Das Gebrauchsmuster ist dem Gebiet der Veranstaltungswerbung zuzuordnen.
In der Regel geschieht dies bisher durch an Lichtmasten und anderen
Pfosten, mit Hilfe diverser Bindemittel angebrachter Holzbretter, Sperrholztafeln
und Spanplatten, auf welche auf die jeweilige Veranstaltung hinweisende Plakate
aufgeklebt sind.
Dabei kommt es zu vielfältigen technischen Problemen.
Außerdem stellen die bisherigen Halter bauartbedingt eine nicht
zu unterschätzende Gefährdung des öffentlichen Verkehrsraumes dar.
Sie sind zu starr und unflexibel um ein versehentliches Anstoßen
durch Verkehrsteilnehmer für diese ungefährlich zu gestalten.
Sie sind nicht leicht genug um bei einem eventuellen unbeabsichtigten
Lösen keine Verletzungen und Sachbeschädigungen zu verursachen.
Neben diesem allgemeinen Gefährdungspotential kommt es, wie oben
erwähnt, zu vielfältigen technischen Problemen im Bedienungsverhalten
und in der Dauerhaftigkeit.
Die vorgesehenen Plakate müssen aufwendig auftapeziert werden,
ein schneller Wechsel ist daher unmöglich.
Verwendete Klebemittel sind in der Regel nicht dauerhaft wasserfest,
was zum Lösen der Plakate und einem Ausfall der beabsichtigten Werbung führt.
Die bisher verwendeten Halter sind relativ schwer und unhandlich.
Damit ist ein Transport mehrerer Halter gleichzeitig, bisher nur mit einem technischen
Hilfsmittel möglich.
Das Gewicht führt außerdem häufig dazu, dass die von
den meisten Städten und Gemeinden geforderte Mindesthöhe nicht eingehalten
wird.
Die Befestigung mit Kabelbindern oder ähnlichen Bindemitteln
verhindert eine schnelle Entfernung nach der Benutzung.
Angeführte Probleme werden wie folgt gelöst.
Der zu schützende Plakathalter ist eine, aus einem semi-flexiblen
Kunststoff hergestellte, an drei Seiten geschlossenen Hülle in jeweils dem
Plakat angepasster Form und Größe.
Er ist am oberen offenen Ende mit einem wasserdichten Verschluss und
auf der Rückseite mit einem fest integriertem, wieder lösbarem Bindemittel
versehen.
Der verwendete Kunststoff wird zum Beispiel in der Verpackungsindustrie
eingesetzt und durch eine spezielle Formgebung an den Kanten stabilisiert.
Dabei wird im Inneren der Hülle ein geringer Hohlraum zur Aufnahme
des eigentliche Plakates geschaffen. Skizze 1
Damit bleibt der Halter in sich formstabil aber trotzdem leicht und
unter Druck und Zug flexibel, was die oben erwähnte Verletzungsgefahr deutlich
minimiert und auch ein bestehendes Zerstörungspotential ausgehend von einem
herumfliegenden Halter deutlich verringert.
Die zu befestigenden Werbeplakate können sehr leicht gewechselt
werden.
Dazu werden sie einfach dem Halter entnommen und durch ein anderes
Plakat ersetzt.
Ein Bekleben entfällt somit komplett.
Zusätzlich sind sie innerhalb ihrer Halterung den Witterungseinflüssen
entzogen, was dadurch gewährleistet ist, dass die 4.te offene Seite mit einer
Verschlusslasche versehen ist, die so gestaltet ist, dass weder Wasser hineinlaufen
noch von Kapillarkräften hineingezogen werden kann. Skizze 2
An dieser Kappe kann wahlweise eine Plakatstabilisierung angebracht
werden, die das Einführen in den Plakathalter erleichtert.
Das geringe Gewicht ermöglicht ein problemloses Anbringen in
der vorgeschriebenen Höhe an den vorgesehenen Masten und Pfosten, da zum Hochheben
nur noch geringe Kräfte aufgewendet werden müssen.
Auch ein Herunter rutschen ist deutlich seltener zu befürchten.
Die Anbringung gestaltet sich aber nicht nur wegen des Gewichts sondern
auch wegen der bereits im Plakathalter integrierten und jederzeit lösbaren,
dauerhaft benutzbaren Bindevorrichtung deutlich leichter als bisher.
Schließlich gestaltet sich auch der An und Abtransport deutlich
einfacher, da das Gesamtgewicht mehrerer Plakathalter im Verhältnis zu den
alten Methoden deutlich verringert wird.