Die Erfindung betrifft eine Vakuumpumpe, die in einer Umgebung
angeordnet ist, mit einem Gehäuse, einem Innenraum und einem Antriebsgerät,
welches elektronische Schaltungen zur Ansteuerung von im Innenraum angeordneten
elektronischen und elektrischen Komponenten enthält, wobei im Innenraum Unterdruck
herrscht, und mit einem Trennelement, welches Innenraum und Umgebung voneinander
trennt.
Vakuumpumpen weisen einen Innenraum auf, in welchem eine
zunehmende Zahl elektronischer Bauteile angeordnet ist. Solche Bauteile sind beispielsweise
die elektrischen Spulen des Motors oder Hallsonden, die die Drehung der Welle nachweisen,
und dergleichen. Diese innerhalb der Vakuumpumpe angeordneten Bauteile werden von
außerhalb der Vakuumpumpe befindlichen, elektronischen Schaltungen angesteuert.
Diese Schaltungen sind oft in einem Ansteuergerät platziert. Der Innenraum
einer solchen Vakuumpumpe ist auf einem Druckniveau, welches unterhalb des Atmosphärendruckes
liegt. Das bedeutet, dass die elektrischen Leitungen, die zwischen den elektronischen
Schaltungen und den im Innenraum angeordneten Bauteilen einen elektrischen Kontakt
herstellen, durch eine hermetisch dichte Durchführung vom Innenraum zum Außenraum
geführt werden müssen.
Eine im Stand der Technik übliche Lösung ist,
einen hermetisch dichten Stecker an der Vakuumpumpe vorzusehen. Dieser Stecker weist
in Richtung Innenraum der Vakuumpumpe Stifte auf, an die Kabel angelötet werden,
welche zu den elektronischen Bauteilen führen. Die Größe und Form
der Vakuumpumpe hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Obwohl die gewünschten
Funktionen von Vakuumpumpe und Antriebsgerät umfangreicher geworden sind, soll
sich in der Summe ein zunehmend kompakteres Gesamtsystem ergeben. Das Antriebsgerät
soll sich an das Gehäuse der Vakuumpumpe anpassen, so dass es um dieses herum
konstruiert werden muss. Andersherum gesagt: Das Gehäuse der Vakuumpumpe gibt
die Rahmenbedingungen für das Antriebsgerät vor. Hierbei stellt sich der
im Stand der Technik benutzte Stecker als nachteilig heraus, da er kompliziert aufgebaut
ist und einen großen Platzbedarf hat.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vakuumpumpe mit
einem Trennelement zwischen Innenraum und Umgebung vorzustellen, welches den Aufbau
einer vakuumdichten und gegen Montagefehler weniger anfälligen Durchführung
erlaubt, die eine flexiblere Gestaltung der elektrischen Signalführung gestattet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vakuumpumpe mit
den Merkmalen des ersten Anspruches. Dadurch, dass eine gedruckte Schaltungsplatine
in dem Trennelement verwendet wird, welches den Innenraum der Vakuumpumpe von der
Umgebung trennt, kann die Signalführung wesentlich besser den räumlichen
Vorgaben angepasst werden. Die Bestückung einer Platine ist einfacher und aufgrund
der großzügigeren Platzverhältnisse weniger fehleranfällig bei
der Montage. Es ist möglich, Signale auf der Platine von der Stelle der Durchführung
an einen anderen Punkt auf der Platine zu führen, um von diesem eine Verbindung
zum Antriebsgerät aufzubauen. Platinen selbst sind einer weiten Bandbreite
von geometrischen Formen kostengünstig erhältlich. Zudem sind sie in ausreichendem
Maße vakuumdicht.
Die abhängigen Ansprüche 2 bis 11 stellen vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung dar.
Eine erste Weiterbildung bezieht sich auf die Gestaltung
der Mittel zur Durchführung elektrischer Ströme und Spannungen. Eine technisch
einfache und kostengünstige Lösung ist, die gedruckte Schaltungsplatine
zu durchbohren, Stifte in diese Bohrungen zu stecken und zu verlöten. Dabei
ist eine vakuumdichte Durchführung durch die Verlötung gewährleistet.
Eine andere Weiterbildung der Mittel zur Durchführung
der elektrischen Ströme und Spannungen besteht darin, auf der Platine einen
hermetisch dichten Stecker vorzusehen. Dieser weist Kontaktstifte in Richtung Innenraum
der Vakuumpumpe auf. Auf der diesem Innenraum abgewandten Seite sind Kontakte in
der gedruckten Schaltungsplatine eingelötet. Mit dieser Variante wird die Vakuumdichtheit
weiter erhöht.
Die Erfindung lässt sich weiterbilden, indem die gedruckte
Schaltungsplatine aus mindestens zwei Schichten aufgebaut ist. Dies erlaubt es,
Steckverbinder auf der Oberfläche vorzusehen, die mit einer inneren, zwischen
den Schichten befindlichen und elektrisch leitenden Schicht in elektrischem Kontakt
stehen. Dies vermeidet es, für die Mittel zur Durchführung der elektrischen
Ströme und Spannungen durchgehende Löcher in der gedruckten Schaltungsplatine
vorzusehen. Es wird auf diese Weise die Vakuumdichtheit der Anordnung erhöht.
Durch das Anordnen eines Elastomerrings in dem Spalt zwischen
Trennelement und Gehäuse kann eine einfache und sichere Abdichtung erreicht
werden. Diese wird noch weiter verbessert, in dem auf der gedruckten Schaltungsplatine
eine beschichtete Fläche vorgesehen wird, auf der der Elastomerring aufliegt.
Diese Fläche ist eben ausgeführt, so dass Stellen vermieden werden, an
denen der Elastomerring nur schlecht aufliegt. Die Beschichtung kann aus Gold oder
einer Goldlegierung bestehen. Solche Beschichtungen sind im Herstellungsprozess
der gedruckten Schaltungsplatinen üblich und daher kostengünstig.
Die Weiterbildung nach Anspruch 8, die weitere elektronische
Bauteile auf der gedruckten Schaltungsplatine vorsieht, erlaubt es, die Vakuumpumpe
mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, ohne weitere Elektronikbauteile innerhalb
des Unterdruckbereichs, dem Innenraum, anzuordnen. Funktionen wie Fehlerspeicher,
Pumpentyperkennung, Temperaturmessung und ähnliches können verwirklicht
werden, ohne elektrische Signale über eine vakuumdichte Durchführung zu
führen. Es werden nur noch die unvermeidlichen Leitungen in den Vorvakuumbereich
der Vakuumpumpe geführt, beispielsweise für den Motor. Alles andere kann
auf der Platine angeordnet werden, was kostengünstiger und technisch einfacher
ist. Außerdem wird die Zahl der elektronischen Bauteile minimiert, die im Unterdruck
betrieben werden.
In einer Weiterbildung dieses Gedankens wird ein Temperaturfühler
auf der Platine angeordnet, der mit dem Gehäuse der Vakuumpumpe in thermischem
Kontakt steht. Dieser kann durch einen direkten mechanischen Kontakt realisiert
sein, auch ein mechanisch deformierbarer thermischer Leiter zwischen dem Temperaturfühler
und dem Gehäuse stellt eine günstige Ausgestaltung dar. Eine aufwändige
Verkabelung dieses Fühlers im Innenraum der Vakuumpumpe entfällt, ein
defekter Temperaturfühler kann problemlos ausgetauscht werden. Eine sichere
Überwachung der Pumpentemperatur und damit eine Vermeidung von überhohen
Temperaturen kann so gewährleistet werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, das Antriebsgerät
lösbar an der Vakuumpumpe zu befestigen, wobei es das Trennelement wenigstens
teilweise abdeckt. Dadurch wird ein kompaktes Gesamtsystem geschaffen und gleichzeitig
das Trennelement gegen äußere Einwirkungen geschützt.
Die Erfindung lässt sich weiterbilden, indem sie an
einer Turbomolekularvakuumpumpe eingesetzt wird, da diese besonders viele elektronische
Komponenten aufweisen und eine aufwändige Ansteuerung benötigen.
Mit Hilfe der Abbildungen soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert und ihre Vorteile vertieft werden. Die Abbildungen zeigen:
- Fig. 1:
- Schnitt durch eine Turbomolekularvakuumpumpe mit Antriebsgerät nach einem
ersten Ausführungsbeispiel.
- Fig. 2:
- Schnittdarstellung des Bereichs des Trennelements zwischen Innenraum der Vakuumpumpe
und Umgebung gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels.
- Fig. 3:
- Schnittdarstellung des Bereichs des Trennelements zwischen Innenraum der Vakuumpumpe
und Umgebung gemäß eines dritten Ausführungsbeispiels.
Die erste Abbildung zeigt als Beispiel für eine Vakuumpumpe
eine Turbomolekularvakuumpumpe 1, kurz: Turbopumpe. Sie besitzt einen Ansaugflansch
3, über den sie mit einem Rezipienten verbunden wird, in dem ein Hochvakuum
erzeugt werden soll. Das abgesaugte Gas wird durch Schaufeln tragende Rotorscheiben
5 und ebenfalls Schaufeln tragende Statorscheiben 6 verdichtet. Hierzu werden die
Rotorscheiben 5 über eine Welle 4, an der sie befestigt sind, in schnelle Drehung
versetzt. Das verdichtete Gas, welches meist noch immer einen Druck im Grob-/Feinvakuumbereich
hat, wird über den Gasauslass 17 an eine Vorvakuumpumpe abgegeben. Drehbar
unterstützt wird die Welle von Lagern 7, die beispielsweise als Kugellager
oder Magnetlager ausgeführt sind. Die Drehung wird durch einen Antriebsmotor
9 bewirkt. Die Turbopumpe weist einen Innenraum 8 auf, in dem im Vergleich zur Umgebung
der Pumpe ein Unterdruck herrscht. Dieser Unterdruck liegt oft im Bereich des Vorvakuums,
welches am Gasauslass 17 herrscht, da Innenraum und Gasauslass über Motor-
und Lagerspalte miteinander verbunden sind. In diesem Innenraum sind die elektrischen
Leitungen angeordnet, über die die zur Erzeugung der Drehung benötigte
elektrische Leistung in den Motor 9 übertragen wird.
An dem dem Ansaugflansch gegenüberliegenden Ende der
Turbopumpe ist das Antriebsgerät 11 angeordnet, welches über beispielsweise
Schrauben lösbar mit dem Gehäuse der Turbopumpe verbunden ist. In diesem
Antriebsgerät sind elektronische Schaltungen 16 vorgesehen. Diese Schaltungen
übernehmen vielfältige Aufgaben, beispielsweise die Erzeugung der Ströme
und Spannungen mit denen die Spulen des Motors angesteuert werden. Es kann auch
eine Netzspannungsaufbereitung vorgesehen sein, hinzu kommen Integrierte Schaltungen
und/oder Kontroller, die Peripheriegeräte, wie beispielsweise Lüfter und
dergleichen, ansteuern. Es können auch Betriebsdaten der Turbopumpe überwacht
werden oder Flutvorgänge und ähnliches gesteuert werden. Das Gehäuse
kann über eine äußere Dichtung 15 abgedichtet werden. Hierdurch ist
es möglich, die elektronische Schaltung vor Spritzwasser zu schützen,
die äußere Dichtung dient nicht dem Erreichen einer Vakuumdichtheit.
Das Antriebsgerät weist dieselben Bedingungen wie
die Umgebung auf, also im Normalfall Luft unter Atmosphärendruck. Von den Schaltungen
16 innerhalb des Antriebsgeräts müssen elektrische Ströme und Spannungen
in den Innenraum 8 der Turbopumpe geführt werden. Dabei muss der Druckunterschied
zwischen Umgebung und Innenraum aufrecht erhalten werden. Hierzu dient ein Trennelement,
welches mit Mitteln 12 zur Durchführung elektrischer Ströme und Spannungen
versehen ist und die Öffnung 23 im Gehäuse der Turbopumpe abdeckt. Ein
Teil dieses Trennelements ist eine gedruckte Schaltungsplatine 10. Diese Schaltungsplatine
ist an einigen Stellen durchbohrt. Durch die Bohrungen sind elektrisch leitende
Stifte gesteckt und anschließend eingelötet, so dass die Bohrungen vakuumdicht
verschlossen sind. Die Stifte werden an der dem Antriebsgerät zugewandten Seite
mit elektrischen Leitern verbunden, die den elektrischen Kontakt zu den Schaltungen
16 herstellen. Diese elektrischen Leiter enden an verschiedenen, von einander beabstandeten
Kontaktierungsstellen 25a, 25b. Statt eine direkte Verbindung der Stifte und elektrischen
Leiter herzustellen, kann auch für einen Teil der notwendigen Verbindungen
eine Leiterbahn 12f vorgesehen sein, über die die elektrische Ströme und
Spannungen an einen anderen Punkt der gedruckten Schaltungsplatine geführt
wird. Dies erlaubt eine optimale, flexible räumliche Anordnung der verschiedenen
Schaltungsteile im Antriebsgerät. Für die Kontaktherstellung zwischen
Leitungen und Stiften können beispielsweise einfache Steckkontakte verwendet
werden. Auf der dem Innenraum der Turbopumpe zugewandten Seite werden Stecker auf
die Stifte gesteckt, die an den Enden von Leitungen 21 vorgesehen sind. Diese Leitungen
führen zu den elektronischen und elektrischen Komponenten im Innenraum der
Turbopumpe, beispielsweise dem Motor. Solche Steckkontakte vereinfachen die Montage
und Demontage des Trennelements an der Pumpe. Die gedruckte Schaltungsplatine des
Trennelement ist mit Schrauben am Pumpengehäuse 2 festgeschraubt. Um die Vakuumdichtheit
der Anordnung zu erhöhen, umgibt ein Elastomerdichtring 13 die Öffnung
23. Die Vakuumdichtheit kann weiter verbessert werden, indem eine Beschichtung 14
in dem Bereich vorgesehen ist, in dem die Elastomerdichtung auf der gedruckten Schaltungsplatine
aufliegt.
Ein zweites Beispiel eines Trennelements zeigt die Abbildung
2, in der nur der untere Teil der Pumpe und der obere Teil des Antriebsgeräts
im Schnitt gezeigt sind. Das Trennelement weist hier eine gedruckte Schaltungsplatine
10 und einen hermetisch dichten Stecker 12c als Mittel zur Durchführung elektrischer
Ströme und Spannungen auf. Dieser Stecker besitzt Kontaktstifte, die in Bohrungen
der Schaltungsplatine sitzen und darin verlötet sind. Die Kontaktstifte führen
auf die der Öffnung 23 zugewandten Seite und sind dort mit den Leitungen 21
verbunden. Eine elastomerer Dichtring 24 ist zwischen Stecker und Gehäuse 2
der Turbopumpe angeordnet und dichtet den Innenraum ab. Um die mechanische Sicherheit
und Vakuumdichtheit zu gewährleisten, ist der Stecker selbst mit dem Pumpengehäuse
verschraubt. Die gedruckte Schaltungsplatine ist ebenfalls mit Schrauben lösbar
mit dem Gehäuse der Vakuumpumpe verbunden. Auf der Schaltungsplatine sind weitere
elektronische Bauteile 31 angeordnet. Diese können beispielsweise der Speicherung
von pumpenbezogenen Daten dienen, wie Pumpentyp, Seriennummer, etc.
Ein weiteres Beispiel eines Trennelements zeigt die Abbildung
3, in der nur der untere Teil der Pumpe und der obere Teil des Antriebsgeräts
im Schnitt gezeigt sind. Die im Trennelement enthaltene gedruckte Schaltungsplatine
10 ist hier aus zwei Schichten 10a und 10b aufgebaut, wobei auch eine höhere
Schichtzahl verwendet werden kann. Zwischen den Schichten ist eine innere, elektrisch
leitende Schicht vorgesehen, d.h. es sind zwischen den Schichten 10a und 10b Leiterbahnen
vorhanden. Die Mittel zur Durchführung elektrischer Ströme und Spannungen
umfassen hier auf der Oberfläche der gedruckten Schaltungsplatine montierte
Steckverbinder 12f, die beispielsweise in "surface mounting technology" (SMT) Technologie
hergestellt sind. Diese Steckverbinder werden in dem Bereich der Platine eingesetzt,
die Unterdruck ausgesetzt ist. Die Anorderungen an die mechanische Stabiltät
sind an dieser Stelle gering. Generell können die "surface mounted device"
(SMD)-Stecker überall dort eingesetzt werden, wo keine hohe mechanische Stabilität
gefragt ist. Auf die Steckverbinder 12f wird ein passender Stecker 20 aufgesteckt,
der an den Enden der Leitungen 21 sitzt, welche zu den elektrischen und elektronischen
Komponenten im Innenraum der Turbopumpe führen. Nur eine Schicht 10a oder 10b
durchsetzende Sacklöcher 12d stellen eine elektrische Verbindung zu einer zwischen
den Schichten befindlichen Leiterbahn 12b her. Von dieser Leiterbahn kann eine elektrische
Verbindung über weitere Blindlöcher und Sacklöcher an die dem Antriebsgerät
zugewandten Oberfläche der Schaltungsplatine geführt werden. Wenn Steckverbinder
auf der dem Antriebsgerät zugewandten Oberfläche verwendet werden sollen,
ist es vorteilhaft, die elektrischen Ströme und Spannungen zunächst über
die Leiterbahn 12b aus dem Bereich des Elastomerrings 13 herauszuführen und
an Stifte 12e heranzuführen, die in durchgehende Bohrungen eingelötet
sind. Die Leiterbahn 12b endet dann in einem Bereich, in dem es keinen Unterschied
zwischen dem Gasdruck auf die Oberflächen der Schichten 10a und 10b gibt, bzw.
keine der Oberflächen einem Unterdruck ausgesetzt ist. In diesem Bereich können
durchgehende Bohrungen problemlos eingesetzt werden. Hierdurch ist es möglich,
mechanisch stark belastbare Steckverbindungen für die Verbindung zu den Schaltungen
16 herzustellen. Mit den in diesem Beispiel vorgestellten Maßnahmen ist es
möglich, Bohrungen zu vermeiden, die die gesamte gedruckte Schaltungsplatine
im vakuumtechnisch kritischen Bereich innerhalb der Elastomerdichtung 13 durchsetzen.
Die Vakuumdichtheit des in diesem Beispiel vorgestellten Trennelements ist es sehr
hoch. Gleichzeitig ist es leicht möglich, die Leiterbahnen zwischen den Schichten
so zu legen, dass die Kontakte auf der Seite des Antriebsgeräts an solche Kontaktierungsstellen
25a, 25b, 25c geführt werden, an denen sie den Schaltungsteilen im Antriebsgerät
räumlich nahe sind.
Ebenfalls auf der Platine vorgesehen ist ein Temperaturfühler
30. Dieser Temperaturfühler erlaubt die sichere Überwachung der Pumpentemperatur,
so dass eine zu hohe Betriebstemperatur der Pumpe detektiert und Gegenmaßnahmen
ergriffen werden können. Beispielsweise kann die in den Antrieb eingespeiste
Leistung reduziert oder die Pumpe sogar angehalten werden. Der Temperaturfühler
steht in thermischem Kontakt mit dem Gehäuse 2. Dieser Kontakt kann auf verschiedene
Weisen erreicht werden. So ist es denkbar, den Temperaturfühler in direkten
mechanischen Kontakt zu bringen, ihn gegen das Gehäuse zu drücken. Auch
ist es denkbar, thermisch gut leitfähige Mittel 32 zwischen dem Temperaturfühler
und dem Gehäuse vorzusehen. Günstig ist es, diese Mittel mechanisch elastisch
deformierbar zu gestalten, so dass ein sicherer thermischer Übergang von Temperaturfühler
zu Mittel und von Mittel zu Gehäuse besteht.