Diese Erfindung betrifft den Anbau eines Verdichterlaufrades an einer
rotierenden Welle. Insbesondere betrifft die Erfindung die Verdichterlaufrad-Baugruppe
eines Turboladers.
Turbolader sind gut bekannte Vorrichtungen zum Zuführen von Luft
zum Einlass einer Verbrennungskraftmaschine bei Drücken oberhalb des atmosphärischen
Drucks (Ladedrücken). Ein herkömmlicher Turbolader umfasst im Wesentlichen
ein abgasgetriebenes Turbinenlaufrad, das an einer drehbaren Welle innerhalb eines
Turbinengehäuses angebracht ist. Das Drehen des Turbinenlaufrads dreht ein
innerhalb eines Verdichtergehäuses am anderen Ende der Welle angebrachtes Verdichterlaufrad.
Das Verdichterlaufrad führt dem Einlassverteiler der Kraftmaschine verdichtete
Luft zu, wodurch die Kraftmaschinenleistung gesteigert wird. Die Welle wird an Radial-
und Axiallagern getragen, die innerhalb eines mittigen Lagergehäuses angeordnet
sind, das zwischen das Turbinen- und das Verdichterlaufradgehäuse geschaltet
ist.
Ein herkömmliches Verdichterlaufrad umfasst eine Anordnung von
Schaufeln, die sich von einer mittigen Nabe aus erstrecken, die mit einer Bohrung
zum Aufnehmen eines Endes der Turboladerwelle versehen ist. Das Verdichterlaufrad
ist durch eine Mutter an der Welle befestigt, die auf das Ende der Welle geschraubt
ist, wo es sich durch die Radbohrung erstreckt, und am Ansatzende des Rades anliegt,
um das Rad gegen einen Wellenabsatz (oder ein anderes in Radialrichtung vorstehendes
Widerlager, das sich mit der Welle dreht) zu klemmen. Ein nicht ausgewuchtetes Rad
wird zumindest eine gesteigerte Vibration erfahren, was die Lebensdauer des Rades
verkürzen könnte, und könnte schlimmstenfalls einen Vollausfall erleiden.
Moderne Anforderungen an die Turboladerleistung erfordern einen gesteigerten
Luftstrom aus einem Turbolader einer gegebenen Größe, was zu gesteigerten
Drehgeschwindigkeiten, zum Beispiel von über 100000 U/min, führt. Um sich
solchen hohen Drehgeschwindigkeiten anzupassen, müssen die Turboladerlager
und folglich der Turbolader-Wellendurchmesser auf ein Minimum verringert werden.
Jedoch ist die Verwendung einer Welle mit verhältnismäßig kleinem
Durchmesser problematisch bei der herkömmlichen Verdichterlaufrad-Anbringungsbaugruppe,
weil die Welle in der Lage sein muss, der hohen Klemmkraft zu widerstehen, die erforderlich
ist, um einen Schlupf des Rades zu verhindern. Folglich kann die Festigkeit der
Welle, d.h., die Klemmbelastung, der sie widerstehen kann, die Masse des Verdichterlaufrades,
das an der Welle angebracht werden kann, begrenzen.
Das obige Problem wird verschärft, da die fortgesetzte Turboladerentwicklung
die Verwendung von leistungsfähigeren Materialien, wie beispielsweise Titan,
das eine größere Dichte als die herkömmlicherweise verwendeten Aluminiumlegierungen
hat, erfordert. Die gesteigerte Trägheit solcher Materialien steigert die Wahrscheinlichkeit
eines Verdichterlaufradschlupfs, insbesondere, da das Verdichterlaufrad während
der Übergangsbetriebsbedingungen schnell beschleunigt. Die von einer herkömmlichen
Verdichterlaufrad-Anbringungsbaugruppe geforderte Klemmkraft kann gut diejenige
überschreiten, der die Welle widerstehen kann.
Ein möglicher Weg zum Vermeiden des obigen Problems ist es, ein
sogenanntes, „bohrungsloses" Verdichterlaufrad zu verwenden, wie es beispielsweise
im US-Patent Nummer 4705463 offenbart wird. Bei dieser Verdichterlaufrad-Baugruppe
wird im Verdichterlaufrad nur eine verhältnismäßig kurze Gewindebohrung
bereitgestellt, um das mit Gewinde versehene Ende einer gekürzten Turboladerwelle
aufzunehmen. Jedoch können solche Baugruppen ebenfalls Auswuchtprobleme erfahren,
da die Gewindeverbindung zwischen dem Verdichterlaufrad und der Welle und der einer
solchen Verbindung innewohnende Abstand es schwierig machen, den erforderlichen
Grad an Konzentrizität aufrechtzuerhalten.
Das US-Patent Nummer 3019039 offenbart ein Verfahren zum Anbringen
eines Verdichterlaufrades an einer Welle, wobei das Verdichterlaufrad mechanisch
an die Welle gekoppelt wird. Das Verdichterlaufrad ist zwischen einem Absatz an
der Welle und einer auf das Ende der Welle geschraubten Mutter an der Welle angebracht.
Eine Scheibe ist zwischen der Nabe des Verdichterlaufrades und dem Wellenabsatz
an der Welle angebracht und wird durch Stifte, die sich in Radialrichtung durch
die Scheibe und in die Welle erstrecken, in ihrer Position an der Welle festgehalten.
Radialkeile sind auf einer Seite der Scheibe angeordnet und greifen in Schlitze
ein, die auf der Rückseite der Nabe des Verdichterlaufrades geformt sind, um
das Verdichterlaufrad an der Scheibe zu verkeilen, die wiederum an der Welle verkeilt
ist. Eine andere bekannte Anordnung zum Anbringen eines Verdichterlaufrades an einer
Welle wird im US-Patent 2577134 offenbart. Ein Verdichterlaufrad wird zwischen einer
Mutter und einem Absatz an der Welle an der Welle festgehalten. Die Mutter liegt
an einem Ansatzstück an, das so mit der Welle verkeilt ist, dass es sich mit
der Welle dreht. Das Ansatzstück ist ebenfalls durch entweder am Verdichterlaufrad
oder am Ansatzstück bereitgestellte, in Radialrichtung verlaufende Keilnuten,
die mit an der anderen der Komponenten Verdichterlaufrad und Ansatzstück bereitgestellten
Schlitzen ineinandergreifen, mit dem Verdichter verkeilt. Das Ansatzstück koppelt
folglich das Verdichterlaufrad mechanisch an die Welle, für
eine Drehung mit derselben.
Andere Beispiele bekannter Anordnungen zum Anbringen eines Verdichterlaufrades
an einer Turboladerwelle werden in EP 0800012
und DE 19736333 offenbart.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obigen Probleme
zu beseitigen oder zu mindern.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Verdichterlaufrad-Baugruppe
bereitgestellt, die Folgendes umfasst:
ein Verdichterlaufrad, angebracht an einer rotierenden Welle, wobei sich die Welle
durch eine längs der Rotationsachse des Rades bereitgestellte Bohrung erstreckt;
eine Mutter, die auf das eine Ende der Welle geschraubt ist und mittelbar an einem
Ansatzabschnitt des Rades anliegt, um das Rad gegen ein Widerlager zu klemmen und
eine Axialbewegung des Rades längs der Welle zu verhindern;
Verkeilungsformationen, bereitgestellt an dem Rad bzw. der Welle;
eine Antriebsscheibe, angeordnet um die Welle zwischen der Mutter und dem Rad, wobei
die Antriebsscheibe eine innere Öffnung zum Aufnehmen der Welle und innere
und äußere Verkeilungsformationen, welche die Wellen- bzw. die Radverkeilungsformationen
in Eingriff nehmen, hat,
wobei die Radverkeilungsformationen Aussparungen, die sich in Radialrichtung in
das Rad erstrecken, umfassen und die äußeren Verkeilungsformationen der
Antriebsscheibe radiale Vorsprünge, welche die Aussparungen in Eingriff nehmen,
umfassen.
Folglich wird bei der vorliegenden Erfindung die Antriebskraft für
das Verdichterlaufrad durch einen zwangsschlüssigen Eingriff zwischen der Welle
und dem Rad bereitgestellt. Bei der vorliegenden Erfindung ist die durch die Mutter
bereitgestellte Klemmkraft nur erforderlich, um eine Bewegung des Rades in Axialrichtung
längs der Welle zu verhindern. Falls es wünschenswert ist, könnte
die Klemmkraft jedoch ausreichend sein, um dazu beizutragen, dass der Verkeilungseingriff
die Antriebsbelastung sichert.
Andere bevorzugte Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung
weiter unten offensichtlich.
Es werden nun, nur als Beispiel, spezifische Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben, unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen, in denen:
1 ein axialer Querschnitt durch einen herkömmlichen
Turbolader ist, der die Hauptkomponenten eines Turboladers und einer herkömmlichen
Verdichterlaufrad-Baugruppe illustriert,
2 ein Querschnitt durch eine Verdichterlaufrad-Baugruppe
nach der vorliegenden Erfindung ist,
3 eine Stirnansicht des Ansatzabschnitts der Verdichterlaufrad-Baugruppe
von 2 ist, wobei die Befestigungsmutter und die Unterlegscheibe
entfernt sind, und
4 eine Draufsicht einer Antriebsscheibe von der Verdichterlaufrad-Baugruppe
von 2 und 3 ist.
Unter Bezugnahme zuerst auf 1 illustriert
diese die Grundkomponenten eines Turboladers des herkömmlichen Zentripetaltyps.
Der Turbolader umfasst eine Turbine 1, die über ein mittiges Lagergehäuse
3 mit einem Verdichter 2 verbunden ist. Die Turbine
1 umfasst ein Turbinengehäuse 4, das ein Turbinenlaufrad
5 aufnimmt. Ähnlich umfasst der Verdichter 2 ein Verdichtergehäuse
6, das ein Verdichterlaufrad 7 aufnimmt. Das Turbinenlaufrad
5 und das Verdichterlaufrad 7 sind an entgegengesetzten Enden
einer gemeinsamen Welle 8 angebracht, die an Lagerbaugruppen
9 innerhalb des Lagergehäuses 3 getragen wird.
Das Turbinengehäuse 4 ist mit einem Abgaseinlass
10 und einem Abgasauslass 11 versehen. Der Einlass 10
leitet das eintretende Abgas zu einer ringförmigen Einlasskammer
12, die das Turbinenlaufrad 5 umgibt. Das Abgas strömt durch
die Turbine und über eine kreisförmige Auslassöffnung, die koaxial
mit dem Turbinenlaufrad 5 ist, in den Auslass 11. Eine Rotation
des Turbinenlaufrads 5 dreht das Verdichterlaufrad 7, welches
durch den axialen Einlass 13 Luft ansaugt und Druckluft zum Motoreinlass
über einen Auslass-Diffusor 14 liefert.
Unter detaillierterer Bezugnahme auf die Verdichterlaufrad-Baugruppe
umfasst das Verdichterlaufrad mehrere Schaufeln 15, die sich von einer
mittigen Nabe 16 aus erstrecken, die mit einer Durchgangsbohrung versehen
ist, um ein Ende der Welle 8 aufzunehmen. Die Welle 8 steht geringfügig
vom Ansatz des Verdichterlaufrades 7 vor und ist mit einem Gewinde versehen,
um eine Mutter 17 aufzunehmen, die am Verdichterlaufrad-Ansatz anliegt,
um das Verdichterlaufrad 7 an eine Baugruppe 18 aus Axiallager
und Öldichtung zu klemmen. Die Einzelheiten der Axiallager-Öldichtung-Baugruppe
können variieren und sind für das Verständnis der Verdichterlaufrad-Anbringungsanordnung
nicht wichtig. Wesentlich ist, dass durch die von der Mutter 17 ausgeübte
Klemmkraft verhindert wird, dass das Verdichterlaufrad 7 auf der Welle
8 rutscht.
Die mit der oben beschriebenen herkömmlichen
Verdichterlaufrad-Baugruppe verbundenen Probleme werden in der Einleitung zu dieser
Beschreibung erörtert.
2 und 3 illustrieren ein
Beispiel einer Verdichterlaufrad-Baugruppe nach der vorliegenden Erfindung. Die
Turboladerwelle 20 ist durch das Bereitstellen von zwei gegenüberliegenden
Flachstellen 21, die an dem mit Gewinde versehenen Ende der Welle
20 bereitgestellt werden, modifiziert. Die Flachstellen 21 können
zum Beispiel einfach in das Ende der Welle 20 gespannt sein. Der Ansatzabschnitt
des Verdichterlaufrades 22 ist versenkt, um eine Aussparung 23
mit einem größeren Durchmesser als die Verdichterlaufrad-Durchgangsbohrung
24, welche die Welle 20 aufnimmt, bereitzustellen. Vier umlaufend
mit gleichem Abstand angeordnete Schlitze oder Aussparungen 25, die sich
in Radialrichtung von der versenkten Aussparung 23 aus erstrecken, werden
im Ansatz des Verdichterlaufrades 22 bereitgestellt.
Eine Antriebsscheibe 26 (gezeigt in der Isolationsabbildung
4) sitzt innerhalb der Aussparung 23 um die Welle 20.
Die Antriebsscheibe 26 hat eine nicht kreisförmige Mittelöffnung
27, die mit gegenüberliegenden Flachstellen 28 versehen ist,
welche die an der Welle 20 bereitgestellten Flachstellen 21 in
Eingriff nehmen. Zwei diametral gegenüberliegende Nasen 29 erstrecken
sich in Radialrichtung von der kreisförmigen Außenfläche der Antriebsscheibe
26 und greifen in diametral gegenüberliegende Schlitze 25
ein, die im ausgesparten Ansatzabschnitt des Verdichterlaufrades 22 bereitgestellt
werden. Die Antriebsscheibe 26 wird durch eine Flanschmutter
30 an ihrem Platz festgehalten, die auf das Ende der Welle 20
geschraubt ist.
Folglich ist das Verdichterlaufrad 22 über die Antriebsscheibe
26, die als Verkeilungselement wirkt, an der Welle 20 verkeilt.
Die Welle 20 und das Rad 22 sind folglich miteinander in Eingriff
und müssen sich zusammen drehen. Es ist daher nicht möglich, dass das
Rad 22 rutscht, wenn sich die Welle 20 dreht. Dies beseitigt (oder
vermindert wenigstens) das Verlassen auf die durch die Mutter 29 bereitgestellte
Klemmkraft, die nur ausreichend sein muss, um die Antriebsscheibe 26 an
ihrem Platz zu halten und eine Bewegung des Rades 22 in Axialrichtung längs
der Welle 20 zu verhindern. Jedoch kann sich auf eine durch die Mutter
29 bereitgestellte Klemmkraft verlassen werden, um die Verkeilungswirkung
der Antriebsscheibe 26 zu ergänzen und die Antriebsbelastung aufzuteilen.
Das Bereitstellen der Verkeilungsverbindung zwischen der Welle
20 und dem Rad 22 am Ansatzabschnitt des Rades 22, statt
zum Beispiel an der nach innen gerichteten Seite des Rades 22, verringert
die Wahrscheinlichkeit eines Beanspruchungsausfalls stark, da der Ansatzabschnitt
des Rades 22 kühler ist als der nach innen gerichtete Abschnitt des
Rades.
Es wird zu erkennen sein, dass an den Einzelheiten der oben beschriebenen
Ausführungsform der Erfindung viele Modifikationen vorgenommen können.
Zum Beispiel kann die Zahl der am Ende der Welle bereitgestellten Flachstellen variieren,
d.h., es kann nur eine oder mehr als zwei geben. Ähnlich kann die Zahl der
an der Antriebsscheibe bereitgestellten Nasen und/oder der im Ansatz des Verdichterlaufrades
bereitgestellten Schlitze variieren. Es ist vorzuziehen, eine Vielzahl von wenigstens
dem einen oder dem anderen zu haben, um eine Zahl von alternativen Winkelanbringungspositionen
für das Verdichterlaufrad bereitzustellen, um das Auswuchten der Verdichterlaufrad-Baugruppe
zu unterstützen. Es ist ebenfalls vorzuziehen, eine Vielzahl von Verkeilungseingriffen
zwischen dem Verdichterlaufrad und der Antriebsscheibe/Turboladerwelle zu haben,
um die Antriebsbelastung zu verteilen.
Die an der Antriebsscheibe und an dem Rad und der Welle bereitgestellten
Verkeilungsformationen können eine von den illustrierten unterschiedene Konfiguration
annehmen. Zum Beispiel könnte das Verdichterlaufrad mit Vorsprüngen in
Radialrichtung nach innen versehen sein, und die Antriebsscheibe könnte mit
Aussparungen in ihrer Außenfläche versehen sein, um diese Vorsprünge
aufzunehmen. Ähnlich können andere Formen eines Verkeilungseingriffs zwischen
der Antriebsscheibe und der Welle, wie beispielsweise an der Antriebsscheibe bereitgestellte
Vorsprünge und an der Welle bereitgestellte Aussparungen, bereitgestellt werden.
Andere mögliche Alternativen werden der Person mit entsprechenden Fachkenntnissen
leicht offensichtlich sein.
Es wird ebenfalls zu erkennen sein, dass anstelle der Antriebsscheibe
26 eine andere Form eines Verkeilungselements verwendet werden kann. Zum
Beispiel kann eine Vielzahl von Verkeilungselementen bereitgestellt werden, um einen
wechselseitigen Eingriff zwischen entsprechenden Formationen, die an der Welle und
dem Verdichterlaufrad bereitgestellt werden, herzustellen. Zum Beispiel könnten
sowohl die Welle als auch das Verdichterlaufrad mit Schlitzen oder dergleichen versehen
sein, die miteinander fluchten, wobei sich jeweilige Verkeilungselemente zwischen
den ausgerichteten Schlitzen/Öffnungen erstrecken, um zu verhindern, dass sie
sich außer Ausrichtung drehen. Jedoch ist es wahrscheinlich, dass solche Anordnungen
komplexer in Aufbau und Zusammenbau sind als die vorteilhaft einfache Antriebsscheibenform
eines Verkeilungselements.
Es wird ebenfalls zu erkennen sein, dass die Erfindung durch Bereitstellen
einer unmittelbaren Verkeilung zwischen dem Verdichterlaufrad und der Turboladerwelle
ohne das Bereitstellen eines gesonderten Verkeilungselements umgesetzt werden kann.
Zum Beispiel kann die Innenbohrung des Rades und der Welle mit unmittelbar wechselseitig
ineinandergreifenden Verkeilungsformationen versehen sein. Zum Beispiel kann der
Ansatzabschnitt des Rades mit Vorsprüngen versehen sein, die sich in Radialrichtung
nach innen erstrecken und mit in das Ende der Welle gespannten Flachstellen oder
Aussparungen ineinandergreifen. Solche Anordnungen können eher auf Verdichterlaufräder
anwendbar sein, die eine gegossene Mittelbohrung haben, als auf Verdichterlaufräder,
in denen die Bohrung gebohrt ist.
Es wird zu erkennen sein, dass die vorliegende Erfindung in der Anwendung
nicht auf eine beliebige bestimmte Form eines Verdichterlaufrades oder eine nach
innen gerichtete Baugruppe von Lagern usw. begrenzt ist. Ähnlich ist die vorliegende
Erfindung in der Anwendung nicht auf Turbolader-Verdichterlaufräder begrenzt,
sondern kann auf Verdichterlaufräder in anderen Anwendungen angewendet werden,
einschließlich von anderen Formen eines Verbrennungskraftmaschinen-Turboladers
(wie beispielsweise ein riemengetriebenes Verdichterlaufrad), aber ohne darauf begrenzt
zu sein.
Andere mögliche Modifikationen und Anwendungen der vorliegenden
Erfindung werden einer Person mit entsprechenden Fachkenntnissen leicht offensichtlich
sein.