HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antennenvorrichtung
und betrifft im Spezielleren eine Antennenvorrichtung, bei der eine Leiterplatte
mit einer rauscharmen Verstärkungsschaltung usw. darauf und ein Antennenelement
verwendet werden.
2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik
In der letzten Zeit ist der Bedarf für diesen Typ von Antennenvorrichtung
rasch angestiegen, beispielsweise als Antenne für ein ETC (Electronic Toll
Collection System bzw. elektronisches Gebühreneinzugssystem), das an einem
sich bewegenden Gegenstand, wie z.B. einem Fahrzeug, angebracht ist, oder als Antenne
für ein GPS (globales Positioniersystem) usw.
11 zeigt eine Schnittdarstellung zur Erläuterung
einer herkömmlichen Antennenvorrichtung (siehe z.B. ungeprüfte Patentanmeldungsveröffentlichung
Nr. 2004-88444 (Ansprüche 2 und 3, 5)). Die in
11 dargestellte Antennenvorrichtung besteht in erster
Linie aus einer Leiterplatte 20, an deren unterer Oberfläche verschiedene
elektronische Komponenten 21 angebracht sind, aus einer auf der Leiterplatte
20 angebrachten dielektrischen Antenne 22, aus einem Abschirmgehäuse
23 aus Metallblech, das zum Abschirmen der elektronischen Komponenten
21 an der Leiterplatte 20 angebracht ist, sowie aus einem Gehäuse
(Radom) zum Aufnehmen von Teilen des vorstehend genannten Hauptkörpers. Ein
Erdungsmuster 24 ist in etwa auf der gesamten oberen Oberfläche der
Leiterplatte 20 vorgesehen. Ferner ist ein Verdrahtungsmuster (nicht gezeigt)
auf der unteren Oberfläche der Leiterplatte 20 vorgesehen, und eine
rauscharme Verstärkungsschaltung ist an der unteren Oberfläche der Leiterplatte
20 durch Verbinden der elektronischen Komponenten 21 mit dem Verdrahtungsmuster
gebildet.
Da die dielektrische Antenne 22 als Patchantenne bezeichnet
wird, ist eine Patchelektrode 26, bei der es sich um einen Strahlungsleiter
handelt, auf dem dielektrischen Substrat 25 vorgesehen, und ein oberes
Ende eines Speisestifts 27, der sich durch das dielektrische Substrat
26 hindurch erstreckt, ist mit einer Speisestelle der Patchelektrode
26 verlötet. Da ein unteres Ende des Speisestifts 27 mit
dem Verdrahtungsmuster verlötet ist, steht die Patchelektrode 26 in
elektrischer Verbindung mit der rauscharmen Verstärkungsschaltung. Die untere
Oberfläche der dielektrischen Antenne 22 ist an dem Erdungsmuster
24 der Leiterplatte 20 durch doppelseitiges Klebeband angebracht.
Ferner ragt eine Mehrzahl von Verriegelungsstücken 23a von dem äußeren
Umfang des Abschirmgehäuses 23 weg. Jedes der Verriegelungsstücke
23a wird in eine jeweilige Öffnung eingesetzt, die durch die Leiterplatte
20 hindurch ausgebildet sind, wonach das äußere Ende von diesen
umgebogen wird. Anschließend wird dieses äußere Ende mit dem Erdungsmuster
24 verlötet. Es ist zwar nicht dargestellt, jedoch ist ein Signalkabel,
wie z.B. ein Koaxialkabel, mit dem Verdrahtungsmuster derart verbunden, dass Signale
durch das Signalkabel hindurch zu einer externen Empfangsschaltung gesendet werden.
Wenn ein vorbestimmtes Hochfrequenzsignal der Patchelektrode
26 durch die rauscharme Verstärkungsschaltung zugeführt wird,
strahlt die herkömmliche Antennenvorrichtung mit der vorstehend beschriebenen
Konstruktion eine elektrische Welle, wie z.B. eine zirkular polarisierte Welle oder
eine linear polarisierte Welle, von der Patchelektrode 26 ab. Wenn die
Signalwelle durch die Patchelektrode 26 empfangen wird, wird ferner das
elektrische Signal über die rauscharme Verstärkungsschaltung und das Signalkabel
zu der externen Empfangsschaltung abgegeben. Wenn die elektronischen Komponenten
21 der rauscharmen Verstärkungsschaltung wie die Antennenvorrichtung
mit dem Abschirmgehäuse 23 bedeckt sind, ergibt sich eine beträchtliche
Reduzierung der Möglichkeit, dass die Eigenschaften einer Antenne beeinträchtigt
werden und eine Störwelle von außen aufgrund einer von der rauscharmen
Verstärkungsschaltung abgestrahlten unerwünschten elektronischen Welle
einen nachteiligen Einfluss auf die rauscharme Verstärkungsschaltung hat. Auf
diese Weise lässt sich ein hohes Maß an Zuverlässigkeit in einfacher
Weise gewährleisten.
Da jedoch bei der vorstehend beschriebenen herkömmlichen Antennenvorrichtung
das relativ teure dielektrische Substrat 25 bei der Antennenvorrichtung
verwendet wird, bei der die dielektrische Antenne 22 an dem Schaltungssubstrat
20 angebracht ist, lassen sich die Kosten für die Komponenten nur
schwer reduzieren. Ferner ist bei einem Herstellungsvorgang zum Herstellen der Antennenvorrichtung
ein Vorgang zum Anbringen der dielektrischen Antenne 22 an der Leiterplatte
20 erforderlich, nachdem die Verriegelungsstücke 23a des
Abschirmgehäuses 23 durch Verlöten unter Wiederverflüssigung
an dem Erdungsmuster 24 der Leiterplatte 20 angebracht sind, wobei
ferner ein Vorgang zum Anbringen des Speisestifts 27 an der Speisestelle
der Patchelektrode 26 durch Verlöten unter Wiederverflüssigung
erforderlich ist. Da die Montagearbeiten somit kompliziert sind, lassen sich die
Montagekosten nur schwer reduzieren. Ein Problem besteht somit darin, dass sich
die Antennenvorrichtung nur schwer in kostengünstiger Weise herstellen lässt.
Obwohl die Verwendung einer Metallblechantenne mit der Patchantennenkonstruktion
(eine sogenannte Metallblech-Patchantenne) anstatt der dielektrischen Antenne ins
Auge gefasst werden kann, lässt sich die Metallblech-Patchantenne unter Verwendung
eines Wellenlängenverkürzungseffekts nur schwer miniaturisieren. Ein weiteres
Problem besteht somit darin, dass die Größe der Antennenvorrichtung insgesamt
zunimmt.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Zum Lösen der vorstehend geschilderten Probleme besteht eine
Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer Antennenvorrichtung, die sich in kostengünstiger
und miniaturisierter Weise herstellen lässt.
Zum Erreichen dieses Ziels beinhaltet eine Antennenvorrichtung gemäß
einem Gesichtspunkt der Erfindung eine Leiterplatte, die im Wesentlichen auf ihrer
gesamten einen Oberfläche mit einem Erdungsmuster versehen ist und die auf
ihrer anderen Oberfläche mit einem Verdrahtungsmuster und einer Mehrzahl von
Lötanschlussflächen gegenüber von dem Erdungsmuster versehen ist,
elektronische Komponenten, die an der anderen Oberfläche der Leiterplatte angebracht
sind und mit dem Verdrahtungsmuster verbunden sind, ein Abschirmgehäuse, das
aus Metallblech gebildet ist und mit dem Erdungsmuster verlötet ist, so dass
die elektronischen Komponenten überdeckt sind; und eine Strahlungsleiterplatte,
die aus Metallblech gebildet ist und auf der Leiterplatte derart angeordnet ist,
dass sie der einen Oberfläche der Leiterplatte zugewandt gegenüberliegt.
Einspeisebereiche der Strahlungsleiterplatte sind mit dem Verdrahtungsmuster verbunden,
eine Mehrzahl von Befestigungsschenkeln, die durch Umbiegen der Strahlungsleiterplatte
in Richtung auf die Leiterplatte gebildet sind, ist in anderen Bereichen der Strahlungsleiterplatte
als dem Zentrum von dieser vorgesehen, und die Mehrzahl der Befestigungsschenkel
ist mit den Lötanschlussflächen verlötet.
Da die erfindungsgemäße Antennenvorrichtung als Metallblech-Patchantenne
betrieben werden kann, indem die aus Metallblech gebildete Strahlungsleiterplatte
auf der Leiterplatte derart angeordnet wird, dass sie der einen Oberfläche
der Leiterplatte unter Ausbildung eines Luftraums mit einer vorbestimmten Dicke
dazwischen gegenüberliegt, lassen sich die Kosten der Komponenten im Vergleich
zu einer dielektrischen Antenne reduzieren. Da bei der Metallblech-Patchantenne
die Lötanschlussflächen, mit denen die Befestigungsschenkel der Strahlungsleiterplatte
verlötet sind, dem Erdungsmuster unter Zwischenanordnung der Leiterplatte gegenüberliegen,
wird zwischen den Lötanschlussflächen und dem Erdungsmuster zusätzliche
Kapazität gebildet. Als Ergebnis hiervon wird eine Resonanzfrequenz vermindert,
so dass man eine Metallblech-Patchantenne erhält, die sich in einfacher Weise
miniaturisieren lässt. Da außerdem die Resonanzfrequenz in Abhängigkeit
von der Größe und der Anordnung der Mehrzahl der Lötanschlussflächen
variiert, ist es auch in einfacher Weise möglich, eine Feineinstellung der
Resonanzfrequenz vorzunehmen und die Bandbreite der Resonanzfrequenz breiter zu
machen.
Bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion ist es bevorzugt, dass
jeder der Befestigungsschenkel mit einer ersten Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung
in der Leiterplatte versehen ist und der Außenumfang des Abschirmgehäuses
mit einer zweiten Verriegelungseinrichtung zur Verriegelung in der Leiterplatte
versehen ist. Das heißt, wenn bei dem Montagevorgang der Antennenvorrichtung
die Strahlungsleiterplatte durch die erste Verriegelungseinrichtung der Befestigungsschenkel
in selbsttragender Weise an der Leiterplatte angebracht ist und das unter Wiederverflüssigung
des Lötmaterials erfolgende Verlöten des Abschirmgehäuses an der
Leiterplatte in einem Zustand erfolgt, in dem das Abschirmgehäuse durch eine
zweite Verriegelungseinrichtung selbsttragend angebracht ist, erfolgen ein Lötvorgang
zum Verlöten der Befestigungsschenkel mit den Lötanschlussflächen
sowie ein Lötvorgang zum Verlöten des Abschirmgehäuses mit dem Erdungsmuster
in einem Durchgang. Auf diese Weise lassen sich die Montagekosten durch Reduzieren
der Anzahl der Arbeitsvorgänge vermindern.
Den Lötanschlussflächen zugewandten Durchgangsöffnungen
sind in der Leiterplatte vorgesehen, und jeder der Endbereiche der Befestigungsschenkel
ist mit einem elastischen Haken als erste Verriegelungseinrichtung versehen. Wenn
jeder Befestigungsschenkel durch Presseinpassen eines jeweiligen elastischen Hakens
in eine jeweilige Durchgangsöffnung mit der Leiterplatte in Eingriff gebracht
ist, lässt sich die Strahlungsleiterplatte in einfacher Weise und mit Genauigkeit
vorübergehend an der Leiterplatte fixieren, bevor der Lötvorgang unter
Wiederverflüssigung des Lötmaterials erfolgt. Wenn eine Mehrzahl von Kerben
bzw. Aussparungen an dem Außenumfang der Leiterplatte gebildet ist und eine
Mehrzahl elastischer Verriegelungsstücke, die in Richtung auf die Leiterplatte
ragen, an dem Außenumfang des Abschirmgehäuses als zweite Verriegelungseinrichtung
vorhanden ist und jedes der elastischen Verriegelungsstücke in Schnappeingriff
mit einer jeweiligen Kerbe gebracht wird, lässt sich das Abschirmgehäuse
vor der Ausführung des unter Wiederverflüssigung erfolgenden Lötvorgangs
in einfacher und genauer Weise vorübergehend an der Leiterplatte fixieren,
wie dies bevorzugt ist.
Weiterhin kann die vorstehend beschriebene Antennenvorrichtung vorzugsweise
ein Radom bzw. ein Haubenelement, das zum Überdecken der Strahlungsleiterplatte
und der Leiterplatte angeordnet ist, sowie eine reflektierende Platte beinhalten,
die der Leiterplatte unter Zwischenanordnung des Abschirmgehäuses gegenüberliegend
angeordnet ist. Vorzugsweise ist die reflektierende Platte aus einem Metallblech
gebildet, das größer ist als die Strahlungsleiterplatte, und ist ein Gehäuse
durch Passen des Radoms auf die reflektierende Platte gebildet. Auf diese Weise
erhält die Antennenvorrichtung Staubbeständigkeit sowie wasserdichte Eigenschaften,
indem die reflektierende Platte, die Leiterplatte und das Abschirmgehäuse in
dem Gehäuse aufgenommen sind, und es ist möglich, die Verstärkung
durch Reflektieren der elektrischen Welle mittels der reflektierenden Platte zu
verbessern, um dadurch die Strahlung der elektrischen Welle in einer unerwünschten
Richtung zu kontrollieren. Wenn die Antennenvorrichtung hierbei einen Magneten beinhaltet,
der an der dem Abschirmgehäuse entgegengesetzten Oberfläche der reflektierenden
Platte angebracht ist, lässt sich die Antennenvorrichtung an einem beliebigen
Bereich eines Fahrzeugs in einfacher Weise anbringen, wobei es sich z.B. um einen
Bereich handeln kann, in dem Metall versenkt ist, oder aber um einen Bereich, an
dem Metall freiliegt.
Weiterhin ist es bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion bevorzugt,
dass das Abschirmgehäuse eine der anderen Oberfläche der Leiterplatte
gegenüberliegende ebene Platte sowie eine Mehrzahl von Seitenwänden aufweist,
die von dem Umfang der ebenen Platte umgebogen sind. Hierbei ist es bevorzugt, dass
eine der Seitenwände mit einem im Wesentlichen U-förmigen Kabelhalteteil
versehen ist, dass das Kabelhalteteil von der ebenen Platte weg ragt, indem ein
Bereich des Kabelhalteteils durch spanende Bearbeitung und Umbiegen von einer von
mehreren Freiraumöffnungen gebildet ist, die in der ebenen Platte gebildet
sind, und dass ein äußerer Leiter eines Koaxialkabels mit dem Kabelhalteteil
verlötet ist. Da somit eine für den Lötvorgang erforderliche Fläche
(Lötbereich) in dem Kabelhalteteil gewährleistet ist, lässt sich
die Höhe des Abschirmgehäuses kontrollieren.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
In den Zeichnungen zeigen:
1 eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der
Gesamtkonstruktion einer Antennenvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
2 eine Perspektivansicht der Antennenvorrichtung bei
Betrachtung von der Bodenseite von dieser;
3 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines Zustands,
in dem eine reflektierende Platte von 2 entfernt ist;
4 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines in
der Antennenvorrichtung angebrachten Dichtungselements;
5 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines Hauptkörpers
der Antennenvorrichtung;
6 eine auseinandergezogene Perspektivansicht unter
Darstellung des Hauptkörpers;
7 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines in
dem Hauptkörper enthaltenen Abschirmgehäuses, gesehen von der Rückseite
von diesem;
8 eine Perspektivansicht unter Darstellung eines Lötbereichs
zwischen dem Abschirmgehäuse und einem Koaxialkabel;
9 eine Schnittdarstellung des Hauptkörpers entlang
der Linie A-A in 5;
10 eine vergrößerte Darstellung eines in
5 gezeigten Bereichs B; und
11 eine Schnittdarstellung einer herkömmlichen
Antennenvorrichtung.
BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden unter
Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben. 1
zeigt eine Schnittdarstellung zur Erläuterung der Gesamtkonstruktion einer
Antennenvorrichtung (Antenneneinheit) gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung, 2 zeigt eine Perspektivansicht der Antennenvorrichtung,
gesehen von der Bodenseite von dieser her, 3 zeigt
eine Perspektivansicht unter Darstellung eines Zustands, in dem eine reflektierende
Platte von 2 entfernt ist, 4
zeigt eine Perspektivansicht unter Darstellung eines in der Antennenvorrichtung
angebrachten Dichtungselements, 5 zeigt eine Perspektivansicht
unter Darstellung eines Hauptkörpers der Antennenvorrichtung, 6
zeigt eine auseinandergezogene Perspektivansicht des Hauptkörpers,
7 zeigt eine Perspektivansicht eines in dem Hauptkörper
enthaltenen Abschirmgehäuses, gesehen von der Rückseite von diesem,
8 zeigt eine Perspektivansicht unter Darstellung eines
Lötbereichs zwischen dem Abschirmgehäuse und einem Koaxialkabel,
9 zeigt eine Schnittdarstellung des Hauptkörpers
entlang der Linie A-A in 5, und 10
zeigt eine vergrößerte Darstellung eines in 5
gezeigten Bereichs B.
Die in diesen Zeichnungen dargestellte Antennenvorrichtung beinhaltet
in erster Linie ein Gehäuse 1, das durch Anbringen eines als oberes
Gehäuseteil dienenden Radoms 2 an einer als unteres Gehäuseteil
dienenden reflektierende Platte 3 gebildet ist, ein Dichtungselement
4, das an dem Passbereich 1a zwischen dem Radom 2 und
der reflektierenden Platte 3 angebracht ist, einen Magneten 5,
der an der unteren Oberfläche der reflektierenden Platte 3 angebracht
ist, einen Hauptkörper 6, der in dem Innenraum des Gehäuses
1 aufgenommen ist, sowie ein Koaxialkabel 7 zum elektrischen Verbinden
des Hauptkörpers 6 mit einer externen Schaltung (Aufnahmeschaltung
usw.), die nicht dargestellt ist. Hierbei ist der Hauptkörper 6 gebildet
aus einer Leiterplatte 8 mit einer elektronischen Schaltungseinheit, wie
z.B. einer rauscharmen Verstärkungsschaltung, einem Antennenelement
9, das als Metallblech-Patchantenne dient, sowie aus einem Abschirmgehäuse
10 aus Metallblechmaterial (siehe 6). Dabei
sind ein Erdungsmuster 11, das im Wesentlichen auf der gesamten oberen
Oberfläche der Leiterplatte 8 vorgesehen ist, und eine Strahlungsleiterplatte
12 des Antennenelements 9 einander mit einer vorbestimmten Beabstandung
zugewandt gegenüberliegend angeordnet. Ferner ist ein Verdrahtungsmuster (nicht
gezeigt) an der unteren Oberfläche der Leiterplatte 8 vorgesehen,
und verschiedene mit dem Verdrahtungsmuster verbundene elektronische Komponenten
13 sind an der unteren Oberfläche der Leiterplatte 8 angebracht.
Hierbei bilden diese elektronischen Komponenten 13 und das Verdrahtungsmuster
die elektronische Schaltungseinheit an der unteren Oberfläche der Leiterplatte
8.
Bei dem als oberes Gehäuseteil dienenden Radom 2 handelt
es sich um einen Gegenstand aus Kunstharz mit einer unteren Öffnung zum Überdecken
des Hauptkörpers 6. Die als unteres Gehäuseteil dienende reflektierende
Platte 3 ist durch Pressen von Metallblech gebildet, und die reflektierende
Platte 3 überdeckt die untere Öffnung des Radoms 2.
Die reflektierende Platte 3 hat eine Vertiefung 3a, die im Zentrum
der unteren Oberfläche von dieser gebildet ist, und der Magnet 5 ist
in der Vertiefung 3a angebracht (wobei der Magnet 5 in
2 jedoch weggelassen ist). Die reflektierende Platte
3 ist derart ausgebildet, dass sie größer ist als die Strahlungsleiterplatte
12 des Antennenelements 9. Das Gehäuse 1 wird dadurch
zusammengebaut, dass das Radom 2 auf die reflektierende Platte
3 gepasst wird, wobei der im Wesentlichen mit einer quadratischen Rahmenform
ausgebildete Passbereich 1a und eine dem Passbereich 1a benachbarte
Kabelaustrittsöffnung 1b in dem Radom 2 und der reflektierenden
Platte 3 gebildet sind. Wie in 3 gezeigt ist,
ist ein zwischen dem Passbereich 1a und der Kabelaustrittsöffnung
1b gebildeter Spalt durch Anbringen eines ringförmigen Befestigungsteils
4a des Dichtungselements 4 in dem Passbereich 1a sowie
durch Anbringen eines Kabeleintrittsteils 4b des Dichtungselements
4 in der Kabelaustrittsöffnung 1b abgedichtet.
Bei dem Dichtungselement 4 handelt es sich um ein Formteil
aus einem elastischen Material, wie z.B. Elastomer, und das ringförmige Befestigungsteil
4a sowie das Kabeleintrittsteil 4b des Dichtungselements
4 sind in integraler Weise mit einer Formgebung ausgebildet, wie diese
in 4 vor der Montage des Dichtungselements
4 in dem Gehäuse 1 dargestellt ist (unbelasteter Zustand).
Das heißt, das ringförmige Befestigungsteil 4a ist mit einer
im Wesentlichen rechteckigen Rahmenform ausgebildet, die der Formgebung des Passbereichs
1a ähnlich ist. Ferner ist das Kabeleintrittsteil 4b derart
ausgebildet, dass ein konvexer Körper mit einer Erscheinungsform zum Einpassen
in die Kabelaustrittsöffnung 1b eine Eintrittsöffnung
4c aufweist, wobei die Axialrichtung der Eintrittsöffnung
4c mit dem ringförmigen Befestigungsteil 4a übereinstimmt.
Da das ringförmige Befestigungsteil 4a mit einem Rand des Kabeleintrittsteils
4b gekoppelt ist, kann in der in 4 durch einen
Pfeil C dargestellten Weise das Kabeleintrittsteil 4b entlang einer Ebene
verschwenkt werden, die im Wesentlichen orthogonal zu der Erstreckungsrichtung eines
Bereichs des ringförmigen Befestigungsteils 4a ist, der dem Kabeleintrittsteil
4b benachbart ist. Ferner wird die Eintrittsöffnung 4c des
Kabeleintrittsteils 4b zum Einführen des Koaxialkabels 7
durch diese verwendet. Bei Anbringung des Dichtungselements 4 in dem Gehäuse
1 wird nach dem Einführen des Koaxialkabels 7 in die Eintrittsöffnung
4c das Kabeleintrittsteil 4b in der Kabelaustrittsöffnung
1b in einem Zustand angebracht, in dem das Kabeleintrittsteil
4b in der Richtung des Pfeils C elastisch um 90° verschwenkt ist,
und das ringförmige Befestigungsteil 4a wird in dem Passbereich
1a angebracht. Wie in 3 gezeigt ist, gestaltet
sich die Führung des Koaxialkabels 7 einfach, da die Axialrichtung
der Eintrittsöffnung 4c im Wesentlich rechtwinklig zu der des ringförmigen
Befestigungsteils 4a angeordnet werden kann (in Richtung der Höhe
des Gehäuses 1).
Im Folgenden wird der Hauptkörper 6 der Antennenvorrichtung
beschrieben. Ein zentraler Leiter 7a des Koaxialkabels 7 ist mit
dem Verdrahtungsmuster verlötet, das auf der unteren Oberfläche der Leiterplatte
8 gebildet ist, und von dem Verdrahtungsmuster elektrisch unabhängige
Lötmaterialflächen bzw. Lötanschlussflächen 14 (siehe
9) sind an vier Stellen an der unteren Oberfläche
der Leiterplatte 8 vorgesehen. Wie in 6 gezeigt
ist, sind ferner Durchgangsöffnungen 8a an mehreren Stellen, einschließlich
den den jeweiligen Lötanschlussflächen 14 entsprechenden Stellen
an der Leiterplatte 8 vorgesehen, und eine Mehrzahl von Aussparungskerben
8b ist am Außenumfang der Leiterplatte 8 ausgebildet.
Das Antennenelement 9 beinhaltet eine Strahlungsleiterplatte
12, die dem Erdungsmuster 11 mit einem Luftraum vorbestimmter
Dicke zugewandt gegenüberliegt, Befestigungsschenkel 15, die durch
Biegen von vier anderen Bereichen der Strahlungsleiterplatte 12 als den
zentralen Bereichen von dieser in Richtung auf die Leiterplatte 8 gebildet
sind, sowie Energiezuführsegmente 16, die durch Biegen von zwei Bereichen
nahe dem Zentrum der Strahlungsleiterplatte 12 in Richtung auf die Leiterplatte
8 gebildet sind. Die vier Befestigungsschenkel 15 und die beiden
Energiezuführsegmente 16 werden jeweils in die entsprechenden Durchgangsöffnungen
8a eingesetzt und anschließend an der unteren Oberfläche der
Leiterplatte 8 verlötet. Dabei werden die Befestigungsschenkel
15 mit den jeweiligen Lötanschlussflächen 14 verbunden,
und die Energiezuführsegmente 16 werden mit dem Verdrahtungsmuster
verbunden. Wie in 9 gezeigt ist, ist ferner ein elastischer
Haken 15a an jedem der äußeren Enden der Befestigungsschenkel
15 ausgebildet, und jeder der Befestigungsschenkel 15 ist durch
Presseinpassen des jeweiligen elastischen Hakens 15a in die jeweilige Durchgangsöffnung
8a an der Leiterplatte 8 festgehalten. Als Ergebnis hiervon kann
das Antennenelement 9 durch das Presseinpassen der elastischen Haken
15a in die jeweiligen entsprechenden Durchgangsöffnungen
8a in einfacher und genauer Weise an der Leiterplatte 8 vorübergehend
fixiert werden. Auf diese Weise wird das Antennenelement 9 durch Verlöten
des selbsttragenden Antennenelements 9 unter Verwendung eines Wiederverflüssigungsofens
an der Leiterplatte 8 angebracht.
Das Abschirmgehäuse 10 überdeckt die elektronischen
Komponenten 13 der rauscharmen Verstärkungsschaltung, so dass die
Möglichkeit einer Beeinträchtigung der Antenne sowie eines nachteiligen
Einflusses einer Störwelle von außen auf die rauscharme Verstärkungsschaltung
aufgrund einer von der rauscharmen Verstärkungsschaltung abgestrahlten unerwünschten
elektronischen Welle beträchtlich vermindert ist. Auf diese Weise lässt
sich in einfacher Weise eine hohe Zuverlässigkeit gewährleisten. Das Abschirmgehäuse
10 besitzt eine ebene Platte, die der unteren Oberfläche der Leiterplatte
8 zugewandt ist, sowie eine Mehrzahl von Seitenwänden, die von dem
Umfang der ebenen Platte umgebogen sind, und ferner ist die ebene Platte mit einer
Mehrzahl von von Freiraumöffnungen 10a versehen, die den Lötbereichen
der unteren Oberfläche der Leiterplatte 8 gegenüberliegen. Außerdem
ragt eine Mehrzahl elastischer Verriegelungsstücke 10b an den Seitenwänden
des Abschirmgehäuses 10 nach oben. Diese elastischen Verriegelungsstücke
10b werden durch Schnappeingriff in den entsprechenden Aussparungen
8b angebracht, die im Umfang der Leiterplatte 8 vorgesehen sind,
und sodann mit dem auf der oberen Oberfläche der Leiterplatte 8 ausgebildeten
Erdungsmuster 11 verlötet. Da auch in diesem Fall das Abschirmgehäuse
10 in einfacher und exakter Weise vorübergehend an der Leiterplatte
8 fixiert werden kann, indem die jeweiligen elastischen Verriegelungsstücke
10b durch Schnappeingriff in den entsprechenden Aussparungen
8b angebracht werden, wird das Abschirmgehäuse 10 durch Verlöten
des selbsttragenden Abschirmgehäuses 10 unter Verwendung eines Wiederverflüssigungsofens
an der Leiterplatte 8 angebracht. Ferner ist ein im Wesentlichen U-förmiges
Kabelhalteteil 10c zum Halten des Koaxialkabels 7 in einer Seitenwand
des Abschirmgehäuses 10 ausgebildet, und das untere Ende des Kabelhalteteils
10c ragt von der ebenen Platte nach unten, und zwar durch spanende Bearbeitung
und Umbiegen des unteren Endes (des oberen Endes in 7)
des Kabelhalteteils 10c in Richtung nach unten von einer der Freiraumöffnungen
10a. Wie in 8 gezeigt ist, kann beim Verlöten
eines äußeren Leiters 7b des Koaxialkabels 7 mit dem
Kabelhalteteil 10c aufgrund der Tatsache, dass eine für den Lötvorgang
erforderliche Fläche (Lötbereich) in dem Kabelhalteteil 10c gewährleistet
ist, die Höhe des Abschirmgehäuses 10 kontrolliert werden. Da
das untere Ende des Kabelhalteteils 10c durch spanende Bearbeitung und
Biegen nach unten von der Freiraumöffnung 10a gebildet ist, ergibt
sich eine Vergrößerung der Größe der Freiraumöffnung
10a durch die spanende Bearbeitung und das Umbiegen des unteren Endes des
Kabelhalteteils 10c zum Verlöten des zentralen Leiters 7a
des Koaxialkabels 7, der sich durch die Freiraumöffnung
10a hindurch zu dem Verdrahtungsmuster der Leiterplatte 8 erstreckt.
Als Ergebnis hiervon ist die Ausführung der Lötarbeiten zum Verlöten
des zentralen Leiters 7a in einfacher Weise möglich.
Die Antennenvorrichtung mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion
lässt sich als Antenne mit zirkular polarisierten Wellen betreiben, indem eine
Einspeisung an zwei Stellen zu der Strahlungsleiterplatte 12 durch die
beiden mit dem Verdrahtungsmuster der Leiterplatte 8 verbundenen Energiezuführsegmente
16 erfolgt. Das heißt, wenn der Strahlungsleiterplatte 12
durch die rauscharme Verstärkungsschaltung ein vorbestimmtes Hochfrequenzsignal
zugeführt wird, wird eine elektrische Welle, wie z.B. eine zirkular polarisierte
Welle, von der Strahlungsleiterplatte 12 abgestrahlt. Wenn die Signalwelle
dann von der Strahlungsleiterplatte 12 empfangen wird, wird dann das elektrische
Signal über die rauscharme Verstärkungsschaltung und das Koaxialkabel
7 an die externe Empfangsschaltung abgegeben.
Da ferner bei der Antennenvorrichtung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel der Hauptkörper 6, der die Leiterplatte
8 und die Strahlungsleiterplatte 12 beinhaltet, in dem Gehäuse
1 aufgenommen ist und das Dichtungselement 4 in dem Passbereich
1a des Gehäuses 1 und in der Kabelaustrittsöffnung
1b angebracht ist, lassen sich ferner Staubbeständigkeit und wasserdichte
Eigenschaften gewährleisten. Da das ringförmige Befestigungsteil
4a, das in dem Passbereich 1a angebracht ist, sowie das Kabeleintrittsteil
4b, das in der Kabelaustrittsöffnung 1b angebracht ist, in
integraler Weise an dem Dichtungselement 4 ausgebildet sind, lassen sich
die Montagearbeiten zum Montieren des Dichtungselements 4 im Vergleich
zu einem Fall, in dem das Dichtungselement 4 unter Verwendung von zwei
separaten Dichtungselementen montiert wird, in einfacher Weise ausführen. Da
ferner kein Spalt zwischen dem ringförmigen Befestigungsteil 4a und
dem Kabeleintrittsteil 4b vorhanden ist, wird auch die Dichtungswirkung
an der Kabelaustrittsöffnung 1b verbessert. Unter Verwendung der vorstehend
beschriebenen Dichtungskonstruktion lassen sich somit die Montagekosten der Antennenvorrichtung
reduzieren sowie die Staubbeständigkeit und die wasserdichten Eigenschaften
von dieser verbessern. Da ferner die Axialrichtung der Einführöffnung
4c des Dichtungselements 4 im unbelasteten Zustand mit der Axialrichtung
des ringförmigen Befestigungsteils 4a von diesem übereinstimmt,
handelt es sich bei einer Formöffnungsrichtung um die gleiche wie diese Axialrichtung,
so dass beim Formen des Dichtungselements 4 keine verschiebbaren Kerne
usw. in der Form erforderlich sind. Dadurch ist es möglich, das Dichtungselement
4 unter Verwendung einer Form mit einer einfachen Konstruktion in kostengünstiger
Weise herzustellen. Bei Montage des Dichtungselements 4 in dem Gehäuse
1 wird ferner das Kabeleintrittsteil 4b in der Kabelaustrittsöffnung
1b in einem Zustand angebracht, in dem das Kabeleintrittsteil
4b elastisch verschwenkt ist. Als Ergebnis hiervon lässt sich die
Axialrichtung der Einführöffnung 4c im Wesentlichen rechtwinklig
zu der Axialrichtung des ringförmigen Befestigungsteils 4a anordnen
(in Richtung der Höhe des Gehäuses 1), so dass sich die Führung
des Koaxialkabels 7 einfach gestaltet.
Da bei der Antennenvorrichtung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Lötanschlussflächen 14, mit denen die Befestigungsschenkel
15 der Strahlungsleiterplatte 12 verlötet werden, unter Zwischenanordnung
der Leiterplatte 8 dem Erdungsmuster 11 zugewandt gegenüberliegen,
ist zwischen den Lötanschlussflächen 14 und dem Erdungsmuster
11 zusätzliche Kapazität vorhanden. Dadurch wird eine Resonanzfrequenz
verringert, so dass eine Miniaturisierung des Antennenelements 9 einfach
ist. Da die Resonanzfrequenz in Abhängigkeit von der Größe und der
Anordnung der Mehrzahl der Lötanschlussflächen 14 variiert, ist
es ferner auch einfach, eine Feineinstellung der Resonanzfrequenz vorzunehmen und
die Bandbreite der Resonanzfrequenz breiter zu machen. Da die Antennenvorrichtung
die reflektierende Platte 3 als unteres Gehäuseteil aus Metall verwendet,
ist ferner eine Verbesserung der Verstärkung möglich, indem die elektrische
Welle mittels der reflektierenden Platte 3 reflektiert wird, um eine Strahlung
der elektrischen Welle in einer unerwünschten Richtung zu kontrollieren. Da
ferner der Magnet 5 in der Vertiefung 3a angebracht ist, die an
der unteren Oberfläche der reflektierenden Platte 3 ausgebildet ist,
lässt sich die Antennenvorrichtung in einfacher Weise an einem beliebigen Bereich
eines Fahrzeugs anbringen, wie z.B. in einem Bereich, in dem Metall versenkt vorgesehen
ist, oder in einem Bereich, an dem Metall freiliegt.
Da außerdem bei der Antennenvorrichtung gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel das Antennenelement 9 vor dem Lötvorgang
in selbsttragender Weise an der Leiterplatte 8 angebracht werden kann,
indem die jeweiligen elastischen Haken 15a der Befestigungsschenkel
15 im Presssitz in den jeweiligen Durchgangsöffnungen 8a
angebracht werden, und da das Abschirmgehäuse 10 vor dem Lötvorgang
in selbsttragender Weise an der Leiterplatte 8 angebracht werden kann,
indem die jeweiligen elastischen Verriegelungsstücke 10b in Schnappeingriff
mit den jeweiligen Aussparungen 8b gebracht werden, besteht die Möglichkeit
das unter Wiederverflüssigung erfolgende Verlöten des Antennenelements
9 und des Abschirmgehäuses 10 in einem Durchgang auszuführen.
Das heißt, bei dem Montagevorgang der Antennenvorrichtung werden nach dem Aufbringen
von Lötpaste auf vorbestimmte Stellen der Leiterplatte 8, mit denen
die Befestigungsschenkel 15, die Energiezuführsegmente 16,
die elastischen Verriegelungsstücke 10b usw. verlötet werden,
das Antennenelement 9 und das Abschirmgehäuse 10 an der Leiterplatte
8 angebracht. Da hierbei das Antennenelement 9 an der Leiterplatte
8 durch die Presseinpassung der elastischen Haken 15a vorübergehend
fixiert ist und das Abschirmgehäuse 10 durch den Schnappeingriff der
elastischen Verriegelungsstücke 10b an der Leiterplatte
8 vorübergehend fixiert ist, ist es somit möglich, das unter
Wiederverflüssigung von Lötmaterial erfolgende Verlöten des Antennenelements
9 und des Abschirmgehäuses 10 in einem Durchgang auszuführen,
und zwar in einem Zustand, in dem das Antennenelement 9 und das Abschirmgehäuse
10 in selbsttragender Weise an der Leiterplatte 8 gehaltert sind.
Da bei der vorstehend beschriebenen Konstruktion die Anzahl der Vorgänge im
Vergleich zu dem Fall vermindert ist, in dem der unter Wiederverflüssigung
erfolgende Lötvorgang an dem Antennenelement 9 und dem Abschirmgehäuse
10 separat erfolgen, lassen sich die Montagekosten in großem Umfang
senken. Da außerdem bei der Antennenvorrichtung das Antennenelement
9 in Form einer Metallblech-Patchantenne vorliegt, versteht es sich von
selbst, dass die Kosten der Komponenten im Vergleich zu einer dielektrischen Antenne
reduziert werden können.
Die Formgebung oder das Einspeisesystem oder dergleichen des Antennenelements
9 lassen sich in geeigneter Weise auswählen, wobei
die Erfindung beispielsweise auch bei einer Antennenvorrichtung verwendet werden
kann, die ein Einspeisesystem mit einer Einspeisestelle für eine linear polarisierte
Welle aufweist.
Da die erfindungsgemäße Antennenvorrichtung als Metallblech-Patchantenne
betrieben werden kann, lassen sich die Kosten der Komponenten im Vergleich zu einer
dielektrischen Antenne reduzieren. Da außerdem zusätzliche Kapazität
zwischen den Lötstellen, mit denen die Befestigungsschenkel der Strahlungsleiterplatte
verlötet werden, und dem Erdungsmuster gebildet ist, das an der einen Oberfläche
der Leiterplatte gebildet ist, wird eine Resonanzfrequenz verringert, so dass eine
Miniaturisierung der Antennenvorrichtung insgesamt in einfacher Weise möglich
ist.
Wenn bei der Antennenvorrichtung weiterhin die Strahlungsleiterplatte
durch erste Verriegelungseinrichtungen der Befestigungsschenkel in selbsttragender
Weise an der Leiterplatte angebracht wird und der unter Wiederverflüssigung
erfolgende Lötvorgang des Abschirmgehäuses an der Leiterplatte in einem
Zustand erfolgt, in dem das Abschirmgehäuse durch zweite Verriegelungseinrichtungen
in selbsttragender Weise angebracht ist, lassen sich die Lötarbeiten zum Verlöten
der Befestigungsschenkel mit den Lötanschlussflächen sowie die Lötarbeiten
zum Verlöten des Abschirmgehäuses mit dem Erdungsmuster in einem Durchgang
ausführen. Durch Reduzieren der Anzahl der Arbeitsvorgänge lassen sich
somit die Montagekosten vermindern.