Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Wäschetrocknermaschine,
vorzugsweise von dem in Haushalten verwendeten Typ, die im Betrieb besonders ruhig,
also geräuscharm ist.
Obwohl in der nachstehenden Beschreibung durchgehend Bezug auf eine
normale, unabhängige Wäschetrocknermaschine genommen wird, ist zu beachten,
dass die nachstehenden Ausführungen ebenso gut auf kombinierte Wäschewasch-
und Trocknermaschinen anwendbar und für solche geeignet sind.
Von Wäschetrocknermaschinen ist in der Fachwelt weitgehend bekannt,
dass sie allgemein nach unterschiedlichen Prinzipien und Funktionsweisen betrieben
werden, darunter der Kondensatormodus, d. h. ein Betrieb auf Basis der Kondensierung
der Feuchtigkeit, die in einem Trockenluftstrom enthalten ist, der zunächst
durch die Trommel geblasen wird, wo er die Feuchtigkeit aus der Wäsche zieht
und schließlich aus der Trommel hinaus und in den Kondensator hinein strömt,
und der Abluftmodus, bei dem der Strom feuchtigkeitshaltiger Heißluft als solcher
aus der Maschine abgeführt wird.
Von diesen Maschinen ist weitgehend bekannt, dass sie im wesentlichen
durch die Installation eines Belüftungssystems implementiert werden, d. h.
in der Regel mit einem Gebläse, das von einem Ventilator und einem damit verbundenen
Elektromotor gebildet wird, und einer Heizanordnung, die Luft von außen anziehen
und über eine zweckmäßige Leitungsanordnung diese Luft aufheizen
und sie in die und durch die Trommel blasen, in der die zu trocknende Wäsche
enthalten ist.
In der genannten Leitung ist ein Heizelement installiert, das, wenn
es entsprechend mit Energie versorgt wird, die Luft aufheizt, die durch Wirkung
des Gebläses darüber strömt, so dass Luft in die Trommel eingelassen
wird, die ausreichend heiß ist, um die in der Wäsche enthaltene Feuchtigkeit
zum Verdampfen zu bringen.
Nachdem sie auf diese Weise in die Trommel geblasen wurde, veranlasst
die Heißluft die in der Wäsche enthaltene Feuchtigkeit dazu, zu verdampfen
und wird mit dieser verdampften Feuchtigkeit beinahe gesättigt oder auch gänzlich
gesättigt. Die resultierende heiße, feuchtigkeitshaltige Luft wird dann
vom Gebläse weitergetrieben, um einen kontinuierlichen Strom zu erzeugen, der
in und durch eine geeignete Kondensationsanordnung befördert wird, die in der
Regel durch einen Wärmetauscher gebildet wird, der – über den sogenannten
„Heißweg" – von dem Strom heißer, feuchtigkeitshaltiger
Luft und – über den sogenannten „Kaltweg" – von einem
im wesentlichen kontinuierlichen Luftstrom durchströmt wird, der von der Umgebung
genommen und wieder in die Umgebung abgegeben wird, nachdem er auf die beschriebene
Weise durch den Wärmetauscher geströmt ist.
Normalerweise wird auch dieser Luftstrom durch den Kaltweg des Wärmetauschers
von einem Gebläse erzeugt und aufrecht erhalten, das aus einem von einem entsprechenden
Elektromotor betriebenen Ventilator gebildet wird.
Diese Wäschetrocknermaschinen sind ziemlich einfach, kostengünstig
und zuverlässig funktionierende Geräte. Allerdings ist auch ein großer
Nachteil bekannt, insofern als sie im Betrieb viel Lärm verursachen, was an
dem Luftstrom liegt, der mit beträchtlichen Strömungsgeschwindigkeiten
in die und durch die Einlass- und Auslassleitungen strömt.
Die praktische Folge dieser Tatsache sind Beschränkungen in der
Nutzung dieser Maschinen zu bestimmten Zeiten oder an bestimmten Orten, die die
Nutzung derselben für den Durchschnittsbenutzer bedeutend weniger interessant
machen.
Die unmittelbarste, direkteste technische Lösung zur Implementierung
im Hinblick auf die Bereitstellung der erforderlichen Zirkulation der zwei getrennten
Luftströme ist diejenige, die auf die Anwendung entsprechender Ventilatoren
abstellt, die in den entsprechenden Leitungen montiert sind und von entsprechenden
unabhängig gesteuerten Motoren angetrieben werden.
Eine solche Lösung hat jedoch einen gerade für ein für
den Massenmarkt konzipiertes Produkt schwer wiegenden Nachteil insofern als sie
zusätzliche und gewiss keine vernachlässigbaren Kosten durch die Bereitstellung
zweier getrennter Motoren mit den zugehörigen Anschluss- und Steuerungssystemen
verursacht. Zudem erfordert die Bereitstellung eines zweiten Motors einen Platz,
der innerhalb der Maschine normalerweise nicht zur Verfügung steht, es sei
denn, andere Funktionen oder Leistungsmerkmale derselben Maschine werden dafür
preisgegeben.
Mit Blick auf die Eliminierung dieser Nachteile ist es eine bekannte
Praxis, beide Ventilatoren mit einem einzigen Elektromotor zu verbinden, und aus
der Offenbarung in der italienischen Patentanmeldung Nr. PN92A000016 von diesem
Anmelder ist auch die Praxis bekannt, diesen Motor wahlweise in zwei unterschiedliche
Richtungen rotieren zu lassen.
Die Notwendigkeit dieser Funktion ergibt sich aus der Tatsache, dass,
wenn die Trommel immer in die selbe Richtung angetrieben wird und auch der Heibluftstrom
immer in die selbe Richtung strömt, die zu trocknenden Wäsche
in der Trommel dazu neigt, sich zu verwickeln und zu einer Kugel zusammen zu ballen,
worunter das Ergebnis des Trocknungsvorgangs in Geschwindigkeit und Qualität
erheblich leiden würde.
Um solche Probleme zu vermeiden, wird der einzelne Antriebsmotor so
gesteuert, dass er abwechselnd in zwei entgegengesetzte Richtungen rotiert, und
zwar in eine Hauptrotationsrichtung, in der die Flügel oder Schaufeln so angeordnet
sind, dass sie eine maximale Strömungsrate und Belüftungseffizienz erzeugen,
und eine Gegenrotationsrichtung, die auch als Umkehrrotationsrichtung bezeichnet
wird.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dass der vom Ventilator in der
Kühlluftleitung erzeugte Lärm im Hauptbetriebsmodus ziemlich hoch ist
und beispielsweise an die 67 dB erreicht, wobei eine Strömungsgeschwindigkeit
von annähernd 200 m3/h gehalten wird, wohingegen sich dieser Lärm
im Umkehrbetriebsmodus abschwächt, beispielsweise auf annähernd 63 dB,
wenn eine niedrigere Strömungsgeschwindigkeit von etwa 80 m3/h gehalten
wird (die genannten Werte haben nur Beispielcharakter).
Im Sinne einer Verbesserung dieser Situation wurden Experimente zu
einem Kühlventilatortyp durchgeführt, dessen Flügel im Vergleich
zu herkömmlichen Flügeln auf "invertierte" Weise angeordnet sind. Dieser
Ausdruck der "invertierten" Flügel oder Schaufeln soll bedeuten, dass die Flügel
bogenartig gekrümmt sind, doch so, dass ihre Konkavität nicht in Richtung
tangential zu ihrer Bewegung ausgebildet ist, sondern dass die Flügel in einem
Winkel von 180° mit Bezug auf die Achse angeordnet sind, die durch sie verläuft
und parallel zur Rotationsachse des Ventilators ist, so dass eigentlich ihre Konvexität
in die Richtung ausgebildet ist, die tangential zur Bewegungsrichtung des Flügels
ist.
Es hat sich indessen herausgestellt, dass eine solche Designvariante
zwar einerseits eine tatsächliche Reduzierung des im Hauptbetrieb erzeugten
Lärms mit sich bringt, so dass dieser von etwa 67 dB auf etwa 64 dB zurück
geht, aber anderseits der im Umkehrbetriebsmodus erzeugte Lärm unerwünscht
ansteigt, z.B. von normalerweise 64 dB auf etwa 70 dB.
In der Praxis werden die unterschiedlichen Lärmerzeugungsmuster
der beiden Ventilatorarten am besten von den zwei Diagrammen in 1
und 2 illustriert, in denen das erste Diagramm das
Lärmerzeugungsmuster der Flügel auf dem Stand der Technik und das zweite
Diagramm das Lärmerzeugungsmuster der oben erwähnten "invertierten" Flügel
veranschaulicht.
Es zeigt sich klar, dass der höhere Lärmpegel (70 dB) im
Umkehrbetriebsmodus durch die "invertierten" Flügel nur und ausschließlich
genau in den kurzen Zeiträumen stattfindet, in denen die Maschine im Umkehrmodus
arbeitet. Obwohl dieser Lärm unter den geltenden Standardbestimmungen vollständig
akzeptabel ist, kann sich dieser dennoch als ziemlich -störend und für
regelmäßige Benutzer unangenehm erweisen.
Um einen solchen Lärm weniger inakzeptabel zu machen, besteht
natürlich die Möglichkeit, die Maschine so zu konzipieren und auszustatten,
dass der Zeitraum, in dem der Motor im Umkehrmodus arbeiten muss, damit die Wäschestücke
sich nicht verwickeln bzw. zu eine Kugel zusammenballen, in Relation zu der Zeit,
in der der Motor im Hauptbetriebsmodus arbeiten kann, auf ein Minimum reduziert
wird.
Allerdings wird auch in diesem Fall der vom Ventilator im Kühlluftkreislauf
erzeugte Lärm sehr oft für das Empfinden des Durchschnittsbenutzers als
exzessiv empfunden.
Überdies ergibt sich in der ersten Phase des Trocknungszyklus
die Notwendigkeit, sowohl die zu trocknende Wäsche wie auch die Trocknungsluft
auf eine Dauertemperatur aufzuheizen, so dass sich die Kondensation in ihrem Ausmaß
als ziemlich reduziert erweisen und folglich ein Abkühlen der Trocknungsluft
geradezu nutzlos machen würde, wenn nicht sogar kontraproduktiv oder nachteilig.
Während der folgenden Phasen des Trocknungsprozesses, also wenn
die Luft bereits auf Prozesstemperatur erhitzt ist, hat sich anderseits herausgestellt,
dass – im Sinne eines zu erzielenden adäquaten Kondensationseffekts
– der Kondensator nicht von anhaltenden Frischluftströmen durchströmt
werden muss und unter diesen Umständen auch eine reduzierte Strömungsgeschwindigkeit
einer solchen Kühlluft ausreicht (in einigen extremen Fällen bedarf es
in der Tat überhaupt keines Kühlluftstroms).
In diesem Zusammenhang sollte ein Blick auf 3
geworfen werden, in der anhand einer Kurve die Strömungsgeschwindigkeit P der
kondensierten Feuchtigkeit und die Temperatur T der aus der Trommel strömenden
Luft in Relation zu der Zeit dargestellt sind, die seit Anfang des Trocknungsprozesses
vergangen ist.
In dieser Figur ist leicht festzustellen, dass in der Anfangsphase
des Trocknungsprozesses die Strömungsgeschwindigkeit P0 ein Maximum
erreicht, auch wenn im selben Zeitraum die Temperatur noch weit von den hohen Werten
entfernt ist, die sie in den Endphasen des Trocknungszyklus erreichen muss.
Fachleute erkennen demzufolge ohne weiteres, dass die Funktion des
Kühlluftventilators in den Anfangsphasen des Trocknungsprozesses in der Praxis
einfach weggelassen oder jedenfalls auf ein Minimum reduziert werden könnte,
ohne deshalb der Trocknungsleistung der Maschine zu schaden, während anderseits
eine signifikante Reduzierung in der zur Durchführung des Trocknungszyklus
erforderlichen Gesamtzeit sowie eine Reduzierung des Energieverbrauchs infolge der
vom Kühlluftventilator verlangten geringeren Stromzufuhr erreicht wird.
Aus EP-A-0434 169 ist eine Wäschetrocknermaschine des Kondensatortyps
bekannt, die mit zwei unterschiedlichen Ventilatoren 29 und 30
für die Zirkulation der Kühlluft über einen ersten Weg im Dampfkondensator
13 und der heißen und feuchtigkeitshaltigen Luft im Trocknungsluftkreislauf,
d. h. über die Trommel 22 und im zweiten Weg des selben Dampfkondensators
13, ausgestattet ist; überdies werden die beiden Ventilatoren von
einem gemeinsamen Motor 19 aktiviert.
Auch wenn diese Lösung eine Rotation der Trommel und der beiden
Ventilatoren in entgegengesetzte Richtungen erlaubt, besteht keine Möglichkeit,
die Ventilatoren in eine Hauptrotationsrichtung zu rotieren, worin der der Kühlluft
zugeordnete Ventilator 29 mit höherer Effizienz arbeitet, und in eine
Sekundärrotation, worin der selbe Ventilator 29 mit geringerer Leistung
arbeitet.
In GB 2219849 A wird
ein Haushalttrommeltrockner abgeleitet, der mit einem Ventilator zum Kühlen
einer Kondensatorvorrichtung ausgestattet ist. Der Lufteinlass des Ventilators ist
mit einem statischen Deflektor ausgerüstet, der radiale Flügel aufweist,
die eine Rotation der angesaugten Luftströme verursachen, wodurch der Betrieb
geräuschloser wird.
In EP 1 108812 A1
und aus DE 199 04 993 A1 werden
zwei Arten von Wäschetrockenmaschinen offenbart, bei denen eine Rotation der
Ventilatoren in eine Hauptrotationsrichtung möglich ist, wobei der Ventilator,
der der Kühlluft zugeordnet ist, mit höherer Effizienz arbeitet, und eine
Sekundärrotation, bei der der selbe Ventilator mit geringerer Leistung arbeitet
und wobei der der Trocknungsluft zugeordnete Ventilator in beiden Rotationsrichtungen
mit gleicher Leistung arbeitet.
Es wäre deshalb wünschenswert, einen Kühlluftventilator
zu schaffen, der mindestens im Umkehrbetriebsmodus geeignet ist, die Luft mit signifikant
reduzierter Strömungsgeschwindigkeit und über kürzere Zeit in den
entsprechenden Kreislauf zu drücken, um einerseits den Energieverbrauch zu
senken, ohne natürlich die Kondensationsleistung zu beeinträchtigen, und
die Gesamtzeit zur Durchführung des Trocknungszyklus zu verkürzen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Ziel gemeinsam
mit anderen aus der nachstehenden Beschreibung hervorgehenden Zielen in einer Wäschetrocknermaschine
mit den in den angehängten Ansprüchen aufgeführten Merkmalen erreicht.
Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden jedenfalls
besser verstanden aus der Beschreibung, die nachstehend anhand eines nicht einschränkenden
Beispiels unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird:
4 ist eine allgemeine, symbolische, schematische Ansicht
einer Wäschetrocknermaschine mit einer Kondensatoranordnung und zwei Ventilatoren,
die starr aneinander befestigt sind, gemäß der vorliegenden Erfindung;
5 und 6 sind perspektivische
Vorder- und Rückansichten eines Ventilators zur Zirkulation der Kühlluft
im Kondensator einer Wäschetrocknermaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung;
7 und 8 sind eine Vorder-
und eine Median-Querschnittansicht des selben Kühlluftventilators;
9 und 10 sind eine Rück-
und eine Seitenansicht des selben Kühlluftventilators;
11 ist eine diagrammatische Ansicht, in der in einem
einzelnen Diagramm zwei spezifische Kurven bezüglich des Temperaturmusters
der Trocknungsluft für einen wechselnden Betriebsmodus eines Kühlventilators
ab Beginn des Trocknungszyklus gemäß dem Stand der Technik (Kurve A) bzw.
für einen Sekundär-Betriebsmodus des selben Ventilators während der
Anfangsphase des Trocknungszyklus (Kurve B) veranschaulicht sind;
12 und 12A sind schematische
Ansichten der Strömungsrichtungen der Kühlluft während der Sekundärphase
für einen Ventilator nach dem Stand der Technik (12)
bzw. einen Ventilator gemäß der vorliegenden Erfindung (12A).
Bezug nehmend auf 4 wird in einer Wäschetrocknermaschine
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
eine Trommel 1 bereitgestellt, die zur Aufnahme der zu trocknenden Wäsche
geeignet ist, welcher eine Leitung 2 zugeordnet ist, in der die Trocknungsluft
zirkulieren soll; diese Leitung führt auch durch eine Kondensatoranordnung
3, die geeignet ist, die Feuchtigkeit zu kondensieren, die in der durch
sie zirkulierenden Luft enthalten ist, wobei der Kondensator von einem Strom "kalter"
Luft durchströmt wird, also Luft, die aus der Umgebungsluft
entnommen und über die zugehörige Leitung 4 an den Kondensator
3 gesendet wird.
Beide Leitungen 2 und 4 enthalten die Ventilatoren
5 und 6, um die entsprechenden Ströme von Trocknungs- und
Kühlungsluft zustande zu bringen; die Wellen der beiden Ventilatoren
5 und 6 sind auf allgemein bekannte Weise mit einem einzelnen
Antriebsmotor 7 verbunden, auch über entsprechende kinematische Verbindungen,
so dass die Rotation dieses Motors die Ventilatoren dazu veranlasst, synchron zu
rotieren, wobei der Motor 7 von geeigneten (nicht dargestellten) Steuerungsmitteln
gesteuert wird, die geeignet sind, ihn wahlweise zur Rotation in die zwei möglichen
Rotationsrichtungen zu veranlassen, und dies versetzt klarer Weise die zwei Ventilatoren
in die Lage, ihrerseits auf selektive, aber jedenfalls gegenseitig konsistente Weise
zu rotieren (wobei unter "gegenseitig konsistent" zu verstehen ist, dass, wenn ein
erster Ventilator in eine bestimmte Richtung rotiert, der zweite Ventilator unverändert
in eine eigene, einzige und gleiche Richtung rotiert; und wenn die Rotationsrichtung
des ersten Ventilators umgekehrt wird, ändert der zweite Ventilator ebenfalls
seine eigene Rotationsrichtung).
Der Kühlluftventilator ist normalerweise in einem Gehäuse
untergebracht, das allgemein als "Spiralgehäuse" bekannt ist und dessen Form
so gestaltet ist, dass die vom Ventilator geblasene Luft effektiv genützt und
unter möglichst geringem Energieverlust in die Leitung geführt wird, die
zum Kondensator führt.
Im herkömmlichen Betriebsmodus kann der den Ventilator antreibende
Motor auch dazu verwendet werden, über geeignete Übertragungsmittel auch
die Wäschetrommel in Rotation zu versetzen, und es ist in diesem Zusammenhang
in der Tat allgemeine Praxis, diesen Motor für kurze Zeiträume in der
normalen bzw. Hauptrotationsrichtung laufen zu lassen, wobei diese Perioden mit
anderen kurzen Zeitperioden wechseln, in denen er in die umgekehrte bzw. Sekundärrichtung
rotiert.
Die vorgeschlagene Lösung gemäß der vorliegenden Erfindung
basiert im wesentlichen auf der Beobachtung, dass gemäß dem Stand der
Technik der Kondensator-Kühlventilator normalerweise vom sogenannten "Tangenten"-Typ
ist, d. h. in Form eines geometrischen Hohlzylinders, in dem die zylindrische Seitenfläche
von einer Mehrzahl von Flügeln 9 durchquert wird, die mit Bezug auf
die in Rotationsrichtung projizierte Tangente unterschiedlich gekrümmt sind,
also konkav oder konvex; wie bereits erwähnt, bringt die einfache Krümmung
des Flügels eine exzessive Lärmerzeugung mit sich, die jedoch modifiziert
wird, wenn vom Hauptbetriebsmodus in den Umkehr- oder Sekundärmodus geschaltet
wird, wodurch die Möglichkeit einer Reduzierung der Durchschnittsamplitude
des Lärms durch eine kürzere Dauer der Periode des Umkehrbetriebs geschaffen
wird. Aus der Illustration in 2 lässt sich leicht
ersehen, dass, wenn die Periode des Umkehrbetriebs auf einem Pegel von 70 dB verkürzt
wird und alle anderen Bedingungen unverändert bleiben, die Durchschnittsamplitude
des selben Lärms bestimmt reduziert wird.
Unter diesen Umständen wurde deshalb angenommen – und
später experimentell verifiziert -, dass durch die Bereitstellung der Flügel
auf dem zylindrischen Umriss des Ventilators 6 in Form einfacher planer
Flügel 9, wie beispielsweise in 5 bis
10 dargestellt (diese Flügel stehen radial mit
Bezug auf die Achse X desselben Ventilators vor, aber mit einer darauf bezogenen
Radialdimension D, die ziemlich limitiert mit Bezug auf den Radius des Hohlzylinders
ist, so dass die planen Flügel 9 sich als an den Grenzen des Zylinders
angeordnet herausstellen und in deren Inneren im wesentlichen nicht vorhanden sind),
das Ergebnis eine beträchtlich geringere Lärmerzeugung ist, in der Regel
von etwa 64,5 bis 65 dB.
Jedoch ist die auf diese Weise erzielbare Lärmreduzierung noch
immer recht beschränkt in ihrem Ausmaß, und ferner ist anzuerkennen, dass
der Kühlluftventilator weiterhin angetrieben wird, also in Betrieb bleibt,
auch wenn dies sicher nicht erforderlich ist, und deshalb problemlos weggelassen
werden könnte, namentlich in den Anfangsphasen des Trocknungszyklus', wenn
die Trocknungsluft noch zu kalt ist, so dass jede weitere Abkühlung des Kondensators
nichts weiter bewirken würde als eine schlechtere Kondensationsleistung.
Um diese sicherlich nicht ideale Situation zu verbessern, wurde der
Ventilator 6 gemäß der vorliegenden Erfindung zusätzlich
zu der bezüglich der Achse des von ihnen begrenzten Zylinders radial angeordneten
ersten Flügeln 9 mit einer zusätzlichen Mehrzahl von zweiten
Flügeln 10 ausgestattet, wobei diese zwischen der Achse X des geometrischen
Hohlzylinders und der zugehörigen äußeren Zylinderoberfläche,
oder genauer: zwischen dem Schnittpunkt 0 der X-Achse mit einer der zwei
Basen des Zylinders und dem Abschnitt 11 der Außenoberfläche
des geometrischen Zylinders angeordnet sind, die angrenzend an die Basis liegt,
symbolisch angezeigt mit dem Bezugszeichen 12, wie am besten illustriert
in 5 bis 10.
Die zweiten Flügel 10 sind ihrerseits radial in dem
Sinne angeordnet, dass sie Ventilator-artig vom Mittelpunkt 0 abstehen,
von dem sie abzweigen.
In den oben erwähnten Figuren sind die zweiten Flügel
10 in Form von gekrümmten Oberflächen (es handelt sich um gekehlte
Oberflächen, einem Spezialfall gekrümmter Oberflächen),
dargestellt, deren Vorder- oder Rückprojektion jedoch aussieht wie eine entsprechende
Mehrzahl von gleichen Dreiecken mit einem Scheitel am Punkt 0, wie in
7 und 8 exemplifiziert.
In dieser Darstellung sind die Flügel in Form gekrümmter Dreiecksflächen
dargestellt, die im wesentlichen mit Bezug auf die Ebene gekrümmt sind, welche
die Basis 12 enthält.
Es ist natürlich zu beachten, dass die zweiten Flügel
10 auch andere Formen annehmen können, z.B. können sie zungenförmig
sein oder die Form von Schraubflügeln haben, wobei sie in allen Fällen
eine geometrische Gesamtkonfiguration haben müssen, so dass, wenn der Ventilator
9 in eine bestimmte Richtung rotiert, die zweiten Flügel Luft axial
von der Außenumgebung durch den Abschnitt des Zylinders, der symbolisch mit
dem Bezugszeichen 13 markiert ist und auf der gegenüber liegenden
Seite mit Bezug zur Basis 12 liegt, aufnehmen, mit anderen Worten: in dieser
Rotationsrichtung nehmen die zweiten Flügel die Außenluft axial auf und
bringen sie dazu, in den geometrischen Zylinder zu strömen, so dass diese Luft
schließlich leichter aufgenommen und von den ersten Flügeln
9 tangential dazu weiter gedrückt wird.
Wenn sich die Rotationsrichtung ändert, lässt sich leicht
verifizieren – wie ja auch ohne weiteres zu vermuten ist -, dass die Wirkung
der zweiten Flügel 10 darin besteht, die Luft vom Zylinderinneren
nach außen hin zurück zu bewegen, allerdings wieder in Achsrichtung und
durch die zweite Basis 13. Auf diese Weise wird eine Art Luftschirm geschaffen,
der von der nach außen geblasenen Luft gebildet wird, wie schematisch durch
den Pfeil F in 12A dargestellt (und wie am effektivsten
und klarsten durch den Vergleich der Ströme/Pfeile in den zwei 12
und 12A verständlich), und der die Luft daran
hindert, regelmäßig in den Ventilator transportiert zu werden und von
hier weiter zu den ersten Flügeln desselben, mit dem Endergebnis, dass die
Luftmenge, die vom ersten Flügel tangential geblasen wird, beträchtlich
kleiner ist als die Luftmenge, die im Gegensatz dazu geblasen wird, wenn der Ventilator
in die Gegenrichtung rotiert.
Darüber hinaus wurde auch festgestellt, dass, wenn der Ventilator
in die die geringste Strömung erzeugende Rotationsrichtung rotiert, auch der
von dem selben Ventilator erzeugte Lärm auf tiefen Pegeln ganz in der Nähe
jener gehalten wird, die typisch für den in Hauptrotationsrichtung rotierenden
Ventilator sind.
Wenn folglich der zweite Ventilator als Kühlluftventilator
6 benützt wird und so montiert ist, dass er während des sekundären
Betriebsmodus nicht nur den geringsten Luftstrom erzeugt, sondern auch den geringsten
Lärm, und wenn die Dauer der sekundären Betriebsmodi gleichzeitig verkürzt
wird, so wird das angepeilte Ziel vollständig erreicht, da in der
Tat kein Bedarf entsteht, dass der Kondensator während der Anfangsphasen des
Trocknungsprozesses abgekühlt wird, wenn die Kondensation noch beschränkt
ist, weil die Trocknungslufttemperatur noch keinen adäquaten Wert erreicht
hat, wohingegen der geringe Verlust an Kondensationseffizienz, der sich im weiteren
Verlauf des Trocknungsprozesses ergibt, leicht durch die verkürzte Dauer der
sekundären Betriebsperioden kompensiert werden kann, so dass das Gesamtergebnis
überhaupt nicht beeinträchtigt wird.
Wenn die voranstehenden Überlegungen in extremis angewendet werden,
kann sogar geschlossen werden, dass es möglich und sogar vorteilhaft wäre,
dass die Rotation des Kühlventilators in seinem Hauptbetriebsmodus während
der Anfangsperiode des Trocknungsprozesses vollständig unterdrückt wird
und dass der Kühlventilator nur in seinem sekundären Betriebsmodus rotieren
gelassen wird, wodurch das doppelte Ergebnis einer zufrieden stellend niedrigen
Lärmerzeugung und einer insgesamt kürzeren Trocknungszeit ohne Beeinträchtigung
der Kondensationseffizienz erreicht würde. Diese Betriebsart kann von jeder
Fachperson unter Anwendung weithin bekannter Mittel leicht implementiert werden
und soll deshalb hier nicht weiter beschrieben oder illustriert werden.
Erst nach Abschluss der Anfangsphase des Trocknungsprozesses wird
der Kühlluftventilator gemäß Programmsequenzen, die als solche in
der Fachwelt bekannt und so konzipiert sind, dass sie während des Hauptbetriebsmodus
des Kühlluftventilators einen effektiven Kondensationsprozess ermöglichen,
abwechselnd in die zwei entgegen gesetzten Rotationsrichtungen versetzt, wohingegen
der sekundäre Betriebsmodus so ausgewählt wird, dass er so kurz wie möglich
ist und diesem gestattet ist, nur zu dem einzigen Zweck ausgeführt zu werden,
die Wäschestücke, die sich in der Zwischenzeit möglicherweise zu
einer Kugel geballt haben, zu entwirren.
Für den einzigen Zweck, als symbolische Illustration zu dienen,
zeigt 11 zwei unterschiedliche Kurven, die das Temperaturmuster
der Trocknungsluft bei einem Kühlventilator nach dem Stand der Technik anzeigen,
der abwechselnd in beide Richtungen rotiert, also von Anfang an abwechselnd in den
Haupt- und Sekundärbetriebsmodi betrieben wird (Kurve A), und bei einem Kühlventilator
gemäß der vorliegenden Erfindung, der nur in seine sekundäre Rotationsrichtung
rotiert, also in der Anfangsphase des Trocknungsprozesses nur im zweiten Sekundärbetriebsmodus
betrieben wird (Kurve B).
Es erscheint klar, dass im zweiten Fall die Lufttemperatur wesentlich
rascher ansteigt, und diese Tatsache ist bei weitem kein Nachteil,
sondern vielmehr ein Vorteil, da sie zu einer Verkürzung der Gesamttrocknungszeit
und Lärmreduzierung beiträgt, ohne den Kondensationsprozess signifikant
zu beeinträchtigen.
Die Funktion des Kühlluftventilators selbst ist folglich über
entsprechende Befehle, die über externe Steuermittel eingegeben werden können,
und auf der Grundlage anderer Parameter, wie beispielsweise Zeit, Temperatur oder
dergleichen, selektiv steuerbar.
Die Bestimmung der tatsächlichen Kriterien jedenfalls, auf denen
die Steuerung des Ventilatorbetriebs basieren soll, sowie eine Quantifizierung der
entsprechenden Funktionen und die Implementierung der entsprechenden Steuerkreise
liegen jedenfalls vollständig im Bereich der Möglichkeiten einschlägig
bewanderter Fachleute, die auf der Grundlage von Routineexperimenten in der Lage
sind, entsprechende Optimallösungen zu erkennen und zu implementieren.