Künstliche Sternenhimmel an Decken oder Wänden werden nach
herkömmlicher Technik mittels Leuchtdioden (LED) und Fiberadern und Fibergeneratoren
erzeugt. Nach einen anderen Ansatz auch mittels Leuchtdioden (LED) und einem Stanzset,
bei der die Nachthimmelkuppel schlicht über eine Lampe gelegt wird. Dabei ist
der erzeugt Sternenhimmel stets statisch.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt der Gedanke zugrunde
mittels eines Laserprojektors das veränderliche und dynamische Abbild eines
Sternenhimmels zu projizieren.
Bei dem Aufbau des Sternenlaserprojektors wird ein Laser
2 mit der Wellenlänge von 532 nm Grün verwendet, oder eine ander
Frabe Rot (650mn), Blau (440 bis 473), Orange (594nm), Violet (405nm), Gelb, Weiss.
Die Verwendung eines Lasers 2 kann mit seiner schmalen spektralen Bandbreite
begründet werden. Diese ermöglicht bei der spektralen Zerlegung eine Erzeugung
von einzelnen Punkten. Um ein Sternenbild zu erzeugen wird der Laserstrahl geteilt.
Dies wird erreicht mit Hilfe einer Spektralfolie oder einer Diffraktiven (DOEs)
1. Die Folie ist wie ein Gitter aufgebaut und erzeugt physikalische Effekte
der Beugung und Interferenz. Die Spektralgitter (3) werden im Versatz in
verschiedene Winkel übereinander gelegt und somit der Lichtstrahl zerlegt
Auf der Spektralfolie ist ein dünnes Gitter, das die von der
Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen in waagerechter, senkrechter und diagonaler
Richtung beugt. Die verschiedenen Spektralanteile werden dabei unterschiedlich stark
gebeugt. Beim Blick durch das Spektral liegen die blauen Enden des Spektrums der
Lichtquelle am nächsten, die roten am weitesten von ihr entfernt. Die Spektralfolie
zerlegt das Licht in seine Farbanteile.
Durch die mehrfache Verwendung und Positionierung der Folien kann
die Anzahl der erzeugten Punkte verdoppelt werden. Daher ist die Anzahl der Punkte
von der Anzahl der aufeinander liegenden Folien abhängig. Die Position der
Punkte ist von der Drehung der einzelnen Folien abhängig. Auf diese Weise lassen
sich beliebig viele Variationen des Sternenhimmels projizieren.
Mit der Erfindung ist es möglich den Nachthimmel mit einer bisher
nicht erreichten Authentizität und Wirkungskraft abzubilden. Dabei ist das
System außerordentlich flexibel und lässt sich an jede beliebige Projektionsfläche
anpassen.
Der Aufbau des Sternenlaserprojektors wird durch nachfolgende Skizzen
belegt.
- 1
- Diffraktiven (DOEs)
- 2
- Laser
- 3
- Spektralgitter 90 Grad Winkel
- 4
- Spektralgitter 45 Grad Winkel
- 5
- Spektralgitter 22 Grad Winkel
- 6
- Spektralgitter 11,25 Grad Winkel
- 7
- Spektralgitter 5,6 Grad Winkel
- 8
- Spektralgitter 2,8 Grad Winkel