Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Pflücken von Oliven.
Es sind Olivenpflück- bzw. Olivenerntemaschinen bekannt,
bei denen die Äste bzw. Zweige der Olivenbäume geschüttelt werden,
um hierdurch die Oliven von den Ästen bzw. Zweigen zu lösen. Die herabfallenden
Oliven werden dann beispielsweise mit Hilfe von Netzen aufgefangen. Ferner sind
Schlagvorrichtungen bekannt, bei denen die Oliven durch Schlagwirkung von den Ästen
bzw. Zweigen abgetrennt werden. Des weiteren ist es bekannt, Oliven mittels eines
Luftstrahles von den Bäumen zu entfernen.
Diese bekannten Vorrichtungen besitzen einen relativ komplizierten
Aufbau und gewährleisten keine besonders schonende Behandlung des Olivenbaumes
beim Entfernen der Oliven. In der Regel gilt, dass die Effizienz einer derartigen
Pflückvorrichtung um so größer ist, je stärker auf den Baum
eingewirkt wird, so dass es schwierig ist, mit den bekannten Vorrichtungen bei guter
Effizienz eine schonende Behandlung der Olivenbäume zu erreichen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Pflücken von Oliven zu schaffen, die bei einem einfachen
Aufbau und einer schonenden Behandlung des Olivenbaumes eine besonders hohe Effizienz
besitzt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Vorrichtung zum Pflücken von Oliven gelöst, die die folgenden Bestandteile
umfasst:
- Eine drehbare Welle, auf der in kammförmiger Anordnung mindestens eine
Reihe von Zinken angeordnet ist;
- einen manuellen oder motorischen Antrieb für die Welle, mit dem diese in
Drehungen um ihre Achse versetzbar ist;
- ein Drehlager an einem Ende der Welle; und
- einen Träger, an dessen einem Ende das Drehlager angeordnet ist, zur manuellen
Handhabung oder zur Lagerung auf einem festen oder beweglichen Gestell,
wobei der Winkel zwischen der Wellenachse und der Trägerachse verstellbar ist.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung
arbeitet mit einer an einem Träger angeordneten Welle, auf der in kammförmiger
Anordnung mindestens eine Reihe von Zinken angeordnet ist. Durch Drehen der Welle
tritt die Zinkenreihe mit den die Oliven tragenden Zweigen des Olivenbaumes in Kontakt
und streift auf diese Weise die Oliven von den Zweigen, die auf den Boden fallen
und dort mit Hilfe von geeigneten Einrichtungen, beispielsweise Netzen, aufgefangen
werden können. Die Zinken sind nach Art eines Kammes im Abstand voneinander
angeordnet, so dass Oliven auch von Zweigen abgestreift werden können, die
zwischen benachbarte Zinken geraten sind. Die rotierende Zinkenreihe löst daher
die Oliven durch Kontakt der Spitzen der Zinken und der Oberseite und Unterseite
der Zinken mit den Zweigen bzw. Oliven, aber auch Kontakt mit den Zweigen bzw. Oliven
zwischen benachbarten Zinken. Nach dem Kontakt werden durch die Weiterdrehung der
Zinkenreihe die Oliven von den Zweigen abgerissen.
Da die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung
keine Schüttel- oder Schlagbewegung ausführt, sondern lediglich eine Drehbewegung,
ist eine relativ schonende Behandlung der Olivenbäume sichergestellt. Gleichzeitig
wird durch die rotierende Welle mit der rotierenden Zinkenreihe eine hohe Effizienz
beim Lösen der Oliven von den Bäumen erreicht.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung
weist einen manuellen oder motorischen Antrieb für die Welle auf, mit dem diese
in Drehungen um ihre Achse versetzbar ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um
einen Elektromotor handeln, dessen Welle in die Welle der Vorrichtung übergeht
bzw. diese antreibt.
Die Welle ist über ein Drehlager an einem Ende der
Welle gelagert, wobei dieses Drehlager vom Antrieb für die Welle gebildet sein
kann. Das Drehlager ermöglicht eine rotatorische Bewegung der mindestens einen
Zinkenreihe. Es ist an einem Ende eines Trägers angeordnet, der zur manuellen
Handhabung dient oder auf einem festen oder beweglichen Gestell angeordnet ist.
Das bewegliche Gestell kann beispielsweise von einem geeigneten Fahrzeug gebildet
sein, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl manuell gehandhabt
als auch über ein Fahrzeug betätigt werden kann. Eine Lagerung des Trägers
auf einem festen Gestell ist auch möglich.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass
der Winkel zwischen der Wellenachse und der Trägerachse verstellbar ist. Auf
diese Weise kann die rotierende Welle mit der Zinkenreihe in beliebige Winkelstellungen
relativ zum Träger gebracht werden, so dass in verschiedenen Lagen sämtliche
Zweige eines Olivenbaumes erreicht werden können.
Vorzugsweise ist die Welle in Vertikalrichtung relativ
zum Träger verschwenkbar und feststellbar. Dabei können Welle und Träger
beispielsweise einen Winkel von etwa 90° miteinander bilden, der einer bequemen
Arbeitsstellung entspricht. Eine Vergrößerung bzw. Verkleinerung des Winkels
ist durch den vorgesehenen Schwenkmechanismus möglich, so dass die Welle vorzugsweise
so weit verschwenkt werden kann, bis sie in Fortsetzung der Trägerachse angeordnet
ist, und in entgegengesetzter Richtung so weit, bis sie einen minimalen Winkel mit
der Trägerachse bildet.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
die Welle in Horizontalrichtung um den Träger drehbar und in einer bestimmten
Drehstellung fixierbar. Auch hierdurch ist es möglich, eine Anpassung der rotierenden
Welle an verschiedene Positionen von Zweigen und Ästen des Olivenbaumes zu
erreichen. Vorzugsweise ist die Welle sowohl in Vertikalrichtung als auch in Horizontalrichtung
relativ zum Träger verschwenkbar und drehbar angeordnet. Es versteht sich,
dass eine Fixierung in den gewünschten Stellungen möglich ist.
Zweckmäßigerweise sind die Zinken der Reihe wie
bei einem Kamm in gleichen Abständen voneinander angeordnet. Die Zinken können
geradlinig oder gekrümmt ausgebildet sein. Mehrere Zinkenreihen werden bevorzugt,
wobei bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform auf der Welle drei Reihen
von Zinken in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind. Hierdurch treten
die Oliven an den Zweigen des Olivenbaumes bei einer Umdrehung der Welle mehrfach,
in diesem Fall dreifach, mit Zinken in Eingriff, so dass die Beaufschlagung der
Zweige verstärkt und der gewünschte Abstreifeffekt erhöht wird. Bei
der Ausführungsform mit den drei Zinkenreihen sind somit die Reihen in einem
Abstand von 120° voneinander angeordnet.
Ein besonders effizienter Abstreifeffekt wird erreicht,
wenn die Zinken in Drehrichtung vorwärts gekrümmt sind.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor,
dass die Zinken an ihren Enden gespalten, insbesondere V-förmig ausgebildet
sind. Diese Ausführungsform ermöglicht ebenfalls eine effiziente Trennung
der Oliven von den Zweigen.
Die mindestens eine Zinkenreihe, die auf der Welle angeordnet
ist, ist vorzugsweise geradlinig angeordnet, d.h. parallel zur Wellenachse. Eine
weitere Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die mindestens
eine Zinkenreihe schraubenlinienförmig auf der Welle angeordnet ist, d.h. die
Ansatzpunkte der Zinken auf dem Wellenumfang in der Form einer Schraubenlinie um
den Umfang herum laufen.
Die Zinken einer Reihe sind vorzugsweise gleich lang ausgebildet.
Sie können jedoch auch verschieden lang sein. So wird eine Ausführungsform
bevorzugt, bei der die Zinken einer Reihe von beiden Enden aus nach innen kürzer
ausgebildet sind. Bei dieser Ausführungsform weist daher die Welle in ihrer
Längsmitte kürzere Zinken als in ihren beiden axialen Endbereichen auf.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, dass sich der Durchmesser der Welle von beiden Enden aus nach
innen, d.h. axial zur Mitte hin, verjüngt. Hierbei wird bei gleich langen Zinken
ein ähnlicher Effekt erzielt wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform,
bei der kürzere Zinken im mittleren Bereich der Welle angeordnet sind. Die
beiden zuletzt beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ermöglichen
eine besonders schonende Kontaktierung von gekrümmten Ästen bzw. Zweigen
oder Bäumen, da die Enden der Zinken einer Reihe entlang einer gekrümmten
Linie angeordnet sind.
Bei noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
sind die Zinken an ihren Enden hakenförmig ausgebildet. Hierdurch wird die
Effizienz beim Lösen der Oliven weiter verbessert.
Noch eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch
aus, dass zwei gegenüberliegende Zinkenreihen auf der Welle angeordnet sind,
die insgesamt S-förmig ausgebildet sind. Beide Zinkenreihen bilden daher zusammen
ein S, wobei sich die Welle so dreht, dass die Zinken beider Reihen in Drehrichtung
vorwärts gekrümmt sind.
Was die Ausbildung des Trägers anbetrifft, so kann
dieser im einfachsten Fall als gerade oder gekrümmte Stange ausgebildet sein,
an deren einem Ende das Drehlager für die Welle angeordnet ist. Bei dieser
Ausführungsform kann die Winkelverstellung zwischen Träger und Welle auf
beliebige Weise erfolgen, beispielsweise über Schwenkzylinder zum Verschwenken
der Welle, Drehantriebe zum Drehen der Welle relativ zum Träger etc. Die Erfindung
ist hierbei nicht auf bestimmte Ausführungsformen beschränkt, und der
Fachmann kann je nach Anwendungsfall eine geeignete Ausführungsform auswählen.
Vorzugsweise ist hierbei am Trägerende ein Motor (Elektromotor) angeordnet,
der den Antrieb und das Drehlager für die Welle bildet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, dass der Träger als Gelenkarm ausgebildet ist, der aus mehreren
gelenkig miteinander verbundenen Trägerabschnitten besteht, die beispielsweise
über Stellzylinder relativ zueinander verschwenkt werden können. Eine
andere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Träger als
Teleskoparm ausgebildet ist und somit in Längsrichtung ausfahrbar und zurückziehbar
ist. Kombinationen beider Ausführungsformen sind möglich. So wird eine
Ausführungsform besonders bevorzugt, bei der der Träger im unteren Bereich
als Teleskoparm und im oberen Bereich als Gelenkarm ausgebildet ist.
Noch eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung im Abstand von der Welle eine am
Träger angebrachte stationäre kammförmige Einrichtung zum Wegbewegen
von Ästen und Zweigen aufweist. Mit dieser Einrichtung kann daher ein zum Rotierenlassen
der Welle mit der mindestens einen Zinkenreihe benötigter Freiraum geschaffen
werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer manuell betätigbaren Vorrichtung zum
Pflücken von Oliven in der Seitenansicht;
- Figur 2
- eine schematische vergrößerte Darstellung einer Olivenpflückvorrichtung,
die im wesentlichen der in Figur 1 gezeigten Vorrichtung entspricht, in der Seitenansicht;
- Figur 3
- einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer mit Zinken versehenen
Welle, die bei der Olivenpflückvorrichtung zum Einsatz kommt;
- Figur 4
- einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform einer mit Zinken versehenen
Welle;
- Figur 5
- einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform einer mit Zinken versehenen
Welle;
- Figur 6
- zwei Seitenansichten noch von weiteren Ausführungsformen von mit Zinken
versehenen Wellen;
- Figur 7
- eine Seitenansicht einer mit Zinken versehenen Welle, wobei im oberen und unteren
Teil zwei verschiedene Ausführungsformen in Bezug auf die Ausbildung und Anordnung
der Welle und der Zinken gezeigt sind; und
- Figur 8
- eine schematische Teilseitenansicht noch einer anderen Ausführungsform
einer Olivenpflückvorrichtung.
Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform einer
Olivenpflückvorrichtung handelt es sich um ein manuell handhabbares Gerät,
das von einem Benutzer an einem Handgriff 9 ergriffen und gehandhabt werden kann.
Am Handgriff 9 sind entsprechende Betätigungselemente (Schalter, Druckknöpfe
etc.) für das Gerät vorgesehen, die hier im einzelnen nicht dargestellt
sind. Ferner sind am Handgriff oder an anderen Stellen des Gerätes Primärbatterien
oder Sekundärbatterien (wiederaufladbare Batterien) untergebracht, die den
elektrischen Strom zur Betätigung des Gerätes zur Verfügung stellen.
Auch dies ist im einzelnen nicht dargestellt. Ferner sind die entsprechenden stromführenden
Leitungen zu den Antrieben (Motoren) nicht dargestellt.
Die in Figur 1 in Seitenansicht schematisch dargestellte
Vorrichtung zum Pflücken von Oliven besitzt einen Träger 5, der im unteren
Teil als Teleskoparm 8 und im oberen Teil als Gelenkarm 40 ausgebildet ist. Der
Gelenkarm weist ein Gelenk 7 auf, das Armabschnitte gelenkig miteinander verbindet.
Über einen entsprechenden Stellzylinder 6 können die Armabschnitte relativ
zueinander verschwenkt werden.
Der Teleskoparm 8 ist in bekannter Weise ausgebildet und
weist ein- und ausfahrbare Armabschnitte auf, so dass die axiale Länge des
Trägers 5 vergrößert oder verkleinert werden kann.
Am Ende des letzten Armabschnittes des Gelenkarmes 6 ist
eine Erweiterung vorgesehen, auf der ein Drehgelenk 4 angeordnet ist. Mit Hilfe
dieses Drehgelenkes 4 kann ein Elektromotor 3 mit einer in Verlängerung seiner
Antriebswelle angeordneten Zinkenwelle 1 gedreht werden. Die entsprechenden Antriebseinrichtungen
für das Drehgelenk 4 sind nicht dargestellt.
Durch Betätigung des Elektromotors 3 wird die Zinkenwelle
1 in Drehungen versetzt. Diese weist auf ihrem Umfang zwei kammförmig angeordnete
Reihen von Zinken 2 auf, die entgegengesetzt zueinander am Umfang der Welle 1 angeordnet
sind und in Drehrichtung vorwärts gekrümmt sind. Beide Zinkenreihen bilden
daher zusammen im Schnitt etwa ein S. Die Drehrichtung der Welle 1 ist durch den
dargestellten Pfeil angedeutet.
Figur 2 zeigt einen Teil der Vorrichtung der Figur 1 schematisch
in größerem Maßstab. Durch Betätigung der Vorrichtung kann der
Träger 5 über den Teleskoparm 8 verlängert oder verkürzt werden,
kann die Zinkenwelle 1 durch Verschwenken des Gelenkarmes 40 relativ zum Träger
in Vertikalrichtung verschwenkt werden (wie bei 20 gezeigt) und kann die Zinkenwelle
1 durch Betätigung des Drehgelenkes 4 in Horizontalrichtung in Bezug auf den
Träger gedreht werden. Durch Ein- und Ausschalten der Vorrichtung wird die
Zinkenwelle 1 in Drehungen versetzt und gestoppt.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird der Träger durch
Ausfahren des Teleskoparmes 8 auf eine geeignete Länge gebracht. Ferner wird
die Welle durch Verschwenken des Gelenkarmes 30 und/oder durch Betätigung des
Drehgelenkes 4 in eine geeignete Winkelstellung zum Träger 5 gebracht. Danach
wird die Zinkenwelle 1 in Drehungen versetzt, so dass die beiden Zinkenreihen 2
die Oliven von den Zweigen abstreifen.
Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch die Welle 1 mit den
zwei gegenüberliegenden Reihen von Zinken 2. Die Drehrichtung ist durch Pfeile
angedeutet. Die Zinken sind, wie bereits erwähnt, in Drehrichtung vorwärts
gekrümmt ausgebildet.
Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch eine Welle 1 einer
anderen Ausführungsform, die drei Reihen von in Drehrichtung vorwärts
gekrümmten Zinken 2 besitzt.
Bei der in Figur 5 im Querschnitt dargestellten Welle 1
sind zwei Reihen von Zinken 2 diametral gegenüberliegend angeordnet. Hierbei
sind die Zinken 2 an ihren Enden V-förmig gespalten, so dass sich jeweils zwei
gleich gekrümmt nach außen verlaufende Zinkenenden 21 ergeben.
Figur 6 zeigt in der Seitenansicht zwei Ausführungsformen
von Wellen 1, bei denen die Zinkenreihen nicht parallel zur Wellenachse angeordnet
sind, sondern sich schraubenförmig um die Welle herum erstrecken. Bei der in
Figur 6 oben dargestellten Ausführungsform sind hierbei die Zinken 22 der beiden
Reihen von außen nach innen kürzer ausgebildet. Bei der unteren Ausführungsform
weisen die Zinken 23 der beiden schraubenlinienförmig angeordneten Reihen zwei
verkürzte Bereiche jeweils zwischen der Mitte und den beiden Enden der Welle
auf.
Figur 7 zeigt schematisch in der Seitenansicht eine Welle
30, die als Doppelkonus ausgebildet ist, d.h. von den beiden Enden zur Mitte hin
einen sich verringernden Durchmesser aufweist. Im oberen Bereich besitzt die Welle
hierbei im Schnitt eine geradlinige Begrenzungslinie, während die Begrenzungslinie
im unteren Bereich gekrümmt ist. Die Welle kann so ausgebildet sein, wie dies
im oberen oder im unteren Bereich gezeigt ist.
Im unteren Bereich der Figur 7 besitzt die Welle geradlinige
Zinken 32, während sie bei der Darstellung im oberen Bereich gekrümmt
ausgebildete Zinken 31 besitzt, welche bei dieser Ausführungsform zum freien
Ende der Welle hin gekrümmt sind.
Figur 8 zeigt in schematischer Seitenansicht einen Teil
einer weiteren Ausführungsform einer Olivenpflückvorrichtung, bei der
zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen am Träger
5 im Abstand von der Welle 1 eine stationäre kammförmige Einrichtung 10
mit Zinken 11 zum Wegbewegen von Ästen und Zweigen angeordnet ist.
Anstelle der vorstehend beschriebenen manuell handhabbaren
Ausführungsformen kann die Vorrichtung auch auf einem geeigneten Fahrzeug angeordnet
sein oder selbstverfahrbar ausgebildet sein. Geeignete Ausführungsformen hierfür,
wie Fahrgestelle, Lagereinrichtungen, Stützvorrichtungen etc., sind dem Fachmann
bekannt und werden an dieser Stelle nicht mehr im einzelnen erläutert. Eine
derartige als Fahrzeug ausgebildete Vorrichtung kann beispielsweise eine geeignete
Führerkabine aufweisen, in der eine Bedienungsperson sitzt und die entsprechenden
Funktionen der Vorrichtung über ein mit Schaltern, Hebeln, Druckknöpfen
etc. versehenes Bedienungspult initiieren kann.
Die Dimensionen und Materialien für die Vorrichtung
können vom Fachmann in Anpassung an die jeweiligen Anwendungsfälle in
geeigneter Weise ausgewählt werden. Beispielsweise kann die Länge der
Zinkenwelle 1,5 m betragen. Die Breite der Zinkenwelle über alles kann beispielsweise
0,25 m betragen.