TECHNISCHER BEREICH DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Implementierungen
von Telekommunikationsnetzen und insbesondere auf ein Peripheriegerät für
intelligente Dienste.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Eine Dienstevermittlungsstelle benötigt ein integriertes Anrufmodell,
ehe sie moderne, intelligente Netzdienste ausführen kann. Große Netzbetreiber
müssen ihre Vermittlungsstellen gegebenenfalls auf die Standard-basierten AIN-Anrufmodelle
(Advanced Intelligent Network) aufrüsten. Die Meldungen, die für Anfragen
und die entsprechenden Antworten zwischen einer Dienstevermittlungsstelle und einem
Serviceknoten typischerweise verwendet werden, nutzen die TCAP-Schicht des SS7-Stapels.
Das Software-Upgrade, das zur Installation des entsprechenden Anrufmodells in den
bestehenden Vermittlungsstellen erforderlich ist, kann jedoch außerordentlich
teuer, zeitaufwändig und in manchen Fällen nicht machbar sein. Daher ist
es wünschenswert, die bestehenden Dienstevermittlungsstellen rechtzeitig und
auf wirtschaftliche Weise mit Anrufmodellen nachrüsten zu können.
Im Patent US-A-5.469.500 werden ein Verfahren und ein Gerät zur
Ausführung von Anrufdiensten beschrieben. Ein Vermittlungsprozessor umfasst
eine Dienstezentrale/eine Umgebung zur Erstellung intelligenter Peripheriedienste,
um eine Service Logic-Tabelle zu erstellen und die Anweisungen zur Verbindungsabwicklung
zu speichern. Ein Service Logic-Organisationsprogramm greift auf die Anweisungen
zur Verbindungsabwicklung zu und führt diese entsprechend einem empfangenen
Datenpaket aus.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Aus den oben stehenden Erläuterungen wird deutlich, dass der
Bedarf für ein zentrales Netzelement entstanden ist, das Anrufmodelle umfasst,
die innerhalb des Vermittlungsstellen-Netzes gemeinsam genutzt werden können.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein Peripheriegerät für intelligente
Dienste geboten, das die Nachteile und Probleme in Verbindung mit dem herkömmlichen
Upgrade von Anrufmodellen in Vermittlungsstellen erheblich reduziert oder sogar
eliminiert.
Gemäß einer Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung
wird ein Peripheriegerät für intelligente Dienste geboten, das eine intelligente
Diensteeinheit und eine Medienverarbeitungseinheit umfasst. Die intelligente Diensteeinheit
umfasst ein Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung und ein Signalisierungsmodul.
Das Signalisierungsmodul empfängt eine Dienstanforderung in Verbindung mit
einem Anruf von einer Dienstevermittlungsstelle. Das Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung
verarbeitet die Dienstanforderung und ermittelt ein Routingpaket, das durch das
Signalisierungsmodul an die Dienstevermittlungsstelle übertragen wird, um die
Verbindung zu dem gewünschten Ziel für den Anruf herzustellen. Für
Dienstanforderungen, die eine spezielle Verarbeitung von Leistungsmerkmalen erfordern,
leitet das Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung die Dienstanforderung an ein Verwaltungsmodul
zur Medienverarbeitung in der Medienverarbeitungseinheit weiter. Das Verwaltungsmodul
zur Medienverarbeitung bearbeitet die Dienstanforderung und leitet den Anruf an
ein Trägerschnittstellenmodul weiter. Das Trägerschnittstellenmodul bietet
verschiedene Grundfunktionen, mit denen Informationen mit dem Absender des Anrufs
ausgetauscht werden können. Für verbesserte Funktionen ist das Trägerschnittstellenmodul
an ein Ressourcenmodul angeschlossen, um verschiedene verbesserte Funktionen für
einen Anruf zu bieten, der Informationen mit dem Anrufer austauschen kann und nicht
vom Trägerschnittstellenmodul unterstützt wird. Das Verwaltungsmodul zur
Medienverarbeitung ermittelt ein Routingpaket für den Anruf entsprechend der
Ausführung der Merkmale, die vom Trägerschnittstellenmodul und vom Ressourcenmodul
bereitgestellt werden. Die Medienverarbeitungseinheit überträgt das Routingpaket
an die intelligente Diensteeinheit zur entsprechenden Übermittlung an die Dienstevermittlungsstelle,
um die Verbindung des Anrufs zu seinem gewünschten Ziel herzustellen.
Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche technische Vorteile gegenüber
der herkömmlichen Anrufmodellverarbeitung. Ein technischer Vorteil besteht
beispielsweise darin, ein zentrales Netzelement zu bieten, das alle Anrufmodelle
beinhaltet, die von den verschiedenen Vermittlungsstellen innerhalb des Netzes gemeinsam
genutzt werden. Ein weiterer technischer Vorteil besteht in der einfachen Möglichkeit,
das Netzelement aufzurüsten, ohne die Vermittlungsstellen innerhalb des Netzes
aufrüsten zu müssen oder die Funktion der Vermittlungsstellen zu beeinträchtigen.
Weitere technische Vorteile werden dem Fachmann anhand der folgenden Zeichnungen,
der Beschreibung sowie der Ansprüche deutlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Für das vollständige Verständnis der vorliegenden Erfindung
und ihrer Vorteile erfolgt die folgende Beschreibung in Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen, in denen gleiche Ziffern gleiche Teile darstellen, wobei:
stellt ein Blockdiagramm eines Telekommunikationsnetzes
dar;
stellt ein Blockdiagramm eines Fernleitungsnetzes
innerhalb des Telekommunikationsnetzes dar;
stellt ein Blockschaltbild eines Peripheriegeräts
für intelligente Dienste innerhalb des Telekommunikationsnetzes dar;
stellt ein Beispiel eines Anrufs dar, der
in dem Peripheriegerät für intelligente Dienste verarbeitet wird;
stellt ein Blockdiagramm der Software-Architektur
für das Peripheriegerät für intelligente Dienste dar;
stellt ein Blockdiagramm des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste dar;
stellt ein Blockdiagramm einer intelligenten
Diensteeinheit und einer Medienverarbeitungseinheit innerhalb des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste dar;
stellt den physischen Aufbau des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste dar;
stellt ein Blockdiagramm der Schnittstellenkarten
innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;
stellt den Arbeitsablauf für einen bestimmten
Anruf innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;
und stellen
verschieden Konfigurationen für den Netzbetriebsmodus für das Peripheriegerät
für intelligente Dienste dar.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
ist ein Blockdiagramm eines hoch entwickelten,
intelligenten Netzes 10. Das hoch entwickelte, intelligente Netz
10 umfasst eine Dienstevermittlungsstelle 12 und eine mobile Vermittlungsstelle
14, die die Funktionen zur Übermittlung von Telekommunikationssignalen
innerhalb des hoch entwickelten, intelligenten Netzes 10 bereitstellen.
Bei der Dienstevermittlungsstelle 12 handelt es sich um eine Netzvermittlungsstelle,
die den Telekommunikationsverkehr von und zu anderen Netzelementen, wie z.B. dem
Festnetz 16 und einem lokalen Vermittlungsträger 18, leitet.
Die mobile Vermittlungsstelle 14 ist eine Netzvermittlungsstelle, die in
einem Funknetz eingesetzt wird, das den Telekommunikationsverkehr zu einer Basisvermittlungsstelle
20 zur Übertragung durch eine Antenne 22 weiterleitet. Die
Dienstevermittlungsstelle 12 und die mobile Vermittlungsstelle
14 dienen als Schnittstelle für den Endnutzer und können erkennen,
wenn für den Telekommunikationsverkehr ein hoch entwickeltes, intelligentes
Netz eingesetzt werden muss. Die von der Dienstevermittlungsstelle 12 und
der mobilen Vermittlungsstelle 14 bereitgestellten Funktionen zur Dienstübermittlung
werden von einer Dienste-Steuerzentrale 24, einem Heimatregister
26 und einem Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 verwaltet. Das hoch entwickelte, intelligente Netz 10 verwendet
das SS7-Protokoll (Signaling System 7) für die Interaktion der Funktionen zur
Diensteübermittlung der Dienstevermittlungsstelle 12 und der mobilen
Vermittlungsstelle 14 und den von der Dienste-Steuerzentrale
24, dem Heimatregister 26 und dem Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 bereitgestellten Funktionen. Ein Zeichengabe-Transferpunkt
30 ist eine Paketvermittlung, die eingesetzt wird, um die Leitweglenkung
von SS7-Paketen zwischen unterschiedlichen Signalisierungseinheiten innerhalb des
hoch entwickelten, intelligenten Netzes 10 zu vereinfachen.
Wenn die Bedingungen für den Einsatz der Service Logic für
das hoch entwickelte, intelligente Netz erfüllt sind, sendet die Dienstevermittlungsstelle
12 eine SS7-Meldung an die intelligente Diensteeinheit innerhalb des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 28. Die Dienstevermittlungsstelle
12 ist an einem Dialog mit der intelligenten Diensteeinheit beteiligt,
so dass die intelligente Diensteeinheit die Dienstevermittlungsstelle
12 zur anschließenden Verarbeitung des Anrufs im hoch entwickelten,
intelligenten Netz leitet. Um diese Funktionen zu bieten, muss die Dienstevermittlungsstelle
12 ein Anrufmodell unterstützen, das Triggerpunkte an entsprechenden
Stellen im Anruf (PIC) sowie Erfassungspunkte (DP) beinhaltet. Diese Triggerpunkte
bieten die Gelegenheit, Entscheidungen zu treffen, um die Unterstützung der
intelligenten Diensteeinheit anzufordern. Anrufmodelle sind in den entsprechenden
Standardunterlagen von Bellcore, ITU und ETSI definiert.
Ehe ein neuer Dienst in der Umgebung des hoch entwickelten, intelligenten
Netzes eingesetzt werden kann, wird eine Dienstbeschreibung erstellt, in der festgelegt
wird, wie der betreffende Dienst funktionieren soll. Der Dienst wird dann entwickelt
und mit Hilfe einer Umgebung zur Diensterstellung 32 simuliert. Die Umgebung
zur Diensterstellung 32 verwendet Softwareunabhängige Baueinheiten
(SIBBs), um ein dem Dienst zugeordnetes Service Logic-Programm (SLP) zu erstellen.
Sobald die Service Logic geprüft wurde, wird der dem Service Logic-Programm
zugeordnete Ausführungscode auf die entsprechenden Dienstesteuerelemente heruntergeladen,
d.h. auf die Dienste-Steuerzentrale 24, das Heimatregister 26
und das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28. Ein Dienstmanagementsystem
(SMS) 34 übernimmt die erforderlichen Unterstützungsfunktionen
für Aufbau, Aufrechterhaltung und Verwaltung des Dienstes. Ein Hintergrund-Betriebsunterstützungssystem
(OSS) 36 übernimmt die notwendigen Netzmanagement- und Abrechnungsfunktionen.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28
beinhaltet Funktionen und Ressourcen, die Informationen mit dem Endnutzer austauschen
können. Es kann beispielsweise Sprachmeldungen abspielen und DTMF-Impulse erfassen.
Im Zusammenhang mit einem Anruf im hoch entwickelten, intelligenten Netz kann das
Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 eine bestimmte Funktion
ausführen oder angewiesen werden, diese auszuführen. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 kann zum Beispiel Anwendungen unterstützen,
die die Spracherkennung, die Umwandlung von Text in Sprache, die Faxverarbeitung
sowie zahlreiche andere Arten von Anwendungen erfordern. Die Schnittstelle zwischen
dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 und der Dienstevermittlungsstelle
12 basiert typischerweise auf ISDN PRI-Protokollen. Service Logic-Programme,
die auf dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ausgeführt
werden, verwenden die gleichen, Software-unabhängigen Baueinheiten, die auch
in der Dienste-Steuerzentrale 24 und dem Heimatregister 26 verwendet
werden. Die Kommunalität der Logik für mehrere Plattformen führt
zu einer synergistischen Umgebung für die Einführung von Diensten auf
der Basis des hoch entwickelten, intelligenten Netzes, sowohl für drahtgebundene
als auch für Funknetze.
Die Dienstevermittlungsstellen 12 nutzen typischerweise die
ISUP-Schicht des SS7-Stapels für die Querverbindungssteuerung. Jeder Dienstevermittlungsstelle
12 in einem Netz ist ein Punktcode zugeordnet. Die ISUP-basierten Verbindungssteuerungsmeldungen
werden auf der Basis dieser Punktcodes zwischen den Vermittlungsstellen weitergeleitet.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ist so konzipiert,
dass es als weiterer Punkt im Signalisierungsnetz auftritt.
Auf diese Weise kann die Dienstevermittlungsstelle 12 mit
dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kommunizieren,
indem es Standard-ISUP-Meldungen einsetzt. Das Peripheriegerät für intelligente
Dienste 28 ist für den Einsatz als Randsystem konzipiert, um die benötigte
Intelligenz auf zentrale Weise zur Verfügung stellen zu können, so dass
die Intelligenz innerhalb des gesamten Netzes aus Dienstevermittlungsstellen
12 genutzt werden kann. zeigt, wie
ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 mit einem Netz
aus Dienstevermittlungsstellen 12 verbunden werden kann.
zeigt ein Funktionsschema eines Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 28. Das Peripheriegerät für intelligente
Dienste 28 umfasst eine Dienste-Vermittlungsfunktion 40, eine
Dienste-Steuerfunktion 42, eine Dienste-Ressourcenfunktion 44
und eine Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46, die über
einen Router 48 miteinander gekoppelt sind. Die Dienste-Vermittlungsfunktion
40 bietet einen Endpunkt für die SS7-Geräteverbindungsleitungen
(IMT) sowie ein Anrufmodell auf ETSI INAP-Basis. Der Trägerpfad basiert auf
T1/E1-Trägern. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 schließt die
eingehenden ISUP-Meldungen ab und startet für einen bestimmten Dienst gegebenenfalls
Dienst-Anforderungen auf TCAP-Basis für das Anrufmodell auf INAP-Basis an die
interne Dienste-Steuerfunktion 42. Die Dienste-Steuerfunktion
42 übernimmt die Service Logic-Interpretation zur Ausführung
der Dienste des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28.
Die Service Logic-Programme werden von der Dienste-Erstellungsumgebung
32 erstellt und auf die Dienste-Steuerfunktion 42 heruntergeladen.
Die Service Logic-Programme werden unter Verwendung von dienstunabhängigen
Baueinheiten gemäß INAP erstellt. Die Dienste-Ressourcenfunktion
44 bietet Ressourcen auf der Basis digitaler Signalverarbeitung zur Implementierung
von Diensten, die DTMF-Tonerfassung, Spracherkennung, Faxverarbeitung, Umwandlung
von Text in Sprache, Mehrfachteilnehmer-Anrufe sowie andere Arten von Dienstfunktionen
benötigen. Die Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46 bietet
allgemeine Plattform-Verwaltungsfunktionen für das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28. Diese Funktionen umfassen die Fähigkeiten
zu Konfiguration, Leistung, Fehler, Sicherheit und Account-Verwaltung.
Die Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46 bietet
zudem die erforderlichen Schnittstellen für externe Betriebsunterstützungssysteme.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28
bietet eine integrierte Umgebung, die Datenbankverweise (eine typische Dienste-Steuerpunktfunktion),
komplexe Sprachverarbeitungsfunktionen (eine typische Funktion eines intelligenten
Peripheriegeräts) sowie Dienste, die die Interaktion zweier Funktionen erfordern,
unterstützen kann. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 hat zudem, aufgrund der ISUP-Messagingfähigkeiten, Zugriff auf
Verbindungsparameter wie z.B. ANI, DNS, sowie auf andere, dem Anruf zugeordnete
Parameter. Wenn sie in Verbindung mit der Dienste-Steuerzentrale und den intelligenten
Funktionen des Peripheriegeräts eingesetzt werden, ermöglichen diese Informationen
dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 Erweiterungen
zu den Diensten zu bieten, die derzeit von den vorhandenen Vermittlungsstellen angeboten
werden.
Demzufolge können die Dienste, die von dem Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 unterstützt werden, in die drei folgenden
Kategorien eingeordnet werden: Kategorie A – Basisdienste
der Dienste-Steuerzentrale, Kategorie B – Basisdienste von Dienste-Steuerzentrale
und intelligentem Peripheriegerät, und Kategorie C – Erweiterungen für
Vermittlungsstellendienste. Damit ein typischer Dienst zu einer der oben genannten
Kategorien gehört, beginnt das Dienst-Design mit der Umgebung zur Diensterstellung
32. Der Prozess der Diensterstellung über die Umgebung zur Diensterstellung
32 und den Einsatz über das Peripheriegerät für intelligente
Dienste 28 wird im Folgenden beschrieben. Eine repräsentative Liste
der Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 in Kategorie A unterstützt werden können, beinhaltet beispielsweise
die SAC-Übersetzung (N00/888), virtuelle private Netze, 900-Vorzugstarife und
Rufumleitungsdienste. Eine repräsentative Liste der Dienste, die von dem Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 in Kategorie B unterstützt werden
können, beinhaltet beispielsweise interaktive Sprachantwort, sprachgesteuerte
Wählfunktionen, Mehrparteien-Konferenzen und Telefonkarten-Dienste. Eine repräsentative
Liste der Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 in Kategorie C unterstützt werden können, beinhaltet die SAC-Übersetzung
(N00/888) mit persönlicher Identifikationsnummer, Bestätigung des Account-Codes,
spezifische Leitweglenkung im intelligenten Netz und Dienste zur Leitweglenkung
zur alternativen Zielen.
ist ein Blockdiagramm, in dem die Verarbeitung
eines Anrufs für die SAC-Übersetzung (N00/888) mit persönlichem Identifikationsnummerndienst
dargestellt ist. Dieser Dienst ermöglicht die Herstellung einer Verbindung
zu einer vordefinierten Zielnummer, der eine 800/888-Nummer sowie eine persönliche
Identifikationsnummer zugeordnet ist. Mit diesem Dienst kann ein Endnutzer eine
vordefinierte Zielnummer von einem beliebigen Telefon aus erreichen, von dem aus
eine gebührenfreie Rufnummer angerufen werden kann, und der Anruf wird der
ANI des Teilnehmers belastet. Da das Ziel vordefiniert ist, werden Betrugsmöglichkeiten
mit dem Telefon minimiert. Um diesen Dienst zu implementieren, wird eine Datenbank
in der Dienstevermittlungsstelle 12 eingerichtet, die über eine Betreiber-IMT
eine ISUP-Meldung an den Zielpunktcode des Peripheriegeräts für intelligente
Dienste 28 sendet, wenn sie einen gebührenfreien Anruf erhält.
In der ISUP IAM-Meldung sind Parameter enthalten, wie beispielsweise ANI, die gebührenfreie
Rufnummer, die persönliche Identifikationsnummer sowie andere Diensteparameter.
Das Anrufmodell in der Dienste-Vermittlungsfunktion 40 des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 28 startet dann eine Abfrage an die Dienste-Steuerfunktion
42. Die Dienste-Steuerfunktion 42 führt die Übersetzung
der gebührenfreien Rufnummer aus, steuert die Dienste-Ressourcenfunktion
44 zur Anforderung und Erfassung einer persönlichen Identifikationsnummer,
bestätigt die persönliche Identifikationsnummer anhand eines Vergleichs
mit der erfassten persönlichen Identifikationsnummer und sendet die Zielnummer
und das Routingpaket schließlich zurück an die Dienste-Vermittlungsfunktion
40. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 leitet die Informationen
über eine Rückmelde-IAM an die Dienstevermittlungsstelle 12 weiter.
An diesem Punkt gibt das Peripheriegerät für intelligente Dienste
28den Anruf für die Dienstevermittlungsstelle 12 frei und
gibt außerdem die Sprach-Verbindungsleitung frei. Die Dienstevermittlungsstelle
12 leitet den Anruf dann an das gewünschte Ziel und fährt mit
den restlichen Anruf-Verarbeitungsfunktionen fort, die dem Anruf zugeordnet sind.
ist ein Blockdiagramm der Software-Architektur
für ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28. Die
Software für das Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 ist in Schichten aufgebaut. Die Funktionen der Software sind auf zwei
Untersysteme verteilt, ein Untersystem mit einer intelligenten Diensteeinheit
50 und ein Untersystem mit einer Medienverarbeitungseinheit 52.
Jedes Untersystem wird von einer entsprechenden Prozessorkarte verwaltet. Der Prozessor
im Untersystem mit der intelligenten Diensteeinheit wird als Manager des intelligenten
Peripheriegeräts bezeichnet. Der Prozessor im Untersystem mit der Medienverarbeitungseinheit
wird als Manager der Medienverarbeitungseinheit bezeichnet. Vorzugsweise basieren
die beiden Prozessorkarten auf der Sparc Prozessorfamilie von SUN Microsystems und
laufen unter dem Betriebssystem 54 Solaris 2.4. Die auf das Betriebssystem
folgende Schicht 56 wird als Telefonplattform 1.0 bezeichnet. Diese Schicht
bietet die Software-Infrastruktur, die für alle hoch entwickelten, intelligenten
Netzwerkprodukte gemeinsam ist. Diese Infrastruktur umfasst Unterstützung für
die Plattformverwaltung, Unterstützung für die Diensteverwaltung, Unterstützung
für die Meldungsverarbeitung, Unterstützung für die Umgebung mit
verteilten Objektmeldungen, Unterstützung für Datenerfassung und Unterstützung
für allgemeine Hilfsprogramme. Der Prozessor für den Manager des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste verwendet vorzugsweise eine SYBASE-Datenbank
57 zu Speichern und Sortieren der verschiedenen, dem Anruf zugeordneten
Parameter.
Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 empfängt eine ISUP-Dienstanforderungsmeldung
von einer SS7-Schnittstelle 58 und steuert das Anrufverarbeitungs-Messaging
zwischen der Dienste-Vermittlungsfunktion 40, der Dienste-Steuerfunktion
42, der Medienverarbeitungseinheit 52 und der ISUP SS7-Schnittstelle
58 zur Dienstevermittlungsstelle 12, die den Punktcode ausgegeben
hat. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 umfasst eine Statusmaschine
60, einen Basis-Anrufmanager 62, einen Funktions-Integrationsmanager
64 und einen Dienstemanager für das intelligente Netz 66.
Die Statusmaschine 60, der Basis-Anrufmanager
62, der Funktions-Integrationsmanager 64 und der Dienstemanager
für das intelligente Netz 66 werden im Rahmen der Dienste-Vermittlungsfunktion
40 als eine Einheit behandelt. Die Statusmaschine 60 verarbeitet
Dienstanfragen und verfolgt die Statusübergänge von Dienstanfragen, wenn
diese von den verschiedenen Komponenten des Peripheriegeräts für intelligente
Dienste 28 verarbeitet werden. Die Statusmaschine 60 ordnet der
Dienstanfrage eine Transaktionskennung zu und speichert alle Informationen, die
zur Verarbeitung der Anfrage in einem Verbindungssteuerungs-Instanzenregister erforderlich
sind. Der Basis-Anrufmanager 62 liefert das Anrufmodell für das Protokoll,
das jeder Dienstanfragemeldung zugeordnet ist. Der Funktions-Integrationsmanager
64 legt fest, welche Dienste-Steuerfunktionen 42 der jeweiligen
Dienstanfrage zugeordnet werden. Der Dienstemanager für das intelligente Netz
66 leitet die Dienstanfragen an die Dienste-Steuerfunktion 42
und die Prozessorkarte des Managers der Medienverarbeitungseinheit weiter.
Die Schnittstelle zwischen Dienste-Vermittlungsfunktion
40 und Dienste-Steuerfunktion 42 verwendet INAP-Meldungen, die
in der TCAP-Schicht der SS7-Schnittstelle 58 verkapselt sind. Die Meldungen
der TCAP-Schicht sind außerdem in TCP/IP-Frames verkapselt. Dies bietet einen
Migrationspfad zur Unterstützung von INAP-Meldungen über eine externe
TCAP/SS7-Standardschnittstelle. Der Dienstemanager für das intelligente Netz
66 der Dienst-Vermittlungsfunktion 40 wird zur Verwaltung der
Interaktion mit der Dienste-Steuerfunktion 42 eingesetzt. Er verwendet
die INAP TCAP-Bibliothek, um Anfragen von der Dienste-Vermittlungsfunktion
40 an die Dienste-Steuerfunktion 42 zu erzeugen und die Antworten
der Dienste-Steuerfunktion 42 an die Dienste-Vermittlungsfunktion
40 zu decodieren. Die Schnittstelle zwischen der Dienste-Steuerfunktion
42 und dem Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 basiert
auf dem Standard-INAP-Protokoll. Der Controller der Medienverarbeitungseinheit
70 startet einen Dialog mit der Dienste-Steuerfunktion 42, indem
er eine Platzanforderungs-Befehlsmeldung versendet. Die Dienste-Steuerfunktion
42 sendet dann entweder eine Abspielansage oder eine Abfrage- und Erfassungsmeldung.
Der Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 übernimmt die Umwandlung
der eingehenden CIC-Codes aus der ISUP IAM-Meldung in die entsprechenden Abstands-
und Schaltungsnummern. Er pflegt eine Datenbank für den aktuellen Status der
Verbindungsleitungen und interagiert zudem mit dem Prozess, der auf dem Prozessor
der Medienverarbeitungseinheit läuft.
Das Untersystem mit der Medienverarbeitungseinheit 52 besteht
aus einem Prozess, der als Medienprozess 72 für die Verbindungsleitungsgruppe
bezeichnet wird. Die Umgebung der verteilten Objektmeldung wird zwischen dem Medienprozessor
72 und dem Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 verwendet.
Nach dem Empfang einer Meldung vom Controller der Medienverarbeitungseinheit
70 wird diese vom Medienprozess 72 verarbeitet und eine entsprechende
Antwort zurückgesandt. In der Untereinheit der Medienverarbeitungseinheit
52 ist eine Ansage-Datenbank angeordnet. Die Ansage-Datenbank besteht aus
einer Sammlung von UNIX-Dateien und einer Steuerdatei, die verwendet wird, um die
Ansagen und die dazugehörigen Parameter zu verfolgen. Ein digitaler Sprachrecorder
wird verwendet, um qualitativ hochwertige, digitale Ansagen zu erstellen. Die Ansagen
werden mittels Mulaw PCM-Samples bei einer Geschwindigkeit von 8 KHz gespeichert.
Die Medienverarbeitungseinheit 52 umfasst außerdem T1/E1-Trägerschnittstellenmodule
und digitale Signalprozessor-Ressourcenmodule, die über einen SC-Bus, der von
einem SC-Bus-Manager 73 und einem Kanalzuordnungsprogramm 74 gesteuert
wird, verbunden sind.
stellt die funktionelle Hardware-Architektur
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 dar. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 besteht aus zwei Haupt-Funktionseinheiten,
der intelligenten Diensteeinheit 50 und einer oder mehreren Medienverarbeitungseinheiten
52. Die intelligente Diensteeinheit 50 liefert das Anrufmodell
sowie die Dienste-Steuerfunktion 42 und die Medienverarbeitungseinheiten
52 liefern die Schnittstelle zur Verbindungsleitung sowie die digitalen
Signalverarbeitungsfunktionen zur Unterstützung einer Reihe von Anwendungen.
Die von den Medienverarbeitungseinheiten 52 bereitgestellten Anwendungen
umfassen einen Fernsprech-Server, einen Sprachmail-Server, einen Fax-Server und
einen analogen Displaydienst-Schnittstellenserver. Der Fernsprech-Server verfügt
über die Fähigkeit zur Unterstützung der grundlegenden IVR-Funktionen.
Dazu gehören Fähigkeiten wie z.B. das Abspielen von Sprachansagen, die
Erfassung von DTMF-Impulsen, die Tonerzeugung, die Überwachung des Diensteaufbaus
sowie andere Fähigkeiten. Der Fernsprech-Server bietet außerdem Funktionen,
wie beispielsweise automatische Spracherkennung, Umwandlung von Text in Sprache
und Mehrteilnehmeranrufe. Der Sprachmail-Server ermöglicht den Nutzern das
Speichern und Sortieren von Sprachmeldungen auf ihren persönlichen Mailboxen.
Die adaptive Differenz-PCM wird zur Kompression von Sprache zur Optimierung dieses
Bereichs eingesetzt. Die automatische Verstärkungsregelung wird zur Kompensation
von Schwankungen des Pegels eingehender Audiosignale verwendet. Der Fax-Server ermöglicht
verbesserte Faxdienste, wie z.B. Fax-Rundsendungen, Faxabruf, Fax-Mailboxen sowie
andere Dienste. In Verbindung mit den vom Fernsprech-Server bereitgestellten IVR-Funktionen
bietet der Fax-Server eine benutzerfreundliche Umgebung zur Unterstützung von Fax-Diensten.
Die Möglichkeit zum Rundsenden von Faxen wird von Service-Büros genutzt,
die die gleiche Mitteilung an eine große Anzahl an Faxgeräten versenden.
Fax-Mailboxen bieten den Nutzern die Möglichkeit, Informationen per Fax zu
erhalten. Der analoge Displaydienst-Schnittstellenserver ermöglicht den Versand
von digitalen Schnittstelleninformationen über bestehende analoge Ortsanschlussleitungen
an Telefone. Der analoge Displaydienst-Schnittstellenserver bietet die Möglichkeit,
ASCII-Textmeldungen zu speichern und zu sortieren, die auf normgerechten Telefonen
auf ein Signal des Nutzers hin angezeigt werden können. Diese Fähigkeit
kann genutzt werden, um Informationen wie z.B. Wetterberichte, Aktienkurse oder
andere Arten von Daten zu erhalten.
Die oben angeführte Liste der möglichen Medienverarbeitungseinheiten
52 ist nicht abschließend. Die Architektur des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 28 bietet die Flexibilität, je nach
Bedarf eine oder mehrere der oben genannten Funktionen zu integrieren. Die nahtlose
Interaktion zwischen der intelligenten Diensteeinheit 50 und den verschiedenen
Medienverarbeitungseinheiten 52 bietet die Möglichkeit, die verschiedenen
Fähigkeiten, die von den einzelnen Servern bereitgestellt werden, zu nutzen.
So kann beispielsweise die Funktion des Fernsprech-Servers zur automatischen Spracherkennung
in Verbindung mit dem Sprachmail-Server genutzt werden, so dass der Teilnehmer die
Möglichkeit hat, Meldungen auf der Basis gesprochener Befehle abzurufen. Die
intelligente Diensteeinheit 50 kann Anrufe an den Sprachmail-Server oder
an eine Sprachansage weiterleiten, die vom Fernsprech-Server auf der Basis von Tageszeit,
Wochentag oder auf andere Weise bereitgestellt werden.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28
kann mit einer oder mehreren grafischen Benutzerschnittstellen auf der Basis von
Nutzerterminals 80 ausgerüstet werden. Diese Terminals werden für
lokale Arbeiten, Verwaltung, Wartung und Bereitstellungsfunktionen eingesetzt. Die
Schnittstelle zwischen den Nutzerterminals 80 der grafischen Benutzerschnittstelle
und der intelligenten Diensteeinheit 50 basiert auf TCP/IP über ein
primäres Ethernet 82 oder ein sekundäres Ethernet 84.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 setzt zur Erstellung
von Diensten eine Umgebung zur Diensteerstellung 32 ein. Die von der Umgebung
zur Diensteerstellung 32 erstellten Dienste können entweder über
das primäre Ethernet 82 oder über das sekundäre Ethernet
84 auf die intelligente Diensteeinheit 50 heruntergeladen werden.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 verwendet ein
Sprachaufzeichnungssystem 86 zur Erstellung von Sprachansagen. Vorzugsweise
werden ein Sampling-Taktgeber mit 8 Kilobyte pro Sekunde und eine Mulaw-Codierung
zur Erstellung von Pulscode-Modulations-Samples eingesetzt. Die Samples werden in
Dateien auf UNIX-Basis gespeichert, die in die Datenbank des Fernsprech-Servers
geladen werden können.
stellt die Connectivity zwischen dem Prozessor
zur Verwaltung des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 in der Medienverarbeitungseinheit 50, dem Manager der Medienverarbeitungseinheit
92 in der Medienverarbeitungseinheit 52 und ihren untergeordneten
Modulen dar. Die intelligente Diensteeinheit 52 umfasst Signalisierungsverbindungen
auf SS7-Basis. Jede intelligente Diensteeinheit 50 ist mit mindestens einem
SS7-Modul 58 mit zwei SS7-Verbindungen ausgerüstet. Die intelligente
Diensteeinheit 50 kann mit zusätzlichen SS7-Modulen 58 ausgerüstet
werden, um größere Systeme mit Peripheriegeräten für intelligente
Dienste 28 zu unterstützen. Das SS7-Modul 58 und der Prozessor
zur Verwaltung des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 kommunizieren vorzugsweise über eine Computer-Adresse, Daten und
einen als VersaModule Europa bekannten Steuerbus-Standard. In Bezug auf die Funktionen
ist die intelligente Diensteeinheit 50 verantwortlich für den Empfang
der über SS7-Verbindungen eingehenden ISUP-Signalisierungsmeldungen, ihre Umwandlung
in Abfragemeldungen auf INAP-Basis und die Weiterleitung der Meldungen an die interne
Dienste-Steuerfunktion 42 zum Nachschlagen in der Datenbank, zur Sortierung
der Informationen durch die Dienste-Steuerfunktion 42 und zur Rücksendung
dieser Informationen anhand der ausgehenden ISUP-Meldung.
Falls eine bestimmte Anwendung den Einsatz von speziellen Ressourcen,
wie z.B. die Erfassung von DTMF-Impulsen, Spracherkennung etc., erfordert, werden
die Dienste der Medienverarbeitungseinheit 52 genutzt. Die Medienverarbeitungseinheit
52 enthält T1-Trägerschnittstellenmodule 94 und Ressourcenmodule
96, die auf einer generischen, digitalen Signalverarbeitung basieren. Diese
Module sind vorzugsweise über einen bidirektionalen SC-Bus mit 2.048 Zeitschlitz-Zeitmultiplex
gemäß Branchenstandard miteinander verbunden. Bei dem SC-Bus handelt es
sich um einen vollständigen Duplex-Zeitmultiplexbus, der die Connectivity zwischen
2.048 DS0-Zeitschlitzen bieten kann. In einer typischen Anwendung, die beispielsweise
Spracherkennung erfordert, wird ein im T1-Träger 94 für PCM-Samples
eingehender DS0 über den SC-Bus an das Ressourcenmodul 96 weitergeleitet.
Das Ressourcenmodul 96 verwendet Algorithmen auf DSP-Basis, um den dem
gesprochenen Wort zugeordneten ASCII-Text zu ermitteln. Der ASCII-Text wird dann
über den VersaModule Europe-Bus an den Manager der Medienverarbeitungseinheit
92 weitergeleitet. Die intelligente Diensteeinheit 50 und die
Medienverarbeitungseinheit 52 umfassen ein Alarmmodul 98 bzw.
ein Alarmmodul 100 zur Erfassung unterschiedlicher ungeeigneter Betriebsbedingungen.
stellt ein Blockdiagramm des physischen Aufbaus
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 dar. Der physische
Aufbau des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 umfasst
eine Rückwandplatine auf der Basis eines geteilten VersaModule Europe, damit
zwei unabhängige Fächer mit jeweils 10 Steckplätzen in einer Einheit
vorhanden sind, wobei in einem Fach die intelligente Diensteeinheit 50
und in dem anderen Fach die Medienverarbeitungseinheit 52 angeordnet sind.
Sowohl die intelligente Diensteeinheit 50 als auch die Medienverarbeitungseinheit
52 sind mit einer eigenen redundanten Stromversorgung PS A und PS B ausgerüstet.
Die intelligente Diensteeinheit 50 umfasst vorzugsweise zwei Festplatten
mit vier Gigabyte, ein Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 90, ein oder mehrere SS7-Module 58 und ein
Alarmmodul 98. Weitere Steckplätze in der intelligenten Diensteeinheit
50 sind für die zukünftige Aufrüstung vorgesehen. Die Medienverarbeitungseinheit
52 umfasst vorzugsweise eine Festplatte mit vier Gigabyte, ein digitales
4 Millimeter-Audiolaufwerk mit acht Gigabyte, ein Verwaltungsmodul für die
Medienverarbeitungseinheit 92, T1-Träger-Schnittstellenmodule
94, spezielle Ressourcenmodule für die digitale Signalverarbeitung
96 und ein Alarmmodul 100.
Das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente
Dienste 90 in der intelligenten Diensteeinheit 50 basiert vorzugsweise
auf einem hochleistungsfähigen Allzweck-Prozessormodul. Bei dem verwendeten
Mikroprozessor handelt es sich vorzugsweise um einen microSPARC-2 mit 110 MHz, auf
dem das UNIX-Betriebssystem Solaris 2.4 von Sun Microsystems läuft. Das Verwaltungsmodul
für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 bietet
äußerst schnellen Zugriff auf den gemeinsamen Speicher mit 128 Megabyte
dynamischem Arbeitsspeicher. Es sind zwei Erweiterungssteckplätze für
den S-Bus vorhanden und der Prozessor kommuniziert über den VersaModul Europe-Bus
mit dem gegenüberliegenden SS7-Modul 58 und dem Alarmmodul
98. Das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente
Dienste 90 bietet eine doppelte SCSI-Schnittstelle, eine doppelte Ethernet-Schnittstelle
und eine doppelte serielle Schnittstelle.
Für die doppelte SCSI-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul
für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 zwei
SCSI-Ports, Port A und Port B, die die direkte Speicheradressierung unterstützen.
Auf Port A kann über zwei separate Steckverbindungen zugegriffen werden, wobei
eine an der Gehäusevorderseite und die andere auf der Gehäuserückseite
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 montiert ist.
Vorzugsweise wird immer eine Steckverbindung genutzt. In einer typischen Konfiguration
ist die hintere Steckverbindung mit der Festplatte A verbunden. Die vordere Steckverbindung
kann genutzt werden, um auf der Festplatte Systemsoftware von einer externen CD-ROM
zu installieren. Port B ist vorzugsweise von der Gehäuserückseite aus
zugänglich. In einer typischen Konfiguration ist Port B mit der Festplatte
B der intelligenten Diensteeinheit 50 verbunden.
Für die doppelte Ethernet-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 zwei unabhängige
Ethernet-Schnittstellen, die mit 10 Megabyte pro Sekunde arbeiten. Beide Schnittstellen
nutzen vorzugsweise ein 10baseT Twisted-Pair-Kabel und eine RJ-45-Steckverbindung.
Wie bereits erläutert, sind die beiden unabhängigen Ethernet-Schnittstellen
mit dem primären Ethernet 82 bzw. dem sekundären Ethernet
84 verbunden. Das primäre Ethernet 82 wird zur Kommunikation
zwischen dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 und einer oder mehreren Managern der Medienverarbeitungseinheit
92 in den Medienverarbeitungseinheiten 52 eingesetzt. In Abhängigkeit
von der Systemgröße kann ein passiver Ethernet-Hub eingesetzt werden,
um das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 und die Verwaltungsmodule der verschiedenen Medienverarbeitungseinheiten
92 miteinander zu verbinden. Das sekundäre Ethernet 84 wird
als Backup für den Fall einer Störung im primären Ethernet
82 eingesetzt. Das sekundäre Ethernet 84 kann auch verwendet
werden, um eine X-Terminal-Schnittstelle anzuschließen. In Abhängigkeit
von Systemgröße und Anzahl an erforderlichen Nutzerterminals kann ein
passiver Ethernet-Hub eingesetzt werden, um die verschiedenen X-Terminals mit dem
Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 zu verbinden.
Für die doppelte serielle Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 zwei serielle
RS-232 Eingangs-/Ausgangsanschlüsse. Diese Anschlüsse werden als Port
1 und Port 2 bezeichnet und verwenden vorzugsweise eine Steckbuchse mit 25 Pins
vom Typ D. Port 1 wird genutzt, um eine Framealarm-Schnittstellenkarte anzuschließen,
die den Framealarm z.B. in Verbindung mit Stromversorgung und Kühlung überwacht.
Port 2 wird für den Anschluss einer Alarmsystem-Controllerkarte verwendet,
die Leuchtdioden für den Framealarm und einen Warnsignal-Buzzer steuert. Port
2 kann auch genutzt werden, um zu Diagnosezwecken ein VT220-Terminal anzuschließen.
Das SS7-Schnittstellenmodul 58 bietet vorzugsweise SS7-Verbindungen
mit 256 Kilobyte pro Sekunde. Jede Verbindung unterstützt einen V.35-Stecker.
In einem typischen Netz sind die beiden SS7-Verbindungen paarweise mit Signaltransferpunkten
30 verbunden und verlaufen auf unterschiedliche Weise. Jede Verbindung
ist für einen Verkehr von 4 Erlang konfiguriert. Im Fall eines
Verbindungsausfalls kann die überlebende Verbindung den Verkehr der ausgefallenen
Verbindung übermitteln. In die intelligente Diensteeinheit 50 können
zusätzliche SS7-Schnittstellenmodule aufgenommen werden, um größere
Systeme zu unterstützen. Es werden Konstruktionsregeln verwendet, um die erforderliche
Anzahl an SS7-Verbindungen zu ermitteln.
Das Alarmmodul 98 ist über den VersaModule Europe-Bus
mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 verbunden. Das Alarmmodul 98 verfügt über sechzehn
benutzerdefinierte LEDs, ein 16 Bit-Statusregister, ein 16 Bit-Steuerregister, einen
Überwachungs-Timer, einen Temperatursensor, eine Spannungsmessschaltung und
zwei Trockenrelaiskontakte. Nach der Erfassung einer Störung, die entweder
vom Alarmmodul 98 oder einem anderen Modul im Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 erfasst wird, kann das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 90 die Störung anzeigen, indem die entsprechende
LED am Alarmmodul 98 aufleuchtet oder gegebenenfalls ein Problembericht
zur Information erstellt wird.
Das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 basiert
auf dem gleichen Prozessormodul wie das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 90 in der intelligenten Diensteeinheit
50. Das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 verfügt
über eine doppelte SCSI-Schnittstelle, eine doppelte Ethernet-Schnittstelle
und eine doppelte serielle Schnittstelle. Diese Eingangs-/Ausgangsschnittstellen,
die vom Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 unterstützt
werden, ähneln den Eingangs-/Ausgangsschnittstellen des Verwaltungsmoduls des
Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90.
Für die doppelte SCSI-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul
der Medienverarbeitungseinheit 92 zwei SCSI-Ports, Port A und Port B, die
eine direkte Speicheradressierung unterstützen. Auf Port A kann über zwei
separate Steckverbindungen zugegriffen werden, wobei eine an der Gehäusevorderseite
und die andere auf der Gehäuserückseite des Peripheriegeräts für
intelligente Dienste 28 montiert ist. Vorzugsweise wird immer eine Steckverbindung
genutzt. In einer typischen Konfiguration ist die hintere Steckverbindung mit der
Festplatte A der Medienverarbeitungseinheit 52 verbunden. Die vordere Steckverbindung
kann genutzt werden, um auf der Festplatte Systemsoftware von einer externen CD-ROM
zu installieren. Port B ist vorzugsweise von der Gehäuserückseite aus
zugänglich. In einer typischen Konfiguration ist Port B mit dem digitalen Audiolaufwerk
verbunden.
Für die doppelte Ethernet-Schnittstelle verfügt das Verwaltungsmodul
der Medienverarbeitungseinheit 92 über zwei Ethernet-Schnittstellen,
die gegebenenfalls über Ethernet-Hubs, wie oben beschrieben, mit den entsprechenden
Schnittstellen des Verwaltungsmoduls des Peripheriegeräts für intelligente
Dienste 90 verbunden ist.
Für die doppelte serielle Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul
der Medienverarbeitungseinheit 92 zwei serielle RS-232 Eingangs-/Ausgangsanschlüsse.
Diese Anschlüsse werden als Port 1 und Port 2 bezeichnet und verwenden vorzugsweise
eine Steckbuchse mit 25 Pins vom Typ D. Port 1 wird genutzt, um eine Support-Schnittstelle
für den entfernten Betrieb auf SNMP-Basis zu bieten. Port 2 kann genutzt werden,
um zu Diagnosezwecken ein VT220-Terminal anzuschließen.
Die Medienverarbeitungseinheit 52 kann acht T1-Trägerschnittstellen
94 unterstützen. Diese gewährleisten die Aufrüstung der
Anschlusskapazität in Schritten von jeweils 24 Ports bis zu 192 Ports. Die
T1-Trägerschnittstellen 94 sind an der Gehäuserückseite
zugänglich. Die T1-Trägerschnittstelle 94 bietet ein DSX-1-kompatibles
T1-Signal und kann zur Erhaltung der Dichte auf B8ZS oder Bit 7 ZCS eingestellt
werden. Der physische Anschluss erfolgt vorzugsweise über einen RJ48-C-Stecker
mit 8 Pins. Die T1-Trägerschnittstelle 94 unterstützt zahlreiche
Funktionen, darunter beispielsweise DTMF-Erfassung automatische Verstärkungsregelung,
Spracherkennung, Fax/Modem-Erkennung, Anrufbeantworter-Erkennung, Geschwindigkeits-
und Volumensteuerung, analoge Displaydienst-Schnittstelle sowie Tonerfassung und
-erzeugung. Über die T1-Trägerschnittstelle 94 kann die Medienverarbeitungseinheit
52 grundlegende Anwendungen auf IVR-Basis unterstützen, ohne dass
dazu digitale Signalverarbeitungs-Ressourcenmodule 96 eingesetzt werden
müssen. Die T1-Trägerschnittstelle 94 kann als normale T1-Verbindungsleitung
zwischen Dienstevermittlungsstellen 12 oder als Verbindungsleitung auf
ISDN PRI-Basis (23 B+D) verwendet werden. Die T1-Trägerschnittstelle
94 bietet API-Software zur Unterstützung der Q.931-Signalisierung
über den D-Kanal.
Jede digitale Signalverarbeitungsschnittstelle 96 innerhalb
der Medienverarbeitungseinheit 52 unterstützt vier unabhängige
digitale Signalverarbeitungs-Funktionsblöcke. Jeder Funktionsblock verwendet
vorzugsweise einen digitalen TMS320C31-Gleitpunkt-Signalprozessor mit 50 MHz. Jeder
Funktionsblock kann auch verwendet werden, um gleichzeitig verschiedene Anwendungen
laufen zu lassen. Die Anzahl an Ports, die eine bestimmte Anwendung bereitstellen
kann, hängt von der Komplexität des Algorithmus zur digitalen Signalverarbeitung
ab. Jeder TMS320C31 kann beispielsweise eine vom Sprecher unabhängige Spracherkennung
an zwei DS0-Ports gleichzeitig unterstützen. Demzufolge kann eine digitale
Signalprozessorschnittstelle 96 die Spracherkennung an acht DS0-Ports unterstützen.
Die Anzahl an digitalen Signalverarbeitungs-Ressourcenmodulen 96 basiert
auf der Anzahl an Ports, die eine spezielle Verarbeitung erfordern. Die digitalen
Signalverarbeitungs-Ressourcenmodule 96 können entsprechend programmiert
werden, um die vom Sprecher unabhängige Spracherkennung, die vom Sprecher abhängige
Spracherkennung, die Sprecherüberprüfung, die Umwandlung von Text in Sprache,
die Mehrparteienkonferenzen sowie Faxspeicherung und -sortierung zu unterstützen.
Weitere Fähigkeiten können hinzukommen, wenn neue digitale Signalverarbeitungsalgorithmen
entwickelt werden.
stellt die Verbindung von Framealarm-Schnittstellenkarte
102 und Alarmsystem-Controllerkarte 104 mit dem Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 in der intelligenten
Diensteeinheit 50 innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente
Dienste 28 dar. Die Framealarm-Schnittstellenkarte 102 überwacht
den Framealarm und meldet diesen über ihre RS-232-Schnittstelle an das Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90. Die Alarmsystem-Controllerkarte
104 steuert die fünf Alarm-LEDs sowie einen Tonalarm-Buzzer, die an
der Gehäusetür des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
28 montiert sind. Die Alarmsystem-Controllerkarte 104 kommuniziert
über ihre RS-232-Schnittstelle mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 90. Die von der Alarmsystem-Controllerkarte
104 gesteuerten LEDs werden verwendet, um Frame- und Systemausfälle
anzuzeigen.
Das digitale Audiolaufwerk der Medienverarbeitungseinheit
52 verwendet digitale 4-Millimeter-Audiobänder mit einer Kapazität
von acht Megabyte. Das digitale Audiolaufwerk wird zur Sicherung der Software für
die Medienverarbeitungseinheit und die Datenbanken, einschließlich digitalisierter
Sprachaufforderungen, genutzt. Das digitale Audiolaufwerk kann auch für Software-Upgrades
im Feld eingesetzt werden.
stellt ein Beispiel der Service Logic zur
SAC-Übersetzung (N000/888) mit persönlichem Identifizierungsnummern-Dienst
dar. Um einen neuen Dienst zu erstellen und einzusetzen, beginnt der Prozess mit
der Definition des Dienstes. Die Definition des Dienstes wird in einem Spezifikationsdokument
zur Dienstbeschreibung dokumentiert. Dann wird die Umgebung zur Diensterstellung
32 verwendet, um ein Service Logic-Programm zu entwickeln, das auf der
Service Logic in der Beschreibungsspezifikation basiert. Das Service Logic-Programm
ist anhand von unabhängigen Baueinheiten strukturiert, die aus der Bibliothek
für Dienste-unabhängige Standard-Baueinheiten in der Umgebung zur Diensterstellung
32 stammen. Gegebenenfalls können weitere Dienste-unabhängige
Baueinheiten erstellt werden. Der dem Service Logic-Programm zugeordnete Programmdatei-Code
wird über das sekundäre Ethernet 84, das an Port B an das Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 angeschlossen
ist, auf das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste
90 heruntergeladen.
und zeigen,
wie das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 in ein Netz
aus Dienstevermittlungsstellen 12 aufgenommen werden kann.
stellt ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 dar, das
im Simplex-Modus mit den Dienstevermittlungsstellen 12 verbunden ist. Die
Dienstevermittlungsstellen 12 sind miteinander über einen Trägerpfad
verbunden, dessen Signalisierungsinformationen über SS7-Maschinenverbindungsleitungen
übermittelt werden und über mindestens eine Betreiber-Maschinenverbindungsleitung
(O-IMT) mit dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 verbunden
sind. Der Signalisierungspfad auf SS7-Basis zwischen den Vermittlungsstellen und
dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 wird über
gepaarte Signaltransferpunkte 30 erstellt. Wenn eine der Dienstevermittlungsstellen
12 als Steuerpunkt ausgewählt wird, kann der Steuerpunkt verwendet
werden, um die Anrufe auszuwählen, die an das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 weitergeleitet werden müssen. Wenn es keinen
Steuerpunkt gibt, werden die Datenbanken in jeder Dienstevermittlungsstelle
12 aktualisiert, um die Kriterien auszuweisen, anhand derer die Anrufe
an das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 weitergeleitet
werden. Die Kriterien, aufgrund derer ein Anruf an das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 weitergeleitet wird, können z.B. bestimmte
ANI-Werte, Berechtigungscodes oder jede gewünschte andere Art von Kriterien
beinhalten. Alle mit dem Anruf verbundenen Parameter, wie z.B. ANI oder die gebührenfreie
Rufnummer, werden anhand einer ISUP-Meldung an das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 übermittelt. Über die Verbindungsleitung
zwischen der entsprechenden Dienstevermittlungsstelle 12 und dem Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 wird ein Sprachpfad erstellt. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 führt die erforderlichen Funktionen
aus, wie z.B. die Dienste-Steuerfunktion auf der Basis der Datenbankabfrage. Ist
eine Eingabe des Teilnehmers erforderlich, wird dem Teilnehmer eine Ansage vorgespielt,
z.B. „Bitte geben Sie Ihre vierstellige Pin ein". Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 erfasst die vom Teilnehmer eingegebenen
Impulse und vergleicht diese mit den Angaben in seiner Datenbank. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 sendet anschließend über eine
ISUP-Rückmeldung die entsprechende Zielnummer und/oder das Routing-Paket zurück
an die Dienstevermittlungsstelle 12 und gibt dann den
Sprachpfad in der Verbindungsleitung frei. Die Dienstevermittlungsstelle
12 stellt dann den Verbindungsaufbau fertig und startet die Fakturierungsverfahren.
zeigt das Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28, das auf gepaarte Weise mit den Dienstevermittlungsstellen
12 verbunden ist. Vorzugsweise wird keine Redundanz für das Verwaltungsmodul
des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 und das Verwaltungsmodul
der Medienverarbeitungseinheit 92 im Peripheriegerät für intelligente
Dienste 28 erstellt. Daher verursacht eine Störung eines dieser Prozessormodule
einen katastrophalen Ausfall. Wenn eine der T1-Trägerschnittstellen
94 eine Störung aufweist, geht die Connectivity zwischen dem Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 und der betroffenen Dienstevermittlungsstelle
12 verloren. Eine Verbindung im gepaarten Modus bietet eine robustere Implementierung
des Netzes. Für die Verbindung im gepaarten Modus werden zwei Peripheriegeräte
für intelligente Dienste 28 im Netz eingesetzt. Die beiden Peripheriegeräte
für intelligente Dienste 28 sind typischerweise geografisch entfernt
voneinander angeordnet, sie werden jedoch logisch als ein einziges Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 betrachtet, das im gepaarten Modus funktioniert.
Im gepaarten Modus werden die Operator-Maschinenverbindungsleitungen zwischen jeder
Dienstevermittlungsstelle und den beiden Peripheriegeräten für intelligente
Dienste 28 bereitgestellt. Die Trägerverbindungsleitungen in den SS7-Verbindungen
verlaufen unterschiedlich. Jedes Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 ist so ausgerüstet, dass bei einem katastrophalen Ausfall eines
der Peripheriegeräte für intelligente Dienste 28 das überlebende
Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 die Verarbeitung
für das gesamte Netz übernehmen kann. Die Verwaltungsmodule des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste 90 in jedem Peripheriegerät für
intelligente Dienste 28 gewährleisten die Synchronisierung der Datenbank.
Im gepaarten Modus bietet das Peripheriegerät für intelligente Dienste
28 eine Netzverfügbarkeit von 99,9995 %.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28
kann für die Unterstützung von 1.920 Ports ausgelegt werden. Die Ports
können in Schritten zu jeweils 24 mit T1-Trägerschnittstellenkarten
94 oder zu jeweils 30 mit E1-Trägerschnittstellenkarten erweitert
werden. Die Verarbeitungskapazität der Dienste-Steuerfunktionskomponente des
Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 wird in Transaktionen
pro Sekunde angegeben. Eine typische Transaktion umfasst drei Schritte –
Empfang der Meldung, Abfrage der Datenbank und Übertragung der ausgelesenen
Informationen. Die Prozessor-Architektur und die Taktgebergeschwindigkeit legen
die Transaktionsrate pro Sekunde fest, die unterstützt werden kann. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 kann entsprechend konfiguriert werden,
dass es zwischen 30 und 1.000 Standard-Transaktionen pro Sekunde unterstützt.
Für Dienste, die Ressourcenfunktionen des Peripheriegeräts für intelligente
Dienste erfordern, ist zusätzliche Zeit zur Fertigstellung einer Transaktion
erforderlich. Für einen Dienst, der den Einsatz von Sprachaufforderungen zur
Erfassung der persönlichen Identifikationsnummer erfordert, sind beispielsweise
zusätzlich 15 Sekunden pro Transaktion erforderlich. Diese Arten von Transaktionen
werden als Media-Transaktionen pro Sekunde oder M-TPS bezeichnet. Das Peripheriegerät
für intelligente Dienste 28 kann entsprechend konfiguriert werden,
dass es zwischen 10 und 100 Media-Transaktionen pro Sekunde unterstützt. Das
Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann Schnittstellen
wie z.B. T1 mit 1.544 Megabit pro Sekunde, ISDN PRI (T1-Basis), SS7 mit 56 Kilobyte
pro Sekunde, X.25 mit 56 Kilobyte pro Sekunde, Ethernet mit 10 Megabyte pro Sekunde
sowie internationale Varianten der vorgenannten Schnittstellen unterstützen.
Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann entsprechend
konfiguriert werden, so dass es die Anrufmodelle ETS1 CORE INAP (BA), Bellcore AIN0.1,
Bellcore AIN0.2 und ITU CS-1 unterstützt.
Zusammenfassend gesagt, ist das Peripheriegerät für intelligente
Dienste die Umsetzung einer Plattform zum Einsatz von Diensten, die unterschiedliche
Funktionselemente in einer Umgebung integriert, woraus sich die einzigartige Fähigkeit
ergibt, einen Dienst direkt zu entwickeln/erstellen und ins Netz zu übernehmen.
Diese Umgebung bietet zudem umfassende Möglichkeiten sowohl für Schmalband-
als auch für Breitbandanwendungen. Das Peripheriegerät für intelligente
Dienste kann als Netzversion oder als Desktopversion implementiert werden. In der
Desktopversion bietet das Peripheriegerät für intelligente Dienste lediglich
die Möglichkeit zur Erstellung eines neuen Dienstes oder zur Änderung
eines Dienstemerkmals, indem eine Umgebung zur Diensteerstellung eingesetzt wird
oder indem ein Wählton auf eine Einheit analoger Standardtelefone ausgedehnt
wird, was dem Nutzer ermöglicht, den neu erstellten Dienst sofort einzusetzen.
In der Desktopversion werden die Fähigkeiten für Design, Erstellung und
Änderung von AIN/IN-Diensten eingesetzt. Die Umgebung zur Diensteausführung
bietet eine interne Dienste-Steuerfunktion zur Diensteausführung, eine Schaltfunktion
zur Ausführung des Anrufstatusmodells und eine spezielle Ressourcenfunktion
zur Handhabung von intelligenten Peripherieressourcen. Die Umgebung zur Diensteausführung
ist sehr flexibel, da jedes Funktions-Untersystem in der Lage ist, als Standalone-Element
im Netz zu funktionieren. Alle Meldungen, die zwischen Funktionselementen übermittelt
werden, sind INAP-Standardmeldungen. Daher wird die Beziehung zwischen den einzelnen
Elementen im ITU-Standardmodell definiert. Aufgrund des Konzepts eines virtuellen
Anschlusses kann die Funktionalität des Peripheriegeräts
für intelligente Dienste für Schmalband- und Breitbandanwendungen genutzt
werden.
Diese Umgebung kann daher eingesetzt werden, um intelligente Netzdienste
auf drei diskreten Ebenen im Netz bereitzustellen. Die höchste Ebene entspricht
dem Netzbetreiber, diese umfasst Betreiber für Ferngespräche, Ortsgespräche
und Funkverbindungen. Die nächste Ebene erweitert die Zugänglichkeit der
Dienste auf die Kanten im Netz, indem die Interaktion der Nutzer auf die Nachbarschaft
ausgedehnt wird. Die letzte Ebene bezieht sich auf den Endnutzer, auf individuelle
intelligente Netzdienste, bei denen der Nutzer direkte Kontrolle über seine
eigene Diensteumgebung hat. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste
bietet eine Funktion zur Erstellung neuer oder zur Änderung bestehender Dienste
und zu ihrer Ausdehnung auf den Kontext des Nutzers, ein Anrufmodell oder eine Statusmaschine
zur Verwaltung der Nutzer-Interaktionen und des Zugriffs auf die Service Logic,
diese kann als Umgebung zur Ausführung der Nutzerdienste und als spezielle
Ressourcenfunktion zur Unterstützung von Dienste-Verbesserungen dienen. Das
Peripheriegerät für intelligente Dienste verfügt über eine vollständig
integrierte Umgebung, die die Fähigkeit bietet, Dienste auf allen drei Ebenen
bereitzustellen.
Es ist daher offensichtlich, dass entsprechend der vorliegenden Erfindung
ein Peripheriegerät für intelligente Dienste geboten wird, das die oben
genannten Vorteile bereitstellen kann. Obwohl die vorliegende Erfindung im Detail
erläutert wurde, versteht es sich von selbst, dass vom Fachmann zahlreiche
Änderungen, Auswechselungen und Modifikationen vorgenommen werden können,
ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung gemäß den folgenden Ansprüchen
zu verlassen.
Abb. 1
- SCE
- Umgebung zur Diensteerstellung
- ISP
- Peripheriegerät für intelligente Dienste
- PSTN
- Festnetz
- HLR
- Heimatregister
- OSS
- Betriebsunterstützungssystem
- SSP
- Dienste-Vermittlungsstelle
- SCP
- Dienste-Steuerzentrale
- LEC
- Lokaler Vermittlungsträger
- MSC
- Mobile Vermittlungsstelle
- BSC
- Basis-Vermittlungsstelle
Abb. 2
- (Another) Point Code
- (ein anderer) Punktcode
- DEX
- Dienstevermittlungsstelle
- ISP
- Peripheriegerät für intelligente Dienste
- SS7 Inter-machine trunk network
- Maschinenübergreifendes SS7-Verbindungsleitungsnetz
- with CP
- mit Steuereinheit
- Operator IMTs
- Betreiber-Maschinenverbindungsleitungen
Abb. 3
- AIN call model
- AIN-Anrufmodell
- NMS
- Netz-Verwaltungssystem
- OSS
- Betriebsunterstützungssystem
- Carrier interface
- Träger-Schnittstelle
- Signaling
- Signalisierung
- Service Logic
- Service Logic
- DSP Resources
- DSP-Ressourcen
- 40
- Dienste-Vermittlungsfunktion
- 42
- Dienste-Steuerfunktion
- 44
- Dienste-Ressourcenfunktion
- 46
- Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfuntion
- 48
- Router
Abb. 4
- DEX Switch
- Dienstevermittlungsstelle
- Optional DEX CP
- Optionale Dienstevermittlungsstelle
- ISP
- Peripheriegerät für intelligente Dienste 1. Strecke Nr. 800 zu CP
2. Nr. 800 3. Strecke zu ISP 4. Versand IAM-Meldung an ISP, Verbindung mit Sprachkanal
5. Prüfung von Nr. 800 6. Rückmeldung „Bitte geben Sie... ein"
7. Erfassung der PIN-Zahl 8. Vergleich der PIN mit Nr. 800 9. Übersetzung in
Ziel-Nr., Festlegung des Routingpakets 10. Übersetzte Nr. und Routingpaket
an Vermittlungsstelle senden 11. Anruf freigeben 12. Strecken für den Anruf
bis zur Zielnr. freischalten
Abb. 5
- SIU Sub-System
- Untersystem mit intelligenter Diensteeinheit
- MPU Sub-System
- Untersystem mit Medienverarbeitungseinheit
- ISP Manager
- Manager für das Peripheriegerät für intelligente Dienste
- MPU Manager
- Manager für die Medienverwaltungseinheit
- SSF
- Service-Unterstützungsfunktionen
- 66
- Dienstemanager für das intelligente Netz
- 64
- Funktions-Integrationsmanager
- 62
- Basis-Anrufmanager
- 60
- Statusmaschine
- 70
- Controller der Medienverarbeitungseinheit
- Main Events
- Wichtige Ereignisse
- SVC Deploy
- SVC-Einsatz
- Configuration
- Konfiguration
- Provisioning
- Bereitstellung
- ISUP
- ISUP-Meldung
- 58
- SS7-Schnittstelle
- 56
- Auf das Betriebssystem folgende Schicht (Telefonplattform)
- 54
- Betriebssystem
- 72
- Medienprozess
- 74
- Kanalzuordnungsprogramm
- 73
- SC-Busmanager
Abb. 6
- SIU
- Intelligente Diensteeinheit
- MPU
- Medienverarbeitungseinheit
- Telephony Server
- Fernsprech-Server
- Voicemail Server
- Voicemail-Server
- Facimile Server
- Fax-Server
- ADSI Server
- ADSI-Server
- Primary Ethernet
- Primäres Ethernet
- Secondary Ethernet
- Sekundäres Ethernet
- GUI (Xterm) - OAMP
- Nutzerterminals
- SCE Service Creation
- Umgebung zur Diensteerstellung
- VRS Voice Recorder
- Sprachaufzeichnungssystem
Abb. 7
- 50
- Intelligente Diensteeinheit
- 90
- Manager für das Peripheriegerät für Intelligente Dienste
- 58
- SS7-Schnittstelle
- 98
- Alarmmodul
- 92
- Medienverarbeitungseinheit
- 94
- T1-Träger-Schnittstellenmodule
- 96
- Ressourcenmodul
- 100
- Alarmmodul
- Ethernet
- Ethernet
- VME/SC Bus
- VME-/SC-Bus
- SS7 Link
- SS7-Verbindung
Abb. 8
- 90
- Manager für das Peripheriegerät für Intelligente Dienste
- 58
- SS7-Schnittstelle
- 98
- Alarmmodul
- 92
- Medienverarbeitungseinheit
- 94
- T1-Träger-Schnittstellenmodule
- 96
- Ressourcenmodul
- Future
- Zukünftige Erweiterungen
- Disk
- Festplatte
- 50
- Intelligente Diensteeinheit
- 52
- Medienverarbeitungseinheit
Abb. 9
- Fan Alarm Inputs
- Lüfter-Alarmeingaben
- Power Supply Sense Points
- Messpunkte Stromversorgung
- Fuse Sense Points
- Messpunkte Sicherung
- System Critical/Major/Minor
- Systemfehler kritisch/erheblich/geringfügig
- Frame Major/Minor
- Frame-Fehler erheblich/geringfügig
- Craft Interface
- Geräteschnittstelle
- Ethernet
- Ethernet
- ISP Manager
- Manager für das Peripheriegerät für intelligente Dienste
- VME Bus
- VME-Bus
- SIU Alarm Card
- Alarmkarte für intelligente Diensteeinheit
- Temperature Sense Point
- Messpunkt Temperatur
- Watchdog Timer
- Überwachungszeitgeber
- MPU Manager
- Manager Medienverarbeitungseinheit
- MPU Alarm Card
- Alarmkarte für Medienverarbeitungseinheit
Abb. 10
- N00/888 Call received
- N00/888-Anruf empfangen
- N00/888 Service access increment
- N00/888-Dienstezugriff –
- PEG-count
- inkrementelle PEG-Zählung
- IS N00/888 number valid?
- Gültige N00/888-Nummer?
- No
- Nein
- Yes
- Ja
- Invalid N00/888 Number increment
- Ungültige N00/888-Nummber –
- PEG Count
- inkrementelle PEG-Zählung
- Prompt and collect PIN
- PIN-Abfrage und -Erfassung
- Deny call
- Anruf verweigern
- PIN collected?
- PIN erfasst?
- Play announcement
- Ansage abspielen
- PIN valid?
- PIN gültig?
- PEG Pin error mismatch count
- PEG PIN-Fehler, falsche Zählung
- Valid N00/888 Call increment PEG count
- Gültige N00/888 – inkrementelle PEG-Zählung – Anruf
- Does PIN error mismatch exceed maximum?
- Übersteigt die falsche PIN-Zählung den Höchstwert?
- Get translated number and routing information
- Abruf von übersetzter Nummer und Routing-Informationen
- Send translated number (DDD, IDDD, VPN) and routing information to SSF
- Übertragung von übersetzter Nummer (DDD, IDDD, VPN) und Routing-Informationen
an Dienste-Unterstützungsfunktionen
- Invalid PIN increment PEG count
- Ungültige PIN – inkrementelle PEG-Zählung
- Forward to customer service?
- Weiterleitung an Kundendienst?
- „We're sorry, you have entered an invalid PIN. Please call customer service
for assistance."
- „Leider haben Sie eine ungültige PIN eingegeben. Bitte wenden Sie
sich an den Kundendienst."
- (Disconnect)
- (Trennung)
- „One moment please... „Forward to customer service at (NPA)NXX-XXXX
- „Einen Moment bitte ...", weiter verbinden zu Kundendienst in (NPA)NXX-XXXX
Abb. 11A & Abb. 11B
- 12
- Dienstevermittlungsstelle
- 26
- Heimatregister
- 28
- Peripheriegerät für intelligente Dienste
- 30
- Zeichengabe-Transferpunkt
- 32
- Umgebung zur Diensterstellung
- operator inter-machine trunk
- Maschinenübergreifende Verbindungsleitung des Betreibers
- ISUP/SS7 Link
- ISUP/SS7-Verbindung