Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für viereckige
tafelförmige Paneele gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Es umfasst
an den Schmalseiten der Paneele angeordnete Halteprofile, von denen gegenüberliegend
angeordnete Halteprofile derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele miteinander
verbindbar sind, insbesondere für Fußbodenpaneele, mit gegenüberliegend
angeordneten ersten Halteprofilen, die so ausgebildet sind, dass an einem in erster
Reihe liegenden Paneel in zweiter Reihe ein neues Paneel verriegelbar ist, in dem
das neue Paneel zunächst in Schrägstellung relativ zu dem liegenden Paneel
an das liegende Paneel angefügt und nachfolgend in die Ebene des liegenden
Paneels herabgeschwenkt wird, sowie mit gegenüberliegend angeordneten zweiten
Halteprofilen, die korrespondierende Hakenelemente aufweisen, wobei mit einem der
Hakenelemente des neuen Paneels und einem Hakenelement eines bereits in zweiter
Reihe liegenden Paneels durch das Herabschwenken des neuen Paneels eine Hakenverbindung
herstellbar ist.
Ein Befestigungssystem ist aus der DE
199 29 896 A1 bekannt. Charakteristisch ist für ein solches Befestigungssystem,
dass die verwendeten ersten und zweiten Halteprofile stark unterschiedliche Geometrien
aufweisen und sich dadurch auch die Fügeweisen der verschiedenartigen Halteprofile
sehr unterscheiden. Insbesondere die als Hakenelemente ausgebildeten zweiten Halteprofile,
die zu einer Hakenverbindung zusammengefügt werden, bergen ein technisches
Problem. Zwar sichert die bekannte Hakenverbindung Fußbodenpaneele gut gegen
ebenes Auseinanderschieben rechtwinklig zu den Schmalseiten der verbundenen Paneele.
Allerdings bietet sie keine befriedigende Festigkeit gegen ein Lösen der Hakenelemente
in einer Richtung senkrecht zu der Verlegeebene der Paneele.
Bevorzugt angewendet wird ein derartiges Befestigungssystem für
sogenannten Laminatfußboden, der einen Kern aus Holzwerkstoff, wie MDF, HDF
oder Spanplattenmaterial aufweist. Die mechanischen Halteprofile sind zumeist an
die Schmalseiten von Holzwerkstoffplatten angefräst.
Laminatfußboden wird überwiegend schwimmend verlegt. Zur
Minderung von Trittschall wird üblicherweise eine trittschalldämmende
Zwischenlage zwischen dem Verlegeuntergrund und den Laminatpaneelen angeordnet.
Auch bekannt ist es, dass eine trittschalldämmende Schicht an der dem Verlegeuntergrund
zugewandten Unterseite von Laminatpaneelen fest angebracht ist.
Besonders problematisch ist die Hakenverbindung des bekannten Befestigungssystem
dann, wenn im Bereich einer Hakenverbindung nur dasjenige Paneel mit einer großen
Last beaufschlagt ist, dessen Hakenelement unten liegt, nämlich dem Verlegeuntergrund
zugewandt ist. Das mit diesem verhakte oben liegende Hakenelement des benachbarten
Paneels ist nicht belastet daher wird durch die Last nur das Paneel mit dem untenliegenden
Hakenelement in die zumeist weiche trittschalldämmende Zwischenlage gedrückt.
Dabei löst sich das obenliegende Hakenelement des unbelasteten Paneels aus
dem untenliegenden Hakenelement des benachbarten Paneels. Die Hakenverbindung ist
außer Funktion und die Funktion meist nicht wieder herstellbar.
Nach dem Stand der Technik sind Hinterschneidungen in die Hakenverbindung
integriert, durch die ein Lösen der Hakenverbindung senkrecht zur Verlegeebene
der Paneele verhindert werden soll. Diese Hinterschneidungen haben sich jedoch als
unzureichend erwiesen, dieser Art von Befestigungselementen eine ausreichende Festigkeit
zu verleihen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungssystem anzugeben,
das mit einer Hakenverbindung ausgestattet, die sich auch dann nicht löst,
wenn auf dem Paneel mit dem untenliegenden Hakenelement eine Last aufsteht und das
obenliegenden Hakenelement des benachbarten Paneels ohne Last ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein Befestigungssystem
mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1. Dies umfasst, dass jeder
Hakenverbindung ein zusätzliches Sperrelement zugeordnet ist, das im verhakten
Zustand zweier Paneele ein Lösen der Hakenverbindung in einer Richtung senkrecht
zu der Ebene der verlegten Paneele unterbindet.
Bei dem Sperrelement kann es sich um ein sehr einfaches Bauteil handeln,
für das es vielfältige konstruktive Ausgestaltungen gibt. Es kann sich
um ein Sperrelement handeln, das an einem der Hakenelemente vormontiert ist, um
ein loses Sperrelement, das nach dem Verhaken der Hakenelemente angebracht wird,
oder um ein in das Kernmaterial des Paneels integriertes Sperrelement.
In einer besonders einfachen Ausführung weist jedes der Hakenelemente
der gegenüberliegenden Schmalseiten eines Paneels eine Sperrnut auf, die sich
in Längsrichtung der Schmalseite erstreckt. Die Sperrnuten zweier Paneele grenzen
dabei im verbundenen Zustand der Hakenelemente aneinander und bilden eine gemeinsame
Sperrausnehmung. Bei der Profilierung der Hakenelemente mit Fräswerkzeugen
lassen sich die Sperrnuten sehr einfach mitfräsen. Hierzu müssen entsprechende
Konturen an den Fräswerkzeugen vorgesehen sein.
Wenn die Sperrausnehmung einen runden oder rechteckigen Querschnitt
aufweist, hat dies den Vorteil, dass als Sperrelemente besonders kostengünstiges
Standardmaterial verwendet werden kann. Es kommen beliebige Werkstoffe für
Sperrelemente mit rundem oder rechteckigem Querschnitt in Frage. Entsprechendes
Stangenmaterial kann beispielsweise fertig konfektioniert bezogen oder als Meterware
in Sperrelemente entsprechender Länge aufgetrennt werden. Für Sperrnuten,
die gemeinsam eine Sperrausnehmung mit rundem Querschnitt bilden, ist es besonders
günstig, wenn als Sperrelement ein Nagel verwendet wird, oder das Sperrelement
nach Art eines Nagels ausgebildet ist. Der Kopf eines Nagels vereinfacht sowohl
während der Verlegung das Einfügen des Sperrelements in die Hakenverbindung
als auch das Entfernen des Sperrelements, wenn die Hakenverbindung zwecks Demontage
der Paneele nochmals gelöst werden muss.
Es ist sehr nützlich, wenn das Sperrelement im verhakten Zustand
zweier Paneele einfach in die Sperrausnehmung einfügbar ist und der Querschnitt
zumindest teilweise in den Querschnitt der Sperrnut des einen Paneels und teilweise
in den Querschnitt der Sperrnut des anderen Paneels ragt. Die Querschnittsaufteilung
zwischen den Sperrnuten ist nahezu beliebig. Sie kann beispielsweise davon abhängig
gemacht werden, ob eines der Hakenelemente, in dem sich die Sperrnut befindet, stabiler
ausgebildet ist als das andere. Das Einfügen des Sperrelements in die Sperrausnehmung
kann durch Einschieben oder Einschlagen erfolgen. Es ist möglich, die Toleranzen
des Sperrelements und der Sperrausnehmung so auszulegen, dass das Sperrelement sich
leicht oder straff in die Sperrausnehmung einfügen lässt.
Bevorzugt dann, wenn es sich um ein einfaches Sperrelement mit rundem
oder mehreckigem Querschnitt handelt, ist es vorteilhaft, wenn die Sperrnuten an
solchen Flächen eines Hakenelements vorgesehen sind, die im verlegten Zustand
der Paneele etwa senkrecht zu der Ebene ausgerichtet sind, in der die Paneele verlegt
sind.
Eine nicht beanspruchte alternative Konstruktion eines Befestigungssystems
mit Hakenelementen sieht vor, dass jedes Paneel im verlegten Zustand auf seiner
einem Verlegeuntergrund zugewandten Unterseite hinterschnittene Bodenausnehmungen
aufweist, von denen zumindest je eine im Bereich jedes Hakenelements an der Unterseite
des Paneels angeordnet ist.
Die Handhabung lässt sich verbessern, wenn die Hinterschneidung
der Bodenausnehmung eines ersten Paneels im zusammengefügten Zustand zweier
Paneele entgegengesetzt ausgerichtet ist zu der Hinterschneidung der Bodenausnehmung
eines zweiten Paneels. Für die Konstruktion des Befestigungssystems mit Bodenausnehmungen
im Bereich der Hakenelemente ist das Sperrelement zweckmäßig als U-förmige
Klammer ausgebildet, welche die Hinterschneidung der Bodenausnehmung des ersten
Paneels sowie die Hinterschneidung der Bodenausnehmung des zweiten Paneels im montierten
Zustand hintergreift.
Bei einer dritten Alternative eines Befestigungssystems ist das Sperrelement
in einer Sperrnut eines der Hakenelemente eines ersten Paneels angeordnet und weist
eine federnde Rastlasche auf. Dabei bildet eine Sperrnut des zugeordneten Hakenelements
der gegenüberliegenden Schmalseite eines zweiten Paneels eine hinterschnittene
Rastvertiefung, in der die Rastlasche des Hakenelements des ersten Paneels während
der Montage selbsttätig einrastbar ist.
Diese Konstruktion kann einfacher weise mit einem Sperrelement versehen
sein, das eine im entspannten Zustand von der Schmalseite weit hervorstehende Rastlasche
aufweist, die während des Herabschwenkens eines neuen Paneels in die Ebene
der verlegten Paneele mit dem Hakenelement des benachbarten Paneels in Berührung
kommt und automatisch soweit zurückgeklappt wird, dass die Rastlasche an der
Schmalseite nicht mehr über das äußere Ende des Hakenelements hinausragt.
Wenn die Hakenverbindung nahezu ihre Verriegelungsposition erreicht hat, federt
die Rastlasche selbsttätig in die Rastvertiefung des Hakenelements des benachbarten
Paneels hervor und verriegelt die Hakenverbindung in vertikaler Richtung, nämlich
senkrecht zur Ebene der verlegten Paneele.
Ein derartig selbsttätiges Rastelement kann in einem der Hakenelemente
vormontiert sein oder lose beiliegen, damit es der Verleger selbst während
der Verlegung der Paneele an dem dafür vorgesehenen Hakenelement anbringen
kann.
Das selbsttätige Sperrelement sowie die Rastvertiefung sind zweckmäßigerweise
so ausgebildet, dass das Sperrelement jederzeit mit einem einfachen Werkzeug, beispielsweise
einer spitzen Zange leicht in Längsrichtung der Schmalseiten aus der Hakenverbindung
herausgezogen werden kann, wenn die Paneele demontiert werden müssen. Dazu
ist zu beiden Seiten der Rastlasche ein freier Zwischenraum vorgesehen, damit eine
Zange angesetzt werden kann.
Der prinzipielle Vorteil der Verriegelung mittels eines einrastenden
Sperrelements gegenüber einem einzuschiebenden Sperrelement ist, dass vor der
Schmalseite einer Paneelreihe kein Raum benötigt wird, um das Sperrelement
an eine Sperrausnehmung anzusetzen und in diese einzuschieben. Ein einzuschiebendes
Sperrelement lässt sich nahe einer Wand nicht mehr in eine Sperrausnehmung
einfügen, wohingegen das einrastbare Sperrelement problemlos seitlich an eines
der Hakenelemente angefügt und durch Herabschwenken eines neuen Paneels verriegelt
werden kann.
Eine nicht beanspruchte vierte Alternative des Befestigungssystems
sieht vor, dass das Sperrelement als Krallstück ausgebildet ist, das im montierten
Zustand zwischen sich hintergreifenden Hakenflächen der Hakenelemente angeordnet
ist. Das Krallstück weist Krallelemente auf, die in die Oberfläche der
Hakenflächen greifen und eine vertikale Auseinanderbewegung der Hakenelemente
verhindern.
Vorzugsweise ist zwischen den sich hintergreifenden Hakenflächen
ein Zwischenraum für das Krallstück vorgesehen, damit zu starke Zwängungen
zwischen den Hakenelementen vermieden werden.
Weiterhin ist es nützlich, wenn das Krallstück in einer
dafür vorgesehenen Ausnehmung des Hakenelements arretiert ist und im montierten
Zustand der Hakenverbindung beginnend an der Ausnehmung bis über die Hakenfläche
an dem Hakenelement angeschmiegt ist.
Einfacherweise kann die Ausnehmung für das Krallstück an
dem Teil des Hakenelements angeordnet sein, der das korrespondierende Hakenelement
hintergreift, wobei die Öffnung der Ausnehmung an einer Fläche des Hakenelements
angeordnet ist, die zum Verlegeuntergrund gewandt ist, und wobei das Krallstück
im montierten Zustand der Hakenverbindung derart umgebogen ist, dass es zwischen
die sich hintergreifenden Hakenflächen ragt.
Die Handhabung des Krallstücks vereinfacht sich dadurch, dass
es L-förmig ausgebildet ist, und dass ein erster Schenkel des L-förmigen
Krallstücks in der Ausnehmung des Hakenelements einsetzbar ist und ein zweiter
mit den Krallelementen versehener Schenkel in Richtung der Hakenfläche desselben
Hakenelements weist. Dabei wird letzterer Schenkel während der Montage automatisch
in den Zwischenraum der sich hintergreifenden Hakenflächen hineingebogen.
Mit einer weiteren nützlichen Verbesserung ist bezweckt, dass
in ein und derselben Sperrausnehmung, die durch Sperrnuten zweier Hakenelemente
gebildet ist, unterschiedliche Sperrelemente verwendet werden können, die unterschiedliche
Geometrien aufweisen und durch unterschiedliche Mechanismen der Verriegelung der
Hakenverbindung die erforderliche Festigkeit verleihen. Zu diesem Zweck sind die
Sperrnuten und Sperrelemente besonders aufeinander abgestimmt. Dabei ist entweder
ein stabförmiges Sperrelement in seiner Längsrichtung in die Sperrausnehmung
einschiebbar oder alternativ ein Sperrelement in derselben Sperrausnehmung aufnehmbar,
das eine federnde Rastlasche aufweist, wobei dann eine der Sperrnuten eine Halteaufnahme
für das mit der Rastlasche versehene Sperrelement bildet und die zugeordnete
Sperrnut eine hinterschnittene Rastvertiefung bildet, in die die federnde Rastlasche
während der Montage der Hakenverbindung selbsttätig einrastbar ist.
Ein Paneel mit einem erfindungsgemäßen Befestigungssystem
weist zwei unterschiedliche Arten miteinander zusammenwirkender Halteprofile auf.
Diejenigen Halteprofile, über die die einzelnen Verlegereihen eines Fußbodens
miteinander verriegelt sind, weisen Halteprofile auf, die nach dem Prinzip: Schräges
Ansetzen eines neuen Paneels und anschließendes Herabschwenken desselben verriegelt
werden. Die hierfür benötigte Art Halteprofil ermöglicht es, ein
neues Paneel durch eine scharnierartige Schwenkbewegung an einer verlegten Paneelreihe
mechanisch zu verriegeln. Die einzelnen Paneelreihen sind dadurch gegen ebenes Auseinanderziehen
in einer Richtung senkrecht zu den verriegelten Halteprofilen gesichert.
An den übrigen beiden Schmalseiten eines Paneels sind Halteprofile
in Form von Hakenelementen angebracht, wobei ein erstes Hakenelement von der Schmalseite
hervorsteht und im verlegten Zustand dem Verlegeuntergrund zugewandt ist und das
zweite Hakenelement von der Schmalseite hervorsteht und der dekorativen Oberseite
des Paneels zugewandt ist. Beide Hakenelemente einer Hakenverbindung sind durch
ein zusätzliches Sperrelement gegen ein Auseinanderbewegen senkrecht zur Ebene
der verlegten Paneele gesichert.
Nachstehend ist die Erfindung in einer Zeichnung beispielhaft dargestellt
und anhand der Figuren detailliert beschrieben.
Es zeigen:
1 eine perspektivische Darstellung eines Halteprofils,
das durch schräges Ansetzen eines neuen Paneels und anschließendes Herabsenken
in die Verlegeebene mechanisch zu verriegeln ist,
2 das schräge Ansetzen der Halteprofile gemäß
1,
3 die Halteprofile gemäß 1
im verriegelten Zustand,
4 Halteprofile in Form von Hakenelementen gemäß
dem Stand der Technik,
5-10 Ausführungsformen
einer Hakenverbindung mit einem oder mehreren zusätzlichen
Sperrelementen mit rechteckigem Querschnitt,
11-14 eine Konstruktion
einer Hakenverbindung mit einem oder mehreren zusätzlichen Sperrelementen,
die einen runden Querschnitt aufweisen,
15/16 Ausführungsformen
einer Hakenverbindung mit Sperrelementen, die im verlegten Zustand der Paneele in
solche Flächen der Hakenelemente eingelassen sind, die etwa horizontal liegen,
17-20 eine Ausführungsform
einer Hakenverbindung mit einem Sperrelement mit einer federnden Rastlasche, die
während der Montage der Hakenverbindung selbsttätig in eine zugeordnete
Rastvertiefung eingreift
21 eine Hakenverbindung mit einem als Krallstück
ausgebildeten Sperrelement,
22 eine Hakenverbindung mit einem als Klammer ausgebildeten
Sperrelement an der Unterseite der Paneele,
23 ein weiteres Sperrelement mit einer federnden Rastlasche
sowie eine Sperrnut, die zur Aufnahme des Sperrelements angepaßt ist,
24 eine Hakenverbindung mit dem Sperrelement gemäß
23, während des Fügevorgangs,
25 eine Hakenverbindung mit dem Sperrelement gemäß
23 im eingerasteten Zustand,
26 eine Hakenverbindung mit denselben Sperrnuten und
derselben Sperrausnehmung, wie gemäß 25,
wobei das Rastlaschen-Sperrelement ersetzt ist durch ein Sperrelement mit rundem
Querschnitt.
Nach 1 der Zeichnung ist eine Art der
Halteprofile des erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 perspektivisch
dargestellt. An der jeweils gegenüberliegenden Schmalseite von Paneelen
2 und 3 sind korrespondierende Halteprofile vorgesehen, so dass
sich die benachbarten Paneele 2 und 3 miteinander verbinden lassen.
Bei dieser Art der Halteprofile handelt es sich um eine modifizierte Nut- und Federverbindung,
bei der die Feder 4 eine Hinterschneidung in der unteren Nutwand der Nut
5 hintergreift, so dass beide Paneele 2 und 3 im verlegten
Zustand gegen ein Auseinanderziehen in der Ebene der verlegten Paneele
2 und 3 und senkrecht zur Richtung der verriegelten Schmalseiten
gesichert sind.
2 zeigt das schräge Ansetzen eines neuen Paneels
2. Dabei wird stets die Feder 4 des neuen Paneels 2 in
Pfeilrichtung P1 mit der Nut 5 des verlegten Paneels 3 in Eingriff
gebracht und das neue Paneel 2 anschließend auf den Verlegeuntergrund
V herabgeschwenkt, bis die in 3 dargestellte Lage erreicht
ist. Es ist leicht verständlich, dass ein gekrümmter Bereich
4a des Querschnitts der Feder 4 eine im Querschnitt gekrümmte
Vertiefung 5a in der unteren Nutwand 5b der Nut 5 derart
hintergreift, dass ein ebenes Auseinanderschieben der Paneele 2 und
3 senkrecht zu den verriegelten Schmalseiten verhindert ist.
An den übrigen Schmalseiten eines Paneels 2 bzw.
3, das mit dem erfindungsgemäßen Befestigungssystem
1 ausgestattet ist, sind korrespondierende Halteprofile mit Hakenelementen
6 und 7 vorgesehen. Diese haben den Vorteil, dass sie sich sozusagen
gleichzeitig mit der Verriegelung der gemäß 1-3
beschriebenen Halteprofile, Feder 4 und Nut 5, nach dem schrägen
Ansetzen durch ein Herabschwenken des neuen Paneels 2 auf den Verlegeuntergrund
V miteinander verhaken. Eine irgendwie geartete seitliche Fügebewegung ist
zur Herstellung der sich ergebenden Hakenverbindung 8 nicht erforderlich.
Die gemäß 4 dargestellte Hakenverbindung
8 gerät außer Eingriff. Dies beispielsweise auf unebenen Untergründen,
mit Luft zwischen den Paneelen und dem Verlegeuntergrund V sowie dann, wenn eine
weiche trittschalldämmende Zwischenlage 9 zwischen den Paneelen und
Verlegeuntergrund V angeordnet ist. In 4 verdeutlicht
das symbolisch dargestellte Gewicht 11, wie ein Paneel, dessen Hakenelement
dem Verlegeuntergrund zugewandt ist, unter der Last eines Gewichts 11 in
eine weiche trittschalldämmende Zwischenlage 9 einsinkt. Hierbei kommt
es zu einem Höhenversatz 12 an der Oberfläche der Paneele
2 und 10.
Die 5-10
stellen unterschiedliche Ausführungsformen von Hakenverbindungen
8 dar, die alle mit einem zusätzlichen Sperrelement 13 verriegelt
sind. Das Sperrelement 13 verhindert ein Auseinanderbewegen der Hakenverbindung
8 in einer Richtung senkrecht zur Ebene der verlegten Paneele
2 und 10. Auch bei einer Belastung gemäß 4
verhindert das zusätzliche Sperrelement 13 einen Höhenversatz
der verhakten Paneele 2 und 10. Das Sperrelement 13 weist
in den Ausführungsformen der 5-10
einen rechteckigen Querschnitt auf. Zur Aufnahme des Sperrelements 13 sind
Sperrnuten 14 und 15 vorgesehen, die sich im verhakten Zustand
der Hakenelemente 6 und 7 exakt so gegenüberliegen, dass
sich eine gemeinsame Sperrausnehmung 16 ergibt, in die das Sperrelement
13 in einer Richtung senkrecht zur der dargestellten Zeichnungsebene eingefügt
wird. Die nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsform
gemäß 5 zeigt einen freien Zwischenraum
17 zwischen dem freien Ende des Hakenelements 7, das dem Verlegeuntergrund
V zugewandt ist, und der Schmalseite des zugeordneten Paneels 2.
In der nicht zur Erfindung gehörenden 6
hingegen ist an der gleichen Stelle kein Spiel vorgesehen. Stattdessen ist auch
hier eine hinterschnittene Verbindung 18 vorgesehen, die ebenfalls in einer
Richtung senkrecht zur der Ebene der verlegten Paneele 2 und
10 verriegelt. An dem Paneel 2, dessen Hakenelement
6 der Oberfläche zugewandt ist, weist das Hakenelement 6
an einer frei hervorstehenden Fläche der Schmalseite die Sperrnut
14 auf, wohingegen die Sperrnut 15 des gegenüberliegenden
Hakenelements 7 der Hakenverbindung 8 an einer zurückstehenden
Fläche 19 des Hakenelements 7 vorgesehen ist. Das gleiche
gilt für die Ausführungsform gemäß 6.
Die nicht zur Erfindung gehörenden 7
und 8 zeigen Beispiele einer Hakenverbindung
8, bei denen das ein zusätzliches Sperrelement 22 auf der
Schmalseite an der frei hervorstehenden Fläche 20 eines Hakenelements
7 vorgesehen ist, das dem Verlegeuntergrund V zugewandt ist. An dem korrespondierenden
Hakenelement 6 ist die Sperrnut 15 demgemäß an einer
zurückstehenden Fläche 21 des Hakenelements 6 an der
Schmalseite des Paneels 2 angeordnet. 7 zeigt
ein Beispiel, bei dem die Hakenelemente 6 und 7 im Bereich des
Sperrelements 22 einen freien Zwischenraum 17 aufweisen. Gemäß
8 hingegen ist im Bereich des Sperrelements
22 kein freier Zwischenraum 17 zwischen den Hakenelementen
6 und 7 vorgesehen. Stattdessen erhöht eine hinterschnittene
Verbindung 18 die Festigkeit der Hakenverbindung 8 gegen ein Auseinanderschieben
in einer Richtung senkrecht zu der Ebene der verlegten Paneele 2 und
10.
Gemäß der nicht zur Erfindung gehörenden
9 und 10 sind Konstruktionen
dargestellt, in denen jede Hakenverbindung 8 mit zwei Sperrelementen
13 und 22 ausgestattet ist. Gemäß 9
sind die Positionen der Sperrelemente 13 und 22 aus
5 und 7 zusammengenommen.
In 10 sind die Positionen der Sperrelemente
13 und 22 gemäß 6 und
8 zusammengenommen. 9
ist ein weiteres Beispiel für eine Hakenverbindung 8, bei der das
dem Verlegeuntergrund V zugewandte Hakenelement 7 an seinem freien Ende
einen Zwischenraum 17 zu der Schmalseite des Hakenelements 6 des
benachbarten Paneels 2 aufweist, wohingegen 10
an der gleichen Stelle eine hinterschnittene Verbindung 18 vorsieht.
Gemäß 11-14
sind Sperrelemente mit rundem Querschnitt vorgesehen. Gemäß
11 ist eine Sperrnut mit halbkreisförmigem Querschnitt
an dem äußeren freien Ende des Hakenelements 6 angeformt, das
der Oberseite des Paneels 2 zugewandt ist. An dem korrespondierenden Hakenelement
7 ist eine Sperrnut 24 demgemäß an einer zurückstehenden
Fläche 19 des Hakenelements 7 angebracht, so dass die beiden
Sperrnuten 23 und 24 gemeinsam eine Sperrausnehmung
25 mit kreisförmigem Querschnitt ergeben, in der ein Sperrelement
26 angeordnet ist. Das Gleiche gilt für die Ausführungsform gemäß
12. In 11 ist zwischen
dem dem Verlegeuntergrund V zugewandten Hakenelement 7 des einen Paneels
10 und einer zurückstehenden Fläche 21 des Hakenelements
6 an der Schmalseite des benachbarten Paneels 2 ein freier Zwischenraum
17 vorgesehen, wohingegen gemäß 12
an der gleichen Stelle eine hinterschnittene Verbindung 18 integriert ist.
Im Unterschied zu 12 ist gemäß
13 der Ort für ein kreisrundes Sperrelement
27 an das freie Ende eines Hakenelements 7 eines Paneels
10 verlagert. Eine Sperrnut 28 des korrespondierenden Hakenelements
6 ist dementsprechend an einer an der Schmalseite zurückstehenden
Fläche 21 des benachbarten Paneels 2 vorgesehen.
13 ist ein Beispiel dafür, dass das Sperrelement
27 an einem Ort vorgesehen sein kann, bei dem ein freier Zwischenraum
17 zwischen dem äußeren freien Ende des unteren Hakenelements
7 und der gegenüberliegenden Fläche 21 des korrespondierenden
Hakenelements 6 vorgesehen ist. Eine Ausführungsform ohne Freiraum
17, mit flach aneinander liegenden ebenen Flächen sowie eine Ausführungsform
mit einer hinterschnittenen Verbindung 18 gemäß dem unteren Hakenelement
7 der 12 kann ebenfalls mit einer Sperrausnehmung
und einem Sperrelement 27 ausgestattet werden.
Gemäß 14 ist eine besonders
feste Hakenverbindung 8 dargestellt, bei der zwei Sperrelemente
26 und 27 mit kreisförmigem Querschnitt zum Einsatz kommen.
Die Orte der Sperrelemente 26 und 27 sind zusammengenommen aus
den Ausführungsformen gemäß 11 und
13.
In der nicht zur Erfindung gehörenden 15
und 16 ist der verlegte Zustand von Paneelen
2 und 10 mit einer fertigen Hakenverbindung 8 dargestellt.
Dabei sind Sperrnuten 30, 31, 32 und 33 in Flächen
vorgesehen sind, die etwa parallel zur Ebene der verlegten Paneele liegen. Wiederum
sind die Sperrnuten 30 und 32 des einen Hakenelements
6 sowie die Sperrnuten 31 und 33 des korrespondierenden
Hakenelements 7 so angeordnet, dass sie sich exakt gegenüberliegen
und gemeinsam je eine Sperrausnehmung bilden, in der ein Sperrelement
34 bzw. 35 angeordnet ist. Sowohl gemäß 15
als auch gemäß 16 ist es möglich, auf
eines der Sperrelemente 34 bzw. 35 und die entsprechende Sperrausnehmung
zu verzichten, um die Geometrie zu vereinfachen. Da die Sperrelemente
34 und 35 ein Auseinanderbewegen der Hakenverbindungen
8 in einer Richtung senkrecht zu der Ebene der Paneele 2 und
10 verhindern müssen, sind die Sperrelemente 34 und
35 so ausgelegt, dass sie sich seitlich in die Nutwände der Sperrnuten
30, 31, 32 und 33 festsetzen. In den dargestellten
Ausführungsbeispielen sind zu diesem Zweck an der Oberfläche der Sperrelemente
hervorstehende Krallelemente 34a und 35a vorgesehen. Diese können
auch nach Art von Widerhaken ausgebildet sein, wobei die Widerhaken in der einen
Sperrnut 30 und die Widerhaken in der gegenüberliegenden Sperrnut
31 derselben Sperrausnehmung entgegengerichtet angeordnet sind. Das gleiche
gilt für die Widerhaken in den Sperrnuten 32 und 33.
Eine weitere Ausführungsform einer Hakenverbindung
8 ist in den 17-20
dargestellt. 17 zeigt ein loses Sperrelement
36 mit einer federnden Rastlasche 37, die im dargestellten entspannten
Zustand weit abgespreizt ist. 18 zeigt das allmähliche
Ineinanderfügen der Hakenverbindung 8 gemäß Pfeilrichtung
P2. Dabei ist das Sperrelement 36 gemäß 17
in einer Nut 38 in der frei hervorstehenden Fläche 38a des
oberen Hakenelements 6 eingesetzt. Die federnde Rastlasche 37
ist durch die Fügebewegung selbst zurückgeklappt. Sobald die Hakenverbindung
8 die in 19 dargestellte Verriegelungslage
nahezu erreicht, federt die Rastlasche 37 des Sperrelements 36
selbsttätig in eine Rastvertiefung 39 des korrespondierenden Hakenelements
7. In der gezeigten Stellung ist die Rastlasche 37 weniger weit
abgespreizt als in ihrer nach 17 gezeigten entspannten
Lage, so dass sie permanent einen Federdruck gegen die Rastvertiefung
39 ausübt und die Hakenverbindung 8 sicher arretiert.
Das Sperrelement 36 kann durch einen Verlegehandwerker als
loses Element in der dafür vorgesehenen Nut 38 des oberen Hakenelements
6 eingesetzt werden oder herstellerseitig an dem Hakenelement
6 vormontiert sein. Das Sperrelement 36 kann sich über die
gesamte Länge der Schmalseite eines Paneels erstrecken oder nur über einen
Teil der Länge der Schmalseite. In dem Ausführungsbeispiel erstreckt es
sich von einem Ende der Schmalseite über deren halbe Länge.
In 19 ist dargestellt, dass zu beiden
Seiten der Rastlasche 37 Freiräume vorhanden sind. Diese können
beispielsweise dazu dienen, zwecks Demontage der Paneele 2 und
10 das Sperrelement 36 mit Hilfe einer Spitzzange aus der Hakenverbindung
8 herauszuziehen und diese dadurch zu entriegeln.
Die 18 und 19
zeigen wiederum eine Konstruktion, bei der das dem Verlegeuntergrund V zugewandte
Hakenelement 7 an seinem äußeren Ende einen freien Zwischenraum
17 zu dem korrespondierenden Hakenelement 6 aufweist.
Eine weitere Ausführungsform der Hakenverbindung mit einem Sperrelement,
36 das eine selbsttätige Rastlasche 37 aufweist, ist in
20 dargestellt. Der einzige Unterschied zu der Ausführungsform
nach 18 und 19 besteht
darin, dass das dem Verlegeuntergrund V zugewandte Hakenelement 7 des Paneels
10 an seinem freien äußeren Ende keinen Freiraum 17
zu dem korrespondierenden Hakenelement 6 des verbundenen Paneels
2 aufweist. Stattdessen ist wiederum eine hinterschnittene Verbindung
18 vorgesehen, die ebenso wie das Sperrelement 36 ein Auseinanderbewegen
der Hakenverbindung 8 in einer Richtung senkrecht zu der Ebene der verlegten
Paneele 2 und 10 verhindert.
Eine andere nicht zur Erfindung gehörende Konstruktion eines
Befestigungssystems 1 sieht gemäß 21
ein Sperrelement in Form eines Krallstücks 40 vor, das im montierten
Zustand zwischen sich hintergreifenden Hakenflächen 41 und
42 der Hakenelemente 6 und 7 angeordnet ist. Das Krallstück
40 weist Krallelemente 40a auf, die in die Oberfläche der
Hakenflächen 41 und 42 greifen und eine vertikale Auseinanderbewegung
der Hakenelemente 6 und 7 verhindern. Um Platz für das Krallstück
40 zu schaffen und Zwängungen zwischen den Hakenelementen
6 und 7 zu vermeiden, ist zwischen den sich hintergreifenden Hakenflächen
41 und 42 ein freier Zwischenraum 43 gebildet. In der
Darstellung der 21 ist das Krallstück
40 im montierten Zustand der Hakenverbindung 8 gezeigt. Das Krallstück
40 ist in einer dafür vorgesehenen Ausnehmung 44 des Hakenelements
6 befestigt und schmiegt sich beginnend an der Ausnehmung 44 bis
über die Hakenfläche 41 an dem Hakenelement 6 an. Die
Ausnehmung 44 für das Krallstück 40 ist an dem Teil
des Hakenelements 6 angeordnet, der das korrespondierende Hakenelement
7 hintergreift, wobei die Öffnung der Ausnehmung 44 an einer
zum Verlegeuntergrund gewandten Fläche 45 des Hakenelements
6 angeordnet ist. Das Krallstück 40 ist dabei derart umgebogen,
dass es in den Zwischenraum 43 hineinragt, den die sich hintergreifenden
Hakenflächen 41 und 42 bilden.
Das Krallstück 40 ist vor der Montage L-förmig
ausgebildet. Ein erster Schenkel des L-förmigen Krallstücks steckt in
der Ausnehmung 44 des Hakenelements 6. Der zweite Schenkel ist
mit den Krallelementen versehen und weist vor der Montage etwa senkrecht von der
Schmalseite des Paneels 10 weg. Letzterer Schenkel wird während der
Montage automatisch in den Zwischenraum 43 der sich hintergreifenden Hakenflächen
41 und 42 hineingebogen.
Die in 22 gezeigte nicht zur Erfindung
gehörende letzte Konstruktion des erfindungsgemäßen
Befestigungssystems macht von einem Sperrelement in Form einer Klammer
46 Gebrauch. Zu diesem Zweck weist jedes Paneel 2 und
10 auf seiner dem Verlegeuntergrund V zugewandten Unterseite hinterschnittene
Bodenausnehmungen 47 und 48 auf, von denen je eine im Bereich
jedes Hakenelements 6 bzw. 7 an der Unterseite des Paneels
2 bzw. 10 angeordnet ist. In je einer Bodenausnehmungen
47 und 48 zweier benachbarter Paneele 2 und
10 greift eine Klammer 46 ein. Damit die Klammer 46 ein
Auseinanderbewegen der Hakenverbindung 8 in einer Richtung senkrecht zu
der Ebene der verlegten Paneele 2 und 20 verhindert, weist jede
Bodenausnehmung 47 und 48 eine Hinterschneidung auf. Nach
22 ist die Hinterschneidung der Bodenausnehmung
47 eines ersten Paneels 2 im zusammengefügten Zustand zweier
Paneele entgegengesetzt ausgerichtet zu der Hinterschneidung der Bodenausnehmung
48 eines zweiten Paneels 10. Die Klammer 46 ist U-förmig
ausgebildet. Es ist selbstverständlich, dass die Klammer 46 auch ein
ebenes seitliches Auseinanderschieben rechtwinklig zu den Hakenelementen
6 und 7 der Schmalseite der Paneele 2 und 10
verriegelt und somit die Funktion der Hakenverbindung 8 unterstützt.
23 zeigt ein Sperrelement 50 mit besonderem
Querschnitt, das in der Praxis durch das in 26 gezeigte
Sperrelement 51 ersetzt werden kann. Letzteres Sperrelement 51
weist einen einfachen runden Querschnitt auf. Außerdem zeigt 23
eine leere Sperrnut 52, in der das Sperrelement 51 verliersicher
aufnehmbar ist. Die Verliersicherheit gewährleistet während der Handhabung
eines Paneels 2 und während der Verhakung der Hakenverbindung
8 gemäß Pfeilrichtung P3, dass das Sperrelement 50 nicht
aus der Sperrnut 52 herausfällt. Damit ein Austausch der Sperrelemente
50 und 51 möglich ist, sind die in den Hakenelementen
6 und 7 vorgesehenen Sperrnuten 52 und 53 in
besonderer Weise an die Geometrie der unterschiedlichen Sperrelemente
50 und 51 angepaßt.
Das Sperrelement 50 ist eine Weiterbildung des in
17 dargestellten Sperrelements 36. Es weist
eine Rastlasche 54 auf, die in 23 in einem
weit abgespreizten, entspannten Zustand dargestellt ist. An einem Rücken
55 weist das Sperrelement 50 eine runde Form auf, die sich gemäß
24 passend in die Sperrnut 52 des Hakenelements
6 einfügt. Das Sperrelement 50 ist mit Halteelementen
56 und 57 versehen, über die es in der Sperrnut
52 des Hakenelements 6 verliersicher festlegbar ist. Die Halteelemente
56 und 57 dienen außerdem dazu ein Verrutschen bzw. eine
Verdrehung des Sperrelements 50 in der Sperrnut 52 bzw. in der
durch die Sperrnuten 52 und 53 gebildeten Sperrausnehmung
58 zu verhindern. Die Halteelemente 56 und 57 sind in
der vorliegenden Ausführungsform als stumpfe Nocken ausgebildet. An der leeren
Sperrnut 52 der 23 ist zu sehen, dass diese
an den Rändern ihres halbkreisförmigen Querschnitts Materialausnehmungen
56a und 57a aufweist, die zur Aufnahme der Halteelemente
56 und 57 dienen. Das an der Sperrnut 52 angegebene Maß
A ist etwas geringer ausgeführt als das an dem Sperrelement 50 angegebene
Maß B. Dies bewirkt die verliersichere Klemmung des Sperrelements
50 in der Sperrnut 52. In einer anderen Ausführungsform sind
die Halteelemente des Sperrelements 50 als Widerhaken oder Krallelemente
ausgebildet (nicht dargestellt), die in einem Teil der Nutwand der Sperrnut
52 festsetzbar sind, und das Sperrelement 50 verliersicher an
dem Hakenelement 6 festhalten. Die Materialausnehmungen in der Sperrnut
52 sind bei dieser Ausführung nicht erforderlich.
24 zeigt den Fügevorgang einer Hakenverbindung
8. Ein Paneel 2 wird nämlich gemäß Pfeilrichtung
P3 auf den Verlegeuntergrund V herabgeschwenkt, wodurch die Hakenelemente
6 und 7 der Paneele 2 und 10 sich miteinander
verhaken. Es ist leicht erkennbar, dass das Sperrelement 50 sicher in der
Sperrnut 52 gehalten ist, während die Hakenelemente auf die beschriebene
Weise verbunden werden. Sobald das freie Ende der Rastlasche 54 eine obere
Kante 53a der Sperrnut 53 passiert hat, federt die Rastlasche
54 selbsttätig in die Sperrnut 53, welche ihr als Rastvertiefung
dient und verriegelt die Hakenverbindung.
- 1
- Befestigungssystem
- 2
- Paneel
- 3
- Paneel
- 4
- Feder
- 4a
- gekrümmter Bereich
- 5
- Nut
- 5a
- gekrümmte Vertiefung
- 5b
- untere Nutwand
- 6
- Hakenelement
- 7
- Hakenelement
- 8
- Hakenverbindung
- 9
- Trittschall dämmende Zwischenlage
- 10
- Paneel
- 11
- Gewicht
- 12
- Höhenversatz
- 13
- Sperrelement
- 14
- Sperrnut
- 15
- Sperrnut
- 16
- Sperrausnehmung
- 17
- Zwischenraum
- 18
- hinterschnittene Verbindung
- 19
- zurückstehende Fläche
- 20
- hervorstehende Fläche
- 21
- zurückstehende Fläche
- 22
- Sperrelement
- 23
- Sperrnut
- 24
- Sperrnut
- 25
- Sperrausnehmung
- 26
- Sperrelement
- 27
- Sperrelement
- 28
- Sperrelement
- 30
- Sperrnut
- 31
- Sperrnut
- 32
- Sperrnut
- 33
- Sperrnut
- 34
- Sperrelement
- 34a
- Krallelement
- 35
- Sperrelement
- 35a
- Krallelement
- 36
- Sperrelement
- 37
- Rastlasche
- 38
- Nut
- 38a
- hervorstehende Fläche
- 39
- Rastvertiefung
- 40
- Krallstück
- 40a
- Krallelement
- 41
- Hakenfläche
- 42
- Hakenfläche
- 43
- Zwischenraum
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Fläche
- 46
- Klammer
- 47
- Bodenausnehmung
- 48
- Bodenausnehmung
- 50
- Sperrelement
- 51
- Sperrelement
- 52
- Sperrnut
- 53
- Sperrnut
- 54
- Rastlasche
- 55
- Rücken
- 56
- Halteelement
- 57
- Halteelement
- 58
- Sperrausnehmung
- A
- Maß
- B
- Maß
- P1
- Pfeilrichtung
- P2
- Pfeilrichtung
- P3
- Pfeilrichtung
- V
- Verlegeuntergrund