| Dokumentenidentifikation |
DE602004004628T2 22.11.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001563913 |
| Titel |
Schlauchendsprühgerät |
| Anmelder |
Saint-Gobain Calmar Inc., City of Industry, Calif., US |
| Erfinder |
Dodd, Joseph K., Lee's Summit, MO 64082, US |
| Vertreter |
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München |
| DE-Aktenzeichen |
602004004628 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
16.08.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
042549147 |
| EP-Offenlegungsdatum |
17.08.2005 |
| EP date of grant |
07.02.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
22.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B05B 7/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
B05B 7/24(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Sprühanordnung,
die so angepasst ist, um mit einer Quelle einer unter Druck stehenden Trägerflüssigkeit
verbunden zu werden, und so angepasst ist, um an einem Behälter mit chemischer
Flüssigkeit befestigt zu werden, um in den Strom einer Trägerflüssigkeit
in einer offenen Position des Ventils abgesaugt zu werden.
Es ist eine Vielzahl von Sprühanordnungen vorhanden, die so aufgebaut
sind, um an einem Behälter mit flüssiger Chemikalie befestigt zu werden
und mit dem Ende eines Schlauchs zum Ziehen einer Menge an flüssiger Chemikalie
in den Wasserpfad durch einen Venturi-Effekt oder durch die Vorsehung eines Luftspalts
verbunden zu werden. Ein drehbares Ventil, das manuell betätigbar ist, ist
so ausgelegt, um die Sprüheinrichtung einzuschalten, wenn der Trägerflüssigkeitseinlass
und der Produkteinlass verbunden sind, um die Sprüheinrichtung durch Trennen
des Produkteinlasses und des Trägerflüssigkeitseinlasses abzuschalten,
und um ein Spülen zu erzielen, bei dem der Trägerflüssigkeitsdurchgang
mit dem Auslass verbunden ist.
Es ist wichtig, den Behälter zu der Atmosphäre hin in der
EIN-Position der Sprüheinrichtung zu entlüften, während das chemische
Flüssigkeitsprodukt in den Flüssigkeitsträgerstrom hineingezogen
wird.
Die Entlüftungskontrolle befindet sich an dem Drehventil innerhalb
einer Ventilkammer des Gehäuses der Sprüheinrichtung entsprechend den
US-Patenten 6,578,776 und 6,672,520, die, wie in der United States Patentanmeldung
60/515,416 angegeben ist, ein unerwünschtes Einsickern von Trägerflüssigkeit
in den Chemiebehälter während der Entlüftungsöffnungsposition
zulässt, was natürlich nicht erwünscht ist. Wenn zugelassen wird,
dass ein solches Einsickern anhält, wird die flüssige Chemikalie so verdünnt
werden, dass sie deren Effektivität verlieren könnte, wenn Gartensträucher
und Grünflächen mit einer ausgewählten Chemikalie besprüht werden.
Die Erfindung, wie sie in der vorstehend angeführten Anmeldung angegeben ist,
löst dieses Problem dadurch, dass die Verbindung Trägerflüssigkeit/chemische
Flüssigkeit gegenüber der Entlüftung und der Entlüftungskontrolle
isoliert ist, um dadurch das vorstehend angegebene Problem der Verdünnung zu
vermeiden.
Es wäre wünschenswert, eine andere Lösung zu schaffen,
um mit einem einfachen Aufbau zu entlüften, der einfach zu verwenden ist und
zu montieren ist und dennoch sehr effektiv dabei ist, eine zuverlässige Entlüftungskontrolle
zu erreichen, und der irgendeine Möglichkeit eines Einsickerns von Trägerflüssigkeit
in den Behälter in einem offenen Zustand der Entlüftung vermeidet.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sprühanordnung
für ein Schlauchende zu schaffen, die ein Drehventil besitzt, das einen Trägerflüssigkeitseinlassdurchgang
mit einer Flüssigkeitsprodukteinlassöffnung in einer EIN-Position der
Sprüheinrichtung verbindet und die gleichzeitig eine Entlüftung öffnet,
die an dem Sprüheinrichtungsgehäuse angeordnet ist. Ein externes Entlüftungskontrollelement
ist an dem Gehäuse befestigt und ist durch das Ventil in Eingriff bringbar,
um die Entlüftung jeweils während den EIN- und AUS-Positionen (ON und
OFF Position) des Ventils zu öffnen und zu schließen. Die externe Entlüftungskontrolle
kann einen Kipphebel aufweisen, der eine Entlüftungsdichtung für eine
Bewegung in einen Entlüftungsweg hinein und davon heraus und eine Nockenfläche
oder dergleichen für einen Eingriff durch einen Vorsprung an dem Ventil während
seiner Drehbewegung besitzt, um ein Kippen zwischen EIN- und AUS-Positionen einer
Entlüftung zu bewirken.
Andere Aufgaben und Variationen werden entsprechend der Erfindung
möglich gemacht, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
gesehen wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt eine Seitenaufrissansicht der Sprühanordnung
gemäß der Erfindung, wobei das Drehventil und die Entlüftungskontrolle
nicht zum Zwecke der Deutlichkeit dargestellt sind;
2 zeigt eine perspektivische Ansicht, teilweise aufgebrochen,
des Entlüftungssteuerelements, das Teil der Sprühanordnung, gemäß
der vorliegenden Erfindung, ist;
3 zeigt eine Ansicht ähnlich zu 1,
wobei das Entlüftungskontrollelement fest an dem Gehäuse der Anordnung
montiert ist;
4 zeigt eine Schnittansicht, unter einem verkleinerten
Maßstab, die im Wesentlichen entlang der Linie 4-4 der 3
vorgenommen ist;
5 zeigt eine Ansicht ähnlich zu 3,
die das Drehventil mit der Sprühanordnung installiert und zu der AUS-Position
der Sprüheinrichtung gedreht darstellt, an der die Entlüftung geschlossen
ist;
6 zeigt eine Ansicht ähnlich zu 5,
die das Drehventil zu dessen EIN-Position, in der die Entlüftung
offen ist, gedreht darstellt; und
7 zeigt eine Ansicht, unter einem vergrößerten
Maßstab und teilweise im Schnitt, die im Wesentlichen entlang der Linie 7-7
der 5 vorgenommen ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Es wird sich nun den Zeichnungen zugewandt, in denen sich entsprechende
Bezugszeichen auf ähnliche oder entsprechende Teile durch die verschiedenen
Ansichten hinweg beziehen, wobei die Sprühanordnung gemäß der Erfindung
allgemein mit 10 in den 1, 3,
5 und 6 bezeichnet ist,
obwohl in den 1 und 3
das Drehventil 11 (5, 6)
nicht zum Zwecke der Deutlichkeit dargestellt ist und das Entlüftungssteuerventil
33 (2) nicht zum Zwecke der Deutlichkeit in
1 dargestellt ist.
Die Sprühanordnung umfasst ein Gehäuse 13 ähnlich
zu demjenigen, das in dem US-Patent 6,378,785, das in gemeinsamem Besitz hierzu
ist, dargestellt ist. Das Gehäuse umfasst einen Durchgang 14, der
eine Anti-Siphon-Anordnung 15 an dessen freiem Ende besitzt, das einen
Verschluss 16 umfasst, um eine Anordnung 10 an dem Ende eines
Gartenschlauchs (nicht dargestellt), oder dergleichen, zu befestigen. Das Gehäuse
umfasst weiterhin einen Endkragen 17, der mit einer ringförmigen Lippe
18 an dem Behälterverschluss 19 in Eingriff bringbar ist,
um die Sprühanordnung an einem Hals 21 eines Behälters (ansonsten
nicht dargestellt) zu halten.
Das Sprüheinrichtungsgehäuse umfasst weiterhin eine Querbohrung
22 (4), die eine Rückwand 23
haben kann oder nicht haben kann. Und das Gehäuse kann eine bogenförmige
Wand 24 haben, die Kennzeichen enthält, wie beispielsweise EIN und
AUS, wie dies dargestellt ist, um den Benutzer dabei zu unterstützen, die EIN-
und AUS-Positionen des Ventils zu bestimmen, wie dies weiter nachfolgend erläutert
wird.
Das Sprüheinrichtungsgehäuse ist, wie vorstehend beschrieben
ist, dasselbe wie dasjenige, das in dem Patent 6,378,785 offenbart ist. Und ein
Drehventil 11 ist in ähnlicher Weise im Wesentlichen dasselbe wie
dasjenige, das hier offenbart ist. Das Drehventil ist an seinem Ort in den
5, 6 montiert dargestellt
und weist eine zylindrische, äußere Wand 25 auf, die an einem
Ende, wie bei 26, geschlossen sein kann. Das Ventil besitzt einen Trägerflüssigkeitskanal
27, der sich entlang des Durchmessers des zylindrischen Ventils erstreckt,
und besitzt einen sich radial erstreckenden Einlasskanal 28 für chemische
Flüssigkeit in einer offenen Verbindung mit dem Kanal 27. Das Drehventil
besitzt in ähnlicher Weise einen Drehgriff 29, oder dergleichen, der
durch den Bediener ergriffen werden kann, um das Ventil um seine zentrale Achse
zu drehen, und besitzt einen Anzeigebalken 31, oder dergleichen, der sich
radial nach außen erstreckt und der teilweise die Wand 24 unterlegen
kann, wenn das Drehventil an seinem Ort montiert ist, wie dies in den
5 und 6 dargestellt ist.
Das Drehventil ist mit der Hand zwischen seiner EIN- und AUS-Position
drehbar. In der EIN-Position, die in 6 dargestellt
ist, führt unter Druck stehendes Wasser von dem offenen Gartenschlauch durch
einen Einlassdurchgang, der innerhalb des Kanals 14 angeordnet ist, und
durch einen Trägerflüssigkeitskanal 27, der, wie in der in gemeinsamen
Besitz befindlichen Anmeldung Nr. 60/515,416 offenbart ist, einen Venturi-Abschnitt
besitzt, der als ein sich stufenweise verringernder, innerer Durchmesser gebildet
ist, um so die Strömung der Trägerflüssigkeit in der EIN-Position
des Drehventils während deren Bewegung dort entlang zu begrenzen. Der Einlasskanal
besitzt in ähnlicher Weise einen Rohrabschnitt mit im Wesentlichen konstanten
Durchmesser, der größer als der kleinste Durchmesser des Venturi-Abschnitts
ist. An einem Übergang zwischen solchen Abschnitten befindet sich ein Einlasskanal
oder eine Öffnung (nicht dargestellt) von dem Gehäuse in Verbindung damit.
Ein solcher Kanal oder eine solche Öffnung steht, wie in der 6,378,785 dargestellt
ist, mit dem Tauchrohr in Verbindung, das sich in den Behälter hinein erstreckt.
Deshalb fällt, wenn die Trägerflüssigkeit entlang des Venturi-Abschnitts
strömt, der Trägerfluiddruck ab, wodurch das chemische Produkt entlang
des Tauchrohrs nach oben und durch den Produkteinlasskanal/die Öffnung in den
Trägerstrom gesaugt wird. Das chemische Produkt wird in den Trägerstrom
hineingezogen, so dass es sich damit mischt, und wird über das offene Ende
des Auslassdurchgangs (dargestellt in der 6,378,785) abgegeben, der in dem Gehäuse
in einer horizontalen Ausrichtung zu dem Kanal 27 in der Position der
6 angeordnet ist. Eine drehbare Düse (nicht dargestellt)
kann an dem vorderen Ende der Sprühanordnung vorgesehen werden, um die Strömung
der gemischten Flüssigkeit zu dem Ziel hin zu richten. Demzufolge ist das Drehventil
wahlweise innerhalb seiner Bohrung drehbar, um den Trägerflüssigkeits-Einlassdurchgang
innerhalb des Kanals 14 und die Flüssigkeitseinlassöffnung, die
in dem Gehäuse angeordnet ist, zu dem Auslassdurchgang, der in dem Gehäuse
in der EIN-Position der 6 angeordnet ist, zu verbinden.
Und das Ventil ist wahlweise zu seiner AUS-Position der 5
drehbar, in der der Trägerflüssigkeitseinlassdurchgang nicht mit der Flüssigkeitsprodukteinlassöffnung
verbunden ist. Wiederum sind die Details einer solchen wahlweisen EIN/AUS-Positionierung
des Drehventils im Detail in dem Patent 6,378,785 und in der Anmeldung 60/515,416
beschrieben. Eine weitere, detaillierte Beschreibung davon wird
deshalb nicht hier angegeben werden.
Die Behälterentlüftung ist, gemäß der Erfindung,
so vorgesehen, dass eine Entlüftungsöffnung 32 (1
und 7), die in dem Gehäuse vorgesehen ist, direkt
mit dem Inneren des Behälters in Verbindung steht und zu der Atmosphäre
hin offen ist. Die Entlüftungssteuerung entsprechend der Erfindung befindet
sich extern zu dem Drehventil und deren Querbohrung durch die Vorsehung eines Steuerelements
33, das im Detail in 2 dargestellt ist, das
in der Form eines gebogenen Kipphebels 34 vorliegen kann, der eine Entlüftungsstopfendichtung
35 an einem Ende besitzt. Und der Kipphebel kann an seiner äußeren
Kante 36 eine Nockenfläche 37 haben, die nahe dessen gegenüberliegendem
Ende gebildet ist.
Der Kipphebel kann zwischen seinen Enden ein Paar von sich nach außen
erstreckenden, beabstandeten Befestigungsflanschen 38 haben, um den gebogenen
Kipphebel an der Außenseite des Gehäuses parallel zu der zylindrischen
Querwand 39 davon zu befestigen, die die Querbohrung 22 bildet,
die das Drehventil aufnimmt. Und das Gehäuse kann einen Vorsprung
41 mit einem mit Stacheln versehenen äußeren Ende haben, das
sich, in der montierten Position des Entlüftungssteuerelements der
5 und 6, und wie dies
im Detail in 7 dargestellt ist, zwischen Flanschen
38 erstreckt, so dass sich dessen Stacheln 42 innerhalb von Arretierungen
43 an den Innenwänden der Flansche 38 erstrecken, um eine
schnelle und einfache, allerdings dennoch sichere, einschnappende Befestigung des
gebogenen Kipphebels an seinem Ort während der Montage zu erleichtern. In einer
solchen Position ist die Stopfendichtung 35 so angeordnet, um koaxial zu
der Entlüftungsöffnung 32 (7) zu
verlaufen. Und die innere Kante 44 des Kipphebels lagert sich, wenn er
an Ort und Stelle montiert ist, gegen einen Schwenkstift 45 an, der sich
radial nach außen von der zylindrischen Wand 39 des Gehäuses
erstreckt.
Im Betrieb lagert sich, wenn das Ventil zu seiner EIN-Position der
6 gedreht ist, die Unterseite 46 des Griffs
29, die sich radial nach außen von der zylindrischen Wand
39 des Gehäuses erstreckt, gegen die Nockenfläche 37
an, wie dies in angedeutetem Umriss in 7 dargestellt
ist, was zur Folge hat, dass sich der Kipphebel 44 des Entlüftungssteuerelements
um den Schwenkstift 45 schwenkt, was bewirkt, dass sich das Ende nach unten
bewegt und sich sein gegenüberliegendes Ende in eine Aufwärts-Richtung
bewegt, woraufhin sich die Entlüftungsstopfendichtung 35 von der Entlüftungsöffnung
32 weg bewegt, um dadurch die Entlüftung zu öffnen. Demzufolge
ist, in der EIN-Position des Ventils, die Entlüftung, die mit dem Inneren des
Behälters in Verbindung steht, zu der Atmosphäre hin offen, was ermöglicht,
das Produkt von dem Behälter durch die Venturi-Wirkung der strömenden
Trägerflüssigkeit angezogen zu werden, um dann durch Luft ersetzt zu werden,
um zu vermeiden, dass der Behälter kollabiert, um so in sonstiger Weise irgendeine
Beeinträchtigung des störungsfreien Betriebs der Sprüheinrichtung
zu vermeiden. Auch lagert sich, wenn der Bediener das Ventil zu seiner AUS-Position
der 5 dreht, die Unterseite 46 des Griff-Überhangs
gegen die äußere Kante 36 des Kipphebels an, was ihn, wie in
einer durchgezogenen Linie in 7 dargestellt ist, nach
unten um den Schwenkstift 45 so schwenkt, dass sich die Entlüftungsstopfendichtung
35 nun in einem dichtenden Eingriff mit dem Gehäuse 13, die
Entlüftungsöffnung 32 überlegend, befindet, um die Entlüftungsöffnung
geschlossen während der Zeit einer Aufbewahrung, eines Versands, oder einer
Nichtbenutzung abzudichten, um irgendeine Leckage des Produkts durch die Entlüftung,
wenn sich das Ventil in seiner AUS-Position befindet, zu vermeiden. Montageflansche
38 des Kipphebels erleichtern die vorstehend beschriebene Schwenkbewegung
des Kipphebels zwischen den EIN- und AUS-Positionen des Ventils ohne eine Beeinträchtigung.
Die Entlüftungskontrolle gemäß der Erfindung befindet
sich vollständig außerhalb des Drehventils und zu der Querbohrung des
Gehäuses, in der das Ventil aufgenommen ist. Der Kipphebel wird einfach an
seinem Platz an der Außenseite des Sprüheinrichtungsgehäuses während
der Montage einschnappend verbunden, was zulässt, dass er um den Stift
45, wie dies vorstehend beschrieben ist, geschwenkt werden kann, während
er sicher an seinem Ort gehalten ist, ohne die Wahrscheinlichkeit einer Verschiebung
während einer Benutzung der Sprühanordnung im Freien. Das Drehventil,
d. h. die Unterseite eines Überhangs des Drehgriffs, oder dergleichen, ist
so angeordnet, um sich gegen die äußere Kante 36 des Kipphebels
anzulagern, ebenso wie seine Nockenfläche an einem Ende, um eine Entlüftungsöffnung
und -schließung jeweils während der EIN- und AUS-Position des Ventils
unter den ausgewählten Drehbewegungen davon zu erreichen. Es ist darauf hinzuweisen,
dass, innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung, der Kipphebel in ähnlicher
Weise so angeordnet sein kann, dass sich die Nockenfläche an dem gegenüberliegenden
Ende zu demjenigen befindet, das dargestellt ist, wobei dieselben Bewegungen des
Kipphebels erreicht werden. Auch liegt es innerhalb des Bereichs der Erfindung,
dass andere, bekannte Äquivalente für den Kipphebel, ebenso wie für
den Armnocken und den Nockenstößel, substituiert werden könnten,
so lange wie ein solcher Mechanismus durch das Ventil betätigt wird, wenn dieses
so gedreht wird, um die Entlüftung während der EIN-Position des Ventils
und der AUS-Position des Ventils zu öffnen und zu schließen, und sich
die Entlüftungskontrolle vollständig außerhalb des Drehventils
und seiner Querbohrung befindet. Zum Beispiel könnte der Kipphebel so angeordnet
sein, um sich um eine Achse senkrecht zu derjenigen des Stifts 45 zu schwenken.
Oder andere, bekannte Maßnahmen, die innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung
liegen, könnten praktiziert werden.
Es ist offensichtlich, dass viele andere Modifikationen und Variationen
der vorliegenden Erfindung im Hinblick auf die vorstehenden Lehren möglich
sind. Es sollte deshalb verständlich sein, dass, innerhalb des Schutzumfangs
der beigefügten Ansprüche, die Erfindung in anderer Weise ausgeführt
werden kann, als dies ansonsten spezifisch beschrieben ist.
|
| Anspruch[de] |
Schlauchendsprühanordnung zum Anschließen an einen Flüssigproduktbehälter,
die Anordnung umfasst:
ein Gehäuse (13) mit einem Trägerflüssigkeitseinlassdurchgang
(14), einer Flüssigprodukteinlassöffnung und einem Ausströmungsdurchgang,
ein Drehventil (11), angebracht in einer Querbohrung (22) des
Gehäuses (13) und einen Flüssigkeitskanal (27) und einen
Produktkanal (28), der sich in den Flüssigkeitskanal (27)
öffnet, umfassend, wobei das Ventil (11) selektiv in der Bohrung (22)
drehbar ist, um in einer ersten selektiven Drehposition des Ventils (11)
den Trägerflüssigkeitseinlassdurchgang (14) und die Flüssigprodukteinlassöffnung
mit dem Ausströmungsdurchgang zu verbinden, wobei das Gehäuse (13)
extern zu der Queröffnung eine Einrichtung aufweist, die in der ersten Drehposition
(6) einen Entlüftungsweg (32) zwischen
dem Inneren des Behälters und der Atmosphäre definiert, und ist gekennzeichnet
durch eine Einrichtung, die extern zu dem Gehäuse (13) und dem Drehventil
(11) ist, zum Verschließen des Entlüftungswegs (32)
in einer zweiten selektiven Drehposition (5) des Ventils
(11), in der der Trägerflüssigkeitseinlassdurchgang (14)
ohne Verbindung mit dem Ausströmungsdurchgang ist.
Sprühanordnung nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung, die den
Entlüftungsweg definiert, eine Entlüftungsöffnung (32) umfasst.
Sprühanordnung nach Anspruch 1, wobei die Verschlusseinrichtung
eine bewegliche externe Entlüftungsstopfenanordnung umfasst und die Entlüftungsstopfenanordnung
(33) bevorzugt eine Entlüftungsstopfendichtung (35) umfasst,
die mit der Anordnung in den Entlüftungsweg (32) hinein und aus diesem
heraus bewegt werden kann.
Sprühanordnung nach Anspruch 3, wobei das Drehventil (11)
zum Verschließen der Entlüftung (32) in der zweiten Drehposition
des Ventils (11) in die Entlüftungslochstopfenanordnung (33)
eingreift, die Entlüftungsstopfenanordnung (33) bevorzugt einen Kipphebel
(34) mit einer Entlüftungsstopfendichtung (35) enthält
und der Kipphebel (34) schwenkbar an dem Gehäuse (13) angebracht
ist, um die Entlüftungsstopfendichtung (35) in der zweiten Drehposition
in den Entlüftungsweg (32) zu bewegen.
Sprühanordnung nach Anspruch 1, wobei die Verschlusseinrichtung
(35) einen schwenkbar an dem Gehäuse (13) angebrachten Kipphebel
(34) umfasst, das Ventil (11) in den Kipphebel (34) eingreift,
um eine Entlüftungsstopfendichtung (35) auf dem Hebel in der ersten
und der zweiten Drehposition des Ventils (11) jeweils in den Entlüftungsweg
und aus diesem heraus zu bewegen, und die Einrichtung, die den Entlüftungsweg
definiert, bevorzugt eine Entlüftungsöffnung (32) umfasst, die
abhängig von der Schwenkbewegung des Kipphebels (34) geöffnet
und geschlossen wird.
Sprühanordnung nach Anspruch 1, wobei das Ventil (11)
einen Griff (29) zum Drehen desselben hat, die Verschlusseinrichtung eine
Entlüftungsstopfenanordnung (35) umfasst, die extern an dem Gehäuse
(13) drehbar angebracht ist, der Ventilgriff (29) in die Stopfenanordnung
(33) eingreift, um diese in der ersten und der zweiten Drehposition des
Ventils (11) jeweils in den Entlüftungsweg und aus diesem heraus zu
schwenken, die Entlüftungsstopfenanordnung (33) bevorzugt einen Kipphebel
(34) und eine Entlüftungsstopfendichtung (35) enthält
und der Ventilgriff (29) in den Kipphebel (34) eingreift, um die
Entlüftungsstopfendichtung (35) in den Entlüftungsweg (32)
und aus diesem heraus zu bewegen.
Sprühanordnung nach Anspruch 2, wobei die Verschlusseinrichtung
einen Kippehebel (34) umfasst, der extern an dem Gehäuse (13)
schwenkbar angebracht ist, und ein Verlängerungsstück auf dem Ventil (11)
in den Kipphebel (34) eingreift, um eine Entlüftungsstopfendichtung
(35) auf dem Hebel in der zweiten und ersten Drehposition des Ventils (11)
jeweils in die Entlüftungsöffnung (32) und aus dieser heraus
zu bewegen.
Sprühanordnung nach Ansprach 5, wobei das Gehäuse (13)
einen sich radial erstreckenden vorstehenden Teil (45) hat, der unter dem
Kipphebel (34) liegt, um die Schwenkbewegung davon bereitzustellen.
Sprühanordnung nach Anspruch 5, wobei die Entlüftungsstopfendichtung
(32) nahe von einem Ende des Hebels (34) angeordnet ist und nahe
einem gegenüberliegenden Ende des Hebels (34) eine Nockeneinrichtung
(37) für den Eingriff durch das Ventil (11) in der ersten
Drehposition davon angeordnet ist.
Sprühanordnung nach Anspruch 5, wobei das Gehäuse
(13) einen sich radial erstreckenden Schwenkzapfen (45) hat, in
den durch den Kipphebel (34) eingegriffen wird, um die Schwenkbewegung
davon zu unterstützen, und der Kipphebel (34) bevorzugt beweglich
an dem Gehäuse (13) auf dem Schwenkzapfen (45) angebracht
ist, um die Schwenkbewegung davon zu unterstützen.
Sprühanordnung nach Anspruch 2, wobei die Verschlusseinrichtung
eine Entlüftungsstopfenanordnung umfasst, die einen Entlüftungsstopfen
(35) zum Öffnen und Verschließen der Entlüftung (32)
hat, die Verschlusseinrichtung bevorzugt einen Kipphebel (34) mit einem
Entlüftungsstopfen (35) zum Öffnen und Verschließen der
Entlüftung (32) hat und der Kipphebel (34) bevorzugt eine
Nockenfläche (37) hat, in die durch das Ventil (11) eingegriffen
werden kann, um Kipphebelarmbewegung herbeizuführen.
Sprühanordnung nach Anspruch 10, wobei das Ventil (11)
einen Drehgriff (29) hat, der in Eingriff mit der Entlüftungsregelungseinrichtung
(33) steht, um bei Ventildrehung Bewegung davon herbeizuführen.
Sprühanordnung nach Anspruch 11, wobei das Ventil (11)
einen Drehgriff (29) hat, der mit der Nockenfläche (37) in
Eingriff steht, um Bewegung des Kipphebels (34) herbeizuführen.
Sprühanordnung nach Anspruch 10, wobei das Ventil (11)
einen externen vorstehenden Teil hat, der in die Entlüftungsregelungseinrichtung
(33) eingreift, um die Bewegung davon herbeizuführen.
Sprühanordnung nach Anspruch 11, wobei das Ventil (11)
einen externen vorstehenden Teil hat, der in den Kipphebel (34) eingreift,
um die Bewegung davon herbeizuführen.
Sprühanordnung nach Anspruch 11, wobei das Ventil (11)
eine Einrichtung hat, die einen Schlepphebel in Eingriff mit der Nockenfläche
(37) definiert, um den Kipphebel (34) in die Position, in der
die Entlüftung offen ist, zu bewegen.
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