| Dokumentenidentifikation |
DE102006024839A1 29.11.2007 |
| Titel |
Fördereinheit und Förderverfahren |
| Anmelder |
seleon GmbH, 06847 Dessau, DE |
| Erfinder |
Baecke, Martin, Dr., 06847 Dessau, DE; Krause, Heiko, 06846 Dessau, DE; Müller, Ingo, Dr., 06844 Dessau, DE |
| Vertreter |
Hellmich, W., Dipl.-Phys.Univ. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 81241 München |
| DE-Anmeldedatum |
24.05.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006024839 |
| Offenlegungstag |
29.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
29.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F04D 29/66(2006.01)A, F, I, 20060524, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinheit für Gas mit einem Verdichter (101) und einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter (101) befindet. Das Schallschutzgehäuse (20, 40) weist eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung (24, 69, 70) auf. Ein Einlassschlauch (96) kann die Einlassöffnung (27, 66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbinden. Ein Auslassschlauch (96) kann die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters (101) pneumatisch verbinden. Ein Schalldämpfer (60, 80), der eine Einlasskammer (73, 97) und eine Auslasskammer (74, 98) aufweist, kann innerhalb des Schallschutzgehäuses (20, 40) untergebracht sein. Neopren kann vier Innenseiten der Wände des Schallschutzgehäuses (20, 40) auskleiden. Bleche (131, 133) können parallel zu je einer von vier Wänden des Schallschutzgehäuses (20, 40) im Zwischenraum zwischen dem Schallschutzgehäuse (20, 40) und dem Verdichter (101) angebracht sein. Ein Innenkühlkörper (42) sowie ein Innenlüfter (48, 49) können für die nötige Kühlung des Verdichters sorgen. Ein Kühlkörper (41) mit Kühlrippen kann eine Seite (40) des Schallschutzgehäuses (20, 40) bilden. Ein Außenlüfter (7) und eine Wand (6) können die Kühlung des Kühlkörpers (41) unterstützen. Blindschläuche können sowohl am Einlass als auch am Auslass als Kerbfilter zur Unterdrückung von tonalem Schall eingesetzt werden. Darüber hinaus ...
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| Beschreibung[de] |
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Das Gebiet der Erfindung sind Fördereinheiten für Therapiegeräte
zur Schienung der oberen Atemwege sowie Förderverfahren, die diese Therapiegeräte
durchführen. Konkreter bezieht sich die Erfindung auf Fördereinheiten
und Förderverfahren für TNI-Geräte.
TNI-Geräte sind beispielsweise aus der WO 02/062413 A2 bekannt
und werden dort als Antischnarchgeräte bezeichnet. Solche Antischnarchgeräte
bewirken eine Schienung der oberen Atemwege, indem Luft über eine herkömmliche
oder modifizierte Sauerstoffbrille in die Nase eines Benutzers appliziert wird.
Hierdurch wird der Druck in den Atemwegen um wenige mbar über den Umgebungsdruck
angehoben. Unter TNI-Geräten werden Geräte verstanden, die zur transnasalen
Insufflation geignet sind.
Ähnlich funktioniert die CPAP-Therapie (continous positive airway
pressure). Hierbei werden jedoch Nasen- oder Gesichtsmasken zur Applikation der
Luft unter einem Druck von um die 5 mbar und maximal 30 mbar verwendet. Da die Masken
mit einem gewissen Druck während der Nacht, also über lange Zeit, gegen
das Gesicht gepresst werden, kommt es zu Hautreizungen und in der Folge zu Problemen
mit der Akzeptanz des Patienten.
Darüberhinaus sind Verdunster, insbesondere Atemluftbefeuchter
bekannt. Zusammen mit dieser Erfindung kann besonders vorteilhaft der aus der WO
2006/012877 A1 bekannte Verdunster eingesetzt werden.
In CPAP-Geräten werden oft Radiallüfter zur Förderung
von Luft eingesetzt die für die geringen Drücke von unter 30 mbar, typisch
5 mbar und hohen Flüsse von bis zu 150 l/min gut geeignet sind. Für TNI-Geräte
sind aufgrund der geringeren Schlauchdurchmesser und der daraus resultierenden höheren
Drücke am Einlass der Nasenbrille von 150 mbar Seitenkanalverdichter besser
geeignet. Problematisch an Seitenkanalverdichtern ist jedoch die hohe Geräuschentwicklung
sowohl am Einlass, als auch am Auslass. Zusätzlich können Kühlrippen
des Seitenkanalverdichtergehäuses durch die hohen periodischen Schwankungen
im Inneren des Seitenkanalverdichters zu Schwingungen angeregt werden und so Schall
abstrahlen. Schließlich muss die Kühlung des Seitenkanalverdichters sorgfältig
bedacht werden, weil der Wirkungsgrad eines Seitenkanalverdichters typischerweise
unter dem von Radiallüftern liegt und auch die Erzeugung höherer Drücke
von 150 mbar bei gleichem Fluss mehr Leistung erfordert.
Obwohl die Geräuschentwicklung von Radiallüftern verglichen
mit Seitenkanalverdichtern sehr moderat ist, werden in CPAP-Geräten Schallschutzkästen
eingesetzt, die die Schallemission von CPAP-Geräten in den Bereich von 30 dBA
drücken. Damit der Schall nicht über die Luftkanäle nach außen
oder in den Atemschlauch geleitet wird, werden im Schallschutzkasten Umleitungen
angelegt. Das Prinzip dabei ist, dass sich eine Luftströmung umleiten lässt,
nicht aber der Schall, der mit jeder Umleitung deutlich gedämpft wird. Üblich
sind zwei bis drei Umleitungen, da jede Umleitung den Druckverlustkoeffizienten
erhöht.
Aus der WO 2004/046556 A2 ist eine Lüftereinheit bekannt, die
unter anderem durch Gitter die Geräuschentwicklung in der Lüftereinheit
reduziert.
Es ist Aufgabe der Erfindung eine Fördereinheit und ein Förderverfahren
anzugeben, die bzw. das eine akzeptable Schallemission aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre der unabhängigen Ansprüche
gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Flexible Verbindungsschläuche zwischen einem Vorschalldämpfer
und einem Verdichter sowie dem Nachschalldämpfer und dem Vorschalldämpfer
können in überraschend vorteilhafter Weise sowohl die Leitung von Luft
als auch die mechanische Lagerung des Vorschalldämpfers und des Verdichters
übernehmen, wobei die Übertragung von Körperschall gering gehalten
wird.
Ein druckdichter Verschluss des Schallschutzgehäuses lässt
in vorteilhafter Weise keinen direkten Schall nach außen dringen.
Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Dabei
zeigen:
1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßes
TNI-Geräts;
2 eine Explosionsdarstellung eines Schallkastens des
TNI-Geräts;
3 eine Explosionsdarstellung eines Nachschalldämpfers
des TNI-Geräts;
4 eine Draufsicht auf den Nachschalldämpfer;
5 eine Explosionsdarstellung eines Vorschalldämpfers
des TNI-Geräts;
6 eine perspektivische Ansicht des Vorschalldämpfers;
7 eine Explosionsdarstellung einer Kühlkörperbaugruppe
des TNI-Geräts; und
8 eine Draufsicht auf die Kühlkörperbaugruppe.
1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßes
TNI-Geräts 1. Das TNI-Gerät 1 umfasst im wesentlichen
einen Gehäuseboden 2, eine Gehäusehaube 3, ein Schallkastengehäuse
20 und einen Außenkühlkörper 41. Umgebungsluft
wird durch eine Filterabdeckung 5 und einen Luftfilterschaum
4 in einen Filterschacht 31 in der Gehäusehaube
3 angesagt. Am Boden des Filterschachts 31 sind Stege
32 vorgesehen, damit der Luftfilterschaum 4 nicht direkt am Boden
des Filterschachts 31 sitzt und damit Luft über die gesamte Breite
des Luftfilterschaums 4 angesaugt wird. Am Boden des Filterschachts
31 befindet sich eine Tülle 33, über die der erste Einlassschlauch
15 geschoben wird. Der erste Einlassschlauch 15 ist in
1 im montierten Zustand dargestellt und weist etwa
den Verlauf der Zahl "5" ohne den oberen Querstrich auf. Die Überlänge
des ersten Einlassschlauchs 15 ist für die Montage vorteilhaft und
dient dem Schallschutz.
Das untere Ende des ersten Einlassschlauchs 15 ist auf ein
T-Stück 16 gesteckt. Vom T-Stück 16 führt ein zweiter
Einlassschlauch 17 zu einem Einlassstutzen 19, der in die Einlassöffnung
27 des Schallkastengehäuses 20 führt. Zur Einfassung
des Einlassstutzens 19 in der Einlassöffnung 27 dient ein
Dichtring aus elastischem Material, beispielsweise aus Silikon. Am T-Stück
16 ist auch ein Einlass-&lgr;/4-Schlauch 18 angeschlossen, dessen
Ende mit einem Stöpsel verschlossen ist. Ein an einem Ende verschlossener Schlauch
kann als Blindschlauch bezeichnet werden. Der Seitenkanalverdichter 101
erzeugt bei circa 200 Hz tonalen Schall, wobei die Mittenfrequenz dieser Schallemission
von der Drehzahl des Seitenkanalverdichters 101 abhängt, die wiederum
vom angeforderten Luftfluss abhängt, so dass die Mittenfrequenz um etwa 200
Hz schwankt. Die drei Schläuche 15, 17 und 18 bilden
ein Kerbfilter, das Schallfrequenzen um 200 Hz unterdrückt oder zumindest stark
dämpft. Die Länge des ersten Einlassschlauchs 15 beträgt
320mm. Die Länge des Einlass-&lgr;/4-Schlauchs 18 beträgt 450mm
und die Länge des zweiten Einlassschlauchs 17 beträgt 300mm.
Auf der Ausblasöffnung des Schallkastengehäuses
20 befindet sich ein kurzer Ausblasstutzen 12 mit einem Schalldämpferanschluss
14, auf den ein Ausblasschalldämpfer 13 aufgesteckt ist.
Der Ausblasschalldämpfer 13 besteht aus einem 500mm langen Blindschlauch,
der zwischen einer Hinterseite 21 des Schallkastengehäuses
20 und der entsprechenden Wand der Gehäusehaube 3 aufgerollt
wird. Alle Schläuche weisen einen Innendurchmesser von 8mm auf. Der Ausblasschalldämpfer
13 wirkt ebenfalls wie ein Kerbfilter bei 200 Hz. Da am Ausblasstutzen
eine Nasenbrille über einen Luftbefeuchter angeschlossen wird und die Nasenbrille
Schall stark dämpft, ist der Schallschutz auf der Ausblasseite deutlich weniger
kritisch als auf der Einlassseite. Es wurde jedoch beobachtet, dass der Deckel des
aus der WO 2006/012877 A1 bekannten Luftbefeuchters durch tonalen Schall resonant
angeregt werden kann. Dies lässt sich am effizientesten durch den Ausblasschalldämpfer
13 unterbinden, der auf die Resonanz des Deckels des Luftbefeuchters abgestimmt
ist.
Im Augenblick ist unklar, wie schart die Resonanz des Deckels des
Luftbefeuchters ist. Deshalb kann in einer anderen Ausführungsform auch der
Ausblasschalldämpfer auf die Schallemission des Seitenkanalverdichters
101 von etwa 200 Hz abgestimmt sein.
In anderen Ausführungsformen können auch kompliziertere
Ausführungsformen von resonanten Einlassschalldämpfern verwendet werden,
bei denen mehrere &lgr;/4-Schläuche T-Stücke verbinden, an denen &lgr;/4-Blindschläuche
angeschlossen sind. Dabei ist jedes Schlauchpaar, also der Schlauch, der von einem
T-Stück weiterführt und der an dem T-Stück angeschlossene Blindschlauch,
auf eine unterschiedliche Schallwellenlänge und damit Schallfrequenz abgestimmt,
also beispielsweise 180 Hz, 200 Hz und 220 Hz, um den Bereich von 170 Hz bis 220
Hz durch drei Kerben gut zu dämpfen. So lässt sich eine gute Dämpfung
auch bei unterschiedlichen Fördermengen und den daraus resultierenden unterschiedlichen
Verdichterdrehzahlen erreichen. Solche mehrstufigen Schalldämpfer lassen sich
auch auf der Ausblasseite einsetzen.
Es hat sich ferner herausgestellt, dass der typische Luftfluss von
10 bis 50 l/min in einem TNI-Gerät bei der großen Druckdifferenz zwischen
Einlass und Auslass von 150 mbar (CPAP-Gerät: 100 l/min, ca 15 mbar) nicht
ausreicht, um das TNI-Gerät ausreichend zu kühlen. Deshalb sorgen die
Außenlüfter 7 für einen Luftstrom von Lüftungsschlitzen
26 im Gehäuseboden 2 durch Außenkühlkörper
41 vorbei an Lüfterkamin 6 durch die Außenlüfter
7 durch ein Netzteil 8 zu Lüftungsschlitzen 34 in
der Gehäusehaube 3. Aus Schallschutzgründen ist die Unterkante
des Lüfterkamins 6 über die gesammte Breite vom Außenkühlkörper
41 weggebogen. Der weggebogene Teil 30 hat eine Höhe von
ca. 1 cm.
Zur Isolierung gegen die Übertragung von Körperschall steht
das Schallkastengehäuse 20 auf Gummi-Metall-Puffern 23 in
entsprechenden Vertiefungen im Gehäuseboden 2.
Daneben wird das Netzteil 8 durch eine Isolierfolie
9 aus Makrolon gegenüber dem Schallkastengehäuse 20
isoliert. Die Leiterplatte 10 wird ebenfalls durch eine solche Isolierfolie
11 vom Schallkastengehäuse 20 isoliert. Zur Kommunikation
mit der Außenwelt weist die Leiterplatte 10 eine Sub-D-Buchse auf,
die durch eine Aussparung 29 im Gehäuseboden 2 von außen
zugänglich ist. Im Ausbruch 25 wird ein Gerätestecker
28 montiert.
Zur besseren Orientierung ist die linke Seite 22 des Schallkastengehäuses
20 markiert, wobei der Außenkühlkörper 41 die Vorderseite
bildet.
2 zeigt eine Explosionsdarstellung des Schallkastengehäuses
20. Auf der Vorderseite wurde die Kühlkörperbaugruppe
40 abgenommen, die genauer an Hand von 7 und
8 erläutert wird. Das Innenleben des Schallkastengehäuses
bilden im wesentlichen der Seitenkanalverdichter 101, der den Schall erzeugt,
ein Vorschalldämpfer 80, der genauer an Hand von 5
und 6 erläutert wird sowie ein Nachschalldämpfer
60, der genauer an Hand von 3 und
4 erläutert wird.
Zur weiteren Schalldämmung ist ein Masseelement 131,
3mm dicke Silikonschaumpuffer 132, eine Masserückwand 133
sowie ein Absorberelement 134 und eine Absorberrückwand
135 vorgesehen. Das Masseelement 131 besteht aus einem 1,5 mm
dicken, U-förmig gebogenem Stahlblech ST37, das die Oberseite sowie den größten
Teil der linken und rechten Innenseite des Schallkastengehäuses 20
abschirmt. Die Masserückwand besteht ebenfalls aus 1,5 mm dickem Stahlblech
ST37 und schirmt die Hinterseite 21 innen ab. Die durch Schall hervorgerufenen
Schwingungen der Stahlbleche werden innen durch das Absorberelement 134
und die Absorberrückwand 135 und außen durch die Siliconschaumpuffer
132 gedämpft. Das Absorberelement 134 und die Absorberrückwand
135 bestehen aus 6mm dickem Neopren. Neopren ist thermisch stabiler aber
weniger bioverträglich als Schallschutzschaum. Das Absorberelement
134 und die Absorberrückwand 135 dämpfen den Schall,
bevor er auf das Masseelement 131 und die Masserückwand
133 trifft. Das Masseelement 131 ruht auf Stützen
64 aus 2 mm dickem Silikonschaum auf einer Gehäuseschale
61 des Nachschalldämpfers 60. Die Seitenteile des Masseelements
131 reichen also nicht bis zur Unterseite des Schallkastengehäuses
20.
Zur Vermeidung der Übertragung von Körperschall sind der
Seitenkanalverdichter 101, der Vorschalldämpfer 80 und der
Nachschalldämpfer 60 nicht fest miteinander verbunden. Vielmehr verbinden
die beiden Schläuche 96 sowie die Abstandshalter 95 den Seitenkanalverdichter
101 mit dem Vorschalldämpfer 80. Der Nachschalldämpfer
60 ist mit dem Vorschalldämpfer 80 ebenfalls über Schlauch
71, einen weiteren, verdeckten Schlauch sowie über einen Abstandshalter
72 lose verbunden. Lediglich falls das Gerät auf die Seite gelegt
wird oder bei Stößen gegen das Gerät z. B. beim Transport muss durch
Anschläge sichergestellt sein, dass sich der Seitenkanalverdichter
101 und der Vorschalldämpfer 80 nicht zu weit aus ihrer vorgesehenen
Position entfernen. Dabei ist es unproblematisch, wenn der Seitenkanalverdichter
101 gegen das Absorberelement 134 und die Absorberrückwand
135 schlägt. Auf der Vorderseite ist ein Anschlagschutz
47 vorgesehen, der in den 7 und
8 dargestellt ist.
Auch die Blöcke 85 mit Neoprenauflage 86 dienen
als Anschläge, wenn das TNI-Gerät beispielsweise unsanft abgestellt wird.
Normalerweise befindet sich aber zwischen den Unterkanten des Kühlkörpers
des Seitenkanalverdichters 101 und einer Neoprenauflage 86 ein
1–2 mm breiter Luftspalt, um eine Übertragung von Körperschall
zu vermeiden. Ähnlich verhält es sich mit dem Aufschlagschutz
65, der wie die Stützen 64 aus 2 mm dickem Silikonschaum
gefertigt ist. Normalerweise befindet sich ebenfalls ein 1–2mm breiter Luftspalt
zwischen dem Aufschlagschutz 65 und der Unterseite des Vorschalldämpfers
80. Auch zwischen der Oberseite des Seitenkanalverdichters 101
und dem Absorberelement 134 befindet sich normalerweise ein Luftspalt von
1–2 mm.
Eine Dichtung 63 aus 3 mm dickem Siliconschaum bildet die
Unterseite des Nachschalldämpfers 60. Die Dichtung 63 ragt
über die Gehäuseschale 61 hinaus. Die überstehenden Teile
werden bei der Montage nach oben an die Seiten der Gehäuseschale
61 geklappt, so dass die Ausblasöffnungen in der Gehäuseschale
61 und in der Dichtung 63
69 bzw. 70 fluchten. Im montierten Zustand wird die Dichtung
63 zwischen der Unterseite des Schallkastengehäuses 20 und
der Gehäuseschale 61 zusammengedrückt.
3 stellt eine auf den Kopf gestellte Explosionsdarstellung
des Nachschalldämpfers 60 dar. Die Gehäuseschale 61
weist insgesamt 12 Schraubenlöcher auf, damit die Unterseite des Schallkastengehäuses
20 im montierten Zustand ausreichend gleichmäßig gegen die Gehäuseschale
61 gedrückt wird und die Dichtung 63 ihre Funktion erfüllen
kann. Die beiden Einlassöffnungen 27 und 66 im Schallkastengehäuse
20 bzw. in der Dichtung 63 fluchten dann. Die Dichtung
63 besteht aus 3 mm dickem Siliconschaum. Im Inneren der Gehäuseschale
61 erkennt man insgesamt sieben Kammern, wobei die linken drei Kammern
sowie die mittlere Kammer als Einlasskammern 73 bezeichnet werden und der
Schalldämpfung auf der Einlassseite dienen. Die rechten drei Kammern dienen
der Schalldämpfung auf der Ausblasseite und werden als Auslasskammern
74 bezeichnet. Die zu applizierende Luft fließt also von der Einlassöffnung
66 durch vier Kammern zu einer Auslassöffnung 67, durch den
Vorschalldämpfer 80 zum Seitenkanalverdichter
101 und unter Überdruck wieder zurück zum Vorschalldämpfer
80 und anschließend von einer Einlassöffnung 68 zur
Ausblasöffnung 69.
Wie oben erwähnt besteht zwischen Einlassseite und Auslasseite
ein Druckunterschied von etwa 150 mbar, so dass insbesondere die Ausblasseite gegenüber
der Einlassseite und auch dem Umgebungsdruck abgedichtet sein muss. Etwa die obere
Hälfte (in 3 unten dargestellt) jeder Kammer ist
möglichst großflächig mit einem Zuschnitt von Schallschutzschaum
62 ausgefüllt. In einem Teil der Kammern sind Anschlüsse für
die Auslassöffnung 67 und die Einlassöffnung 68 integriert.
Auch beim Zuschnitt für die Kammer mit der Ausblasöffnung 69
fehlt eine Ecke, um die Ausblasöffnungen 69 nicht zu verschließen.
4 zeigt eine Draufsicht auf die Gehäuseschale
61 mit der Auslassöffnung 67, der Einlassöffnung
68, den Stützen 64 sowie dem Anschlagschutz 65.
5 zeigt eine Explosionsdarstellung des Vorschalldämpfers
80, der im wesentlichen aus einer unteren Gehäuseschale
81 und einer oberen Gehäuseschale 84 besteht. Die beiden
Gehäuseschale 81 und 84 bilden eine Einlasskammer
97 und eine Auslasskammer 98, die durch eine Dichtung
83 druckdicht gegen die Umgebung und gegeneinander abgeschlossen sind.
In der unteren Gehäuseschale befindet sich in beiden Kammern ein Zuschnitt
aus Schallschutzschaum 82. Die Luft tritt vom Nachschalldämpfer
60 kommend durch Einlass 91 in die Einlasskammer 97 ein
und fließt über Auslass 92 zum Seitenkanalverdichter
101 weiter. Vom Seitenkanalverdichter 101 kommend tritt die geförderte
Luft über Einlass 93 in die Auslasskammer 98 ein und verlässt
diese wieder über Auslass 94 in Richtung Nachschalldämpfer
60.
Auf der oberen Gehäuseschale 84 sind Luftführungsdichtungen
87–90 aus Schallschutzschaum sowie Blöcke
85 mit Neoprenauflagen 86 aufgeklebt. Wie oben erwähnt dienen
die Blöcke 85 als Aufschlagschutz. Die Luftführungsdichtungen
87–90 dienen dazu, die von der Kühlerbaugruppe
40 erzeugte Zwangskonvektion auf die Kühlbleche des Seitenkanalverdichters
zu konzentrieren.
6 zeigt eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten
Vorschalldämpfers 80.
7 zeigt eine Explosionsdarstellung der Kühlkörperbaugruppe
40. Die Kühlkörperbaugruppe besteht im wesentlichen aus einem
bearbeiteten Strangpressprofil, das den Außenkühlkörper
41 bildet. Der Rand 55 des die Kühlrippen verbindenden dicken
Teils des Außenkühlkörpers 41 ist teilweise abgefräst,
um mit der Abfräsung 56 in das Schallkastengehäuse
20 einzutreten und dort fest geschraubt zu werden. Am kühlrippenseitigen
Rand der Abfräsung 56 ist eine Dichtungsnut 51 eingefräst,
in die eine Dichtung 52 eingelegt ist, um den Außenkühlkörper
41 druckdicht mit dem Schallkastengehäuse 20 zu verbinden.
Am Rand ist zusätzlich eine Aussparung 53 eingefräst, die als
Kabeldurchführung dient.
Auf der Innenseite des Außenkühlkörpers 41
ist eine Aussparung 54 mit eingefräst, in die vier Innenkühlkörper
42 montiert werden. In allen relevanten 2,
7 und 8 ist jedoch nur
ein Innenkühlkörper 42 dargestellt. Die Innenkühlkörper
42 sind in der dargestellten Ausführungsform Fingerkühlkörper.
Auf die Innenkühlkörper 42 wird ein Luftführungsblech
50 geschraubt. Auf dem Luftführungsblech 50 wiederum sind
zwei Innenlüfter 48 und 49, Luftführungsdichtungen
43 bis 46 sowie der Anschlagschutz 47 befestigt. Die
Luftführungsdichtungen 43 bis 46 dienen dazu, dass die Innenlüfter
48 und 49 vor allem Luft durch die Kühlrippen des Seitenkanalverdichters
101 ansaugen. Die Luft strömt anschließend durch die Innenkühlkörper
42, an der Innenseite der Absorberelement 134 entlang sowie zwischen
Vorschalldämpfer 80 und Nachschalldämpfer 60 zur Absorberrückwand
135, um wieder durch die Kühlrippen des Seitenkanalverdichters 101
angesaugt zu werden. Die Luftführungsdichtungen 43 bis 46
bestehen aus Schallschutzschaum und helfen somit, Schall im Inneren des Schallkastengehäuses
20 zu dämpfen.
Die hochkant aufgeklebten Schallschutzschaumstücke
43 bis 46 sind mechanisch nicht stabil genug, den Seitenkanalverdichter
101 zu halten. Diesem Zweck dient der Anschlagschutz 47, der aus
einem Block aus Polykarbonat mit einer 2 mm dicken Auflage aus Neopren besteht.
8 zeigt eine Draufsicht auf die Innenseite der Kühlkörperbaugruppe
40.
Obwohl TNI-Geräte meist zur Förderung und Applikation von
Umgebungsluft eingesetzt werden, können auch andere Gase gefördert werden.
Auch kann dem geförderten Gas Medizin, beispielsweise in Form von Aerosolen,
oder Narkosegase zugesetzt werden.
Die Erfindung wurde zuvor anhand von bevorzugten Ausführungsformen
näher erläutert. Für einen Fachmann ist jedoch offensichtlich, dass
verschiedene Abwandlungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne vom
Geist der Erfindung abzuweichen. Deshalb wird der Schutzbereich durch die nachfolgenden
Ansprüche und ihre Äquivalente festgelegt.
- 1
- TNI-Gerät
- 2
- Gehäuseboden
- 3
- Gehäusehaube
- 4
- Luftfilterschaum
- 5
- Filterabdeckung
- 6
- Lüfterkamin
- 7
- Außenlüfter
- 8
- Netzteil
- 9
- Isolierfolie
- 10
- Leiterplatte
- 11
- Isolierfolie
- 12
- Ausblasstutzen
- 13
- Ausblasschalldämpfer
- 14
- Schalldämpferanschluss
- 15
- erste Einlassschlauch
- 16
- T-Stück
- 17
- zweite Einlassschlauch
- 18
- Einlass-&lgr;/4-Schlauch
- 19
- Einlassstutzen
- 20
- Schallkastengehäuse
- 21
- Hinterseite
- 22
- linke Seite
- 23
- Gummi-Metall-Puffer
- 24
- Ausblasstutzenöffnung
- 25
- Ausbruch
- 26
- Lüftungsschlitze
- 27
- Einlassöffnung
- 28
- Gerätestecker
- 29
- Aussparung
- 30
- weggebogener Teil
- 31
- Filterschacht
- 32
- Steg
- 33
- Tülle
- 34
- Lüftungsschlitze
- 40
- Kühlerbaugruppe
- 41
- Außenkühlkörper
- 42
- Innenkühlkörper
- 43–46
- Luftführungsdichtung
- 47
- Anschlagschutz
- 48, 49
- Innenlüfter
- 50
- Luftführungsblech
- 51
- Dichtungsnut
- 52
- Dichtung
- 53, 54
- Aussparung
- 55
- Rand
- 56
- Abfräsung
- 60
- Nachschalldämpfer
- 61
- Gehäuseschale
- 62
- Schallschutzschaum
- 63
- Dichtung
- 64
- Stützen
- 65
- Anschlagschutz
- 66
- Einlassöffnung
- 67
- Auslassöffnung
- 68
- Einlassöffnung
- 69, 70
- Ausblasöffnung
- 71
- Schlauch
- 72
- Abstandshalter
- 73
- Einlasskammern
- 74
- Auslasskammern
- 80
- Vorschalldämpfer
- 81
- untere Gehäuseschale
- 82
- Schallschutzschaum
- 83
- Dichtung
- 84
- obere Gehäuseschale
- 85
- Block
- 86
- Neoprenauflage
- 87–90
- Luftführungsdichtung
- 91, 93
- Einlass
- 92, 94
- Auslass
- 95
- Abstandshalter
- 96
- Schlauch
- 97
- Einlasskammer
- 98
- Auslasskammer
- 101
- Seitenkanalverdichter
- 131
- Masseelement
- 132
- Siliconschaumpuffer
- 133
- Masserückwand
- 134
- Absorberelement
- 135
- Absorberrückwand5
|
| Anspruch[de] |
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist;
gekennzeichnet durch:
einen Einlassschlauch (96), der die Einlassöffnung (27,
66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass
des Verdichters (101) pneumatisch verbindet; und
einem Auslassschlauch (96), der die Ausblasöffnung (24,
69, 70) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Auslass des Verdichters (101) pneumatisch verbindet.
Fördereinheit gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Einlassschlauch (96) und der Auslassschlauch (96) den
Verdichter (101) im Schallschutzgehäuse (20, 40)
mechanisch lagern.
Fördereinheit gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der Raum außerhalb des Verdichters (101),
innerhalb des Schallschutzgehäuses (20, 40) und außerhalb
des Einlassschlauchs (96) und des Auslassschlauchs (96) druckdicht
geschlossen ist.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schallschutzgehäuses (20,
40) ein Schalldämpfer (60, 80) untergebracht ist,
der eine Einlasskammer (73, 97) und eine Auslasskammer (74,
98) mit je einem Einlass (66, 68, 91,
93) und einem Auslass (67, 69,
92, 94) aufweist, wobei die Einlassöffnung (27,
66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass
(66, 91) der Einlasskammer (73, 97) pneumatisch
verbunden ist, wobei der Auslass (67, 92) der Einlasskammer (73,
97) über den Einlassschlauch (96) mit dem Einlass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist, wobei der Auslass des Verdichters (101)
über den Auslassschlauch (96) mit dem Einlass (68,
93) der Auslasskammer (74, 98) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass (69, 94) der Auslasskammer (74,
98) pneumatisch mit der Ausblasöffnung (24, 69,
70) des Schallschutzgehäuses (20, 40) verbunden
ist.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist;
gekennzeichnet durch:
einen Schalldämpfer (60, 80), der innerhalb des Schallschutzgehäuses
(20, 40) untergebracht ist, der eine Einlasskammer (73,
97) und eine Auslasskammer (74, 98) mit je einem Einlass
(66, 68, 91, 93) und einem Auslass (67,
69, 92, 94) aufweist, wobei die Einlassöffnung (27,
66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass
(66, 91) der Einlasskammer (73, 97) pneumatisch
verbunden ist, wobei der Auslass (67, 92) der Einlasskammer (73,
97) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass des Verdichters (101) mit dem Einlass (68,
93) der Auslasskammer (74, 98) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass (69, 94) der Auslasskammer (74,
98) pneumatisch mit der Ausblasöffnung (24, 69,
70) des Schallschutzgehäuses (20, 40) verbunden
ist.
Fördereinheit gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldämpfer aus einer Gehäuseschale
(61) und einer Wand des Schallschutzgehäuses (20,
40) besteht, wobei eine flächige Dichtung (63) die Auslasskammer
(74) gegenüber der Einlasskammer (73) und dem Inneren des
Schallschutzgehäuses (20, 40) dichtet.
Fördereinheit gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schallschutzgehäuses (20,
40) zwischen dem Schalldämpfer (60) und dem Verdichter (101)
ein Vorschalldämpfer (80) mit einer Einlasskammer (97) und
einer Auslasskammer (98) mit je einem Einlass (91, 93)
und einem Auslass (92, 94) angebracht ist, wobei der Auslass (67)
der Einlasskammer (73) des Schalldämpfers (60) mit dem Einlass
(91) der Einlasskammer (97) des Vorschalldämpfers (80)
pneumatisch verbunden ist, wobei der Auslass (92) der Einlasskammer (97)
des Vorschalldämpfers (80) mit dem Einlass des Verdichters (101)
pneumatisch verbunden ist, wobei der Auslass des Verdichters (101) mit
dem Einlass (93) der Auslasskammer (98) des Vorschalldämpfers
(80) pneumatisch verbunden ist, wobei der Auslass (94) der Auslasskammer
(98) des Vorschalldämpfers (80) mit dem Einlass (68)
der Auslasskammer (74) des Schalldämpfers (60) pneumatisch
verbunden ist.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass vier Innenseiten der Wände des Schallschutzgehäuses
(20, 40) teilweise mit Neopren (134, 135) ausgekleidet
sind.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
eine Neoprenauskleidung, die vier Innenseiten der Wände des Schallschutzgehäuses
(20, 40) teilweise ausgekleidet und sich im Zwischenraum zwischen
dem Verdichter (101) und dem Schallschutzgehäuse (20,
40) befindet.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass vier Bleche (131, 133) parallel zu
je einer von vier Wänden des Schallschutzgehäuses (20,
40) im Zwischenraum zwischen dem Schallschutzgehäuse (20,
40) und dem Verdichter (101) angebracht sind, wobei der Spalt
zwischen den Blechen (131, 133) und der entsprechenden Wand etwa
doppelt so groß wie die Dicke der Bleche (131, 133) ist.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
vier Bleche (131, 133), die parallel zu je einer von vier Wänden
des Schallschutzgehäuses (20, 40) im Zwischenraum zwischen
dem Schallschutzgehäuse (20, 40) und dem Verdichter (101)
angebracht sind, wobei der Spalt zwischen den Blechen (131, 133)
und der entsprechenden Wand etwa so groß wie die Dicke der Bleche (131,
133) ist.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
ferner gekennzeichnet durch:
einen Innenkühlkörper (42), der in thermischem Kontakt zu einer
Innenseite (40) des Schallschutzgehäuses angebracht ist;
wobei das Gehäuse des Verdichters (101) Kühlrippen aufweist,
einen Innenlüfter (48, 49), der im Zwischenraum zwischen
dem Schallschutzgehäuse (20, 40) und dem Verdichter (101)
so angebracht ist, dass er für eine Luftströmung zwischen dem Innenkühlkörper
(42) und den Kühlrippen des Gehäuses des Verdichters (101)
sorgt.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
einen Innenkühlkörper (42), der in thermischem Kontakt zu einer
Kühlseite (40) des Schallschutzgehäuses angebracht ist;
wobei das Gehäuse des Verdichters (101) Kühlrippen aufweist,
einen Innenlüfter (48, 49), der im Zwischenraum zwischen
dem Schallschutzgehäuse (20, 40) und dem Verdichter (101)
so angebracht ist, dass er für eine Luftströmung zwischen dem Innenkühlkörper
(42) und den Kühlrippen des Gehäuses des Verdichters (101)
sorgt.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Kühlseite (40) des Schallschutzgehäuses
(20, 40) aus einem Kühlkörper (41) mit Kühlrippen
besteht, wobei ein Außenlüfter (7) auf einer Wand (6)
befestigt sind, wobei die Wand (6) die Kühlrippen und den Außenlüfter
(7) mechanisch so verbindet, dass eine von dem Außenlüfter (7)
erzeugte Luftströmung mindestens 80% der Länge des Kühlkörpers
(41) überstreicht.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
einen Kühlkörper (41) mit Kühlrippen, der eine Kühlseite
(40) des Schallschutzgehäuses (20, 40) bildet;
eine Wand (6);
einen Außenlüfter (7), der auf der Wand (6) befestigt
ist, wobei die Wand (6) die Kühlrippen und die Außenlüfter
(7) mechanisch so verbindet, dass eine von dem Außenlüfter (7)
erzeugte Luftströmung mindestens 80% der Länge des Kühlkörpers
(41) überstreicht.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mit der Einlassöffnung (27,
66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) ein Schlauch
(18) pneumatisch verbunden ist, der an seinem anderen Ende verschlossen
ist, wobei die Länge des Schlauches (18) etwa 1/4 der Wellenlänge
eines vom Verdichter (101) erzeugten tonalen Schalls beträgt.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
ein Schlauch (18), der mit der Einlassöffnung (27,
66) des Schallschutzgehäuses (20, 40) pneumatisch
verbunden ist, wobei das andere Ende des Schlauchs (18) verschlossen ist,
wobei die Länge des Schlauchs (18) etwa 1/4 der Wellenlänge eines
vom Verdichter (101) erzeugten tonalen Schalls beträgt.
Fördereinheit gemäß einem der obigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mit der Ausblasöffnung (24,
69, 70) des Schallschutzgehäuses (20,
40) ein Schlauch (13) pneumatisch verbunden ist, der an seinem
anderen Ende verschlossen ist, wobei die Länge des Schlauchs (13)
etwa 1/4 der Wellenlänge einer akustischen Resonanzfrequenz eines
mit der Ausblasöffnung (24, 69, 70) verbindbaren
Luftbefeuchters beträgt.
Fördereinheit für Gas mit:
einem Verdichter (101) mit einem Einlass und einem Auslass;
einem Schallschutzgehäuse (20, 40), in dem sich der Verdichter
(101) befindet, wobei das Schallschutzgehäuse (20,
40) eine Einlassöffnung (27, 66) und eine Ausblasöffnung
(24, 69, 70) aufweist, wobei die Einlassöffnung
(27, 66) des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist und wobei die Ausblasöffnung (24, 69, 70) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Auslass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist;
gekennzeichnet durch:
einen Schlauch (13), der mit der Ausblasöffnung (24,
69, 70) des Schallschutzgehäuses (20,
40) pneumatisch verbunden ist, der an seinem anderen Ende verschlossen
ist, wobei die Länge des Schlauchs (13) etwa 1/4 der Wellenlänge
einer akustischen Resonanzfrequenz eines mit der Ausblasöffnung (24,
69, 70) verbindbaren Luftbefeuchters beträgt.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Leiten des Gases durch einen Einlassschlauch (96) von einer Einlassöffnung
(27, 66) eines Schallschutzgehäuses (20,
40) zu einem Einlass eines Verdichters (101);
Leiten des Gases durch einem Auslassschlauch (96), vom Auslass des Verdichters
(101) zu einer Ausblasöffnung (24, 69,
70) des Schallschutzgehäuses (20, 40)
Förderverfahren gemäß Anspruch 20, ferner gekennzeichnet
durch mechanisches Lagern des Verdichters (101) durch den Einlassschlauch
(96) und den Auslassschlauch (96) im Schallschutzgehäuse
(20, 40) mechanisch lagern.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 oder
21, ferner gekennzeichnet durch druckdichtes Verschließen des Raums außerhalb
des Verdichters (101), innerhalb des Schallschutzgehäuses (20,
40) und außerhalb des Einlassschlauchs (96) und des Auslassschlauchs
(96).
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
22, ferner gekennzeichnet durch Schalldämpfung durch einen Schalldämpfer
(60, 80) innerhalb des Schallschutzgehäuses (20,
40), der eine Einlasskammer (73, 97) und eine Auslasskammer
(74, 98) mit je einem Einlass (66, 68,
91, 93) und einem Auslass (67, 69,
92, 94) aufweist, wobei die Einlassöffnung (27)
des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass (66,
91) der Einlasskammer (73, 97) pneumatisch verbunden
ist, wobei dem Auslass (67, 92) der Einlasskammer (73,
97) über den Einlassschlauch (96) mit dem Einlass des Verdichters
(101) pneumatisch verbunden ist, wobei der Auslass des Verdichters (101)
über den Auslassschlauch (96) mit dem Einlass (68,
93) der Auslasskammer (74, 98) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass (69, 94) der Auslasskammer (74,
98) pneumatisch mit der Ausblasöffnung (24, 69,
70) des Schallschutzgehäuses (20, 40) verbunden
ist.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Schalldämpfung durch einen Schalldämpfer (60, 80), der
innerhalb eines Schallschutzgehäuses (20, 40) untergebracht
ist, der eine Einlasskammer (73, 97) und eine Auslasskammer (74,
98) mit je einem Einlass (66, 68, 91,
93) und einem Auslass (67, 69, 92,
94) aufweist, wobei die Einlassöffnung (27,66) des
Schallschutzgehäuses (20, 40) mit dem Einlass (66,
91) der Einlasskammer (73, 97) pneumatisch verbunden
ist, wobei dem Auslass (67, 92) der Einlasskammer (73,
97) mit dem Einlass des Verdichters (101) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass des Verdichters (101) mit dem Einlass (68,
93) der Auslasskammer (74, 98) pneumatisch verbunden
ist, wobei der Auslass (69, 94) der Auslasskammer (74,
98) pneumatisch mit der Ausblasöffnung (24, 69,
70) des Schallschutzgehäuses (20, 40) verbunden
ist.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 23 oder
24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalldämmung innerhalb des Schallschutzgehäuses
(20, 40) ferner durch einen Vorschalldämpfer (80)
mit einer Einlasskammer (97) und einer Auslasskammer (98) erfolgt.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
25, dadurch gekennzeichnet, dass Schalldämpfung durch Neopren (134,
135) erfolgt, das vor vier Innenseiten der Wände des Schallschutzgehäuses
(20, 40) befestigt ist.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Schalldämpfung durch Neopren an vier Innenseiten der Wände eines Schallschutzgehäuses
(20, 40), in dem sich der Verdichter (101) befindet.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
27, dadurch gekennzeichnet, dass Schalldämmung durch vier Bleche (131,
133) erfolgt, die parallel zu je einer von vier Wänden des Schallschutzgehäuses
(20, 40) im Zwischenraum zwischen dem Schallschutzgehäuse
(20, 40) und dem Verdichter (101) angebracht sind, wobei
der Spalt zwischen den Blechen (131, 133) und der entsprechenden
Wand etwa doppelt so groß wie die Dicke der Bleche (131,
133) ist.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Schalldämmung durch vier Bleche (131, 133), die parallel
zu je einer von vier Wänden des Schallschutzgehäuses (20,
40) im Zwischenraum zwischen einem Schallschutzgehäuse (20,
40) und dem Verdichter (101) angebracht sind, wobei der Spalt
zwischen den Blechen (131, 133) und der entsprechenden Wand etwa
so groß wie die Dicke der Bleche (131, 133) ist.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
29, ferner gekennzeichnet durch:
Erzeugen einer Luftströmung durch einen Innenlüfter (48,
49) im Zwischenraum zwischen dem Schallschutzgehäuse (20,
40) und dem Verdichter (101) zwischen einem Innenkühlkörper
(42) und Kühlrippen des Gehäuses des Verdichters (101),
wobei der Innenkühlkörper (42) in thermischem Kontakt zu einer
Innenseite (40) des Schallschutzgehäuses angebracht ist.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Erzeugen einer Luftströmung durch einen Innenlüfter (48,
49) im Zwischenraum zwischen einem Schallschutzgehäuse (20,
40) und dem Verdichter (101) zwischen einem Innenkühlkörper
(42) und Kühlrippen des Gehäuses des Verdichters (101),
wobei der Innenkühlkörper (42) in thermischem Kontakt zu einer
Innenseite (40) des Schallschutzgehäuses (20, 40)
angebracht ist und der Verdichter im Inneren des Schallschutzgehäuses (20,
40) angebracht ist.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
31, gekennzeichnet durch Kühlen des Schallschutzgehäuses (20,
40) mit einem Kühlkörper (41) mit Kühlrippen, wobei
ein Außenlüfter (7) auf einer Wand (6) befestigt ist,
wobei die Wand (6) die Kühlrippen und den Außenlüfter (7)
mechanisch so verbindet, dass eine von dem Außenlüfter (7) erzeugte
Luftströmung mindestens 80% der Länge des Kühlkörpers (41)
überstreicht.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Kühlen des Schallschutzgehäuses (20, 40) mit einem Kühlkörper
(41) mit Kühlrippen, wobei ein Außenlüfter (7)
auf einer Wand (6) befestigt ist, wobei die Wand (6) die Kühlrippen
und den Außenlüfter (7) mechanisch so verbindet, dass eine von
dem Außenlüfter (7) erzeugte Luftströmung mindestens 80%
der Länge des Kühlkörpers (41) überstreicht.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
33, gekennzeichnet durch Schallauslöschung durch einen mit der Einlassöffnung
(27, 66) eines Schallschutzgehäuses (20,
40) pneumatisch verbunden Schlauch (18), der an seinem anderen
Ende verschlossen ist, wobei die Länge des Schlauchs (18) etwa 1/4
der Wellenlänge eines vom Verdichter (101) erzeugten tonalen Schalls
beträgt.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Schallauslöschung durch einen mit der Einlassöffnung (27,
66) eines Schallschutzgehäuses (20, 40) pneumatisch
verbunden Schlauch (18), der an seinem anderen Ende verschlossen ist, wobei
die Länge des Schlauchs (18) etwa 1/4 der Wellenlänge eines vom
Verdichter (101) erzeugten tonalen Schalls beträgt.
Förderverfahren gemäß einem der Ansprüche 20 bis
35, gekennzeichnet durch Schallauslöschung durch einen mit der Ausblasöffnung
(24, 69, 70) eines Schallschutzgehäuses (20,
40) pneumatisch verbundenen Schlauch (13), der an seinem anderen
Ende verschlossen ist, wobei die Länge des Schlauches (13) etwa 1/4
der Wellenlänge einer akustischen Resonanzfrequenz eines mit der Ausblasöffnung
(24, 69, 70) verbindbaren Luftbefeuchters beträgt.
Förderverfahren für Gas mit:
Fördern des Gases durch den Verdichter (101) von einem Einlass des
Verdichters (101) zu einem Auslass des Verdichters (101);
gekennzeichnet durch:
Schallauslöschung durch einen mit der Ausblasöffnung (24,
69, 70) eines Schallschutzgehäuses (20,
40) pneumatisch verbundenen Schlauch (13), der an seinem anderen
Ende verschlossen ist, wobei die Länge des Schlauches (13) etwa 1/4
der Wellenlänge einer akustischen Resonanzfrequenz eines mit der Ausblasöffnung
(24, 69, 70) verbindbaren Luftbefeuchters beträgt.
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