Bei einem System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), mit zumindest einer Steuerungszentrale (4) mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen (3) zur Kommunikation mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen (1) soll der mobilen Kommunikationseinrichtung (1) eine zusätzliche Empfängereinrichtung (6) zugeordnet sein, die auf ein entsprechendes Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), einschaltet.
Beschreibung[de]
Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Betreiben einer
mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere Handy, mit zumindest einer Steuerungszentrale
mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen zur Kommunikation
mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen.
Herkömmliche Systeme sind zum Betreiben von mobilen Kommunikationseinrichtungen,
Handys, Internethandys etc. sind in vielfältiger Form und Ausführung auf
dem Markt bekannt und gebräuchlich.
Damit eine Kommunikation zwischen Handy und einer Empfangs- und Sendeanlage
möglich ist, loggt sich das Handy immer in die empfangsstärkste nächste
Empfangs- und Sendeanlage ein.
Erfolgt ein Anruf bzw. über das Netz zu einem Handy, so ist einer
Steuerungszentrale hinterlegt, wo und in welchem Bereich bzw. an welcher Empfangs-
und Sendeanlage das angewählte Handy eingeloggt ist.
Nachteilig daran ist, dass zur permanenten Empfangsbereitschaft von
Anrufen und Signalen die Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy permanent angeschaltet
bleiben muss und sich permanent bei bspw. Ortswechsel von einer Empfangs- und Sendeanlage
zur nächsten Einloggen muss, damit das Handy bzw. die Kommunikationseinrichtung
erreichbar ist.
Hierdurch sind nur sehr kurze Standzeiten der Kommunikationseinrichtung
bzw. des Handys von mehreren Stunden möglich, ohne dass es aufgeladen werden
muss.
Unerwünscht sind die geringen Standzeiten herkömmlicher
Handys.
Dabei ist unerwünscht, dass der Benutzer einer permanenten elektromagnetischen
Strahlung bzw. sogenannten Elektrosmog ausgesetzt ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein System
zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere eines Handys
der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die genannten Nachteile beseitigt,
und mit welchem auf einfache und kostengünstige Weise die Standzeiten herkömmlicher
Kommunikationseinrichtungen sowie Handys wesentlich verbessert werden sollen und
zudem der oder die Benutzer nur minimal elektromagnetischen Wellen ausgesetzt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass der mobilen Kommunikationseinrichtung
eine zusätzliche Empfängereinrichtung zugeordnet ist, die auf ein entsprechendes
Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung, insbesondere
Handy, einschaltet.
Bei der vorliegenden Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, eine herkömmliche Kommunikationseinrichtung, insbesondere ein herkömmliches
Handy, Internethandy, Fotohandy etc. mit einer zusätzlichen Empfängereinrichtung
zu versehen, die in der Lage ist, ein manuell ausgeschaltetes Gerät bzw. eine
manuell ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung oder Handy auf ein entsprechendes
Funksignal hin automatisiert einzuschalten, so dass dann ein einloggen in herkömmlichen
Empfangs- und Sendeanlagen möglich ist.
Dabei wird über einen Sender das Einschaltsignal zum Handy bzw.
zur Empfangseinrichtung via Funk bspw. mittels Langwellen übermittelt, wenn
für die speziell ausgewählte Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy
ein Anruf, ein Datensignal oder dergleichen in einer Steuerungszentrale vorliegt.
Erst dann schaltet die Empfangseinrichtung der Kommunikationseinrichtung automatisch
das Handy bzw. die Kommunikationseinrichtung ein, so dass die Signale, die Daten
wie bspw. SMS, MMS, Datennachrichten, Anrufnachrichten etc. ausgehend von Empfangs-
und Sendeanlagen an die Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy übermittelt
werden können.
Der Benutzer kann dann diese übermittelten Daten abrufen.
Dann kann entweder nach dem Abrufen der Daten oder nach dem Empfangen
der Daten, wie es gewünscht ist, ggf. automatisiert die Kommunikationseinrichtung
bzw. das Handy wieder ausgeschaltet werden und lediglich am Gerät anzeigen,
dass neue Daten und/oder Kommunikation empfangen wurde. Diese können ggf. ohne
das Handy vollständig einzuschalten auch vom Display abgelesen oder entnommen
werden. Dies soll ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.
Hierdurch lassen sich die Standzeiten herkömmlicher Kommunikationseinrichtungen
sowie Handys wesentlich erhöhen und gleichzeitig unterliegt der Benutzer nur
einer geringen elektromagnetischen Belastung bzw. Elektrosmog.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie
anhand der Zeichnung; diese zeigt in
1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein
System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere eines
Handys.
Gemäss 1 weist ein erfindungsgemässes
System R zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung 1, insbesondere
Handy 2 eine Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen
3 auf, die stationär lokal entsprechend ihrer Reichweite für
Mobilfunkempfang und Sendeleistung verteilt im Land angeordnet sind.
An den jeweiligen Empfangs- und Sendeanlagen 3 loggen sich
herkömmliche Kommunikationseinrichtungen 1, insbesondere Handys
2 ein, so dass bei Anruf oder bei Empfang eines Signals die Kommunikationseinrichtung
1 bzw. das Handy 2 von der jeweiligen Empfangs- und Sendeanlage
3 lokalisiert und dann dort das entsprechende Anruf- oder Datensignal übermittelt
werden kann.
Hierzu ist es erforderlich, dass die Kommunikationseinrichtung
1 bzw. das Handy 2 permanent im Betrieb angeschaltet ist.
Bei der vorliegenden Erfindung schliesst die Empfangs- und Sendeanlage
3 an zumindest eine Steuerungszentrale 4 an, welche mit weiteren
Telekommunikationsbetreibern in Verbindung steht bzw. verbunden ist.
An die zumindest eine Steuerungszentrale 4 schliesst zumindest
ein Sender 5 an, der entsprechende Sendesignale, bspw. im Langwellenbereich
über Funk an eine gewünschte und ausgewählte Kommunikationseinrichtung
1 bzw. Handy 2 übermittelt. In der Kommunikationseinrichtung
1 bzw. im Handy 2 ist eine Empfängereinrichtung
6 vorgesehen, die auf ein entsprechendes Signal des Senders 5
hin die manuell ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das ausgeschaltete
Handy 2 automatisch anschaltet und in Betriebszustand versetzt, wobei sich
die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 zum nächsten
oder zu den nächsten Empfangs- und Sendeanlagen 3 einloggt.
Der Sender 5 sendet lediglich ein entsprechendes Einschaltsignal
zum automatischen Einschalten der Kommunikationseinrichtung 1 bzw. Handy
2, wenn über die Steuerungszentrale 4 ein entsprechendes
Daten- oder Anrufsignal für die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. Handy
2 vorliegt. Dann wird automatisiert die Kommunikationseinrichtung
1 bzw. das Handy 2 angeschaltet und die Daten oder Kommunikationssignale
können von der Empfangs- und Sendeanlage 3 über das herkömmliche
Mobilfunknetz zur Kommunikationseinrichtung 1 bzw. zum Handy
2 weitergeleitet werden.
Der Benutzer hat dann die Möglichkeit das Handy 2 in
einem entsprechenden Modus eingeschaltet zu lassen, bis er die entsprechenden Daten,
Anrufdaten etc. ausgewertet hat, oder er hat die Möglichkeit, dass automatisch
nach Empfang der Daten oder Mitteilungen dann sich die Kommunikationseinrichtung
1 bzw. das Handy 2 wieder automatisiert abschaltet und erst wieder
automatisch in Betrieb setzt wenn über den Sender 5 ein entsprechendes
Anschaltsignal an die Empfängereinrichtung 6 weitergeleitet wird.
Über die Empfängereinrichtung 6, welche in der Kommunikationseinrichtung
1 bzw. im Handy 2 integriert ist, lässt sich dieses automatisiert
auf ein entsprechendes Empfangssignal des zumindest einen Senders 5 hin
anschalten, um Daten und oder Kommunikation zu empfangen.
Auf diese Weise ist es möglich, dass die Kommunikationseinrichtung
1 bzw. das Handy 2 permanent ausgeschaltet bleiben kann, und nur
bei Funksignalen, welche bspw. über Langwelle gesendet werden kann, codiert
mit der entsprechenden Rufnummer dann ein Einschalten der Kommunikationseinrichtung
1 und Handy 2 zum Einloggen zur nächsten Empfangs- und Sendeanlage
3 zum Empfangen von Nachrichten und/oder Kommunikation angeschaltet wird.
Hierdurch lassen sich die Standzeiten von herkömmlichen Kommunikationseinrichtungen
1 und Handys 2 wesentlich verlängern, wobei gleichzeitig
eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet bleibt.
Zudem ist der Benutzer nicht mehr den starken elektromagnetischen
Wellen bzw. dem Elektrosmog ausgesetzt.
Bezugszeichenliste
Anspruch[de]
System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung (1),
insbesondere Handy (2), mit zumindest einer Steuerungszentrale (4)
mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen (3)
zur Kommunikation mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen (1),
dadurch gekennzeichnet, dass der mobilen Kommunikationseinrichtung (1)
eine zusätzliche Empfängereinrichtung (6) zugeordnet ist, die
auf ein entsprechendes Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung
(1), insbesondere Handy (2), einschaltet.System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendesignal
mit einem Schlüssel, oder der Rufnummer der Kommunikationseinrichtung (1)
bzw. des Handys (2) codiert ist, um die ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung
(1), insbesondere das ausgeschaltete Handy (2) automatisch anzuschalten
und in das herkömmliche Mobilfunknetz einzuloggen.System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendesignal
als Kurzwellen oder Langwellen Funksignal auf ein entsprechendes
Signal der Steuerungszentrale (4) hin die ausgeschaltete mobile Kommunikationseinrichtung
(1) bzw. das ausgeschaltete Handy (2) anschaltet und nach dem
Einloggen dann die der Steuerungszentrale (4) zur Verfügung stehenden
Informationen, Telefonanrufe, Daten, SMS etc. an die Kommunikationseinrichtung (1)
weiterleitet.System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Einschaltsignale zum Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1),
insbesondere des Handys (2) über den Sender (5) für
die gewählte Kommunikationseinrichtung (1) von der Steuerungszentrale
(4) aus geschaltet bzw. ausgesendet werden, um die mobile Kommunikationseinrichtung
(1), insbesondere das mobile Handy (2) anzuschalten, so dass ein
Empfang von Signalen, Nachrichten bzw. Kommunikation über herkömmliche
Emfpangs- und Sendeanlagen (3) ermöglicht wird.System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Empfängereinrichtung (1) im Handy (2) ergänzend
mit einer Sendereinrichtung versehen ist, die lediglich Positionsdaten des Handys
(2) gegenüber Empfangs- und Sendeanlagen (3) übermittelt,
so dass gezielt entsprechende Sender (5) die Anschalt- bzw. Einschaltsignale
ortsabhängig zum Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1) bzw.
des Handy (2) aussenden.System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass in der mobilen Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere im Handy
(2) einstellbar ist, ob nach einem Einschalten bzw. Einloggen in das herkömmliche
Netz auf Grund des Sendesignals und nach einem Empfang von Daten und/der Kommunikation
ein automatisches Abschalten und Ausloggen aus dem herkömmlichen Mobilfunknetz
erfolgt.System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass nach Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere des
Handys (2) auf das entsprechende Funksignal Daten und/oder Kommunikation
empfangen werden, dann automatisch und wählbar die Kommunikationseinrichtung
(1) wieder abgeschaltet wird und an der Kommunikationseinrichtung (1)
im abgeschaltetem Zustand die Daten oder die empfangene Kommunikation dem Benutzer
anzeigbar ist.