Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Leitungssystemkomponenten
für ein Luftleitsystem (oder ein Luftbehandlungssystem) wie ein Wohn-, kommerzielles
oder industrielles Heiz-, Ventilations- und Klimaanlagen-(HVAC)-System. Insbesondere
bezieht es sich auf (eine) integral geformte, schaumbasierte Luftleitsystemleitungskomponente(n),
die hervorragende Handlings- und Nutzungs-Eigenschaften aufweist(/en).
Wohn-, kommerzielle und Industrieluftleitsysteme schließen verschiedene
Leitungselemente ein, die benutzt werden, um erhitzte, gekühlte und/oder gefilterte
Luft von einer Quelle zu einem oder mehreren Räumen zu leiten. Insbesondere
kann das Luftleitsystem ein Erwärmungssystem (z. B. einen Ofen, eine Wärmepumpe,
einen elektrischen Heizer etc.), ein Kühlsystem (z. B. eine Klimaanlage) und/oder
ein Filtersystem enthalten. Unabhängig von der Art, auf die die Luft behandelt
wird, leiten die Leitungskomponenten die behandelte Luft (üblicherweise über
Lüfter oder Gebläse) zu den interessierenden Räumen bzw. zu dem interessierenden
Raum. Die Leitungselemente können ein oder mehrere eines Sammelelementes (Plenum)
sein (z. B. ein Heißluftsammelraum, ein gerader Kaltluftsammelraum, ein Kaltluftsammelraum
mit Ofenabzweigung), Heißluftentnahmen, Leitungen, Rohre (z. B. gerade oder
gebogene), Schuhe, Wandanschlüsse, Register (z. B. Wand- oder Bodenregister),
T-Stücke, Reduzierstücke etc. (im Folgenden jeweils bezeichnet als „Leitungselemente").
Derartige Leitungselemente werden traditionell aus Metall hergestellt, insbesondere
aus galvanisiertem rostfreiem Stahl oder Blech. Obwohl im großen Umfang angewandt,
haben Edelstahl- oder Blech-Leitungskomponenten eine Anzahl von möglichen Nachteilen.
Z. B. sind metallische Leitungselemente nicht energieeffizient. Über
die Dicke eines Elementes tritt Wärmetransport auf, insbesondere während
Perioden der Nichtbenutzung. Des gleichen werden aufgrund der unterschiedlichen
Größe oft Schwierigkeiten festgestellt, wenn zwei separate Leitungselemente
(z. B. eine Leitung mit einem Sammelraum; ein Register mit einem Schuh etc.) verbunden
werden. Aus diesen Gründen ist es fast unmöglich, einen luftdichten Abschluss
zwischen zwei zusammengefügten Leitungselementen zu erreichen; statt dessen
müssen zusätzliche Dichtmaterialien (z. B. Dichtband) benutzt werden,
um eine luftdichte Verbindung sicherzustellen. Aufgrund der zusätzlichen Zeit,
die benötigt wird, um diese Hilfsdichtung anzubringen, können Installateure,
die unter engen Zeitvorgaben arbeiten, gezwungen sein, deren Benutzung zu unterlassen.
Dieser Fehler wiederum kann dazu führen, ungewünschten Dreck, Staub und
Bakterien in die Luftleitsystemleitungen einzuführen. Außerdem sind die
scharfen Kanten, die bei vielen metallischen Leitungselementen vorhanden sind, gefährlich
und können bei der Installation Verletzungen verursachen. Obwohl galvanisierter
rostfreier Stahl recht robust ist, wird über die Zeit eine Verschlechterung
oder ein Bruch auftreten, im Wesentlichen aufgrund von Korrosion.
Es wurden Maßnahmen ergriffen, um wenigstens einige der obigen
Probleme anzusprechen. Insbesondere wird eine separate Isolierschicht oft um die
Rohrleitungskomponenten gewickelt, um unerwünschten Wärmetransport zu
minimieren. Die separat ausgebildete Isolationsschicht(en) ist/sind teuer und verursachen
Handlingsschwierigkeiten und zusätzliche Installationszeit. Als Alternative
beschreibt US-Patent Nr. 3,352,326 für Gustafson eine vorfabrizierte Leitung
für ein Klimaanlagensystem, das aus einem inneren und einem äußeren
Metallrohr besteht, die ein dazwischenliegendes Glasfaserisolationsmaterial halten.
Leider sind diese vorfabrizierten Leitungen nicht angepasst, um an existierende
Systeme angepasst zu werden. Des Weiteren ist so genanntes Ductboard verfügbar,
das eine eingeschlossene Isolationsschicht aufweist, wie z. B. in US-Patent Nr.
5,918,644 beschrieben. Unabhängig von der genauen Konstruktion wird Ductboard
angeboten, jeweils als Platte oder als blanke Form und wird dann gebogen, um eine
Leitung zu bilden. Als solche hat Ductboard geringe strukturelle Stärke und
ist beschränkt auf oberirdische Anwendungen, insbesondere verstärkte Luftleitanwendungen.
Ein weiterer Nachteil, der den oben beschriebenen Leitungsisolationstechniken gemein
ist, ist dass sie begrenzt sind lediglich auf Rohr- und Leitungs-Komponenten. Vermutlich
wegen der erhöhten mit ihnen verbundenen Kosten wurden keine Bemühungen
ergriffen, um andere Leitungskomponenten (z. B. Sammelleitungen, Schuhe, etc.) mit
einer Isolationsschicht auszustatten.
Erhebliche Mühen wurden aufgewandt, um die Konstruktion und die
Brauchbarkeit der „Haupt"-Luftleitsystemkomponenten, wie Öfen und Klimaanlagen
zu verbessern. Aber die Leitungskomponenten sind im Wesentlichen unverändert
und basieren ausschließlich auf traditioneller Metallfertigung. Jegliche Verbesserungen
an diesen Metallkonstruktionen könnte die Wohn-, kommerzielle und industrielle
Luftleitsystemindustrie revolutionieren. Leider haben bisherige Bemühungen
keine kommerziell sichtbaren Ergebnisse gezeitigt. Deshalb besteht das Bedürfnis
für Luftleitsystemleitungskomponenten, die integriert ausgebildet sind, um
eine Isolierschicht zu beinhalten und die auf einer kosteneffektiven Basis hergestellt
werden können.
US-A-5,095,942 offenbart eine Leitung, die eine dünne innere
Plastikschicht hat, die durch einen expandierten Schaumkern abgedeckt ist, der durch eine
dünne Kunststoffschicht abgedeckt ist.
Gemäß der Erfindung ist eine Leitung vorgesehen und Verfahren
gemäß den unabhängigen Ansprüchen. Optionale Merkmale sind in
den abhängigen Ansprüchen erläutert.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Leitungselement
für ein Luftleitsystem mit einer rohrförmigen Schauminnenschicht, die
integral mit einer dünnen, nicht metallischen Außenschicht gebildet ist.
Die Kombination von Innen- und Außenschichten sind gekennzeichnet als die erforderliche
Stärke aufweisend für den Gebrauch des Elementes in einem Luftleitsystem
ohne den Einschluss einer metallbasierten Schicht. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Innenschicht ein geschlossenzelliger Schaum und die äußere Schicht
ist Kunststoff. Unabhängig davon kann das Leitungselement eine große Unterschiedlichkeit
an Formen annehmen wie eine Leitung, ein Rohr, ein Bogen, ein Schuh, ein T-Stück,
ein Register, ein Wandanschluss, eine Abnahme, ein Sammelrohr, usw.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein
Verfahren zur Herstellung eines Leitungselementes für ein Luftleitsystem. Das
Verfahren umfasst, ein Material mit Bezug zu Schaum und ein Kunststoffmaterial vorzusehen.
Das Material mit Bezug zu Schaum wird mit dem Kunststoffmaterial geformt, um ein
Leitungselement zu bilden, das eine rohrförmige Innenschaumschicht und eine
Außenkunststoffschicht enthält. Diesbezüglich ergibt das Formverfahren
ein Leitungselement, das anpassbar ist für den Gebrauch in einem Luftleitsystem
und erforderliche Stärke hat ohne eine zusätzliche Metallschicht zu benötigen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Rotationsformverfahren benutzt,
um das Leitungselement auszubilden.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein
Verfahren, ein vorhandenes metallisches Leitungselement eines Luftleitsystems zu
ersetzen. Das Verfahren umfasst, ein geformtes, schaumbasiertes Leitungselement,
das in den Abmessungen und der Form angepasst ist, um nach Größe und Form
ein metallisches Leitungselement zu ersetzen. Das metallische Leitungselement wird
von dem Luftleitsystem entfernt. Abschließend wird das schaumbasierte Leitungselement
in dem Luftleitsystem montiert, um so das metallische Leitungselement zu ersetzen.
Diesbezüglich ist das schaumbasierte Leitungselement ausreichend fest, um seine
Position innerhalb des Luftleitsystems unabhängig von einer separaten Metallschicht
oder einer Stützung beizubehalten.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine
Leitung für ein Luftleitsystem mit einem Sammelraum, wenigstens einer Leitung
und wenigstens einem Register. Diesbezüglich besteht der wenigstens eine Sammelraum,
die Leitung und das Register aus rohrförmigen Schauminnenschicht, die integral
geformt ist mit einer dünnen, nicht metallischen Außenschicht. Die Kombination
der inneren und der äußeren Schicht sind charakterisiert als die benötigte
Stärke vorsehend für den Gebrauch des Elementes in dem Luftleitsystem
ohne den Einschluss einer Metall-basierten Schicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine Explosionsansicht eines HVAC-Luftleitsystems
einschließlich Komponenten gemäß der vorliegenden Erfindung;
2A ist eine vergrößerte Querschnittansicht
eines Abschnittes einer Leitung gemäß 1;
2B ist eine vergrößerte Querschnittansicht
eines Abschnittes einer alternativen Ausführungsforms-Leitung gemäß
der vorliegenden Erfindung;
2C ist eine Längsschnittansicht einer Leitung
gemäß 1;
3A-3C sind perspektivische
Ansichten von Sammelleitungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung;
4A und 4B sind perspektive
Ansichten von Rohrleitungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung;
5A und 5B sind perspektivische
Ansichten von abzunehmenden Leitungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung;
6A bis 6D sind perspektivische
Ansichten von Schub-Leitungselementen gemäß der vorliegenden Erfindung
und
7 ist eine perspektivische Ansicht einer Wandleitungskomponente
gemäß der vorliegenden Erfindung.
Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
Ein Luftleitsystem 10, das Leitungselemente (generell mit
12 bezeichnet) enthält gemäß der vorliegenden Erfindung
ist in 1 gezeigt. Diesbezüglich zeigt das Luftleitsystem
10 von 1 lediglich eine von einer Vielzahl
von möglichen Konfigurationen, bei denen die vorliegende Erfindung nützlich
ist. Das heißt, Luftleitsysteme, wie das System 10 von 1,
ist ausgelegt, um die Bedürfnisse, insbesondere von Wohn-, kommerziellen- oder
industriellen Installationen zu erfüllen. Demgemäß können in
Abhängigkeit der speziellen Installationsnotwendigkeiten zusätzliche
der Leitungselemente 12, die in 1 gezeigt
sind, eingeschlossen werden und/oder andere der Leitungselemente 12 weggelassen
werden. Aber wenigstens eines der Leitungselemente 12, vorzugsweise alle
der Leitungselemente 12 der speziellen Systeminstallation sind ein integriert
geformter, schaum-basierter Körper, der die entsprechende strukturelle Steifigkeit
hat und Luftleitungseigenschaften ohne die Notwendigkeit einer separaten Metallschicht.
Die Komponente(n) 12 gemäß der vorliegenden Erfindung ist/sind
ein stark verbessertes Substitut für die herkömmlichen Leitungselemente
aus galvanisiertem rostfreien Stahl oder Metallblech, die notwendigerweise ein separat
umwickeltes Isolationsmaterial benötigen, um Wärmedurchgangsverluste zu
begrenzen.
Unter Berücksichtigung des obigen ist eine beispielhafte Komponente
12 gemäß der vorliegenden Erfindung ein Luftrohr 14
(generell unter Bezug genommen in 1). In Sachen von
Gesamtabmessungen und Form ersetzt die Leitung 14 Leitungen, wie sie bisher
in Wohn-, kommerziellen oder Industrie-Luftleitsystemanwendungen benutzt wurden
und kann so gerade sein (z. B. die Leitung 14a in 1)
oder gekrümmt (z. B. die Leitung 14b in 1).
Ein Beispiel der Leitung 14 ist detaillierter gezeigt durch die Schnittansicht
von 2A und weist eine innere Schicht 16 und
eine äußere Schicht 18 auf. Allgemein ist die Innenschicht
16 ein geformter Schaum, während die Außenschicht 18
Kunststoff ist. Mit dieser Konstruktion werden die Innen- und die Außenschicht
16, 18 miteinander verbunden, wobei die innere Schaumschicht
16 ausreichend Festigkeit liefert, um die Leitung 14 innerhalb
des Luftleitsystems 10 zu halten.
Wie im Rahmen dieser Beschreibung benutzt wird, ist ein „Schaum"
oder „Schaummaterial" ein leichtgewichtiges Zellenmaterial, das von der Einführung
von Gasblässchen in einen reagierenden Polymer herrührt. Unter Berücksichtigung
dieser Definition ist die innere Schaumschicht 16 vorzugsweise ein geformter,
gehärteter oder steifer Schaum, der eine relativ hohe Dichte hat, wie er normalerweise
verbunden ist mit geformten Polyethylenschaum, wie unten beschrieben. Diese bevorzugte
Schaumcharakterisik verleiht der Innenschaumschicht 16 ein hohes Kompressionsmodul
oder Stützfaktor, ausreichend für die Leitung 14 (oder andere
Leitungselemente wie unten beschrieben), um seine Form über längere Zeiträume
(wenigstens 10 Jahre) beizubehalten, wenn es Kräften ausgesetzt ist, die normalerweise
in Wohn-, kommerziellen oder Industrieluftleitsystemleitungsanwendungen auftreten
(z. B. kann die Leitung 14 unterirdisch eingegraben werden, von einer Decke
abgehängt werden etc.).
Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Charakterisika,
die mit der Schauminnenschicht 16 verbunden sind (z. B. geformter, steifer
Schaum), dient die äußere Schicht 18 im Wesentlichen als Schutzbeschichtung
oder Haut, die die Unverletzlichkeit des Äußeren der Leitung
14 während des Handlings und der Installation bewahrt. Insbesondere
kann die Schauminnenschicht 16 etwas bröckelig sein; die äußere
Schicht 18 begrenzt mögliches Krümmeln oder Abflocken der Schauminnenschicht
16 im Falle, dass die Leitung 14 versehentlich andere harte Gegenstände
berührt. Des Weiteren sieht, wie unten beschrieben, die äußere Schicht
18 eine glatte ästhetisch ansprechende Außenfläche für
die Leitung 14 und/oder eine gewünschte Farbe vor. Aber, da die äußere
Schicht 18 keine zusätzliche Stütze einer strukturellen Steifigkeit
der inneren Schaumschicht 16 bereitstellen muss, und so ist sie vorzugsweise
ein dünner, gehärteter Kunststoff wie Polyethylen. Insbesondere ist die
äußere Schicht 18vorzugsweise mit einer Dicke von weniger als
0,25 Zoll (6,35 mm) insbesondere weniger als 0,125 Zoll (3,175 mm), am bevorzugtesten
weniger als 0,0625 Zoll (1,587 mm). Des Weiteren, obwohl die Innenschicht
16 und die Außenschicht 18 in 2A
dargestellt sind als durch eine klare Trennlinie definiert, kann abhängig von
der speziellen Herstellungstechnik (z. B. Rotationsformen) ein gradueller Übergang
von der Schauminnenschicht 16 zu der Außenschicht 18 bei
der vorliegenden Erfindung auftreten. Unabhängig davon weist die Außenschicht
18 kein Metall auf und ist dichter und widerstandsfähiger als die
Schauminnenschicht 16.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Leitung
14 durch eine Rotationsgieß-(oder „Roto-Molding"-)Technik gebildet.
Generell ist Rotationsgießen ein Verfahren, bei dem Teile geformt werden mit
Hitze und Rotation. Eine Form, die in eine gewünschte Form (z. B. ein Rohr)
ausgearbeitet ist, wird in eine Rotationsgiessmaschine eingesetzt, die Lade-, Heiz-
und Kühlbereiche vorsieht. Ein vorabgemessenes Kunststoffharz wird in dem Ladebereich
der Maschine in die Form geladen. Anschließend wird die Form und das Harz einer
Wärmequelle ausgesetzt, um das Kunststoffharz unter kontrollierten Bedingungen
zu schmelzen. Insbesondere wird die Form biachsial (vertikal und horizontal) rotiert,
so dass das schmelzende Harz an der heißen Form klebt und jede Fläche
davon gleichmäßig beschichtet. Die Form dreht während eines Kühlzyklus
weiter, so dass das sich ergebende Teil eine gleichmäßige Wanddicke erhält.
Rotationsgießen wurde bisher verwandt, um verschiedene Nur-Kunststoffteile
wie Möbel und Spielzeug herzustellen. Bei dieser vorliegenden Erfindung ist
aber überraschend festgestellt worden, dass eine akzeptable Kombinations-Leitungs-Komponente
mit einer Schauminnenschicht und eine Kunststoffaußenschicht vorgesehen werden
kann durch Rotationsformen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Material, das
benutzt wird zur Rotationsformung der Leitung 14 ein Kunststoffharz und
ein Schäummittel. Das gewählte Kunststoffharz und Schäummittelzusätze
werden gewählt, um die innere Schicht 16 als eine feste, geschlossenzelligen
Schaum und die äußere Schicht 18 als eine relativ dünne,
einschließende Kunststoffhaut zu erzeugen. Diesbezüglich ist das bevorzugte
Kunststoffharz Polyethylen, insbesondere lineares niederdichtes Polyethylen (linear
low-density polyethylen, LLDPE). Alternativ können andere Polyethylene, wie
hochdichtes Polyethylen (HDPE), niederdichtes Polyethylen (LDPE) etc. akzeptierbar
sein. Außerdem können andere Kunststoffharze wie andere Polyolefine, Ethylenvinylacetate,
Polyvinylchloride, Polyester, Nylon, Polycarbonate, Polyurethane etc. benutzt werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Kunststoffharz LLDPE-basiert
unter der Handelsbezeichnung „LL8460" erhältlich von Exxon-Mobile aus
Toronto, Ontario, Kanada. Alternative Kunststoffharzzusammensetzungen sind verfügbar,
z. B. von A. Schulman aus Akron, Ohio unter der Handelsbezeichnung „LBAXL0360"
Das gewählte Schäummittel in Kombination mit dem gewählten
Kunststoffharz erzeugt die Schauminnenschicht 16 während des Rotationsformens.
Dies berücksichtigend ist ein bevorzugtes Schäummittel erhältlich
unter dem Handelsnamen „CELOGEN" von UniRoyal Chemical Company aus Hartford,
Connecticut als ein aktiviertes Azodicarbonamid. Wenn es während des Formungsprozesses
erhitzt wird, erzeugt das Schäummittel ein Gas, das innerhalb des geschmolzenen
Kunststoffs gefangen ist und diesen zum Schäumen bringt. Das Material hat dann
poröse Wände, die steifer aber leichter in Gewicht sind als eine feste
Wand der gleichen Stärke.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Formzusammensetzung
aus einem Verhältnis von Kunststoffharz und Schäummittel von etwa 2:3
(das heißt 40 % Kunststoffharz und 60 % Schäummittel). Dieses eine bevorzugte
Verhältnis wurde überraschend festgestellt in einer geformten, hochfesten
aber leichtgewichtigten Schauminnenschicht in Kombination mit einer gehärteten,
glatten ästhetisch ansprechenden Außenschicht oder Haut zu resultieren.
Diesbezüglich wird das Schäummittel vorzugsweise zugesetzt, kurz nachdem
der Erhitzungs-/Rotationszyklus begonnen hat. Bei dieser einen bevorzugten Ausführungsform
schmilzt das Kunststoffharz und formt die dünne Außenschicht
18, wobei das anschließend zugesetzte Schäummittel verursacht,
dass das Schäumen auftritt, wobei diese(s) geschäumte Schicht/Material
integral geformt oder verbunden ist mit der äußeren Hautschicht. Alternativ
kann eine Trockenmischung des Kunststoffharzes und des Schäummittels kombiniert
und in die Form gegeben werden vor dem Erhitzen/Rotieren, resultierend in einem
integrierten Hautschaum. Außerdem können Montagetechniken verwandt werden,
anders als Rotationsformen, wie Laminieren der Außenschicht 18 auf
eine vorgeformte Schauminnenschicht 16, Injektionsformen der Schichten
16, 18 etc.
Indem bevorzugter Weise die innere Schicht 16 als ein geschlossenzelliger
Schaum hergestellt wird, wird eine gleichmäßige Innenseite vorgesehen
zum Leiten des Luftstroms. Das heißt, die Innenschicht 16 (d. h. die
Innenfläche der Leitung) kann einem Luftstrom „ausgesetzt werden", ohne
dass durch die Luft getragene Teilchen eng mit einzelnen Zellen der Schauminnenschicht
16 agieren und/oder Luft durch die Schauminnenschicht 16 „leckt".
Dies ist in direktem Gegensatz zu vorherigen rotationsgeformten Teilen in nicht
nahe liegenden Bereichen, die ein Isoliermaterial zwischen innere und äußere
Kunststoffschichten schichten. Aber, bei einer alternativen Ausführungsform
weist die Leitung 14 weiterhin eine geschmolzene Innenschicht
19 auf, die in Kombination mit der Außenschicht 18 die Schauminnenschicht
16 wie in 2B gezeigt, einschließt. Mit
diesem alternativen Ansatz kann die Innenschaumschicht 16 andere Formen
annehmen, wie einen offenzelligen Schaum.
Die Formulierung für die Formkomponenten kann weiterhin andere
Zusätze einschließen, die gewisse Charakteristika der resultierenden Leitungskomponenten
verbessern. Zum Beispiel werden die Kunststoff- und Schäummittelkomponenten
vorzugsweise gewählt, um die Innenschicht 16 mit einem erhöhten
R-Wert für verstärkte Isolationseffekte zu versehen und so sehr nützlich
für extreme Temperaturanwendungen zu sein (z. B. Speicherraum oder Kriechkeller).
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Leitung 14 beispielsweise
einen R-Wert von 18 oder größer haben. Andererseits, für Luftleitanwendungen,
wo ein erhöhter R-Wert kein kritischer Faktor ist, können die gewählten
Materialien und/oder die ergebende Wanddicke in einem niedrigeren R-Wert resultieren.
Außerdem kann ein flammhemmendes Additiv benutzt werden.
Außerdem kann ein gewünschtes Farb- oder Pigmentierungsadditiv
benutzt werden, um eine gewünschte Außenfarbe für die Leitung
14 zu erzeugen. Jegliche hitzestabile und nicht reagierenden Farben, die
bekannt und verfügbar sind für den Gebrauch mit den gewählten Kunststoffharzen
(und Schäummitteln bei der bevorzugten Rotationsformtechnik) können benutzt
werden. Erläuternde Beispiele für geeignete Farben schließen Carbonschwarz
ein, Quinaeridon-Rot, Anthraquinon und perione Färbemittel, um nur ein paar
zu nennen. Die sich ergebenden Leitungselemente (wie die Leitung 14) können
so theoretisch jede Farbe haben, wie schwarz, rot, gelb, braun
usw. Andere optionale Additive schließen Füller ein, Takifiziermittel,
Dispergiermittel, UV-Stabilisierer und/oder Antioxidantien.
Zurückkommend auf die 1 weist das
geformte Rohr 14 vorzugsweise ein männliches Ende 20 und
ein weibliches Ende 22 auf. Das weibliche Ende 22 ist ein sich
nach außen erstreckender Flansch, der bemessen ist, um ein männliches
Teil eines separaten Leitungselementes aufzunehmen, wie detaillierter unten beschrieben.
Des Weiteren sind das männliche Ende 20 und das weibliche Ende
22 exakt ausgebildet, um einen luftdichten Abschluss vorzusehen, wenn ein
separates Leitungselement darin montiert wird. Wie am Besten in der 2C
gezeigt ist, weist das weibliche Ende 22 einen inneren Querschnittbereich
auf, der größer ist als der innere Querschnittsbereich des männlichen
Teils 20. Insbesondere korrespondiert die innere Abmessung des weiblichen
Endes 22 mit den äußeren Abmessungen des männlichen Endes
20. Dies stellt eine deutliche Verbesserung zur bisherigen Metallblechleitungselementen
dar, die separate Verbindungselemente benötigen, um zwei Leitungsteile zu verbinden
entlang einer Dichtung, um eine luftdichte Dichtung zu erreichen. In dieser Beziehung
stellt die bevorzugte Rotationsformtechnik einen glatten Übergang zu dem geflanschten
weiblichen Ende 22 dar. Das heißt, die scharfen Kanten, die mit dem
Metallblechleitungen verbunden sind, werden mit der vorliegenden Erfindung eliminiert,
wodurch die Möglichkeit von Verletzungen minimiert wird beim Handling der Leitung
14. Andere der Leitungskomponenten 12 werden detaillierter unten
beschrieben. Als eine generelle Aussage gilt, dass jede der Komponenten
12 vorzugsweise identisch in der Konstruktion ist mit der Leitung
14, die oben beschrieben wurde, lediglich unterschiedlich in Form und Abmessungen.
Insbesondere sind jede der Leitungskomponenten 12, die unten beschrieben
sind, vorgesehen als integral geformte röhrenartige Körper, die aus einer
festen, inneren Schaumschicht und einer äußeren nicht metallischen, vorzugsweise
Kunststoffschicht bestehen. Diesbezüglich sind jede der Leitungselemente
12, die unten beschrieben sind, vorzugsweise rotationsgeformte Teile, die
eine geschlossenzellige innere Schaumschicht haben, die eine innere Fläche
des entsprechenden Teiles definiert.
Unter zusätzlicher Bezugnahme auf 3A
umfasst ein anderes der Leitungskomponenten 12 der vorliegenden Erfindung
einen Heißluftsammelraum („Plenum") 30. Wie im Stand der Technik
bekannt, wird das Heißluftplenum 30 benutzt, um Luft von einer Luftquelle
24 (die in der 1 als ein Heizer oder ein Ofen
gezeigt wird) zu anderen Leitungselementen zu leiten. Diesbezüglich wird das
Heißluftplenum 30 üblicherweise benutzt in Kombination mit einem
Heißluftabnahmeelement 32, das vorzugsweise vorgesehen wird, gemäß
der vorliegenden Erfindung. Sowohl das Heißluftplenum 30 und die Heißluftabnahme
22 sind bevorzugterweise bemessen für eine Montage, wie sie in
1 gezeigt ist, wobei das Heißluftplenum
30 eine Bodenöffnung (nicht gezeigt) hat, die strömungsmäßig
verbunden ist mit dem Heißluftauslass 32. Des Weiteren weist das Heißluftplenum
30 eine oder mehrere Leitungsöffnungen 34 auf (von denen
eine in den 1 und 3A gezeigt
ist), die vorzugsweise in das Heißluftplenum 30 geschnitten wurde,
nach dem oben beschriebenen Rotationsformprozess. Unabhängig davon sind alle
Kanten des Heißluftplenums 30 und der Heißluftabnahme
32 gerundet, um so die Möglichkeit für Handhabungsverletzungen
zu minimieren, als auch um eine ästhetische Erscheinung der Komponenten
30, 32 zu verbessern.
Zusätzlich zu dem Heißluftplenum 30 kann die Leitungskomponente
12 der vorliegenden Erfindung einen Kaltluftsammelraum/Abnahme
40 oder einen geraden Kaltluftsammelraum 42 aufweisen, wie er
detaillierter in den 3B bzw. 3C
dargestellt wird. Der Kaltluftsammelraum/Abnahmeraum 40 umfasst ein erstes,
männliches Ende 44, das angepasst ist für eine Strömungsverbindung
mit der Luftquelle 24 und ein zweites, weibliches Ende 46, das
angepasst ist, um ein korrespondierendes Ende der Kaltluftgeradleitung
42 in einer luftdichten Verbindung aufzunehmen. Wiederum ist das weibliche
Ende 46 ein integriert geformter, sich nach außen erstreckender Flansch
ohne scharfe Kanten. Der gerade Kaltrohrluftsammelraum 42 weist in gleicher
Weise ein männliches Ende 48 und ein weibliches Ende 50 auf.
Das männliche Ende 48 ist bemessen, um direkt in dem weiblichen Ende
46 des Kaltluftplenums/Abnahme 40 aufgenommen zu werden. In gleicher
Weise ist das weibliche Ende 15 angepasst, um direkt mit anderen Leitungskomponenten
verbunden zu werden mit der Leitung 14a, die in 1
gezeigt ist. Zusätzliche Leitungskomponenenten schließen gerade Rohre
ein, von denen eines exemplarisch gezeigt ist von der Position 60 in
4A. Wiederum ist das gerade Rohr 60 ein integral
geformtes schaumbasiertes Teil, das gegenüberliegende männliche Enden
62, 64 aufweist. Jedes der männlichen Enden 62,
64 kann mit einem korrespondierenden weiblichen Ende eines separaten Leitungselementes
verbunden werden oder kann strömungsgesichert mit einem separaten Leitungselement
über eine Ringklammer 66 (1) verbunden
werden, das eine bekannte Ringklammer sein kann, die üblicherweise in der HVAC-Industrie
verwandt wird. Alternativ kann das Rohr 60 eines der Enden 62,
64 als ein weibliches Ende (d. h. mit vergrößertem Innendurchmesser)
ausgebildet haben mit Abmessungen, um das männliche Ende eines separaten Leitungselementes
aufzunehmen. Das gerade Rohr 60 kann eine große Bandbreite von Längen
haben. In einem weiter bevorzugten Ausführungsbeispiel hat das Rohr
60 integriert ausgeformte ringförmige Rippen 68a,
68b benachbart zu den Enden 62 bzw.
64. Die ringförmigen Rippen 68a, 68b liefern eine
Anschlagfläche, um das gerade Rohr 60 an ein separates Leitungselement
zu montieren. Wenn das männliche Ende 62 beispielsweise in ein weibliches
Ende eines separaten Leitungselementes eingeführt wird, wird die ringförmige
Rippe 68a das weibliche Ende kontaktieren und ein weiteres Einschieben
verhindern, wodurch sichergestellt wird, dass eine gewünschte Länge des
Rohres 60 mit dem separaten Leitungselement ist. Wenn eine Ringklammer
66 benutzt wird, definieren die ringförmigen Rippen 68a,
68b einen Ort für die Ringklammer 66 relativ zu den Enden
62, 64, die gekoppelt werden.
Zusätzlich, obwohl nicht besonders in der 1
gezeigt, können die Leitungselemente 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung ein gekrümmtes Rohr 70 aufweisen, wie in 4B
gezeigt. Das gekrümmte Rohr 70 ist vorzugsweise geformt, um die gegenüberliegenden
männlichen Enden 72, 74 auszubilden. Alternativ kann eines
der Enden 72 oder 74 ein weibliches Ende ausbilden wie zuvor beschrieben.
In einer weiter bevorzugten Ausführungsform umfasst das geformte gekrümmte
Rohr 70 eine integral geformte kreisförmige Rippe 76 benachbart
zu jedem der Enden 72, 74. Davon unabhängig kann das gekrümmte
Rohr 70 ausgebildet werden, um einen großen Bereich von Biegungswinkeln
abzudecken, die üblicherweise in der HVAC-Industrie verwandt werden, beispielsweise
22,5°, 45° oder 90°.
Ein weiteres Leitungselement 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine gekrümmte Abnahmeöffnung 80, wie sie detaillierter
in 5A gezeigt ist. Die gekrümmte Leitungsabnahme
80 wird benutzt, um einen Luftstromabzweig aus einer Leitung (wie aus der
Leitung 14c in der 1) festzulegen. Wenn man
dies berücksichtigt, weist das gekrümmte Abnahmerohr 80 integriert
ein männliches Ende 82 und ein weibliches Ende 84 auf. Weiterhin
ist vorzugsweise eine ringförmige Rippe 86 integriert ausgeformt benachbart
zum männlichen Ende 82. Das weibliche Ende 84 umfasst einen
vergrößerten, sich nach außen erstreckenden Flansch 88,
in den mehrere Löcher 90 eingeformt sind nach dem Formvorgang. Schrauben
oder andere zur Verfügung stehende Befestigungselemente ragen durch diese Löcher
90 hindurch, um den Flansch 88 und damit den die Abzweigung
80 mit der Leitung 14c zu verbinden. Die gekrümmte Leitungsabnahme
80 kann geformt sein, um einen großen Bereich von Krümmungswinkeln
abzudecken, aber er ist vorzugsweise eine 90° Krümmung. Alternativ kann
ein gerader Leitungsabnahme 92 vorgesehen werden, wie sie in der
5B gezeigt ist.
Eine weitere Leitungskomponente 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Schuh, wie ein 90° Bodenschuh 100, der detaillierter
in 6A gezeigt ist. Der 90° Bodenschuh ist vergleichbar
mit herkömmlichen HVAC-Bodenschuhen im Hinblick auf Abmessungen und Form, aber
ist eine integriert geformte, schaumbasierte Komponente. Diesbezüglich bildet
der 90° Bodenschuh 100 integriert ein Rohrende 102 und ein
Einschubende 104 und weist vorzugsweise eine ringförmige Rippe
106 benachbart zum Rohrende 102 auf. Das Einschubende
104 ist bemessen für das Kuppeln mit einem korrespondierenden Leitungselement
(wie einer Wandeinführung oder einem Register, wie unten beschrieben). Alternativ
kann das Einschubende 104 ein weibliches Ende aufweisen, das bemessen ist,
um direkt ein männliches Ende des korrespondierenden Leitungselementes aufzunehmen.
Alternative Schuhkonstruktionen gemäß der vorliegenden Erfindung schließen
einen geraden Bodenschuh 110 ein (6B), einen
linken Bodenschuh 112 (6C) und einen rechten
Bodenschuh 114 (6D).
Ein weiteres Leitungselement 12 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein Wandanschluss 120, der detaillierter in 7
gezeigt ist. Der Wandanschluss 120 bildet gegenüberliegende männliche
Enden 122, 124. Die männlichen Enden 122,
124 sind bemessen, um direkt in einer luftdichten Weise in weiblichen Enden
von korrespondierenden Schuhen aufgenommen zu werden, wo diese vorgesehen sind.
Alternativ kann ein Kupplungselement (in der 1 nicht
gezeigt) benutzt werden, wenn diese Schuhe keine weiblichen Anschlussenden aufweisen.
Zurückkommend zur 1 stehen andere
Leitungselemente 12 zur Verfügung gemäß der vorliegenden
Erfindung einschließlich eines Reduzierstückes 128, eines Wandregisters
130, eine Wandregisterkupplung 132, eine Wandregisterkupplung
134 und ein Sammelleitungskuppler 136. Weiterhin können die
Leitungselemente 12 Komponenten enthalten, die in 1
nicht spezifisch dargestellt sind, die aber in Luftleitsystemleitungen üblicherweise
benutzt werden, wie T-Stücke, Bogenstücke etc.
Beispiele
Gemäß der vorliegenden Erfindung wurden hergestellt. Insbesondere
würden 8'' × 16'' Fünf-Fuß-Leitungen, 16'' × 14''-Reduzierstücke
und 6'' 90°-Abzweigleitungselemente rotationsgeformt bei Custom-Roto-Mold,
Inc. aus Benson, Minnesota unter Benutzung einer bedarfsweise angepassten Rotationsformmaschine,
die hergestellt wurde durch Ferry Industries, Inc. aus Stow, Ohio. Für jede
der Leitungselemente wurde eine entsprechend bemessene und ausgebildete Form hergestellt
und in der Rotationsformmaschine montiert. Ein LLDPE-Harz, das unter der Handelsbezeichnung
„LL8460" von ExxonMobile aus Toronto, Ontario, Kanada verfügbar ist,
wurde in die Form geladen und die Rotationsformmaschine wurde betätigt
(z. B. erhitzt und biachsial rotiert) für etwa 10 Minuten, was in einer dünnen
Schicht von LLDPE resultiert, die entlang der Formwand ausgebildet ist. Der Zyklus
der Rotationsformmaschine wurde dann unterbrochen und ein Schäummittel, das
unter dem Handelsnamen „CELOGEN" von Uni-Royal Chemical Company aus Hartford,
Connecticut erhältlich ist, wurde in die Form gegeben. Das Verhältnis
von Schäummittel zu LLDPE war 3 : 2. Der Betrieb der Rotationsformmaschine
wurde dann wieder aufgenommen für etwa 40 Minuten einschließlich einem
Abkühlzyklus. Das sich ergebende Leitungselement wurde aus der Form entnommen.
Jede der oben hergestellten Leitungen, Reduzierstücke und 90°-Abzweigungen
wie eine feste, geschlossenzellige Schauminnenschicht auf. Jede der Leitungskomponenten
war korrekt bemessen zur Benutzung in einem Luftleitsystem und wies minimale Wärmeübergangswerte
auf. Alle Außenflächen waren hochglatt und widerstanden Kratzen und anderen
Arten von Verschlechterungen.
Wie sich aus dem obigen ergibt, soll die vorliegende Erfindung in
keiner Weise begrenzt sein auf kreisförmige Rohre. Stattdessen kann nahezu
jedes Leitungselement mit der vorliegenden Erfindung hergestellt werden. Bei einer
bevorzugten Ausführungsform sind alle Hauptleitungen eines spezifischen Luftleitsystems
aus Elementen zusammengesetzt gemäß der vorliegenden Erfindung. Während
der Montage werden die präzise geformten männlichen und weiblichen Enden
der entsprechenden Komponenten leicht und direkt miteinander verbunden und bilden
eine luftdichte Passung ohne die Notwendigkeit von separatem Dichtungsmaterial.
Natürlich können einige Anlagen Layout-Abwandlungen von einem oder mehreren
der Leitungselemente 12 benötigen, wie beispielsweise Erzeugung eines
Loches durch eine Leitung 14, um eine Fluidkupplung mit einem anderen Element
zu erleichtern, wie mit einer Abnahme.
Alternativ können aber auch eine oder mehrere der Leitungselemente
von konventioneller Art (d. h. aus Metallblech) mit den korrespondierenden Leitungselementen
gemäß der vorliegenden Erfindung verbunden werden (z. B. ein Bodenschuh
gemäß der vorliegenden Erfindung wird verbunden mit einem metallischen
glatten Rohr). Selbst weitere Leitungselemente gemäß der vorliegenden
Erfindung können benutzt werden, um ein vorhandenes System aufzuarbeiten. Beispielsweise
kann ein vorhandenes Luftleitsystem eine Anzahl von unterschiedlichen Leitungskomponenten
aufweisen, von denen jedes aus konventionellem Metallblech oder galvanisiertem Stahl
ist. Für den Fall, dass ein spezielles Leitungselement ausgetauscht werden
muss (z. B. ein Bodenschuh wurde beschädigt oder auf andere Weise verschlechtert),
wird der vorhandene metallische Schuh einfach entfernt und mit dem integriert geformten
schaumisolierten Schuh gemäß der vorliegenden Erfindung ersetzt.
Im Licht des obigen markiert die vorliegende Erfindung eine Verbesserung
zu bisherigen Konstruktionen. Leitungselemente gemäß der vorliegenden
Erfindung stellen eine signifikante Verbesserung dar über konventionelle metallische
Konstruktionen. Es gibt keine Notwendigkeit für zusätzliche Isolationen,
die während eines Installationsverfahrens aufgebracht werden müssen, da
die innere Schaumschicht hoch energieeffizient ist. Des Weiteren versieht die bevorzugte
Rotationsformtechnik die sich ergebenden Leitungselemente glatt mit abgerundeten
Kanten. Die Leitungselemente sind nicht-toxisch, nicht alergen und wasserresistent.
Weiterhin sind die Abmessungsmerkmale jedes Elementes so, dass ein abgedichtetes
Verhältnis erreicht wird beim Verbinden von zwei Elementen, was die Notwendigkeit
für Dichtband oder andere Dichtmaterialen überflüssig macht.
Obwohl die vorliegende Erfindung beschrieben wurde unter Bezugnahme
auf bevorzugte Ausführungsformen werden Fachleute erkennen, dass Änderungen
an der Form und an Details vorgenommen werden können, ohne den Umfang der vorliegenden
Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert
wird.