GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bildschirm- bzw. Displayvorderplatte,
die für das Verhindern von EMI (elektromagnetischer (Wellen) Interferenz) verwendbar
ist, welche durch elektromagnetische Wellen, die von Bildschirmen bzw. Displays,
wie Plasmabildschirmplatten (nachfolgend auch als PDPs bezeichnet), bewirkt ist,
und zum Abschirmen von NIR (nahen Infrarotstrahlen), die von Displays bzw. Bildschirmen
emittiert werden, und genauer auf eine Bildschirmvorderplatte, die exzellent in
EMI Prevention, NIR Abschirmeigenschaften und Transparenz ist, die durch Laminieren
einer Metallgitterschicht an ein transparentes Substrat durch eine transparente
Kleberschicht hergestellt wird, in welcher die aufgerauhte Fläche bzw. Oberfläche
der Kleberschicht, die an den Öffnungen der Metallgitterschicht freigelegt
ist, mit einer weiteren Kleberschicht abgedeckt ist, durch welche ein naher Infrarotstrahlen
abschirmender Film an die Metallgitterschicht laminiert wird, und auf ein Verfahren
zur Herstellung der Bildschirmvorderplatte bzw. der Displayvorderplatte bzw. des
Frontpaneels.
In dieser Beschreibung beruhen "Verhältnis", "Teil", "%" und
dgl., welche Verhältnisse bzw. Proportionen anzeigen, auf einer Gewichtsbasis,
außer sie ist anders spezifiziert, und das Symbol "/" bezeichnet, daß
Schichten, die vor und nach diesem Symbol beschrieben sind, miteinander einstückig
laminiert sind. "NIR", "UV" und "PET" sind Abkürzungen, Synonyme, funktionelle
Ausdrücke, gemeinschaftliche Bezeichnungen oder Ausdrücke, die in der
Technik verwendet werden, welche "nahe Infrarotstrahlen", "Ultraviolettlicht", und
"Polyethylenterephthalat" bezeichnen.
STAND DER TECHNIK
Elektromagnetische Wellen, welche elektromagnetische Einrichtungen
generieren, beeinflussen andere elektromagnetische Einrichtungen bzw. Elemente nachteilig,
und es wird behauptet, daß sie auch auf den menschlichen Körper und Tiere
Einfluß besitzen, und eine Vielzahl von Maßnahmen wurde bereits ergriffen,
um derartige elektromagnetische Wellen abzuschirmen. Insbesondere PDPs, welche kürzlich
in Gebrauch gelangten, generieren elektromagnetische Wellen mit Frequenzen von 30
bis 130 MHz, so daß sie Computer oder computerunterstützte Vorrichtungen,
die nahe den PDPs angeordnet sind, beeinflussen bzw. beeinträchtigen. Es ist
daher wünschenswert, soweit wie möglich elektromagnetische Wellen, die
von den PDPs emittiert sind, abzuschirmen.
Eine PDP ist eine Anordnung, bestehend aus einer Glasplatte, die eine
Datenelektrode und eine fluoreszierende Schicht aufweist, und einer Glasplatte,
die eine transparente Elektrode aufweist, mit einem Gas, wie Xenon oder Neon, das
in einem Raum zwischen den zwei Glasplatten versiegelt bzw. eingeschlossen ist.
PDPs können in großen Schirmgrößen bzw. Bildschirmgrößen
hergestellt werden, verglichen mit konventionellen Bildschirmen bzw. Anzeigen, welche
CRTs (Kathodenstrahlröhren) verwenden, und werden nun populär gemacht.
Wenn sie betätigt werden, generieren derartige PDPs eine große Menge an
unerwünschter Strahlung, umfassend elektromagnetische Wellen, nahe Infrarotstrahlen,
unerwünschtes Licht mit spezifischen Wellenlängen und Wärme. Um diese
elektromagnetischen Wellen, nahen Infrarotstrahlen und dieses unerwünschte
Licht mit spezifischen Wellenlängen abzuschirmen oder zu kontrollieren bzw.
zu steuern bzw. zu regeln, wird normalerweise eine Plasmadisplay- bzw. Bildschirmvorderplatte
auf die Vorderseite einer PDP, welche eine Plasmaanzeige bzw. einen Plasmabildschirm
ausbildet, montiert. Es wird von einer derartigen Plasmadisplayvorderplatte insbesondere
gefordert, daß sie Abschirmeigenschaften für elektromagnetische Wellen
und Abschirmeigenschaften für nahe Infrarotstrahlen besitzt.
Allgemein ist es erforderlich, daß Bildschirmvorderplatten eine
Effizienz (Funktion) von 30 dB oder mehr beim Abschirmen von elektromagnetischen
Wellen mit Frequenzen von 30 MHz bis 1 GHz aufweisen, welche von Bildschirmen bzw.
Displayelementen emittiert werden. Es ist auch erforderlich, daß sie nahe Infrarotstrahlen
mit Wellenlängen von 800 bis 1.100 nm abschirmen, die von Bildschirmelementen
emittiert werden, da diese Strahlen eine Fehlfunktion von ferngesteuerten Vorrichtungen,
wie VTRs und Infrarotkommunikationseinrichtungen, bewirken.
Weiterhin müssen Bildschirmvorderplatten moderate Transparenz
(die Eigenschaft zum Übertragen von sichtbaren Licht) und Helligkeit ebenso
wie verschiedene Funktionen aufweisen, wie eine Funktion der Verstärkung bzw.
Verbesserung der Bildsichtbarkeit, indem an Bildschirme die Eigenschaft des Verhinderns
von Reflexion und Blenden von Fremdlicht und eine Funktion der Erhöhung von
mechanischer Festigkeit verliehen wird.
Insbesondere, wenn Bildschirmvorderplatten freigelegte, aufgerauhte
Oberflächen aufweisen oder feine Luftblasen enthalten, welche im Verlaufe ihrer
Herstellung inkorporiert wurden, reflektieren sie Licht unregelmäßig,
um Trübungen zu vergrößern bzw. zu erhöhen. Derartige Bildschirmvorderplatten
können den Bildkontrast absenken, wenn sie auf Bildschirmen bzw. Anzeigen bzw.
Displays, wie PDPs, festgelegt bzw. montiert sind. Bildschirmvorderplatten müssen
daher eine derartige Transparenz besitzen, daß sie die Bildschirmsichtbarkeit
nicht verschlechtern.
In einem konventionellen Verfahren zum Herstellen einer Bildschirmvorderplatte
ist jede Schicht, wie eine Schicht, die die Funktion des Verhinderns von elektromagnetischer
Welleninterferenz (EMI) aufweist und eine Schicht, die die Funktion des Abschirmens
von nahen Infrarotstrahlen (NIR) aufweist, auf jeder Seite eines transparenten Substrats
ausgebildet, das aus einer zerbrechlichen Glasplatte, die groß in der Fläche
und schwer im Gewicht ist, ausgebildet, während das transparente Substrat umgeschlagen
wird. Daher war die Produktion einer Bildschirmvorderplatte schwierig, hat eine
große Anzahl von Schritten erfordert und war teuer. Aus diesem Grund besteht
eine Anforderung bzw. Nachfrage nach einem Verfahren zum Herstellen einer Bildschirmvorderplatte,
mit welcher eine hochgenaue Bildschirmvorderplatte stabil und billig in einer kleineren
Anzahl von Schritten hergestellt werden kann, während bestehende Anlagen und
Techniken verwendet werden, und mit welchem die Bildschirmvorderplatte auf einem
Bildschirm bzw. einer Anzeige bzw. einem Display leicht montiert bzw. festgelegt
werden kann.
Um weiterhin die Eigenschaft des Abschirmens von elektromagnetischen
Wellen zu verbessern, müssen Bildschirmvorderplatten in den Rahmenteilen ihrer
Metallgitterschichten freigelegte Seiten bzw. Flächen zum Erden aufweisen.
Jedoch gab es bis dato keine Bildschirmvorderplatten, die allen Erfordernissen,
die praktischen Niveaus von Abschirmeigenschaften für elektromagnetische Wellen,
Abschirmeigenschaften für nahe Infrarotstrahlen, gezeigte Bildqualität,
gezeigte Bildsichtbarkeit, mechanische Festigkeit und Leichtigkeit der Produktion
sind, genügen.
Ein transparentes, elektrisch leitfähiges, elektromagnetisches
Wellenabschirmblatt, das durch Ausbilden eines transparenten Indiumzinnoxid (ITO)
Films auf einem transparenten Film hergestellt wurde, wurde als ein elektromagnetische
Wellen abschirmendes Blatt vorgeschlagen, das sowohl Durchsichteigenschaften als
auch elektromagnetische Wellenabschirmeigenschaften aufweist (siehe beispielsweise
japanische Patentoffenlegungs-Publikationen Nr. 278800/1989 und Nr. 323101/1993).
Jedoch ist ein derartiges elektromagnetische Wellen abschirmendes Blatt dahingehend
nachteilig, daß es in der elektrischen Leitfähigkeit unzureichend ist
und daß es in der Eigenschaft des Abschirmens von elektromagnetischen Wellen
versagt bzw. fehlerhaft ist.
Um den obigen Nachteil zu überwinden, wurde kürzlich ein
elektromagnetische Wellen abschirmendes Blatt vorgeschlagen, welches durch Laminieren
eines Metallgitters, das durch Ätzen einer Metallfolie (Metallschicht) erhalten
ist, auf einen transparenten Film produziert wird (siehe beispielsweise japanische
Patentoffenlegungs-Publikationen Nr. 119675/1999 und Nr. 210988/2001). Ein derartiges
Metallgitter hat die Fähigkeit, elektromagnetische Wellen stark genug abzuschirmen,
um starke, elektromagnetische Wellen, die von PDPs emittiert sind, abzuschirmen,
jedoch weist es keine Fähigkeit auf, um nahe Infrarotstrahlen abzuschirmen.
Da weiterhin ein derartiges Metallgitter üblicherweise durch Laminieren einer
Metallfolie und eines transparenten Substrats mit einer Schicht eines Klebers (Kleberschicht)
und durch photolithographisches Ausbilden der Metallfolie in ein Gitter hergestellt
wird, werden die Oberflächenunregelmäßigkeiten der Metallfolie auf
die Fläche bzw. Oberfläche der Kleberschicht übertragen, die an den
Öffnungen des Metallgitters freigelegt bzw. belichtet ist, um die Oberfläche
aufzurauhen. Darüber hinaus tendieren feine Luftblasen dazu, in die Kleberschicht
im Verlaufe des Laminierens der Metallfolie und des transparenten Substrats inkorporiert
zu werden. Die Luftblasen, die auf eine derartige Weise inkorporiert sind, verschlechtern
bzw. senken die Klebekraft der Kleberschicht ab und reflektieren Licht unregelmäßig,
um den Kontrast eines Bilds, das auf einer Anzeige, wie einer PDP, angezeigt ist,
von der Seite des transparenten Substrats her gesehen zu verschlechtern.
Um die oben beschriebene Rauhigkeit der Kleberschicht, die an den
Öffnungen des Metallgitters freigelegt ist, zu verringern, schlägt das
japanische Patent Nr. 3473310 ein derartiges Metallgitter vor, wie es in
6 gezeigt ist, das zusätzlich die Wirkung des
Abschirmens von nahen Infrarotstrahlen besitzt. Wie dies in 6(A)
gezeigt ist, ist eine Metallschicht 21 an ein transparentes Substrat
11 durch eine Schicht eines transparenten Klebers (Kleberschicht)
13 laminiert und lediglich Bereiche bzw. Teile der Metallschicht
21, welche den Öffnungen 105 entsprechen, sind photolithographisch
entfernt; die verbleibende Metallschicht bildet eine Metallgitterschicht
21, bestehend aus einem Gitterteil 103, bestehend aus Linienteilen
107, und einem Rahmenteil 101 zum Erden, das das Gitterteil
103 umgibt. Nachfolgend, wie dies in 6(B) gezeigt ist,
wird ein Harz, welches im Brechungsindex um 0,14 oder weniger von der Kleberschicht
13 unterschieden ist, auf das Gitterteil 103 der Metallgitterschicht
21 aufgebracht, um eine Harzschicht 30 zu bilden, um die Öffnungen
105 des Gitterteils 103 mit der Harzschicht 30 auszufüllen
und um zur selben Zeit optisch die gerauhte Oberfläche R der Kleberschicht
13, die an den Öffnungen 105 freigelegt ist, zu eliminieren,
wodurch ein Trüben und ein Absinken im Kontrast, das durch unregelmäßige
Reflektion von Licht und einem Absinken im Kontrast bewirkt ist, zu verhindern.
Danach, wie dies in 6(C) gezeigt ist, wird eine Beschichtung, enthaltend
ein Absorptionsmittel im nahen Infrarot, auf die transparente Harzschicht
30 aufgebracht, um darauf einen Abschirmfilm 40 für nahe
Infrarotstrahlen auszubilden. In diesem Verfahren ist es jedoch, da
das Harz auf die Metallgitterschicht 21, die Oberflächenunregelmäßigkeiten
aufweist, aufgebracht ist, wie dies in 6(B) gezeigt ist, nicht
einfach, die Oberfläche des Harzfilms perfekt glatt zu machen. Folglich muß
die transparente Harzschicht 30 auf ihrer Oberfläche Wicklungsmuster
WP aufweisen, welche die Reflexion der Oberflächenunregelmäßigkeiten
der Metallgitterschicht 21 darstellen. Weiterhin wird auch der nahe Infrarotstrahlen
abschirmende Film 40, der durch Aufbringen der Beschichtung auf die Oberfläche
der transparenten Harzschicht 30 gebildet ist, ebenfalls nicht gleichmäßig
in der Dicke (hat eine Dickenverteilung). Es bestand daher ein Problem, daß
die Absorptionsleistung im nahen Infrarot ebenfalls nicht gleichmäßig
wurde.
Weiterhin waren in elektromagnetische Wellen abschirmenden Komponenten,
welche als Bildschirmvorderplatten verwendet wurden, elektromagnetische Wellen abschirmende
Klebefilme bekannt, welche zufriedenstellend mit externen Elektroden zum Erden verbunden
werden können und welche exzellent in den elektromagnetische Wellen abschirmenden
Eigenschaften, Infrarotstrahlen-Abschirmeigenschaften, Transparenz und Nicht-Erkennbarkeit
sind, ebenso wie Komponenten, die derartige elektromagnetische Wellen abschirmende
Klebefilme verwenden (siehe beispielsweise japanische Patentoffenlegungs-Publikationen
Nr. 15533/2003, Nr. 66854/2003, und Nr. 324431/2002). Um jedoch die Bildschirmvorderplatten,
die in der japanischen Patentoffenlegungs-Publikation Nr. 15533/2003 beschrieben
sind, herzustellen, ist es notwendig, einen Anschlußbereich zum Erden durch
Entfernen der oberen Schicht durch einen Laserstrahl oder dgl. auszubilden. Um die
Bildschirmvorderplatte, die in der japanischen Patentoffenlegungs-Publikation Nr.
66854/2003 beschrieben ist, herzustellen, ist es notwendig, einen Anschlußbereich
lediglich durch Entfernen von einer oberen Schicht an der Kante der Vorderplatte
auszubilden. Um die Displayvorderplatte bzw. Bildschirmvorderplatte, wie sie in
der japanischen Patentoffenlegungs-Publikation Nr. 324431/2002 beschrieben ist,
herzustellen, ist es notwendig, eine Elektrode (Anschlußbereich) mittels einer
Silberpaste oder einem leitfähigen Klebeband herzustellen. Die Bildschirmvorderplatten,
die in diesen Patentpublikationen beschrieben sind, sind somit dahingehend nachteilig,
daß für die Herstellung zusätzlich der Schritt des Ausbildens eines
Anschlußbereichs erforderlich ist und daß dieser Schritt zusätzliche
Einrichtungen und Materialien erfordert, welche zu einem Kostenanstieg führen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung wurde getätigt, um die oben beschriebenen
Probleme im Stand der Technik zu lösen. Ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden
Erfindung ist es daher, eine Bildschirm- bzw. Display- bzw. Anzeigevorderplatte
zur Verfügung zu stellen, umfassend ein transparentes Substrat und eine Metallgitterschicht,
die an das transparente Substrat durch eine transparente Kleberschicht laminiert
ist, die die Eigenschaft des Verhinderns von EMI und die Eigenschaft des Abschirmens
von NIR aufweist, die gleichmäßig in der Fähigkeit NIR abzuschirmen
ist, keinerlei unregelmäßige Reflexion von Licht durch die Kleberschicht,
die an den Öffnungen der Metallgitterschicht freigelegt ist, bewirkt, eine
derartige Transparenz aufweist, um nicht die Displaysichtbarkeit zu verschlechtern;
und ein Verfahren zum Herstellen der Bildschirmvorderplatte zur Verfügung zu
stellen.
Ein weiteres Ziel bzw. ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
es, eine Bildschirmvorderplatte zur Verfügung zu stellen, die in dem Rahmenteil
ihrer Metallgitterschicht eine freigelegte bzw. belichtete Oberfläche zum Erden
aufweist und um ein Verfahren zum Herstellen einer derartigen Bildschirmvorderplatte
zur Verfügung zu stellen.
Um die oben beschriebenen Ziele bzw. Aufgaben zu erfüllen, stellt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Bildschirm- bzw. Display-
bzw. Anzeigevorderplatte zur Verfügung, umfassend ein transparentes Substrat,
eine Metallgitterschicht, die an wenigstens eine Fläche des transparenten Substrats
durch eine erste, transparente Kleberschicht laminiert ist und einen nahe Infrarotstrahlen
abschirmenden Film, der an die Fläche der metallischen Gitterschicht durch
eine zweite, transparente Kleberschicht laminiert ist, umfassend die Schritte: (1)
Laminieren einer Metallschicht an wenigstens eine Fläche eines transparenten
Substrats durch eine erste, transparente Kleberschicht, wodurch ein Laminat erhalten
ist, (2) Bereitstellen einer gittergemusterten Resistschicht auf der Metallschichtseite
des Laminats, Ätzen der Metallschicht, um Abschnitte bzw. Teile derselben,
welche nicht mit der Resistschicht abgedeckt sind, zu entfernen, und Entfernen der
Resistschicht, wodurch eine Metallgitterschicht ausgebildet wird, die ein Gitterteil
mit einer Mehrzahl von Öffnungen und ein Rahmenteil rund um das Gitterteil
aufweist und (3) Laminieren eines nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films an die
Seite des Gitterteils der Metallgitterschicht durch eine zweite, transparente Kleberschicht
und Füllen der Flächen- bzw. Oberflächenunregelmäßigkeiten
der ersten Kleberschicht, die an den Öffnungen des Gitterteils freigelegt sind,
mit der zweiten Kleberschicht, um die freigelegte bzw. belichtete, aufgerauhte Fläche
der ersten Kleberschicht transparent zu machen.
In dem Verfahren zum Herstellen einer Bildschirm- bzw. Display- bzw.
Anzeigevorderplatte gemäß der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt,
daß sowohl das Laminieren der Metallschicht an das transparente Substrat als
auch das Laminieren des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films
an die Metallschicht durch Trockenlaminieren ausgeführt werden, wobei kontinuierliche
Filme durch ein Aufwickellade- und -entladesystem laminiert werden. Weiterhin ist
es bei dem Laminieren des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films auf die Metallschichtseite
durch das Aufwickellade- und -entladesystem bevorzugt, daß wenigstens ein Kantenabschnitt
des Rahmenteils der Metallschicht freigelegt wird, indem eine Breite des nahe Infrarotstrahlen
abschirmenden Films kleiner als jene der Metallschicht in dem Laminatfilm gemacht
wird, wobei die Breite sich auf eine Größe in einer Richtung senkrecht
zu einer Richtung bezieht, in welcher der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film
und der Laminatfilm, enthaltend die Metallschicht, laufen bzw. ablaufen werden.
Die vorliegende Erfindung stellt auch eine Bildschirm- bzw. Displayvorderplatte
zur Verfügung, umfassend ein transparentes Substrat, eine Metallgitterschicht,
die an wenigstens eine Fläche des transparenten Substrats mittels einer ersten,
transparenten Kleberschicht laminiert ist, und einen nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Film, der an eine Fläche der Metallgitterschicht durch eine zweite, transparente
Kleberschicht laminiert ist, die Metallgitterschicht ein Gitterteil mit einer Mehrzahl
von Öffnungen aufweist, die zweite Kleberschicht Oberflächen- bzw. Flächenunregelmäßigkeiten
der ersten Kleberschicht ausfüllt, die an den Öffnungen des Gitterteils
freigelegt sind, um die freigelegte aufgerauhte Fläche der ersten Kleberschicht
transparent zu machen.
In der Bildschirmvorderplatte gemäß der vorliegenden Erfindung
ist es bevorzugt, daß die Metallgitterschicht weiterhin ein Rahmenteil rund
um das Gitterteil aufweist und daß wenigstens ein Kantenabschnitt des Rahmenteils
freigelegt ist, ohne durch den nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Film abgedeckt
zu sein.
In dem Verfahren zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte gemäß
der vorliegenden Erfindung kann eine hochgenaue Bildschirmvorderplatte, die die
Eigenschaft des Verhinderns von EMI und die Eigenschaft des Abschirmens von NIR
aufweist, die gleichmäßig in der Fähigkeit zum Abschirmen von NIR
ist, die keinerlei unregelmäßige Reflexion von Licht durch die an den
Öffnungen der Metallgitterschicht freigelegte Kleberschicht aufweist und die
Transparenz aufweist, um nicht die Bildschirmsichtbarkeit zu verschlechtern, stabil
und billig in einer kleinen Anzahl von Schritten durch die Verwendung von den bestehenden
Anlagen bzw. Einrichtungen und Technologien hergestellt werden.
Weiterhin ist es gemäß dem Verfahren zum Herstellen einer
Bildschirmvorderplatte der vorliegenden Erfindung bevorzugt, daß sowohl das
Laminieren der Metallschicht auf das transparente Substrat als auch das Laminieren
des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films auf die Metallschicht durch Trockenlaminieren
ausgeführt werden, wodurch kontinuierliche Filme durch das Aufwickellade- und
-entladesystem laminiert werden. Wenn Trockenlaminieren angewandt wird, ist es möglich,
mit hoher Produktivität und hoher Ausbeute eine Bildschirmvorderplatte durch
die Verwendung der bestehenden Anlagen bzw. Einrichtungen und Techniken in einem
kontinuierlichen Verfahren des Aufwickellade- und -entladesystems herzustellen.
Weiterhin ist es gemäß dem Verfahren zum Herstellen einer
Bildschirmvorderplatte der vorliegenden Erfindung bevorzugt beim Laminieren des
nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films auf die Seite der Metallschicht durch
das Aufwickellade- und -entladesystem wenigstens einen Kantenabschnitt des Rahmenteils
der Metallschicht freizulegen, indem eine Breite des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Films kleiner als jene der Metallschicht in dem Laminierfilm gemacht wird, wobei
die Breite sich auf eine Größe in einer Richtung senkrecht zu einer Richtung
bezieht, in welcher der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film und der Laminatfilm,
enthaltend die Metallschicht, laufen bzw. ablaufen. Indem dies ausgeführt wird,
ist es leicht möglich, in dem Rahmenteil der Metallschicht einen freigelegten
Bereich auszubilden, der für das Erden verwendbar ist, ohne gesondert einen
Schritt des Abschälens und Entfernens einer Beschichtung, eines Films oder
dgl. von dem Rahmenteil der Metallschicht auszuführen. Darüber hinaus
kann die Bildschirmvorderplatte leicht auf einem Bildschirm bzw. einem Display montiert
werden.
Andererseits wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Bildschirmvorderplatte zur Verfügung gestellt, umfassend ein transparentes
Substrat und eine Metallgitterschicht, die auf das transparente Substrat durch eine
transparente Kleberschicht laminiert ist, die die Eigenschaft des Verhinderns von
EMI und die Eigenschaft des Abschirmens von NIR aufweist, die gleichmäßig
bzw. gleichbleibend in der Fähigkeit und Abschirmen von NIR ist, selbst wenn
die erste Kleberschicht einige Oberflächen- bzw. Flächenunregelmäßigkeiten
aufweist, die keine unregelmäßige Reflexion von Licht durch die Kleberschicht
bewirkt, die an den Öffnungen der Metallgitterschicht freigelegt ist und die
Transparenz aufweist, um nicht die Bildschirmsichtbarkeit zu verschlechtern.
Weiterhin ist es gemäß der Bildschirm- bzw. Displayvorderplatte
der vorliegenden Erfindung bevorzugt, daß wenigstens ein Kantenabschnitt bzw.
Kantenbereich des Rahmenteils der Metallgitterschicht für das Erden freigelegt
ist. Indem dies so ausgeführt wird, wird es möglich, die Bildschirmvorderplatte
zu erden, um die Fähigkeit der Bildschirmplatte, elektromagnetische Wellen
abzuschirmen, weiter zu verbessern, und darüber hinaus kann
die Bildschirmvorderplatte auf einem Bildschirm bzw. einem Display einfach festgelegt
werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Draufsicht, die eine Bildschirmvorderplatte
gemäß einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung zeigt;
2 ist eine perspektivische Ansicht, die das Gitterteil
der Metallgitterschicht in der Bildschirmvorderplatte, die in 1
gezeigt ist, zeigt;
3 ist eine Schnittansicht, die ein Hauptteil der Bildschirmvorderplatte
gemäß der Ausbildung der vorliegenden Erfindung zeigt;
4 ist eine Schnittansicht, die eine modifizierte Metallschicht
zur Verwendung in einer Bildschirmvorderplatte gemäß einer Ausbildung
der vorliegenden Erfindung zeigt;
5 sind Schnittansichten eines Hauptteils der Bildschirmvorderplatte
zum Erklären eines Verfahrens zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte
gemäß einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung; und
6 sind Schnittansichten eines Hauptteils einer Bildschirmvorderplatte
zum Erklären eines konventionellen Verfahrens zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte.
BESTE ART DER AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Ausbildungen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden.
Ein Verfahren zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte gemäß
einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung wird zuerst unter Bezugnahme auf
5 erklärt.
Wie in 5 gezeigt, umfaßt ein Verfahren
zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte gemäß dieser Ausbildung die
Schritte (1) Laminieren einer Metallschicht 21 an wenigstens eine Fläche
bzw. Oberfläche eines transparenten Substrats 11 durch eine Schicht
aus einem transparenten Kleber (erste Kleberschicht) 13, wodurch ein Laminat
erhalten wird (5(A)), (2) Bereitstellen einer gittergemusterten
Resistschicht auf einer Fläche der Metallschicht 21 des Laminats,
Ätzen der Metallschicht 21, um Abschnitte bzw. Bereiche derselben
zu entfernen, die nicht mit der Resistschicht abgedeckt sind, und Entfernen der
Resistschicht, wodurch eine Metallgitterschicht 21 gebildet wird, die ein
Gitterteil 103 aufweist, bestehend aus einer Mehrzahl von Linienteilen
107 und einer Mehrzahl von Öffnungen 105, und ein Rahmenteil
101 rund um das Gitterteil 103 (siehe 1,
eine Draufsicht) (5(B)), und (3) Laminieren eines vorgeformten,
nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41 auf Flächen des Gitterteils
103 und des Rahmenteils 101 der Metallgitterschicht
21 durch eine Schicht aus einem transparenten Kleber (zweite Kleberschicht)
33, und Füllen bzw. Verfüllen von Oberflächen- bzw. Flächenunregelmäßigkeiten
R der ersten Kleberschicht 13, die an den Öffnungen 105 des
Gitterteils 103 freigelegt sind, mit der zweiten Kleberschicht
33, um optisch die freigelegte bzw. belichtete, aufgerauhte Oberfläche
R der ersten Kleberschicht 13 zu eliminieren, wodurch die aufgerauhte Oberfläche
R transparent gemacht wird (5(C)).
In dem Verfahren zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte gemäß
dieser Ausbildung ist es bevorzugt, daß sowohl das Laminieren der Metallschicht
21 an das transparente Substrat 11 als auch das Laminieren des
nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41 an die Metallschicht
21 durch Trockenlaminieren ausgeführt werden, wobei kontinuierliche
Filme durch ein Aufwickellade- und -entladesystem laminiert werden. Weiterhin ist
es in diesem Verfahren bevorzugt, daß wenigstens ein Kantenabschnitt des Rahmenteils
101 der Metallschicht 21 freigelegt bzw. belichtet wird, indem
eine Breite des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41 kleiner als
jene der Metallschicht 21 in dem Laminatfilm gemacht wird, wobei die Breite
sich auf eine Größe in einer Richtung senkrecht zu einer Richtung bezieht,
in welcher der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 und der Laminatfilm,
enthaltend das transparente Substrat 11 und die Metallschicht
21, laufen bzw. geführt werden (siehe 3).
Die Bildschirmvorderplatte 1, die durch das oben beschriebene
Herstellungsverfahren hergestellt wird, umfaßt, wie dies in 1
bis 3 gezeigt ist, das transparente Substrat
11, die Metallgitterschicht 21, die auf wenigstens eine Fläche
des transparenten Substrats 11 durch die erste, transparente Kleberschicht
13 laminiert ist, und den nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Film
41, der an die Flächen des Metallgitterteils 103 und des
Rahmenteils 101 der Metallgitterschicht 21 durch die zweite, transparente
Kleberschicht 33 laminiert ist.
Wie dies in 1 bis 3
gezeigt ist, weist die Metallgitterschicht 21 das Gitterteil
103, bestehend aus einer Mehrzahl von Linienteilen 107 und einer
Mehrzahl von Öffnungen 105, und das Rahmenteil 101 rund um
das Gitterteil 103 auf; und die zweite Kleberschicht 33 füllt
die Flächenunregelmäßigkeiten der ersten Kleberschicht
13, die an den Öffnungen 105 des Gitterteils 103
freigelegt sind, auf, um die freigelegte, aufgerauhte Fläche bzw. Oberfläche
R der ersten Kleberschicht 13 transparent zu machen. Weiterhin,
wie dies in 3 gezeigt ist, wird wenigstens ein Kantenabschnitt
des Rahmenteils 101 der Metallschicht 21 freigelegt, ohne daß
sie mit dem nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Film 41 abgedeckt ist.
In 2 sind die zweite Kleberschicht 33 und
der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41, für die Einfachheit
des Verständnisses der Konstruktion des Gitterteils 103 der Metallschicht
21 weggelassen.
Die Details des Verfahrens zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte
gemäß dieser Ausbildung werden beschrieben, indem nachfolgend die oben
beschriebenen Schritte in dem Herstellungsverfahren gemeinsam mit Materialien, die
in den entsprechenden Schritten zu verwenden sind, aufeinanderfolgend erklärt
werden.
[Erster Schritt]
Der erste Schritt, der in 5(A) gezeigt ist, ist der
Schritt des Laminierens einer Metallschicht 21 an ein transparentes Substrat
11 durch eine Schicht aus einem transparenten Kleber (erste Kleberschicht)
13, wodurch ein Laminat erhalten wird.
(Transparentes Substrat)
Eine Vielzahl von Materialien, die Transparenz, isolierende Eigenschaften,
Wärmebeständigkeit, mechanische Festigkeit und dgl. aufweisen, die gut
genug sind, um den Betriebsbedingungen und den Herstellungsbedingungen zu widerstehen,
können als das transparente Substrat 11 verwendet werden. Beispiele
dieser Materialien, die hier verwendbar sind, umfassen Glas und transparente Harze.
Die Materialien, die für das transparente Substrat
11 verwendbar sind, beinhalten Glas, Silikatglas, Borsilikatglas und Kalknatronglas,
und es ist bevorzugt, nichtalkalisches Glas zu verwenden, welches keine Alkalikomponenten
beinhaltet bzw. enthält und welches eine niedrige thermische Expansionsrate
bzw. -geschwindigkeit aufweist und exzellent in der Dimensionsstabilität und
auch in den Bearbeitungseigenschaften in der Hochtemperaturwärmebehandlung
ist. Wenn ein derartiges Nicht-Alkaliglas verwendet wird, kann das transparente
Substrat ausgebildet werden, um als ein Substrat für eine Elektrode zu dienen.
Andererseits beinhalten transparente Harze, die für das transparente
Substrat 11 verwendbar sind, Polyesterharze, wie Polyethylenterephthalat,
Polybutylenterephthalat, Polyethylennaphthalat, Terephthalsäure-Isophthalsäure-Ethylenglycol-Copolymere
und Terephthalsäure-Cyclohexandimethanol-Ethylenglykol-Copolymere; Polyamidharze,
wie Nylon 6; Polyolefinharze, wie Polypropylen und Polymethylpenten; Acrylharze,
wie Polymethylmethacrylat; Styrolharze, wie Polystyrol- und Styrol-Acrylnitril-Copolymere;
Zelluloseharze, wie Triacetylzellulose; Imidharze; und Polycarbonate. Ein Blatt,
Film, eine Platte oder dgl. aus irgendeinem dieser Harze kann als das transparente
Substrat verwendet werden.
Ein aus einem transparenten Harz gefertigtes, transparentes Substrat
11 kann aus einem Copolymerharz oder einer Mischung (beinhaltend eine Legierung),
enthaltend als eine Hauptkomponente irgendeines der oben aufgezählten Harze,
gefertigt sein und kann auch ein Laminat aus zwei oder mehreren Schichten sein.
Ein derartiges transparentes Substrat 11 kann entweder ein gerichteter
bzw. orientierter oder nicht-orientierter bzw. nicht-gerichteter Film sein; um jedoch
eine erhöhte Festigkeit zu erhalten, ist es bevorzugt, einen mono- oder biaxialen,
gerichteten Film zu verwenden.
Allgemein ist es bevorzugt, daß das transparente Substrat
11, das aus einem transparenten Harz gefertigt ist, eine Dicke von etwa
12 bis 1000 &mgr;m, bevorzugter 50 bis 700 &mgr;m, optimal 100 bis 500 &mgr;m,
aufweist. Andererseits sind etwa 1000 bis 5000 &mgr;m allgemein für die Dicke
des transparenten Substrats, das aus Glas gefertigt ist, geeignet. In jedem Fall
kann ein transparentes Substrat mit einer Dicke kleiner als dem obigen Bereich nicht
eine ausreichend hohe, mechanische Festigkeit aufweisen, so daß es sich verwindet,
wellig wird oder bricht; während ein transparentes Substrat mit einer Dicke
größer als dem obigen Bereich eine exzessiv hohe Festigkeit aufweist,
welche aus dem Gesichtspunkt der Kosten verschwenderisch ist.
Im allgemeinen wird geeigneterweise ein Film aus einem Polyesterharz,
wie einem Polyethylenterephthalat oder Polyethylennaphthalat, ein Zelluloseharzfilm
oder eine Glasplatte als das transparente Substrat 11 verwendet, da es
(sie) exzellent sowohl in der Transparenz als auch der Wärmebeständigkeit
und auch billig ist. Von diesen Materialien ist ein Polyethylenterephthalatfilm
am meisten bevorzugt, da er schwer zu brechen ist, leicht im Gewicht und leicht
zu formen ist. Ein transparentes Substrat, das eine höhere Transparenz aufweist,
ist verwendbarer und die bevorzugte Transparenz des transparenten Substrats, ausgedrückt
als eine Durchlässigkeit für sichtbares Licht, ist bzw. beträgt 80
% oder mehr.
Vor der Anwendung eines Klebers kann das transparente Substrat
11 (z.B. ein transparenter Substratfilm), das mit dem Kleber zu beschichten
ist, einer haftfördernden Behandlung, wie einer Coronaentladebehandlung, Plasmabehandlung,
Ozonbehandlung, Flämmbehandlung, Primerbeschichtungsbehandlung (auch als Verankerung,
adhäsionsfördernde oder adhäsionsverbesserndes Agens), Vorheizbehandlung,
Staubentfernungsbehandlung, Vakuumabscheidung oder Alkalibehandlung, unterworfen
werden. Additive, wie ultraviolettes Licht, Absorbentien, Füllstoffe, Weichmacher
und antistatische Agentien, können gegebenenfalls in transparente Harzfilme,
die für das transparente Substrat 11 oder dgl. verwendbar sind, inkorporiert
sein bzw. werden.
(Metallschicht)
Metalle, welche eine elektrische Leitfähigkeit aufweisen, die
gut genug ist, um zufriedenstellend elektromagnetische Wellen abzuschirmen, wie
Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Nickel und Chrom, können als ein Material für
die Metallschicht 21 verwendet werden. Die Metallschicht 21 kann
eine Schicht aus nicht nur einem einzigen Metall sein, sondern auch eine Legierung,
und kann auch aus entweder einer Einzelschicht oder mehreren Schichten zusammengesetzt
sein. Spezifisch sind hier niedriggekohlte Stähle, wie niedriggekohlte, unberuhigte
Stähle, niedriggekohlte, aluminiumfreie Stähle, Ni-Fe-Legierungen und
Invarlegierungen, als Eisenmaterialien bevorzugt. Wenn kathodische Elektroabscheidung
als eine Schwärzungsbehandlung ausgeführt wird, ist es bevorzugt, eine
Kupferfolie oder eine Kupferlegierungsfolie als eine Metallschicht zu verwenden,
da sie leicht als eine Schwärzungsschicht auf einem derartigen Material elektroabzuscheiden
ist.
Obwohl es möglich ist, sowohl eine gewalzte Kupferfolie als auch
eine elektrolytische Kupferfolie als die Kupferfolie zu verwenden, ist eine elektrolytische
Kupferfolie bevorzugt, da sie gleichmäßig in der Dicke ist und von exzellenter
Anhaftung an eine Schicht, die durch eine Schwärzungsbehandlung und/oder eine
Chromatbehandlung gebildet ist, und da sie eine Dicke von weniger als 10 &mgr;m
aufweisen kann.
Die Dicke der Metallschicht 21 ist etwa von 1 bis 100 &mgr;m
und vorzugsweise von 5 bis 20 &mgr;m. Wenn die Metallschicht 21 eine
Dicke kleiner als der obige Bereich aufweist, weist sie, obwohl sie einfach photolithographisch
in ein Gitter bearbeitet werden kann, einen erhöhten, elektrischen Widerstandswert
auf und hat somit eine verschlechterte, elektromagnetische Wellenabschirmwirkung.
Wenn andererseits die Metallschicht 21 eine Dicke von mehr als dem obigen
Bereich aufweist, kann sie nicht in das gewünschte, feine Gitter bearbeitet
werden. Folglich hat das Gitter eine abgesenkte, wesentliche Öffnungsrate und
eine abgesenkte Lichtdurchlässigkeit, was zu einem Absinken in dem Sichtwinkel
und zu einer Verschlechterung der Bildsichtbarkeit führt.
Für die Metallschicht 21 wird eine Metallschicht, die
eine Oberfläche bzw. Fläche mit einer derartigen Oberflächenrauhigkeit
aufweist, daß ein mittlerer Oberflächenrauhigkeitswert von 10 Messungen,
Rz, erhalten in Übereinstimmung mit JIS-B0601 (1994 Version), von 0,5 bis 10
&mgr;m beträgt, bis dato vorzugsweise bzw. günstigerweise verwendet.
Dies deshalb, da, wenn die Metallschicht 21 eine Oberflächenrauhigkeit
von mehr als der obigen aufweist, sich ein Kleber oder ein Resist nach seiner Aufbringung
nicht über die gesamte Oberfläche ausbreitet oder das Inkorporieren von
Luft bewirkt bzw. verursacht, um Luftblasen zu enthalten. Jedoch kann gemäß
der vorliegenden Erfindung eine Metallschicht mit einer beliebigen Oberflächenrauhigkeit
als die Metallschicht 21 verwendet werden. Selbstverständlich ist
es effektiver, eine Metallschicht 21 mit einer derartigen Oberflächenrauhigkeit
zu verwenden, daß der Rz Wert von 0,5 bis 10 &mgr;m beträgt.
(Schwärzungsschicht)
In dieser Ausbildung kann die oben beschriebene Metallschicht, die
auf wenigstens einer Fläche derselben eine Schwärzungsschicht und/oder
eine antikorrosive Schicht oder andere fakultative Schichten aufweist, als die Metallschicht
21 verwendet werden. Spezifisch kann eine Metallschicht 21 verwendet
werden, die auf jeder Seite eine Schwärzungsschicht und eine antikorrosive
Schicht (ein Laminat aus einer antikorrosiven Schicht 23A/einer Schwärzungsschicht
25A/einer Metallschicht 21/einer Schwärzungsschicht
25B/einer antikorrosiven Schicht 23B) aufweist, wie dies in
4 gezeigt ist.
Von diesen Schichten sind die Schwärzungsschichten
25A, 25B Schichten, die durch Unterwerfen der Flächen der
Metallschicht 21 einer Aufrauhungsbehandlung und/oder Schwärzungsbehandlung
erhalten werden. Für die Schwärzungsbehandlung kann jedes Verfahren, worin
ein Metall, eine Legierung, ein Metalloxid oder Metallsulfid durch eine Vielzahl
von Techniken abgeschieden wird, angewandt werden. Bevorzugte Verfahren, die für
das Ausführen der Schwärzungsbehandlung geeignet sind, beinhalten Plattieren.
Plattieren macht es möglich, einfach bzw. leicht eine Schwärzungsschicht
auf der Metallschicht 21 auszubilden und die Oberfläche der Metallschicht
21 gleichmäßig zu schwärzen. Wenigstens ein Metall, gewählt
aus Kupfer, Kobalt, Zink, Nickel, Molybdän, Zinn und Chrom, oder eine Verbindung
derselben kann als ein Material für das Plattieren verwendet werden. Wenn die
anderen Metalle oder Verbindungen verwendet werden, kann die Metallschicht
21 nicht vollständig geschwärzt werden oder die Anhaftung der
Schwärzungsschicht an der Metallschicht 21 ist unzureichend. Diese
Probleme treten signifikant in einem Fall auf, wo beispielsweise Cadmium für
das Plattieren verwendet wird.
Ein Plattierverfahren, das günstigerweise angewandt wird, wenn
eine Kupferfolie als die Metallschicht 21 verwendet wird, ist kathodisches
Elektroabscheidungsplattieren, in welchen die Kupferfolie einer
kathodischen Elektrolyse in einem Elektrolyten, wie Schwefelsäure, Kupfersulfat
oder Kobaltsulfat, unterworfen wird, wodurch kationische Teilchen auf der Kupferfolie
abgeschieden werden. Die kationischen Teilchen, die auf der Oberfläche der
Metallschicht 21 in der oben beschriebenen Weise abgeschieden sind, rauhen
diese Oberfläche stärker auf und zur selben Zeit machen sie die Metallschicht
schwarz in der Farbe. Obwohl Kupferteilchen ebenso wie Teilchen von Kupferlegierungen
oder anderen Metallen als kationische Teilchen verwendet werden können, ist
es hier bevorzugt, Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen zu verwenden. Der mittlere Teilchendurchmesser
der Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen ist vorzugsweise von 0,1 bis 1 &mgr;m. Die
kathodische Elektroabscheidung, die oben beschrieben ist, ist für das Abscheiden
von gleichmäßig dimensionierten Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser
von 0,1 bis 1 &mgr;m geeignet. Weiterhin wird die Oberfläche der Kupferfolie,
wenn sie mit einer hohen Stromdichte behandelt wird, kathodisch und generiert reduzierenden
Wasserstoff, der aktiviert wird, so daß eine signifikant verbesserte Anhaftung
zwischen der Kupferfolie und den Teilchen erzielt werden kann.
Wenn der mittlere Teilchendurchmesser der Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen
außerhalb des oben beschriebenen Bereichs gemacht wird bzw. liegt, tritt das
folgende Problem auf. Wenn der mittlere Teilchendurchmesser der Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen
größer als der obige Bereich gemacht wird, wird die Metallschicht nicht
zufriedenstellend geschwärzt und darüber hinaus tritt ein Abfallen bzw.
Herunterfallen der abgeschiedenen Teilchen (ebenfalls als Abfallen der Pulverbeschichtung)
leicht auf. Zusätzlich wird das externe Aussehen der agglomerierten Teilchen
schlecht in der Dichte und das Aussehen und die Lichtabsorption werden merkbar nicht
gleichmäßig. Andererseits sind Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen mit einem
mittleren Teilchendurchmesser kleiner als der oben beschriebene Bereich ebenfalls
unzureichend in ihrer Fähigkeit, die Metallschicht zu schwärzen, und können
nicht vollständig die Reflexion von Fremdlicht zum Absenken der Bildsichtbarkeit
vermeiden.
(Antikorrosive Schichten)
Die antikorrosiven Schichten 23A, 23B haben die
Funktion, die Oberflächen bzw. Flächen der Metallschicht 21 und
die Schwärzungsschichten 25A, 25B vor Korrosion zu schützen.
Zusätzlich, wenn Teilchen verwendet werden, um Schwärzungsschichten
25A, 25B auszubilden (Schwärzungsbehandlung) verhindern die
antikorrosiven Schichten 23A, 23B das Abfallen bzw. Herunterfallen
oder die Deformation der Teilchen und darüber hinaus machen sie die Schwärzungsschichten
25A, 25B schwärzer. In einem Zeitraum, bevor die Metallschicht
21 an das transparente Substrat 11 laminiert ist, ist es notwendig,
die Teilchen der Schwärzungsschichten 25A, 25B vor dem Herunterfallen
und vor Verschlechterung zu schützen, so daß die antikorrosiven Schichten
23A, 23B vor dem Laminieren der Metallschicht 21 an das
transparente Substrat 11 ausgebildet werden müssen.
Konventionelle antikorrosive Schichten können als die antikorrosiven
Schichten 23A, 23B verwendet werden und Metalle, wie Chrom, Zink,
Nickel, Zinn und Kupfer, Legierungen davon, Oxide dieser Metalle, sind als ein Material
für die antikorrosiven Schichten 23A, 23B verwendbar. Vorzugsweise
werden Chromverbindungsschichten, die durch Ausführen eines Plattierens mit
Zink, gefolgt durch eine Chromatbehandlung, erhalten werden, als die antikorrosiven
Schichten 23A, 23B verwendet. Um einen Widerstand gegenüber
Säuren zu erhöhen, welcher erforderlich ist, wenn ein Ätzen und ein
Waschen mit einer Säure ausgeführt werden, ist es bevorzugt, eine Siliziumverbindung
in die antikorrosiven Schichten 23A, 23B zu inkorporieren, und
eine derartige Siliziumverbindung beinhaltet ein Silan-Kopplungsagens. Die antikorrosiven
Schichten 23A, 23B, die aus den oben beschriebenen Materialien
gefertigt sind, sind auch exzellent in der Anhaftung an den Schwärzungsschichten
25A, 25B (insbesondere eine Kupfer-Kobalt-Legierungspartikelschicht)
und an der ersten Kleberschicht 13 (insbesondere einem härtbaren Zwei-Komponenten-Urethanharzkleber).
Ein konventionelles Plattierverfahren kann verwendet werden, um eine
Schicht aus irgendeinem der obigen Metalle, wie Chrom, Zink, Nickel, Zinn und Kupfer,
Legierungen davon und Oxide dieser Metalle, auszubilden. Um eine Chromverbindungsschicht
auszubilden, kann beispielsweise ein konventionelles Plattieren oder eine Chromatbehandlung
(Chromsäuresalz) ausgeführt werden. Eine Seite des geschwärzten Substrats
kann der Chromatbehandlung unterworfen werden, welche durch Beschichten oder Flußbeschichten
durchgeführt wird, oder beide Seiten des geschwärzten Substrats können
gleichzeitig einer Chromatbehandlung unterworfen werden, welche durch Tauchen ausgeführt
wird.
Die Dicke der antikorrosiven Schichten 23A, 23B
ist etwa 0,001 bis 10 &mgr;m, vorzugsweise 0,01 bis 1 &mgr;m.
(Chromatbehandlung)
Chromatbehandlung ist jene, daß eine Chromatbehandlungsflüssigkeit
auf ein zu behandelndes Material aufgebracht wird. Um eine Chromatbehandlungsflüssigkeit
aufzubringen, können Walzenbeschichten, Streichen, Gummiwalzenbeschichten,
elektrostatisches Sprühen, Tauchbeschichten oder dgl., angewandt werden und
die aufgebrachte Chromatbehandlungsflüssigkeit wird ohne, daß sie mit Wasser
gewaschen wird, getrocknet. Eine wäßrige Lösung, enthaltend Chromsäure,
wird üblicherweise als die Chromatbehandlungsflüssigkeit verwendet. Spezifische
Beispiele von Chromatbehandlungsflüssigkeiten, die hier verwendbar sind, beinhalten
Alsurf 1000 (Handelsname einer Chromatbehandlungsflüssigkeit, hergestellt von
Nippon Paint Co., Ltd., Japan) und PM-284 (Handelsname einer Chromatbehandlungsflüssigkeit,
hergestellt von Nippon Parkerizing Co., Ltd. Japan).
Es ist bevorzugt ein Zinkplattieren vor der oben beschriebenen Chromatbehandlung
durchzuführen. Wenn ein Zinkplattieren so ausgeführt wird, kann die Schwärzungsschicht/antikorrosive
Schicht (zwei Schichten aus Zinkschicht/Chromatbehandlungsschicht) erhalten werden,
und diese Struktur kann eine weitere Verstärkung der interlaminaren Verbindung
bzw. des interlaminaren Bondens, der Antikorrosion und des Schwärzungseffekts
mit sich bringen.
(Verfahren des Laminierens)
Das transparente Substrat 11 und die Metallschicht
21 werden mit einer Schicht eines transparenten Klebers (erste Kleberschicht)
13 laminiert und der Querschnittsabschnitt dieses Laminats ist in
5(A) gezeigt. Dieses Verfahren des Laminierens ist wie folgt: ein
Kleberharz wird in ein Latex, eine wäßrige Dispersion oder eine organische
Lösungsmittellösung eingebracht, welche dann auf die Oberfläche des
transparenten Substrats 11 und/oder die Metallschicht 21 durch
ein konventionelles Druck- oder Beschichtungsverfahren, wie Siebdrucken, Tiefdrucken,
Kommadrucken oder Walzbeschichten, gedruckt oder aufgebracht wird und wird, falls
dies notwendig ist, getrocknet; auf diese Kleberschicht wird das andere Glied überlagert
und Druck wird ausgeübt. Die Dicke von einer derartigen ersten Kleberschicht
13 (wenn sie getrocknet ist) ist etwa 0,1 bis 20 &mgr;m, vorzugsweise
1 bis 10 &mgr;m. Es ist bevorzugt, daß die erste Kleberschicht
13 transparent ist und daß der Unterschied im Brechungsindex zwischen
der ersten Kleberschicht 13 und der zweiten Kleberschicht 33 so
klein wie möglich ist. Spezifisch ist es bevorzugt, daß der Unterschied
im Brechungsindex zwischen der ersten Kleberschicht 13 und der zweiten
Kleberschicht 33 0,14 oder weniger beträgt.
Spezifisch wird nach dem Aufbringen eines Klebers auf die Oberfläche
der Metallschicht 21 und/oder des transparenten Substrats 11 und
dem Trocknen des aufgebrachten Klebers das andere Glied auf die Kleberschicht überlagert
und Druck wird dann ausgeübt. Vorzugsweise werden die zwei Schichten durch
ein Verfahren, das durch die Fachleute als Trockenlaminieren bezeichnet wird, laminiert.
(Trockenlaminieren)
Trockenlaminieren ist ein Verfahren des Laminierens von zwei Gliedern
in der folgenden Weise: durch ein Beschichtungsverfahren, wie eine Walze, Umkehrwalze
oder ein Tiefdrucken, wird ein Kleber, der in einem Lösungsmittel dispergiert
oder gelöst ist, auf eines der zwei Glieder aufgebracht, um einen Film so auszubilden,
daß der Film, nachdem er getrocknet ist eine Dicke von etwa 0,1 bis 20 &mgr;m
aufweist, vorzugsweise 1 bis 10 &mgr;m, und das Lösungsmittel wird verdampft,
wodurch eine Kleberschicht ausgebildet wird; unmittelbar nach dem Ausbilden der
Kleberschicht wird das andere Laminierglied auf die Kleberschicht überlagert;
und dieses Laminat wird bei 30 bis 80 °C für mehrere Stunden bis mehrere
Tage gealtert, falls dies notwendig ist, um den Kleber auszuhärten. Das Material
für die Kleberschicht, die in diesem Trockenlaminieren verwendbar ist, beinhaltet
thermohärtende Kleber und Kleber, welche in ionisierender Strahlung, wie ultraviolettem
Licht (UV) oder Elektronenstrahlen (EB), härten.
Spezifische Beispiele von thermohärtenden Klebern, die hier verwendbar
sind, beinhalten härtbare Zwei-Komponeten-Urethankleber, die durch die Reaktion
von polyfunktionellen Isocyanaten, wie Tolyol, Diisocyanat oder Hexamethylendiisocyanat
mit Hydroxygruppen enthaltenden Verbindungen, wie Polyetherpolyolen oder Polyacrylatpolyolen,
erhalten werden; acrylische Kleber; und Gummikleber. Von diesen sind die härtbaren
Zwei-Komponenten-Urethankleber bevorzugt. In einem Fall, wo ein thermohärtender
bzw. wärmehärtender Kleber verwendet wird, wird nach dem Laminieren der
zwei Glieder die Verbindung der zwei Glieder durch Härten des Klebers in einer
Umgebung von Raumtemperatur oder einer angehobenen bzw. höheren Temperatur
vervollständigt.
Andererseits in einem Fall, wo ein durch ionisierende Strahlung härtendes
Harz, welches in ionisierender Strahlung, wie ultraviolettem Licht (UV) oder Elektronenstrahlen
(EB), härtet (reagiert), als der Kleber verwendet wird, wird nach dem Laminieren
der zwei Glieder mit einer Schicht aus einem derartigen Kleber das Verbinden der
Glieder durch Härten des Klebers durch Anwenden bzw. Aufbringen einer ionisierende
Strahlung darauf vervollständigt.
[Zweiter Schritt]
Der zweite Schritt, der in 5(B) gezeigt ist, ist
der Schritt des photolithographischen Ausbildens der Metallschicht 21,
die auf das transparente Substrat 11 laminiert ist, in ein Siebmuster.
(Photolithographie)
Eine Metallgitterschicht 21, welche als eine elektromagnetische
Wellen abschirmende Schicht dient, ist ausgebildet durch: photolithographisches
Ausbilden einer gittergemusterten Resistschicht auf der Oberfläche der Metallschicht
21 des Laminats, Ätzen der Metallschicht 21, um Abschnitte
bzw. Teile derselben, welche nicht mit der Resistschicht abgedeckt sind, zu entfernen
und Abstreifen der Resistschicht.
Die metallische Gitterschicht 21, die in der oben beschriebenen
Weise hergestellt ist, hat ein Gitterteil 103 und ein Rahmenteil
101 um das Gitterteil 103, wie dies in 1
in einer Draufsicht gezeigt ist. Weiterhin, wie dies in 2
einer perspektivischen Ansicht und in 3 einer Schnittansicht
gezeigt ist, besteht das Gitterteil 103 aus einer Mehrzahl bzw. Vielzahl
von Linienteilen 107 (die verbleibenden Teile der Metallschicht) und einer
Mehrzahl bzw. Vielzahl von Öffnungen 105, die durch die Linienteile
107 definiert sind. Das Rahmenteil 101 besteht vollständig
aus der verbleibenden Metallschicht, die keine Öffnungen aufweist. Das Rahmenteil
101 ist fakultativ und kann so zur Verfügung gestellt sein, daß
es das Gitterteil 103 umgibt oder sich wenigstens über einen Teil
des Bereichs, der das Gitterteil 103 umgibt, erstreckt.
Auch in diesem zweiten Schritt wird ein bandförmiges Laminat
in dem Zustand einer kontinuierlich aufgewickelten Rolle bearbeitet. Während
nämlich ein derartiges Laminat entweder kontinuierlich oder intermittierend
in einem gestreckten bzw. gedehnten und nicht gelockerten Zustand zugeführt
wird, werden das Maskieren, Ätzen und das Resistabstreifen ausgeführt.
(Maskieren)
Ein Maskieren wird beispielsweise auf die folgende Weise ausgeführt:
zuerst wird ein photoempfindlicher Resist auf die Metallschicht 21 aufgebracht
und getrocknet; diese Resistschicht wird einem Kontaktbelichten unter Verwendung
einer Originalplatte mit einem vorbestimmten Muster (einem Muster entsprechend den
Linienteilen 107 des Gitterteils 103 und dem Rahmenteil
101) unterworfen; danach werden Entwicklung mit Wasser, Filmhärtungsbehandlung
und ein Trocknen bzw. Ofentrocknen ausgeführt. Der Resist wird in der folgenden
Weise aufgebracht: Während kontinuierlich oder intermittierend das bandartige
Laminat in dem Zustand einer kontinuierlich aufgewickelten Rolle abgewickelt und
zugeführt wird, wird ein Resist, der aus Kasein, PVA oder Gelatine gebildet
ist, auf die Metallschicht 21 des Laminats durch ein derartiges Verfahren
wie Tauchen (Immersion), Streichen oder Flußbeschichten aufgebracht. Alternativ
kann ein trockener Filmresist als der Resist verwendet werden; die Verwendung eines
trockenen Filmresists kann die Arbeitseffizienz verbessern. Wenn Kasein für
den Resist verwendet wird, wird das oben beschriebene Trocknen üblicherweise
in einer erwärmten Umgebung ausgeführt und in diesem Fall ist es wünschenswert,
das Trocknen bei einer so niedrigen Temperatur wie möglich auszuführen,
um das Laminat am Aufrollen bzw. Zurückziehen zu hindern.
(Ätzen)
Das Ätzen des Laminats wird nach dem Maskieren des Laminats in
der oben beschriebenen Weise ausgeführt. Da das Laminat in dieser Ausbildung
kontinuierlich geätzt wird, ist es bevorzugt, als ein Ätzmittel eine Eisen-
oder Kupferchloridlösung zu verwenden, welche leicht zirkuliert werden kann.
Das Ätzen des Laminats kann durch die Verwendung einer Einrichtung
und von Verfahren, welche grundsätzlich dieselben, wie jene für die Verwendung
in der Herstellung von Lochmasken für Kathodenstrahlröhren oder Farb-TVs
sind, durchgeführt werden, in welchen bandförmige, kontinuierliche Stahlgrundlagen
bzw. -basisplatten (insbesondere eine dünne Platte mit einer Dicke von 20–80
&mgr;m) geätzt werden. Es ist somit für das Ätzen des Laminats
möglich, die bestehenden Einrichtungen für die Herstellung von Lochmasken
zu verwenden und kontinuierlich eine Serie von Schritten von einem Maskieren bis
zu einem Ätzen auszuführen, so daß die Produktionseffizienz extrem
hoch ist.
Das in der oben beschriebenen Weise geätzte Laminat wird einem
Waschen mit Wasser, Abstreifen des Resists mit einer alkalischen Lösung und
einem Reinigen unterworfen und wird dann getrocknet.
(Gitterteil)
Das Gitterteil 103 der Metallgitterschicht 21 ist
ein Bereich, der durch das Rahmenteil 101 umgeben ist. Das Gitterteil
103 hat Linienteile 107, welche eine Mehrzahl von Öffnungen
105 definieren. Es gibt keine Beschränkungen betreffend die Form der
Öffnungen 105 (Gittermuster) und Beispiele der Form der Öffnungen
105, die hier verwendbar sind, umfassen Dreiecke, wie gleichseitige Dreiecke,
Quadrate, wie regelmäßige Quadrate, Rechtecke, Rhomben und Trapezoide,
Polygone, wie ein Hexagon, Kreise und Ovale. Das Gitterteil 103 kann Öffnungen
aufweisen, welche eine Kombination von Öffnungen mit zwei oder mehreren unterschiedlichen
Formen sind.
Aus dem Gesichtspunkt der Öffnungsrate des Gitterteils
103 und aus der Nicht-Erkennbarkeit dieses Teils ist es bevorzugt, daß
die Linienbreite W der Linienteile 107 des Gitterteils 103 (siehe
2) 50 &mgr;m oder weniger, vorzugsweise 20 &mgr;m
oder weniger, beträgt. Aus dem Gesichtspunkt der Lichtdurchlässigkeit
ist es bevorzugt, daß der Abstand zwischen den Linien (Linienzwischenraum)
P in den Linienteilen 107 (siehe 2)
125 &mgr;m oder mehr, vorzugsweise 200 &mgr;m oder mehr, beträgt. Die Öffnungsrate
ist vorzugsweise 50 % oder mehr. Um das Auftreten von Moirestreifen oder dgl. zu
vermeiden, kann der Neigungswinkel (der Winkel zwischen den Linienteilen
107 des Gitterteils 103 und den Seiten (Kanten) der Displayvorderplatte
bzw. der Bildschirmvorderplatte 1 (elektromagnetisches Wellenabschirmblatt))
geeignet unter Berücksichtigung der Bildpunkt- und Emissionseigenschaften eines
Bildschirms gewählt werden.
Wie dies in 5(B) gezeigt ist, ist die Oberfläche
der ersten Kleberschicht 13, die an den Öffnungen 105 des
Gitterteils 103 freigelegt bzw. belichtet ist, aufgerauht (übertragen)
durch die Oberflächenunregelmäßigkeiten von jenen Abschnitten der
Metallschicht 21, welche durch Ätzen entfernt wurden, und verbleibt
als eine aufgerauhte Oberfläche R. Eine derartige aufgerauhte Oberfläche
R diffundiert Licht unregelmäßig, um eine Trübung bzw. einen Schleier
zu erhöhen, und wenn eine Vorderplatte mit einer derartigen aufgerauhten Oberfläche
auf einen Bildschirm, wie eine PDP, angebracht bzw. montiert wird, ist der Kontrast
eines Bilds, das auf dem Bildschirm angezeigt ist, abgesenkt und die Bildsichtbarkeit
ist somit verschlechtert.
[Dritter Schritt]
Der dritte Schritt, der in 5(C) gezeigt ist, ist
der Schritt des Laminierens eines vorgeformten, nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Films 41 auf die Seiten des Gitterteils 103 und des Rahmenteils
101 der Metallgitterschicht 21 mittels einer Schicht eines transparenten
Klebers (zweite Kleberschicht) 33.
(Verfahren des Laminierens)
Das Material für die zweite Kleberschicht 33 und das
Verfahren des Laminierens des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films
41 auf die Metallschicht 21 können dasselbe wie das Material
für die erste Kleberschicht 13 und das Verfahren des Laminierens der
Metallschicht 21 auf das transparente Substrat 11 sein.
Ein härtbarer Zwei-Komponenten-Urethankleber wird für die
zweite Kleberschicht 33 bevorzugt. Um weiterhin optisch die aufgerauhte
Oberfläche R der ersten Kleberschicht 13 zu eliminieren, die an den
Öffnungen 105 des Gitterteils 103 der Metallschicht
21 freigelegt bzw. belichtet ist, ist es wünschenswert, daß der
Unterschied im Brechungsindex zwischen der ersten Kleberschicht 13 und
der zweiten Kleberschicht 33 so klein wie möglich ist, vorzugsweise
0,14 oder weniger. Ein derartig kleiner Unterschied im Brechungsindex kann leicht
erzielt werden, wenn derselbe Kleber verwendet wird, um die erste Kleberschicht
13 und die zweite Kleberschicht 33 auszubilden.
Trockenlaminieren ist ein bevorzugtes Verfahren des Laminierens des
nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41 an die Metallschicht
21.
Wenigstens das Gitterteil 103 der Metallschicht
21 mit der zweiten Kleberschicht 33 abzudecken, reicht für
den Zweck und in dem Schritt des Trockenlaminierens des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Films 41 an die Metallschicht 21, kann nur das Gitterteil
103 mit einem Kleber durch intermittierendes Beschichten beschichtet werden.
Indem ein Kleber in einer derartigen Weise aufgebracht wird, ist es möglich,
wenigstens einen Kantenabschnitt (üblicherweise vier Kantenabschnitte) des
Rahmenteils 101 der Metallschicht 21 freizulegen bzw. belichten.
In diesem Fall ist es in dem Laminierverfahren des Aufwickellage- und -entladesystems,
in welchem die Metallschicht 21 und der nahe Infrarotstrahlen abschirmende
Film 41 in Form von bandartigen, kontinuierlichen Filmen (Geweben) zugeführt
werden und laminiert werden, während sie in der längeren Richtung laufen,
möglich, wenn die Breite des nahen Infrarotstrahlen abschirmenden Films
41 schmäler gemacht ist als jene der Metallschicht 21, um
gleich der Kleberaufbringbreite zu sein, wobei die Breite sich auf die Größe
einer Richtung senkrecht zu der Richtung, in welche der nahe Infrarotstrahlen abschirmende
Film 41 und der Laminatfilm, beinhaltend das transparente Substrat
11 und die Metallschicht 21, laufen, zum Freilegen bzw. Belichten
für ein Erden von wenigstens einem der zwei Kantenabschnitte in der Bandlaufrichtung
des Rahmenteils 101 zu dehnen bzw. zu recken. In diesem Fall werden die
anderen zwei Kantenabschnitte des Rahmenteils 101, die senkrecht auf die
Bandlaufrichtung gedehnt bzw. gereckt sind, mit dem nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Film 41 abgedeckt und die Abschnitte des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Films 41, welche diese Kantenabschnitte des Rahmenteils 101 abdecken,
können entweder belassen werden wie sie sind oder geeignet entfernt werden.
Selbstverständlich kann ein nahe Infrarotstrahlen abschirmender Film
41 mit einer größeren Breite verwendet werden und der Abschnitt
des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41, welcher wenigstens einen
Kantenabschnitt des Rahmenteils 101 abdeckt, kann durch ein konventionelles
Halbstanzverfahren oder dgl. entfernt werden.
Weiterhin ist es möglich, die zwei Kantenabschnitte des Rahmenteils
101, die in der Bandlaufrichtung gespannt bzw. gereckt sind, durch Aufbringen
von lediglich einem Kleber auf das Gitterteil 103 und eine Metallschicht
21 und die zwei Kantenabschnitte des Rahmenteils 101 freizulegen
bzw. zu belichten, die senkrecht zu der Bandlaufrichtung gedehnt bzw. gereckt sind,
wobei die Aufbringbreite des Klebers an beiden Breitenenden abgesenkt ist. In diesem
Fall ist, wenn die Breite des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films
41 kleiner als jene der Metallschicht 21 gemacht ist, um gleich
der Kleberaufbringbreite zu sein, das Rahmenteil 101 (die zwei Kantenabschnitte
des Rahmenteils 101) nicht mit dem nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Film 41 abgedeckt, so daß der Schritt des Entfernens des nahe Infrarotstrahlen
abschirmenden Films 41 nicht notwendig ist.
(Nahe Infrarotstrahlen abschirmender Film)
Der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 ist ein vorgeformter
Film, welcher wenigstens nahe Infrarotstrahlen mit spezifischen Wellenlängen
absorbiert. Die spezifischen Wellenlängen von nahen Infrarotstrahlen sind hier
etwa 800 bis 1100 nm. Es ist insbesondere wünschenswert, daß der nahe
Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 80 % oder mehr, bevorzugter 90 %
oder mehr, der nahen Infrarotstrahlen mit Wellenlängen in dem Bereich von 800
bis 1100 nm absorbiert. Der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41,
welcher nahe Infrarotstrahlen mit den spezifischen Wellenlängen bis zu diesem
Ausmaß absorbiert, kann eine Fehlfunktion von ferngesteuerten Vorrichtungen,
wie VTRs und von Infrarotkommunikationseinrichtungen, verhindern.
Es ist bevorzugt für den nahe Infrarotstrahlen abschirmenden
Film 41, Materialien zu verwenden, enthaltend Absorbentien für nahes
Infrarot (die als "NIR Absorbentien" bezeichnet sind), die nahe Infrarotstrahlen
mit den spezifischen Wellenlängen absorbieren. Jegliche Absorbentien für
nahes Infrarot sind hier verwendbar und es ist möglich, Färbemittel zu
verwenden, die eine große Absorption in dem Bereich von nahem Infrarot zeigen,
die hohe Durchlässigkeit für Licht in dem sichtbaren Lichtbereich besitzen
und die keine große Absorption in den spezifischen Wellenlängen in dem
Bereich sichtbaren Lichts zeigen. Allgemein ist ein großer Teil des Lichts
in dem Bereich sichtbaren Lichts, der von PDPs emittiert ist, oranges Licht, welches
aus dem Emissionsspektrum von Neonatomen stammt, so daß ein Färbemittel,
welches Licht von etwa 590 nm absorbiert, auch inkorporiert werden kann. Beispiele
von Färbemitteln, die für das nahe Infrarotabsorbens verwendbar sind,
beinhalten Cyaninverbindungen, Phthalocyaninverbindungen, Immoniumverbindungen,
Diimmoniumverbindungen, Naphthalocyaninverbindungen, Naphthalochinonverbindungen,
Anthrachinonverbindungen und Dithiolkomplexe. Diese Färbemittel können
entweder alleine oder als eine Mischung von zwei oder mehreren Färbemitteln
verwendet werden.
Derartige Filme, wie ein Film, in welchem ein Färbemittel für
das Absorbens nahe Infrarot dispergiert ist, und ein Film, der durch Anwenden eines
Färbemittels gemeinsam mit einem Bindemittel als eine Tinte und Trocknen des
Tintenfilms erhalten wurde, können als der nahe Infrarotstrahlen abschirmende
Film 41 verwendet werden, und Beispiele von Filmen, die für den nahe
Infrarotstrahlen abschirmenden Film 41 verwendbar sind, beinhalten kommerziell
verfügbare Filme, enthaltend NIR Absorbentien (z.B. Handelsnamen Nr. 2832,
hergestellt von Toyobo Co., Ltd., Japan).
Wenn der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 an die
Metallschicht 21 in der oben beschriebenen Weise laminiert ist, werden
nahe Infrarotstrahlen, die von PDPs emittiert werden, absorbiert, so daß die
Fehlfunktion von ferngesteuerten bzw. -geregelten Vorrichtungen, wie VTRs, und von
Infrarotkommunikationseinrichtungen, welche nahe der PDPs verwendet werden, vermeidbar
ist.
Wenn der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 auf das
Laminat aus dem transparenten Substrat 11/der ersten Kleberschicht
13/der Metallschicht 21 (in der Form eines Gitters) durch die
zweite, transparente Kleberschicht 33 in der oben beschriebenen Weise laminiert
ist, werden die Oberflächenunregelmäßigkeiten der ersten Kleberschicht
13, die an den Öffnungen 105 des Gitterteils 103
der Metallschicht 21 freigelegt bzw. belichtet ist, mit der zweiten Kleberschicht
33 verfüllt, wodurch die freigelegte bzw. belichtete, aufgerauhte
Oberfläche R der ersten Kleberschichten 13 geglättet ist bzw.
wird.
Das Laminieren des nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films
41 wird durch Trockenlaminieren ausgeführt. Der Kleber, welcher verwenden
wird, um die zweite Kleberschicht 33 auszubilden, ist von einer ein Lösungsmittel
löslichen Art und seine Viskosität ist etwa 1 bis 1000 cps. Daher befeuchtet
der Kleber für die zweite Kleberschicht 33 in zufriedenstellender
Weise eine Seite, an welcher der Kleber aufgebracht ist, verbreitet sich gut auf
der Oberfläche und kann, selbst wenn die Seite Unregelmäßigkeiten
aufweist, die Unregelmäßigkeiten ausfüllen.
Indem so der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 laminiert
wird, wird die aufgerauhte Oberfläche R der ersten Kleberschicht
13, die an den Öffnungen 105 des Gitterteils 103
der Metallschicht 21 freigelegt ist, wie dies in 5(B)
gezeigt ist, eliminiert (die Grenzfläche zwischen der ersten Kleberschicht
13 und der zweiten Kleberschicht 33 ist optisch eliminiert), so
daß eine unregelmäßige Reflexion von Licht unterdrückt ist.
Daher ist, selbst wenn die Vorderplatte auf einer Anzeige bzw. einem Bildschirm,
wie einer PDP, festgelegt ist, der Kontrast eines Bilds, das auf dem Bildschirm
angezeigt ist, verstärkt und die Bildsichtbarkeit kann somit verbessert werden.
In einer konventionellen Bildschirmvorderplatte war es unvermeidbar,
daß Luft in den Öffnungen des Gitterteils inkorporiert
ist, um Luftblasen auszubilden, wenn die Metallgitterschicht und das andere Glied,
das mit dem druckempfindlichen Kleber beschichtet ist, laminiert werden. Aus diesem
Grund mußte der Schritt des Entfernens der Luftblasen durch Entlüftung,
damit sich der Kleber in alle Ecken der Öffnungen ausbreitet, damit diese transparent
werden, bis dato spezifisch ausgeführt werden. Dieser Schritt ist ein chargenweises
Verfahren, welches beispielsweise in der folgenden Weise ausgeführt wird: Die
Bildschirmvorderplatte wird in einem druckbeständigen, teuren, geschlossenen
Behälter, wie einem Autoklaven, angeordnet, wird auf eine Temperatur von etwa
30 bis 100 °C erhitzt und wird entweder durch ein unter Druck setzen oder ein
Dekomprimieren und unter Druck setzen und Dekomprimieren des geschlossenen Behälters
für einen Zeitraum von 30 bis 60 Minuten behandelt. Im Gegensatz dazu ist ein
derartiger ineffizienter Schritt für das Verfahren zur Herstellung einer Bildschirmvorderplatte
gemäß dieser Ausbildung nicht erforderlich.
Weiterhin wird der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film
41 an die Metallschicht 21 trocken laminiert und dieses Laminieren
wird üblicherweise durch das Aufwickellade- und -entladesystem ausgeführt,
in welchem kontinuierliche bandartige Filme (Bahnen) laminiert werden, während
sie laufen bzw. ablaufen. Wenn daher die Breite, die Größe in der Richtung
senkrecht zur Laufrichtung des nahen Infrarotstrahlen abschirmenden Films
41 kleiner als jene der Metallschicht 21 gemacht ist und die zwei
Filme, während sie laufen, laminiert werden, indem der nahe Infrarotstrahlen
abschirmende Film 41 zu einer Seite versetzt ist oder in dem Zentrum positioniert
ist, ist es leicht möglich, wenigstens einen Kantenabschnitt des Rahmenteils
101 der Metallschicht 21 freizulegen.
Indem der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 und
der Laminatfilm, enthaltend die Metallschicht 21, zum Laufen bzw. Ablaufen
veranlaßt werden, wobei der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film
41 zu einer Seite versetzt ist, ist es möglich, die Seite von wenigstens
einem aus dem oberen, unteren, rechten oder linken Abschnitt des Rahmenteils
101, der das Siebteil 103 umgibt, freizulegen. Indem der nahe
Infrarotstrahlen abschirmende Film 41 und der Laminatfilm veranlaßt
werden, mit dem nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Film 41 im Zentrum
positioniert zu laufen, ist es möglich, die Seiten von wenigstens zwei aus
dem oberen, unteren, rechten und linken Abschnitt des Rahmenteils 101,
der das Gitterteil 103 umgibt, freizulegen.
Das Rahmenteil 101 der Metallschicht 21 ist somit
wenigstens teilweise freigelegt bzw. belichtet und das freigelegte bzw. belichtete
Teil kann für ein Erden verwendet werden. Es ist daher nicht notwendig, einen
Anschluß (durch gesondertes Abstreifen und Entfernen einer Beschichtung eines
Films oder dgl. von dem Rahmenteil der Metallschicht), was bis dato ausgeführt
wurde, auszubilden.
Obwohl weiterhin der Schritt des Laminierens des nahe Infrarotstrahlen
abschirmenden Films 41 bis dato gesondert von dem Schritt des Aufbringens
eines transparenten Harzes auf das Gitterteil 103 der Metallschicht
21 ausgeführt wurde, wird er in dieser Ausbildung gleichzeitig mit
dem Schritt des Glättens der aufgerauhten Oberfläche R der ersten Kleberschicht
13, die an den Öffnungen 105 des Gitterteils 103
der Metallschicht 21 freigelegt ist, so durchgeführt, daß die
Anzahl der Schritte, die erforderlich sind, kleiner ist.
Weiterhin ist das Trockenlaminieren eine Basistechnik für die
Fachleute und die Bildschirmvorderplatte der Ausbildung kann leicht durch Trockenlaminieren
hergestellt werden, indem die bestehenden Einrichtungen und Techniken mit hoher
Produktivität und hohen Ausbeuten verwendet werden.
Da weiterhin der nahe Infrarotstrahlen abschirmende Film
41, der in einer vorbestimmten Dicke ausgeführt ist, durch Trockenlaminieren
laminiert ist, ist die nahe Infrarotstrahlen absorbierende Schicht gleichmäßig
in der Dicke, weist keine Unebenheiten oder Änderungen innerhalb der gleichen
Ebene in der Dicke, wie dies in 5(C) gezeigt ist, auf. Es ist daher
möglich, das Problem zu lösen, daß eine nahe Infrarotstrahlen absorbierende
Schicht, die durch Beschichtung ausgebildet ist, nicht gleichmäßig in
der Dicke sein kann, wie dies in 6(C) gezeigt ist.
Weiterhin ist zusätzlich zu dem Trockenlaminieren Photolithographie
auch eine Basistechnik für die Fachleute, so daß das Verfahren der Erfindung
vorteilhaft ist.
In allen Schritten in dem Herstellungsverfahren ist es möglich,
ein kontinuierliches, aufgewickeltes bzw. aufgerolltes, bandartiges Laminat zu bearbeiten,
während es kontinuierlich oder intermittierend gemeinsam mit dem transparenten
Substrat 11 des Laminats, das aus einem flexiblen Material gefertigt ist,
zugeführt wird. Die Bildschirmvorderplatte kann daher mit hoher Produktivität
in einer kleinen Anzahl von Schritten hergestellt werden, zwei oder mehrere Schritte,
die gemeinschaftlich in einem Schritt ausgeführt sind, und darüber hinaus
können die bestehenden Herstellungsanlagen für die Produktion verwendet
werden.
(Modifizierte Ausbildungen)
Die vorliegende Erfindung umfaßt die folgenden Modifikationen.
- (1) Die obige Ausbildung wurde unter Bezugnahme auf den Fall
beschrieben, wo das transparente Substrat 11 und der nahe Infrarotstrahlen
abschirmende Film 41 Flexibilität besitzen und durch das Aufwickellade-
und -entladesystem bearbeitet werden. Jedoch in einem Fall, wo sie nicht flexibel
sind, können ebene Blätter verwendet werden. In diesem Fall können
die ebenen Blätter nicht kontinuierlich bearbeitet werden, sondern können
bearbeitet werden, während sie intermittierend zugeführt werden, und es
können dieselben Effekte und Wirkungen bzw. Funktionen erzielt werden wie jene,
die erhalten werden, wenn die Blätter durch das Aufwickellade- und -entladesystem
bearbeitet werden, mit der Ausnahme der Effekte, die charakteristisch erhalten werden,
wenn das Verfahren durch das Aufwickellade- und -entladesystem bearbeitet bzw. durchgeführt
wird.
- (2) Die Bildschirm- bzw. Anzeigevorderplatte 1 gemäß der
oben beschriebenen Ausbildung kann mit verschiedenen, nicht einschränkenden
Gliedern, wie optischen Komponenten, die die Funktion des Verhinderns von Reflexion
und/oder Blenden von Licht besitzen, und Verstärkungen, die mechanische Festigkeit
aufweisen, kombiniert werden. Wenn die Bildschirmvorderplatte mit derartigen Gliedern
kombiniert wird, ist die Reflexion von Bildlicht von einer PDP und Fremdlicht, das
in die Anzeige bzw. den Bildschirm von außen eintritt, unterdrückt und
die Sichtbarkeit eines Bilds, das auf einem Bildschirm angezeigt ist, ist somit
verbessert. Darüber hinaus ist es möglich, die Bildschirmvorderplatte
vor Beschädigung zu schützen, welche durch externe Kräfte bewirkt
ist.
BEISPIELE
Spezifische Beispiele der oben beschriebenen Ausbildung werden nachfolgend
gegeben.
Beispiel 1
Es wurde eine 10-&mgr;m dicke, elektrolytische Kupferfolie in der
Form einer Bahn, die an einer Fläche eine Schwärzungsschicht, die aus
Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen gefertigt ist, als die Metallschicht hergestellt.
Ein 100-&mgr;m dicker, biaxial gerichteter bzw. gereckter PET Film A4300 (Handelsname
von Polyethylenterephthalat, hergestellt von Toyobo Co., Ltd., Japan) in der Form
einer Bahn, die dieselbe Breite wie jene der elektrolytischen Kupferfolie aufweist,
wurde als das transparente Substrat hergestellt. Das transparente Substrat und die
Metallschicht (die Schwärzungsschichtseite) wurden mit dem ersten Kleber trocken
laminiert, der aus einer Schicht aus einem transparenten, härtbaren Zwei-Komponenten-Urethankleber
gefertigt ist und wurden dann bei 50 °C für 3 Tage getrocknet, wodurch
ein Laminat erhalten wird. Für den Kleber wurde als ein Hauptagens Takelack
A-310 (Handelsname von Takeda Chemical Industries, Ltd., Japan), bestehend aus Polyestherurethanpolyol,
und ein Härtungsagens A-10 (Handelsname, hergestellt von Takeda Chemical Industries,
Ltd., Japan), bestehend aus Hexamethylendiisocyanat, verwendet. Der Kleber wurde
in einer derartigen Menge aufgebracht, daß die getrocknete Kleberschicht eine
Dicke von 7 &mgr;m aufwies.
Die Schwärzungsschicht/die Metallschicht in dem Laminat, das
in der oben beschriebenen Weise erhalten ist, wurden photolithographisch in ein
Gitter gefertigt, wodurch ein Muster, bestehend aus einem Gitterteil und einem Rahmenteil,
gebildet wird, die Draufsicht des Musters ist in 1
gezeigt. Unter Verwendung der bestehenden Herstellungsanlage für Lochmasken
von Farb-TVs wurde das Laminat in der Form einer kontinuierlichen, bandartigen Bahn
einer Serie von Schritten von Maskieren bis Ätzen unterworfen (die durch das
Aufwickellade- und -entladesystem ausgeführt werden).
Zuerst wurde ein Kasein-Negativphotoresist auf die gesamte Metallschichtseite
des Laminats durch Flußbeschichten aufgebracht. Dieses Laminat wurde intermittierend
zu der nächsten Station geführt, wo die Resistschicht einem Kontaktbelichten
mit Licht durch eine negative Gittermusterplatte (bestehend aus Linienteilen, die
Transparenz aufweisen, und Öffnungen, die Licht abschirmende Eigenschaften
besitzen) unterworfen wurde. Während das Laminat von einer Station zur nächsten
transferiert wird, wurden Entwicklung mit Wasser, Filmhärten und Trocknen durch
Wärme ausgeführt. Das ausgehärtete Laminat wurde weiter zur nächsten
Station gefördert, wo das Laminat durch Sprühen einer wäßrigen
Eisenchloridlösung, einem Ätzmittel, über das Laminat geätzt
wurde, um Öffnungen in dem Laminat auszubilden. Während das Laminat von
einer Station zur nächsten transferiert wird, wurden Waschen mit Wasser, Resist
abstreifen, Reinigen und Trocknen durch Erhitzen bzw. Erwärmen ausgeführt,
wodurch eine Metallgitterschicht, bestehend aus einem Gitterteil, das Öffnungen
in der Form von regelmäßigen Quadraten aufweist, und einem 15 mm breiten
Rahmenteil rund um das Gitterteil erhalten wurde, wobei die Weiten bzw. Breiten
der Linien, die die Öffnungen definieren, 10 &mgr;m betrugen, der Abstand
zwischen den Linien, (der Linienzwischenraum) 300 &mgr;m ist, der Neigungswinkel
(der Winkel zwischen den Linien und der Seite des Substrats) 49 Grad betrug.
Derselbe transparente, härtbare Zwei-Komponenten-Urethankleber,
wie jener, der für die erste Kleberschicht verwendet wurde, wurde auf die Oberfläche
der Metallgitterschicht, die in der oben beschriebenen Weise hergestellt wurde,
aufgebracht, um die zweite Kleberschicht auszubilden, welche dann getrocknet wurde.
Auf diese zweite Kleberschicht wurde ein vorausgebildeter NIR Film Nr. 2832 (Handelsname
eines nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films, hergestellt von
Toyobo Co., Ltd., Japan) laminiert und dieser wurde bei 50 °C für drei
Tage getrocknet bzw. gealtert, wodurch ein Laminat erhalten wird. Die Öffnungen
des Gitterteils der Metallschicht wurden somit mit dem härtbaren Zwei-Komponenten-Urethankleber
(für die zweite Kleberschicht) verfüllt, so daß die aufgerauhte Fläche
bzw. Oberfläche der ersten Kleberschicht, die an den Öffnungen freigelegt
war, eliminiert wurde, und die Oberfläche der zweiten Kleberschicht wurde mit
dem nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Film, der gleichmäßig in der Dicke
ist, abgedeckt. Es wurde somit eine Bildschirmvorderplatte erhalten mit einer ebenen
und glatten Oberfläche, die einen Querschnitt, wie in 5(C)
gezeigt, aufweist.
Beispiel 2
Eine Bildschirmvorderplatte wurde in derselben Weise, wie in Beispiel
1, erhalten, mit der Ausnahme, daß die Breite des NIR Films 15 mm schmäler
als jene der Metallschicht ausgebildet wurde und daß das transparente Substrat
und die Metallschicht trocken laminiert wurden, wobei die zwei Blätter an einer
Kante, die sich in der Filmlaufrichtung erstreckt, ausgerichtet waren. Die auf diese
Weise erhaltene Bildschirmvorderplatte war jene, in welcher ein Kantenabschnitt
des Rahmenteils der Metallschicht nicht mit dem NIR Film abgedeckt war und in einer
Breite von 15 mm freigelegt war.
Beispiel 3
Eine Bildschirmvorderplatte wurde in derselben Weise, wie in Beispiel
1, erhalten, mit der Ausnahme, daß eine 10 &mgr;m dicke, elektrolytische
Kupferfolie, die an jeder Seite eine Schwärzungsschicht, die aus Kupfer-Kobalt-Legierungsteilchen
gefertigt war und eine antikorrosive Schicht, die durch Chromatbehandlung ausgebildet
war, aufweist, als die Metallschicht verwendet wurde.
(Auswertung)
Die Bildschirmvorderplatten wurden in bezug auf Trübung, gesamte
Lichtdurchlässigkeit, Sichtbarkeit, Fähigkeit, elektromagnetische Wellen
abzuschirmen, und Fähigkeit, nahe Infrarotstrahlen abzuschirmen, evaluiert
bzw. ausgewertet. Die Trübung wurde in Übereinstimmung mit JIS-K7136 bestimmt
und die gesamte Lichtdurchlässigkeit wurde in Übereinstimmung mit JIS-K7361-1
unter Verwendung eines Colorimeters HM150 (Handelsname, hergestellt von Murakami
Color Research Laboratory, Japan) gemessen.
Die Sichtbarkeit wurde in der folgenden Weise evaluiert: Die Bildschirmvorderplatte
wurde auf die Vorderseite einer PDP, "WOOO" (Handelsname, hergestellt von Hitachi,
Ltd., Japan) montiert und ein Testmuster, ein weißes durchgezogenes bzw. einteiliges
Bild und ein schwarzes durchgezogenes bzw. einteiliges Bild wurden aufeinanderfolgend
auf dem Bildschirm angezeigt und wurden visuell an einem Punkt 50 Zentimeter entfernt
von der Anzeige bzw. dem Display beobachtet mit Sichtwinkeln von 0 bis 80 Grad.
Spezifisch wurden Beobachtungen betreffend Helligkeit, Kontrast und Reflexion sowie
Blenden von Fremdlicht zu dem Zeitpunkt der schwarzen Anzeige und die Unebenheit
der Schwärzungsschicht zum Zeitpunkt der weißen Anzeige getätigt.
Die Fähigkeit, elektromagnetische Wellen abzuschirmen, wurde
durch das KEC Verfahren (ein Verfahren der Messung von elektromagnetischen Wellen,
das durch Kansai Electronic Industry Development Center, Japan, entwickelt wurde)
bestimmt.
Die Fähigkeit, nahe Infrarotstrahlen abzuschirmen, wurde durch
ein Spektrophotometer "best-570" (hergestellt von Nippon Bunko Kabushiki Kaisha,
Japan) bestimmt.
Als ein Ergebnis hatten die Bildschirmvorderplatten der Beispiele
1 und 2 einen Trübungswert von 2,1 und eine gesamte Lichtdurchlässigkeit
von 58,2 und waren auch in der Sichtbarkeit exzellent.
Die Bildschirmvorderplatte von Beispiel 3 war gleich jener von Beispiel
1 im Trübungswert und der gesamten Lichtdurchlässigkeit, jedoch war sie
in der Sichtbarkeit überlegen bzw. besser.
Betreffend die Fähigkeit, elektromagnetische Wellen abzuschirmen,
unterdrückten bzw. dämpften alle Bildschirmvorderplatten der Beispiele
1 bis 3 mit Raten von 30 bis 60 dB, elektromagnetische Wellen, die Frequenzen von
30 MHz bis 1000 MHz aufwiesen und wurden somit als eine zufriedenstellend exzellente
Eigenschaft, elektromagnetische Wellen abzuschirmen, besitzend bestätigt.
Weiterhin ließen betreffend die Fähigkeit, nahe Infrarotstrahlen
abzuschirmen, die gesamten Gitterteile der Bildschirmvorderplatten der Beispiele
1 bis 3 10 % bis 5 % Licht mit Wellenlänge von 800 bis 1100 nm durch; diese
Durchlässigkeiten waren ausreichend und die Streuung in der Durchlässigkeit
war gering.
Zusammenfassung
Ein Verfahren zum Herstellen einer Bildschirm- bzw. Displayvorderplatte
gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt die Schritte (1) Laminieren
einer Metallschicht 21 auf wenigstens eine Fläche eines transparenten
Substrats 11 mit einer ersten transparenten Kleberschicht 13,
wodurch ein Laminat erhalten wird, (2) Bereitstellen einer gittergemusterten Resistschicht
auf einer Fläche der Metallschicht 21 des Laminats,
Ätzen der Metallschicht 21, um Abschnitte bzw. Teile derselben zu
entfernen, welche nicht mit der Resistschicht abgedeckt sind, und Entfernen der
Resistschicht, wodurch eine Metallgitterschicht 21 ausgebildet wird, die
ein Gitterteil 103 mit einer Mehrzahl von Öffnungen 105 und
ein Rahmenteil 101 um das Gitterteil 103 aufweist, und (3) Laminieren
eines nahe Infrarotstrahlen abschirmenden Films 41 des Gitterteils
103 auf der Seite der Metallgitterschicht 21 mittels einer zweiten,
transparenten Kleberschicht 33 und Füllen bzw. Verfüllen der
Flächenunregelmäßigkeiten R der ersten Kleberschicht 13,
die an den Öffnungen 105 des Gitterteils 103 freigelegt sind,
mit der zweiten, transparenten Kleberschicht 33, um die freigelegte, aufgerauhte
Oberfläche R der ersten Kleberschicht 13 transparent zu machen.