Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß Oberbegriff
des Hauptanspruches konzipierten Anordnung zur Steuerung von Jalousien aus.
Derartige Anordnungen zur Steuerung von Jalousien sind in der Regel
dazu vorgesehen, bedarfsgerecht die Steuerung von in Gebäuden installierten
Jalousien vorzunehmen. Jalousien weisen in der Regel mehrere Lamellen auf, die sowohl
hinsichtlich ihrer Höhen- bzw. Weitenposition, als auch hinsichtlich ihrer
Winkelposition verstellbar sind. Durch die Verstellung der Höhen- bzw. Weitenposition
und der Winkelposition der Lamellen lässt sich auf komfortable Art und Weise
der Verdunkelungsgrad von Räumen bedarfsgerecht einstellen.
Durch die DE 296 23 711 U1
ist eine gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechende Anordnung
zur Steuerung von Jalousien bekannt geworden. Bei dieser Anordnung zur Steuerung
von Jalousien ist auch ein manuell zu betätigendes Bediengerät (Jalousieschalter)
vorgesehen. Die zu realisierenden Verstellmöglichkeiten sind bei einer solchen
Anordnung in der Praxis jedoch nicht immer zufriedenstellend. Dies ist der Fall,
weil lediglich eine Verstellungen der Lamellen ermöglicht wird, bei der die
Lamellen je nachdem ob die Auf- oder Abrichtung angesteuert wird, zunächst
in die Offen- oder Geschlossenposition verdreht werden, bevor sich die gesamte Jalousie
in Bewegung setzt (Höhen- bzw. Weitenverstellung). Damit sind lediglich zwei
starr miteinander verkoppelte Verstellmöglichkeiten vorhanden. Oftmals erwartet
der Benutzer heutzutage jedoch sowohl eine intuitive und einfache Bedienung von
Jalousien, als auch hinsichtlich der anfahrbaren Positionen vielfältige, flexibel
auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Möglichkeiten.
Ausgehend von einer derart ausgebildeten Anordnung zur Steuerung von
Jalousien liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung
zur Steuerung von Jalousien zu schaffen, bei der die Jalousien sowohl hinsichtlich
ihrer Position flexibel und den persönlichen Bedürfnissen gerecht werdend
vielfältig verstellbar sind, als auch eine intuitive und einfache Bedienung
der Jalousien mittels nur eines Bedienorgans ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Hauptanspruch
angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einer solchen Ausbildung ist besonders vorteilhaft, dass sowohl
voreingestellte Lamellenpositionen, als auch individuell einzustellenden Lamellenpositionen
mit ein und demselben Bedienorgan einfach auf intuitive Art und Weise einstellbar
sind. Bei einer solchen Anordnung ist es außerdem auf besonders einfache Art
und Weise möglich, sowohl voreingestellte Winkelpositionen, als auch eine voreingestellte
Höhen- bzw. Weitenpositionen für die Lamellen abzuspeichern und diese
bei Bedarf für die Jalousie automatisch anfahren zu lassen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand dreier Ausführungsbeispiele
sei die Erfindung im Prinzip näher erläutert. Dabei zeigt:
1: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, in der Draufsicht;
2: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß erstem Ausführungsbeispiel, im Vollschnitt in der Seitenansicht;
3: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, in der Draufsicht;
4: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß zweitem Ausführungsbeispiel, im Vollschnitt in der Seitenansicht;
5: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, in der Draufsicht;
6: prinziphaft ein Bediengerät einer solchen Anordnung
gemäß drittem Ausführungsbeispiel, im Vollschnitt in der Seitenansicht;
7: prinziphaft die Jalousie einer solchen Anordnung,
wobei deren Lamellen für eine Höhenverstellung vorgesehen sind;
8: prinziphaft die Jalousie einer solchen Anordnung,
wobei deren Lamellen für eine Weitenverstellung vorgesehen sind;
9: prinziphaft die Lamellen einer solchen Anordnung
von oben gesehen, wobei drei verschiedene Winkelpositionen für die Lamellen
dargestellt sind.
Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht eine solche Anordnung zur
Steuerung von Jalousien im Wesentlichen aus Mitteln zur Erkennung der Lamellenposition
und zumindest mit einem manuell zu betätigenden Bediengerät
1. Dem Bedienorgan 2 des Bediengerätes 1 ist eine
Umschalteinrichtung 3 zugeordnet. Das Bedienorgan 2 des Bediengerätes
1 weist eine erste Bedienmöglichkeit für eine erste Bedienebene
auf und das Bedienorgan 2 des Bediengerätes 1 weist eine
zweite Bedienmöglichkeit auf. Die zweite Bedienmöglichkeit ist zur Aktivierung
der Umschalteinrichtung 3 vorgesehen, durch deren Aktivierung
eine Umschaltung des Bediengerätes 1 von der ersten Bedienebene auf
eine zweite Bedienebene und von der zweiten bedienebene zurück auf die erste
Bedienebene erfolgt. Über einen Elektromotor N, dem auch die Mittel zur Erkennung
der Lamellenpositionen für die Lamellen 4 der Jalousie zugeordnet
sind, werden diese auf komfortable Art und Weise motorisch verstellt.
Wie insbesondere aus 1 und
2 hervorgeht, weist das Bediengerät
1 gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels ein Bedienorgan
2 auf, welches zwei Bedienmöglichkeiten aufweist. Die erste Bedienmöglichkeit
des Bedienorgans 2 erfolgt durch eine parallel zur Bedienoberfläche
des Bediengerätes 1 auszuführende Drehbewegung und die zweite
Bedienmöglichkeit des Bediengerätes 1 erfolgt durch eine senkrecht
zur Bedienoberfläche des Bediengerätes 1 auszuführende Drückbewegung.
Das Bedienorgan 2 ist als sogenannter Dreh-Drückknauf ausgeführt.
Zur Ansteuerung der Lamellen 4 der zugehörigen Jalousie ist dem Bedienorgan
2 ein Drehpotentiometer 5 zugeordnet, welches mit Endanschlägen
versehen ist. Außerdem ist dem Bedienorgan 2 ein Drucktaster
6 zugeordnet, um die Umschalteinrichtung 3 ansteuern zu können.
Die Verstellung der Lamellen 4 hinsichtlich ihrer Höhen- oder Weitenposition
wird im Rahmen der ersten Bedienmöglichkeit in der ersten Bedienebene durch
einfache Drehung des Bedienorgans 2 und des damit verbundenen Drehpotentiometers
5 vorgenommen. Zwei Endanschläge begrenzen dabei den möglichen
Verstellweg des Bedienorgans 2 bzw. des Drehpotentiometers 5.
Die gewünschte Zielposition der Lamellen 4 wird dabei vorgewählt,
indem das Bedienorgan 2 entsprechend verdreht wird. Das bedeutet, wie insbesondere
aus 7 hervorgeht, dass z. B. wenn die Lamellen
4 50% ihrer Verstellhöhe erreichen sollen, dass das Bedienorgan
2 und damit das Drehpotentiometer 5 in seine Mittenstellung gebracht
wird. In einer, einen Speicher aufweisenden Positionsvorgabeeinrichtung
7 wird die einzustellende Zielposition abgelegt. Die Anzeige der Lamellenpositionen
wird unmittelbar über einen auf dem Bedienorgan 2 angebrachten Zeiger
8 und ein den Bedienorgan 2 zugeordnetes Anzeigefeld
9 kenntlich gemacht. Das Anzeigefeld 9 ist, wie insbesondere aus
1 hervorgeht, als eine das Bedienorgan 2 umgebende
Anzeigeskala ausgeführt. Selbstverständlich kann dem Bedienorgan
2 alternativ auch ein Anzeigefeld zugeordnet sein, welche mehrere LEDs
aufweist oder als LCD Anzeige ausgeführt ist.
Unmittelbar nachdem der Benutzer für die Lamellen 4
in der ersten Bedienebene über die erste Bedienmöglichkeit die Zielposition
für die Höhen- oder Weitenpositionen vorgewählt hat, kann dieser
auch die Winkelpositionen der Lamellen 4 über ein und dasselbe Bedienorgan
2 vorwählen, und zwar ohne dass dieser das Ende der Fahrt der Lamellen
4 hinsichtlich der Höhen- oder Weitenverstellung abwarten muss. Dies
geschieht, indem der Benutzer das Bedienorgan 2 einmal niederdrückt
und somit über den Drucktaster 6 die Umschalteinrichtung
3 betätigt. Durch die Umschalteinrichtung 3 wird das Bediengerät
1 von seiner ersten Bedienebene auf seine zweite Bedienebene umgeschaltet,
d. h. dass durch eine Verdrehung des Bedienorgans 2 jetzt die Lamellen
4 hinsichtlich ihrer Winkelposition voreingestellt werden können.
Für eine dreiviertel Verdrehung des Bedienorgans 2 nach Rechts bedeutet
dies z. B., dass die Lamellen nach Erreichen der Zielposition für Höhe
oder Weite automatisch um 75% nach innen gekippt werden, wie insbesondere aus
9 hervorgeht. Um auch in der zweiten Bedienebene eine
intuitive Bedienung zu ermöglichen, ist dem Bedienorgan 2 des Bediengerätes
1 eine Aufspreizeinrichtung 10 in Art eines elektronischen Untersetzungsgetriebes
zugeordnet, so dass bei identischen Verstellwegen des Bedienorgans 2 unterschiedliche
Verstellgeschwindigkeiten für die Lamellen 4 der Jalousie in der ersten
Bedienebene und in der zweiten Bedienebene realisiert sind. Konkret bedeutet dies,
dass in der ersten Bedienebene eine höhere und in der zweiten Bedienebene eine
langsamere Verstellgeschwindigkeit realisiert ist. Automatisch wird bei einer Nichtbetätigung
von mehr als 10 Sekunden das Bediengerät 1 von seiner zweiten Bedienebene
wieder zurück auf seine erste Bedienebene gestellt.
Wie insbesondere aus 3 und
4 hervorgeht, weist das Bediengerät
1 gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels ein Bedienorgan
2 auf, welches zwei Bedienmöglichkeiten aufweist. Die erste Bedienmöglichkeit
des Bedienorgans 2 erfolgt durch eine parallel zur Bedienoberfläche
des Bediengerätes 1 auszuführende Drehbewegung und die zweite
Bedienmöglichkeit des Bediengerätes 1 erfolgt durch eine senkrecht
zur Bedienoberfläche des Bediengerätes 1 auszuführende Drückbewegung.
Das Bedienorgan 2 ist als sogenannter Dreh-Drückknauf ausgeführt.
Zur Ansteuerung der Lamellen 4 der zugehörigen Jalousie ist dem Bedienorgan
2 ein inkrementales Drehpotentiometer 11 ohne Endanschläge
zugeordnet. Außerdem ist dem Bedienorgan 2 ein Drucktaster
6 zugeordnet, um die Umschalteinrichtung 3 ansteuern zu können.
Die Verstellung der Lamellen 4hinsichtlich ihrer Höhen- oder Weitenposition
wird im Rahmen der ersten Bedienmöglichkeit in der ersten Bedienebene durch
einfache Drehung des Bedienorgans 2 und des damit verbundenen inkrementalen
Drehpotentiometers 11 vorgenommen. Endanschläge sind nicht vorgesehen,
so dass eine endlose Verstellung des Bedienorgans 2 möglich ist. Die
Anzeige der Lamellenpositionen wird unmittelbar über ein dem Bedienorgan
2 zugeordnetes Anzeigefeld 9 kenntlich gemacht. Das Anzeigefeld
9 weist dazu, wie insbesondere aus 3 hervorgeht,
zwölf das Bedienorgan 2 umgebende LEDs 12 auf. Die gewünschte
Zielposition der Lamellen 4 wird dadurch vorgewählt, indem das Bedienorgan
2 entsprechend verdreht wird. Das bedeutet, wie insbesondere aus
7 hervorgeht, dass z. B. wenn die Lamellen
4 50% ihrer Verstellhöhe erreichen sollen, dass das Bedienorgan
2 und damit das inkrementale Drehpotentiometer 11 so lange verdreht
wird, bis auch die beiden oberen LEDs 12 des Anzeigefeldes 9 stärker,
z. B. in der Farbe Rot aufleuchten. In einer, einen Speicher aufweisenden Positionsvorgabeeinrichtung
7 wird die einzustellende Zielposition abgelegt.
Unmittelbar nachdem der Benutzer für die Lamellen 4
in der ersten Bedienebene über die erste Bedienmöglichkeit die Zielposition
für die Höhen- oder Weitenpositionen vorgewählt hat, kann dieser
auch die Winkelpositionen der Lamellen 4 über ein und dasselbe Bedienorgan
2 vorwählen, und zwar ohne dass dieser das Ende der Fahrt der Lamellen
4 hinsichtlich der Höhen- oder Weitenverstellung abwarten muss. Dies
geschieht, indem der Benutzer das Bedienorgan 2 einmal niederdrückt
und somit über den Drucktaster 6 die Umschalteinrichtung
3 betätigt. Durch die Umschalteinrichtung 3 wird das Bediengerät
1 von seiner ersten Bedienebene auf seine zweite Bedienebene umgeschaltet,
d. h. dass durch eine Verdrehung des Bedienorgans 2 jetzt die Lamellen
4 hinsichtlich ihrer Winkelposition voreingestellt werden können.
Die Umschaltung der Bedienebene kann durch einen Wechsel der Farbe der LEDs
12 z.B. von Rot auf Grün angezeigt werden. Für eine Verdrehung
des Bedienorgans 2 solange bis die drittletzte der zwölf LEDs
12 des Anzeigefelds 9 stärker aufleuchtet bedeutet dies z.
B., dass die Lamellen 4 nach Erreichen der Zielposition für Höhe
oder Weite automatisch um 75% nach innen gekippt werden, wie insbesondere aus
9 hervorgeht. Um auch in der zweiten Bedienebene eine
intuitive Bedienung zu ermöglichen, ist dem Bedienorgan 2 des Bediengerätes
1 eine Aufspreizeinrichtung 10 in Art eines elektronischen Untersetzungsgetriebes
zugeordnet, so dass bei identischen Verstellwegen des Bedienorgans 2 unterschiedliche
Verstellgeschwindigkeiten für die Lamellen 4 der Jalousie in der ersten
Bedienebene und in der zweiten Bedienebene realisiert sind. Konkret bedeutet dies,
dass in der ersten Bedienebene eine höhere und in der zweiten Bedienebene eine
langsamere Verstellgeschwindigkeit realisiert ist. Automatisch wird bei einer Nichtbetätigung
von mehr als 10 Sekunden das Bediengerät 1 von seiner zweiten Bedienebene
wieder zurück auf seine erste Bedienebene gestellt. Damit der Benutzer deutlich
unterscheiden kann, in welcher Bedienebene sich das Bediengerät 1
befindet, leuchten die zwölf LEDs 12 in der ersten Bedienebene grün
und in der zweiten Bedienebene rot. Ausgehend von einer schwachen Hintergrundbeleuchtung
(für die erste Bedienebene in grün und für die zweite Bedienebene
in rot) leuchten die zwölf LEDs 12 je nach eingestellter Lamellenposition
in entsprechender Anzahl in grün bzw. rot stark auf. Somit ist sichergestellt,
dass auch die eingestellte Lamellenposition für den Benutzer deutlich sichtbar
angezeigt wird.
Wie insbesondere aus 5 und
6 hervorgeht, weist das Bediengerät
1 gemäß eines dritten Ausführungsbeispiels ein Bedienorgan
2 auf, welches zwei Bedienmöglichkeiten aufweist. Die erste Bedienmöglichkeit
des Bedienorgans 2 erfolgt durch eine parallel zur Bedienoberfläche
des Bediengerätes 1 auszuführende Drehbewegung und die zweite
Bedienmöglichkeit des Bediengerätes 1 erfolgt durch eine senkrecht
zur Bedienoberfläche des Bediengerätes 1 auszuführende Drückbewegung.
Das Bedienorgan 2 besteht aus einer sogenannten Fingerführungsrinne
und einer mittig angeordneten Vertiefung. Zur Ansteuerung der Lamellen
4 der zugehörigen Jalousie ist dem Bedienorgan 2 eine kapazitive
Sensoranordnung 13, welche auch die Drucktasterfunktion mit umfasst zugeordnet.
Die Drucktasterfunktion ist der mittig angeordneten Vertiefung des Bedienorgans
2 zugeordnet, um die Umschalteinrichtung 3 ansteuern zu können.
Die Verstellung der Lamellen 4 hinsichtlich ihrer Höhen- oder Weitenposition
wird im Rahmen der ersten Bedienmöglichkeit in der ersten Bedienebene durch
einfaches kreisförmiges Überstreichen der Fingerführungsrinne des
Bedienorgans 2 und der damit verbundenen Beeinflussung der kapazitiven
Sensoranordnung 13 vorgenommen. Endanschläge sind nicht vorgesehen,
so dass eine endlose Verstellung möglich ist. Die Anzeige der Lamellenpositionen
wird unmittelbar über ein dem Bedienorgan 2zugeordnetes Anzeigefeld
9 kenntlich gemacht. Das Anzeigefeld 9 weist dazu, wie insbesondere
aus 5 hervorgeht, zwölf das Bedienorgan
2 umgebende LEDs 12 auf. Die gewünschte Zielposition der
Lamellen 4 wird dadurch vorgewählt, indem die Fingerführungsrinne
des Bedienorgans 2 entsprechend mit dem Finger kreisförmig überstrichen
wird. Das bedeutet, wie insbesondere aus 8 hervorgeht,
dass z. B. wenn die Lamellen 4 50% ihrer Verstellweite erreichen sollen,
dass die Fingerführungsrinne des Bedienorgans 2 und damit die kapazitive
Sensoranordnung 13 so lange überstrichen wird, bis auch die obere
LED 12 des Anzeigefeldes 9 stärker aufleuchtet. In einer,
einen Speicher aufweisenden Positionsvorgabeeinrichtung 7 wird die einzustellende
Zielposition abgelegt.
Unmittelbar nachdem der Benutzer für die Lamellen 4
in der ersten Bedienebene über die erste Bedienmöglichkeit die Zielposition
für die Höhen- oder Weitenpositionen vorgewählt hat, kann dieser
auch die Winkelpositionen der Lamellen 4 über ein und dasselbe Bedienorgan
2 vorwählen, und zwar ohne dass dieser das Ende der Fahrt der Lamellen
4 hinsichtlich der Höhen- oder Weitenverstellung abwarten muss. Dies
geschieht, indem der Benutzer das einmal die Vertiefung des Bedienorgans
2 berührt und somit über die Sensoranordnung 13 die Umschalteinrichtung
3 betätigt wird. Durch die Umschalteinrichtung 3 wird das
Bediengerät 1 von seiner ersten Bedienebene auf seine zweite Bedienebene
umgeschaltet, d. h. dass durch kreisförmiges Überstreichen der Fingerführungsrinne
des Bedienorgans 2 jetzt die Lamellen 4 hinsichtlich ihrer Winkelposition
voreingestellt werden können. Für ein Überstreichen der Fingerführungsrinne
des Bedienorgans 2 solange bis die dritte der zwölf LEDs
12 des Anzeigefelds 9 stärker aufleuchtet bedeutet dies z.
B., dass die Lamellen 4 nach Erreichen der Zielposition für Höhe
oder Weite automatisch um 75% nach außen gekippt werden, wie insbesondere aus
9 hervorgeht. Um auch in der zweiten Bedienebene eine
intuitive Bedienung zu ermöglichen, ist dem Bedienorgan 2 des Bediengerätes
1 eine Aufspreizeinrichtung 10 in Art eines elektronischen Untersetzungsgetriebes
zugeordnet, so dass bei identischer Überstreichung der Fingerführungsrinne
des Bedienorgans 2 unterschiedliche Verstellgeschwindigkeiten für
die Lamellen 4 der Jalousie in der ersten Bedienebene und in der zweiten
Bedienebene realisiert sind. Konkret bedeutet dies, dass in der ersten Bedienebene
eine höhere und in der zweiten Bedienebene eine langsamere Verstellgeschwindigkeit
realisiert ist.
Automatisch wird bei einer Nichtbetätigung von mehr als 10 Sekunden
das Bediengerät 1 von seiner zweiten Bedienebene wieder zurück
auf seine erste Bedienebene gestellt. Damit der Benutzer deutlich unterscheiden
kann, in welcher Bedienebene sich das Bediengerät 1 befindet, leuchten
die zwölf LEDs 12 in der ersten Bedienebene grün und in der zweiten
Bedienebene rot. Ausgehend von einer schwachen Hintergrundbeleuchtung (für
die erste Bedienebene in grün und für die zweite Bedienebene in rot) leuchten
die zwölf LEDs 12 je nach eingestellter Lamellenposition in entsprechender
Anzahl in grün bzw. rot stark auf. Somit ist sichergestellt, dass auch die
eingestellte Lamellenposition für den Benutzer deutlich sichtbar angezeigt
wird.
Selbstverständlich kann eine solche Ausführung des Bedienorgans
auch mittels eines Touch-LCD nachgebildet werden, wobei dann durch die Berührung
des Touch-LCD die entsprechenden Funktionen ausgelöst werden, und wobei die
Anzeige durch Segmente Touch-LCD realisiert wird.