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Dokumentenidentifikation DE102006025641A1 29.11.2007
Titel Kontrollstreifen für Autoschlüssel mit elektronischer Fahrzeugverriegelung
Anmelder Malms, Jens, 10777 Berlin, DE
Erfinder Malms, Jens, 10777 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 24.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006025641
Offenlegungstag 29.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse E05B 19/22(2006.01)A, F, I, 20060524, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E05B 65/36(2006.01)A, L, I, 20060524, B, H, DE   
Zusammenfassung Kontrollstreifen für Autoschlüssel mit elektronischer Fahrzeugverriegelung, der es dem Fahrer ermöglicht, anhand des Schlüssels zu kontrollieren, ob die Türen des Fahrzeuges in einem ver- oder entriegelten Zustand sind. Dadurch gekennzeichnet, dass der Kontrollstreifen über die Funktionstasten geklebt wird. Dadurch gekennzeichnet, dass er sich in seiner Form oberhalb der zuletzt betätigten Funktionstaste verändert.

Beschreibung[de]

Problem: Moderne Autos lassen sich im allgemeinen per Knopfdruck am Autoschlüssel ver- und entriegeln. Diese Schlüssel weisen meist jeweils eine Funktionstaste zum Entriegeln und danebenliegend eine Funktionstaste zum Verriegeln des Fahrzeuges auf. Ist sich der Fahrer aber nicht sicher, ob er vergessen hat, das Fahrzeug abzuschließen, wäre es sehr praktisch, wenn er anhand seines Schlüssels feststellen könnte, welcher Knopf zuletzt betätigt wurde. Ein Kontrollgang zum Fahrzeug würde damit entfallen. Seitens der Fahrzeughersteller könnte leicht Abhilfe geschaffen werden, indem sie die Schlüssel mit einer elektronischen Gedächtnisfunktion ausstattet. Beispielsweise könnte durch einen Druck auf eine dritte Funktionstaste eine Leuchtdiode an der zuletzt betätigten Funktionstaste aufleuchten. Eine elektronische Nachrüstung bereits bestehender Schlüssel, dürfte aber vom Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Deshalb ist es Ziel der Erfindung, ein Zubehörteil zu beschreiben, dass sich möglichst einfach und preiswert an bestehende Schlüssel anbringen lasst.

Beschreibung: Ein Streifen aus Gummi oder Plastik wird über die Knöpfe zur Ver- und Entriegelung geklebt. Der Streifen weist zwei Holräume auf, die sich direkt über den Funktionstasten befinden. Die Holräume sind über einen schmalen Kanal miteinander verbunden. Es befindet sich nur so viel Luft oder eine Flüssigkeit in den Holräumen, wie nötig ist, um eine der beiden Kammern auszufüllen. Durch betätigen einer der Funktionstasten, wird der Inhalt der darunter liegenden Kammer in die jeweils andere Kammer verdrängt. Der Kanal ist an mindestens einer Stelle entsprechend so verengt, dass sich ein Wiederstand bildet.

Durch diese Verengung wird verhindert, dass die Luft oder Flüssigkeit ohne einen entsprechend zu berechnenden Druck auf eine der Funktionstasten wieder in die jeweils andere Kammer zurückströmt (1). Der Kontrollstreifen ist somit über der zuletzt betätigten Funktionstaste in seiner Form etwas dünner, während er sich über der anderen Funktionstaste ein wenig nach außen wölbt. Dadurch ist immer nachvollziehbar, welche Taste zuletzt betätigt wurde (2). Zur optischen Unterstützung des Effekts können auch durchsichtige Materialien und eine gefärbte Flüssigkeit verwendet werden. Damit der Streifen entsprechend gut auf dem Schlüssel haftet, und aus designerischen Gründen empfiehlt es sich, von den handelsüblichen Schlüsseln einen Formabdruck zu machen, und den Streifen in seiner Form und Farbgebung an die jeweiligen Begebenheiten anzupassen. Außerdem werden die Symbole für Ver- und Entrieglung, die sich auf dem Schlüssel befinden, von dem Streifen verdeckt. Deshalb sollten diese Symbole auf die Oberseite des Streifens gedruckt werden.


Anspruch[de]
Kontrollstreifen für Autoschlüssel mit elektronischer Fahrzeugverriegelung, durch Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass er über die Funktionstasten zum Ver- und Entriegeln geklebt wird. Durch Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass er zwei Holräume aufweist, die durch einen Kanal derart miteinander verbunden sind, dass in den Holräumen befindliche Luft oder Flüssigkeit durch die Betätigung einer der Funktionstasten in den jeweils anderen Holraum verdrängt wird und der Kontrollstreifen dadurch in seiner Form oberhalb der zuletzt betätigten Funktionstaste dünner wird, während er sich oberhalb des jeweils anderen Holraums nach außen wölbt. Durch Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Holräumen befindliche Verbindungskanal einen entsprechend hohen Wiederstand bildet, der verhindert, dass die Luft oder Flüssigkeit unbeabsichtigt in den anderen Holraum zurückströmt.






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