Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entspr. dem Oberbegriff des
Anspruchs I.
Um Wassereintritt bei Hochwasser in Gebäudeöffnungen (z.
B. Türen und Fenster) zu vermeiden, sollten diese zusätzlich gesichert
werden. Dies wird in der Regel mit Sandsäcken bewerkstelligt.
Es ist bekannt, dass beim Abdichten mit Sandsäcken diese durchweichen
und nicht vollständig dicht sind und somit ein Wassereintritt in Gebäude
durch Gebäudeöffnungen nicht vollständig verhindert wird. Weiter
ist das Befüllen und die Bevorratung der Gebrauchsmaterialien bei Sandsäcken
eine zeitaufwändige, kostspielige und platzintensive Angelegenheit. Eine Abdichtung
durch Sandsäcke ist bei den meisten Gebäudeöffnungen z. B. Fenstern,
bedingt durch schmale Fensterbänke, nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Verschließen
von Gebäudeöffnungen zu schaffen, die eine nahezu absolute Dichtheit gewährleistet.
Weiter sollte die Vorrichtung mit wenigen Handgriffen, in kürzester Zeit, zu
montieren sein, ohne das Gebäude zu beschädigen und in nahezu jede Gebäudeöffnung
passen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
I gelöst.
Die Schutzvorrichtung bietet einen idealen Schutz zur Vermeidung von
Wassereintritt in Gebäudeöffnungen (Fenster und Türen).
Die auf der Schutzvorrichtung angebrachten Dichtungen verhindern jeglichen
Wassereintritt. Des Weiteren lässt sich die Schutzvorrichtung durch die Schnellverschlüsse
in kürzester Zeit montieren bzw. demontieren ohne Schäden an Gebäuden
oder der Schutzvorrichtung zu hinterlassen und somit ist die Schutzvorrichtung mehrfach
wieder zu verwenden. Durch die schmalen Auflagepunkte ist die Schutzvorrichtung
auch bei schmalen Fensterbänken einsetzbar. Die schmale Bauform setzt im Verhältnis
zu Sandsäcken nur einen geringen Platzbedarf voraus und ist sofort verfügbar.
Durch die Bauart der Schutzvorrichtung ist es möglich mehrere Schutzvorrichtungen
übereinander zu setzen und somit kann eine größere Höhe, je
nach Bedarf, erreicht werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im Folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
1: 3-D Ansicht
2: Ansicht von oben
3: eingebauter Zustand
4: Frontansicht
5: Seitenansicht
Die Schutzvorrichtung (1) wird in die
entsprechende Maueröffnung (z. B. Türe oder Fenster) eingesetzt. Die 2
Platten werden dabei von Hand auseinander gezogen bis sie Kontakt zum Mauerwerk
haben. Durch auszuübenden Druck nach unten und gleichzeitiges Betätigen
der Hebel (1), Platte 1 (1) wird Druck auf
das Gestänge (3) der Platte 2 (1) ausgeübt,
wodurch die 2 Platten auseinander geschoben werden und sich dadurch die Schutzvorrichtung
im Mauerwerk verspannt. Durch die Dichtungen an der rechten, linken und unteren
Kante der Platten (1) wird eine Abdichtung zwischen
Mauerwerk und Schutzvorrichtung erreicht. Danach werden die Hebel (2),
(1) betätigt, wodurch die 2 Platten gegeneinander
verspannt werden. Durch die eingebaute Dichtung zwischen den Platten (2)
erfolgt auch eine Abdichtung im Zwischenraum der 2 Platten. 3
zeigt den eingebauten Zustand.