Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für Eine Spindel einer Werkzeugmaschine, und insbesondere eine Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel derjenigen Art, die durch eine Schraubbewegung befestigt wird,
sowie eine Spindelvorrichtung mit einer derartigen Werkzeughalter-Spannvorrichtung.
Stand der Technik
Als eine Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel für
eine Hochgeschwindigkeitsdrehung wurde in der japanischen Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungs nr. 10-76413 (1998) eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der
Faktoren, welche die Balance beeinträchtigen, ausgeschaltet werden, um die
Vergrößerung der Trägheitskraft bei der Rotation einer Spindel zu
unterdrücken.
Diese Vorrichtung ist von derjenigen Art, die mittels einer Schraubbewegung
befestigt wird, bei der eine Spindel eine konische Bohrung, die in einem distalen
Endteil derselben ausgebildet ist, und ein Werkzeughalter einen Schaftabschnitt
aufweist, der für die Einführung in und das Herausziehen aus der konischen
Bohrung angepaßt ist, und durch welche der Schaftabschnitt mittels der Befestigung
durch Einschrauben gespannt wird. Die Schraubbefestigungs-Werkzeughalter-Spannvorrichtung
weist ein Spannschraubenelement, das einen Gewindeabschnitt aufweist, der in einer
zentralen Durchgangsöffnung oder einem hohlen Abschnitt der Spindel vorgesehen
ist, die/der mit der konischen Bohrung in Verbindung steht, und der dafür angepaßt
ist, in eine Gewindebohrung eingeschraubt zu werden, die axial in dem Schaftabschnitt
des Werkzeughalters ausgebildet ist, und der den Werkzeughalter durch Befestigen
des Schaftabschnitts mittels des Gewindeabschnitts befestigt, und einen Antriebswellenkörper
(als ein Zugstangenelement) auf, der in der zentralen Durchgangsöffnung vorgesehen
ist und axial bewegbar ist, so daß er mit dem Spannschraubenelement für
eine Antriebsverbindung mit diesem in Eingriff bringbar ist, um dadurch das Spannschraubenelement
in eine Drehung anzutreiben. Wenn sich die Spindel dreht, wird das Antriebswellenelement
von dem Spannschraubenelement getrennt, so daß Faktoren der Spindel, die gegen
die Balance wirken, ausgeschlossen werden, und die Spindel ein verringertes Gewicht
aufweist.
Bei einer derartigen Schraubbefestigungs-Werkzeughalter-Spannvorrichtung
ist es, weil das Spannschraubenelement in eine Spindel eingearbeitet ist, und es
nicht zugelassen wird, daß sich dieses axial bewegt, wenn das Spannschraubenelement
in eine Drehung für eine Anbringung oder ein Abnehmen eines Werkzeughalters
angetrieben wird, erforderlich, eine axiale Relativposition zwischen einer Spindelvorrichtung
und dem Werkzeughalter gemäß einer Schraubensteigung zu verändern.
Deshalb ist bei der Verwendung einer automatischen Werkzeugwechselvorrichtung
zum Bewirken eines automatischen Werkzeugwechsels eine gleichzeitige Steuerung zwischen
dem Spannschraubenelement, das zu drehen ist, und der Spindelvorrichtung, die in
Verbindung damit axial zu bewegen ist, erforderlich.
Jedoch ist das Spannschraubenelement, um von einem Antriebswellenkörper
trennbar zu sein, der als ein Körper eines Drehantriebs dient, um das Spannschraubenelement
zu drehen, mit diesem durch eine entsprechende passende Ausbildung beispielsweise
zwischen einer polygonalen Säule und einer polygonalen Öffnung verbunden,
und das Ausmaß einer Drehung des Drehantriebskörpers stimmt nicht immer
mit demjenigen des Spannschraubenelements überein, so daß das Drehausmaß
des Drehantriebskörpers für die Steuerung nicht auf ein Drehausmaß
des Spannschraubenelements gestützt werden kann. Es ist somit für ein
Drehausmaß des Spannschraubenelements und das Ausmaß einer axialen Bewegung
der Spindelvorrichtung schwierig, daß diese für eine gleichzeitige Steuerung
zwischen diesen einander zugeordnet werden, mit dem Ergebnis, daß eine derartige
Schraubbefestigungs-Werkzeughalter-Spannvorrichtung bei Verwendung einer automatischen
Werkzeugwechselvorrichtung nicht benutzt werden kann.
Darstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung wurde angesichts dieser Gesichtspunkte erarbeitet.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schraubbefestigungs-Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel zu schaffen, die leicht mit der Verwendung einer automatischen
Werkzeugwechselvorrichtung kombiniert werden kann, und die derart verbessert ist,
daß Fremdobjekte in einem Paßbereich zwischen einer konischen Bohrung
einer Spindel und einem Schaftabschnitt eines Werkzeughalters auf wirksame Art und
Weise entfernt werden können, und daß die Spindel, die bei hoher Geschwindigkeit
gedreht werden soll, wirksam gekühlt werden kann. Es ist ferner eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Spindelvorrichtung zu schaffen, die eine derartige
Schraubbefestigungs-Werkzeughalter-Spannvorrichtung aufweist.
Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel zum Spannen eines Schaftabschnitts eines Werkzeughalters,
der in eine Spindel auf eine entnehmbar passende Art bezüglich einer konischen
Bohrung, die an einem distalen Endabschnitt der Spindel ausgebildet ist, einzubringen
ist, mittels einer Schraubbefestigung, geschaffen, wobei die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel folgendes aufweist: ein Spannschraubenelement, das drehbar
und axial bewegbar in einer mittleren Durchgangsöffnung der Spindel vorgesehen
ist, die mit der konischen Bohrung in Verbindung steht, wobei das Spannschraubenelement
einen Gewindeabschnitt aufweist, der in eine Gewindeöffnung einzuschrauben
ist, die axial in dem Schaftabschnitt des Werkzeughalters ausgebildet ist, wobei
das Spannschraubenelement dafür angepaßt ist, den Werkzeughalter durch
Befestigen des Schaftabschnitts mittels des Gewindeabschnitts zu befestigen; und
einen Antriebswellenkörper, der drehbar und axial bewegbar in der mittleren
Durchgangsöffnung der Spindel vorgesehen ist, wobei der Antriebswellenkörper
dafür angepaßt ist, durch axiale Bewegung desselben mit dem Spannschraubenelement
für eine Antriebsverbindung mit diesem zum Antreiben des Spannschraubenelements
in eine Drehung in Eingriff gebracht zu werden.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung ist das Spannschraubenelement
dafür angepaßt, sich axial um eine Gewindesteigung eines Schraubeingriffs
mit dem Werkzeughalter zu bewegen, wenn es sich dreht, und die Vorrichtung kann
leicht mit der Verwendung einer automatischen Werkzeugwechselvorrichtung kombiniert
werden, ohne daß eine gleichzeitige Steuerung zwischen einem Drehausmaß
des Spannschraubenelements und einem axialen Bewegungsausmaß der Spindel erforderlich
ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner ein Axialrollenlagerelement auf, das an einer Stelle
angeordnet ist, an der das Spannschraubenelement zu einer gestuften Endfläche
in der mittleren Durchgangsöffnung der Spindel gerichtet ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird, da das Axialrollenlagerelement
zwischen dem Spannschraubenelement und der gestuften Endfläche in der mittleren
Durchgangsöffnung der Spindel eingebaut ist, eine Verhinderung einer Belegung
zwischen der Spindel und dem Spannschraubenelement erreicht, deren Flächen
einander in einer Axialrichtung gegenüberliegen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner eine Luftzuführöffnung, die in dem Antriebswellenkörper
zum Zuführen von Luft von einer proximalen Endseite des Antriebswellenkörpers
zu einer distalen Endseite desselben ausgebildet ist; und eine Luftablaßöffnung
auf, die durch einen Kernabschnitt des Spannschraubenelements, zum Aufnehmen von
Luft, die durch die Luftzuführöffnung zugeführt wird, ausgebildet
ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung bläst aus der Luftzuführöffnung
zu der konischen Bohrung abgelassene Luft, da Luft von der Luftzuführöffnung
zu der Luftablaßöffnung, die durch den Kernabschnitt des Spannschraubenelements
vorgesehen ist, zugeführt wird, Fremdmaterialien von den Bereichen zwischen
der konischen Bohrung und dem Schaftabschnitt des Werkzeughalters aus und verhindert
ihre Ansammlung und Ablagerung, so daß ein automatischer Werkzeugwechsel auf
sichere Art und Weise durchgeführt werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner eine Luftzuführöffnung auf, die in dem Antriebswellenkörper
zum Zuführen von Luft von einer proximalen Endseite des Antriebswellenkörpers
zu einer distalen Endseite desselben ausgebildet ist; wobei der Antriebswellenkörper
alternierend Wellenabschnitte mit großem Durchmesser, die im Durchmesser geringfügig
kleiner sind als die mittlere Durchgangsöffnung der Spindel, und Wellenabschnitte
mit kleinem Durchmesser aufweist, die im Durchmesser kleiner sind als die Wellenabschnitte
mit großem Durchmesser.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird, da die Wellenabschnitte
mit großem Durchmesser und die Wellenabschnitte mit kleinem Durchmesser alternierend
an dem Antriebswellenkörper vorgesehen sind, die Kühlluftbahn, die zwischen
dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers und dem Innenumfang der mittleren
Durchgangsöffnung vorgesehen ist, hinsichtlich ihres Querschnittsbereichs verändert,
so daß abgelassene Luft von dem distalen Endabschnitt der Luftzuführöffnung
in die zentrale Durchgangsöffnung turbulente Strömungen aufweist, welche
durch den Zwischenraum zwischen dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers
und dem Innenumfang der mittleren Durchgangsöffnung strömen, und die Spindel
wirksam von der mittleren Durchgangsöffnung her gekühlt werden kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner eine Luftzuführöffnung, die in dem Antriebswellenkörper
zum Zuführen von Luft von einer proximalen Endseite des Antriebswellenkörpers
zu einer distalen Endseite desselben ausgebildet ist; und eine Spiralnut auf, die
in einem Außenumfang des Antriebswellenkörpers zum Ablassen von Luft von
der mittleren Durchgangsöffnung der Spindel durch Drehung des Antriebswellenkörpers
in der Art einer Schraubenpumpe ausgebildet ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung bewirkt, da die Spiralnut
in dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers ausgebildet ist, die Drehung
des Antriebswellenkörpers, daß Luft in der mittleren Durchgangsöffnung
der Spindel in der Art einer Schraubenpumpe abgelassen wird, und die Temperatur
der Luft in der Durchgangsöffnung fällt, so daß die Spindel wirksam
von innen gekühlt wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner eine Luftzuführöffnung, die in dem Antriebswellenkörper
zum Zuführen von Luft von einer proximalen Endseite des Antriebswellenkörpers
zu einer distalen Endseite desselben ausgebildet ist; und eine Luftablaßöffnung
auf, die radial in dem Antriebswellenkörper ausgebildet ist, wobei die Luftablaßöffnung
direkt mit der Luftzuführöffnung in Verbindung steht und sich in einen
Außenumfang des Antriebswellenkörpers öffnet.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung kühlen Luftströme,
da sich die Luftzuführöffnung durch zugeordnete Abschnitte des Antriebswellenkörpers
erstreckt, und sich die Luftablaßöffnung in den Außenumfang des Antriebswellenkörpers
öffnet, wirksam lokale Bereiche der Spindel, die eine relativ hohe Temperatur
aufweisen, wie beispielsweise an einem Lagerelement und einem Rotor, so daß
die Spindel eine gleichmäßige Temperatur aufweisen kann.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist die Werkzeughalter-Spannvorrichtung
für eine Spindel ferner einen Kühlmechanismus auf, der in den Antriebswellenkörper
eingearbeitet ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird, da der Kühlmechanismus
in den Antriebswellenkörper eingearbeitet ist, die Spindel wirksam von innen
gekühlt.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Kühlmechanismus
eine Kühlöl-Zirkulationsbahn zum Strömen von Kühlöl dorthindurch
zum Kühlen des Antriebswellenkörpers auf.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird der Antriebswellenkörper
mit Kühlöl gekühlt, das durch die Kühlöl-Zirkulationsbahn
strömt, die in dem Antriebswellenkörper ausgebildet ist, so daß die
Spindel wirksam von innen gekühlt wird.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Kühlmechanismus
ein thermoelektrisches Element auf, das an dem Antriebswellenkörper angebracht
ist.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird die Spindel wirksam
von innen durch das thermoelektrische Element, das an dem Antriebswellenkörper
angebracht ist, gekühlt.
Ferner betrifft zur Lösung der obengenannten Aufgaben ein weiterer
Aspekt der Erfindung eine Spindelvorrichtung für Werkzeugmaschinen, die folgendes
aufweist: ein Spindelelement, das axial ausgehöhlt ist; einen ersten Antrieb
zum Antreiben des Spindelelements in eine Drehung; einen Werkzeughalter; ein Spannschraubenelement,
das zum Spannen des Werkzeughalters an das Spindelelement axial in dem Spindelelement
bewegbar und drehbar ist; ein Zugstangenelement, das in dem Spindelelement axial
bewegbar und zum Drehen des Spannschraubenelements drehbar ist; und einen zweiten
Antrieb zum Antreiben des Spannschraubenelements in eine Drehung.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung ist das Spannschraubenelement
axial wie ein Zugstangenelement beweglich, und wahlweise mit dem ersten und dem
zweiten Antrieb ohne der Notwendigkeit, eine Schraubensteigung in Betracht zu ziehen,
verbindbar.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Zugstangenelement
einen darin ausgebildeten Kühlkreislauf auf.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung kann das Zugstangenelement
wirksam von innen gekühlt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist das Zugstangenelement
ein daran angebrachtes thermoelektrisches Element auf.
Gemäß diesem Aspekt der Erfindung kann das Spindelelement
wirksam von innen gekühlt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die genannten und weitere Aufgaben und neue Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ersichtlich, die
in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen zu sehen ist. Es zeigen:
1 einen Längsschnitt einer Spindelvorrichtung
mit einer Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
2A bis 2F Teilschnitte
zur Darstellung der Klemmwirkungen der Werkzeughalter-Spannvorrichtung gemäß
1;
3 einen Längsschnitt einer Spindelvorrichtung
mit einer Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel gemäß
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
4 einen Längsschnitt eines wesentlichen Teils
einer Spindelvorrichtung mit einer Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine
Spindel gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung; und
5 einen Längsschnitt eines wesentlichen Teils
einer Spindelvorrichtung mit einer Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine
Spindel gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung.
Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen beschrieben.
Ähnliche Elemente sind durch ähnliche Referenzzeichen gekennzeichnet.
(Erste Ausführungsform)
1 zeigt eine Spindelvorrichtung mit einer eingearbeiteten
Werkzeughalter-Spannvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung.
Die Spindelvorrichtung weist ein hohles oder röhrenförmiges
Spindelelement (nachfolgend einfach als "Spindel" bezeichnet) 1 auf, das
koaxial ausgehöhlt ist, so daß eine zylindrische Kammer 19 geschaffen
wird (nachfolgend teilweise als "mittlere Durchgangsöffnung" bezeichnet), die
radial nach innen gestuft oder verengt ist, so daß ein verringerter Durchmesser
in der Nähe des distalen Endes (dem linken Ende gemäß der Figur)
ausgebildet wird, wo sie auseinandergeht, so daß eine konische Bohrung
9 gebildet wird. Die Spindel 1 ist mit einem Paar von Lagerelementen
3 gelagert, die am linken und am rechten Ende eines Spindellagerkörpers
5 eingebaut sind, der mit Kühlbahnen ausgebildet ist und in einer
Kühl- und Schutzhülse oder einem äußeren Gehäuse
7 befestigt ist.
Die Spindel 1 ist somit bezüglich des Lagerkörpers
5 drehbar. Die konische Bohrung 9, die in einem distalen Endabschnitt
der Spindel 1 ausgebildet ist, ist derart geformt, daß sie konform
einen konischen Schaftabschnitt S eines Werkzeughalters T (vgl. 2A
bis 2F) aufnimmt, der entfernbar in die konische Bohrung
9 eingepaßt ist und daran gespannt oder befestigt ist, und zwar auf
eine Art und Weise, die nachfolgend beschrieben wird.
Ein eingebauter Motor 11 zum Antreiben der Spindel ist in
das äußere Gehäuse 7 eingebaut. Der eingebaute Motor
11 besteht aus einem Rotor 13, der mit der Spindel 1
befestigt ist, und einem Stator 17, der mit dem äußeren Gehäuse
7 befestigt ist, und zwar über eine Kühlhülse
15, was insgesamt dem Antrieb der Spindel 1 für eine Hochgeschwindigkeitsdrehung
dient.
Die mittlere Durchgangsöffnung 19 der Spindel
1 steht koaxial mit der konischen Bohrung 9 in Verbindung. In
der mittleren Durchgangsöffnung 19 ist ein Spannschraubenelement
23 über eine Hülse 21 drehbar und axial beweglich angeordnet.
Das Spannschraubenelement 23 weist einen Gewindeabschnitt 25 an
seinem distalen Ende auf, und der Gewindeabschnitt 25 wird in eine Gewindebohrung
H eingeschraubt, die axial in dem Schaftabschnitt S des Werkzeughalters T ausgebildet
ist. Wenn ein Flanschabschnitt 21a an einem Ende der Hülse
21 gegen einen Flanschabschnitt 23a anstößt, wird die
axiale Bewegung des Spannschraubenelements 23 in Richtung der konischen
Bohrung 9 eingeschränkt, so daß der Werkzeughalter T an die Spindel
1 durch Befestigen des Schaftabschnitts S über den Gewindeabschnitt
25 befestigt wird.
Ein Abschnitt 27 (erster vorstehender Abschnitt oder ausgesparter
Abschnitt) in Form einer Hexagonalsäule (einer Mutter) zum Drehen des Spannschraubenelements
23 mittels des Antriebswellenkörpers 29 ist an dem proximalen
Ende des Spannschraubenelements 23 vorgesehen.
Der Antriebswellenkörper 29 ist in die mittlere Durchgangsöffnung
19 von einem proximalen Ende der Spindel 1 drehbar und axial bewegbar
eingeführt. Eine Sechseck-Hülse 31 (zweiter vorstehender Abschnitt
oder ausgesparter Abschnitt), welche den Hexagonal-Säulenabschnitt
27 aufnimmt, ist an dem distalen Endabschnitt des Antriebswellenkörpers
29 ausgebildet. Wenn sich der Antriebswellenkörper 29 nach
vorne in der Axialrichtung bezüglich der Spindel 1 bewegt, wird der
Hexagonal-Säulenabschnitt 27 in die Hexagonalbuchse 31 eingeführt,
und der Antriebswellenkörper 29 wird angetrieben, so daß er mit
dem Spannschraubenelement 23 auf eine Art und Weise verbunden wird, daß
eine Übertragung von Drehkraft ermöglicht wird.
Eine Fluiddruck-Zylindervorrichtung 33 zum axialen Bewegen
des Antriebswellenkörpers 29 ist an einem proximalen Ende des Antriebswellenkörpers
29 vorgesehen. Die Fluiddruck-Zylindervorrichtung 33 weist eine
Zylinderröhre 37, die mit einem Basiselement 35 befestigt
ist, das mit dem äußeren Gehäuse 7 integral ist, Endstücke
39 und 41 an beiden Enden, eine innere Hülse 43,
ein hülsenförmiges Kolbenelement 47, das mit dem Antriebswellenkörper
29 über ein Lagerelement 45 verbunden ist, und eine Druckfeder
49 auf, welche das Kolbenelement 47 nachgiebig nach hinten vorspannt.
Wenn ein Fluiddruck von einer Öffnung 51 zu einer Zylinderkammer
53 zugeführt wird, bewegt die Fluiddruck-Zylindervorrichtung
33 den Antriebswellenkörper 29 gegen eine nachgiebige Kraft
der zusammengedrückten Feder 49 nach vorne.
Ein Motor 55 zum Drehen des Antriebswellenkörpers ist
an das Kolbenelement 47 angebracht, und eine Drehwelle 57 des
Motors 55 ist mit dem Antriebswellenkörper 2a über eine
Wellenverbindung 59 verbunden.
Eine Luftzuführöffnung 61, die sich axial in den
Kernabschnitt erstreckt und an seinem distalen Ende mit der Hexagonalbuchse
31 in Verbindung steht, ist in dem Antriebswellenkörper
29 ausgebildet. Das proximale Ende der Luftzuführöffnung
61 steht mit einer Luftzuführbahn 67 in Verbindung, die in
dem Kolbenelement 47 ausgebildet ist, und zwar über eine Öffnung
63 und eine Umfangsnut 65, die in dem Antriebswellenkörper
29 ausgebildet ist, und Luft wird von einer Luftzuführleitung
69, die mit der Luftzuführbahn 67 verbunden ist, zugeführt.
Eine Spiralnut 71 ist an einem Außenumfang des Antriebswellenkörpers
29 ausgebildet. Die Drehung des Antriebswellenkörpers 29
läßt Luft von der mittleren Durchgangsöffnung 19 in die
Spindel 1 durch die Spiralnut 71 in der Art einer Schraubenpumpe
ab.
Luftablaßöffnungen 73, die sich radial in dem Antriebswellenkörper
29 erstrecken und direkt mit der Luftzuführöffnung
61 in Verbindung stehen und sich in den Außenumfang des Antriebswellenkörpers
öffnen, sind an besonderen Stellen in dem Antriebswellenkörper
29 ausgebildet, und zwar an Stellen, die Stellen entsprechen, an denen
die Spindel 1 eine hohe Temperatur aufweist, beispielsweise diejenigen
Abschnitte, an denen das Lagerelement 3 und der Rotor 13 angeordnet
sind.
Zusätzlich ist eine Luftablaßöffnung 75 axial
derart ausgebildet, daß sie sich durch einen Kernabschnitt des Spannschraubenelements
23 und des Hexagonal-Säulenabschnitts 27 erstreckt. Wenn
der Hexagonal-Säulenabschnitt 27 der Spannschraube 23 in
die Hexagonalbuchse 31 des Antriebswellenkörpers 29 eingepaßt
ist, steht die Luftablaßöffnung 75 in Verbindung mit der Luftzuführöffnung
61 oder ist mit dieser verbunden, und Luft wird von der Luftzuführöffnung
61 zugeführt.
Nachfolgend wird die Spannwirkung der Werkzeughalter-Spannvorrichtung
unter Bezugnahme auf die 2A bis 2F
beschrieben.
- (1) Wie in 2A gezeigt ist, wird der Werkzeughalter
T durch eine automatische Werkzeugsteuerung oder einen (nicht gezeigten) automatischen
Werkzeugwechsler (automatic tool exchange controller, ATC) zu der axialen Mittellinie
der Spindel 1 gebracht.
- (2) Nachfolgend wird der Werkzeughalter T durch den ATC an die Seite der Spindel
1 gebracht. Im Ergebnis wird, wie in 2B gezeigt
ist, der Schaftabschnitt S des Werkzeughalters T derart eingeführt, daß
er in die konische Bohrung 9 der Spindel 1 eingepaßt wird,
und demzufolge wird das Spannschraubenelement 23 durch die distale Endfläche
des Schaftabschnitts S derart verschoben, daß das Spannschraubenelement
23 axial bezüglich der Spindel in Richtung einer Zurückziehrichtung
(nach rechts in der Figur) versetzt wird.
- (3) Nachfolgend bewegt, wenn ein Fluiddruck zu der Zylinderkammer
53 der Fluiddruck-Zylindervorrichtung 33 zugeführt wird,
das Kolbenelement 47 den Antriebswellenkörper 29 nach vorne
gegen die nachgiebige Kraft der zusammengedrückten Feder 49. Im Ergebnis
stößt, wie in 2C gezeigt ist, das distale
Ende des Antriebswellenkörpers 29 an den Hexagonal-Säulenabschnitt
27 des Spannschraubenelements 23 an, und der Antriebswellenkörper
29 wird durch den Motor 55 gedreht, so daß, wie in
2D gezeigt ist, der Hexagonal-Säulenabschnitt
27 des Spannschraubenelements 23 in die Hexagonalbuchse
31 des Antriebswellenkörpers 29 eingepaßt wird, und
der Antriebswellenkörper 29 mit dem Spannschraubenelement
23 verbunden wird.
Hierbei wird, da die Voranbewegungskraft des Antriebswellenkörpers
29 derart eingestellt wird, daß sie kleiner ist als die Werkzeughalter-Einführkraft
mittels des ATC, auch wenn das distale Ende des Antriebswellenkörpers
29 gegen den Hexagonal-Säulenabschnitt 27 des Spannschraubenelements
23 anstößt, der Werkzeughalter T nicht aus der konischen Bohrung
9 herausgezogen.
Wenn der Antriebswellenkörper 29 mit dem Spannschraubenelement
23, wie oben erwähnt, verbunden ist, steht die Luftzuführöffnung
61 des Antriebswellenkörpers 29 derart in Verbindung, daß
sie mit der Luftablaßöffnung 75 des Spannschraubenelements
23 verbunden ist, und Luft wird von der Luftzuführöffnung
61 zu der Luftablaßöffnung 75 zugeführt. Die zu
der Luftablaßöffnung 75 zugeführte Luft wird von dem distalen
Ende des Spannschraubenelements 23 in die konische Bohrung 9 abgelassen.
Im Ergebnis wird ein Abblasen von Fremdteilchen, die an der konischen Bohrung
9 und dem Schaftabschnitt S des Werkzeughalters T haften, ausgeschaltet,
und es wird verhindert, daß Fremdteilchen an der konischen Bohrung
9 und dem Schaftabschnitt S des Werkzeughalters T haften.
- (4) Wenn der Antriebswellenkörper 29 durch den Motor
55 gedreht wird, dreht sich ebenso das Spannschraubenelement
23, und der Gewindeabschnitt 25 des Spannschraubenelements
23 wird in die Gewindeöffnung H des Schaftabschnitts S des Werkzeughalters
T eingeschraubt, so daß sich das Spannschraubenelement 23
durch die Gewindesteigungen in einer Vorwärtsrichtung (nach
links in der Figur) bewegt. Wie in 2E gezeigt ist,
stößt der Flanschabschnitt 23a des Spannschraubenelements
23 gegen den Flanschabschnitt 21a der Buchse 21 durch
die Drehung des Spannschraubenelements 23 an, und das Spannschraubenelement
23 wird weiter gedreht, so daß der Schaftabschnitt S des Werkzeughalters
T durch eine Schraubkraft stark in die konische Bohrung 9 gezogen wird,
und die Befestigung des Werkzeughalters T vollendet wird.
- (5) Die Vollendung der Befestigung des Werkzeughalters T beendet die Drehung
des Antriebswellenkörpers 29 mittels des Motors 55, und der
Fluiddruck in der Zylinderkammer 53 der Fluiddruck-Zylindervorrichtung
33 wird gelöst, so daß das Kolbenelement 47 den Antriebswellenkörper
29 gegen die nachgiebige Kraft der zusammengedrückten Feder
59 zurückbewegt. Im Ergebnis wird der Antriebswellenkörper
29 von dem Spannschraubenelement 23 getrennt. Wenn der ATC zu
seiner Ausgangsstellung zurückgeführt wird, ist das Spannen des Werkzeughalters
T beendet.
Hierbei wird der Werkzeughalter T gelöst, indem die Schritte des Spannvorgangs
in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden.
Die Spindel 1 wird in einem Zustand, in dem der Antriebswellenkörper
29 von dem Spannschraubenelement 23 gelöst ist, bei hoher
Geschwindigkeit gedreht. Wenn die Spindel bei hoher Geschwindigkeit gedreht wird,
strömt die Luft, die zu der Luftzuführöffnung 61 zugeführt
wird, über die Hexagonalbuchse 31 in die mittlere Durchgangsöffnung
19 und strömt durch einen Zwischenraum zwischen dem Innenumfang der
mittleren Durchgangsöffnung 19 und dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers
29 in Richtung der axialen Zurückziehrichtung, so daß die Spindel
1 von ihrer Innenseite her gekühlt wird. Darüber hinaus wird
ein Teil der zu der Luftzuführöffnung 61 zugeführten Luft
direkt in Richtung der Spindel durch die Ablaßöffnungen 73 abgelassen,
und Abschnitte der Spindel 1, an denen die Temperatur hoch ist, wie beispielsweise
Abschnitte, an denen sich das Lagerelement 3 und der Rotor 13
befinden, werden teilweise gekühlt. Im Ergebnis wird die Temperatur der Spindel
1 in der Radialrichtung und der Axialrichtung gleichmäßig.
Zusätzlich läßt, wenn der Antriebswellenkörper 29 durch
den Motor 55 getrennt von der Spindel 1 gedreht wird, die Spiralnut
71 Luft von der mittleren Durchgangsöffnung 19 in die Spindel
1 in der Art einer Schraubenpumpe gelangen. Im Ergebnis fällt die
Lufttemperatur in der mittleren Durchgangsöffnung 19, und die Spindel
wird von ihrer Innenseite her gekühlt. Im allgemeinen ist es, da die Spindel
von ihrer Außenseite durch das äußere Gehäuse 7 gekühlt
wird, wirksam, einen Temperaturgradienten der Spindel 1 in der Radialrichtung
zu verringern, um die Spindel 1 von ihrer Innenseite zu kühlen.
(Zweite Ausführungsform)
3 zeigt die Spindelvorrichtung mit der eingearbeiteten
Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel gemäß einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung. Hierbei wurden die gleichen Referenznummern
denjenigen Abschnitten in 3 gegeben, die denjenigen
in 1 entsprechen, und deren Beschreibung ist weggelassen.
Bei dieser Ausführungsform ist ein Lagergehäuse
77 in der mittleren Durchgangsöffnung 19 derart vorgesehen,
daß ein axiales Verschieben ermöglicht wird, und das Spannschraubenelement
23 ist durch ein Radialkugellager 79 drehbar von dem Lagergehäuse
77 gelagert, und ein Axialrollenlager 81 ist in einem Abschnitt
des Lagergehäuses 77 angeordnet, in dem das Spannschraubenelement
23 zu einer gestuften Endfläche 19a in der mittleren Durchgangsöffnung
19 der Spindel 1 gerichtet ist. In diesem Fall bewegt sich das
Spannschraubenelement 23 sowie das Lagergehäuse 77 axial
in der mittleren Durchgangsöffnung 19.
Der Antriebswellenkörper 29 weist Wellenabschnitte
29a mit großem Durchmesser auf, deren Durchmesser ein wenig kleiner
ist als derjenige der mittleren Durchgangsöffnung 19 der Spindel
1, sowie Wellenabschnitte 29b mit kleinem Durchmesser, deren Durchmesser
kleiner ist als derjenige der Wellenabschnitte 29a mit großem Durchmesser,
so daß diese alternierend angeordnet sind.
Bei dieser Ausführungsform wird, wenn der Gewindeabschnitt
25 des Spannschraubenelements 23 mit der Gewindeöffnung H
des Werkzeughalters T in Eingriff gebracht wird, so daß das Spannschraubenelement
23 den Werkzeughalter T befestigt, eine Schubkraft zwischen der Spindel
1 und dem Spannschraubenelement 23 erzeugt, und diese wird durch
das Axialrollenlager 81 aufgenommen, und das Spannschraubenelement
23 dreht sich bezüglich der Spindel durch das Axialrollenlager
81 mit geringem Widerstand.
Im Ergebnis wird eine Belegung von entgegengesetzten Schubkräften
an den Flächen des Spannschraubenelements 23 und der Spindel
1 zum Zeitpunkt des Spannens verhindert.
Zusätzlich wird bei dieser Ausführungsform, da der Antriebswellenkörper
29 Wellenabschnitte 29a mit großem Durchmesser und alternierend
Wellenabschnitte 29b mit kleinem Durchmesser aufweist, eine Querschnittsfläche
einer Kühlluftbahn, die zwischen dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers
29 und dem Innenumfang der mittleren Durchgangsöffnung 19
vorgesehen ist, verändert, und es tritt Turbulenz in der Luft
auf, die von dem distalen Ende der Luftzuführöffnung 61 in die
mittlere Durchgangsöffnung 19 abgelassen wird und durch den Zwischenraum
zwischen dem Außenumfang des Antriebswellenkörpers 29 und dem
Innenumfang der mittleren Durchgangsöffnung 19 strömt. Im Ergebnis
wird die Spindel 1 von der mittleren Durchgangsöffnung 19
wirksam gekühlt.
(Dritte Ausführungsform)
4 zeigt einen Hauptabschnitt der Spindelvorrichtung
mit der darin eingearbeiteten Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Hierbei wurden
die gleichen Referenznummern denjenigen Teilen in 4
gegeben, welche den gleichen in 1 entsprechen, und
deren Beschreibung ist weggelassen.
Bei dieser Ausführungsform sind Kühlöl-Zirkulationsbahnen
83, 85 und 87 in dem Antriebswellenkörper
29 ausgebildet.
Kühlöl wird von einer Kühlöl-Zuführbahn
89 zugeführt, die in dem Kolbenelement 47 ausgebildet ist,
und zwar zu der Kühlöl-Zirkulationsbahn 83 über eine Umfangsnut
91 und eine Öffnung 93, und das Kühlöl, das zu
der Kühlöl-Zirkulationsbahn 83 zugeführt wird, strömt
in die Kühlöl-Zirkulationsbahnen 83, 85 und
87 in dem Antriebswellenkörper 29 nachfolgend derart, daß
es über eine Öffnung 95 und eine Umfangsnut 97 in eine
Kühlöl-Ablaßbahn 99 strömt, die in dem Kolbenelement
47 ausgebildet ist.
Im Ergebnis wird der Antriebswellenkörper 29 bei einer
geringen Temperatur derart gehalten, daß er als eine Kühlstange dient,
und die Spindel 1 von ihrer Innenseite her kühlt, und ein Temperaturgradient
in der Spindel 1 in der Radialrichtung wird klein.
(Vierte Ausführungsform)
5 zeigt einen Hauptabschnitt der Spindelvorrichtung
mit der darin eingearbeiteten Werkzeughalter-Spannvorrichtung für eine Spindel
gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung. Hierbei wurden die
gleichen Referenznummern denjenigen Teilen in 5 gegeben,
die den gleichen in 1 entsprechen, und deren Beschreibung
ist weggelassen.
Bei dieser Ausführungsform ist ein thermoelektrisches Element
101, wie z.B. ein Peltier-Effekt-Element an den Außenumfang des Antriebswellenkörpers
29 angebracht. Was das thermoelektrische Element 101 betrifft,
ist seine Außenfläche eine endothermische Fläche (eine Fläche
mit niedriger Temperatur), und sie kühlt die Spindel 1 von deren Innenseite
her. Im Ergebnis wird der Temperaturgradient der Spindel 1 in der Radialrichtung
verringert.