersten Aufnahmekammer bildet, die einen Einlass, der an der ersten Aufnahmekammer
ausgebildet ist, und einen an der Wirbelstromkammer ausgebildeten Auslass für
ein zu überführendes Ziel-Fluid aufweist; eine im Wesentlichen zylindrische
Magnetdose mit einem Folgemagneten, der an einem äußeren Rand derselben
angebracht ist und die in der zweiten Aufnahmekammer des Gehäuses aufgenommen
ist; eine Trageeinrichtung, die die Magnetdose drehbar relativ zu dem Gehäuse
trägt; ein scheibenähnliches Pumpenrad, das an dem vorderen Ende der Magnetdose
so befestigt ist, dass es sich mit der Magnetdose eine Einheit bildend dreht, und
das einen Strömungsweg aufweist, der im Inneren ausgebildet ist, um das Ziel-Fluid
aus der Mitte (zum Beispiel die Vorderseite des vorderen Gehäuses) abzusaugen,
das Ziel-Fluid in radialer Richtung nach außen zu überführen und
das Ziel-Fluid vom äußeren Rand abzugeben, wobei es in der ersten Aufnahmekammer
aufgenommen ist; und eine Drehantriebseinrichtung, die über das Gehäuse
magnetisch mit dem Folgemagneten gekoppelt ist, um eine Drehantriebskraft über
den Folgemagneten auf das Pumpenrad auszuüben, wobei die Wirbelstromkammer
im Gehäuse an einer Position ausgebildet ist, an der sie das vordere Gehäuse
und das hintere Gehäuse unterteilt und den äußeren Rand des Pumpenrades
umgibt, und die Wirbelstromkammer Überhänge aufweist, die an einem Eintritt
derselben ausgebildet sind und von beiden Seiten in Richtung der Drehachse des Pumpenrades
überhängen.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Wirbelstromkammer an einer
Position ausgebildet, wo sie das Gehäuse in seine Bestandteile, oder das vordere
Gehäuse und das hintere Gehäuse, entlang des äußeren Randes
des ersten Gehäusezwischenraumes unterteilt und den äußeren Rand
des Pumpenrades umgibt. Die Wirbelstromkammer weist außerdem Überhänge
auf, die an einem Eintritt derselben ausgebildet sind und von beiden Seiten in der
Drehachsenrichtung des Pumpenrades überhängen. Wenn sich Blasen in das
von der Mitte angesaugte und vom äußeren Rand des Pumpenrades abgegebene
Ziel-Fluid mischen, kann daher verhindert werden, dass die von dem äußeren
Rand des Pumpenrades ausgestoßenen Blasen in die erste Aufnahmekammer entlang
der äußeren Fläche des Pumpenrades durch die Überhänge
am Eintritt der Wirbelstromkammer zurückgeführt werden. Deshalb werden
die Blasen vom Auslass über die Wirbelstromkammer effektiv ausgestoßen,
und in der Nähe des Schiebeabschnitts des festen Drehkörpers verbleibende
Blasen können verringert werden. Dies ist zur Reduzierung einer durch Mischblasen
am Schiebeabschnitt des festen Drehkörpers verursachten Erwärmung wirksam
und verhindert, dass das Kunstharzgehäuse verformt wird und schmilzt.
Gewünscht ist, dass der Zwischenraum zwischen dem äußeren
Rand des Pumpenrades und dem Überhang in der Wirbelstromkammer etwas größer
als die Reaktionsbewegung des Pumpenrades in radialer Richtung eingestellt wird.
Gewünscht ist unter Berücksichtigung der Größe der Lagerabnutzung
in axialer Richtung des Pumpenrades, dass der Spalt zwischen den gegenüberliegenden
Spitzen der Überhänge größer eingestellt wird als ein Abstand,
um den sich der äußere Rand des Pumpenrades bewegt, wenn sich das Pumpenrad
in axialer Richtung bewegt. Dies ermöglicht es, dass der Auslass an dem äußeren
Rand des Pumpenrades immer innerhalb des Spaltes enthalten ist, der zwischen den
Überhängen eingeschoben ist. Wenn der Spalt zwischen den Überhängen
kleiner als der Abstand ist, wirken die Überhänge störend auf das
vom Pumpenrad geförderte Fluid. Dies ist hinsichtlich der Pumpenleistung nicht
vorzuziehen.
Eine weitere Magnetpumpe nach der vorliegenden Erfindung umfasst ein
Kunstharzgehäuse, das in ein vorderes Gehäuse und ein hinteres Gehäuse
unterteilt und so gestaltet ist, dass es im Inneren eine erste Aufnahmekammer und
eine zweite, daran angrenzende Aufnahmekammer bildet, mit einem Einlass und einem
Auslass, die an der ersten Aufnahmekammer für ein zu überführendes
Ziel-Fluid ausgebildet sind; eine im Wesentlichen zylindrische Magnetdose mit einem
Folgemagneten, der an einem äußeren Rand derselben angebracht ist und
in der zweiten Aufnahmekammer des Gehäuses aufgenommen ist; eine Trageeinrichtung,
die die Magnetdose drehbar relativ zu dem Gehäuse trägt; ein scheibenförmiges
Pumpenrad, das am vorderen Ende der Magnetdose so befestigt ist, dass es sich mit
der Magnetdose eine Einheit bildend dreht, und das einen Strömungsweg aufweist,
der im Inneren ausgebildet ist, um das Ziel-Fluid aus der Mitte abzusaugen (z. B.
die Vorderseite des vorderen Gehäuses), das Ziel-Fluid nach außen in radialer
Richtung zu überführen und das Ziel-Fluid vom äußeren Rand abzugeben,
das in der ersten Aufnahmekammer aufgenommen ist; und eine Drehantriebseinrichtung,
die über das Gehäuse magnetisch mit dem Folgemagneten gekoppelt ist, um
eine Drehantriebskraft über den Folgemagneten auf das Pumpenrad auszuüben,
wobei ein Kühlloch an dem Kopplungsabschnitt zwischen der Magnetdose und dem
Pumpenrad ausgebildet ist, um das Ziel-Fluid von der axialen Mitte desselben in
radialer Richtung nach außen zu leiten.
Nach der vorliegenden Erfindung ist das Kühlloch am Kopplungsabschnitt
zwischen der Magnetdose und dem Pumpenrad ausgebildet, um das Ziel-Fluid von der
axialen Mitte desselben in radialer Richtung nach außen zu leiten. Selbst wenn
sich Blasen in das Ziel-Fluid mischen und der Schiebeabschnitt der Trageeinrichtung
erhitzt wird, können Fluid und Blasen in der Nähe des Schiebeabschnitts
daher nach außen abgegeben und durch das Kühlloch hin- und her bewegt
werden. Dies ist zur Verringerung der vom Schiebeabschnitt verursachten Wärme
und zur Verhinderung von Temperaturerhöhungen in der Nähe des Schiebeabschnitts
wirksam.
An der Position zur Unterteilung des Gehäuses in das vordere
Gehäuse und das hintere Gehäuse kann längs des äußeren
Randes des ersten Gehäusezwischenraums eine Wirbelstromkammer ausgebildet sein,
die den äußeren Rand des Pumpenrades umgibt. Außerdem können
Überhänge, die von beiden Seiten an dem Eintritt der Wirbelstromkammer
überhängen, in der Drehachsenrichtung des Pumpenrades ausgebildet sein.
Dies kann aufgrund der oben erwähnten Wirkung zur Verhinderung der Erwärmung
und der schlechten Wärmestrahlung weiter wirksam werden.
Außerdem können die Magnetdose und das hintere Gehäuse
durch einen Stift verbunden werden, der durch beide in radialer Richtung verläuft.
In diesem Fall kann die Befestigungskraft an dem festgemachten Abschnitt durch Schwingungen,
zeitliche Änderung oder Wärme oder die Trägheitskraft, wenn die Pumpe
die Drehrichtung umkehrt oder anhält, nicht verringert werden. Folglich ist
es möglich, verschiedene Fehlfunktionen wie zum Beispiel Gleitwärme zu
vermeiden, die verursacht wird, wenn die Magnetdose und das Pumpenrad locker werden,
sowie die Zuverlässigkeit zu verbessern. In diesem Fall können die Magnetdose
und das Pumpenrad leicht auseinander genommen und zusammengebaut sowie auf teilweiser
Basis ersetzt werden.
Vorzugsweise besitzt die Kopplungsebene zwischen der Magnetdose und
dem Pumpenrad Drehantriebskraft-Übertragungsflächen, die sich in radialer
Richtung erstrecken. Nach einer solchen Anordnung kann die Magnetdose und das Pumpenrad vorwiegend
durch die Drehantriebskraft-Übertragungsflächen in Drehrichtung (Übertragungsrichtung
der Antriebskraft) fixiert werden, ohne eine große Belastung auf den Stift
auszuüben. Dies ist wirksam, um den Stift dünner und folglich kleiner
auszuführen.
Die Trageeinrichtung, die die Magnetdose drehbar relativ zu dem Gehäuse
trägt, kann so ausgeführt sein, dass sie umfasst: eine im zweiten Gehäusezwischenraum
angeordnete Spindel, die ein hinteres Ende aufweist, das durch das hintere Ende
des hinteren Gehäuses getragen wird, und ein durch eine Wellenhalterung getragenes
vorderes Ende, das sich zur Mitte des ersten Gehäusezwischenraums hin erstreckt;
und ein zylindrisches Drehlager, das durch die Spindel drehbar getragen wird und
am inneren Rand in der Magnetdose angebracht ist. Alternativ dazu kann die Trageeinrichtung
so ausgeführt sein, dass sie umfasst: eine im zweiten Gehäusezwischenraum
angeordnete Spindel, die ein hinteres Ende aufweist, das durch das hintere Ende
des hinteren Gehäuses drehbar gelagert ist, und ein vorderes Ende, das durch
eine Wellenhalterung drehbar gelagert ist, die sich zur Mitte des ersten Gehäusezwischenraums
hin erstreckt und auf dem inneren Rand in der Magnetdose angebracht ist; ein hinteres
Lager, welches das hintere Ende der Spindel am hinteren Ende des hinteren Gehäuses
drehbar lagert; und ein vorderes Lager, das das vordere Ende der Spindel an der
Wellenhalterung drehbar lagert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Ansicht im Querschnitt, die den Hauptteil
einer Magnetpumpe nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;
2 ist eine vergrößerte Darstellung des Hauptteils
zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der Magnetpumpe;
3 ist die Querschnittsansicht eines Kopplungsabschnitts
zwischen einem Pumpenrad und einer Magnetdose in der Magnetpumpe, die in axialer
Richtung verläuft;
4 ist eine perspektivische Darstellung, die das Pumpenrad
und die Magnetdose in einem Zustand vor der Kopplung zeigt; und
5 ist eine Ansicht im Querschnitt, die den Hauptteil
einer Magnetpumpe nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung
zeigt.
BESTE METHODE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Mit Bezug auf die Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
1 ist eine Ansicht im Querschnitt, die den Hauptteil
einer Magnetpumpe nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt.
Ein Kunstharzgehäuse 1 ist in ein vorderes Gehäuse
2 und ein hinteres Gehäuse 3 unterteilt und bildet im Inneren
eine Pumpenrad-Aufnahmekammer 4 oder einen ersten Gehäusezwischenraum
und eine Magnetdosen-Aufnahmekammer 5 oder einen zweiten, daran angrenzenden
Gehäusezwischenraum. Für ein zu überführendes Ziel-Fluid weist
das vordere Gehäuse 2 einen an der Vorderseite gebildeten Einlass
6 und einen an dem oberen Teil an der Seite gebildeten Auslass
7 auf. Der Einlass 6 und der Auslass 7 stehen jeweils
mit der Pumpenrad-Aufnahmekammer 4 in Verbindung. In der Magnetdosen-Aufnahmekammer
5 ist eine Spindel 8 angeordnet, deren vorderes Ende der Pumpenrad-Aufnahmekammer
4 gegenüber liegt. Das hintere Ende der Spindel 8 ist an
dem hinteren Ende des hinteren Gehäuses 3 befestigt, und das vordere
Ende der Spindel 8 wird durch eine Wellenhalterung 9 gelagert.
Diese Wellenhalterung erstreckt sich zu der Mitte der Pumpenrad-Aufnahmekammer
4 hin, von der Innenfläche am Einlass 6 des vorderen Gehäuses
2, zum Beispiel in drei Richtungen.
In der Magnetdosen-Aufnahmekammer 5 ist eine zylindrische
Magnetdose 11 aufgenommen. Die Magnetdose 11 ist über die
Spindel 8 durch ein zylindrisches Drehlager 12 gelagert, das eine
in der Innenfläche ausgebildete Wendelnut 12a aufweist. Die Magnetdose
11 umfasst einen Zylinder 13 und einen über der äußeren
Fläche des Zylinders 13 angebrachten ringförmigen Folgemagneten
14. Am vorderen Ende der Magnetdose 11 ist ein scheibenförmiges
Pumpenrad 21 befestigt. Das Pumpenrad 21 ist im Inneren mit einem
Strömungsweg 24 versehen, der einen Einlass 22 in der Mitte
der Vorderseite und einen Auslass 23 an dem äußeren Rand aufweist.
Das Pumpenrad 21 ist in der Pumpenrad-Aufnahmekammer 4 aufgenommen,
und das Ziel-Fluid wird, wenn es sich dreht, durch die Einlässe 6,
22 in das Innere des Strömungsweges 24 eingeleitet und durch
die Auslässe 23, 7 abgegeben. An einem Verbindungsabschnitt
zwischen der Magnetdose 11 und dem Pumpenrad 21 ist ein Stift
31 vorgesehen, der durch diese in radialer Richtung hindurch geht. Dieser
Stift 31 schränkt ihre Bewegung in der axialen Richtung und der Drehrichtung
ein (nur die axiale Richtung, wenn Drehantriebskraft-Übertragungsflächen
63, 64 vorgesehen sind wie später beschrieben wird). Außerdem
ist an dem Befestigungsabschnitt zwischen der Magnetdose 11 und dem Pumpenrad
21 ein Kühlloch 32 ausgebildet, welches durch diese in radialer
Richtung verläuft.
In der Innenwand des Gehäuses 1, gegenüber dem
äußeren Rand des Pumpenrades 21, ist eine Wirbelstromkammer
41 ausgebildet, die das Pumpenrad 21 vom äußeren
Umfang umgibt. Diese Wirbelstromkammer 41 ist entlang des äußeren
Umfangs der Pumpenrad-Aufnahmekammer 4 an einer Position ausgebildet, die
das vordere Gehäuse 2 und das hintere Gehäuse 3 unterteilt.
Die Wirbelstromkammer 41 besitzt Querschnitte, die vom Einlass zum Auslass
in der Drehrichtung des Pumpenrades 21 entsprechend der Pumpenausführung
stufenweise vergrößert sind. An einem Eintritt der Wirbelstromkammer
41 oder einem Ende gegenüber dem Auslass 23 des Pumpenrades
21 befinden sich Überhänge 41a, 41b, die von
beiden Seiten in axialer Richtung überhängen.
An der Vorderseite des Pumpenrades 21 ist ein ringförmiger
Öffnungsring 42 vorgesehen. An einem Teil gegenüber dem Öffnungsring
42 im Inneren des vorderen Gehäuses 2 ist ein ringförmiges
vorderes Drucklager 43 vorgesehen. Der Öffnungsring 42 befindet
sich in Kontakt mit dem vorderen Drucklager 43, wenn sich die Magnetdose
11 während des normalen Betriebes nach vorn schiebt. Ein hinteres
Drucklager 44 ist an einer Position an der Spindel 8 gegenüber
dem hinteren Ende des Drehlagers 12 vorgesehen. Das hintere Ende des Drehlagers
12 befindet sich in Kontakt mit dem hinteren Drucklager 44, wenn
sich die Magnetdose 11 während eines anomalen Betriebes nach hinten
schiebt.
An einer Position auf der Magnetdose 11, gegenüber dem
Folgemagneten 14 durch das hintere Gehäuse 3 hindurch, ist
ein ringförmiger Antriebsmagnet 52 angeordnet, der Teil eines Antriebsdrehkörpers
51 ist, der eine rotierende Antriebseinrichtung bildet und mit dem Folgemagneten
14 magnetisch gekoppelt ist. Der Antriebsdrehkörper 51 wird
über eine Antriebswelle von einem Motor und dergleichen, der nicht dargestellt
ist, angetrieben. Der Antriebsdrehkörper 51 ist von der Pumpenrad-Aufnahmekammer
4 und der Magnetdosen-Aufnahmekammer 5 isoliert und in einem Zwischenraum
zwischen dem hinteren Gehäuse 3 und einem Antriebselementgehäuse
53 aufgenommen.
Entsprechend dieser Magnetpumpe dreht der Motor, wenn er und dergleichen,
nicht dargestellt, den Antriebsmotor 51 durch die Antriebswelle zum Rotieren
des Antriebsmagneten 52 rotierend antreibt, den Folgemagneten
52, der mit diesem magnetisch gekoppelt ist. Anschließend schiebt
sich das Drehlager 12 um die Spindel 8 herum und das Pumpenrad
21 rotiert, um das Ziel-Fluid von den Einlässen 6,
22 in den Strömungsweg 24 im Pumpenrad 21 einzuleiten.
Das eingeleitete Ziel-Fluid wird durch die Auslässe 23,
7 ausgelassen.
Gemäß 2 können Blasen
55 in das Ziel-Fluid gemischt werden, das durch den Einlass in der Mitte
des Pumpenrades 21 angesaugt und von dem Auslass 23 in den äußeren
Rand ausgelassen wird. In diesem Fall wird durch die Überhänge
41a, 41b an dem Eintritt der Wirbelstromkammer 41 verhindert,
dass die vom Pumpenrad 21 entleerten und in die Wirbelstromkammer
41 gemischten Blasen 55 in die Pumpenrad-Aufnahmekammer
4 längs der äußeren Fläche des Pumpenrades
21 geführt werden. Die Blasen 55 werden gezwungen, sich in
Umfangsrichtung innerhalb der Wirbelstromkammer 41 zu bewegen und werden
durch den Auslass 7 abgegeben. Infolgedessen ist es möglich, in der
Mähe des Öffnungsrings 42 oder des Schiebeabschnitts verbleibende
Blasen zu reduzieren. Dies ist wirksam, um eine Erwärmung am Schiebeabschnitt
zu vermeiden und zu verhindern, dass das Kunstharzgehäuse 1 verformt
und geschmolzen wird.
In 2 ist ein Zwischenraum A zwischen
dem äußeren Rand des Pumpenrades 21 und dem Überhang
41a, 41b der Wirbelstromkammer 41 vorhanden. Erwünscht
ist, dass dieser Zwischenraum A etwas größer als die Bewegung des Pumpenrades
21 aufgrund einer Reaktionsbewegung in der radialen Richtung bestimmt wird:
z. B. kleiner als 10 mm, vorzugsweise etwa 2 mm. Außerdem ist in axialer Richtung
zwischen der Spitze des Überhangs 41a und der inneren Vorderwand des
Auslasses 23 des Pumpenrades 21 ein Zwischenraum B vorhanden.
Erwünscht ist, dass der Zwischenraum B unter Berücksichtigung einer Abnutzungsgrenze
zwischen dem Öffnungsring 42 und dem vorderen Drucklager
43 bestimmt ist, so dass, auch wenn sich das Pumpenrad 21 vielleicht
in axialer Richtung vorwärts bewegt, die innere Vorderwand des Auslasses
22 nicht nach vorn über die Spitze des Überhangs 41a
hinausgeht. Ähnlich gibt es einen Zwischenraum C in axialer Richtung zwischen
der Spitze des Überhangs 41b und der inneren Rückwand des Auslasses
23 des Pumpenrades 21. Erwünscht ist, dass der Zwischenraum
C unter Berücksichtigung einer zulässigen Verschiebung des Pumpenrades
21 in axialer Richtung bestimmt wird, so dass die hintere Innenwand des
Auslasses 23 nicht nach hinten über die Spitze des Überhangs
41b hinaus herausragt, auch wenn sich das Pumpenrad 21 vielleicht
in axialer Richtung nach hinten bewegt. Wenn der Überhang 41a über
die innere Vorderwand des Auslasses 23 hinaus nach hinten herausragt oder
wenn der Überhang 41b über die innere Rückwand des Auslasses
23 hinaus nach vorn herausragt, trifft das von dem Auslass 23
abgegebene Fluid auf die Überhänge 41a, 41b auf, und
die Blasen können in die Pumpenrad-Aufnahmekammer 4 zurückgeführt
werden.
Das vordere Gehäuse 2 und das hintere Gehäuse
3 sind in der Mitte der Wirbelstromkammer 41 geteilt, so dass
die Überhänge 41a, 41b unter Verwendung von normalen
Kunstharzformwerkzeugen leicht geformt werden können.
3 zeigt einen Querschnitt, der die Magnetdose
11, aus der axialen Richtung des Kopplungsabschnitts zwischen der Magnetdose
11 und dem Pumpenrad 21 betrachtet, veranschaulicht.
4 ist eine perspektivische Darstellung, die das Pumpenrad
11 und die Magnetdose 21 in einem Zustand vor einer Kopplung zeigt.
Wie gezeigt ist, passen sie am äußeren Rand des hinteren
Endes des Pumpenrades 21 und dem inneren Rand des vorderen Endes der Magnetdose
11 in der axialen Richtung miteinander zusammen. Am äußeren Rand
des Montageabschnitts des Pumpenrades 21 sind vier Vorsprünge
61 ausgebildet, die in Umfangsrichtung angeordnet sind und in radialer
Richtung vorstehen. Am inneren Rand des entsprechenden Montageabschnitts der Magnetdose
11 sind Ausnehmungen 62 ausgebildet, die mit den Vorsprüngen
61 zusammenpassen. Die Seiten der Vorsprünge 61 und Ausnehmungen
62, oder sich in radialer Richtung erstreckende Flächen, bilden Drehantriebskraft-Übertragungsflächen
63, 64. In Ausnehmungen 65 auf dem äußeren
Rand des Montageabschnitts des Pumpenrades 21 und Vorsprüngen
66 der Magnetdose 11 sind Löcher 67, 68,
69 und Aussparungen 70 ausgebildet, die in radialer Richtung hindurch
gehen, nachdem beide miteinander montiert wurden. Zwischen diesen wird zum Einsetzen
des Stiftes 31 ein Paar von gegenüber liegenden Löchern
67, 68 genutzt, und das andere Loch 69 und die Aussparung
70 werden als das Kühlloch 32 genutzt wie es in
3 gezeigt ist.
Nachdem die Magnetdose 11 in das Pumpenrad 21 eingepresst
ist, wird der Stift 31 von dem inneren Rand des Montageabschnitts des Pumpenrades
21 zu dem äußeren Rand des Montageabschnitts der Magnetdose
11 durch die Löcher 67, 68 in radialer Richtung,
die durch beide hindurch gehen, angeordnet. Zur Drehung besitzt der Stift
31 ein an der Spitze ausgebildetes sechseckiges Loch 31a und eine
an der Unterseite ausgebildete Ausnehmung 31b. Er weist außerdem einen
Vorsprung 31c an der Seite auf. Das Loch 67 hat eine Ausnehmung
67a, die so ausgebildet ist, dass sie mit dem Vorsprung 31c des
Stifts 31 passt. Nachdem der Stift 31 in das Loch 760
eingesetzt ist, wird das sechseckige Loch 31a zum Drehen des Stiftes
31 genutzt, so dass der Vorsprung 31c mit einer Abstufung
68a im Loch 68 in Eingriff gebracht wird, um zu verhindern, dass
der Stift 31 abfällt. Wenn gewünscht ist, den Stift
31 zu entfernen, wird ein Schraubendreher verwendet, dessen Spitze in die
Ausnehmung 31b des Stiftes von dem äußeren Rand eingesetzt wird,
um den Stift 31 zu drehen, während er gepresst wird. Alternativ dazu
kann nach dem Drehen des Stiftes 31 vom inneren Rand der Stift
31 vom äußeren Rand eingedrückt werden.
Das Kühlloch 32 bildet einen Strömungsweg für
das durch den Einlass 22 in der Mitte des Pumpenrades 21 angesaugte
Fluid, das von der Innenseite zu der Außenseite des Montageabschnitts entleert
wird. Daher wird verhindert, dass das Fluid in der Mitte des Pumpenrades
21 verbleibt, und die Spindel 8 kann wirksam gekühlt werden.
5 ist eine Ansicht im Querschnitt, die den Hauptteil
einer Magnetpumpe nach einer anderen Ausführung der vorliegenden Erfindung
zeigt. In der vorherigen Ausführung umfasst die Trageeinrichtung für die
Magnetdose 11 die feststehende Spindel 8 und das Drehlager
12. Im Gegensatz dazu umfasst in dieser Ausführung die Trageeinrichtung
eine Spindel 81, die als eine in der Mitte der Magnetdose 11 befestigte
rotierende Welle dient, und Lager 82, 83, um die beiden Enden
der Spindel 81 drehbar zu lagern. Das Lager 82 ist an dem hinteren
Ende des hinteren Gehäuses 3 befestigt, und das Lager 83
ist an einer Wellenhalterung 9 befestigt, die sich vom inneren Rand des
vorderen Gehäuses 2 zur Mitte der Pumpenrad-Aufnahmekammer
4 erstreckt. In dieser Ausführung sind die Magnetdose 11
und das Pumpenrad 21 eine Einheit bildend geformt, obwohl sie selbstverständlich
getrennt ausgebildet und durch einen Stift und dergleichen ähnlich der vorherigen
Ausführung befestigt sein können. Andere Anordnungen sind die gleichen
wie die der Magnetpumpe in 1, wobei den entsprechenden
Teilen die gleichen Bezugszahlen gegeben sind, um ihre ausführliche Beschreibung
wegzulassen.
Diese Ausführung weist ebenfalls die gleiche grundlegende Arbeitsweise
wie die der vorherigen Ausführung auf.
Wie oben beschrieben, ist die Wirbelstromkammer gemäß der
vorliegenden Erfindung an einer Position zur Unterteilung des Gehäuses in seine
Bestandteile, oder das vordere Gehäuse und das hintere Gehäuse, längs
des äußeren Randes des ersten Aufnahmezwischenraums ausgebildet, der den
äußeren Rand des Pumpenrades umgibt. Die Wirbelstromkammer weist außerdem
Überhänge auf, die am Eintritt derselben ausgebildet sind und von beiden
Seiten in der Drehachsenrichtung des Pumpenrades überhängen. Deshalb kann,
auch wenn Blasen in das von der Mitte angesaugte und vom äußeren Rand
des Pumpenrades abgegebene Ziel-Fluid gemischt werden, verhindert werden, dass die
von dem äußeren Rand des Pumpenrades abgegebenen Blasen zu der ersten
Aufnahmekammer längs der äußeren Fläche des Pumpenrades durch
die Überhänge am Eintritt der Wirbelstromkammer zurückkehren. Dies
ist wirksam, um eine Erwärmung an dem Schiebeabschnitt des festen Drehkörpers,
die durch die gemischten Blasen verursacht wird, zu verringern und zu verhindern,
dass sich das Kunstharzgehäuse verformt und schmilzt.
Außerdem ist entsprechend der vorliegenden Erfindung
das Kühlloch am Kopplungsabschnitt zwischen der Magnetdose und dem Pumpenrad
ausgebildet, damit das Ziel-Fluid von der axialen Mitte desselben in radialer Richtung
nach außen strömt. Daher können, selbst wenn Blasen in das Ziel-Fluid
gemischt werden und der Schiebeabschnitt der Trageeinrichtung erwärmt wird,
das Hochtemperaturfluid und Blasen in der Nähe des Schiebeabschnitts nach außen
entleert und durch das Kühlloch hin- und herbewegt werden. Dies ist effektiv,
um verursachte Wärme zu verringern und Temperaturanstiege in der Nähe
des Schiebeabschnitts zu verhindern.