Die vorliegende Erfindung beschreibt eine verbesserte Art von Wäschetrocknermaschine,
vorzugsweise von dem in Haushalten verwendeten Typ, die mit Mitteln zum Entfernen
der Feuchtigkeit aus der Trocknungsluft ausgerüstet ist.
Die Trocknermaschine kann von herkömmlicher Ausführung sein,
die die Trocknungsluft von außerhalb der Trommel ansaugt, erhitzt und diese
Luft in die Trommel bläst und schließllich wieder nach außen befördert;
oder die Maschine kann eine Kondensator-Trockenmaschine sein, die einen Kondensator
umfasst, durch den – zusätzlich zum Strom der Trockenluft selbst –
ein zweiter Strom Kühlluft befördert wird, der natürlich getrennt
von dem Trockenluftstrom stattfindet und der von der Außenumgebung hereingeholt
wird und durch den Kondensator strömt und diesen abkühlt.
Auch wenn in der nachstehenden Beschreibung durchgehend auf eine unabhängige,
also frei stehende Wäschetrocknermaschine Bezug genommen wird, ist zu beachten,
dass die nachstehenden Ausführungen ganz ähnlich auch auf kombinierte
Wasch- und Trockenmaschinen angewendet werden können und geeignet sind.
Die Maschinen, auf die die vorliegende Erfindung Bezug nimmt, sind
in der Fachwelt allgemein bekannt. Sie wurden zusammen mit einer detaillierten Diskussion
technischer Natur über die Vorteile und Nachteile einer Reihe unterschiedlicher
Variationen im Konzept und dem allgemeinen Ausführungsbeispiel derselben in
der italienischen Patentanmeldung Nr. PN2003U000015 beschrieben, die vom hier vorliegenden
Anmelder unter dem Titel "Household clothes drying machine with improved fan" eingereicht
wurde, und in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 03028410.3, auf die der
Kürze halber in dieser Beschreibung verwiesen wird.
Im Falle der Kondensator-Trocknermaschinen, sind diese – neben
einem Kondensator – mit Folgendem ausgerüstet:
- – zwei eigenständigen Ventilatoren zum Blasen der Trockenluft bzw.
der Kondensatorkühlluft;
- – einem einzelnen Motor, der geeignet ist, beide Ventilatoren gleichzeitig
zu betreiben;
- – wobei der Motor so gesteuert werden kann, dass er wahlweise in beide
entgegengesetzten Richtungen rotiert.
Es ist jedoch ohne weiteres einsehbar, dass die vorliegende Erfindung
auch auf herkömmliche Trocknermaschinen (ohne Kondensator und zugehörige
Ventilatoren und Luftleitungen) oder auf Kondensator-Wäschetrocknermaschinen
traditioneller Art, also mit einem gewöhnlichen Kondensator, aber ohne die
anderen oben genanten Funktionsmerkmale, angewendet werden kann, obwohl die Ziele
und Vorteile, die mit der vorliegenden Erfindung verfolgt werden und erreichbar
sind, in diesem Fall nicht vollständig zu verwirklichen sind.
Im Sinne der Vollständigkeit und Klarheit basiert deshalb die
nachstehende Beschreibung auf einer Kondensator-Trocknermaschine, freilich ohne
dass diese Tatsache eine Einschränkung der vorliegenden Patentanmeldung zur
Folge haben kann.
Wohlbekannt in der Fachwelt sind Wäschetrocknermaschinen, die
durch Kondensierung eines Heißluftstroms funktionieren, der zuerst in die Wäschetrommel
geblasen wird und während der darin ausgeführten Zirkulation Feuchtigkeit
von der Wäsche entfernt, oder durch Ausstoßen des Stroms heißer,
feuchtigkeitshaltiger Luft direkt nach außen.
Nachdem sie in die Wäschetrommel geblasen wurde, bringt die Heißluft
die in der Wäsche vorhandene Feuchtigkeit zum Verdampfen, wodurch sie selbst
beinahe oder vollständig mit Feuchtigkeit gesättigt wird. Diese heiße,
feuchtigkeitshaltige Luft wird dann vom Ventilator weitergedrückt, wodurch
ein kontinuierlicher Strom verursacht wird, der schließlich in eine entsprechende
Kondensationsanordnung gesendet wird, die in der Regel aus einem Wärmetauscher
besteht, durch den – entlang des so genannten "Heißwegs" – der
Strom aus heißer, feuchtigkeitshaltiger Luft strömt, und – entlang
des so genannten "Kaltwegs" – ein im Wesentlichen kontinuierlicher Strom
Frischluft, die von der Außenumgebung hereingeholt und nach Durchströmen
des Wärmetauschers wieder an die Außenumgebung abgegeben wird.
Normalerweise wird auch der Frischluftstrom im so genannten "Kaltweg"
von einem Ventilator aktiviert und aufrechterhalten, der auf herkömmliche Weise
von demselben Elektromotor betrieben wird, der auch den Ventilator des Heißweges
sowie die Rotation der Trommel betreibt.
In Fachkreisen wohlbekannt ist auch die Tatsache, dass die Wäsche
in der ersten Phase des Trocknungsprozesses noch kalt und nass ist und die in die
Trommel geblasene Luft beinahe ausschließlich dazu dient, die Feuchtigkeit
zu erhitzen, damit die Wäsche eine Temperatur erreicht, die ausreicht, um die
Feuchtigkeit zum Verdampfen zu bringen.
Es wäre deshalb in dieser Phase zweckmäßig, einen zusätzlichen
Heizwiderstand zu nützen, um den Heizprozess zu beschleunigen und die Gesamtzykluszeit
abzukürzen.
Überdies hat sich herausgestellt, dass in der ersten Phase des
Trocknungsprozesses, zumal die Feuchtigkeitsverdampfung aufgrund
der niedrigen Temperatur sehr gering ist, ein Luftstrom mit dem normalerweise von
der Maschine vermittelten Massenstrom unter Umständen gar nicht erforderlich
ist, da ein wesentlich reduzierter Trockenluftstrom akzeptiert werden könnte,
ohne dass es zu bemerkenswerten Nachteilen kommt.
Daraus folgt, dass der Kondensationsprozess in dieser ersten Phase
beinahe Null oder sehr gering ist, weil die durch den Kondensator gehende Trocknungsluft
nur wenig oder gar keine Feuchtigkeit befördert und weil die Temperatur noch
zu niedrig ist.
Die bekannten Lösungen zur Überwindung solcher Nachteile
basieren hauptsächlich auf der Vermeidung der Kreuzung der beiden Luftströme
im Kondensator, also der Ablenkung eines dieser Ströme in der Startphase mit
adäquaten Mitteln oder auf der Implementierung eines Rotationsprogramms, das
geeignet ist, die Trommelrotation im Sinne eines reduzierten Trockenluftstroms zu
betreiben; es ist bekannt, dass die Trommelrotation in den beiden entgegengesetzten
Richtungen betrieben werden muss, um ein Verwickeln der Wäsche zu verhindern,
doch dies bringt eine entsprechend entgegengesetzte Rotation der Ventilatoren in
den entsprechenden zwei Luftwegen mit sich, die jedoch entsprechende Luftströme
erzeugen, die sich von einer Rotationsrichtung zur anderen markant unterscheiden.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass keine der bekannten Lösungen
eine Maschine präsentiert, die geeignet ist, die Gesamtzykluszeit zu reduzieren,
indem die in die Trommel eingeführte Hitze erhöht wird.
Aus den Dokumenten EP 0 067
896 A, FR 2681347 A1,
JP 07059995 A und JP
60103999 A ist bekannt, in der Luftleitung für die Zirkulation der
Trockenluft einen zusätzlichen Heizwiderstand zu montieren.
Dieser zusätzliche Widerstand soll unterschiedliche Zwecke erfüllen.
Beispielsweise soll er die Wärmegenerierungsrate konstant halten, unabhängig
von der Außenlufttemperatur, oder die elektronischen Geräte zur Regelung
der Trockenlufttemperatur vereinfachen.
Es wäre folglich wünschenswert und es ist in der Tat ein
Hauptziel der vorliegenden. Erfindung, eine Wäschetrocknermaschine zu schaffen,
die mindestens mit einer Trommel, einem Motor zur Rotation der Trommel und möglicherweise
auch mit dem Trockenluftventilator und dem Kühlluftventilator ausgerüstet
ist und die geeignet ist, eine Standard-Trockenleistung sicherzustellen und gleichzeitig
die oben beschriebenen Nachteile zu beseitigen vermag.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel, zusammen
mit anderen Zielen, die sich aus der nachstehenden Beschreibung ergeben werden,
in einer Wäschetrocknermaschine erreicht, welche die Merkmale gemäß
den angehängten Ansprüchen aufweist.
Die Funktionsmerkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung lassen
sich jedenfalls besser aus der nachstehenden Beschreibung erschließen, die
in Form eines nicht einschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen gegeben wird.
1 zeigt auf symbolische Weise die operative schematische
Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Maschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
2 zeigt auf symbolische Weise die operative schematische
Darstellung einer Verbesserung der Maschine in 1;
3 zeigt symbolisch den elektrischen Schaltplan eines
in 3 enthaltenen Geräts;
4 zeigt schematisch ein anderes Ausführungsbeispiel
der in 2 dargestellten Maschine;
5 zeigt die Diagramme der kumulierten entfernten Feuchtigkeitsmenge
und der Lufttemperatur in zwei Vergleichstests in einer Maschine gemäß
der Erfindung.
Bezug nehmend auf 1 wird in einer Wäschetrocknermaschine
gemäß einem Ausführungsbeispiel nach dem Stand der Technik eine Trommel
1 bereitgestellt, die geeignet ist, die zu trocknende Wäsche aufzunehmen;
der Trommel 1 ist eine Leitung 2 für die Zirkulation der
Trockenluft zugeteilt, wobei letztere auch durch einen Kondensator 3 strömt,
der in der Lage ist, die in der durchströmenden Trocknungsluft enthaltene Feuchtigkeit
zur Kondensation zu bringen, wobei durch diesen Kondensator ferner ein Strom "kalter"
Luft fließt, d.h. Luft, die von außen genommen und über eine Leitung
4 zum Kondensator 3 gesendet wird.
Die beiden Leitungen 2 und 4 enthalten zwei entsprechende
Ventilatoren 5, 6, die dazu dienen, den Trockenluftstrom bzw.
den Kühlluftstrom zu zirkulieren. Ferner sind die Schäfte der zwei Ventilatoren
5 und 6 in einer in der Fachwelt bekannten Art und Weise, auch
über entsprechende Mechanismen und Getriebe mit einem einzelnen Motor
7 verbunden, so dass die Rotation dieses Motors die beiden Ventilatoren
dazu veranlasst, entsprechend synchron zu rotieren. Dieser Motor 7 wird
von (nicht dargestellten) zweckmäßigen Steuerungsmitteln gesteuert, die geeignet
sind, ihn in die zwei möglichen Rotationsrichtungen zu drehen; dementsprechend
können die beiden Ventilatoren wahlweise in beide Richtungen rotieren, auf
jeden Fall jedoch auf eine gegenseitig konsistente Weise (d.h. wenn ein erster Ventilator
in eine bestimmte Richtung rotiert, rotiert der zweite Ventilator immer in eine
einzige und alleinige Richtung; und wenn der erste Ventilator seine Rotationsrichtung
ändert, ändert auch der zweite Ventilator seine Rotationsrichtung).
Im traditionellen Betriebsmodus kann der Motor, der den Ventilator
betreibt, über geeignete Bewegungsübertragungsmittel auch dazu verwendet
werden, zusätzlich die Wäschetrommel in Rotation zu versetzen.
Ein mit bekannten Mitteln und Verfahren aktivierter Hauptwiderstand
9 ist innerhalb der Leitung 2 vorgesehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Maschine auf folgende
Weise verbessert: Bezug nehmend auf 1, wird innerhalb
der Leitung 2, und vorzugsweise der Trommel vorgelagert, ein Hilfsheizwiderstand
10 angebracht, der an Mittel angeschlossen ist, die weiter unten näher
erklärt werden und die geeignet sind, diesen wahlweise zu aktivieren bzw. auszuschalten.
Im Folgenden werden Zweck und Funktionsweise des Hilfswiderstands
10 erklärt: während der Anfangsphase des Trocknungszyklus, wenn
die Heizleistung höher ist als die normale, vom Hauptwiderstand 9
gelieferte Heizleistung, wird der Hilfswiderstand so zugeschaltet, dass eine zusätzliche
Heizleistung bereitgestellt wird, die das Ziel hat, die Trocknungsluft beschleunigt
zu erhitzen und damit den Gesamtzyklus abzukürzen.
Wenn jedoch die in der Trommel enthaltene Feuchtigkeit auf ein Niveau
erhitzt ist, das zum Verdampfen nötig ist, wird der Hilfswiderstand
10 nicht mehr benötigt und kann manuell oder automatisch ausgeschaltet
werden; im letzten Fall kann das Ausschalten beispielsweise von der Trockenlufttemperatur
oder von der seit dem Zeitpunkt des Zyklusstarts vergangenen Zeit abhängig
gemacht werden.
Indessen zeigt diese Lösung – trotz ihrer Fähigkeit
zur Verkürzung der Zykluszeit – den Nachteil, dass sie zusätzliche
elektrische Energie benötigt, woraus sich eine Steigerung des Gesamtenergiebedarfs
ergibt, die aber im Gegensatz dazu so niedrig wie möglich gehalten werden sollte.
Um diesen Nachteil zu überwinden, wird der Hilfswiderstand
10 gemäß der vorliegenden Erfindung über ein Schaltmittel
30 mit einer Schaltung in Verbindung gebracht, die diesen in Serie mit
einem Anschluss 19 des Motors 7 verbinden und wahlweise die Verbindung
trennen kann, so dass der Motor 7 wieder mit seiner Nennspannung versorgt
wird (vgl. 2).
Es lässt sich leicht darstellen, dass eine solche technische
Lösung Vorteile bietet, die Synergien aufweisen und gleichzeitig einem korrekten
Arbeiten der Maschine nicht im Wege stehen; wenn der Hilfswiderstand 10
zugeschaltet ist, wird der gewünschte Vorteil zusätzlicher Heizleistung
zum Erhitzen der Luft in der Leitung 2 erreicht, indessen die von der Maschine
beanspruchte Gesamtenergie nicht erhöht, sondern sogar geringfügig reduziert
wird, da die Gesamtimpedanz des den Motor 7 einschließenden Schaltkreises
zugenommen hat.
Der Effekt einer solchen Operation besteht darin, dass neben einer
Erhöhung der Gesamtheizleistung der Motor 7 mit einer geringeren Spannung
versorgt wird, mit einer entsprechenden Verringerung der Trommeldrehzahl und der
Drehzahlen der beiden Ventilatoren, woraus eine Reduzierung des Masseflusses in
den entsprechenden Leitungen 2 und 4 resultiert.
Es hat sich jedoch in der Praxis herausgestellt, dass, wenn die Aktivierung
des Hilfswiderstands 10 in der Anfangsphase des Trocknungszyklus erfolgt,
sich kein besonderer Nachteil ergeben würde, da in dieser Phase die Verdampfung
sehr schwach ist und deshalb keine Notwendigkeit einer normalen Trommelbelüftung
besteht; überdies hindert ein reduzierter Luftstrom durch die Trommel die Heizleistung
nicht daran, die Wäsche zu erreichen, diese wird sogar erhöht, da die
heiße Luft in der Trommel länger zirkuliert.
Ein solcher Betriebsmodus bringt einen weiteren Vorteil in Bezug auf
den Lärm. Ein großer Anteil des von einer Trocknermaschine erzeugten Lärms
ist ja von der Geschwindigkeit des Luftstroms abhängig; es ist offensichtlich,
dass eine reduzierte Ventilatorgeschwindigkeit mit einem reduzierten Massenstrom
einhergeht, und damit mit weniger Lärmabgabe.
Es muss auch daran erinnert werden, dass ein Teil des Maschinenlärms
von der in der Trommel herumwirbelnden Wäsche kommt, die ständig auf den
Trommelboden fällt. Es versteht sich, dass bei einer geringeren Rotationsgeschwindigkeit
der Trommel auch dieser Lärm entsprechend herabgesetzt ist.
Es ist des weiteren festzustellen, dass im Hinblick auf die Kondensationsfähigkeit
kein spürbares Problem gegeben ist, da die aus der Trommel austretende Trockenluft
noch immer kalt genug und ein wenig feucht ist und also die Kondensatorwirkung in
den Anfangsphasen großteils vernachlässigbar ist und auch bei geringerer
Betriebsgeschwindigkeit der Maschine nicht modifiziert wird, wie
eben erklärt.
Bezug nehmend auf 3, wird ein Schaltermittel
30 verwendet, das mit den drei Polen 12, 13 und
14 versehen und so angeschlossen ist, dass zwei seiner festen Pole
12und 13 mit entsprechenden Anschlüssen R1 und R2 des Hilfswiderstands
10 verbunden sind, während der dritte Pol 13, der zwischen
den beiden ersten Polen beweglich ist, mit einem Elektroanschluss 20 des
Motors 7 verbunden ist; einer der beiden festen Pole – in
2 der Pol 14 – wird dann an eine Leitung
der elektrischen Wechselstromversorgung angeschlossen.
Nach der Anfangsphase muss die Maschine in ihre normale Konfiguration
zurückversetzt werden; zu diesem Zweck können erste automatische Steuerungsmittel
25 bereitgestellt werden; diese in der Fachwelt wohlbekannten automatischen
Mittel 25 sind so implementiert und angeordnet, dass sie den Schalter
30 aktivieren, so dass der Hilfswiderstand 10 nach vorbestimmten
Parametern oder Betriebsmodi zu- bzw. ausgeschaltet wird.
Beispielsweise kann der Widerstand 10 mit dem Start des Trocknungszyklus
zugeschaltet werden, und ausgeschaltet, wenn die Temperatur der Trocknungsluft gemäß
Feststellung eines (nicht dargestellten) geeigneten Temperatursensors einen definierten
Wert erreicht, oder nachdem eine festgelegte Zeit nach dem Beginn des Trocknungszyklus
vergangen ist.
Das erste automatische Mittel 25 kann zweckmäßigerweise
so programmiert werden, dass es wahlweise in der abschließenden Phase des Trocknungszyklus
operativ ist; in der Praxis ist die Trocknungsluft in dieser Phase, obwohl sie sehr
heiß ist, möglicherweise nicht in der Lage, die noch in der Wäsche
befindliche, geringe Restfeuchtigkeit abzuziehen, weshalb es sich als sehr nützlich
erweist, eine kurze abschließende Überhitzung zur Optimierung des Trocknungszyklus'
bereitstellen zu können. Zudem ist in dieser Phase eine allzu wirksame Belüftung
nicht unbedingt erforderlich, zumal die Wäsche beinahe getrocknet ist und deshalb
kein Bedarf besteht, größere Feuchtigkeitsmengen zu entfernen oder die
geringe Menge an Feuchtigkeit stark zu kondensieren.
Das erste automatische Mittel 25 kann entweder autonom operieren
oder durch manuelle Aktivierung des zweiten Mittels 26 ausgeschaltet werden,
um den normalen Betriebsmodus herzustellen, falls dies durch besondere Erfordernisse
nötig sein sollte.
Darüber hinaus können dritte Mittel 27 bereitgestellt
werden, die geeignet sind, den automatischen Betrieb des ersten Mittels
25 auszuschließen und die den Hilfswiderstand 10 dem zugehörigen
Schaltkreis vollständig manuell zu-/abschalten können.
Die Arten der Implementierung solcher Steuerungsmittel 25,
26 und 27 sowie der Mittel zur Versorgung des ersten Mittels
25 mit den Daten über die verstrichene Zeit und die zum Betrieb des
Hilfswiderstands 10 benutzte Temperatur sind allgemein bekannt und für
einschlägig bewanderte Fachpersonen in der relevanten Technik der Signalsteuerung
und -verarbeitung leicht erreichbar, weshalb diese Aspekte hier auch nicht näher
dargestellt werden.
Es hat sich auch herausgestellt, dass, wenn der Trocknungszyklus mit
dem bereits zugeschalteten Hilfswiderstand 10 beginnt, es dazu kommen kann,
dass die Spannung am Motor niedrig genug ist, um ein Erreichen der Startreibung
am Motor zu verhindern, weshalb der Motor nicht fähig ist, die Rotation aufzunehmen.
Um ein solches Problem zu vermeiden, wird eine Verbesserung in Form
einer Programmierung der Steuerungsmittel bereitgestellt, so dass der Hilfswiderstand
10 erst nach dem Start der Motordrehung zugeschaltet werden kann.
Die vorliegende Erfindung kann auch in einer von der oben beschriebenen
abweichenden Weise ausgeführt sein, in der dieses unterschiedliche Ausführungsbeispiel
praktisch auf der Art der elektrischen Schaltung basiert, die an den Hilfswiderstand
10 angeschlossen ist.
Bezug nehmend auf 4, ist ein Unterbrecherschalter
34 in Serie in der mit dem Motor 7 verbundenen Leitung "L" platziert;
die zwei Pole 32 und 33 des Schalters 34 sind jeweils
mit den zwei Anschlüssen des Hilfswiderstands 10 verbunden; es ist
dann klar, dass bei geschlossenem Schalter 34 der Strom durch den Schalter
34 strömt und der Widerstand 10 von dem Schalter
34 eindeutig kurzgeschlossen wird.
Die oben beschriebene Schaltkreisanordnung könnte in Fällen
bevorzugt sein, in denen beide Pole des Hilfswiderstands 10 an die Leitung
angeschlossen werden können, auch wenn sie nicht in Betrieb ist.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung hat sich in einigen Vergleichstests
erwiesen, in denen beobachtet wurde, dass in einer normalerweise auf den Markt erhältlichen
Maschine, die mit der gleichen Wäschelast bei gleicher Feuchtigkeit beladen
ist und bei gleicher Einstellung des Trocknungszyklus (also bei identischen Testbedingungen,
abgesehen von der Tatsache, dass die Tests mit und ohne einen ordnungsgemäß
im Trocknungszyklus zugeschalteten Hilfswiderstand 10
durchgeführt wurden) ein Unterschied zwischen den beiden Temperaturanstiegen
und den entsprechenden Mengen an entfernter Feuchtigkeit gemäß
5 gegeben ist.
Diese Figur erscheint insofern eindeutig, als die begleitenden Informationen
selbsterklärend sind; es wird jedoch betont, dass sich, wenn der Punkt "A"
der Leitung 1, der die kumulative entfernte Wassermenge im Fall des nicht aktivierten
Hilfswiderstands darstellt, und wenn der Punkt "B" der Leitung 2 den selben
Parameter, aber im Fall des zugeschalteten und aktivierten Hilfswiderstands darstellt,
herausstellt, dass nach 95 Minuten und nach 88 Minuten die selbe Menge, etwa 2800
Kubikzentimeter, kondensiertes Wasser in den beiden Tests entfernt wird.
Die getestete Trocknermaschine benützte einen asynchronen Motor
mit 190 W, 240 Vac, und der Hilfswiderstand betrug 70 Ohm.