Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät
zum Schaumspritzgießen zum Aufschäumen einer Schmelze aus einer Leichtmetall-Legierung,
um ein aufgeschäumtes geformtes Produkt zu bilden.
Verwandter Stand der Technik
Für die herkömmliche Herstellung eines aufgeschäumten
Metalls sind die folgenden Verfahren bekannt: In einem Verfahren, das in der japanischen
Patentveröffentlichung Nr. Hei 1-51528 offenbart ist (Technik 1), werden ein
Eindickmittel und ein Treibmittel zu einem geschmolzenen Metall zugegeben, gefolgt
von heftigem Rühren. Die gesamte Form wird auf den Schmelzpunkt des geschäumten
Metalls oder höher erhitzt, das heftige Rühren wird beendet, um einen
Aufschäumvorgang zu beginnen, in welchem die Luft in der Form durch Ausdehnen
einer Anzahl von Blasen abgelassen wird, die durch thermische Zersetzung des Treibmittels
erzeugt werden, um einem geschäumten Metall zu ermöglichen, den inneren
Abschnitt der Form vollständig zu füllen, wodurch die Form in einem verschlossenen
Zustand ausgefüllt wird, so dass eine einheitliche Zellenstruktur unter dem
Gleichgewicht des Drucks durch den Anstieg des Innendrucks durch die Blasen gebildet
wird. Das sich ergebende aufgeschäumte Metall wird gekühlt und in der
Form koaguliert.
In einem Verfahren, das in dem US Patent Nr. 2,983,597 offenbart ist
(Technik 2), wird ein hydriertes Metall mit einem geschmolzenen Metall gemischt
und zersetzt und das Metall durch die Erzeugung von Wasserstoffgas aufgeschäumt.
Ferner wird ein zweites legiertes geschmolzenes Metall von einer Halbwegschnecke
zugeführt, während eine Mischung eines geschmolzenen Metalls und eines
hydrierten Metalls durch eine erste Schnecke bei einer Gaszersetzungstemperatur
oder niedriger extrudiert werden, um eine kontinuierliches Schaumformgebung durch
die Erzeugung von zersetztem Gas auszuführen.
In einem Verfahren, das in der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 2002-511526 offenbart ist (Technik 3), wird ein geformtes Produkt durch Verdichten
eines Treibmittels und eines Metallpulvers, Erhitzen des sich ergebenen halbfertigen
Materials in einer Form auf einen Schmelztemperaturbereich, um dem Material das
Aufschäumen zu ermöglichen, gefolgt von Kühlen, erhalten.
In einem Verfahren, das in dem offen gelegten japanischen Patent Nr.
Hei 9-421780 offenbart wird (Technik 4), wird als eine Lösung der Probleme
eines Verfahrens zum Zugeben eines Treibmittels zu einem geschmolzenen Metall, um
Wasserstoff zu erzeugen, wodurch das Metall aufgeschäumt wird, und eines Verfahrens
zum Mischen eines Treibmittels zu einem Metallpulver gefolgt von Verdichtungsformgebung
und dann Aufschäumen des Metalls in einer Form durch Aufheizen, ein aufgeschäumtes
Metall erhalten durch Zugeben von 0,1 % bis 5 % (beruhend auf dem Gewicht) Titanhydroxid
zu einem Metall mit einem Schmelzpunkt von 420 °C oder höher, gleichmäßiges
Dispergieren desselben durch heftiges Rühren und dann Einspritzen der Schmelze
in eine Form, erneutes Aufheizen der Schmelze in der Form auf 630 °C oder höher,
um der Schmelze das Aufschäumen zu ermöglichen, gefolgt von Kühlen
und Koagulation.
Diese Verfahren zur Herstellung eines geschäumten Metalls der
Techniken 1 bis 4 haben jedoch die folgenden Probleme. Technik 1 benötigt viel
Zeit zum Aufheizen, da das geschmolzene Metall aufgeheizt und in der Form heftig
gerührt wird, und weist ein Problem mit der Produktivität auf, da die
gleiche Form ebenso für das Kühlen nach dem Aufschäumen verwendet
wird. Ferner wird eine große Form benötigt, um ein großes geformtes
Produkt zu bilden. Im Fall einer großen Form ist, da das Aufheizen und das
Kühlen nur von dem wärmeleitfähigen elektrischen Heizen von der Wandfläche
abhängt und ein Metall mit einer physikalischen Eigenschaft der exzellenten
Wärmeisolationseigenschaft als geschäumter Körper zum Zeitpunkt des
Kühlens gebildet wird, weiterhin viel Zeit im Ergebnis notwendig.
In Technik 2 (zum Beispiel in DE 1164102)]
können, obwohl ein Metallkörper kontinuierlich durch Aufschäumen
mit Wasserstoffgas ähnlich zu Technik 1 gebildet werden kann, ein geformtes
Produkt einer gewünschten dreidimensionalen Form oder ein geformtes Produkt
mit einer komplizierten Form nicht gebildet werden, da eine Funktion des Einspritzens
in eine Form nicht vorgesehen ist. Da die Steuerung zum Konstanthalten des Mischungsverhältnisses
des geschmolzenen Metalls zu dem Treibmittel wie Titanhydrid oder Magnesiumhydrid
nur durch die Drehgeschwindigkeit der Schnecke mit einer Instabilität ausgeführt
werden kann, kann weder die Zufuhrrate des Treibmittels konstant gehalten werden,
noch wird das Aufschäumverhältnis stabilisiert. Demzufolge wird die Streuung
der Produktqualität (Aufschäumzustand) erhöht.
In Technik 3 (zum Beispiel in US 5,865,237)
wird es notwending, das Pulver zum Erhalten eines gleichmäßigen geformten
Körpers gleichmäßig zu mischen, und dies erfordert viel Zeit und
steigende Kosten. Obwohl ein dreidimensional geformtes Produkt erhalten werden kann,
ist die Steuerung der Temperatur und der Zeit beim Aufschäumen durch die Gaszersetzung
und beim Schmelzen des Metallpulvers schwierig. Folglich ist es
schwierig, ein aufgeschäumtes geformtes Produkt mit gleichmäßigen
Zellen zu erhalten.
In Technik 4, obwohl eine dreidimensionale Form geformt werden kann,
wird viel Zeit benötigt, um die Schmelze auf 630 °C oder höher in
der Form erneut zu erhitzen, ähnlich zu dem Problem von Technik 1, und es gibt
ein Problem mit der Produktionseffizienz. Da es eine Notwendigkeit zum Erhöhen
einer Temperatur der Form auf 630 °C oder höher gibt, sind die Kosten
für die Form hoch. Im Fall einer großen Form ist die Temperatursteuerung
der Schmelze in der Form schwierig, so dass die Streuung der Qualität ansteigt.
Die vorliegende Erfindung weist folglich ein Ziel auf, ein Verfahren
und ein Gerät zum Schaumspritzgießen einer Leichtmetall-Legierung zur
Verfügung zu stellen, welches den Unterschied im Aufschäumzustand zwischen
den Chargen mit guter Produktivität minimieren kann.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches die Schritte umfasst; Halten einer Schmelze
einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel, das sich
bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige Komponente zu erzeugen,
in entsprechend spezifizierten Prozentsätzen enthält bei einer niedrigeren
Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels; Rühren der Schmelze,
um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren; Abmessen einer vorbestimmten
Menge der Schmelze für das Einspritzen in eine Form; und Einspritzen der Schmelze
in die Form, um einen aufgeschäumten geformten Gegenstand der Leichtmetall-Legierung
herzustellen, in welchem die Schmelze in ihrer Temperatur auf die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels oder eine höhere Temperatur eingestellt ist, und ebenso durch
unter Druck Setzen zumindest unmittelbar vor dem Einspritzen verhindert wird, dass
dieser aufschäumt.
Da das Eindickmittel und das Treibmittel vorher zu der Schmelze in
spezifizierten Prozentsätzen zugegeben werden, wird der Unterschied im Aufschäumzustand
zwischen den Chargen minimiert. Obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar
vor dem Einspritzen hervorgerufen wird, wird das Aufschäumen der Schmelze unterbunden,
da die innere Kapazität eines Messabschnitts konstant gehalten und die Schmelze
in den unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird. Da folglich die Schmelze den Druck
auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt und aufschäumt,
so dass sie sich in jede Ecke der Form verteilt, wird die Übertragungseigenschaft
der Form verbessert, so dass die Bildung eines geschäumten geformten Gegenstands
einer komplizierten Form ermöglicht wird. Da das Aufheizen der Form auf die
Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen wird, wird die
Produktivität verbessert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ferner ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches die Schritte umfasst; Halten einer Schmelze
einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel, das sich
bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige Komponente zu erzeugen,
in entsprechenden spezifizierten Prozentsätzen enthält, bei einer niedrigeren
Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels; Einführen der Schmelze
in eine Spritzgussvorrichtung mit einer Rührfunktion, einer Messfunktion und
einer Einspritzfunktion; Rühren der Schmelze, um das Eindickmittel und das
Treibmittel zu dispergieren; Abmessen einer vorbestimmten Menge der Schmelze für
das Einspritzen in eine Form; und Einspritzen der Schmelze in die Form, um einen
aufgeschäumten geformten Gegenstand der Leichtmetall-Legierung herzustellen,
wobei die Schmelze in ihrer Temperatur auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels
oder eine höhere Temperatur eingestellt ist, und durch unter Druck Setzen zumindest
direkt vor dem Einspritzen verhindert wird, dass diese aufschäumt.
Da die Schmelze, welche das Eindickmittel und das Treibmittel in spezifiziertem
Prozentsätzen enthält, bei einer niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels gehalten, dann in die Einspritzvorrichtung eingeführt und
in der Einspritzvorrichtung gerührt wird, werden das Eindickmittel und das
Treibmittel dispergiert, so dass der Unterschied im aufgeschäumtem Zustand
zwischen den Chargen minimiert wird. Obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar
vor dem Einspritzen hervorgerufen wird, wird das Rufschäumen der Schmelze unterbunden,
da die innere Kapazität eines Messabschnitts konstant gehalten und die Schmelze
in dem unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird. Da folglich die Schmelze den Druck
auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt und aufschäumt,
so dass sie sich in jede Ecke der Form ausdehnt, ist die Übertragungseigenschaft
der Form verbessert, so dass die Bildung eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes
mit einer komplizierten Form ermöglicht wird. Da ferner das Aufheizen der Form
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen wird,
wird die Produktivität verbessert.
Das Verfahren zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung wird dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der
Schmelze niedriger als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels zum Zeitpunkt
des Rührens der Schmelze ist.
Das Treibmittel kann gleichmäßig dispergiert werden, ohne
in der Schmelze zersetzt zu werden, durch Halten der Temperatur der Schmelze bei
einer niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels zum
Zeitpunkt des Rührens der Schmelze.
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches die Schritte umfasst; Rühren einer
Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die eine vorbestimmte Menge eines Eindickmittels
enthält, um das Eindickmittel zu dispergieren; Zuführen eines Inertgases
als Treibmittel in die Schmelze in einem spezifizierten Prozentsatz während
des Rührens, so dass das Inertgas dispergiert wird; Abmessen einer vorbestimmten
Menge der Schmelze für das Einspritzen in eine Form; und Einspritzen der Schmelze
in die Form, um einen aufgeschäumten geformten Gegenstand der Leichtmetall-Legierung
herzustellen, wobei durch unter Druck Setzen der Schmelze zumindest bis das Einspritzen
durchgeführt wird und nach der Zufuhr des Inertgases verhindert wird, dass
die Schmelze aufschäumt.
Die Schmelze, welche das Eindickmittel enthält, wird gerührt,
um das Eindickmittel zu dispergieren, und eine vorbestimmte Menge des Inertgases
wird in die Schmelze zugeführt und sofort durch Rühren mit einer Schnecke
dispergiert, wodurch ein aufgeschäumter geformter Gegenstand mit einer im Wesentlichen
gleichmäßigen Zellenstruktur gebildet werden kann.
Da der Messabschnitt vor dem Einspritzen in den unter Druck gesetzten
Zustand gelegt wird, wird das Aufschäumen des Inertgases in der Schmelze unterbunden.
Da folglich die Schmelze den Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen
entspannt und aufschäumt, so dass sie sich in jede Ecke der Form ausdehnt,
ist die Übertragungseigenschaft der Form verbessert, so dass die Bildung eines
aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form ermöglicht
wird. Da das Aufheizen der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder
höher unterlassen wird, wird die Produktivität verbessert.
Das Verfahren zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung wird dadurch gekennzeichnet, dass das unter Druck Setzen
durch eine Druckkraft ausgeführt wird, die durch das Rühren mit einer
Schnecke hervorgerufen wird.
Die vorbestimmten Mengen des Eindickmittels und des Treibmittels,
die zu der Schmelze zugegeben werden, können durch Rühren dispergiert
werden. Und der Messabschnitt kann in den unter Druck gesetzten Zustand durch die
Druckkraft durch die Schnecke zum Zuführen der Schmelze in den vorderen Abschnitt
eines Gefäßes gelegt werden. Folglich kann das Aufschäumen des Treibmittels
in der Schmelze verhindert werden.
Das Verfahren zum Spritzgießen der Leichtmetall-Legierung der
vorliegenden Erfindung ist ebenso dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze in einer
Einspritzmenge eingespritzt wird, die durch einen Aufschäumabschnitt relativ
zu der inneren Kapazität der Form verringert ist, um das unter Druck Setzen
abzubrechen, wodurch der Schmelze das Rufschäumen in der Form ermöglicht
wird, so dass ein aufgeschäumter geformter Gegenstand erhalten wird.
Die Schmelze wird in die Form in einer Einspritzmenge eingespritzt,
welche durch den Aufschäumabschnitt relativ zu der inneren Kapazität der
Form verringert wird, wodurch das Öffnen der Form beim Aufschäumen unterlassen
wird und die Größe und die Form des aufgeschäumten geformten Gegenstandes
präzise gesteuert werden können.
Das Verfahren zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze in einer
Einspritzmenge eingespritzt wird, die gleich der inneren Kapazität der Form
ist, und wobei die Form durch die Kapazität eines aufschäumenden Anteils
geöffnet wird, um das unter Druck Setzen abzubrechen, wodurch der Schmelze
das Aufschäumen ermöglicht wird, so dass der aufgeschäumte geformte
Gegenstand erhalten wird.
Da der Druck plötzlich durch Öffnen der Form im Wesentlichen
zeitgleich mit dem Einspritzen oder nach dem Einspritzen entspannt wird, verteilt
sich die Schmelze ausreichend in kleine Teile in der Form und ein aufgeschäumter
geformter Gegenstand mit einer komplizierten Form kann gebildet werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht ferner ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches die Schritte umfasst; Einstellen der Temperatur
einer Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel,
das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige Komponente
zu erzeugen, in entsprechenden spezifizierten Prozentsätzen enthält, auf
eine niedrigere Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels; Zuführen
der Schmelze in einen Spritzzylinder mit einer Schnecke, die drehbar, vorstoßend
und zurückziehend gelagert ist, welche die Schmelze durch die Drehung der Schnecke
rührt, um das Eindickmittel und das Treibmitte zu dispergieren; Abmessen der
Schmelze in einem Messabschnitt, der in einem vorderen Abschnitt
des Spritzzylinders durch Zurückziehen der Schnecke mit der Drehung gebildet
wird; Einstellen der Temperatur der Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels
oder eine höhere Temperatur, während das Aufschäumen der Schmelze
durch unter Druck Setzen der Schmelze in dem Messabschnitt verhindert wird, von
dem die Kapazität durch Anhalten des Zurückziehens der Schnecke zumindest
unmittelbar vor dem Einspritzen konstant eingestellt wird; und Einspritzen der Schmelze
in die Form durch Vorstoßen der Schnecke, um einen aufgeschäumten geformten
Gegenstand zu erhalten.
Da die Schmelze der Leichtmetall-Legierung, die in den Spritzzylinder
zuzuführen ist, das Eindickmittel und das Treibmittel in spezifizierten Prozentsätzen
enthält, werden das Eindickmittel und das Treibmittel gleichmäßig
in einem Knetteil in dem Spritzzylinder dispergiert. Da die Schmelze nach dem Abmessen
eingespritzt wird, wird der Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen
den Chargen minimiert. Obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar vor dem
Einspritzen hervorgerufen wird, wird die Kapazität konstant eingestellt durch
Anhalten der Schnecke, und das Aufschäumen der Schmelze wird unterbunden, während
die Schmelze in den unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird. Da folglich die Schmelze
den Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt und
aufschäumt, so dass sie sich in jede Ecke der Form ausdehnt, wird die Übertragungseigenschaft
der Form verbessert, so dass die Bildung eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes
mit einer komplizierten Form ermöglicht wird. Da das Aufheizen der Form auf
die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen wird, wird
die Produktivität verbessert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ebenso ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, unter Verwendung eines Geräts für das
Schaumspritzgießen, welches einen Spritzzylinder, der eine Schnecke enthält,
und einen Zylinder, der einen Kolben enthält, umfasst, wobei ein vorderer Abschnitt
des Spritzzylinders mit dem vorderen Abschnitt des Zylinders durch einen Verbindungsdurchgang
in Verbindung steht, wobei das Verfahren die Schritte umfasst; (a) einen Zufuhrvorgang
zum Zuführen der Schmelze der Leichtmetall-Legierung in den Spritzzylinder,
wobei die Schmelze ein Eindickmittel und ein Treibmittel, das sich bei einer hohen
Temperatur zersetzt, um eine gasförmige Komponente zu erzeugen, in entsprechende
spezifizierten Prozentsätzen enthält, und wobei die Schmelze in ihrer
Temperatur eingestellt ist, und bei einer niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels gehalten wird; (b) einen Rührvorgang zum heftigen Rühren
der Schmelze in dem Spritzzylinder durch die Drehung der Schnecke in dem Spritzzylinder,
um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren; (c) einen Abmessvorgang
zum Einführen und Abmessen der Schmelze aus dem Spritzzylinder durch den Verbindungsdurchgang
in einen Messabschnitt der in dem vorderen Abschnitt des Zylinders durch Zurückziehen
des Kolbens gebildet wurde; (d) einen Vorgang des unter Druck Setzens zum Einstellen
der Temperatur der Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder
eine höhere Temperatur, und unter Druck Setzen der Schmelze, um das Aufschäumen
des Schmelz zu verhindern, durch Erzeugen der gasförmigen Komponente in dem
Messabschnitt, von dem die Kapazität durch Anhalten des Zurückziehens
des Kolbens zumindest unmittelbar vor dem Einspritzen konstant eingestellt wird;
und (e) einen Schaumeinspritz-Vorgang zum Einspritzen der Schmelze, die in dem Verfahren
des unter Druck Setzens in einer Form am Schäumen gehindert wurde, die mit
dem inneren Abschnitt des Zylinders, in dem vorderen Abschnitt des Zylinders durch
Vorstoßen des Kolbens in Verbindung steht.
Da die Schmelze, welche das Eindickmittel und das Treibmittel in spezifizierten
Prozentsätzen enthält, bei einer niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels gehalten, dann in die Einspritzvorrichtung eingeführt und
in der Einspritzvorrichtung gerührt wird, werden das Eindickmittel und das
Treibmittel dispergiert, so dass der Unterschied im aufgeschäumten Zustand
zwischen den Chargen minimiert wird. Obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar
vor dem Einspritzen hervorgerufen wird, wird die Kapazität durch Anhalten des
Kolbens konstant eingestellt, so dass das Aufschäumen der Schmelze verhindert
wird, während die Schmelze in einen unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird.
Da folglich die Schmelze den Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen
entspannt und aufschäumt, so dass sie sich in jede Ecke der Form verteilt,
ist die Übertragungseigenschaft der Form verbessert, so dass die Bildung eines
aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form ermöglicht
wird. Da das Aufheizen der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder
höher unterlassen wird, wird die Produktivität verbessert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches die Schritte umfasst; Halten einer Schmelze
einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel, das sich
bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige Komponente zu bilden,
in den entsprechenden spezifizierten Prozentsätzen enthält, bei einer
niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels; Rühren
der Schmelze, um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren; Abmessen
einer vorbestimmten Menge der Schmelze für das Einspritzen
in eine Form; und Einspritzen der Schmelze in die Form durch eine Einspritzdüse,
um einen aufgeschäumten geformten Gegenstand der Leichtmetall-Legierung herzustellen,
wobei die Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder eine höhere
Temperatur zumindest unmittelbar vor dem Einspritzen in die Form aufgeheizt wird.
Da das Eindickmittel und das Treibmittel vorher zu der Schmelze in
spezifizierten Prozentsätzen zugegeben werden, wird der Unterschied im aufschäumen
Zustand zwischen den Chargen minimiert. Da die Temperatur der einzuspritzenden Schmelze
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher zumindest unmittelbar
vor dem Einspritzen in die Form angehoben wird, wird das erneute Erhitzen der Form
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen, die
Abkühlzeit der Form wird ebenso verkürzt, und die Produktivität wird
auf diese Weise verbessert.
Das Verfahren zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Schmelze
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher zum Zeitpunkt des
Durchlaufens durch die Spritzdüse angehoben wird.
Da das Eindickmittel und das Treibmittel vorher zu der Schmelze in
spezifizierten Prozentsätzen zugegeben werden, wird der Unterschied im aufgeschäumten
Zustand zwischen den Chargen minimiert. Da die Temperatur der einzuspritzenden Schmelze
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher zum Zeitpunkt des
Durchlaufens durch die Spritzdüse angehoben wird, wird das erneute Erhitzen
der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen,
die Abkühlzeit der Form wird ebenso verkürzt, und die Produktivität
wird auf diese Weise verbessert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Gerät zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches umfasst; ein zylindrisches Element zum
Aufnehmen einer Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und
ein Treibmittel enthält, das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine
gasförmige Komponente zu bilden, wobei die Schmelze durch eine Rühreinrichtung
gerührt wird, die drehbar in dem inneren Abschnitt bereit gestellt ist, um
das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren; ein bewegliches Element,
das so bereit gestellt ist, dass es in einem zylindrischen Element vorstoßen
und zurückziehen kann, wobei das bewegliche Element einen Messabschnitt zum
Abmessen der Schmelze in Zusammenarbeit mit dem zylindrischen Element an der Spitze
des zylindrischen Elements durch Zurückziehen bildet, und wobei das bewegliche
Element die Schmelze mit der gasförmigen Komponente, die darin erzeugt wurde,
in eine Form, die mit dem Messabschnitt in Verbindung steht, durch Vorstoßen
einspritzt; eine Einrichtung zum Erhalten der Position des beweglichen Elements
gegen ein Anstieg des inneren Drucks des zylindrischen Elements bei der Erzeugung
der gasförmigen Komponente, so dass die Schmelze nach dem Abschluss der Messung
in dem unter Druck gesetzten Zustand erhalten werden kann, um ihr Aufschäumen
zu verhindern.
Gemäß einer solchen Struktur wird, da die Schmelze, welche
das Eindickmittel und das Aufschäummittel einschließt, die zuvor in spezifizierten
Prozentsätzen zugegeben wurden, zu dem zylindrischen Element zugeführt
werden kann, der Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen den Chargen
minimiert. Da die Position des beweglichen Elementes durch eine Einrichtung zum
Erhalten der Position aufrecht erhalten werden kann, so dass die Kapazität
des Messabschnitts in den zylindrischen Element aufrecht erhalten werden kann, obwohl
die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar vor dem Einspritzen hervorgerufen wird,
kann die Schmelze in den unter Druck gesetzten Zustand gelegt werden, während
das Rufschäumen des Schmelzes verhindert wird. Da folglich die Schmelze den
Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt und aufschäumt,
so dass sie sich in jede Ecke der Form verteilt, wird die Übertragungseigenschaft
der Form verbessert, so dass die Bildung eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes
mit einer komplizierten Form ermöglicht wird. Da das Erhitzen der Form auf
die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen wird, wird
die Produktivität verbessert.
Das Gerät zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum
Erhalten der Position ein Magnetventil ist, das mit einem hydraulischen Kreislauf
eines hydraulischen Zylinders versehen ist, um das bewegliche Element vorzustoßen
und zurückzuziehen, so dass es dazu fähig ist, den Eingang und den Ausgang
von Öl in den hydraulischen Zylinder auszusetzen.
Gemäß einer solchen Struktur kann das Vorstoßen und
das Zurückziehen des beweglichen Elements leicht gesteuert werden. Folglich
kann die Position des beweglichen Elements gemäß des aufgeschäumten
Zustandes des Treibmittels gesteuert und die Schmelze leicht in dem unter Druck
gesetzten Zustand gehalten werden.
Das Gerät zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Element
aus einer drehbar rührenden Schnecke zusammengesetzt ist.
Gemäß einer solchen Struktur können das Eindickmittel
und das Treibmittel in der Schmelze, die in das zylindrische Element zugeführt
wurde, gleichmäßig dispergiert werden.
Das Gerät zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element
einen Spritzzylinder zum Rühren der Schmelze und einen damit verbundenen Zylinder
zum Einführen und Abmessen der gerührten Schmelze enthält, und das
bewegliche Element ein Kolben ist, der in dem Zylinder bereit gestellt ist.
Gemäß einer solchen Struktur wird, da die Schmelze, welche
das Eindickmittel und das Treibmittel in spezifizierten Prozentsätzen enthält,
zu dem zylindrischen Element zugeführt werden kann, der Unterschied im aufgeschäumten
Zustand zwischen den Chargen minimiert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ferner ein Gerät zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches umfasst; einen Spritzzylinder zum Aufnehmen
einer Schmelze der Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel
enthält, das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige
Komponente zu erzeugen, wobei der Spritzzylinder eine Einrichtung zum Einstellen
der Temperatur umfasst, die dazu fähig ist, die Temperatur der Schmelze von
einer niedrigen Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels auf die
Zersetzungstemperatur oder eine höhere Temperatur einzustellen, bei welcher
die gasförmige Komponente erzeugt werden kann, durch Einstellen der Temperatur
der Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder eine höhere
Temperatur durch die Einrichtung zum Einstellen der Temperatur; eine Schnecke, die
in dem Spritzzylinder drehbar, vorstoßend und zurückziehend bereit gestellt
und so eingestellt ist, dass sie die Schmelze durch die Drehung rührt, so dass
das Eindickmittel und das Treibmittel dispergiert werden, um einen Messabschnitt
in Zusammenarbeit mit dem Spritzzylinder an der Spitze des Spritzzylinders durch
Zurückziehen zu bilden, und um die abgemessene Schmelze durch Vorstoßen
aus den Spritzzylinder in eine Form einzuspritzen; einer Einrichtung zum Erhalten
der Position der Schnecke gegen einen Anstieg des inneren Drucks des Spritzzylinders
bei der Erzeugung der gasförmigen Komponente, so dass die Schmelze nach dem
Abschluss der Messung in dem unter Druck gesetzten Zustand gehalten werden kann,
um ihr Aufschäumen zu verhindern.
Gemäß einer solchen Struktur wird, da die Schmelze, welche
das Eindickmittel und das Treibmittel enthält, die vorher dazugegeben wurden,
in den Spritzzylinder zugeführt und sicher dispergiert werden kann, der Unterschied
im aufgeschäumten Zustand vor jeder Einspritzung minimiert.
Die Temperatur der Schmelze in dem Spritzzylinder kann leicht eingestellt
werden, um den Zustand des Treibmittels in der Schmelze zu steuern, und der Unterschied
im aufgeschäumten Zustand zwischen den Chargen kann ferner minimiert werden.
Da ferner die Temperatur so eingestellt werden kann, dass die Zersetzung des Treibmittels
unmittelbar vor dem Einspritzen hervorgerufen wird, und die Kapazität des Messabschnitts
in dem Spritzzylinder konstant gehalten werden kann durch die Einrichtung zum Erhalten
der Position für die Schnecke, kann das Aufschäumen der Schmelze verhindert
werden, so dass die Schmelze in den unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird. Da
folglich die Schmelze den Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen
entspannt und aufschäumt, so dass sie sich in jede Ecke der Form ausdehnt,
wird die Übertragungseigenschaft der Form verbessert, so dass die Bildung eines
aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form ermöglicht
wird. Da das Aufheizen der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder
höher unterlassen wird, wird die Produktivität verbessert.
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Gerät zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches umfasst; einen Spritzzylinder zum Aufnehmen
einer Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel
enthält, das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige
Komponente zu erzeugen, wobei der Spritzzylinder eine erste Einrichtung zum Einstellen
der Temperatur umfasst, die dazu fähig ist, die Temperatur der Schmelze auf
eine niedrigere Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels einzustellen,
bei welcher die Schmelze durch eine Schnecke gerührt wird, die drehbar in dem
inneren Abschnitt vorgesehen ist, um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren;
ein Zylinder, der mit dem Spritzzylinder verbunden ist und eine zweite Einrichtung
zum Einstellen der Temperatur aufweist, die dazu fähig ist, die Temperatur
der Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder eine höhere
Temperatur einzustellen; einen Kolben, der in dem Zylinder vorstoßend und zurückziehend
bereit gestellt ist, wobei der Kolben einen Messabschnitt zum Abmessen der Schmelze
in Zusammenarbeit mit dem Zylinder an der Spitze des Zylinders durch Zurückziehen
bildet, und wobei der Kolben die abgemessene Schmelze aus dem Zylinder durch Vorstoßen
in eine Form einspritzt; und eine Einrichtung zum Erhalten der Position des Kolbens
gegen ein Anstieg des inneren Drucks des Zylinders bei der Erzeugung der gasförmigen
Komponente, so dass die Schmelze nach dem Abschluss der Messung in dem unter Druck
gesetzten Zustand erhalten werden kann, um ihr Aufschäumen zu verhindern.
Gemäß einer solchen Struktur, da die Schmelze, welche das
Eindickmittel und das Treibmittel enthält, die vorher dazu gegeben wurden,
in den Spritzzylinder zugeführt und sicher dispergiert werden kann; wird der
Unterschied im aufgeschäumten Zustand bei jedem Einspritzen minimiert. Da die
Position des beweglichen Elements durch die Einrichtung zum Erhalten der Position
aufrecht erhalten werden kann, um die Kapazität des Messabschnitts in dem zylindrischen
Element aufrecht zu erhalten, obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar
vor dem Einspritzen hervorgerufen wird, kann das Aufschäumen der Schmelze verhindert
werden, während die Schmelze in den unter Druck gesetzten Zustand gelegt wird.
Da folglich die Schmelze den Druck auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen
entspannt und aufschäumt, so dass sie sich in jede Ecke der Form verteilt,
wird die Übertragungseigenschaft der Form verbessert, so dass die Bildung eines
aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit komplizierter Form ermöglicht
wird. Da das Aufheizen der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder
höher unterlassen wird, wird die Produktivität verbessert. Der Zylinder
ermöglicht eine präzise Abmessung der Schmelze. Da folglich der Unterschied
der Mengen der Schmelzeinspritzung zwischen den Chargen zum Spritzgießen minimiert
wird, wird ein geformtes Produkt präzise hergestellt.
Die vorliegende Erfindung bezieht ein Gerät zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung ein, welches umfasst; ein zylindrisches Element zum
Aufnehmen einer Schmelze der Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein
Treibmittel enthält, das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine
gasförmige Komponente zu erzeugen, in welchem die Schmelze durch eine Rühreinrichtung
gerührt wird, die drehbar mit einem inneren Abschnitt bereit gestellt ist,
um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren; ein bewegliches Element,
das in dem zylindrischen Element vorstoßend und zurückziehend bereit gestellt
ist, wobei das Element einen Messabschnitt zum Abmessen der Schmelze in Zusammenarbeit
mit dem zylindrischen Element an der Spitze des zylindrischen Elements durch Vorstoßen
und Zurückziehen bildet, und wobei das bewegliche Element die Schmelze in eine
Form, die mit einem Messabschnitt in Verbindung steht, durch Vorstoßen durch
eine Einspritzdüse einspritzt; und eine Heizeinrichtung für die Düse,
welche dazu fähig ist, die Schmelze auf die Zerseazungstemperatur des Treibmittels
oder eine höhere Temperatur zum Zeitpunkt des Durchlaufens der Schmelze durch
die Düse aufzuheizen.
Gemäß einer solchen Struktur wird, da die Schmelze, welche
das Eindickmittel und das Treibmittel enthält, die vorher zugegeben wurden,
in den Spritzzylinder zugeführt und sicher dispergiert werden kann, der Unterschied
im aufgeschäumten Zustand in jedem Einspritzen minimiert. Da die Schmelze durch
die Einspritzdüse erhöht wird, kann der Einspritzdruck vergrößert
werden. Die Temperatur der Schmelze wird auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels
oder höher angehoben, wenn die Schmelze durch die Spritzdüse läuft,
oder unmittelbar vor dem Einspritzen in die Form, wodurch das Treibmittel zersetzt
wird, so dass es die gasförmige Komponente erzeugt. Da demzufolge die Schmelze
auf einmal in der Form unmittelbar nach dem Einspritzen aufschäumt, wird das
Aufheizen der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher
unterlassen und die Produktivität verbessert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine allgemeine Darstellung der Ansicht, welche
eine Ausführungsform gemäß eines Geräts zum Schaumspritzgießen
der Leichtmetall-Legierung der vorliegenden Erfindung zeigt.
2 ist eine allgemeine darstellende Ansicht, welche
eine andere Ausführungsform des Geräts zum Schaumspritzgießen einer
Leichtmetall-Legierung der vorliegenden Erfindung zeigt.
3 ist eine Ansicht, welche ein wesentliches Teil der
Ausführungsform des Gerätes zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung zeigt, das ein Formgebungsverfahren darstellt.
4 ist eine Ansicht, welche ein wesentliches Teil der
Ausführungsform des Gerätes zum Schaumspritzgießen der Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung zeigt, das das Schaumspritzverfahren darstellt.
5 ist eine Ansicht, welches ein wesentliches Teil einer
anderen Ausführungsform des Geräts zum Schaumspritzgießen einer Leichtmetall-Legierung
der vorliegenden Erfindung zeigt, das das Formgebungsverfahren darstellt.
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
beruhend auf den Zeichnungen beschrieben. 1 zeigt eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Gerät zum Schaumspritzgießen
1 gemäß dieser Ausführungsform ist aus einer Einspritzvorrichtung
3 und einer die Form einspannenden Vorrichtung 7 zusammengesetzt,
wie in 1 gezeigt wird.
Die Einspritzvorrichtung 3 umfasst einen Zufuhranschluss
8 zum Zuführen einer Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die ein
Eindickmittel und ein Treibmittel enthält, das sich bei einer
hohen Temperatur zersetzt, so dass eine gasförmige Komponente gebildet wird;
ein zylindrisches Element A zum Rühren der Schmelze, die von dem Zufuhranschluss
8 zugeführt würde, durch eine Rühreinrichtung
4, die drehbar vorgesehen ist, um das Eindickmittel und das Treibmittel
zu dispergieren; ein bewegliches Element B, das vorstoßend und zurückziehend
in den zylindrischen Element A vorgesehen ist, welches einen Messabschnitt
6 zum Abmessen der Schmelze in Zusammenarbeit mit dem zylindrischen Element
A an der Spitze des zylindrischen Elements A durch Zurückziehen bildet, und
die Schmelze mit der gasförmigen Komponente, die darin erzeugt wurde, in die
Form 24 durch Vorstoßen einspritzt, welche mit dem Messabschnitt
6 in Verbindung steht; und eine Einrichtung zum Halten der Position C zum
Erhalten des beweglichen Elementes B gegen einen Anstieg des inneren Drucks des
zylindrischen Elements A bei der Erzeugung der gasförmigen Komponente, so dass
die Schmelze nach dem Abschluss des Abmessens in dem unter Druck gesetzten Zustand
gehalten werden kann, so dass ihr Aufschäumen verhindert wird. Ein Spritzzylinder
7, welcher das zylindrische Element A zum Rühren der Schmelze ist,
umfasst eine Einrichtung zum Einstellen der Temperatur 10 zum Einstellen
der Temperatur der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung, die zugeführt
wird, und der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung, die zu einem Einspritzteil
9 zugeführt wird. Das Einspritzteil 9 zum Einspritzen der
Schmelze 2, welche durch den Messabschnitt 6 abgemessen wurde,
in die Form 24 wird an der Spitze der des Spritzzylinders 7 bereit
gestellt.
Da der Spritzzylinder 7 im Wesentlichen vertikal ist, wie
in 1 gezeigt wird, bewegt sich die Schmelze
2 der zugeführten Leichtmetall-Legierung durch ihr eigenes Gewicht
zu dem unteren Abschnitt in einem Knetabschnitt 5.
Das Einspritzteil 9 weist einen L-förmigen Durchgang
11 auf, wobei der Durchgang der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
beim Kneten und Rühren vertikal und beim Einspritzen horizontal ist. Demzufolge
kann selbst in dem Fall wie in 1 gezeigt wird, in dem
die Einspritzvorrichtung mit der die Form einspannenden Vorrichtung 17
verbunden ist, die Festsetzungsfläche des Gerätes für das Schaumspritzgießen
1 so stark wie möglich minimiert werden. In diesem Gerät zum
Schaumspritzgießen 1 ist ein Düsenabschnitt 13 mit einer
Ventileinrichtung 12 an der Spitze des L-förmigen Durchganges
11 bereit gestellt, der am unteren Ende des Spritzzylinders 7
vorgesehen ist. Dieser Spitzenabschnitt liegt an der Form 24 an, welche
horizontal gleitet, so dass sie durch die die Form anspannende Vorrichtung
17 geöffnet und geschlossen werden kann.
Von diesen Komponenten des Geräts zum Schaumspritzgießen
1 ist das untere Ende des offenen Teils eines Fülltrichters
14 zum Aufnehmen der Schmelze der Leichtmetall-Legierung, die in einem
Schmelzofen (nicht gezeigt) geschmolzen wurde, und zu ihrem Aufbewahren in dem geschmolzenen
Zustand mit dem Zufuhranschluss 8 im oberen Abschnitt des Spritzzylinders
7 verbunden. Der Fülltrichter 14 umfasst eine Temperatursteuereinrichtung
wie ein Heizelement. Durch diese Temperatursteuereinrichtung kann die Schmelze
2 in dem Fülltrichter 14 gesteuert werden, zum Beispiel auf
eine konstante Temperatur gleich oder höher als eine Flüssigphasentemperatur
und niedriger als die Aufschäumtemperatur des Treibmittels oder gleich oder
höher als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels.
Der Fülltrichter 14 umfasst ferner einen Beschicker
zum quantitativen Zuführen des Eindickmittels und des Treibmittels, die zu
der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung zuzugeben sind. Das pulverige
Eindickmittel und das Treibmittel können quantitativ durch diesen Beschicker
zugeführt werden, um den Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen
den Chargen zu minimieren. Die Schmelze der Leichtmetall-Legierung, welche die vorbestimmten
Mengen des Eindickmittels und des Treibmittels enthält, kann direkt in den
Fülltrichter 14 eingeführt werden.
Als zuzugebendes Eindickmittel zu der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
kann ein bekanntes Eindickmittel wie Kalzium verwendet werden. Als Treibmittel kann
ein bekanntes Metallhydroxid einschließlich Titanhydroxid angewendet werden.
Titanhydroxid ruft eine Gaszersetzung bei etwa 640 °C hervor. Bei der Verwendung
einer Al-Legierung als Leichtmetall-Legierung ist die Flüssigphasen-Linientemperatur
630 °C, und die Flüssigphasen-Linientemperatur oder höher, die später
beschrieben wird, bedeutet eine Temperatur von 630 °C oder höher, und
das Titanhydroxid kann durch Rühren ohne Hervorrufen jeglicher Zersetzung durch
Halten der Schmelztemperatur dispergiert werden, zum Beispiel bei 630 °C durch
die Temperatureinstellvorrichtung 10 des Spritzzylinders.
Der Fülltrichter 14 wird mit einem Inertgas
18 wie Argon befüllt, das durch eine Inertgaszufuhreinheit
16 zugeführt wird, um das Niveau der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
mit dem Inertgas 18 zu verschließen. Die Einrichtung zum Erhalten
der Position C ist am oberen Ende des Spritzzylinders 7 bereit gestellt,
welches das zylindrische Element A ist. Die Einrichtung zum Erhalten der Position
C umfasst einen Antriebsmotor 19 und einen hydraulischen Schneckenzylinder
21, der mit dem Antriebsmotor 19 verbunden ist.
Ein durchgehendes Splintloch ist in der Antriebswelle des Antriebsmotors
19 bereit gestellt, und eine Keilwelle, die am oberen Abschnitt der Schnecke
4 bereit gestellt ist, die drehbar in den Spritzzylinder 7 eingesetzt
wurde, wird dadurch eingesetzt, um die Übertragung einer Drehantriebskraft
und die axiale Bewegung der Schnecke 4 zu ermöglichen.
Der hydraulische Schneckenzylinder 21 mit einem vertikal
vorstoßenden und zurückziehenden Zylinderstab 2 ist mit dem oberen
Abschnitt des Antriebsmotors 19 verbunden. Die Schnecke 4 ist
mit dem Zylinderstab 20 des hydraulischen Schneckenzylinders
21 verbunden und in einer Auslegerform angeordnet, so dass das untere Ende
in dem Spritzzylinder 7 frei ist. Folglich ragt eine Rührklinge der
Schnecke 4 hervor (hinunter beweglich) durch den Antriebsmotor
19 durch abwärtiges Vorstoßen des Zylinderstabes 20
des hydraulischen Schneckenzylinders 21, wodurch die Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung, die in dem unteren Endabschnitt in dem Spritzzylinder
7 gesammelt wurde, durch den L-förmigen Durchgang 11 geführt
und in die Form 24 durch den Düsenabschnitt 13 eingespritzt
werden kann.
Wenn der hydraulische Schneckenzylinder 21 betrieben wird,
so dass die Schnecke 4 bewegt wird, das heißt, das bewegliche Element
B in der axialen Richtung aufwärts bewegt wird, wird der Messabschnitt
6 in einem unteren Abschnitt in dem Spritzzylinder 7 gebildet.
Der Messabschnitt 6 kann geeignet durch den Betrag des Zurückziehens
des hydraulischen Schneckenzylinders 21 festgesetzt werden, so dass eine
Kapazität bereit gestellt wird, die zum Erhalten eines geformten Produktes
notwendig ist. Eine Ventileinrichtung 12 des Düsenabschnitts
13 wird mit Ausnahme der Zeit des Einspritzens verschlossen. Als Ventileinrichtung
12 können ähnliche wie jene verwendet werden, die später
beschrieben werden.
Die Umfangsoberfläche des Spritzzylinders 7 und das
Einspritzteil 9 sind mit der Temperatureinstellvorrichtung 10
bedeckt. Die Temperatureinstellvorrichtung 10 ist aus einer Vielzahl von
vertikal getrennten Heizelementen aufgebaut. Die Temperatur der Schmelze der Leichtmetall-Legierung
in dem Spritzzylinder 7 kann mindestens in zwei Systemen durch diese Heizelemente
eingestellt werden. Demzufolge kann die Temperatursteuerung getrennt im oberen Abschnitt
und im unteren Abschnitt des Spritzzylinders 7 ausgeführt werden,
um die Zersetzung des Treibmittels in der Schmelze 2 zu steuern.
Die die Form einspannende Vorrichtung 17 umfasst ein Verbindungsgehäuse
26, das sich auf einer Grundlage 25 erhebt, eine feste Tafel
28, die in dem Gehäuse 26 durch einen horizontalen Riegel
befestigt ist, eine feste Form 24b, die auf der festen Tafel
28 befestigt ist, eine bewegliche Tafel 29, die gleitend eingesetzt
ist und relativ zu dem Riegel 27 getragen wird, und eine bewegliche Form
24a, die an der beweglichen Tafel 29 befestigt ist, so dass sie
durch das horizontale Gleiten relativ zu der befestigten Form 24b zu öffnen
und zu verschließen angeordnet ist. Ein die Form einspannender Zylinder
30 wird an der äußeren Oberflächenmitte des Verbindungsgehäuses
26 befestigt, und die Spitze des Zylinderstabes 31 des die Form
einspannenden Zylinders 30 ist mit dem Mittelteil der beweglichen Tafel
29 verbunden. Das Verbindungsgehäuse 26 ist mit der beweglichen
Tafel 29 durch eine Vielzahl von Verbindungen 32 verbunden, welche
gefaltet werden, wenn beide einander angenährt werden, und welche im Wesentlichen
in der horizontalen Richtung gerade angeordnet sind, wenn beide getrennt sind.
Ein Extrusionszylinder 33 ist an der Seitenfläche der
beweglichen Tafel 29 auf dem Verbindungsgehäuse 26 Seite
bereit gestellt, und ein Extrusionsstab 34 des Extrusionszylinders
33 ist mit einem das Produkt auswerfenden Mechanismus der beweglichen Form
24a durch die bewegliche Tafel 29 verbunden. Demzufolge wird in
dieser die Form einspannenden Vorrichtung 17 der Zylinderstab
31 des die Form einspannenden Zylinders 30 vorgestoßen, so
dass die Verbindungen 32 sich linear in einem gestreckten Zustand erstrecken,
wodurch die bewegliche Form 24a stark an die feste Form 24b gepresst
werden kann. Das Abgeben eines Produktes wird durch Vorspringen des Extrusionsstabes
34 des Extrusionszylinders 33 ausgeführt, um den das Produkt
auswerfenden Mechanismus zu betreiben.
Da die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung auf einmal in
der Form 24 nach dem Einspritzen durch das Gerät zum Schaumspritzgießen
1, das vorstehend beschrieben wurde, aufschäumt, verteilt sich die
Schmelze 2 in jede Ecke der Form 24. Demzufolge ist die Übertragungseigenschaft
der Form 24 verbessert, so dass das Bilden eines aufgeschäumten geformten
Gegenstandes mit einer komplizierten Form ermöglicht wird. Da ferner das Aufheizen
der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen
wird, wird die Produktivität verbessert.
Der Betrieb des Gerätes zum Schaumspritzgießen
1 dieser Ausführungsform und ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
einer Leichtmetall-Legierung durch dieses Gerät werden beschrieben.
Die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung wird mechanisch
oder mit Hilfe einer elektromagnetischen Pumpe von einem Schmelzofen (nicht gezeigt)
in den Fülltrichter 14 zugeführt. Als Schmelzofen können
ein Hochfrequenz-Induktionsofen, ein elektromagnetischer Induktionsheizofen oder
dergleichen ungeachtet ihrer Art verwendet werden. Die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in dem Fülltrichter 14 wird in ihrer Temperatur auf eine Temperatur
der Flüssigphasen-Linientemperatur oder höher und niedriger
als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels eingestellt und bei einer gleichmäßigen
Temperatur durch eine Temperatureinstellvorrichtung wie ein Heizelement oder dergleichen,
das auf dem Fülltrichter 14 bereit gestellt ist, gehalten. Das Eindickmittel
und das Treibmittel werden quantitativ zu der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
durch den Beschicker (nicht gezeigt) zugeführt, welcher auf dem Fülltrichter
14 bereit gestellt ist. Gemäß dieses Vorgangs kann der Unterschied
im aufgeschäumten Zustand zwischen den Chargen minimiert werden. Wie erforderlich
kann eine Rührvorrichtung zum Rühren der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in dem Fülltrichter 14 bereit gestellt sein, um einen rührenden
Effekt aufzubringen. Durch Vorsehen der zuvor genannten Inertgas-Zuführeinrichtung
16 auf dem Fülltrichter 14 kann die Oxidation der Schmelze
verhindert werden.
Die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung, die in den Fülltrichter
14 gegeben wurde, wird zum oberen Abschnitt des Spritzzylinders
7 zugeführt, während es mit Gas abgeschlossen ist. Die Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung wird in ihrer Temperatur auf die Temperatur
der Flüssigphasen-Linientemperatur oder höher und niedriger als die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels eingestellt und bei dieser Temperatur durch das Heizelement gehalten.
Und die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung wird durch Drehen der Schnecke
4 in den Knetabschnitt 5 in dem Spritzzylinder 7 gerührt,
um das Eindickmittel und das Treibmittel zu dispergieren. Demzufolge wird das Treibmittels
bei einer niedrigeren Temperatur als die Aufschäumtemperatur zum Zeitpunkt
des Rührens gehalten, wodurch das Treibmittel gleichmäßig dispergiert
werden kann, weil es in pulvriger Form vorliegt.
Wenn die Schmelze 2, die nur das Eindickmittel enthält,
in den Spritzzylinder 7 zugegeben wird, wird eine quantitative Inertgas-Zufuhreinheit
(nicht gezeigt) auf dem Spritzzylinder 7 in Verbindung mit dem Knetabschnitt
5 bereit gestellt, wodurch das Inertgas, welches das Treibmittel ist, zu
der Schmelze in einem spezifizierten Prozentsatz zugeführt werden kann, wenn
das Eindickmittel durch Rühren dispergiert wird, und das Inertgas wird gleichmäßig
in der Schmelze 7 dispergiert.
Wenn die Schmelze 7 in dem Knetabschnitt 5 gerührt
wird, wird die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung nach unten in den
Spritzzylinder 7 durch eine schiebende Kraft, die durch die Drehung der
Schnecke 4 begleitet wird, geschoben; eine Last wird auf den axialen oberen
Abschnitt der Schnecke 4 aufgebracht. Andererseits wird ein festgesetzter
Gegendruck auf den hydraulischen Schneckenzylinder 21 aufgebracht, welcher
die Einrichtung zum Erhalten der Position aufbaut, und wenn ein innerer Druck, der
den Gegendruck überkommt, in dem Spritzzylinder 7 erzeugt wird, wird
die Schnecke 4 axial aufwärts bewegt und auf eine vorbestimmte Position
zurückgezogen, welche gemäß des Volumen des geformten Produktes festgesetzt
wird. Die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung wird in dem Messabschnitt
6 zwischen der Schnecke 4 und dem L-förmigen Durchgang
11 abgemessen. In dieser Ausführungsform kann, obwohl die Schnecke
4 mit der Drehung durch das Anheben des inneren Drucks des Spritzzylinders
7 zurückgezogen wird, was durch die Drehung hervorgerufen wird, die
Schnecke 4 ohne Drehung durch den hydraulischen Schneckenzylinder
21 oder mit der Drehung durch den hydraulischen Schneckenzylinder
21 zurückgezogen werden. Eine Einrichtung zum Verhindern des Rückflusses
wie ein Kontrollring wird bevorzugt an der Spitze der Schnecke 4 bereit
gestellt. Durch sein Bereitstellen kann die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
zum Zeitpunkt des Zurückziehens und des Abmessens in dem Messabschnitt
6 gemäß des Volumens des geformten Produktes glatt nach unten
befördert werden. Bei der Messung wird der Düsenabschnitt 13
des L-förmigen Durchganges 11 durch die Ventileinrichtung
12 geschlossen.
Nachdem die Messung abgeschlossen ist, wird die Schmelze
2 in den unter Druck gesetzten Zustand zumindestens unmittelbar vor dem
Einspritzen gelegt, um das Aufschäumen zu verhindern, durch Einstellen der
Temperatur, so dass sie auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels in dem Messabschnitt
6 durch die Heizelemente aufgeheizt wird, und Vorantreiben der Zersetzung
des Treibmittels in dem Messabschnitt 6, dessen Kapazität durch Anhalten
des Zurückziehens der Schnecke 4 konstant eingestellt wurde. Da der
Messabschnitt 6 in den unter Druck gesetzten Zustand ebenso durch die schiebende
Kraft der Schmelze 2 durch die Drehung der Schnecke 4 gebracht
werden kann, kann das Aufschäumen des Treibmittels, das in der Temperatur auf
die Zersetzungstemperatur des Treibmittels angehoben wurde, verhindert werden.
Die Schmelze 2 wird dann in die Form 24 durch Öffnen
der Ventileinrichtung 12 des Düsenabschnitts 13 und Vorstoßen
der Schnecke 4 eingespritzt, und der Schmelze 2, die am Aufschäumen
gehindert wurde, wird ein schnelles Aufschäumen in der Form 24 ermöglicht,
die einen niedrigeren Druck als der Spritzzylinder 7 aufweist, wodurch
die Bildung eines geformten Gegenstandes ausgeführt wird.
Beim Einspritzen in die Form 24, wenn die Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung in die Form 24 eingespritzt wird
in einer Einspritzmenge gleich der inneren Kapazität der Form 24,
wird der Druck der gasförmigen Komponente auf einmal entspannt durch Gleiten
und Öffnen der beweglichen Form 24a durch das Volumen des aufschäumenden
Abschnitts nach dem Einspritzen, so dass es der Schmelze der Leichtmetall-Legierung
ermöglicht wird, in der gleitenden Richtung aufzuschäumen, wodurch ein
aufgeschäumter geformter Gegenstand, in welchem geschäumte Zellen gleichmäßig
dispergiert sind, erhalten werden kann. Wenn die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in die Form 24 eingespritzt wird, wird eine Hautschicht auf der Oberfläche
gebildet, bei der die Schmelze 2 in Kontakt mit der Form 24 kommt.
Da der Druck der gasförmigen Komponente, der am Ausdehnen begrenzt
ist, in der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung plötzlich durch
Einspritzen der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung in die Form
24 und Öffnen der Form 24 im Wesentlichen gleichzeitig mit
dem Einspritzen oder nach dem Einspritzen entspannt wird, verteilt sich die aufgeschäumte
Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung ausreichend in kleinste Teile in
der Form 24, und ein aufgeschäumter geformter Gegenstand mit einer
komplizierten Form kann gebildet werden.
Wenn die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung in die Form
24 in einer Einspritzmenge eingespritzt wird, welche durch den aufgeschäumten
Abschnitt relativ zu der inneren Kapazität der Form verringert ist (die Kapazität
des geformten Produktes), wird der Druck der gasförmigen Komponente auf einmal
in der Form 24 nach dem Einspritzen entspannt, so dass der Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung das Aufschäumen ermöglicht wird,
und ein aufgeschäumter geformter Gegenstand, in welchem aufgeschäumte
Zellen gleichmäßig dispergiert sind, kann erhalten werden.
Durch Verringern des Einspritzbetrages der Schmelze 2 der
Leichtmetall-Legierung, welche in die Form 24 einzuspritzen ist, durch
den aufschäumenden Abschnitt auf diesem Weg, kann die Größe und die
Form eines aufgeschäumten abeformten Gegenstandes präzise gesteuert werden,
ohne durch die Anhaltegenauigkeit beim Öffnen der Form, dem parallelen Grad
der Form oder dergleichen beeinflusst zu werden.
Gemäß des Verfahrens zum Schaumspritzgießen unter Verwendung
des Gerätes zum Schaumspritzgießen 1, wie vorstehend beschrieben
wurde, kann, da das Eindickmittel und das Treibmittel vorher zu der Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung zugegeben wurden, die in den Spritzzylinder
7 in entsprechenden spezifizierten Prozentsätzen zuzuführen ist,
die Variation des sich ergebenden geformten Produktes zwischen den Einspritzungen
minimiert werden. Da das Eindickmittel und das Treibmittel gleichmäßig
in dem Knetabschnitt 5 in dem Spritzzylinder 7 dispergiert werden,
kann ein geformtes Produkt mit gleichmäßig dispergierten aufgeschäumten
Zellen erhalten werden. Ferner wird gemäß einer solchen Einspritzung der
Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen den Chargen minimiert.
Obwohl die gasförmige Komponente durch Zersetzung des Treibmittels
unmittelbar vor dem Einspritzen erzeugt wird, wird die Kapazität des Messabschnitts
6 konstant eingestellt durch Anhalten der Schnecke 4, so dass
das Aufschäumen der Schmelze (die Ausdehnung der gasförmigen Komponente)
verhindert wird. Folglich wird die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
den Druck auf einmal in der Form 24 unmittelbar nach dem Einspritzen entspannen,
so dass sie aufschäumt, wodurch die Schmelze in jede Ecke der Form
24 gefüllt werden kann. Demzufolge ist die Übertragungseigenschaft
der Form 24 verbessert, die Produktivität wird verbessert und die
Bildung eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit einer komplizierten
Form kann ausgeführt werden. Die Form wird durch eine Druckverringerungseinrichtung
wie eine Vakuumpumpe im Druck entspannt, wodurch die Übertragungseigenschaft
und die Formgebungsfähigkeit des aufgeschäumten geformten Gegenstandes
mit einer komplizierten Form weiter verbessert werden können.
Eine andere Ausführungsform gemäß des Gerätes
zum Schaumspritzgießen der vorliegenden Erfindung wird ferner unter Bezug auf
2 beschrieben. Wie in 2
gezeigt wird, umfasst ein Gerät zum Schaumspritzgießen 40 dieser
Ausführungsform zwei Elemente eines Einspritzteils 9 mit horizontalem
Kolben, welches von dem des Gerätes zum Schaumspritzgießen 1
verschieden ist, und den gleichen vertikalen Spritzzylinder 7 wie der des
Gerätes 1.
2 ist eine allgemeine darstellende Ansicht, welche
das Gerät zum Schaumspritzgießen 40 einer Leichtmetall-Legierung
dieser Ausführungsform zeigt. Das Gerät zum Schaumspritzgießen
40 weist im Wesentlichen die gleiche Struktur für den Spritzzylinder
7 und die die Form einspannende Vorrichtung 17 wie das Gerät
zum Schaumspritzgießen 1 mit Ausnahme des Einspritzteils mit horizontalem
Kolben auf. Als Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, als Eindickmittel und als
Treibmittel sind jene vorstehend beschriebenen anwendbar.
Dieses Gerät zum Schaumspritzgießen 40 einer Leichtmetall-Legierung
umfasst eine Spritzgussvorrichtung 43 und eine die Form einspannende Vorrichtung
17. Die Spritzgussvorrichtung 43 umfasst einen Spritzzylinder
47 mit einer rührenden Funktion, wobei der Spritzzylinder aus einem
Knetabschnitt 45 mit einem Zufuhranschluss 58zum Zuführen
einer Schmelze 2 in einem oberen Abschnitt zusammengesetzt ist, welche
ein Eindickmittel und ein Treibmittel enthält, das sich bei einer hohen Temperatur
zersetzt, um eine gasförmige Komponente zu erzeugen, in den entsprechend spezifizierten
Prozentsätzen, und eine Schnecke 44, die im inneren Abschnitt drehbar
vorstoßend und zurückziehend bereit gestellt ist, in welchem die Schmelze
2 durch die Schnecke 44 gerührt wird, so dass das Eindickmittel
und das Treibmittel dispergiert werden, und einen Vorratsabschnitt 46,
der durch Zurückziehen der Schnecke 44 gebildet wird. Ferner umfasst
die Spritzgussvorrichtung 43 ein Kolbeneinspritzgerät 50
mit einer Messfunktion und einer Spritzfunktion, wobei das Gerät umfasst einen
Zylinder 42, dessen vorderer Abschnitt mit dem unteren Ende des Spritzzylinders
47 durch einen Verbindungsdurchgang 41 verbunden ist, der am unteren
Ende des Zylinders 42 bereit gestellt ist, und ein Kolben 48,
der vorstoßend und zurückziehend entlang der Achse des Zylinders
42 in dem Zylinder 42 bereit gestellt ist, in welchem ein Messabschnitt
49 am inneren vorderen Abschnitt des Zylinders 42 durch Zurückziehen
des Kolbens 48 gebildet wird. Die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
wird durch Vorstoßen des Stempels 48 eingespritzt. Die die Form einspannende
Vorrichtung 17 umfasst eine Form 24 zum Einspritzen der Schmelze
2 von dem Kolbeneinspritzgerät 50, so dass dieser aufschäumt.
Das Gerät umfasst ebenso eine Temperatureinstellvorrichtung 51 zum
Einstellen der Temperatur der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung, die
von dem Zufuhranschluss 58 zu dem Spritzzylinder 47 zugeführt
wird, und der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung, die zu der Kolbeneinspritzmaschine
50 zugeführt wird.
Ein Düsenabschnitt 52 mit einer Ventilvorrichtung
12 ist an der Spitze des Kolbeneinspritzgerätes 50 des Gerätes
zum Schaumspritzgießen 40 bereit gestellt. Das Spitzenteil liegt an
der Form 24 an, welche horizontal geschlitzt ist, um durch die die Form
einspannende Vorrichtung 17 geöffnet und geschlossen zu werden. Von
diesen Komponenten des Geräts zum Schaumspritzgießen 40 weist
ein Fülltrichter 53 die gleiche Struktur wie der zuvor beschriebene
Fülltrichter 14 auf, und umfasst einen Beschicker und eine Temperatursteuervorrichtung
wie ein Heizelement.
Der Spritzzylinder 47 weist ebenso die gleiche Struktur wie
in dem Gerät zum Schaumspritzgießen 1 in der zuvor genannten
Ausführungsform auf. Wie in 2 gezeigt wird, ist
ein hydraulischer Schneckenzylinder 56 mit einem vertikal vorstoßenden
und zurückziehenden Zylinderstab 55 mit dem oberen Abschnitt eines
Antriebsmotors 54 verbunden, und die Schnecke 44 ist mit dem Zylinderstab
55 des hydraulischen Schneckenzylinders 56 durch den Antriebsmotor
54 verbunden. Folglich wird der Zylinderstab 55 des hydraulischen
Schneckenzylinders 56 nach unten vorgestoßen, um die Rührklinge
der Schnecke 44 durch den Antriebsmotor 54 nach unten vorzustoßen
(nach unten zu bewegen), wodurch die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung,
die am oberen Ende in dem Spritzzylinder 47 gesammelt wurde, in den Zylinder
42 der Kolbeneinspritzmaschine 50 durch den Verbindungsdurchgang
zugeführt wird.
Der hydraulische Schneckenzylinder ist so angepasst, dass ein Vorratsabschnitt
46 am unteren Abschnitt in dem Spritzzylinder 47 gebildet werden
kann, wenn dieser axial aufwärts bewegt wird. Ferner hat dieser Zylinder einen
ausreichenden Hub, um den Kolben von der Position zum Bilden des Vorratsabschnitts
46 zu der Position zu bewegen, die zum Schließen des Verbindungsdurchgangs
41 fähig ist.
Wie in 2 gezeigt wird, ist die Umfangsoberfläche
des Spritzzylinders 47 und des Zylinders 42 des Kolbeneinspritzgeräts
50 mit der Temperatureinstellvorrichtung 51 bedeckt. Die Temperatureinstellvorrichtung
51 ist aus einer Vielzahl von getrennten Heizelementen zusammengesetzt.
Durch Steuern der Heizelemente kann zumindest die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in dem Spritzzylinder 47 auf eine niedrigere Temperatur als die Zersetzungstemperatur
des zugegebenen Treibmittels eingestellt werden, und zumindest die Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung in dem Zylinder 42 kann auf eine
Temperatur oder höher eingestellt werden, die dem zugegebenen Treibmittel die
Zersetzung ermöglicht, so dass die gasförmige Komponente erzeugt wird.
Das Kolbeneinspritzgerät 50 ist mit dem Spritzzylinder
47 durch den Verbindungsdurchgang 41 verbunden, der am unteren
Ende des Spritzzylinders 47 gebildet ist. Das Kolbeneinspritzgerät
50 umfasst den Zylinder 42 mit dem Düsenabschnitt
52 mit der Ventilvorrichtung 12 im vorderen Abschnitt und den
vorstoßenden und zurückziehenden Kolben 48 in dem Zylinder
42. Der Kolben 48 wird durch den hydraulischen Druck des hydraulischen
Kolbenzylinders 57 angetrieben. Wenn der Kolben 48 zurückgezogen
wird, wird ein Messabschnitt 49 im vorderen Abschnitt des Zylinders
42 gebildet. Die Kapazität des Messabschnittes 49 kann geeignet
durch den Betrag des Zurückziehens des Kolbens 48 eingestellt werden,
um eine notwendige Kapazität zum Bereitstellen eines geformten Produktes zu
erreichen. Der hydraulische Kolbenzylinder 57 weist einen ausreichenden
Hub auf, um den Kolben 48 von der Position zum Bilden des Messabschnittes
49 zu der Position zu bewegen, die dazu fähig ist, durch Vorstoßen
den Verbindungsdurchgang 41 zu schließen, der mit der Umgebung der
Spitze des Zylinders 42 verbunden ist. Der Kolben 48 ist so bereit
gestellt, dass er den Verbindungsdurchgang 41 verschließt, wenn das
Einspritzen abgeschlossen ist. Demzufolge kann die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
für das nächste Spritzgießen in den Spritzzylinder 47 sofort
nach dem Einspritzen zugeführt werden. Die Ventilvorrichtung 12 des
Düsenabschnittes 52 wird in einen geschlossenen Zustand mit Ausnahme
des Zeitpunktes des Einspritzens gelegt. Als Ventilvorrichtung 12 kann
eine verwendet werden, die so eingestellt ist, dass sie die Düse durch ein
mechanisches Absperrventil oder ein Federabsperrventil blockiert,
das an der Spitze der Düse bereit gestellt ist.
Gemäß des Geräts zum Schaumspritzgießen
40, wie es vorstehend beschrieben wurde, kann die Schmelze 2 daran
gehindert werden, in dem Zustand aufzuschäumen, in dem die gasförmige
Komponente in der Schmelze 2 erzeugt wird, zumindest unmittelbar vor dem
Einspritzen, und kann auf einmal in die Form 24 nach dem Einspritzen aufgeschäumt
werden. Folglich verteilt sich die Schmelze 2 in jede Ecke der Form
24, wodurch die Übertragungseigenschaft der Form 24 und die
Produktivität verbessert werden. Ferner kann die Bildung eines aufgeschäumten
geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form ausgeführt werden. Die
Wartung und die Handhabung des Gerätes können durch Aufbauen des Spritzzylinders
47 und des Einspritzabschnittes als zwei getrennte Elemente erleichtert
werden.
Der Betrieb des Gerätes zum Schaumspritzgießen
40 dieser Ausführungsform und ein Verfahren zum Schaumspritzgießen
unter Verwendung dieses Gerätes werden beschrieben.
Die Schmelze 2 einer Leichtmetall-Legierung wird in einen
Einfülltrichter 53 von dem vorher beschriebenen Schmelzofen in der
gleichen Art und Weise eingegeben. Ein Eindickmittel und ein Treibmittel, welches
sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um ein aufschäumendes Gas zu erzeugen,
werden zu der Schmelze 2 in entsprechend spezifizierten Prozentsätzen
zugegeben, und die sich ergebende Schmelze wird in ihrer Temperatur auf die Flüssigphasen-Linientemperatur
oder höher und eine niedrigere Temperatur als die Zersetzungstemperatur des
Treibmittels durch eine Temperatursteuereinrichtung des Einfülltrichters
53 eingestellt. Auf diesem Weg wird ein Zufuhrvorgang zum Zuführen
der in ihrer Temperatur eingestellten Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in den Spritzzylinder 47 ausgeführt. Das Eindickmittel und das Treibmittel,
welche zu der Schmelze 2 zuzugeben sind, können in den Fülltrichter
53 durch Vorsehen eines Beschickers auf dem Fülltrichter
53 zugegeben werden, oder die Schmelze 2, welche vorbestimmte
Menge des Eindickmittels und des Treibmittels enthält, kann in den Fülltrichter
53 eingegeben werden.
Die Schmelze 2 wird dann zum oberen Abschnitt des Spritzzylinders
47 zugeführt, so eingestellt und bei der Flüssigphasen-Linientemperatur
oder höher und einer niedrigen Temperatur als der Zersetzungstemperatur des
Treibmittels und das Eindickmittel gehalten, und das Treibmittel werden gleichmäßig
in einem Rührvorgang zum Rühren der Schmelze 2 durch Drehen der
Schnecke 44 in den Knetabschnitt 55 in dem Spritzzylinder
47 dispergiert. Wenn die Schmelze 2, welche nur das Eindickmittel
enthält, in den Spritzzylinder 47 zugeführt wird, wird eine quantitative
Inertgas-Zufuhreinheit (nicht gezeigt) an dem Spritzzylinder 47 bereit
gestellt, welcher mit dem Knetabschnitt 45 in Verbindung steht, wobei Inertgas,
welches das Treibmittel ist, zu der Schmelze 2 in einem spezifizierten
Prozentsatz zum Zeitpunkt des Dispergierens des Eindickmittels durch Rühren
zugeführt und gleichmäßig in die Schmelze 2 dispergiert
werden kann.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Kolben 48 des Kolbeneinspritzgerätes
50 zu der Position zum Schließen des Verbindungsdurchganges
41 vorgestoßen, wie in 3 gezeigt wird.
Die Schnecke 44 in dem Spritzzylinder 47 wird durch Drehung zurückgezogen,
wodurch der Vorratsabschnitt 46 zwischen der Schnecke 44 und dem
Verbindungsdurchgang 41 anstatt des zuvor genannten Messabschnittes
6 gebildet wird, und eine erste Messung wird in diesem Vorratsabschnitt
46 ausgeführt. Der Vorratsabschnitt 46 wird durch den Betrag
des Zurückziehens der Schnecke 44 so eingestellt, dass er eine größere
Kapazität als die Menge der einzuspritzenden Schmelze aufweist. Die Schnecke
44 kann ohne Drehung oder mit Drehung zurückgezogen werden. Eine Einrichtung
zur Verhinderung des Rückflusses, wie vorstehend beschrieben wird, kann an
der Spitze der Schnecke 44 vorgesehen sein.
Dann wird ein Messvorgang zum Einführen der Schmelze
3 von dem Spritzzylinder 47 zu dem Messabschnitt 49,
der am vorderen Abschnitt in dem Zylinder 42 gebildet wurde, durch den
Verbindungsdurchgang 41 durch Öffnen des Verbindungsdurchgangs
41 zum Zurückziehen des Kolbens 48 des Kolbeneinspritzgerätes
50 ausgeführt. In diesem Messvorgang wird die Schnecke 44
in dem Spritzzylinder 42 gleichmäßig mit dem Zurückziehen
des Kolbens 48 vorgestoßen (nach unten bewegt), wie in 4
gezeigt wird. Eine Druckkraft durch die Schnecke 44 arbeitet so, dass sie
auf die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung drückt in den Messabschnitt
49 hinein, der am vorderen Abschnitt des Zylinders 42 gebildet
ist, mit einem positiven Druck, während der Kolben 48 sich auf eine
vorbestimmte Position zurückzieht, die gemäß des Volumens des geformten
Produktes festgesetzt ist, wobei die Schmelze ein zweites Mal abgemessen wird.
Da die Schmelze 2, welche das Eindickmittel und das Treibmittel
enthält, die vorher in spezifizierten Prozentsätzen zugegeben wurden,
bei einer niedrigeren Temperatur als die Zersetzungstemperatur des Treibmittels
gehalten und dann zu der Spritzgussvorrichtung 43 zugeführt und darin
gerührt wird, werden das Eindickmittel und das Treibmittel gleichmäßig
dispergiert, um den Unterschied im aufgeschäumten Zustand bei jedem Einspritzen
zu minimieren.
Wenn das Abmessen durch Pressen abgeschlossen ist,
wird der Verbindungsdurchgang 41 durch die Schnecke 44 verschlossen,
wie in 5 gezeigt wird, um das Zurückfließen
der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung von dem Messabschnitt
49 zu verhindern. Zum Zeitpunkt des Abmessens wird der Düsenabschnitt
42 an der Spitze des Zylinders 542 des Kolbeneinspritzgerätes
50 durch die Ventilvorrichtung 12 geschlossen.
Nachdem das zweite Abmessen auf diese Art und Weise abgeschlossen
ist, wird die Schmelze 2 in ihrer Temperatur auf die Zersetzungstemperatur
des Treibmittels oder höher zumindest unmittelbar vor dem Einspritzen durch
jede der Temperatureinstellvorrichtung 51 eingestellt und die Zersetzung
in dem Messabschnitt 49 der Kapazität, welche durch Anhalten des Zurückziehens
des Kolbens 48 konstant eingestellt wurde, wird vorangetrieben, wodurch
ein Verfahren des unter Drucksetzens zum Legen der Schmelze in einem unter Druck
gesetzten Zustand ausgeführt wird, um ihr Aufschäumen zu verhindern. Obwohl
nämlich das Treibmittel graduell mit der Zersetzung beginnt, so dass die gasförmige
Komponente erzeugt wird, wenn die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels in dem Messabschnitt 49
durch die Temperatureinstellvorrichtungen 51 aufgeheizt wird, wird das
Aufschäumen der Schmelze 2 durch unter Druck Setzen verhindert, da
der Anstieg in der Kapazität durch den Gegendruck des Kolbens 48 unterdrückt
wird.
Dann wird ein Schaumspritzgussvorgang zum Einspritzen der Schmelze
2, die in dem Vorgang des unter Druck Setzens am Aufschäumen gehindert
wurde, in die Form 24, welche mit dem vorderen Abschnitt in dem Zylinder
42 in Verbindung steht, gefolgt von Aufschäumen durch Vorstoßen
des Kolbens 48 ausgeführt, um einen geformten Gegenstand zu bilden.
Beim Einspritzen in die Form 24 können ein Verfahren
zum Einspritzen der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung in einem Einspritzbetrag
gleich der inneren Kapazität der Form 24 in die Form 24 und
Öffnen der Form durch einen aufgeschäumten Abschnitt, um den aufgeschäumten
geformten Gegenstand in ähnlicher Weise zu dem zuvor genannten Verfahren zu
erhalten, und ein Verfahren zum Einspritzen der Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung
in die Form 24 in einem Betrag, der durch den aufschäumenden Abschnitt
verringert ist, um den aufgeschäumten geformten Gegenstand in der Form mit
einer konstanten Kapazität zu erhalten, angewendet werden.
Gemäß des Verfahrens zum Schaumspritzgießen unter Verwendung
des Gerätes zum Schaumspritzgießen 40, da das Aufschäumen
der Schmelze 2 (die Ausdehnung der gasförmigen Komponente) in einem
Zustand verhindert wird, in dem die Kapazität durch Anhalten des Kolbens
48 konstant eingestellt wurde, obwohl das Treibmittel sich zersetzt, um
die gasförmige Komponente unmittelbar vor dem Einspritzen zu bilden, wird der
Druck auf einmal in der Form 24 unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt,
um der Schmelze das Aufschäumen zu ermöglichen, wodurch die Schmelze
2 sich in jede Ecke der Form 24 ausdehnen kann. Demzufolge wird
die Übertragungseigenschaft der Form 24 verbessert, so dass die Bildung
eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form ermöglicht
wird. Die Übertragungseigenschaft und die Formgebungsfähigkeit eines aufgeschäumten
geformten Gegenstandes mit einer komplizierten Form kann ferner durch Entspannen
des Drucks der Form durch eine Druckverringerungseinrichtung ähnlich zu der
zuvor genannten Ausführungsform verbessert werden.
Wenn Inertgas zu der Schmelze 2 in einen spezifizierten Prozentsatz
als Treibmittel durch eine quantitative Inertgas-Zufuhrreinheit (nicht gezeigt)
unter Verwendung des Gerätes zum Schaumspritzgießen 1 und
40 wie vorstehend beschrieben wurde zugeführt wird, wird das Inertgas
ebenso durch Rühren in den Knetabschnitten 5 und 45 der Spritzzylinder
7 und 47 dispergiert und eine vorbestimmte Menge der Schmelze
2 wird zum Einspritzen in die Form 24 abgemessen und dann die
Schmelze in die Form 24 eingespritzt. Wenn die Temperatur durch die Temperatureinstellvorrichtung
10 und 51 vor dem Einspritzen in die Form 24 angehoben
wird, wird die Ausdehnung der gasförmigen Komponente vorangetrieben. Zu diesem
Zeitpunkt wird ein Anstieg der Kapazität durch Anhalten des Zurückziehens
der Schnecke 4 in dem Gerät zum Schaumspritzgießen
1 und durch Anhalten des Zurückziehens des Kolbens 48 in
dem Gerät zum Schaumspritzgießen 40 unterdrückt, und in
einem solchen unter Druck gesetzten Zustand wird das Aufschäumen der Schmelze
2 (das Ausdehnen der gasförmigen Komponente) verhindert. Die Schnecke
4 und der Kolben 48 werden während des Öffnens der Ventilvorrichtung
12 des Düsenabschnittes 13 und 52 vorgestoßen,
um die Schmelze 2 der Leichtmetall-Legierung in die Form 24 einzuspritzen,
wodurch eine Druckkraft auf die Schmelze 2 wirkt, die auf einmal entspannt
wird, um der Schmelze das Aufschäumen zu ermöglichen, wodurch die Bildung
eines geformten Gegenstandes ausgeführt wird.
Da das Inertgas in dem spezifizierten Prozentsatz zugeführt und
gleichmäßig in der Schmelze 2 selbst bei der Verwendung von Inertgas
als Treibmittel zugeführt wird, kann ein aufgeschäumter geformter Gegenstand
mit einer im Wesentlichen gleichmäßigen Zellenstruktur gebildet werden,
während der Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen den Einspritzungen
minimiert wird.
Die Zufuhr von Ar-Gas als Treibmittel von dem Spritzzylinder in dem
Gerät zum Schaumspritzgießen 40 mit der vorstehenden quantitativen
Inertgas-Zufuhreinheit, die auf dem Spritzzylinder bereit gestellt ist, wird ferner
beschrieben.
Eine vorbestimmte Menge des Eindickmittels wird zu der Schmelze
2 der Leichtmetall-Legierung zugegeben, die von dem Schmelzofen zu dem
Fülltrichter 43 ähnlich wie vorstehend beschrieben zugeführt
wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird die Temperatur auf die Flüssigphasen-Linientemperatur
oder höher durch die Temperatursteuereinrichtung des Fülltrichters
53 eingestellt.
Die in der Temperatur eingestellte Schmelze 2 wird zu dem
Spritzzylinder 47 zugeführt und in dem Knetabschnitt 54 gerührt,
während die Temperatur auf die Flüssigphasen-Linientemperatur oder höher
eingestellt wird, um dadurch das Eindickmittel zu dispergieren. Zu diesem Zeitpunkt
wird Ar-Gas mit hoher Temperatur von der quantitativen Inertgas-Zufuhreinheit (nicht
gezeigt) zu der Schmelze 2 zugeführt, wodurch das Ar-Gas ebenso in
der Schmelze 2 dispergiert wird. Die Schmelze 2 wird dann zu dem
Vorratsabschnitt 46 in dem unteren Abschnitt des Spritzzylinders
47 zugeführt.
Wenn die Zugabemenge des zu der Schmelze 2 zuzugebenden Eindickmittels,
das zu dem Vorratsabschnitt 46 zugeführt wurde, klein ist, wird kein
Druck erzeugt, der den Gegendruck der Schnecke 44 übertrifft, weil
der Druck der Schmelze 2, der durch die Drehung der Schnecke
44 in dem Spritzzylinder 47 erzeugt wird, klein ist. In einem
solchen Fall wird die Schnecke 44 des Knetabschnittes 45 durch
Betreiben des hydraulischen Schneckenzylinders 46 in der axialen Richtung
zum Zuführen der Schmelze 2 zu dem Vorratsabschnitt 46 durch
ihr eigenes Gewicht der Schmelze 2 zurückgezogen, ein Druck zum Zuführen
der Schmelze 2 zu dem Messabschnitt 49 des Kolbeneinspritzgerätes
50 wird durch Vorstoßen (Bewegen nach unten) der Schnecke
44 zum Zuführen der Schmelze 2 zu dem Messabschnitt
49 durch einen positiven Druck erzeugt. Auf alle Fälle, wenn die Zugabemenge
des Eindickmittels groß ist und der Druck, der den Gegendruck der Schnecke
überwindet, in der Schmelze 2 durch Drehen der Schnecke
44 erzeugt wird, ist der Antrieb durch den Zylinder nicht notwendiger Weise
zum Zuführen der Schmelze 2 zu dem Vorratsabschnitt notwendig.
Die abgemessene Schmelze 2 wird in der Temperatur durch die
Temperatureinstellvorrichtung 51 in dem Messabschnitt 49 vor dem
Einspritzen angehoben, um die Ausdehnung des darin enthaltenen Ar-Gases voranzutreiben.
Da jedoch die Kapazität durch Anhalten des Kolbens 48 konstant eingestellt
wurde, um das Aufschäumen zu verhindern, und der Druck auf einmal in der Form
24 unmittelbar nach dem Einspritzen entspannt wird, um der Schmelze das
Aufschäumen zu ermöglichen, verteilt sich die Schmelze in jede Ecke der
Form 24 und ein aufgeschäumter geformter Gegenstand mit aufgeschäumten
Zellen, die gleichmäßig darin dispergiert sind, kann auf diese Weise erhalten
werden.
Eine andere Ausführungsform gemäß des Gerätes
zum Schaumspritzgießen der vorliegenden Erfindung wird beschrieben. Ein Gerät
zum Schaumspritzgießen dieser Ausführungsform weist die gleiche Vorrichtungsstruktur
wie das zuvor genannte Gerät zum Schaumspritzgießen 1 oder das
Gerät zum Schaumspritzgießen 40 mit Ausnahme der unten beschriebenen
Punkte auf. Demzufolge werden nur die abweichenden Punkte beschrieben, und die Beschreibung
der gleichen Punkte wird unterlassen.
Dieses Gerät zum Schaumspritzgießen ist so eingestellt,
um eine Schmelze einer Leichtmetall-Legierung, die ein Eindickmittel und ein Treibmittel
enthält, das sich bei einer hohen Temperatur zersetzt, um eine gasförmige
Komponente zu erzeugen, zu dispergieren, abzumessen und dann einzuspritzen in eine
Form durch eine Einspritzdüse, und umfasst eine Düsenaufheizvorrichtung,
welche zum Anheben der Temperatur der Schmelze auf die Zersetzungstemperatur des
Treibmittels oder höher fähig ist, wenn die Schmelze durch die Düse
beim Einspritzen durchgeleitet wird. Als Düsenaufheizeinrichtung kann eine
bekannte Aufheizeinrichtung wie ein Widerstands-Heizelement oder ein Induktions-Heizelement
verwendet werden, der auf dem Umfang der Spritzdüse bereit gestellt ist, und
ein Induktions-Heizelement, welcher zum Verkürzen der Zeit zum Temperaturanheben
fähig ist, wird insbesondere bevorzugt verwendet.
Gemäß eines Verfahrens zum Schaumspritzgießen unter
Verwendung des Gerätes zum Schaumspritzgießen, da die Schmelze, welche
das Eindickmittel und das Treibmittel enthält, die vorher dazu in entsprechenden
spezifizierten Prozentsätzen zugegeben wurden, in ähnlicher Weise zu den
vorstehenden Ausführungsformen hergestellt und gerührt wird, um das Eindickmittel
und das Treibmittel gleichmäßig zu dispergieren, wird der Unterschied
im aufgeschäumten Zustand bei jedem Einspritzen minimiert.
Die Temperatur der Schmelze wird auf eine niedrigere Temperatur als
die Zersetzungstemperatur des Treibmittels eingestellt, um das Aufschäumen
zum Zeitpunkt des Abmessens zu verhindern, und auf die Zersetzungstemperatur des
Treibmittels oder höher zum Zeitpunkt des Durchgangs durch die Spritzdüse
oder unmittelbar bevor dem Einspritzen in die Form angehoben, um es der Schmelze
zu ermöglichen, sehr schnell in der Form nach dem Einspritzen durch die gasförmige
Komponente aufzuschäumen, welche durch die Zersetzung des
Treibmittels zum Zeitpunkt des Durchganges durch die Spritzdüse (unmittelbar
vor dem Einspritzen in die Form) erzeugt wurde. Folglich kann das erneute Aufheizen
der Form auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen
werden, und die Produktivität wird verbessert.
Obwohl die vorliegende Erfindung mit dem bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen
begrenzt, und verschiedene Änderungen sind in dem technischen Bereich der vorliegenden
Erfindung möglich.
Zum Beispiel kann ein Schließelement in dem Fülltrichter
und in dem Zufuhranschlussabschnitt des Spritzzylinders bereit gestellt sein, welches
damit verbunden ist, um in unterbrochener Art und Weise die Schmelze von dem Fülltrichter
zu dem Spritzzylinder zuzuführen. Gemäß dieser Änderung kann
die Zugabe des Eindickmittels und des Treibmittels in den spezifizierten Prozentsätzen
zu der Schmelze, die in dem Fülltrichter bevorratet ist, erleichtert werden.
In dem Verfahren zum Schaumspritzgießen unter Verwendung des
Gerätes zum Schaumspritzgießen 40 gemäß der Ausführungsform
wird die erste Abmessung in den Vorratsabschnitt 46 durchgeführt,
der im vorderen Abschnitt des Spritzzylinders 47 durch Zurückziehen
der Schnecke 44 gebildet wurde, und die Schmelze 2 wird in den
Messabschnitt 49 eingeführt und darin abgemessen, welche in dem vorderen
Abschnitt in dem Zylinder 42 durch Zurückziehen des Kolbens
48 gebildet wurde, von dem Spritzzylinder 47 durch den Verbindungsdurchgang
51 durch Vorstoßen der Schnecke 44. Die Schmelze
2 kann jedoch in den Messabschnitt 49 eingeführt und darin
abgemessen werden, welcher durch Zurückziehen des Kolbens 48 unter
Drehen der Schnecke 44 ohne sukzessives Zurückziehen gebildet wurde,
um mit der Schnecke 44 zu rühren. Gemäß dieser Änderung
kann der hydraulische Schneckenzylinder 46 weggelassen werden, um die Vorrichtungsstruktur
zu vereinfachen, und der primäre Messvorgang kann unterlassen werden.
Eine Druckerfassungseinrichtung wie ein Druckelement oder ein Drucksensor
können in den hydraulischen Kreislauf in den hydraulischen Schneckenzylinder
21 und 56 und in dem hydraulischen Kolbenzylinder 57
bereit gestellt sein, um den Gegendruck zu erfassen, der in der Schnecke oder dem
Kolben 48 zum Zeitpunkt des Anhebens der Temperatur der Schmelze auf die
Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher erzeugt wird. Gemäß
dieser Änderung kann der Zustand des Temperaturanhebens der Schmelze
2 oder der Zersetzungsgrad des Treibmittels von der Änderung des Gegendrucks
abgeschätzt werden, welcher durch das Anheben der Temperatur der Schmelze
2 begleitet wird.
Durch Erfassen der Änderung des Gegendrucks kann der Druck des
hydraulischen Zylinders unter Verwendung des Erfassungswertes als Steuerparameter
gesteuert werden, um den aufgeschäumten Zustand der Schmelze 2 zu
steuern. Wenn nämlich die Schmelze 2 in einer solchen Art und Weise
gesteuert wird, dass die Schmelze 2 teilweise vor dem Einspritzen aufgeschäumt
wird, wird die teilweise aufgeschäumte Schmelze 2 unter Druck gesetzt,
um das weitere Aufschäumen zu verhindern, und die sich ergebende Schmelze
2 wird in die Form 24 eingespritzt, wodurch der nicht aufgeschäumte
Abschnitt plötzlich aufgeschäumt wird in der Form 24. Die Schmelze
2 vor dem Einspritzen (zum Zeitpunkt der Messung) kann auf einen gewünschten
Aufschäumzustand eingestellt werden. Das teilweise Aufschäumen der Schmelze
2 kann nicht durch die Drucksteuerung des hydraulischen Zylinders sondern
durch die Positionssteuerung des hydraulischen Zylinders ausgeführt werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung in den vorstehenden bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsform
begrenzt. Die vorliegende Erfindung wird so verstanden werden, dass sie verschiedene
andere Ausführungsformen einschließt, ohne vom Schutzbereich der vorliegenden
Erfindung abzuweichen, wie er in den Patentansprüchen angegeben ist.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
Gemäß des Verfahrens zum Schaumspritzgießen und des
Gerätes zum Schaumspritzgießen der vorliegenden Erfindung, da die Schmelze
auf die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher eingestellt wird
und am Aufschäumen durch unter Druck Setzen zumindest unmittelbar vor dem Einspritzen
gehindert wird, wird der Unterschied im aufgeschäumten Zustand zwischen den
Chargen minimiert. Da die Kapazität des Messabschnitts konstant eingestellt
wird, obwohl die Zersetzung des Treibmittels unmittelbar vor dem Einspritzen hervorgerufen
wird, wird die Schmelze am Aufschäumen in dem unter Druck gesetzten Zustand
gehindert. Da folglich die Schmelze den Druck auf einmal in der Form unmittelbar
nach dem Einspritzen entspannt, so dass diese aufschäumt, verteilt sich die
Schmelze in jede Ecke der Form. Demzufolge wird die Übertragungseigenschaft
der Form verbessert, um die Bildung eines aufgeschäumten geformten Gegenstandes
mit einer komplizierten Form zu ermöglichen. Da das Aufheizen der Form auf
die Zersetzungstemperatur des Treibmittels oder höher unterlassen wird, wird
die Produktivität verbessert.