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Dokumentenidentifikation DE202007009155U1 29.11.2007
Titel Sternenlaserprojektor
Anmelder Violonchi, Ralf, 47906 Kempen, DE
DE-Aktenzeichen 202007009155
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 29.06.2007
IPC-Hauptklasse F21S 10/00(2006.01)A, F, I, 20070629, B, H, DE

Beschreibung[de]

Künstliche Sternenhimmel an Decken oder Wänden werden nach herkömmlicher Technik mittels Leuchtdioden (LED) und Fiberadern und Fibergeneratoren erzeugt. Nach einen anderen Ansatz auch mittels Leuchtdioden (LED) und einem Stanzset, bei der die Nachthimmelkuppel schlicht über eine Lampe gelegt wird. Dabei ist der erzeugt Sternenhimmel stets statisch.

Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt der Gedanke zugrunde mittels eines Laserprojektors das veränderliche und dynamische Abbild eines Sternenhimmels zu projizieren.

Bei dem Aufbau des Sternenlaserprojektors wird ein Laser 2 mit der Wellenlänge von 532 nm Grün verwendet, oder eine ander Frabe Rot (650mn), Blau (440 bis 473), Orange (594nm), Violet (405nm), Gelb, Weiss. Die Verwendung eines Lasers 2 kann mit seiner schmalen spektralen Bandbreite begründet werden. Diese ermöglicht bei der spektralen Zerlegung eine Erzeugung von einzelnen Punkten. Um ein Sternenbild zu erzeugen wird der Laserstrahl geteilt. Dies wird erreicht mit Hilfe einer Spektralfolie oder einer Diffraktiven (DOEs) 1. Die Folie ist wie ein Gitter aufgebaut und erzeugt physikalische Effekte der Beugung und Interferenz. Die Spektralgitter (3) werden im Versatz in verschiedene Winkel übereinander gelegt und somit der Lichtstrahl zerlegt

Auf der Spektralfolie ist ein dünnes Gitter, das die von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen in waagerechter, senkrechter und diagonaler Richtung beugt. Die verschiedenen Spektralanteile werden dabei unterschiedlich stark gebeugt. Beim Blick durch das Spektral liegen die blauen Enden des Spektrums der Lichtquelle am nächsten, die roten am weitesten von ihr entfernt. Die Spektralfolie zerlegt das Licht in seine Farbanteile.

Durch die mehrfache Verwendung und Positionierung der Folien kann die Anzahl der erzeugten Punkte verdoppelt werden. Daher ist die Anzahl der Punkte von der Anzahl der aufeinander liegenden Folien abhängig. Die Position der Punkte ist von der Drehung der einzelnen Folien abhängig. Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Variationen des Sternenhimmels projizieren.

Mit der Erfindung ist es möglich den Nachthimmel mit einer bisher nicht erreichten Authentizität und Wirkungskraft abzubilden. Dabei ist das System außerordentlich flexibel und lässt sich an jede beliebige Projektionsfläche anpassen.

Der Aufbau des Sternenlaserprojektors wird durch nachfolgende Skizzen belegt.

1
Diffraktiven (DOEs)
2
Laser
3
Spektralgitter 90 Grad Winkel
4
Spektralgitter 45 Grad Winkel
5
Spektralgitter 22 Grad Winkel
6
Spektralgitter 11,25 Grad Winkel
7
Spektralgitter 5,6 Grad Winkel
8
Spektralgitter 2,8 Grad Winkel


Anspruch[de]
Sternenlaserprojektor zur dynamischen, farblichen Abbildung des Sternenhimmels, dadurch gekennzeichnet,

dass der vom Laserprojektor erzeugte Laserstrahl entsprechend dem Aufbau der eingereichten Skizzen mittels einer Spektralfolie spektral oder Diffraktiven (DOE) (1). zerlegt wird und derart einzelne Punkte generiert werden.

Die Spektralfolie ist wie ein Gitter aufgebaut und beugt die von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen in waagerechter, senkrechter und diagonaler Richtung.

Diese ermöglicht durch ein Spektral, Diffraktiv (DOE's) (1) eine Zerlegung.

DOEs basieren auf dem Prinzip der Lichtbeugung an periodischen Mikrostrukturen.

In der eine realistische abbildung eines Sternenhimmes eingearbeitet wird.

Die mW-Stärke des Lasers (2) ergibt sich durch das Anfertigen der Oberflächenstrukturierung.

Diffractiven (DOE) (1) und der Errechnung der Anzahl der Punkte, der einzelne Strahl die aus dem Diffractiven (DOE) (1) tritt, darf den Wert von 1 mW nicht überschreiten.






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