| Dokumentenidentifikation |
DE602004004547T2 22.11.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001660237 |
| Titel |
SPANNUNGSBLOCKVORRICHTUNG UND ELEKTROSTATISCHES ÜBERZUGSSYSTEM MIT DER SPANNUNGSBLOCKVORRICHTUNG |
| Anmelder |
Ransburg Industrial Finishing KK, Yokohama, JP |
| Erfinder |
YOSHIDA, Yasushi, Kanagawa 2300077, JP; OHNO, Masahito, Shinagawa-ku, Tokyo 1400013, JP; KAMARU, Hidetoshi, Yokohama-shi, Kanagawa 2360042, JP |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
602004004547 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
12.08.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
047718366 |
| WO-Anmeldetag |
12.08.2004 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/JP2004/011875 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2005014178 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
17.02.2005 |
| EP-Offenlegungsdatum |
31.05.2006 |
| EP date of grant |
24.01.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
22.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B05B 5/16(2006.01)A, F, I, 20070102, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrostatisches Beschichtungssystem
und insbesondere eine Spannungsblockiervorrichtung, die in einem elektrostatischen
Beschichtungssystem verwendet wird.
Hintergrund der Erfindung
Bei einem elektrostatischen Beschichtungssystem wird eine hohe negative
Spannung an einer Spritzvorrichtung angelegt, um eine negative Elektrode bereitzustellen,
und ein Beschichtungszielartikel ist geerdet, um eine positive Elektrode bereitzustellen,
und zwischen diesen wird ein elektrisches Feld gebildet. Ein Beschichtungsmaterial
wird nach dem negativen Aufladen auf den Beschichtungszielartikel aufgespritzt.
Seit kurzem wird auf dem Gebiet der elektrostatischen Beschichtung zunehmend Beschichtungsmaterial
auf Wasserbasis verwendet. Wenn ein auf Wasser basierendes Beschichtungsmaterial
in einem elektrostatischen Beschichtungssystem verwendet wird, wird zwischen einer
Beschichtungsmaterialquelle und einer Spritzvorrichtung eine Spannungsblockiervorrichtung
angeordnet, um zu verhindern, dass die an das Beschichtungsmaterial angelegte Spannung
in der Spritzvorrichtung durch das leitende, auf Wasser basierende Beschichtungsmaterial
auf die Beschichtungsmaterialquelle übergeht.
Die japanische ungeprüfte Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 6-198228
offenbart ein Beispiel für eine Spannungsblockiervorrichtung. Die in der japanischen
ungeprüften Offenlegungsschrift (Kokai) Nr. 6-198228 offenbarte Spannungsblockiervorrichtung
umfasst jedoch eine erste und eine zweiten Übertragungseinheit, die getrennt
vorgesehen sind, und ein Schaltventil. Die offenbarte Vorrichtung ist sehr groß
und erfordert deshalb eine große Stellfläche zur Installation der Vorrichtung
in einer Lackierwerkstatt und erhöhte Produktionskosten.
Die US-B-5 725 150, die auch als Basis für den Oberbegriff der
Ansprüche 1 und 7 gilt, betrifft ein Verfahren und ein System zur Zuführung
von elektrisch leitenden Beschichtungsmaterialien zu einer elektrostatischen Ausgabevorrichtung
mit einer parallelen Anordnung von Untersystemen, die durch ein Vieröffnungssystem-Spannungsblockierventil,
welches die Untersysteme elektrisch isoliert, gezielt an die Ausgabevorrichtung
gekoppelt werden können. Die Untersysteme enthalten jeweils einen ersten und
einen zweiten Kolbenzylinder, die abwechselnd ein ausgewähltes Beschichtungsmaterial
von einem entsprechenden Verteiler empfangen und das Beschichtungsmaterial über
ein Spannungsblockierventil des Untersystems, das die Ausgabevorrichtung von dem
Verteiler trennt, wenn dieser an die Ausgabevorrichtung gekoppelt ist, der Ausgabevorrichtung
zuführen. Der erste und der zweite Kolbenzylinder jedes Untersystems empfangen
auch abwechselnd ein Lösungsmittel von dem entsprechenden Verteiler und leiten
das Lösungsmittel in ein Abfallbehältnis durch ein entsprechendes Spannungsblockierventil
des Untersystems, wenn das Untersystem nicht an die Ausgabevorrichtung gekoppelt
ist. Das Lösungsmittel entfernt zuvor zugeführtes Beschichtungsmaterial
aus dem nicht gewählten Untersystem und bereitet das nicht gewählte Untersystem
zur Zufuhr eines nächsten gewählten Beschichtungsmaterials zur Ausgabevorrichtung
vor.
Die US-B-5 787 928 betrifft ein Ventil mit einem Gehäuse und
einer Komponente, die in dem Gehäuse beweglich ist. In dem Gehäuse ist
eine erste, zweite, dritte und vierte Öffnung ausgebildet. Die bewegliche Komponente
weist einen darin ausgebildeten ersten Durchgang auf. Durch Bewegung der beweglichen
Komponente im Gehäuse wird die erste Öffnung durch den ersten Durchgang
gezielt mit der zweiten Öffnung verbunden. Die bewegliche Komponente ist gezielt
beweglich, um die erste Öffnung und die zweite Öffnung zu trennen und
die zweite Öffnung durch den ersten Durchgang mit der dritten Öffnung
zu verbinden. Zwischen dem Gehäuse und der beweglichen Komponente ist ein zweiter
Durchgang definiert. Die vierte Öffnung ist mit dem zweiten Durchgang verbunden.
Die US-B-4 304 529 betrifft ein Dosiersystem zur Zuführung und
Dosierung von zwei kombinierbaren und zusammenwirkbaren Flüssigkeiten in vorbestimmten
Verhältnissen, um ein letztendliches Kombinieren solcher Flüssigkeiten
oder Fluide zu gestatten. Die Vorrichtung umfasst einen ersten diskreten Ventilmechanismus,
der ein erstes Fluid von einer Quelle empfangen kann, und einen damit zusammenwirkenden
ersten diskreten Dosiermechanismus, einen Pumpmechanismus zum Empfang des Fluids
von und Leiten von Fluid zu diesem ersten Ventilmechanismus. Des Weiteren umfasst
die Vorrichtung einen zweiten diskreten Ventilmechanismus, der ein zweites Fluid
von einer Quelle empfangen kann, und einen zugehörigen zweiten diskreten Dosiermechanismus,
einen Pumpmechanismus zum Empfang von Fluid von und Leiten von Fluid zu diesem Ventilmechanismus.
Eine Betätigungsvorrichtung ist mit dem ersten und dem zweiten Ventilmechanismus
und dem ersten und dem zweiten Dosiermechanismus wirkverbunden, damit der erste
Dosiermechanismus das erste Fluid zum und vom ersten Ventilmechanismus und das zweite
Fluid zum und vom zweiten Ventilmechanismus pumpen kann. Die Ventilmechanismen können
das erste und das zweite Fluid in richtigen vorbestimmten Mengen dosieren.
Offenbarung der Erfindung
Deshalb bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Lösung
der Probleme der Spannungsblockiervorrichtung des Stands der Technik und auf die
Bereitstellung einer kompakten und effizienten Spannungsblockiervorrichtung und
eines elektrostatischen Beschichtungssystems mit der Spannungsblockiervorrichtung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Spannungsblockiervorrichtung
bereitgestellt, die in einem elektrostatischen Beschichtungssystem verwendet wird,
in dem eine negative elektrische Spannung an ein Beschichtungsmaterial angelegt
ist, das von einer Beschichtungsmaterialquelle einer Spritzvorrichtung zum Spritzen
des Beschichtungsmaterials auf ein Beschichtungsziel zugeführt wird, an das
eine positive elektrische Spannung angelegt ist, um zu verhindern, dass die negative
elektrische Spannung auf die Beschichtungsmaterialquelle übertragen wird; wobei
die Vorrichtung Folgendes umfasst:
eine Schaltvorrichtung, die einen Schieber enthält, der gezielt zwischen der
ersten und zweiten Position verschiebbar ist und eine mit der Beschichtungsmaterialquelle
in Strömungsverbindung stehende Einlassöffnung und eine mit der Spritzvorrichtung
in Strömungsverbindung stehende Auslassöffnung enthält; ein eine
erste und eine zweite Kammer enthaltendes Behältnis; wobei die Einlass- und
die Auslassöffnung mit der ersten bzw. der zweiten Kammer in Strömungsverbindung
gebracht werden, wenn sich der Schieber in der ersten Position befindet; und wobei
die Einlass- und die Auslassöffnung mit der zweiten bzw. der ersten Kammer
in Strömungsverbindung gebracht werden, wenn sich der Schieber in der zweiten
Position befindet.
Gemäß einem anderen Merkmal der vorliegenden Erfindung wird
ein elektrostatisches Beschichtungssystem bereitgestellt, das Folgendes umfasst:
eine Beschichtungsmaterialquelle; eine Spritzvorrichtung, an die eine negative elektrische
Spannung angelegt ist, um das Beschichtungsmaterial von der Beschichtungsmaterialquelle
zu einem Beschichtungsziel, an das eine positive elektrische Spannung angelegt ist,
zu spritzen, und eine Spannungsblockiervorrichtung zum Verhindern, dass die negative
elektrische Spannung auf die Beschichtungsmaterialquelle übertragen wird;
wobei die Spannungsblockiervorrichtung Folgendes umfasst
eine Schaltvorrichtung, die einen Schieber enthält, der gezielt zwischen der
ersten und zweiten Position verschiebbar ist und eine mit der Beschichtungsmaterialquelle
in Strömungsverbindung stehende Einlassöffnung und eine mit der Spritzvorrichtung
in Strömungsverbindung stehende Auslassöffnung enthält;
ein eine erste und eine zweite Kammer enthaltendes Behältnis; wobei die Einlass-
und Auslassöffnung mit der ersten bzw. der zweiten Kammer in Strömungsverbindung
gebracht werden, wenn sich der Schieber in der ersten Position befindet; und wobei
die Einlass- und die Auslassöffnung mit der zweiten bzw. der ersten Kammer
in Strömungsverbindung gebracht werden, wenn sich der Schieber in der zweiten
Position befindet.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockdiagramm eines elektrostatischen Beschichtungssystems
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
2 ist eine schematische Darstellung, die eine erste
Position einer Spannungsblockiervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
3 ist eine schematische Darstellung, die die erste
Position der in 2 gezeigten Spannungsblockiervorrichtung
zeigt;
4 ist eine schematische Darstellung, die eine zweite
Position der in 2 gezeigten Spannungsblockiervorrichtung
zeigt;
5 ist eine schematische Darstellung, die die zweite
Position der in 2 gezeigten Spannungsblockiervorrichtung
zeigt;
6 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines
Schiebers der Spannungsblockiervorrichtung;
7 ist eine Draufsicht ähnlich 2
einer Spannungsblockiervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung; und
8 ist eine Seitenansicht der in 7
gezeigten Spannungsblockiervorrichtung.
Beste Durchführungsweise der Erfindung
Auf 1 Bezug nehmend, umfasst ein elektrostatisches
Beschichtungssystem 10 gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung eine Spritzvorrichtung 12, an die eine negative
Gleichspannung angelegt ist, einen Behälter 16 als Versorgungsquelle
für einen Lack auf Wasserbasis, eine erste und eine zweite Pumpe
18 und 24 und eine Spannungsblockiervorrichtung 26.
Die Spannungsblockiervorrichtung 26 umfasst ein Behältnis
28 und eine Schaltvorrichtung 40. Die Schaltvorrichtung
40 umfasst ein Ventil, das eine Einlassöffnung 42 enthält,
eine Auslassöffnung 44 und eine erste und eine zweite Behältnisöffnung
46
und 48 und kann gezielt zwischen einer ersten Position
und einer zweiten Position bewegt werden. In der ersten Position sind die Einlass-
und die Auslassöffnung 42 und 44 mit der ersten und der zweiten
Behältnisöffnung 46 bzw. 48 strömungsverbunden.
In der zweiten Position sind die Einlass- und die Auslassöffnung
42 und 44 mit der zweiten und der ersten Behältnisöffnung
48 bzw. 46 strömungsverbunden.
Das Behältnis 28 weist einen Zylinder, einen zwei Köpfe
aufweisenden Kolben 30 und eine erste und eine zweite Kammer
32 und 34 auf, die durch den Zylinder und die Enden des zwei Köpfe
aufweisenden Kolbens 30 definiert werden. Die erste und die zweite Kammer
32 und 34 sind mit der ersten und der zweiten Behältnisöffnung
46 bzw. 48 durch die erste und die zweite Verbindungsleitung
36 und 38 strömungsverbunden.
Auf die 2-6
Bezug nehmend, wird die Spannungsblockiervorrichtung 26 unten ausführlich
erläutert. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass in den
2-6 die die Spannungsblockiervorrichtung
26 bildenden Elemente durch neue Bezugszeichen bezeichnet werden, die sich
von jenen der 1 unterscheiden.
Die Spannungsblockiervorrichtung 100 umfasst ein Behältnis
110 und einen Schieber 120, der aus einem Isoliermaterial hergestellt
ist. Der Schieber 120 stellt die oben beschriebene Schaltvorrichtung bereit
und kann zwischen einer ersten und einer zweiten Position, die in den
2 und 3 und bzw. in den
4 und 5 gezeigt werden,
gezielt bewegt werden. Weiterhin enthält der Schieber 120 einen Einlassdurchgang
122, der in 1 eine Einlassöffnung
42 bereitstellt, und einen Auslassdurchgang 124, der in
1 eine Auslassöffnung 44 bereitstellt.
Der Einlass- und der Auslassdurchgang 122 und 124 sind, wie in
6 gezeigt, in Vertikalrichtung voneinander beabstandet.
Der Einlassdurchgang 122 steht durch eine flexible Leitung 102
mit einer Beschichtungsmaterialquelle (Behälter 16 und Pumpe
18) in Strömungsverbindung, und der Auslassdurchgang 124
steht durch die flexible Leitung 104 mit einer Spritzvorrichtung (Spritzvorrichtung
12) in Strömungsverbindung.
Der erste und der zweite Durchgang 122a und 122b
sind mit dem Einlassdurchgang 122 verbunden, und der dritte und der vierte
Durchgang 124a und 124b sind mit dem Auslassdurchgang
124 verbunden. Bewegliche Schnellkupplungen 126a-126d
sind an den Enden der ersten bis vierten Durchgänge 122a,
122b, 124a und 124b vorgesehen, so dass die beweglichen
Schnellkupplungen 126a-126d gemäß der Position des Schiebers
120 mit entsprechenden stationären Schnellkupplungen 132a-132d
verbunden und von diesen getrennt werden.
Die stationäre Schnellkupplung 132a steht durch eine
Verbindung 130a, eine Leitung 114b, eine Dreiwegeverbindung
118a, eine Leitung 114a und eine Verbindung 112a mit
der ersten Kammer des Behältnisses 110 in Strömungsverbindung.
Die stationäre Schnellkupplung 132b steht durch eine Verbindung
130b, eine Leitung 116b, eine Dreiwegeverbindung 118b
und eine Leitung 116a und eine Verbindung 112b mit der zweiten
Kammer des Behältnisses 110 in Strömungsverbindung. Die stationäre
Schnellkupplung 132c steht durch eine Dreiwegeverbindung 118b,
eine Leitung 116a und die Verbindung 112b mit der zweiten Kammer
des Behältnisses 110 in Strömungsverbindung. Die stationäre
Schnellkupplung 132d steht durch eine Dreiwegeverbindung 118a,
eine Leitung 114a und die Verbindung 112a mit der ersten Kammer
des Behältnisses 110 in Strömungsverbindung.
Aus einem Isoliermaterial hergestellte stationäre Abschirmglieder
134a-134d sind so vorgesehen, dass sie die stationären Schnellkupplungen
132a-132d umgeben. An dem Schieber 120 sind aus einem
Isoliermaterial hergestellte bewegliche Abschirmglieder 128a-128d
so angebracht, dass sie die beweglichen Schnellkupplungen 126a-126d
umgeben. Wenn sich der Schieber 120 in der ersten Position befindet, sind
die beweglichen Abschirmglieder 132a und 132c an den stationären
Abschirmgliedern 134a und 134c angebracht und die beweglichen
Abschirmglieder 132b und 132d von den stationären Abschirmgliedern
134b und 134d getrennt. Wenn sich der Schieber 120 in
der zweiten Position befindet, sind andererseits die beweglichen Abschirmglieder
132a und 132c von den stationären Abschirmgliedern
134a und 134c getrennt und die beweglichen Abschirmglieder
132b und 132d an den stationären Abschirmgliedern
134b und 134d angebracht.
Wenn sich der Schieber 120 in der ersten Position befindet
(2 und 3), ist die bewegliche
Schnellkupplung 125a mit der stationären Schnellkupplung
132a verbunden und die bewegliche Schnellkupplung 126d ist von
der stationären Schnellkupplung 132d getrennt, wodurch die erste Kammer
des Behältnisses 110 durch die Verbindung 112a, die Leitung
114a, die Dreiwegeverbindung 118a, die Leitung 114b,
die Verbindung 130a, die Schnellkupplung 132a, die Schnellkupplung
126a, den ersten Durchgang 122a, den Einlassdurchgang
122 und die flexible Leitung 102 mit der Beschichtungsmaterialquelle
in Strömungsverbindung steht, wie in 2 gezeigt.
Andererseits ist die bewegliche Schnellkupplung 128c mit der stationären
Schnellkupplung 132c verbunden und die Schnellkupplung 126b von
der Schnellkupplung 132b getrennt, wodurch die zweite Kammer des Behältnisses
110 durch die Verbindung 112b, die Leitung 116a, die
Dreiwegeverbindung 118b, die Schnellkupplung 132c, die Schnellkupplung
126c, den dritten Durchgang 124a, den Auslassdurchgang
124 und die flexible Leitung 104 mit der Spritzvorrichtung in
Strömungsverbindung steht, wie in 3 gezeigt.
Wenn sich der Schieber 120 in der zweiten Position befindet
(4 und 5), ist die bewegliche
Schnellkupplung 126a von der stationären Schnellkupplung
132a getrennt und die bewegliche Schnellkupplung 126d ist mit
der stationären Schnellkupplung 132d verbunden, wodurch die erste
Kammer des Behältnisses 110 durch die Verbindung 112a, die
Leitung 114a, die Dreiwegeverbindung 118a, die Schnellkupplung
132d, die Schnellkupplung 126d, den vierten Durchgang
124b, den Auslassdurchgang 124 und die flexible Leitung
104 mit der Spritzvorrichtung in Strömungsverbindung steht, wie in
4 gezeigt. Andererseits ist die bewegliche Schnellkupplung
128c von der stationären Schnellkupplung 132c getrennt und
die bewegliche Schnellkupplung 126b mit der stationären Schnellkupplung
132b verbunden, wodurch die zweite Kammer des Behältnisses
110 durch die Verbindung 112b, die Leitung 116a, die
Dreiwegeverbindung 118b, die Leitung 116b, die Schnellkupplung
132b, die Schnellkupplung 126b, den zweiten Durchgang
124b, den Einlassdurchgang 122 und die flexible Leitung
102 mit der Beschichtungsmaterialquelle in Strömungsverbindung steht,
wie in 5 gezeigt.
Auf die 7 und 8
Bezug nehmend, wird unten eine Spannungsblockiervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Die zweite Ausführungsform
ist im Wesentlichen wie die erste Ausführungsform konfiguriert, und deshalb
wird unten nur der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Ausführungsform
beschrieben.
In den 7 und 8
umfasst die Spannungsblockiervorrichtung 200 eine Befestigungsplatte
202 zur Befestigung der Spannungsblockiervorrichtung 200 an einem
(nicht gezeigten) Rahmenglied des elektrostatischen Beschichtungssystems oder an
einer Säule einer Spritzwerkstatt, wo das elektrostatische Beschichtungssystem.
Ein Basisglied 204 ist an der Befestigungsplatte 202 befestigt.
Ein Schieber 206 ähnlich dem Schieber 120 ist verschiebbar
am Basisglied 204 angebracht und kann ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform
gezielt zwischen der ersten Position und der zweiten Position bewegt werden.
Die in den 7 und 8
gezeigte zweite Ausführungsform ist im Wesentlichen wie die erste Ausführungsform
konfiguriert, außer dass die Spannungsblockiervorrichtung 200 zusätzliche
Abschirmglieder 208 und 210 umfasst. Die zusätzlichen Abschirmglieder
umfassen stationäre Abschirmglieder 208a und 208b, die am
Basisglied 204 befestigt sind, und bewegliche Abschirmglieder
210a und 210b, die am Schieber 206 befestigt sind. Jedes
der stationären Abschirmglieder 208a und 208b enthält
eine Aussparung 209a und 209b zur Aufnahme jedes der beweglichen
Abschirmglieder 210a und 210b. Wenn sich der Schieber
206 in der ersten Position befindet, ist das stationäre Abschirmglied
210a in der Aussparung 209a aufgenommen. Wenn sich der Schieber
206 in der zweiten Position befindet, ist das stationäre Abschirmglied
210b in der Aussparung 209b aufgenommen.
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| Anspruch[de] |
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200),
die in einem elektrostatischen Beschichtungssystem (10) verwendet wird,
in dem eine negative elektrische Spannung an ein Beschichtungsmaterial angelegt
ist, das von einer Beschichtungsmaterialquelle einer Spritzvorrichtung (12)
zum Spritzen des Beschichtungsmaterials auf ein Beschichtungsziel zugeführt
wird, an das eine positive elektrische Spannung angelegt ist, um zu verhindern,
dass die negative elektrische Spannung auf die Beschichtungsmaterialquelle übertragen
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (26, 100,
200) Folgendes umfasst:
eine Schaltvorrichtung (40), die einen Schieber (120,
206) enthält, der gezielt zwischen der ersten und zweiten Position
verschiebbar ist und eine mit der Beschichtungsmaterialquelle in Strömungsverbindung
stehende Einlassöffnung (42) und eine mit der Spritzvorrichtung (12)
in Strömungsverbindung stehende Auslassöffnung (44) enthält,
ein eine erste und eine zweite Kammer (32, 34) enthaltendes Behältnis
(28, 110),
wobei die Einlass- und die Auslassöffnung (42, 44) mit der
ersten bzw. der zweiten Kammer (32, 34) in Strömungsverbindung
gebracht werden, wenn sich der Schieber (120, 206) in der ersten
Position
befindet; wobei die Einlass- und die Auslassöffnung (42,
44) mit der zweiten bzw. der ersten Kammer (32, 34) in
Strömungsverbindung gebracht werden, wenn sich der Schieber (120,
206) in der zweiten Position befindet.
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
nach Anspruch 1, wobei das Behältnis (28, 110) einen Zylinder
und einen zwei Köpfe aufweisenden Kolben (30) umfasst, der in dem
Zylinder verschiebbar ist, so dass die Innenwand des Zylinders und die Enden des
zwei Köpfe aufweisenden Kolbens (30) die erste und die zweite Kammer
(32, 34) im Zylinder definieren.
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
nach Anspruch 1, bei der der Schieber (120, 206) einen Körper
umfasst, der eine zu einem Basisglied (204) weisende Unterseite, eine der
Unterseite gegenüberliegende Oberseite, eine erste und eine zweite Fläche,
die sich gegenüberliegen und sich zwischen der Unter- und
der Oberseite quer zur Bewegungsrichtung des Schiebers (120,
206) erstrecken, definiert,
wobei der Körper weiterhin einen Einlass- und einen Auslassdurchgang (122,
124) definiert, die sich im Körper erstrecken und die Einlass- und
Auslassöffnung (42, 44) bereitstellen,
wobei die Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
weiterhin Folgendes umfasst: eine erste und eine zweite bewegliche Schnellkupplung,
die an der ersten bzw. zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen, befestigt
und mit dem Einlassdurchgang (122) strömungsverbunden sind,
eine dritte und eine vierte bewegliche Schnellkupplung (126c,
126d), die an der ersten bzw. zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen,
befestigt und mit dem Auslassdurchgang (124) strömungsverbunden sind,
eine erste und eine zweite stationäre Schnellkupplung (132a,
132b), die mit der ersten bzw. der zweiten Kammer (32,
34) des Behältnisses (28, 110) strömungsverbunden
sind,
eine dritte und eine vierte stationäre Schnellkupplung (132c,
132d), die mit der zweiten bzw. der ersten Kammer des Behältnisses
(110) strömungsverbunden sind,
wobei die erste und die dritte bewegliche Schnellkupplung (126a,
126c) mit der ersten und der dritten stationären Schnellkupplung (132a,
132c) verbunden sind und die zweite und die vierte bewegliche Schnellkupplung
(126b, 126d) von der zweiten und vierten stationären Schnellkupplung
(132b, 132d) getrennt sind, wenn sich der Körper in der ersten
Position befindet, und
wobei die erste und die dritte bewegliche Schnellkupplung (126a,
126c) von der ersten und der dritten stationären Schnellkupplung (132a,
132c) getrennt sind und die zweite und die vierte bewegliche Schnellkupplung
(126b, 126d) mit der zweiten und der vierten stationären
Schnellkupplung (132b, 132d) verbunden sind, wenn sich der Körper
in der zweiten Position befindet.
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
nach Anspruch 3, die weiterhin ein erstes bewegliches Abschirmglied (128a-128d)
umfasst, das an der ersten und der zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen,
um jede der ersten bis vierten beweglichen Schnellkupplungen (126a-126d)
herum befestigt ist.
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
nach Anspruch 4, die weiterhin ein erstes stationäres Abschirmglied (134a-134d)
umfasst, das die ersten bis vierten stationären Schnellkupplungen (132a-132d)
umgibt.
Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
nach Anspruch 5, die weiterhin zweite bewegliche Abschirmglieder (128a-128d)
umfasst, die an der ersten und der zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen,
zwischen der ersten und der dritten beweglichen Schnellkupplung (126a,
126c) bzw. der zweiten und vierten beweglichen Schnellkupplung (126b,
126d) befestigt sind.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10), das Folgendes umfasst:
eine Beschichtungsmaterialquelle,
eine Spritzvorrichtung (12), an die eine negative elektrische Spannung
angelegt ist, um das Beschichtungsmaterial von der Beschichtungsmaterialquelle zu
einem Beschichtungsziel, an das eine positive elektrische Spannung angelegt ist,
zu spritzen, und
eine Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200) zum
Verhindern, dass die negative elektrische Spannung auf die Beschichtungsmaterialquelle
übertragen wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsblockiervorrichtung (26,
100, 200) Folgendes umfasst:
eine Schaltvorrichtung (40), die einen Schieber (120,
206) enthält, der gezielt zwischen der ersten und zweiten Position
verschiebbar ist und eine mit der Beschichtungsmaterialquelle in Strömungsverbindung
stehende Einlassöffnung (42) und eine mit der Spritzvorrichtung (12)
in Strömungsverbindung stehende Auslassöffnung (44) enthält,
ein eine erste und eine zweite Kammer (32, 34) enthaltendes Behältnis
(28, 110),
eine Einlass- und eine Auslassöffnung (42, 44), die mit der
ersten bzw. der zweiten Kammer (32, 34) in Strömungsverbindung
gebracht werden, wenn sich der Schieber (120, 206) in der ersten
Position befindet, und
wobei die Einlass- und die Auslassöffnung (42, 44) mit der
zweiten bzw. der ersten Kammer (34, 32) in Strömungsverbindung
gebracht werden, wenn sich der Schieber (120, 206) in der zweiten
Position befindet.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10) nach Anspruch 7,
bei dem das Behältnis (28, 110) einen Zylinder und einen
zwei Köpfe aufweisenden Kolben (30) umfasst, der in dem Zylinder verschiebbar
ist, so dass die Innenwand des Zylinders und die Enden des zwei Köpfe aufweisenden
Kolbens (30) die erste und die zweite Kammer (32, 34)
im Zylinder definieren.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10) nach Anspruch 7,
bei dem der Schieber (120, 206) einen Körper umfasst, der
eine zu einem Basisglied (204) weisende Unterseite, eine der Unterseite
gegenüberliegende Oberseite, eine erste und eine zweite Fläche, die sich
gegenüberliegen und sich zwischen der Unter- und der Oberseite quer zur Bewegungsrichtung
des Schiebers (120, 206) erstrecken, definiert,
wobei der Körper weiterhin einen Einlass- und einen Auslassdurchgang (122,
124) definiert, die sich im Körper erstrecken und die Einlass- und
Auslassöffnung (42, 44) bereitstellen,
wobei die Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
weiterhin Folgendes umfasst: eine erste und eine zweite bewegliche Schnellkupplung
(126a, 126b), die an der ersten bzw. zweiten Fläche, die
sich gegenüberliegen, befestigt und mit dem Einlassdurchgang (122)
strömungsverbunden sind,
eine dritte und eine vierte bewegliche Schnellkupplung (126c,
126d), die an der ersten bzw. zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen,
befestigt und mit dem Auslassdurchgang (124) strömungsverbunden sind,
eine erste und eine zweite stationäre Schnellkupplung (132a,
132b), die mit der ersten bzw. der zweiten Kammer (32,
34) des Behältnisses (28, 110) strömungsverbunden
sind,
eine dritte und eine vierte stationäre Schnellkupplung (132c,
132d), die mit der zweiten bzw. der ersten Kammer des Behältnisses
(110) strömungsverbunden sind,
wobei die erste und die dritte bewegliche Schnellkupplung (126a,
126c) mit der ersten und der dritten stationären Schnellkupplung (132a,
132c) verbunden sind und die zweite und die vierte bewegliche Schnellkupplung
(126b, 126d) von der zweiten und vierten stationären Schnellkupplung
(132b, 132d) getrennt sind, wenn sich der Körper in der ersten
Position befindet, und
wobei die erste und die dritte bewegliche Schnellkupplung (126a,
126c) von der ersten und der dritten stationären Schnellkupplung (132a,
132c) getrennt sind und die zweite und die vierte bewegliche Schnellkupplung
(126b, 126d) mit der zweiten und der vierten stationären
Schnellkupplung (132b, 132d) verbunden sind, wenn sich der Körper
in der zweiten Position befindet.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10) nach Anspruch 9,
wobei die Spannungsblockiervorrichtung weiterhin ein erstes bewegliches Abschirmglied
(128a-128d) umfasst, das an der ersten und der zweiten Fläche,
die sich gegenüberliegen, um jede der ersten bis vierten beweglichen Schnellkupplungen
(126a-126d) herum befestigt ist.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10) nach Anspruch 10,
wobei die Spannungsblockiervorrichtung weiterhin ein erstes stationäres Abschirmglied
(134a-134d) umfasst, das die ersten bis vierten stationären
Schnellkupplungen (132a-132d) umgibt.
Elektrostatisches Beschichtungssystem (10) nach Anspruch 11,
wobei die Spannungsblockiervorrichtung (26, 100, 200)
weiterhin zweite bewegliche Abschirmglieder (128a-128d) umfasst,
die an der ersten und der zweiten Fläche, die sich gegenüberliegen, zwischen
der ersten und der dritten beweglichen Schnellkupplung (126a,
126c) bzw. der zweiten und vierten beweglichen Schnellkupplung (126b,
126d) befestigt sind.
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