Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Reinigung von Methan-Fermentationsaufschlussflüssigkeiten, häuslichen
Abwässern, Abwasser, Brauchwasser, Kulturteichwasser, durch ein aktiviertes
Klärschlammverfahren produzierten Abwässern, Abwässer aus der Nahrungsmittelindustrie
und dergleichen.
Technischer Hintergrund
Die Kontamination der Wasserumwelt wird durch die industrielle und
ökonomische Entwicklung sowie durch eine Verbesserung des menschlichen Lebensstandards
immer gravierender. Die Eutrophierung von Wassergebieten wird in erheblichem Maße
durch Stickstoff, Phosphor und dergleichen hervorgerufen, die in den durch die Landwirtschaft
und den Menschen produzierten Abwässern enthalten sind. Weiterhin wird die
Gesundheit der Menschheit durch eine Zunahme organischer Stoffe, organischer Chlorverbindungen,
aromatischer Verbindungen, Umwelthormonen und dergleichen bedroht, die in industriellen
Abwässern enthalten sind. Es wird als schwierig erachtet, derartige Schadstoffe
vollständig durch ein traditionelles Wasserbehandlungsverfahren wie z.B. ein
biologisches Verfahren zu klären. Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten, wo
gesetzliche Umweltbestimmungen verstärkt werden, ist es andererseits erwünscht,
ein effizientes Abwasserbehandlungssystem zu konstruieren, welches eine hohe Betriebssicherheit
aufweist, um ein stabiles Langzeit-Ökosystem aufrecht zu erhalten und Wasserressourcen
zu bewahren. Es wird daher versucht, eine neue Wasserbehandlungsmethode mittels
einer elektrochemischen Methode, welche besonders in den vergangenen Jahren entwickelt
worden ist, auszubauen, wobei die neue Wasserbehandlungsmethode an die Stelle des
biologischen Verfahrens und einer organischen Abwasserbehandlung treten soll.
Ein Merkmal der elektrochemischen Behandlungsmethode liegt in der
Integration von Techniken aus verschiedenen Bereichen (z.B. elektronische Entwicklung,
katalytische Technik, physikalische Chemie, Mikrobiologie und dergleichen) und Verbundtechniken
aus verschiedenen Gebieten, um dadurch organische Abwässer zu behandeln, welche
Schadstoffe enthalten, die mittels des biologischen Verfahrens kaum zersetzbar sind.
Die elektrochemische Behandlungsmethode ist nicht nur dafür geeignet,
im Abwasser enthaltene feste Substanzen und „green powder" mit hoher Effizienz
ohne Verwendung eines Flockungsmittels zu entfernen und die laufenden Kosten auf
ein niedriges Niveau herabzusenken, sondern es wird auch weniger Klärschlamm
als bei dem biologischen Behandlungsverfahren erzeugt. Die elektrochemische Behandlungsmethode
gestattet es zu dem, den Klärschlamm als Düngemittel wieder zu verwenden,
da die elektrochemische Methode keine Chemikalien verwendet.
Die elektrochemische Behandlung weist eine Schwebfunktion, eine Agglomerierungs-
Präzipitationsfunktion und eine Oxidationsfunktion auf. Die im Bodenwasser
enthaltenen festen Substanzen und die aufgelösten organischen Substanzen werden
durch diese drei Funktionen entfernt. Von diesen drei Funktionen ist die oxidierende
Funktion die Wichtigste. Die oxidierende Funktion kann in eine direkte Oxidation
und eine indirekte Oxidation unterteilt werden. Die direkte Oxidation oxidiert eine
organische Substanz direkt auf einer Oberfläche eines oxidierten Metalls aufgrund
einer katalytischen Funktion des oxidierten Metalls, wie z.B. Titanoxid, Zinnoxid
oder dergleichen. Die indirekte Oxidation oxidiert mit einem -OH-Radikal,
welches aus Wasser durch Anodenentladung erzeugt wird.
Eine Reaktionsgleichung lautet:
(1)H2O + M[] → M[-OH] + H+ +
e-
(1)
Eine Reaktionsgleichung für die organische Substanz und Hydroxylradikale lautet:
(2) R + [-OH] → M[] + RO + H+ + e-
(2)
worin ein Referenzsymbol M[] eine aktive Stelle auf der Oberfläche des oxidierten
Metalls darstellt und ein Referenzsymbol R die organische Substanz bezeichnet. Das
Entsenden von Ozon und die Bestrahlung mit Ultraschallwellen oder elektromagnetischen
Ultraschallwellen stehen als Verfahren zur Erzeugung von Sauerstoffradikalen oder
Hydroxylradikalen zur Auswahl. Obwohl ein Verfahren entwickelt worden ist, welches
eine optische katalytische Reaktion mittels Titanoxid verwendet, erzeugt dieses
Verfahren weiterhin Radikale in einer Menge, welche in Bezug auf eine hohe elektrische
Eingangsleistung gering ist, zersetzt schädliche Materialien mit einer geringen
Effizienz und erfordert einen hohen Vorrichtungsaufwand. Obwohl Ozon bei Meerwasser,
welches große Mengen an Brom und Mangan enthält, als wirksam erachtet
wird, ist Ozon jedoch nicht bei Süßwasser wirksam.
Weiterhin ist auf die Verwendung eines Übergangsmetalls, wie
z.B. Kobalt, Mangan oder dergleichen in Kombination mit Wasserstoffperoxid zu achten.
Da bekannt ist, dass die Kombination aus transientem Metall und Sauerstoffperoxid
Radikale mit einer Wirksamkeit erzeugt, die höher als die von Ozon ist, erfordert
dieses Verfahren eine empfindliche Methode und eine abschließende Behandlung
des Wasserstoffperoxids in einer Auslassöffnung, da Wasserstoffperoxid
in einem Maße auf Organismen verändernd wirkt, dass dessen Zusatz zu Nahrungsmitteln
verhindert werden muss. Es ist bekannt, dass das elektrochemische Behandlungsverfahren
die Bildung von Sauerstoffradikalen und Hydroxylradikalen mit einer Halbwertszeit
von 10 &mgr;s bis 100 ms aus vorhandenen Wassermolekülen gestattet, wenn
Elektronen in die Poren einer vorhandenen Oberfläche eines Materials eintreten,
welches aus feinen Teilchen aus Titanoxid, Zinnoxid, Rutheniumoxid, Platin oder
dergleichen (siehe Beschreibung der Japanischen Patentanmeldung Nr. 11-68862) zusammengesetzt
ist. Es ist bekannt, dass dieses Radikal in Wasser enthaltene organische Substanzen,
einschließlich Kohlenstoff- und Stickstoffquellen sowie kaum zersetzbare aromatische
Substanzen oxidativ zerstört.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein spezifischer Zustand eines zwischen
Elektroden angelegten elektrischen Feldes existiert und es für die Erzeugung
der Sauerstoffradikale und Hydroxylradikale an der Oberfläche des Metalloxids
mit einer hohen Effizienz notwendig ist, die Dauer eines Kontaktes zwischen dem
Brauchwasser und einer Oberfläche eines Metalloxids zu verlängern. Daher
ist es notwendig, die Elektrodenoberflächen durch Aussenden von Ultraschallwellen
zu reinigen, wenn eine große Menge an schwebenden suspendierten Substanzen
im Abwasser enthalten ist und dass durch die Elektronenbewegungen auf der Oberfläche
des oxidierten Metalls oder der Oberfläche des Metalls eine Spannung, ein Strom
und eine Frequenz eines elektrischen Feldes bestimmt werden.
Da eine in der Beschreibung der oben erwähnten Anmeldung beschriebene
Erfindung das Problem aufwirft, dass die Erzeugung von Superoxidradikalen in einer
Hochfrequenz-Region unzureichend ist und in einer Niedrigfrequenz-Region übermäßig
ist, d.h. dass ein Strom während der Behandlung des Abwassers, welches eine
große Menge an Ionen und dergleichen enthält, instabil ist, ist es notwendig,
ein Behandlungsverfahren durch Kombinieren eines Niedrigfrequenz-Schwachstroms mit
einem Hochfrequenz-Schwachstrom zu etablieren und zu erfinden, um den Einsatz eines
Spannungsimpulses zu stabilisieren, wenn sich der elektrische Widerstand des Rohwassers
während einer Behandlung ändert.
Um die Probleme zu lösen, die aus der Erfindung hervorgehen,
welche in der Beschreibung der oben erwähnten Anmeldung beschriebenen ist,
meldete der Anmelder ein „Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung aufgelöster
organischer Substanzen und einer Spurenmenge an schädlichen Materialien" (Anmeldung
2000-2957, hierin als „Beschreibung der vorherigen Anmeldung" bezeichnet)
am 02. Februar, Heisei 12, an. Eine in der Beschreibung der vorherigen Anmeldung
beschriebene Erfindung offenbarte ein wasseraufreinigendes Verfahren, das gekennzeichnet
ist durch das Beschichten einer Oberfläche einer Keramik, die einen Hauptkörper
aus Feldspat oder Silizium aufweist, mit feinen Teilchen aus Titanoxid, Kobaltoxid,
Zinnoxid, Rutheniumoxid, Iridiumoxid, Nickeloxid, Eisenoxid und Vanadiumoxid, feinen
Metallteilchen aus Titan, Kobalt, Nickel, Silber und Gold oder einer Flüssigkeit,
bestehend aus einer Mischung dieser Metalle und einer Lösung der gleichen Metallarten
in Form ihrer Salze, das Verwenden als eine Elektrode, welche eine positive Polarität
aufweist, wobei die oben beschriebenen Metalloxide oder Metalle oder die Mischung
davon in einem Temperaturbereich von 800°C bis 1500°C nach einer Trocknungsbehandlung
gesintert werden und das Anlegen einer Elektrode, welche eine Kathode aufweist,
die aus Platin oder Titan oder rostfreiem Stahl hergestellt ist, so dass sie einer
Anode gegenüber steht, wobei diese Elektroden als eine radikal erzeugende Zone
verwendet werden, das kontinuierliche Hindurchfließen von Abwasser zwischen
den beiden Elektroden dieser jeweils entgegengesetzt angeordneten Elektroden, das
Auslösen einer Impulsentladung zwischen den Elektroden unter den Bedingungen
einer Spannung von 0,2 kV/cm bis 20 kV/cm, einer mittleren Stromstärke von
1 &mgr;A/cm2 bis 10 mA/cm2 und einer Frequenz von 5 Hz bis
50 MHz, wodurch Radikale durch teilweises Zerlegen von Wasser erzeugt werden und
in Wasser gelöste organische Substanzen und Zwischenprodukte davon oxidativ-reduktiv
zersetzt werden.
Weiterhin offenbarte die in der Beschreibung der vorherigen Anmeldung
beschriebene Erfindung eine wasserreinigende Vorrichtung zur Durchführung des
oben beschriebenen Wasseraufreinigungsverfahrens.
9 zeigt ein Elektrodenprofil, in dem eine Anode und
eine Kathode zueinander gegenüberliegend angeordnet sind. Bezugsziffer
51 in 9 stellt eine Anode dar, die eine Vertiefung
aufweist, welche sich in Richtung des durch Bezugsziffer 52 bezeichneten
fließenden Wassers erstreckt. Der Anodenanteil 51 wird durch Beschichten
einer Oberfläche einer Keramik (nichtmetallisches anorganisches Material, einschließlich
Glas), die einen Hauptkörper aus Feldspat oder Sillizium oder aus einem Metall,
wie z. B. Titan aufweist, mit feinen Teilchen aus Titanoxid, Kobaltoxid, Zinnoxid,
Iridiumoxid, Nickeloxid, Eisenoxid und Vanadiumoxid, feinen Metallteilchen aus Titan,
Kobalt, Nickel, Silber, Gold und Platin oder einer Flüssigkeit, bestehend aus
einer Mischung der Metalle und einer Lösung der gleichen Metallarten in Form
ihrer Salze und Sintern oder Schweißen der Metalle in einem Temperaturbereich
von 500°C bis 1500°C gebildet. Kathode 53 ist aus Platin oder
Titan oder rostfreiem Stahl hergestellt.
Die Anode 51 und eine Kathode 53 sind zueinander
gegenüberliegend angeordnet und weisen eine Konfiguration auf, bei der die
Elektroden von einer Außenzelle 54 umgeben sind. Für eine Wasserbehandlung
wird das zu behandelnde Wasser von einem unteren Teil (durch einen Pfeil angegeben)
zu einem oberen Teil der Außenzelle 54 befördert, wobei die Außenzelle
54 aus einem hochpolymeren Harz, wie z.B. Acrylharz, Polyäthylenharz
oder dergleichen hergestellt ist, und ein Winkel &thgr; zwischen den Oberflächen
der unteren Enden der zueinander entgegengesetzt angeordneten Elektroden und dem
Sockel der Zelle auf 30° bis 90° eingestellt wird, wodurch der größte
Teil der Schadstoffe in dem zu behandelnden Wasser verlässlich mit der Anode
in Kontakt gebracht wird. Die Schadstoffe in dem zu behandelnden Wasser werden mit
einer hohen Effizienz durch Radikale, welche von der Anode 51 erzeugt werden,
zersetzt.
10 zeigt Profilanordnungen wasserbehandelnder Vorrichtungen:
die (a) einen zylindrischen, zirkulären verkürzten konusförmigen
Elektrodentyp zeigen und die (b) einen verkürzten pyramidenförmigen Elektrodentyp
zeigen.
In den 10(a) und 10(b), die den
zylindrischen, zirkulären verkürzten konusförmigen Elektrodentyp
und den verkürzten pyramidenförmigen Typ wasserbehandelnder Vorrichtungen
zeigen, repräsentiert eine Bezugsziffer 73 eine Rohwassereinlassöffnung,
bezeichnet eine Bezugsziffer 74 eine Anodenelektrode, kennzeichnet eine
Bezugsziffer 75 eine Kathodenelektrode, repräsentiert eine Bezugsziffer
76 einen Mantel (welcher ebenfalls als eine Kathode dient), bezeichnet
eine Bezugsziffer 77 eine Auslassöffnung für behandeltes Wasser,
kennzeichnet eine Bezugsziffer 78 eine Ablassöffnung für erzeugtes
Gas, repräsentiert eine Bezugsziffer 79 ein elektrisch isolierendes
Material und bezeichnet eine Bezugsziffer 79a eine Durchgangsbohrung, die
in dem isolierenden Material 79 für das Hindurchleiten von Rohwasser
ausgebildet ist.
Der in 10(b) gezeigte verkürzte pyramidenförmige
Elektrodentyp einer wasserbehandelnden Vorrichtung verwendet Elektroden, die durch
Einfügen der aus Metallen und Metalloxiden hergestellten Anode 74
in den Mantel 76 der metallischen Kathode 75, Plazieren einer
Titanplatte, einer Platinplatte und eines Platinbalkens im mittleren Teil und durch
Verbinden dieser Platten und des Balkens mit dem Mantelteil gebildet werden.
Der in 10(a) gezeigte zylindrische, zirkuläre
verkürzte konusförmige Elektrodentyp einer wasserbehandelnden Vorrichtung
weist eine Konfiguration auf, bei der die wasserbehandelnde Vorrichtung eine zylindrische
oder zirkulär verkürzte konische Struktur aufweist, welche zwischen den
Oberflächen der unteren Enden der zwei zueinander entgegengesetzt angeordneten
Anoden und dem Sockel einer Zelle einen Winkel &thgr; von 30° bis 90°
aufweist, wobei eine innere Oberfläche und eine äußere Oberfläche
dieses Zylinders aus Metalloberflächen zusammengesetzt sind, die beschichtet
sind mit Pulver aus den oben beschriebenen oxidierten Metallen, Pulver der gleichen
Metalle oder einer Mischflüssigkeit, bestehend aus einer Mischung davon und
Salzen der gleichen Metalle und gesintert sind, wobei eine Kathode, die eine Form
eines runden Balkens oder eines rechteckigen Balkens, der aus Platin, Titan oder
rostfreiem Stahl hergestellt ist, aufweist, an einer Mittellage des zylindrischen,
verkürzten Konus angeordnet ist, wobei eine Außenseite des zylindrischen,
verkürzten Konus mit einem Mantelbehälter abgedichtet ist, der aus einem
aus Titan, rostfreiem Stahl oder dergleichen hergestellten Metallbehälter besteht,
wobei eine Kathode durch Anordnen des oben beschriebenen Mantelbehälters in
einer Abwassereinlassöffnung zusammengesetzt wird, eine Abwasserauslassöffnung
und eine Auslassöffnung für erzeugtes Gas und eine innere Oberfläche
und eine äußere Oberfläche des zylindrischen, verkürzten Konus
als eine Radikalerzeugende Zone verwendet werden, so dass organisches Abwasser aus
einem Teil, der einen großen Durchmesser innerhalb des zylindrischen verkürzten
Konus aufweist, zu einem Teil gelangt, der einen kleinen Durchmesser aufweist, wieder
außerhalb des zylindrischen verkürzten Konus in eine Richtung fließt,
die zu der im Inneren entgegengesetzt ist und oxidativ und reduktiv durch erzeugte
Radikale behandelt wird.
Der in 10(b) gezeigte verkürzte pyramidenförmige
Elektrodentyp einer wasserbehandelnden Vorrichtung weist eine Konfiguration auf,
in der eine Anode als eine flache Platte konfiguriert ist, welche zwischen den beiden
Oberflächen der unteren Enden und den Füßen beider zueinander entgegengesetzt
angeordneten Elektroden einen Winkel &thgr; von 30° bis 90° aufweist,
wobei zwei flache Platten, die perpendikulär zu einer Stärkeausrichtung
der flachen Platte positioniert sind, aus Metalloberflächen zusammengesetzt
sind, die beschichtet sind mit den Pulvern der oben beschriebenen oxidierten Metalle,
den Pulvern der Metalle oder der Mischflüssigkeit, die aus der Mischung davon
und Salzen der gleichen Metalle besteht und gesintert sind, wobei die zwei flachen
Platten derart angeordnet sind, dass sie bezüglich einer Ebene symmetrisch
sind, wobei die zwei seitlichen Oberflächen der zwei flachen Platten, bei denen
es sich nicht um die oxidierten Metalloberflächen handelt, unter Verwendung
einer flachen Platte aneinander gefügt sind, wobei die flache Platte eine Oberfläche
aus Titan, rostfreiem Stahl oder dem gleichen Metall wie auf einer Seite aufweist
und derart als eine verkürzte Pyramide gebildet ist, um eine Anodenspannung
zu vereinheitlichen, wobei ein Mantelbehälter an einer Position symmetrisch
mit einer Metalloberfläche an einer Mitte der verkürzten Pyramide ausgebildet
ist in Bezug auf eine Ebene durch Skalieren der Außenseiten einer Kathodenelektrode,
die aus einer Titanplatte, einer rostfreien Stahlplatte, einem Platinnetz oder einem
runden Platinbalken und der verkürzten Pyramide mit einem Titan-oder rostfreiem
Stahlbehälter zusammengesetzt ist und wobei eine Kathode durch Anordnen des
oben beschriebenen Mantelbehälters in einer Abwassereinlassöffnung, einer
Abwasserauslassöffnung und einer Auslassöffnung für erzeugtes Gas
ausgebildet ist, wobei die inneren Oberflächen und die äußeren Oberflächen
der zwei mit den Metalloxiden beschichteten flachen Platten als eine Radikal-erzeugende
Zone dienen, so dass organisches Abwasser aus einem Teil, der einen großen
Durchmesser oder eine große Länge innerhalb der verkürzten Pyramide
aufweist, herausgefördert wird und organische Substanzen und schädliche
Materialien, die in dem Abwasser enthalten sind, zu einem Teil, der einen kleinen
Durchmesser oder eine kleine Länge aufweist, gelangen, oxidativ und reduktiv
durch erzeugte Radikale zersetzt und behandelt werden, während das Abwasser
wieder außerhalb der verkürzten Pyramide in einer zur Innenseite entgegengesetzten
Richtung fließt.
Obwohl es sich bei der in der Beschreibung der vorherigen Anmeldung
beschriebenen wasserbehandelnden Vorrichtung und dem wasserbehandelnden Verfahren
um eine epochemachende wasserbehandelnde Vorrichtung und um ein epochemachendes
wasserbehandelndes Verfahren handelt, wurde herausgefunden, dass diese Vorrichtung
und dieses Verfahren einen kontinuierlichen Betrieb fast nicht gestatten, da der
kontinuierliche Betrieb zu Ereignissen, wie z.B. der Ansammlung von Blasen in einem
oberen Abschnitt der Vorrichtung führt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine wasserbehandelnde
Vorrichtung bereitzustellen, welche kontinuierlich betrieben werden kann.
Offenbarung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Reinigung aufgelöster
organischer Substanzen und einer Spurenmenge schädlicher Materialien bereit,
wobei die Vorrichtung aus einer Anode besteht, welche gebildet wird durch Mischen
von Ton und/oder Glas mit 2 bis 15 Gewichtsprozent an Übergangsmetallen und
1 bis 10 Prozent an oxidierten Übergangsmetallen, Sintern der Mischung innerhalb
eines Bereiches von 800 bis 1500°C oder Beschichten einer Oberfläche eines
Metalls, wie z.B. Titan, mit einer Mischung aus feinen Teilchen von Anatas-artigem
Titanoxid, Zinnoxid, Rutheniumoxid und Platin als eine Glasur und wiederholtes Sintern
der Mischung bei einer Temperatur von 580 bis 980°C.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass die oben beschriebene Anode in einer zylindrischen Form konfiguriert ist und
ein elektrisch leitendes Metall an einem Ende der Anode aufgebracht ist.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein elektrisch leitendes Metall parallel zu einer Achse der oben
beschriebenen zylindrischen Anode eingebracht ist.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass an das oben beschriebene elektrisch leitende Metall ein Spannungsimpuls und
ein Strom angelegt ist.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kathode in einer Mitte der oben beschriebenen zylindrischen Anode angeordnet
ist.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass die oben beschriebene Anode und die oben beschriebene Kathode in einen Zustand
versetzt werden, bei dem die Anode und die Kathode in einem Unterwasserzustand gehalten
werden und mit einem Oszillator verbunden sind, welcher bei einer mittleren Stromdichte
von 0,1 &mgr;A/cm2 bis 10 mA/cm2 bei einer Frequenz von
5 Hz bis 50 MHz und einer Spannung von 0,2 kV/cm bis 20 kV schwingt.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass Rohwasser abwärts aus einem oberen Anteil zu einem unteren Anteil der
Seitenwand der oben beschriebenen Anode geleitet wird und durch verschiedene Arten
aktiver Spezies (Radikale), die zwischen der oben beschriebenen Kathode und Anode
erzeugt werden, oxidiert und gereinigt wird.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einer Anode zusammgesetzt ist, die in einer Form konfiguriert ist,
welche einen rechteckförmigen oder einen verkürzten pyramidenförmigen
konkaven Anteil aufweist.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass ein Oxid eines Übergangsmetalls in dem konkaven Anteil der oben beschriebenen
Anode bei 580°C bis 980°C gesintert ist und mittels eines isolierenden
Materials elektrisch leitende Metallplatten an beiden Seiten der Elektrode als eine
Kathode ausgebildet sind.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
dass die oben beschriebene Anode Abmessungen von 5 bis 10 mm in der Dicke, 5 bis
100 cm in der Breite und 10 bis 70 cm in der Höhe aufweist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Fließschema, das eine Gesamtkonfiguration
der erfindungsgemäßen wasserbehandelnden Vorrichtung und einen Behandlungsfluss
zeigt.
2 ist eine Perspektivansicht, die eine erfindungsgemäße
Elektrodenkonfiguration zeigt.
3 ist ein Diagramm, das eine dritte Ausführungsform
der Erfindung zeigt: (a) ist eine Perspektivansicht eines hohlen verkürzten
zirkulären Konus und (b) ist eine Schnittansicht, die einen Fall zeigt, bei
der die Anoden mehrstufig angehäuft sind.
4 ist eine teilweise übertragene Perspektivansicht,
die eine 4. Ausführungsform der erfindungsgemäßen Elektrodenkonfiguration
zeigt.
5 ist eine Schnittansicht, die eine 5. Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Elektrodenkonfiguration zeigt.
6 ist eine Schnittansicht, die eine 6. Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Elektrodenkonfiguration zeigt.
7 ist eine Schnittansicht, die eine 7. Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Elektrodenkonfiguration zeigt.
8 ist eine Perspektivansicht, die eine 7. Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Elektrodenkonfiguration zeigt.
9 ist eine Schnittansicht, die eine Anode und eine
Kathode zeigt, welche in einer konventionellen Wasserbehandlungsvorrichtung zueinander
entgegengesetzt angeordnet sind.
10 ist eine Schnittansicht, die Konfigurationen einer
Elektrode zeigt, welche eine Form eines verkürzten zirkulären Konus aufweist
und eine Elektrode, welche eine Form einer verkürzten Pyramide aufweist.
Beste Ausführungsform der Erfindung
Ausführungsformen der Erfindung werden in bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen detailliert beschrieben. 1 ist ein Fließschema,
das die Gesamtkonfiguration einer wasserbehandelnden Vorrichtung und eines Behandlungsflusses
zeigt, wobei in 1 eine Bezugsziffer 101 einen
Zulauf regulierenden Tank repräsentiert, eine Bezugsziffer 102 ein
Müll entfernendes Sieb bezeichnet, eine Bezugsziffer 103 einen Sammeltank
kennzeichnet, eine Bezugsziffer 104 einen Klärschlammeindickungstank
repräsentiert, eine Bezugsziffer 105 einen Klärschlammeindickungstank
bezeichnet, eine Bezugsziffer 106 einen ersten Elektrodentank kennzeichnet,
eine Bezugsziffer 107 einen ersten Einstelltank repräsentiert, eine
Bezugsziffer 108 einen zweiten Elektrodentank bezeichnet, eine Bezugsziffer
109 einen zweiten Einstelltank kennzeichnet, eine Bezugsziffer
110 ein temporales Sammelbecken repräsentiert, ein Bezugssymbol P1
eine Flüssigkeitseinspeisungspumpe bezeichnet und ein Bezugssymbol P2 eine
Hochdruckspülpumpe kennzeichnet.
Zu behandelndes häusliches Abwasser (hierin nachstehend als „zu
behandelndes Rohwasser" bezeichnet) wird in den Zulauf regulierenden Tank
101 eingeleitet, mittels der Flüssigkeitseinspeisungspumpe P1 zu dem
Sieb 102 befördert und in den Sammeltank 103 eingeleitet,
nachdem suspendierte Substanzen aus dem Abwasser entfernt worden sind. Der Sammeltank
103, der zur stabilen Wasserversorgung des nächsten Schrittes angeordnet
ist, fungiert auch als ein Präzipitationsbeschleuniger. Der Überstand
in dem Sammeltank 103 fließt in den ersten Elektrodentank
106 (oxidierender Tank). Da Sauerstoffradikale (-O) hauptsächlich
in dem ersten Elektrodentank 106, an dem eine niedrige Spannung angelegt
ist, erzeugt werden, werden in dem zu behandelnden Rohwasser enthaltene Substanzen
oxidiert und feste Substanzen werden agglomeriert und präzipitiert.
Eine Spannung, die an dem ersten Elektrodentank 106 (oxidierender
Tank) angelegt ist, beträgt 240 bis 500 V und die Stromdichte beträgt
40 bis 50 mA/cm2.
Überstandswasser des oxidativ mittels des ersten Elektrodentanks
106 behandelten Brauchwassers fließt zur präzipitierenden Behandlung
für eine bestimmte Zeit in den ersten Einstelltank 107, wobei der
Überstand aus dem ersten Einstelltank in den zweiten Einstelltank
108 (reduzierender Tank) fließt. Da Hydroxylradikale (-OH)
hauptsächlich in dem zweiten Elektrodentank 108 erzeugt werden, an
dem Hochspannungsimpulse angelegt werden, werden in dem Überstand enthaltene
kaum zersetzbare Substanzen wie z.B. Stickstoff in Form von Ammoniak in dem oxidierenden
Tank 106 zersetzt und feste Substanzen werden agglomeriert und präzipitiert.
Eine an den zweiten Elektrodentank 108 (reduzierender Tank)
angelegte Spannung beträgt 2000 bis 5000 V und die Stromdichte beträgt
50 bis 70 &mgr;A/cm2.
Überstandswasser des in dem zweiten Elektrodentank
108 behandelten Brauchwassers fließt in den zweiten Einstelltank
109, wobei das Überstandswasser in dem zweiten Einstelltank
109 in das temporale Sammelbecken 110 fließt und dann abgeleitet
wird nachdem eine präzipitierende Behandlung für einebestimmte
Zeit durchgeführt wurde.
Da feste Substanzen und dergleichen in jedem der Elektrodentanks
106 und 108 präzipitiert werden, wird das Präzipitat
abgeleitet und in den Klärschlammeindickungstank 105 durch Sprühen
abgeleiteten Wassers bei einem hohen Druck in jeden der Tanks 106 und
108 mit einer Hochdruckspülpumpe P2 unter Bedingungen eingebracht,
bei denen die Behandlung unterbrochen wird, wie es ab und an erforderlich ist. Weiterhin
wird das Präzipitat in jedem der Einstelltanks 107 und 109
entsprechend auch in den Klärschlammeindickungstank 105 abgeleitet.
Das Überstandswasser in dem Klärschlammeindickungstank
105 fließt in den Klärschlammeindickungstank 104, gelangt
dann zurück in den Zulauf regulierenden Tank 101 und wird dann nochmals
behandelt. In dem Klärschlammeindickungstank 105 präzipitierte
feste Substanzen und dergleichen werden abgeleitet und dann als feste Substanzen
behandelt.
2 ist eine Perspektivansicht, die die erfindungsgemäße
Elektrodenkonfiguration zeigt: (a) zeigt eine erste Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration,
bei der eine Kathode 2, die aus einer einzelnen oder einer Vielzahl von
hohlen, zylindrischen, balkenförmigen oder linearen elektrisch leitenden Metallen
zusammengesetzt ist, parallel zu einer Achse einer hohlen zylindrischen Anode
1 angeordnet ist.
Die Anode 1 ist in Gestalt eines hohlen Zylinders konfiguriert
und wird durch Mischen von Ton oder Glas oder einer Mischung davon mit 2 bis 15
Gewichtsprozent eines Übergangsmetalls und 1 bis 10% eines oxidierten Übergangsmetalls,
Sintern der Mischung in einem Bereich von 800 bis 1500°C, nachfolgendes Beschichten
der Mischung mit Anatas-artigem Titanoxid, Zinnoxid, Rutheniumoxid und feinen Platinteilchen
als eine Glasur und wiederholtes Sintern der Mischung bei einer Temperatur von 580
bis 980°C gebildet.
2(b) zeigt eine zweite Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration,
in der ein Anodenabschnitt durch Bedecken einer Anode 2 mit einer Kappe
3, welche aus einem elektrisch leitenden Metall hergestellt ist, ausgebildet
ist.
(c) zeigt schematisch einen Schaltkreis in einem Elektrodentank, in
dem ein Stromimpuls zwischen 2 Elektroden angelegt wird. Ein Strom I0
wird ausgehend von einem Oszillator 4 in Form von Impulsen in einer Richtung
bereitgestellt, die durch einen Pfeil angegeben ist und zwischen der Anode
1 und der Kathode 2 fließt. Die Bezugssymbole R0
und R1 repräsentieren Widerstände.
Die Anode 1 und die Kathode 2 werden in einem Unterwasserzustand
gehalten und mit dem Oszillator 4 verbunden, welcher bei einem Strom mit
einer Frequenz von 10 bis 100 kHz und einer Stromdichte von 0,1 &mgr;A/cm2
bis 10 mA/cm2 schwingt.
3(a) zeigt eine dritte Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration,
bei der eine Anode 1 als eine hohle verkürzte Pyramide ausgestaltet
ist und einen Fußkegelwinkel von 30° bis 90° aufweist.
3(b) zeigt eine Ausführungsform, bei der die Anode
1 gemäß der ersten Ausführungsform mehrstufig angehäuft
ist und ein äußerer Umfang einer jeden Anode 1 mit einem elektrisch
leitenden wasserdichten Material umhüllt ist.
Im Hinblick auf eine leichte Herstellung des Mantels wird für
den Elektrodentank eine mehrstufige Bauweise angewendet. Ein fixierter Anteil an
einem unteren Teil des Elektrodentanks wird mit einem Bolzen oder dergleichen befestigt
und ist insgesamt aus einem isolierenden, wasserdichten Material gebildet.
Ein Anschlussteil 6, welches aus dem isolierenden, wasserdichten
Material hergestellt ist, ist an einem verbundenen Teil einer jeden Anode
1 ausgebildet, wobei eine Rinne 6a für das Rohwasser in dem
Anschlussteil 6 ausgebildet ist. Es ist möglich, für das Rohwasser
entweder eine Variante auszuwählen, bei der das Rohwasser aus einem oberen
Abschnitt zu einem unteren Abschnitt der Vorrichtung fließt oder eine Variante
auszuwählen, bei der das Rohwasser aus dem unteren Abschnitt zu dem oberen
Abschnitt der Vorrichtung fließt, wobei in einem in den 9
und 10 gezeigten konventionellen Beispiel Rohwasser
aus einem unteren Abschnitt zu einem oberen Abschnitt einer Vorrichtung fließt.
Eine vierte Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration ist in
4 gezeigt, bei der eine Bezugsziffer 21 eine
Anode repräsentiert, eine Bezugsziffer 22 eine Kathode bezeichnet,
eine Bezugsziffer 23 eine Sprühöffnung für Reinigungswasser
zur Reinigung eines Innenbereiches des Elektrodentanks mit Reinigungwasser aus einer
Reinigungsleitung, welche mit einer Hochdruckpumpe verbunden ist, kennzeichnet,
eine Bezugsziffer 25 einen Mantel kennzeichnet, der einen äußeren
Umfang aufweist, der mit einem wasserdichten Material behandelt ist, eine Bezugsziffer
27 einen Flansch bezeichnet, eine Bezugsziffer 28 eine Kappe kennzeichnet,
eine Bezugsziffer 29a eine Einlassöffnung für Rohwasser repräsentiert,
eine Bezugsziffer 29b eine Auslassöffnung für behandeltes Wasser
bezeichnet, eine Bezugsziffer 29c eine Ablassöffnung für flüssige
Blasen kennzeichnet, eine Bezugsziffer 6 ein Anschlussteil, das aus wasserdichtem
Material hergestellt ist, repräsentiert und eine Bezugsziffer 6b ein
isolierendes Trägerteil zur Verbindung eines unteren Anteils einer Elektrode
1 mit dem Anschlussteil bezeichnet. Obwohl nicht gezeigt, ist in dem Anschlussteil
6 eine Rinne 6a für das Präzipitat ausgebildet.
Die Elektrode 1 ist in den Mantel 25 in geeigneter
Zahl eingebracht, wobei die unteren Anteile der Elektroden 1 an dem Anschlussteil
6 mittels der isolierenden Trägerteile 6b befestigt sind
und wobei obere Anteile der Elektroden 1 an eine wasserdichte Platte (nicht
gezeigt), die aus dem wasserdichten Material hergestellt ist und welche an dem Flansch
angeordnet ist, befestigt sind. Die Anoden 1 und eine Kathode
2 sind mittels Elektroden haltenden Metallanschlussstücken
1a, 2a und einem isolierten Draht mit einer Stromquelle verbunden.
Die Ableitungsöffnung 29c für flüssige Blasen dient zur
Ableitung von an der Wasseroberfläche H produzierten Blasen, wobei die Wasseroberfläche
H über der Rohwassereinlassöffnung 29a liegt.
Eine fünfte Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration
ist in 5 gezeigt, bei der eine Bezugsziffer
21 eine zylindrische Anode repräsentiert, eine Bezugsziffer
22 eine zylindrische Kathode bezeichnet, eine Bezugsziffer 23
eine Düse (Sprühöffnung für Reinigungswasser) kennzeichnet,
eine Bezugsziffer 24 eine Düse (Sprühöffnung für Reinigungswasser)
kennzeichnet, die an einem mittleren Anteil angeordnet ist, eine Bezugsziffer
25 eine Außenleitung (Mantel) repräsentiert, eine Bezugsziffer
26 eine nichtmetallische, netzartige Hülle bezeichnet, die derart
ausgebildet ist, dass sie einen äußeren Umfang des Mantels bedeckt.
Die zylindrische Kathode 22 ist derart konfiguriert, dass
sie eine Form eines hohlen Zylinders aufweist, wobei eine Durchgangsbohrung in dem
äußeren Umfang des Zylinders ausgebildet ist und ein oberer Anteil mit
einer Reinigungsleitung verbunden ist, so dass Reinigungswasser aus der Kathode
schießt.
Eine sechste Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration, bei
der es sich um eine zylindrische Elektrodenkonfiguration handelt, ist in
6 gezeigt, bei der eine Bezugsziffer 31 eine
Kathode repräsentiert, eine Bezugsziffer 32 Anoden bezeichnet, eine
Bezugsziffer 34 eine Außenleitung (Mantel) kennzeichnet und eine Bezugsziffer
35 eine Hülle repräsentiert. In dieser Ausführungsform ist
die Kathode derart konfiguriert, dass sie eine Form eines Hohlzylinders aufweist,
wobei die Anoden 32 als bogenförmige Elektroden an einem Umfang rund
um die Kathode 31, welche die Radien R1 und R2 (R2 = RS) aufweist,
angeordnet sind, wodurch die gesamte Oberfläche der Außenleitung
35 von der Kathode 31 aus gesehen mit den Anoden 32 und
33 bedeckt ist.
7 zeigt eine siebente Ausführungsform der Elektrodenkonfiguration,
bei der die Elektrodenkonfiguration eine rechteckige Form aufweist, wobei es sich
bei (a) um eine Schnittansicht und bei (b) um eine Perspektivansicht handelt. In
7 repräsentiert eine Bezugsziffer 41
eine Kathode, bezeichnet eine Bezugsziffer 42 eine Anode, welche einen
elektrisch leitenden Körper hält, der aus einem Metalloxid hergestellt
ist, kennzeichnet eine Bezugsziffer 43 eine geschweißte Schicht (Anode)
oder gesinterte Schicht, die aus einem Metalloxid zusammengesetzt ist, repräsentiert
eine Bezugsziffer 44 einen Isolator, kennzeichnet eine Bezugsziffer
45 eine Durchgangsbohrung für Rohwasser und kennzeichnet eine Bezugsziffer
46 einen Isolator, der die rechteckigen, zu beschichtenden Elektroden in
einer Vielzahl von Schichten voneinander isoliert. Die Isolatoren 44 und
46 sind aus einer Keramik hergestellt.
Die Anode 42, die einen trapezförmigen Abschnitt aufweist,
ist derart angeordnet, so dass ein Winkel &thgr;, der zwischen einer Oberfläche
der Kathode 41 und einem schrägen Anteil der Anode ausgebildet ist,
30° bis 90° beträgt. Die trapezförmige Anode 42 ist
zwischen den Kathoden 41, die parallel zueinander verlaufen, angeordnet.
Metalloxidschichten 43 sind in konkaven Anteilen der Anoden 42
durch Schweißen eines oxidierten Übergangsmetalls oder Sintern des oxidierten
Übergangsmetalls bei 580 bis 980°C ausgebildet, und die Isolatoren
44 sind an beiden Seiten eines konvexen Anteils der Anode 42 angeordnet.
Die Anode 42 ist derart konfiguriert, dass sie in Kontakt mit einer elektrisch
leitenden Metallplatte steht, bei der es sich um die Kathode 41 handelt.
Die Anode 42 ist als ein Segment konfiguriert, welche Abmessungen
von 5 bis 10 mm in der Höhe, 50 bis 100 cm in der Breite und 10 bis 70 cm in
der Höhe aufweist.
Wie in 8 zu sehen, steigt in einer siebenten
Ausführungsform Rohwasser in einer durch einen Pfeil A angegebenen Richtung,
gelangt durch eine Durchgangsbohrung 45 und fließt in eine durch einen
Pfeil B angegebene Richtung.
Industrielle Anwendbarkeit
Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet selbst bei einer
Kombination eines Niedrigfrequenz-Schwachstroms mit einem Hochfrequenz-Schwachstrom
die Durchführung einer stabilen Behandlung, da Hydroxylradikale und Sauerstoffradikale
in einer Hochfrequenzregion und einer Niedrigfrequenzregion erzeugt werden, wobei
ein konstanter Strom bereitgestellt wird und der Energieverbrauch selbst bei einer
Behandlung von Brauchwassser, welches große Mengen an Ionen enthält, reduziert
wird.
Weiterhin ist die Vorrichtung in einer Wasserbehandlungsanlage
im Großmaßstab einsetzbar, da die Vorrichtung kontinuierlich betrieben
werden kann. Weiterhin gestattet die Vorrichtung die Durchführung einer stabilen
Behandlung mittels einer Anpassung eines anzulegenden Spannungsimpulses, selbst
wenn sich der elektrische Widerstand des Rohwasser während einer Behandlung
ändert.
Trotz des Verzichts auf den Einsatz von Chemikalien und den damit
verbundenen Auswirkungen zeigt die Vorrichtung eine bemerkenswerte Wirksamkeit im
Hinblick auf die Reinigung von häuslichen Abwässern und das Entfernen
von „blue powder". Ferner benötigt die Vorrichtung nur einen kleinen
Bereich der Anlage und erleichtert den Betrieb.
- 1
- Anode
- 2
- Kathode
- 3
- Aus elektrisch leitendem Metall hergestellte Kappe
- 4
- Oszillator
- 5
- Kathoden fixierender Teil
- 21
- Zylindrische Anode
- 22
- Zylindrische Kathode
- 23
- Düse
- 24
- Düse
- 25
- Außenleitung
- 26
- Netzartige Hülle
- 31
- Kathode
- 32
- Anode
- 33
- Anode
- 34
- Außenleitung
- 35
- Hülle
- 41
- Kathode
- 42
- Elektrisch leitender Körper zum Trägern von Metalloxid (Anode)
- 43
- Geschweißte Metalloxidschicht
- 44
- Isolierendes Material
- 45
- Flüssigkeitdurchgangsbohrung
- 46
- Isolierendes Material zur Isolation einer beschichteten Elektrode
- 51
- Elektrisch leitender Körper zum Trägern von Metalloxid (Anode)
- 52
- Geschweißte Metalloxidschicht
- 53
- Kathode
- 54
- Isolierendes Material zur Isolation einer Elektrode
- &thgr;
- 30° bis 90°
- 73
- Abwassereinlassöffnung
- 74
- Metalloxid
- 75
- Metallische Kathode
- 76
- Mantel
- 77
- Ablassöffnung für behandeltes Wasser
- 78
- Einlassöffnung für erzeugtes Gas
- 79
- Isolierendes Material
- 80
- Öffnung für das Ablassen erzeugter Blasen