Es besteht ein ständiger Bedarf an flammhemmendem Gewebe, auf
das auch als auf feuerfestes Gewebe verwiesen wird, das zur Herstellung von Kleidung
verwendet werden kann, die für Menschen geeignet ist, die in der Nähe
von Flammen, hohen Temperaturen oder Funkenflug von elektrischen Lichtbogen arbeiten.
Außer seiner ausgezeichneten Wärmeleistung sollte ein wirksames flammhemmendes
Gewebe haltbar und bequem und mit geringem Kostenaufwand herstellbar sein. Obwohl
aus inhärent flammhemmenden Fasern hergestellte Gewebe für Schutzkleidung
sehr nützlich gewesen sind, sind bestimmte Merkmale dieser Fasern mit Problemen
behaftet. So können diese Fasern zum Beispiel schwer färbbar sein, unbequeme
Gewebetexturen bereitstellen und teuer sein. Um diese Probleme anzusprechen, wurden
inhärent flammhemmende Fasern mit aus anderen Materialien hergestellten Fasern
gemischt. Das Mischen von Fasern kann zum Erhalt eines Endgewebes verwendet werden,
das die vorteilhaften Merkmale von jedem der konstituierenden Fasern in sich vereinigt.
Derartige Mischungen werden jedoch häufig auf Kosten von Haltbarkeit und Wärmeleistung
erreicht.
Bestimmte aus diesen Mischungen hergestellte Fasermischungen und Gewebe
sind im Stand der Technik bekannt. US-Patent Nr. 4920000 (Green), erteilt am 24.
April 1990, offenbart zum Beispiel ein haltbares, wärmebeständiges Gewebe,
das bestimmte Mischungen aus Baumwolle, Nylon und wärmebeständigen Fasern
umfasst. US-Patent Nr. 4970111 (Smith, jr.), erteilt am 13. November 1990, offenbart
ein feuerfestes Gewebe, das eine Mischung aus Chlor enthaltenden Polymerfasern,
Polyacrylnitrilfasern und ein feuerhemmendes Polyester-Bindemittel umfasst. US-Patent
Nr. 5503916 (Ichibori et al.), erteilt am 2. April 1996, offenbart flammhemmende
Kleidung, die Natur- oder Chemiefasern und eine Polymerfaser, die Antimon- und Halogenverbindungen
enthält, umfasst. US-Patent Nr. 6132476 (Lunsford et al.), erteilt am 17. Oktober
2000, offenbart gefärbte Gewebemischungen, enthaltend inhärent flammhemmende
Fasern und flammhemmende Zellulosefasern, enthaltend eine flammhemmende Verbindung.
US-Patent Nr. 6254988 B1 (Zhu et al.), erteilt am 3. Juli 2001, offenbart ein Gewebe,
das sich aus bestimmten Mischungen aus Baumwoll-, Nylon- und para-Aramidfasern zusammensetzt,
das bequem, schnittbeständig und abriebfest ist. Die Veröffentlichung
der US-Patentanmeldung Nr. 2001/0009832 A1 (Shaffer et al.), veröffentlicht
am 26. Juli 2001, offenbart ein flammhemmendes Gewebe, das verschiedenartige Kett-
und Schussgarne umfasst, worin die Kettgarne Stapel- oder Filamentfasern umfassen
und einen „Limiting Oxygen Index" von mindestens 27 aufweisen, die Schussgarne
Naturfasern umfassen, und das Verhältnis von einzelnen Kett- zu Schussgarnfäden
im Gewebe mindestens 1,0 beträgt. US-Patent Nr. 6547835 B1 (Lunsford et al.),
erteilt am 15. April 2003, offenbart ein Verfahren zum Färben flammhemmender
Gewebe.
Aus den vorstehend besprochenen Fasermischungen und Garnen hergestellte
Gewebe sind entweder natürlich mit schlechter Abriebfestigkeit behaftet oder
machen sich, wie in US-Patent Nr. 4920000 (Green), erteilt am 24. April 1990, offenbart
ist, einen hohen Prozentsatz an Baumwollfasern, die eine sehr geringe Abriebfestigkeit
aufweisen, zu Nutze. Feuerschutzkleidung und -kleidungsstücke werden in der
Regel in harschen Umgebungen verwendet, folglich ist jedwede Verbesserung der Abriebfestigkeit
der für diese Kleidungsstücke verwendeten Gewebe wichtig und erwünscht.
Es besteht deshalb ein Bedarf an flammhemmenden Fasermischungen, Garnen und Geweben,
die eine verbesserte Abriebfestigkeit aufweisen.
GB-Patentanmeldung GB 2152542
(C C Developments Ltd.), veröffentlicht am 7. August 1985, offenbart ein feuerhemmendes
Gewebe, hergestellt durch Auswählen aus bekannten feuerhemmenden Fasern ein
Gemisch von Fasern, Herstellen von mindestens zwei Gewebekomponenten aus verschiedenen
Kombinationen von diesen Fasern, Zuordnen dieser ausgewählten Fasern zu den
Komponenten und Assemblieren dieser Komponenten zu einem Gewebe. Gewebe, die ein
Gemisch aus drei verschiedenen Fasern umfassen, von denen jede aus der Gruppe ausgewählt
ist, bestehend aus Aramidfaser, Modacrylfaser, feuerhemmender Polyesterfaser und
feuerhemmender Viskosefaser, werden beschrieben und können gestrickt, gewebt
oder nicht gewebt sein.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß dem erfindungsgemäßen Zweck, wie hierin
verkörpert und breit gefächert beschrieben, ist der Gegenstand der Erfindung
eine innige Mischung aus Stapelfasern, umfassend 10 bis 75 Gewichtsteile von mindestens
einer Aramid-Stapelfaser, 15 bis 80 Gewichtsteile von mindestens einer Modacryl-Stapelfaser
und 5 bis 30 Gewichtsteile von mindestens einer Polyamid-Stapelfaser.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
ist der Gegenstand der Erfindung eine innige Mischung aus Stapelfasern, umfassend
20 bis 40 Gewichtsteile von mindestens einer Aramid-Stapelfaser, 50 bis 80 Gewichtsteile
von mindestens einer Modacryl-Stapelfaser und 15 bis 20 Gewichtsteile von mindestens
einer Polyamid-Stapelfaser.
In einer anderen Ausführungsform stellt der Gegenstand der Erfindung
eine der vorstehend beschriebenen innigen Mischungen dar, worin die mindestens eine
Aramid-Stapelfaser Poly(metaphenylen-isophthalamid) darstellt und die mindestens
eine Modacryl-Stapelfaser ein Copolymer aus Acrylnitril und Vinylidenchlorid darstellt.
Die erfindungsgemäße Modacryl-Stapelfaser enthält bevorzugt
ein Antimon-Additiv. Das bevorzugte Antimon-Additiv stellt ein Antimonoxid dar.
Die erfindungsgemäßen innigen Mischungen können zur
Herstellung eines Garns verwendet werden, das wiederum zur Herstellung eines flammhemmenden
Gewebes zur Verwendung in flammhemmenden Artikeln, wie zum Beispiel Kleidung, verwendet
werden kann.
Ein weiterer erfindungsgemäßer Anwendungsbereich geht aus
der hierin nachstehend gegebenen ausführlichen Beschreibung hervor. Man sollte
jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die ausführliche Beschreibung und die spezifischen
Beispiele, während sie erfindungsgemäße Ausführungsformen anzeigen,
lediglich anhand der beispielhaften Erläuterung gegeben werden, weil vom Fachmann
anhand dieser ausführlichen Beschreibung verschiedene sich im Gedanken und
Umfang der Erfindung befindende Änderungen und Modifikationen erkannt werden.
Man sollte zur Kenntnis nehmen, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende ausführliche Beschreibung lediglich beispielhaft und
erläuternd sind und die wie beanspruchte Erfindung nicht einschränken.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Es besteht ein ständiger Bedarf an Fasermischungen, aus denen
flammhemmende Gewebe, auf die auch als feuerfeste Gewebe verwiesen wird, hergestellt
werden können, die zur Herstellung von Kleidung und anderen Artikeln verwendet
werden können, die für Menschen geeignet sind, die in der Nähe von
Flammen, hohen Temperaturen oder Funkenflug von elektrischen Lichtbogen und dergleichen
arbeiten. Erhebliche Bemühungen wurden zur Steigerung der Wirksamkeit solcher
Fasermischungen und des sich ergebenden Gewebes unternommen, während ihr Komfort
und ihre Haltbarkeit aufrechterhalten oder verbessert und ihre Gesamtkosten reduziert
werden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt genau einen derartigen Fortschritt
im Bereich der flammhemmenden Kleidungsstücke dar.
Eine erfindungsgemäße innige Mischung aus Stapelfasern umfasst
Aramidfasern, Modacrylfasern und Polyamidfasern. Die Anteile von jeder Komponente
sind zum Erreichen der notwendigen Kombination von physikalischen Qualitäten
wichtig. Unter „inniger Mischung" versteht man, dass zwei oder mehr Faserklassen
vor dem Spinnen eines Garns gemischt werden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ist die Bildung der innigen Mischung durch Kombination von Aramidfasern, Modacrylfasern
und Polyamidfasern in der Faserform und dann Spinnen zu einem einzelnen Garnstrang.
Unter „Garn" versteht man ein Assemblieren von gesponnenen oder zusammengedrehten
Fasern zur Bildung eines kontinuierlichen Stranges, der zum Weben, Stricken, Umklöppeln
oder Flechten verwendet oder anderweitig zu einem textilen Flächengebilde oder
Gewebe hergestellt werden kann. Derartige Garne können mittels üblicher
Verfahren zum Spinnen von Stapelfasern zu Garnen, wie zum Beispiel durch Ringspinn-
oder Luftspinnverfahren bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel das Luftdüsenspinnen
nach Murata, bei dem Luft zum Drehen des Stapels zu einem Garn verwendet wird, hergestellt
werden.
Die erfindungsgemäße innige Mischung der Stapelfasern schließt
Aramidfasern ein, die inhärent flammhemmend sind. Unter „Aramidfaser"
versteht man eine oder mehr Fasern, die aus einem oder mehr aromatischen Polyamid(en)
hergestellt sind, worin mindestens 85 % der Amid-(-CONH-)Verknüpfungen direkt
an zwei aromatische Ringe gebunden sind. Aromatische Polyamide werden durch Reaktionen
von aromatischen Disäurechloriden mit aromatischen Diaminen zur Herstellung
von Amid-Verknüpfungen in einem Amid-Lösungsmittel gebildet. Aramidfasern
können durch Trocken- oder Nassspinnen unter Verwendung jedweder Anzahl von
Verfahren gebildet werden, US-Patente Nr. 3063966; 3227793; 3287324; 3414645; 3869430;
3869429; 3767756; und 5667743 stehen jedoch erläuternd für nützliche
Spinnverfahren zur Herstellung von Fasern, die erfindungsgemäß verwendet
werden könnten.
Aramidfasern stehen in der Regel in zwei distinkten Klassen zur Verfügung,
nämlich als meta-Aramidfasern bzw. m-Aramidfasern, wobei sich eine von denen
aus Poly(metaphenylen-isophthalamid) zusammensetzt, auf das auch als auf MPD-I verwiesen
wird, und para-Aramidfasern bzw. p-Aramidfasern, wobei sich eine von denen aus Poly(paraphenylen-terephthalamid)
zusammensetzt, auf das auch als auf PPD-T verwiesen wird. Meta-Aramidfasern sind
derzeit von E.I. du Pont de Nemours, Wilmington, Delaware, in mehreren Formen unter
dem Warenzeichen NOMEX® erhältlich: NOMEX T-450®
stellt 100 % meta-Aramid dar; NOMEX T-455® stellt eine Mischung
aus 95 % NOMEX® und 5 % KEVLAR® (para-Aramid) dar;
und NOMEX IIIA® (auch bekannt als NOMEX T-462®)
stellt 93 % NOMEX®, 5 % KEVLAR® und 2 % Carbon-Core-Nylon
dar. Außerdem sind meta-Aramidfasern unter den Warenzeichen CONEX®
und APYEIL® erhältlich, die von der Fa. Teijin, Ltd., Tokio,
Japan bzw. der Fa. Unitika, Ltd., Osaka, Japan, hergestellt werden. Para-Aramidfasern
sind derzeit unter den Warenzeichen KEVLAR® von E.I. du Pont de
Nemours, Wilmington, Delaware, und TWARON® von der Fa. Teijin Ltd.,
Tokio, Japan, erhältlich. Für die Zwecke hierin wird die TECHNORA®-Faser,
die von der Fa. Teijin Ltd., Tokio, Japan, erhältlich ist und aus Copoly(p-phenylen/3,4'-Diphenylester-terephthalamid)
hergestellt wird, als eine para-Aramidfaser angesehen.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform stellt mindestens
eine Aramid-Stapelfaser Poly(metaphenylen-isophthalamid) dar.
Die erfindungsgemäße innige Mischung von Stapelfasern schließt
auch Modacrylfasern ein. Modacrylfasern stellen künstliche Fasern dar, worin
die faserbildende Substanz jedwedes langkettige synthetische Polymer darstellt,
das sich aus weniger als 85 Gew.-%, aber mindestens 35 Gew.-%, Acrylnitril-(-CH2CH[CN]-)x-Einheiten,
darstellt. Modacrylfasern werden aus Harzen hergestellt, die Copolymere (Kombinationen)
aus Acrylnitril- und Halogen-enthaltenden Verbindungen, wie zum Beispiel Vinylchlorid,
Vinylidenchlorid oder Vinylbromid darstellen. Modacrylfasern sind inhärent
flammhemmend, weil sie mit diesen anderen Verbindungen, wie zum Beispiel Vinylchlorid,
Vinylidenchlorid oder Vinylbromid, copolymerisiert sind. Modacrylfasern sind gewerblich
unter verschiedenen Warenzeichen, wie zum Beispiel Protex® (ACN/Polyvinylidenchlorid-Copolymer)
erhältlich, das von der Kaneka Corporation, Osaka, Japan, bezogen werden kann.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform stellt die
mindestens eine Modacrylfaser ein Copolymer aus Acrylnitril und Vinylidenchlorid
dar.
Die erfindungsgemäßen Modacryl-Stapelfasern enthalten bevorzugt
ein Antimon-Additiv. Das bevorzugte Antimon-Additiv stellt ein Antimonoxid dar,
das bevorzugt in einer größeren Menge als 2 Gew.-% zugefügt wird.
Die erfindungsgemäße innige Mischung von Stapelfasern schließt
auch Polyamidfasern ein. Unter „Polyamidfasern" versteht man eine oder mehr
Faser(n) aus einem oder mehr aliphatischen Polyamid-Polymeren, auf die generisch
als auf Nylon verwiesen wird. Beispiele schließen folgende ein: Polyhexamethylen-adipamid
(Nylon 66), Polycaprolactam (Nylon 6), Polybutyrolactam (Nylon 4), Poly(9-aminononansäure)
(Nylon 9), Polyenantholactam (Nylon 7), Polycapryllactam (Nylon 8) und Polyhexamethylen-sebacamid
(Nylon 6, 10). Nylonfasern werden im Allgemeinen durch Extrusion einer Schmelze
des Polymers durch eine Kapillare in ein gasförmiges erstarrendes Medium gesponnen.
Wenn Nylon die Polyamidfaser in der innigen Mischung von ein Garn bildenden Stapelfasern
darstellt, wird ein solches Garn bevorzugt als das Kettgarn verwendet, wenn ein
Gewebe zur Förderung des Schutzes gegen den Abrieb einer weichen Oberfläche
im fertiggestellten Gewebe oder aus einem solchen Gewebe hergestellten Kleidungsstück
gebildet wird. In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform, wenn Nylon
auf diese Weise zur Herstellung von erfindungsgemäßen Geweben oder Kleidungsstücken
verwendet wird, wird erwartet, dass die erfindungsgemäßen Gewebe oder
Kleidungsstücke eine mehr als 10 % höhere Abriebfestigkeit im Vergleich
zu ähnlichen Geweben ohne Nylon aufweisen, wie in Zyklen bis zum Versagen gemäß
der nachstehend beschriebenen Abriebfestigkeitsprüfung gemessen wurde. Zu viel
Nylon in einem Gewebe führt jedoch dazu, dass das Gewebe steif wird und Schmiegsamkeit
verliert, wenn das Gewebe kurz hohen Temperaturen ausgesetzt wird.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die
Nylonfaser eine lineare Dichte von 1 bis 3 dtex auf. In einer anderen Ausführungsform
weist die Nylonfaser eine lineare Dichte von 1 bis 1,5 dtex auf. In einer noch anderen
Ausführungsform weist die Nylonfaser eine lineare Dichte von ca. 1,1 dtex auf.
Die erfindungsgemäße innige Mischung von Stapelfasern kann
zur Herstellung von flammhemmenden Garnen und Geweben verwendet werden. Diese Garne
und Gewebe können zur Herstellung von flammhemmenden Artikeln, wie zum Beispiel
flammhemmenden Kleidungsstücken und Kleidung verwendet werden, die für
Feuerwehrleute und andere Arbeiter, die sich in näherer Umgebung von Flammen,
hohen Temperaturen oder Funkenflug von elektrischen Lichtbogen
aufhalten, besonders nützlich sind. Im Allgemeinen versteht man unter „flammhemmend",
dass das Gewebe keine Flammen in Luft unterstützt, nachdem es mit einer Flamme
für eine kurze Zeitdauer in Kontakt kommt. Genauer gesagt, kann "flammhemmend"
in Bezug auf die nachstehend beschriebene vertikale Flammprüfung definiert
werden. Flammhemmende Gewebe weisen nach einer 12-sekündigen Exposition gegenüber
einer Flamme bevorzugt eine Verkohlungslänge von weniger als sechs Inches auf.
Die Begriffe „flammhemmend", „flammfest", „feuerhemmend" und
„feuerfest" werden in der Industrie miteinander austauschbar verwendet, und
die Verweise auf erfindungsgemäße „flammhemmende" Verbindungen,
Fasern, Garne, Gewebe und Kleidungsstücke könnten genau so als „flammfest",
„feuerhemmend" oder „feuerfest" beschrieben werden.
Stapelfasern zur Verwendung beim Spinnen von Garnen sind im Allgemeinen
von einer bestimmten Lange und einer bestimmten linearen Dichte. Zur erfindungsgemäßen
Verwendung können synthetische Fasern mit Stapellängen von 2,5 bis 15
cm (1 bis 6 Inches) und so lang wie 25 cm (10 Inches) verwendet werden, und Längen
von 3,8 bis 11,4 cm (1,5 bis 4,5 Inches) sind bevorzugt. Es wurde gefunden, dass
aus solchen Fasern hergestellte Garne, die Stapellängen von weniger als 2,5
cm aufweisen, übermäßig hohe Drehungsgrade erforderlich machen, um
die Festigkeit zur Verarbeitung aufrechtzuerhalten. Aus solchen Fasern hergestellte
Garne mit Stapellängen von mehr als 15 cm, sind aufgrund der Tendenz, dass
lange Stapelfasern verknäult und brüchig werden, was in kurzen Fasern
resultiert, schwerer herzustellen. Die synthetischen Stapelfasern können, wie
für den jeweiligen bestimmten Zweck erwünscht, gekräuselt oder nicht
gekräuselt werden. Die erfindungsgemäßen Stapelfasern werden im Allgemeinen
durch Schneiden von Endlosfasern auf bestimmte prädeterminierte Längen,
hergestellt. Stapelfasern können jedoch auch durch andere Mittel, wie zum Beispiel
durch Streckreißen, hergestellt werden, und Garne können aus diesen Fasern
ebenso wie aus vielen verschiedenen oder aus einer Verteilung verschiedener Stapelfaserlängen
hergestellt werden.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform kann das
erfindungsgemäße Garn zur Herstellung eines flammhemmenden Gewebes, bei
dem es sich um ein durch Weben, Stricken oder eine anderweitige Kombination des
erfindungsgemäßen Garns hergestelltes textiles Flächengebilde handelt,
verwendet werden. Flammhemmende Gewebe können mit einem Kettgarn, umfassend
die erfindungsgemäßen Garne, mit Schussgarn, umfassend die erfindungsgemäßen
Garne oder mit sowohl Kett- als auch Schussgarnen, umfassend die erfindungsgemäßen
Garne, konstruiert werden. Wenn für Gewebe das erfindungsgemäße Garn
in nur einer Richtung verwendet wird (d. h. als nur Schuss- oder nur Kettgarn),
können, je nach den gewünschten Gewebemerkmalen, andere geeignete Garne
in der anderen Richtung verwendet werden. Für die beste Abriebfestigkeit wird
das erfindungsgemäße Garn in der Kettrichtung verwendet, da Kettgarn in
der Regel den größten Teil der direkten Kontaktoberfläche eines Gewebes
bildet. Dies lässt sich in eine bessere Abriebleistung der äußeren
Oberfläche des Gewebes in Form eines Kleidungsstückes übertragen.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform weist das
flammhemmende Gewebe ein Grundgewicht von 136-509 g/m2 (4 bis 15 Ounces
pro Quadratyard) auf. In einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform
weist das flammhemmende Gewebe ein Grundgewicht von 187-373 g/m2 (5,5
bis 11 Ounces pro Quadratyard) auf. Derartige Gewebe können zu Kleidungsstücken,
wie zum Beispiel Hemden, Hosen, Schutzanzügen, Schürzen, Jacken oder jedweder
anderen ein- oder mehrschichtigen Form des Schutzes vor Stichflammen oder einem
elektrischen Lichtbogen hergestellt werden.
Die erfindungsgemäßen Artikel werden nachstehend unter Bezugnahme
auf die Arbeitsbeispiele weiter beschrieben. Man sollte jedoch zur Kenntnis nehmen,
dass das erfindungsgemäße Konzept in keiner Weise durch diese Beispiele
eingeschränkt wird.
PRÜFVERFAHREN
Die folgenden Prüfverfahren werden in den folgenden Beispielen
verwendet.
Die vorausgesagte Schutzleistung eines Gewebes bei Wärme und
Flammen wurde unter Verwendung der „Wärmeschutzleistungsprüfung"
(NFPA 2112) gemessen. Eine Flamme wurde auf ein Gewebestück gerichtet, das
in horizontaler Position bei einem spezifizierten Wärmefluss (in der Regel
84 kW/m2) aufgezogen wurde. Die Prüfmessungen der übertragenen
Wärmeenergie von der Quelle durch den Probekörper unter Verwendung eines
Kupfer-Kalorimeters („Copper Slug Calorimeter") mit keinem Abstand zwischen
dem Gewebe und der Wärmequelle. Der Prüfendpunkt war gekennzeichnet durch
die Zeit, die erforderlich war, um eine vorausgesagte Brandverletzung der Haut zweiten
Grades unter Verwendung eines von Stoll & Chianta, „Transactions
New York Academy Science", 1971, 33, S. 649, entwickelten vereinfachten Modells
zu erlangen. Der einem Probekörper in dieser Prüfung zugeteilte Wert,
der als der „TPP-Wert" bezeichnet wird, stellt die Gesamtwärmeenergie
dar, die zur Erlangung des Endpunktes erforderlich ist, oder die direkte Expositionszeit
gegenüber der Wärmequelle bis zur vorausgesagten Brandverletzung multipliziert
mit dem inzidenten Wärmefluss. Höhere TPP-Werte bezeichnen eine bessere
Isolationsleistung.
VERTIKALE FLAMMPRÜFUNG (VERTICAL FLAME TEST)
Die „vertikale Flammprüfung" (ASTM D6413) wird im Allgemeinen
als eine Screening-Prüfung zur Bestimmung verwendet, ob ein Gewebe brennt,
als ein Prädiktor dafür, ob ein Bekleidungsstück irgendwelche flammhemmenden
Eigenschaften besitzt. Gemäß der Prüfung wurde ein 75 × 300
mm (3 × 12 in.) großes Gewebestück vertikal aufgezogen, und es wurde
eine spezifizierte Flamme zwölf Sekunden auf seine untere Kante aufgebracht.
Die Reaktion des Gewebes auf die Flammenexposition wurde aufgezeichnet. Die Länge
des Gewebes, das verbrannt oder verkohlt war, wurde gemessen. Die Nachflammzeit
(d. h. das Weiterbrennen des Gewebestücks nach Entfernung der Prüfflamme)
und die Nachglühzeit (gekennzeichnet durch Schwelen des Gewebestücks nach
Entfernung der Prüfflamme) wurden auch gemessen. Außerdem wurden Beobachtungen
in Bezug auf das Schmelzen und Tropfen aus dem Gewebestück aufgezeichnet. Die
auf diesem Verfahren basierende Spezifikationen für das Bestehen/Nichtbestehen
sind für industrielle Arbeitskleidung, die Einsatzausrüstung für
Feuerwehrleute und flammhemmende Feuerwachenkleidung und Kleidung für das Militär
bekannt. Gemäß den Industrienormen kann ein Gewebe als flammhemmend oder
feuerfest angesehen werden, wenn es eine Verkohlungslänge von weniger als 150
mm (6 in.) nach einer 12-sekündigen Exposition gegenüber einer Flamme
aufweist.
ABRIEBFESTIGKEITSPRÜFUNG
Die Abriebfestigkeit wurde unter Verwendung des Verfahrens nach ASTM
D3884, mit einem H-18-Rad, einer Belastung mit 500 g an einem Abriebfestigkeitsmeter
nach Taber gemessen, das von der Fa. Teledyne Taber, 455 Bryant St., North Tonawanda,
N.Y. 14120, erhältlich ist. Die Abriebfestigkeit nach Taber wurde als Zyklen
bis zum Versagen berichtet.
REIßFESTIGKEITSPRÜFUNG
Die Reißfestigkeitsmessung basiert auf ASTM D 5587. Die Reißfestigkeit
von textilen Flächengebilden wurde anhand des Trapez-Verfahrens unter Verwendung
einer aufzeichnenden Zugfestigkeitsprüfmaschine des CRE-Typs (Constant Rate
of Extension-Typs) gemessen. Die Reißfestigkeit, wie anhand dieses Prüfverfahrens
gemessen, macht erforderlich, dass der Riss vor dem Prüfen initiiert wird.
Der Probekörper wurde im Zentrum der kleinsten Grundfläche des Trapezes
eingeschlitzt, um den Riss zu beginnen. Die nicht parallelen Seiten des markierten
Trapezes wurden in parallel laufenden Klemmbacken der Zugfestigkeitsprüfmaschine
festgeklemmt. Die Trennung der Klemmbacken wurde zum Aufbringen einer Kraft kontinuierlich
vergrößert, um das Weiterreißen quer durch den Probekörper herbeizuführen.
Zur gleichen Zeit wurde die sich entwickelnde Kraft aufgezeichnet. Die Kraft zum
Weiterreißen wurde anhand autograpischer Bandschreiber oder Mikroprozessor-Datenerfassungsysteme
berechnet. Für die Trapez-Reißfestigkeit wurden zwei Berechnungen bereitgestellt:
Die Einzelkraftspitze und der Durchschnitt der fünf höchsten Kraftspitzen.
Für die hier angegebenen Beispiele wurde die Einzelkraftspitze verwendet.
GRAB-ZUGFESTIGKEITSPRÜFUNG AN GEWEBEN
Die Grab-Zugfestigkeitsmessung, bei der es sich um eine Bestimmung
der Reißfestigkeit und Dehnung des Gewebes oder anderer Flächengebilde
handelt, basieren auf ASTM D5034. Ein 100 mm (4,0 in.) breiter Probekörper
wurde zentral in Klemmen einer Zugfestigkeitsprüfmaschine eingespannt und eine
Kraft aufgebracht, bis der Probekörper zerriss. Die Werte für die Reißkraft
und die Dehnung des Probekörpers wurden von Maschinenskalen oder einem mit
der Prüfmaschine verbundenen Computer erhalten.
BEISPIELE
Beispiel 1 stellt ein erfindungsgemäßes Gewebe, umfassend
eine erfindungsgemäße innige Mischung, sowohl für die Kett- als auch
Schussgarne dar. Beispiel 2 stellt ein erfindungsgemäßes Gewebe, umfassend
eine erfindungsgemäße innige Mischung für das Kettgarn und eine innige
Mischung aus Aramid und Modacryl für das Schussgarn, dar. Vergleichsbeispiel
A stellt kein erfindungsgemäßes Gewebe dar, sondern umfasst anstelle dessen
eine innige Mischung aus Aramid und Modacryl, mit keinem Nylon, sowohl für
die Kett- als auch Schussgarne. Im Folgenden finden sich ausführlichere
Beschreibungen von diesen Beispielen, gefolgt von den Prüfergebnissen für
jedes Beispiel.
BEISPIEL 1
Es wurde ein bequemes und haltbares Gewebe mit ringgesponnenen Kett-
und Schussgarnen, umfassend eine innige Mischung aus Nomex® Typ
462, Modacryl und Nylon, hergestellt. Nomex® Typ 462 stellt 93 %
Poly(m-phenylen-isophthalamid) (MPD-I), 5 % Poly(p-phenylen-terephthalamid) (PPD-T)
und 2 % statische dissipative Fasern (Typ P-140, erhältlich von E.I. du Pont
de Nemours, Wilmington, Delaware) dar. Die Modacrylfasern in diesem Beispiel stellten
ACN/Polyvinylidenchlorid-Copolymer (erhältlich unter dem Warenzeichen Protex®,
von der Kaneka Corporation, Osaka, Japan) dar, und das verwendete Nylon stellte
Polyhexamethylenadipamid dar.
Ein Vorgarn einer Picker-Mischung aus 35 Gew.-% Nomex®
Typ 462, 50 Gew.-% des Modacryls und 15 Gew.-% des Nylons wurde hergestellt und
mittels des üblichen Baumwollsystems unter Verwendung einer Ringspinnmaschine
zu einem gesponnenen Garn mit einem „Twist Multiplier" von 3,7 verarbeitet.
Das auf diese Weise hergestellte Garn stellte ein einfaches Garn von 24,6 tex (Baumwollnummer
24) dar. Zwei einfache Garne wurden dann an einer Fachmaschine zur Herstellung eines
Zweifach-Garns zur Verwendung als ein Kettgarn gefacht. Unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens und der gleichen Drehung und des gleichen Mischungsverhältnisses
wurde ein einfaches Garn von 32,8 tex (Baumwollnummer 18) hergestellt, und dann
wurden diese beiden Garne zur Verwendung als ein Schussgarn gefacht.
Die Nomex®-/Modacryl-/Nylongarne wurden in einer Schützenwebmaschine
in einer Köperkonstruktion von 3 × 1 als Kette und Schuss verwendet. Das
Rohköpergewebe wies eine Konstruktion von 24 Kettfaden × 15 Schussfäden
pro cm (60 Kettfäden × 39 Schussfäden pro Inch) und ein Grundgewicht
von 271,3 g/m2 (8 oz/yd2) auf. Das wie vorstehend beschrieben
hergestellte Rohköpergewebe wurde in heißem Wasser gereinigt und unter
niedriger Spannung getrocknet. Das gereinigte Gewebe wurde dann unter Verwendung
eines Säurefarbstoffs gefärbt. Danach wurde das fertigbearbeitete Gewebe
auf seine thermischen und mechanischen Eigenschaften geprüft. Die Ergebnisse
dieser Prüfungen sind in Tabelle 1 ersichtlich.
BEISPIEL 2
Es wurde ein bequemes und haltbares Gewebe, umfassend ringgesponnene
Kettgarne aus einer innigen Mischung aus Nomex® Typ 462, Modacryl
und Nylon und ringgesponnene Schussgarne aus innigen Mischungen aus Nomex®
Typ 462 und Modacryl, hergestellt.
Nomex® Typ 462 stellt 93 % Poly(m-phenylen-isophthalamid)
(MPD-I), 5 % Poly(p-phenylen-terephthalamid) (PPD-T) und 2 % statische dissipative
Fasern (Typ P-140, erhältlich von E.I. du Pont de Nemours, Wilmington, Delaware)
dar. Das Modacryl in diesem Beispiel stellte ACN/Polyvinylidenchlorid-Copolymer
(erhältlich unter dem Warenzeichen Protex®, von der Kaneka
Corporation, Osaka, Japan) dar, und das verwendete Nylon stellte Polyhexamethylenadipamid
dar.
Ein Vorgarn einer Picker-Mischung aus 35 Gew.-% Nomex®
Typ 462, 50 Gew.-% des Modacryls und 15 Gew.-% des Nylons wurde hergestellt und
mittels des üblichen Baumwollsystems unter Verwendung einer Ringspinnmaschine
zu einem gesponnenen Garn mit einem „Twist Multiplier" von 3,7 verarbeitet.
Das auf diese Weise hergestellte Garn stellte ein einfaches Garn von 24,6 tex (Baumwollnummer
24) dar. Zwei einfache Garne wurden dann an einer Fachmaschine zur Herstellung eines
Zweifach-Garns zur Verwendung als ein Kettgarn gefacht. Unter Verwendung eines ähnlichen
Verfahrens und der gleichen Drehung wurde ein einfaches Garn von 32,8 tex (Baumwollnummer
18) mit einer Mischung von 50 Gew.-% Nomex® Typ 462 und 50 Gew.-%
des Modacryls hergestellt, und dann wurden zwei dieser einfachen Garne zur Verwendung
als ein Schussgarn gefacht.
Das Nomex®-/Modacryl-/Nylongarn wurde als die Kette
und das Nomex®-/Modacrylgarn als der Schuss in einer Schützenwebmaschine
in einer Köperkonstruktion von 3 × 1 verwendet. Das Rohköpergewebe
wies eine Konstruktion von 23 Kettfäden × 16 Schussfäden pro cm (58
Kettfäden × 40 Schussfäden pro Inch) und ein Grundgewicht von 264,5
g/m2 (7,8 oz/yd2) auf. Das wie vorstehend beschrieben hergestellte
Rohköpergewebe wurde in heißem Wasser gereinigt und unter niedriger Spannung
getrocknet. Das gereinigte Gewebe wurde dann unter Verwendung eines Säurefarbstoffs
gefärbt. Danach wurde das fertigbearbeitete Gewebe auf seine thermischen und
mechanischen Eigenschaften geprüft. Die Ergebnisse dieser Prüfungen sind
in Tabelle 1 ersichtlich.
VERGLEICHSBEISPIEL A
Es wurde ein bequemes und haltbares Gewebe, umfassend ringgesponnene
Kettgarne, hergestellt aus einer innigen Mischung aus Nomex® Typ
462 und Modacryl und ringgesponnene Schussgarne, hergestellt aus einer innigen Mischung
aus Nomex® Typ 462 und Modacryl, hergestellt.
Nomex® Typ 462 stellt 93 % Poly(m-phenylen-isophthalamid)
(MPD-I), 5 % Poly(p-phenylen-terephthalamid) (PPD-T) und 2 % statische dissipative
Fasern (Typ P-140, erhältlich von E.I. du Pont de Nemours, Wilmington, Delaware)
dar. Das Modacryl in diesem Beispiel stellte ACN/Polyvinylidenchlorid-Copolymer
(erhältlich unter dem Warenzeichen Protex®, von der Kaneka
Corporation, Osaka, Japan) dar.
Ein Vorgarn einer Picker-Mischung aus 50 Gew.-% Nomex®
Typ 462 und 50 Gew.-% des Modacryls wurde hergestellt und mittels des üblichen
Baumwollsystems unter Verwendung einer Ringspinnmaschine zu einem gesponnenen Garn
mit einem „Twist Multiplier" von 3,7 verarbeitet. Das auf diese Weise hergestellte
Garn stellte ein einfaches Garn von 24,6 tex (Baumwollnummer 24) dar. Zwei dieser
einfachen Garne wurden dann an einer Fachmaschine zur Herstellung eines Zweifach-Garns
zur Verwendung als ein Kettgarn gefacht. Unter Verwendung eines ähnlichen Verfahrens
und der gleichen Drehung wurde ein einfaches Garn von 32,8 tex (Baumwollnummer 18)
mit einer Mischung aus 50 Gew.-% Nomex® Typ 462 und 50 Gew.-% des
Modacryls hergestellt, und dann wurden zwei dieser einfachen Garne zur Verwendung
als ein Schussgarn gefacht.
Das Nomex®-/Modacrylgarn wurde in einer Schützenwebmaschine
in einer Köperkonstruktion von 3 × 1 als Kette und Schuss verwendet. Das
Rohköpergewebe wies eine Konstruktion von 23 Kettfäden × 15 Schussfäden
pro cm (58 Kettfäden × 38 Schussfäden pro Inch) und ein Grundgewicht
von 254 g/m2 (7,5 oz/yd2) auf. Das wie vorstehend beschrieben
hergestellte Rohköpergewebe wurde in heißem Wasser gereinigt und unter
niedriger Spannung getrocknet. Das gereinigte Gewebe wurde dann unter Verwendung
eines Säurefarbstoffs gefärbt. Danach wurde das fertigbearbeitete Gewebe
auf seine thermischen und mechanischen Eigenschaften geprüft. Die Ergebnisse
dieser Prüfungen sind in Tabelle 1 ersichtlich.
TABELLE 1BEISPIELHAFTE PRÜFERGEBNISSE
Anspruch[de]
Innige Mischung von Stapelfasern, umfassend: 10 bis 75 Gewichtsteile
von mindestens einer Aramid-Stapelfaser, 15 bis 80 Gewichtsteile von mindestens
einer Modacryl-Stapelfaser und 5 bis 30 Gewichtsteile von mindestens einer Polyamid-Stapelfaser.Innige Mischung nach Anspruch 1, worin die mindestens eine Modacryl-Stapelfaser
eine Antimonverbindung umfasst.Innige Mischung nach Anspruch 1, worin 20 bis 40 Gewichtsteile von der
mindestens einen Aramid-Stapelfaser, 50 bis 80 Gewichtsteile von der mindestens
einen Modacryl-Stapelfaser und 15 bis 20 Gewichtsteile von der mindestens einen
Polyamid-Stapelfaser vorliegen.Innige Mischung nach Anspruch 1, worin die mindestens eine Aramid-Stapelfaser
aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus para-Aramidfasern, meta-Aramidfasern
und Gemischen davon.Innige Mischung nach Anspruch 3, worin die mindestens eine Aramid-Stapelfaser
aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend aus para-Aramidfasern, meta-Aramidfasern
und Gemischen davon.Innige Mischung nach Anspruch 1, worin die mindestens eine Aramid-Stapelfaser
Poly(metaphenylen-isophthalamid) ist und die mindestens eine Modacrylfaser ein Copolymer
aus Acrylnitril und Vinylidenchlorid ist.Innige Mischung nach Anspruch 3, worin die mindestens eine Aramid-Stapelfaser
Poly(metaphenylen-isophthalamid) ist und die mindestens eine Modacrylfaser ein Copolymer
aus Acrylnitril und Vinylidenchlorid ist.Garn, umfassend die innige Mischung nach Anspruch 1.Flammhemmendes Gewebe, umfassend das Garn nach Anspruch 8.Flammhemmendes Gewebe nach Anspruch 9, worin das flammhemmende Gewebe
ein Grundgewicht von 136-509 g/m2 (4 bis 15 Ounces pro Quadratyard) aufweist.Flammhemmendes Kleidungsstück, umfassend das flammhemmende Gewebe
nach Anspruch 10.Flammhemmendes Gewebe nach Anspruch 9, worin das flammhemmende Gewebe
ein Grundgewicht von 187-373 g/m2 (5,5 bis 11 Ounces pro Quadratyard)
aufweist.Flammhemmendes Kleidungsstück, umfassend das flammhemmende Gewebe
nach Anspruch 12.Garn, umfassend die innige Mischung nach Anspruch 6.Flammhemmendes Gewebe, umfassend das Garn nach Anspruch 14.Flammhemmendes Gewebe nach Anspruch 15, worin das flammhemmende Gewebe
ein Grundgewicht von 136-509 g/m2 (4 bis 15 Ounces pro Quadratyard) aufweist.Flammhemmendes Kleidungsstück, umfassend das flammhemmende Gewebe
nach Anspruch 16.Flammhemmendes Gewebe nach Anspruch 15, worin das flammhemmende Gewebe
ein Grundgewicht von 187-373 g/m2 (5,5 bis 11 Ounces pro Quadratyard)
aufweist.Flammhemmendes Kleidungsstück, umfassend das flammhemmende Gewebe
nach Anspruch 18.