| Dokumentenidentifikation |
DE102007024064A1 29.11.2007 |
| Titel |
Strombegrenzungs-System, Schaltung und Verfahren zur Strombegrenzung |
| Anmelder |
MediaTek Singapore Pte Ltd., Singapore, SG |
| Erfinder |
Ong, Beng Hwee, Singapore, SG; Lien, Wee Liang, Singapore, SG; Wu, Min Jie, Singapore, SG; Kuo, Chang-Fu, Hsinchu, TW |
| Vertreter |
Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt |
| DE-Anmeldedatum |
22.05.2007 |
| DE-Aktenzeichen |
102007024064 |
| Offenlegungstag |
29.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
29.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H02H 9/02(2006.01)A, F, I, 20070522, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
G05F 3/26(2006.01)A, L, I, 20070522, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Vorgeschlagen wird ein System, das zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last geeignet ist und ein Verfahren dafür. Das System umfasst einen Stromsensor (10), eine Ermittlungs-Schaltung (12) und eine Stromspiegel-Schaltung (142). Der Stromsensor, der mit der Last (18) verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige, die den Strom anzeigt. Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal (Ssc), wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromspiegel-Schaltung, die mit der Spannungsquelle (16), dem Stromsensor (10) und der Ermittlungs-Schaltung (12) verbunden ist, umfasst einen Stromspiegel (142) und einen Durchlasspfad bzw. Bypass-Weg (140), der einen gespiegelten Strom von dem Stromspiegel zur Last (18) liefert, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und der den Strom von der Spannungsquelle (16) durch den Bypass-Weg (140) an die Last (18), im Falle des Fehlens des Kurzschlusssignals (Ssc), durchleitet.
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| Beschreibung[de] |
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft elektronische Schaltungen bzw. Schaltkreise
und insbesondere einen Strombegrenzer sowie ein Verfahren dafür.
Beschreibung des Standes der Technik
Strombegrenzer, welche an eine Last einer elektrischen Schaltung angeschlossen
sind, begrenzen den Strom dafür unter abnormen Bedingungen, wie zum Beispiel
Kurzschluss, um die elektrische Schaltung vor Schaden durch überhöhten
Strom dadurch zu bewahren.
Das Patent US 6,804,102 B2
offenbart einen herkömmlichen Spannungsregler, der den Strom zur Versorgung
einer Last durch Vergleich einer Eingangsspannung der Last mit einer Schwellwertspannung
auf einen ersten Schwellwertstrom begrenzt. Die 8 zeigt
für den herkömmlichen Spannungsregler und einen erwünschten Strombegrenzer
die Beziehung der Ausgangsspannung VOUT in Abhängigkeit von der
Versorgungsspannung VSC. Die Kurve 80 stellt die Beziehung Versorgungsspannung-zu-Ausgangsspannung
des Spannungsreglers dar, wobei der Wertebereich der Ausgangsspannung VOUT
durch die Schwellwertspannung begrenzt wird. Eine Kurve 82 zeigt den erwünschten
Strombegrenzer bzw. -begrenzung mit ansteigender Ausgangsspannung VOUT
an, während die Versorgungsspannung VSC ansteigt. Es besteht ein
Bedarf für einen Strombegrenzer und ein Verfahren, um Strombegrenzungs-Eigenschaften
ohne Beschränkung der Eingangsspannung bereit zu stellen.
KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Eine detaillierte Beschreibung wird in den folgenden Ausführungsbeispielen
mit Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben.
Gemäß der Erfindung umfasst ein System, das geeignet ist,
einen Strom durch eine last zu begrenzen, einen Stromsensor, eine Ermittlungs- bzw.
Entscheidungs-Schaltung und eine Stromversorgungs-Schaltung. Der Stromsensor, welcher
mit der Last verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige des Stroms bzw. einen Stromindikator.
Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal,
wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromversorgungs-Schaltung,
welche mit einer Stromversorgung, dem Stromsensor und der Ermittlungs-Schaltung
verbunden ist, umfasst einen Strombegrenzungspfad und einen Stromdurchlasspfad,
der bei Empfang des Kurzschlusssignals einen begrenzten Strom durch den Stromspiegel
an die Last liefert, und der den Strom von der Versorgungsspannung durch den Durchlasspfad
an die Last, im Falle eines Ausbleibens des Kurzschlusssignals, durchlässt.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst
ein integrierter Schaltkreis eine Ermittlungs-Schaltung und eine Stromversorgungs-Schaltung.
Die Ermittlungs-Schaltung empfängt einen Stromanzeiger bzw. Stromindikator,
der den durch eine Last fließenden Strom anzeigt, um ein Kurzschlusssignal
zu erzeugen, wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die
Stromversorgungs-Schaltung, die mit einer Spannungsquelle und der Ermittlungs-Schaltung
verbunden ist, umfasst einen Strombegrenzungspfad und einen Stromdurchlasspfad,
der einen gespiegelten Strom von der Spannungsversorgung an die Last, aufgrund des
Empfangs des Kurzschlusssignals, liefert, und der den Strom von der Versorgungsspannung
durch den Durchlasspfad an die Last, im Falle der Abwesenheit des Kurzschlusssignals,
durchlässt.
Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
umfasst ein Verfahren zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last die Schritte:
Bereitstellen einer Stromanzeige, die den Strom anzeigt, Erzeugen eines Kurzschlusssignals,
wenn der Strom einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt, Ausliefern bzw.
Bereitstellen eines begrenzten Stroms durch einen Stromspiegel in einer Stromversorgungs-Schaltung
an die Last aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und Durchlassen des Stroms
von der Spannungsversorgung durch einen Durchlasspfad in der Stromversorgungs-Schaltung
an die Last bei Abwesenheit des Kurzschlusssignals.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die Erfindung kann umfassender durch Lesen der nachfolgenden detaillierten
Beschreibung und Beispiele mit Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren verstanden
werden, wobei:
1 ein Blockschaltbild eines beispielhaften Strombegrenzers
gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.
2 ein schematisches Schaltbild einer Ausgestaltung
des Strombegrenzers nach 1 darstellt.
3 ein schematisches Schaltbild einer Ermittlungs-Schaltung
nach 1 darstellt.
4 ein schematisches Schaltbild einer anderen Ausführung
des Strombegrenzers nach 1 darstellt.
5 ein vereinfachtes Schaltbild des Strombegrenzers
nach 4 unter normalen Betriebsbedingungen darstellt.
6 ein vereinfachtes Schaltbild des Strombegrenzers
nach 4 während des Kurzschlusses darstellt.
7 ein Zeitdiagramm des Kurzschlusssignals SSC
und Stroms Iload innerhalb des Strombegrenzers nach 1
darstellt.
8 ein Verhältnis von Ausgangsspannung VOUT
in Bezug auf die Versorgungsspannung VSC für den herkömmlichen
Spannungsregler und einem gewünschten Strombegrenzer darstellt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die folgende Beschreibung stellt die am besten anzusehende Weise zur
Ausführung der Erfindung dar. Die Beschreibung dient dem Zweck der Veranschaulichung
des allgemeinen Prinzips der Erfindung und sollte nicht in einem beschränkenden
Sinn verstanden werden. Der Schutzumfang der Erfindung wird am Besten durch Bezugnahme
auf die beiliegenden Ansprüche bestimmt.
Die 1 ist ein Blockschaltbild eines beispielhaften
Strombegrenzers gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Strombegrenzer enthält
einen Stromsensor 10, eine Ermittlungs-Schaltung 12 bzw. Entscheidungs-Schaltung,
eine Stromversorgungs-Schaltung 14, eine Spannungs-Versorgungsquelle
16 und eine Last 18. Der Stromsensor 10 ist mit der Last
18, der Stromversorgungs-Schaltung 14 und der Ermittlungs-Schaltung
12 verbunden. Weiterhin ist die Ermittlungs-Schaltung 12 mit der
Stromversorgungs-Schaltung 14 und der Spannungsversorgung 16 verbunden.
In einem Ausführungsbeispiel sind die Stromversorgungs-Schaltung
14 und die Ermittlungs-Schaltung 12 in einem integrierten Schaltkreis
(IC) untergebracht und der Stromsensor 10, die Spannungsquelle
16 und die Last 18 sind außerhalb des IC angeordnet. In einem
anderen Beispiel befinden sich die Stromversorgungs-Schaltung 14, die Ermittlungs-Schaltung
12 und der Stromsensor in einem IC und die Spannungsversorgung
16 und die Last 18 befinden sich außerhalb des IC. Die Last
18 ist in Reihe bzw. Serie mit dem Spannungssensor 10 geschaltet
und kann widerstandsförmige bzw. ohmsche, kapazitive oder induktive elektronische
Elemente bzw. Komponenten aufweisen, oder jede andere Kombination, die einen Strom
Iload aus der Spannungsquelle 16 unter normalen Betriebsbedingungen
bezieht. Während ein Kurzschluss auftritt, begrenzt die Stromversorgungs-Schaltung
14 den Strom Iload in der Last 18 unterhalb eines vorbestimmten
Schwellwertstroms Ilim, um das IC und die Last 18 davor zu schützen,
durch Kurzschlussstrom beschädigt zu werden. Der Stromsensor 10 erzeugt
ein Stromanzeigesignal SI, welches den Strom Iload anzeigt.
In einer Ausführungsform ist der Stromsensor 10 ein Widerstand und
das Stromanzeigesignal SI bzw. Stromindikatorsignal berücksichtigt
Spannungen über beide Enden davon bzw. den Spannungsabfall davon.
Die Ermittlungs-Schaltung 12 bzw. Entscheidungs-Schaltung
empfängt das Stromanzeigesignal SI von dem Stromsensor
10 und erzeugt ein Kurzschlusssignal SSC oder ein inverses bzw.
invertiertes Kurzschlusssignal SNSC. Wenn der Strom Iload
den vorgegebenen Schwellwertstrom Ilim übersteigt, erzeugt die Ermittlungs-Schaltung
12 das Kurzschlusssignal SSC. Wenn der Strom Iload
sich innerhalb des vorbestimmten Schwellwertstroms Ilim befindet, erzeugt
die Ermittlungs-Schaltung 12 das inverse Kurzschlusssignal SNSC.
Auf Erkennung des Stroms Iload, welcher den vorbestimmten Schwellwertstrom
Ilim übersteigt, bestimmt die Ermittlungs-Schaltung 12,
dass der Strom Iload zu hoch ist und eine Kurzschlussbedingung vorhanden
bzw. gegeben sein könnte, und erzeugt entsprechend das Kurzschlusssignal SSC,
welches die Kurzschlussbedingung anzeigt.
Die Stromversorgungs-Schaltung 14 enthält einen Stromdurchlasspfad
140, der mit der Stromversorgungsquelle 16 verbunden ist und enthält
einen Strombegrenzungspfad 142. Die Stromversorgungs-Schaltung
14 wählt einen Strompfad zwischen dem Durchlasspfad 140 und
dem Strombegrenzungspfad 142 aus, um auf der Grundlage des Kurzschlusssignals
SSC den Strom Iload bereit zu stellen. Unter normalen Bedingungen
wählt die Stromversorgungs-Schaltung 14 den Durchlasspfad
140 aus und lässt in Abwesenheit des Kurzschlusssignals SSC
den Strom Iload von der Versorgungsquelle 16 zur Last
18 durchfließen. Unter Kurzschlussbedingungen wählt die Stromversorgungs-Schaltung
14 den Strombegrenzungspfad 142 aus und liefert bei Empfang des
Kurzschlusssignals SSC einen begrenzten Strom Idl des Stroms
Iload an die Last 18 aus. Der Strombegrenzungspfad
142 kann einen Stromspiegel darstellen.
2 ist ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform
des Strombegrenzers nach 1. Der Strombegrenzer
2 enthält einen Stromsensor 20, eine Ermittlungs-Schaltung
12, einen Stromversorgungs-Schaltung 24, eine Spannungsquelle
26 und eine Last. Der Stromsensor 20 ist mit der Last
28, dem Stromversorgungs-Schaltung 24 und der Ermittlungs-Schaltung
12 verbunden. Die Ermittlungs-Schaltung 12 wiederum ist mit dem
Stromversorgungs-Schaltung 24 und der Spannungsquelle 26 verbunden.
In einer Ausführungsform stellt der Stromsensor 20 einen
Widerstand dar, der Spannungen V1 und V2 an beiden Enden davon
erzeugt. Die Ermittlungs-Schaltung 12 empfängt die Spannungen V1
und V2 und bestimmt darauf basierend, ob ein Strom Iload einen
vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim überschreitet. Falls dies so
ist, erzeugt die Strom-Ermittlungs-Schaltung 12 ein Kurzschlusssignal SSC,
das die Anwesenheit einer Kurzschlussbedingung anzeigt, und, falls dies nicht so
ist, erzeugt die Ermittlungs-Schaltung 12 ein inverses Kurzschlusssignal
SNSC, das anzeigt, dass der Strom Iload sich unter normalen
Betriebsbedingungen befindet.
Die Stromversorgungs-Schaltung 24 enthält eine Stromquelle
Ibias, einen ersten Transistor Q1, einen zweiten Transistor Q2, einen
ersten Schalter SC1 und einen zweiten Schalter NSC1. Die Stromquelle Ibias
ist mit dem ersten Transistor Q1 und dem ersten Schalter SC1 und danach mit dem
zweiten Transistor Q2 und dem zweiten Schalter NSC1 verbunden. Wie in
1 dargestellt ist, kann der Durchlasspfad
140 des Strombegrenzers durch einen zweiten Transistor Q2 und dem zweiten
Schalter NSC1 realisiert werden, und der Strombegrenzungspfad 142 des Strombegrenzers
kann durch die Stromquelle Ibias, den ersten Transistor Q1, dem zweiten
Transistor Q und dem ersten Schalter SC1 realisiert werden.
Wenn der erste Schalter SC1 geöffnet und der zweite Schalter
NSC1 geschlossen ist, wird der zweite Transistor Q2 von dem ersten Transistor Q1
getrennt und wird durch Verbindung eines Gates davon mit Masse voll eingeschaltet,
wodurch der Stromdurchlasspfad 140 gebildet wird. Wenn der erste Schalter
SC1 geschlossen und der zweite Schalter NSC1 geöffnet ist, wird der zweite
Transistor Q2 mit dem ersten Transistor Q1 in der Stromspiegelstruktur verbunden,
wodurch der Strombegrenzungspfad 142 gebildet wird.
Unter einer normalen Bedingung ist der erste Schalter SC1 geöffnet
und der zweite Schalter NSC1 ist in bzw. bei Abwesenheit eines Kurzschlusssignals
SSC geschlossen, und dann ist der zweite Transistor Q2 von dem ersten
Transistor Q1 getrennt und unterbricht die Zwischenverbindung des Stromspiegels
und bildet den Durchlasspfad 140, der den Strom Iload von der
Spannungsquelle 16 zu der Last 18 durchlässt.
Unter abnormen Kurzschlussbedingungen ist der erste Schalter SC1 geschlossen
und der zweite Schalter NSC1 ist durch das Kurzschlusssignal SSC geöffnet,
wobei der zweite Transistor von Masse getrennt ist. Weiter ist die Zwischenverbindung
zwischen den Transistoren Q1 und Q2 vollständig hergestellt, um den Stromspiegel
142 zu bilden und um einen gespiegelten Strom Idl für die
Last 18 zu erzeugen. Während der gespiegelte Strom Idl
nur durch das Breiten-zu-Längen-Verhältnis (Englisch: width to length
ratio, kurz W/L-Verhältnis des Gates) des ersten und zweiten Transistors Q1
und Q2 bestimmt wird, bleibt der gespiegelte Strom Idl unabhängig
von der Last konstant. Deshalb wird der Strom Iload auf den gespiegelten
Strom Idl begrenzt.
Die 3 zeigt eine exemplarische Schaltung
der Ermittlungs-Schaltung 12 nach 1. Die Ermittlungs-Schaltung
12 enthält einen Referenzstrom-Generator 120, einen Reihenwiderstand
RShort, einen Kurzschluss-Komparator 122. Der Referenzstrom-Generator
120 ist mit dem Widerstand RShort und dem Kurzschluss-Komparator
122 verbunden.
Der Referenzstrom-Generator 120 enthält einen Operationsverstärker
OP1, einen Transistor Qr1 Und einen Referenzwiderstand Rref. Der Operationsverstärker
OP1, der Transistor Qr1 und der Referenzwiderstand Rref sind in einer
Schleife miteinander verbunden. Der Operationsverstärker OP1 hat einen nicht
invertierenden Eingang, der mit einer Referenzspannung Rref verbunden
ist, und den anderen invertierenden Eingang, der zwischen dem Referenzwiderstand
Rref und einer Source des Transistors Qr1 verbunden ist, und hat einen
Ausgang, der mit dem Gate des Transistors Qr1 verbunden ist. Iref entspricht
Vref geteilt durch Rref, und weil die Spannung Vref
im Wesentlichen eine Konstante darstellt, erzeugt der Referenzstrom-Generator
120 im Wesentlichen einen konstanten Referenzstrom Iref, ungeachtet
der so genannten PVT-Schwankung bzw. -Abweichung (sog. Process-Voltage-Temperature
Variation).
Aufgrund des konstanten Referenzstroms Iref ist der Reihenwiderstand
RShort in der Lage, eine Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort
abzugeben, die sich relativ zu V1 durch den IrefRShort-Abfall
bzw. Spannungsabfall darstellt. Die Spannung V2 zwischen dem Stromsensor
10 und der Last 18 stellt sich auch relativ zu V1 durch
den IloadRSense-Abfall bzw. Spannungsabfall dar. Der Kurzschluss-Komparator
122 empfängt und vergleicht die Spannung V2 mit der Kurzschlussschwellspannung
VShort, um festzustellen, ob der Strom Iload den vorgegebenen
Schwellwertstrom Ilim übersteigt. Weil beide Spannungen V2 und VShort
mit V1 folgen, das heißt die Spannungsversorgung mit einem IR-Abfall,
wird der Wert des Widerstands RShort so gewählt, dass, wenn der
Strom Iload den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim übersteigt,
die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort
übersteigt. Die Tatsache, dass die Spannung V2, welche die tatsächliche
Versorgung für die Last darstellt, eng der V1 folgt, bringt auch einen Vorteil,
so dass die wahre Lastversorgung nicht auf eine feste Nummer bzw. Anzahl begrenzt
ist. Der Kurzschluss-Komparator 122 kann ein Schmitt-Trigger sein. Wenn
die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort
übersteigt, erzeugt der Kurzschluss-Komparator 122
ein Kurzschlusssignal SSC, das eine Kurzschlussbedingung anzeigt. Wenn
die Spannung V2 als eine zweite Schwellwertspannung unterhalb der Kurzschluss-Schwellwertspannung
Vshort ist, stoppt bzw. unterbricht der Kurzschluss-Komparator
122 das Kurzschlusssignal SSC.
Es ist nützlich einen „Normal-Funktions"-Indikator für
die Last anders als den Kurzschlussschutz vorzusehen bzw. zu erzeugen. In diesem
Falle ist ein einfacher Zusatz zur Schaltung nach 4
in der Lage, dies zu erreichen. Der RShort ist mit einigen wenigen Widerständen
in Reihe ROK1, ROK2, ..., RShort aufgebaut und
Spannungen VOK1, VOK2, ..., VShort werden relativ
zur Versorgung V1 erzeugt. Komparatoren werden eingesetzt, um V2 mit diesen Referenzspannungen
zu vergleichen, um in die Ladestromaufteilungsgrenze anzuzeigen. Während der
Ladestrom sich innerhalb der normalen Bedingung befindet, wird ein „Normal-Funktions"-Indikator
erzeugt.
Die 4 ist ein schematisches Schaltbild
bzw. Diagramm einer anderen Ausführung eines Strombegrenzers bzw. Schaltungsbegrenzers
nach 1. Der Strombegrenzer 4 enthält
einen Stromsensor 10, eine Ermittlungs-Schaltung 42, eine Stromversorgungs-Schaltung
44, eine Spannungs-Versorgungsquelle 16 und eine Last
18. Der Stromsensor 10 ist mit der Last 18, der Stromversorgungs-Schaltung
44 und der Ermittlungs-Schaltung 42 verbunden. Die Ermittlungs-Schaltung
42 ist wiederum mit der Stromversorgungs-Schaltung 44 und der
Spannungsquelle 16 verbunden.
Der Stromsensor 10, die Spannungs-Versorgungsquelle
16 und die Last 18, wie in 4 dargestellt,
sind identisch zu entsprechenden Komponenten in dem Schaltungs- bzw. Strombegrenzer
nach 1. Die Ermittlungs-Schaltung 42 kann
weiterhin ein Ausschaltsignal oder Sperrsignal Sdis erzeugen, um die
Stromversorgungs-Schaltung 44 abzuschalten, und ein Einschaltsignal bzw.
Aktivierungssignal Sen erzeugen, um die Stromversorgungs-Schaltung
44 einzuschalten. Diese beiden Signale können einfach ein gepuffertes
invertiertes und nicht-invertiertes Schaltungs-Freigabesignal sein.
Zusätzlich zu allen Komponenten in der Stromversorgungs-Schaltung
24 nach 2 enthält die Stromversorgungs-Schaltung
44 weiterhin einen ersten Ausschaltschalter SON, einen zweiten
Ausschaltschalter SOFF, dritte und vierte Schalter SC2 und NSC2, dritte
und vierte Transistoren Q3 und Q4 und entsprechende fünfte und sechste Schalter
SC3 und NSC3.
Der Ausschaltschalter SON und der zweite Ausschaltschalter
SOFF stellen eine Ausschaltfunktion bereit, um eine Stromversorgung bzw.
Lieferung an die Last 18 abzuschalten. Wenn die Stromversorgungs-Schaltung
44 ein Ausschaltsignal Sdis von der Ermittlungs-Schaltung
42 empfängt, wird der erste Ausschaltschalter SON geöffnet
und der zweite Ausschaltschalter SOFF wird geschlossen, so dass der zweite
Transistor Q2 vom ersten Transistor Q1 getrennt ist und ein Gate des zweiten Transistors
Q2 mit einer Source davon verbunden wird. Folglich ist der zweite Transistor Q2
von dem ersten Transistor Q1 in dem Stromspiegel 142 getrennt und durch
eine Null Gate-Source-Spannung ausgeschaltet, wodurch eine Ausschaltstrom-Versorgungsfunktionalität
bereit gestellt wird. In der Abwesenheit eines Ausschaltsignals Sdis
und der Anwesenheit des Einschaltsignals Sen, wird der erste Ausschaltschalter
SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter SOFF geöffnet,
so dass die Stromversorgungs-Schaltung 44 als eine Stromversorgungs-Schaltung
24 arbeitet, die für eine Stromlieferung an die Last 18 geeignet
ist.
Die dritten und vierten Schalter SC2 und NSC2 werden durch ein Kurzschlusssignal
SSC und ein inverses Kurzschlusssignal SNSC gesteuert, bzw.
kontrolliert und stellen eine Leistungs- bzw. Stromspareigenschaft für den
ersten Transistor Q1 zur Verfügung. Die dritten und vierten Transistoren Q3
und Q4 bilden einen zusätzlichen Stromspiegel, zusätzlich zu dem Stromspiegel
142, welcher durch die ersten und zweiten Transistoren Q1 und Q2 gebildet
wird. Die fünften und sechsten Schalter SC3 und NSC3 werden auch über
das Kurzschlusssignal SSC und das inverse Kurzschlusssignal SNSC
gesteuert bzw. kontrolliert und stellen eine Stromspareigenschaft für die dritten
und vierten Transistoren Q3 und Q4 zur Verfügung.
Die 5 ist ein vereinfachtes Schaltbild
eines Strombegrenzers 4 nach 4 unter normalen
Betriebsbedingungen. Bezug nehmend auf die 4 wird,
wenn der Strombegrenzer unter einer normalen Betriebsbedingung sich befindet, der
erste Ausschaltschalter SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter
SOFF wird geöffnet, wobei der erste Schalter SC1 geöffnet wird
und der zweite Schalter NSC1 geschlossen wird, wobei der dritte Schalter SC2 geöffnet
wird und der vierte Schalter NSC2 geschlossen wird und wobei der fünfte Schalter
SC3 geöffnet wird und der sechste Schalter NSC3 geschlossen wird, was zu der
Schaltungsanordnung nach 5 führt.
In Bezug auf 5 wird, während der
erste Transistor Q1 von dem zweiten Transistor Q2 getrennt ist, der Stromspiegel
142 unterbrochen und der Strom Iload wird über den ersten
Transistor Q1 an die Last 18 geliefert. Die Gate-Source-Spannungen Vgs2,
Vgs3, Vgs4, welche zu den ersten, zweiten und dritten Transistoren
Q2, Q3 und Q4 korrespondieren, sind Null, so dass der zweite, dritte und vierte
Transistor Q2, Q3 und Q4 alle zusammen abgeschaltet werden und
dann ein Leistungs- bzw. Stromverbrauch während des normalen Betriebs vermindert
wird.
Die 6 ist ein vereinfachtes Schaltbild
eines Strombegrenzers 4 nach 4 während
des Kurzschlusses. In Bezug auf 4 wird, wenn der Strombegrenzer
4 sich während bzw. im Kurzschluss befindet, der erste Ausschaltschalter
SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter SOFF geöffnet,
wobei der erste Schalter SC1 geschlossen und der zweite Schalter NSC1 geöffnet
wird, wobei der dritte Schalter SC2 geschlossen und der vierte Schalter NSC2 geöffnet
wird und der fünfte Schalter SC3 geschlossen und der sechste Schalter NSC3
geöffnet wird, was zu der Schaltungskonfiguration nach 6
führt.
Bezug nehmend auf 6 wird, wenn der erste
Transistor Q1 mit dem zweiten Transistor Q2 verbunden ist, die Stromspiegelkonfiguration
gebildet und der Strom Iload zu der Last 18 durch den gespiegelten
Strom Ldl begrenzt.
Die 7 zeigt ein Zeitdiagramm des Kurzschlusssignals
SSC und des Stroms Iload, innerhalb des Strombegrenzers nach
1. Es gibt einen Strom Iload
70, ein Kurzschlusssignal SSC
72 und Zeitspannen 700 und 702. In einem Ausführungsbeispiel
beträgt der vorbestimmte Schwellwertstrom Ilim 20 mA und der gespiegelte
Strom beträgt 30 mA. Weil ein Wert bzw. Größe der Last
18 abnimmt, wächst der Strom Iload
70 stets in der Zeitspanne 700 bis zu dem vorbestimmten Schwellwertstrom
Ilim (20 mA), der erreicht wird, und dann wird der Stromspiegel
142 initialisiert. Die Ermittlungs-Schaltung 12 erzeugt das Kurzschlusssignal
SSC für den Stromspiegel 142, wenn der Strom Iload
den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim erreicht und folglich erzeugt
der Stromspiegel 142 den gespiegelten Strom bei bzw. mit 30 mA durch die
Zeitdauer 702. Dadurch wird eine Strombegrenzungsfunktionalität bereitgestellt.
Ein Verfahren zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last wird auch
offenbart, welches durch den Strombegrenzer 4 nach 4
verkörpert wird. Das Verfahren enthält die folgenden Schritte: Bereitstellen
einer Stromanzeige bzw. eines Indikators SI, der den Strom Iload
anzeigt, Erzeugen des Kurzschlusssignals SSC, wenn der Strom Iload
den vordefinierten Schwellwertstrom Ilim übersteigt, Ausgeben bzw.
Liefern des begrenzten Stroms Idl durch den Strombegrenzungspfad
142 in der Stromversorgungs-Schaltung 44 an die Last
18 aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals SSC, und durch
Leiten des Stroms Iload von der Spannungsquelle 16 durch bzw.
über einen Durchlasspfad in der Stromversorgungs-Schaltung 44 zu der
Last 18 in Abwesenheit des Kurzschlusssignals SSC.
Das Verfahren kann weiterhin einen Schritt zum Erzeugen des Abschaltsignals
Sdis von den Schaltungseinschaltsignalen durch die Ermittlungs-Schaltung
42 enthalten, um die Stromspiegel-Schaltung 142 abzuschalten bzw.
zu sperren.
Der Schritt zur Erzeugung des Kurzschlusssignals SSC kann
die folgenden Schritte enthalten: der Referenzstrom-Generator 120 erzeugt
den Referenzstrom Iref, der Reihenwiderstand RShort empfängt
den Referenzstrom Iref, um die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort
abzugeben, wobei die Spannung V2 mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung
Vshort verglichen wird, und wobei das Kurzschlusssignal SSC
erzeugt wird, wenn die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung
Vshort überschreitet, welche darstellt bzw. angibt, dass der Strom
Iload den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim überschreitet.
Das Verfahren kann weiterhin einen Schritt zum Anhalten bzw. Stoppen
des Kurzschlusssignals SSC von der Ermittlungs-Schaltung 42
enthalten, wenn die Spannung V2 geringer als eine zweite Schwellwertspannung
ist.
Zusammenfassend werden ein System, dass zur Begrenzung eines Stroms
durch eine Last geeignet ist und ein Verfahren dafür vorgeschlagen. Das System
umfasst einen Stromsensor, eine Ermittlungs-Schaltung und eine Stromspiegel-Schaltung.
Der Stromsensor, der mit der Last verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige, die
den Strom anzeigt. Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden
ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal, wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert
übersteigt. Die Stromspiegel-Schaltung, die mit der Spannungsquelle, dem Stromsensor
und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, umfasst einen Stromspiegel und einen
Durchlasspfad bzw. Bypass-Weg, der einen gespiegelten Strom von dem Stromspiegel
zur Last liefert, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und der den Strom
von der Spannungsquelle durch den Bypass-Weg an die Last, im Falle des Fehlens des
Kurzschlusssignals, durchleitet.
Während die Erfindung im Wege von Beispielen und im Hinblick
auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist es verständlich,
dass die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist. Im Gegenteil ist beabsichtigt,
verschiedene Änderungen und ähnliche Anordnungen abzudecken (wie sie für
die Fachleute ersichtlich sein würden). Deshalb soll dem Schutzumfang der beiliegenden
Ansprüche die breiteste Interpretation zukommen, um somit all solche Änderungen
und ähnliche Anordnungen mit zu umfassen.
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| Anspruch[de] |
System zum Begrenzen eines Stroms (ILOAD) durch bzw. für
eine Last (18) umfassend:
einen mit der Last (18) verbundenen Stromsensor (10),
der eine Stromanzeige erzeugt, welche den Betrag des Stroms (ILOAD) bzw.
die Stromstärke durch die Last (18) anzeigt;
eine mit dem Stromsensor (10) verbundene Ermittlungs-Schaltung (12)
bzw. Entscheidungs-Schaltung, welche ein Kurzschlusssignal (SSC) erzeugt,
wenn der Betrag des Stroms (ILOAD) einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt;
und
eine Stromversorgungs-Schaltung (14), die mit einer Spannungs-Versorgungsquelle
(16), dem Stromsensor (10) und der Ermittlungs-Schaltung (10)
verbunden ist und die einen Strombegrenzungspfad (142) und einen Stromdurchlasspfad
(140) umfasst,
wobei die Ermittlungs-Schaltung (12) feststellt bzw. bestimmt, ob das Kurzschlusssignal
(SSC) erzeugt ist und, falls ja, die Stromversorgungs-Schaltung (14)
beim Empfang des Kurzschlusssignals (SSC) einen begrenzten Strom durch
den Strombegrenzungspfad (140) an die Last (18) liefert und, falls
nicht, die Stromversorgungs-Schaltung (14) den Strom von der Spannungs-Versorgungsquelle
(16) durch den Durchlasspfad (140) an die Last (18) weiterleitet.
System nach Anspruch 1, wobei die Ermittlungs-Schaltung (12)
und die Stromversorgungs-Schaltung (16) in einem integrierten Schaltkreis
(IC) untergebracht sind und wobei der Stromsensor (10) ein Widerstand außerhalb
des IC ist.
System nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Ermittlungs-Schaltung (12),
die Stromspiegel-Schaltung (142) und der Stromsensor (10) sich
in einem integrierten Schaltkreis (IC) befinden und wobei der Stromsensor (10)
ein Widerstand ist.
System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromversorgungs-Schaltung
(24) umfasst:
eine Stromquelle (Ibias), die einen Vorspann-Strom erzeugt; einen ersten
Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle (Ibias),
verbunden ist;
einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle (26) und dem
Stromsensor (20) verbunden ist und der mit dem ersten Transistor (Q1) verbunden
ist, um den Stromspiegel (142) zu bilden und um den gespiegelten Strom
zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor (Q1) getrennt wird, um den Durchlasspfad
(140) bereit zu stellen;
einen ersten Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem
zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den
ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und
einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw.
einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt,
um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und
wobei der begrenzte Laststrom durch das Breiten-zu-Längen-Verhältnis (W/L)
der ersten und zweiten Transistoren (Q1, Q2) und durch den Vorspannstrom bestimmt
wird.
System nach Anspruch 4, wobei die Ermittlungs-Schaltung das Schaltungs-Einschalt-/Ausschaltsignal
empfängt und ein Ausschaltsignal (Sdis) erzeugt, das die Stromversorgungs-Schaltung
ausschaltet und wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiter umfasst:
einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle
und dem zweiten Transistor (Q2) verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt,
um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbinden;
und
einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor
(Q2) und den ersten und zweiten Schaltern (SC1, NSC1) verbunden ist und das Ausschaltsignal
empfängt, um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
System nach Anspruch 5, wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiter
umfasst:
einen fünften mit dem ersten Transistor verbundenen Schalter (SC3), der das
Kurzschlusssignal empfängt, um ein erstes Gate und eine erste Drain des ersten
Transistors zu trennen; und
einen sechsten mit dem ersten Transistor und der Spannungsquelle verbundenen Schalter
(NSC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um das erste Gate des ersten Transistors
und die Spannungsquelle zu verbinden.
System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromanzeige
eine erste Spannung und eine zweite Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten
Ende des Stromsensors umfasst, und wobei Ermittlungs-Schaltung umfasst:
einen Referenzstrom-Generator (120), der einen Referenzstrom erzeugt und
umfasst:
einen Operationsverstärker (OP), der mit einer Referenzspannung verbunden ist
und der invertierende und nicht-invertierende Eingänge und einen Ausgang aufweist,
wobei der nicht-invertierende Eingang mit der Referenzspannung verbunden ist;
einen dritten Transistor (Q), der mit dem OP verbunden ist und der ein drittes Gate,
eine dritte Source und eine dritte Drain aufweist, wobei die dritte Source mit dem
invertierenden Eingang verbunden ist und das Gate mit dem Ausgang des OPs verbunden
ist, um den Referenzstrom zu erzeugen; und
einen Bezugs- bzw. Vergleichswiderstand (RShort), der mit dem OP und
dem dritten Transistor verbunden ist;
einen Reihenwiderstand, der mit der Spannungsquelle, dem Stromsensorwiderstand,
dem Referenzstrom-Generator verbunden ist und den Referenzstrom empfängt, um
eine Kurzschluss-Schwellwertspannung zu ermitteln bzw. festzulegen,
welche in Bezug zur Versorgungsspannung steht;
einen Komparator (122), der mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung und
einem zweiten Ende des Stromsensors verbunden ist und die tatsächliche Lastversorgungs-Spannung
aufweist und der die Lastspannung mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung vergleicht,
und der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung
übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwertstrom
überstiegen hat.
System nach Anspruch 7, wobei der Komparator ein Schmitt-Trigger ist,
der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung
übersteigt, und der das Kurzschlusssignal stoppt bzw. anhält, wenn die
Vergleichsspannung geringer als eine zweite Schwellwertspannung ist.
Eine integrierte Schaltung, umfassend:
einen mit der Last verbundenen Stromsensor (10), der eine Stromanzeige
erzeugt, welche den Wert bzw. die Höhe des Stroms durch die Last anzeigt;
eine mit dem Stromsensor verbundene Ermittlungs-Schaltung (12), welche
ein Kurzschlusssignal erzeugt, wenn der Stromwert einen vorbestimmten Schwellwert
übersteigt; und
eine Stromversorgungs-Schaltung (14), die mit einer Spannungs-Versorgungsquelle,
dem Stromsensor und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist und die einen Strombegrenzungspfad
und einen Stromdurchlasspfad umfasst,
wobei die Ermittlungs-Schaltung feststellt, ob das Kurzschlusssignal erzeugt ist
und, falls ja, die Stromversorgungs-Schaltung an begrenztem Strom durch den Strombegrenzungspfad
an die Last aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals liefert und, falls nicht,
die Stromversorgungs-Schaltung den Strom von der Spannungs-Versorgungsquelle durch
den Durchlasspfad an die Last weiterleitet.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, die weiterhin einen Stromsensor
umfasst, der mit der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, welche die Stromanzeige
ausgibt.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 10, wobei der Stromsensor ein Widerstand
ist.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, wobei die Stromversorgungs-Schaltung
umfasst:
eine Stromquelle, die einen Vorspann-Strom erzeugt;
einen ersten Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle
verbunden ist;
einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle und dem Stromsensor
verbunden ist und der mit dem ersten Transistor verbunden ist, um den Stromspiegel
zu bilden und um den gespiegelten Strom zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor
getrennt wird, um den Durchlasspfad bereit zu stellen;
einen ersten Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem
zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den
ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und
einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw.
einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt,
um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und
wobei der begrenzte Laststrom durch das Breiten- bzw. Weiten-zu-Längen-Verhältnis
(W/L) der ersten und zweiten Transistoren und durch den Vorspannstrom bestimmt wird.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 12, wobei die Ermittlungs-Schaltung
das Schaltungs-Einschalt-/Ausschaltsignal empfängt und ein Ausschaltsignal
erzeugt, das die Stromversorgungs-Schaltung ausschaltet und wobei die Stromversorgungs-Schaltung
weiter umfasst:
einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle
und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt,
um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbünden;
und
einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor
und den ersten und zweiten Schaltern verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt,
um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 13, wobei der Stromversorgungs-Schaltung
weiter umfasst:
einen fünften mit dem ersten Transistor verbundenen Schalter (SC3), der das
Kurzschlusssignal empfängt, um ein erstes Gate und eine erste Drain des ersten
Transistors zu trennen; und
einen sechsten mit dem ersten Transistor und der Spannungsquelle verbundenen Schalter
(NSC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um das erste Gate des ersten Transistors
und die Spannungsquelle zu verbinden.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, wobei die Stromanzeige eine erste
Spannung und eine zweite Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten Ende des
Stromsensors umfasst, und wobei Ermittlungs-Schaltung umfasst:
einen Referenzstrom-Generator (120), der einen Referenzstrom erzeugt und
umfasst:
einen Operationsverstärker (OP), der mit einer Referenzspannung verbunden ist
und der invertierende und nicht-invertierende Eingänge und einen Ausgang aufweist,
wobei der nicht-invertierende Eingang mit der Referenzspannung verbunden ist;
einen dritten Transistor (Q), der mit dem OP verbunden ist und
der ein drittes Gate, eine dritte Source und eine dritte Drain aufweist, wobei die
dritte Source mit dem invertierenden Eingang verbunden ist und das Gate mit dem
Ausgang des OP verbunden ist, um den Referenzstrom zu erzeugen; und
einem Referenzwiderstand, der mit dem OP und dem dritten Transistor verbunden ist;
einen Reihenwiderstand, der mit der Spannungsquelle, dem Stromsensorwiderstand,
dem Referenzstrom-Generator verbunden ist, um den Referenzstrom zu empfangen, um
eine Kurzschluss-Schwellwertspannung zu ermitteln bzw. festzulegen, welche in Bezug
zur Versorgungsspannung steht;
einen Komparator (122), der mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung und
einem zweiten Ende des Stromsensors verbunden ist und die tatsächliche Lastversorgungs-Spannung
aufweist und der die Lastspannung mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung vergleicht,
und der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung
übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwertstrom
überstiegen hat.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 15, wobei der Komparator (122)
ein Schmitt-Trigger ist, der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung
die Kurzschluss-Schwellwertspannung übersteigt, und der das Kurzschlusssignal
stoppt bzw. anhält, wenn die Vergleichsspannung geringer als eine zweite Schwellwertspannung
ist.
Verfahren zum Begrenzen eines Stroms durch eine Last, umfassend folgende
Schritte:
Bereitstellen einer Stromanzeige, welche den Betrag des Stromes bzw. die Stromstärke
durch die Last anzeigt;
Erzeugen eines Kurzschlusssignals, wenn die Stromstärke einen vorgegebenen
Schwellwert übersteigt;
Bestimmen, ob das Kurzschlusssignal erzeugt worden ist; und,
falls ja, Ausgeben eines begrenzten Stromes durch einen Strombegrenzungspfad in
einer Stromversorgungs-Schaltung an die Last, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals;
und,
falls nicht, Weiterleiten des Stroms von der Spannungsquelle durch einen Durchlasspfad
in der Stromversorgungs-Schaltung an die Last.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Stromversorgungs-Schaltung umfasst:
eine Stromquelle, die einen Vorspann-Strom erzeugt;
einen ersten Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle
verbunden ist;
einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle und dem Stromsensor
verbunden ist und der mit dem ersten Transistor verbunden ist, um den Stromspiegel
zu bilden und um den gespiegelten Strom zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor
getrennt wird, um den Durchlasspfad bereit zu stellen;
ein erster Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem
zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den
ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und
einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw.
einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt,
um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und
wobei der begrenzte Laststrom durch das Weiten- zu Längenverhältnis (W/L)
der ersten und zweiten Transistoren und des Vorspannstroms bestimmt wird.
Verfahren nach Anspruch 18, das weiterhin einen Schritt zum Erzeugen
eines Ausschaltsignals umfasst, um die Stromspiegel-Schaltung auszuschalten, und
wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiterhin umfasst:
einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle
und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt,
um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbinden;
und
einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor
und den ersten und zweiten Schaltern verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt,
um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Stromanzeige eine erste Spannung
und eine Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten Ende des Stromsensors umfasst,
und den Schritt zum Erzeugen eines Kurzschlusssignals umfasst mit den Schritten:
Erzeugen eines Referenzstroms;
Empfangen des Referenzstroms, um eine erste Schwellwertspannung festzulegen;
Vergleichen der Vergleichsspannung mit der ersten Schwellwertspannung; und
Erzeugen des Kurzschlusssignals, wenn die Vergleichsspannung die erste Schwellwertspannung
übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwert übersteigt.
Verfahren nach Anspruch 20, das weiterhin einen Schritt zum Anhalten
des Kurzschlusssignals umfasst, wenn die Vergleichsspannung geringer als eine zweite
Schwellwertspannung ist.
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