Die Erfindung bezieht sich auf stabilisierte, wässrige Folsäurezusammensetzungen
und insbesondere auf wässrige Vitamin-Zusammensetzungen und ein Verfahren zur
Herstellung einer stabilisierten, wässrigen Dosierlösung.
Kombinationen von Folsäure oder wenigstens einem Ammonium-, Alkalimetall-,
Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon und einer wasserlöslichen
Molybdänverbindung in der Form von verdünnten, wässrigen Dosierlösungen
sind dafür bekannt, hervorragende Additive für biologische Abfallbehandlungs-Anlagen
zu sein, wie in US-A-5,624,564 offenbart ist. Leider hat es sich jedoch herausgestellt,
dass diese verdünnten, wässrigen Dosierlösungen 30 – 50 %
der Folsäure-Bioaktivität besten Falls innerhalb einer Woche oder schlimmsten
Falls innerhalb ein paar Tagen verlieren.
Bis jetzt bestand die einzige praktische Methode, das Problem des
schnellen Verlustes an Bioaktivität von verdünnten Dosierlösungen,
die Folsäure und wenigstens ein Ammonium-, Alkalimetall-, Alkalierdmetall-
und/oder Alkanolammoniumsalz davon in Kombination mit einer wasserlöslichen
Molybdänverbindung enthalten, zu lösen, wie dem gegenwärtigen Erfinder
bekannt ist, darin, Dihydrofolsäure plus Hydropolycarboxylsäuresalze als
Stabilisator zu verwenden, wie in US-A-4,931,442 oder US-A-4,956,092 offenbart ist.
Da diese teilweise stabilisierten Dosierlösungen Nachteile haben können,
beispielsweise erhöhte Kosten aufgrund der Verwendung von großer Mengen
von Dihydrofolsäure, wäre eine ökonomische Lösung des Stabilisierungsproblems
von den Betreibern biologischer Abfallanlagen in hohem Maße erwünscht,
um die Flexibilität bei der Verwendung dieser Kombination von Folsäure
oder wenigstens einem Ammonium-, Alkalimetall-, Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz
davon und einer wasserlöslichen Molybdänverbindung im Hinblick auf deren
ausgezeichnete Biostimmulations-Aktivität auf ein Maximum zu bringen.
Die Erfindung liefert eine stabilisierte, wässrige Folsäurezubereitung,
die eine Kombination aus Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder wenigstens
einem Ammonium-, Alkalimetall-, Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz und
Mischungen davon und eine wasserlösliche Molybdänverbindung umfasst, und
die eine verbesserte Stabilität ihres Folsäuregehalts in der Anwesenheit
von Sauerstoff aufweist, wobei die Zusammensetzung als Stabilisator eine mehrzähnige
Polyethylen-Verbindung enthält. Die mehrzähnige Polyethylen-Verbindung
wird durch die folgende Formel (I) dargestellt:
wobei w + x + y + z einen Wert von 15 bis 25 hat.
Die Anmelderin hat nun überraschender Weise gefunden, dass durch
die Verwendung einer speziellen vielzähnigen Polyoxyethylen-Verbindung der
Verlust an Vitamin-Bioaktivität in verdünnten, wässrigen Lösungen,
die Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder wenigstens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon in Kombination mit einer wasserlöslichen
Molybdänverbindung aufweist, über die Zeit mehrerer Wochen vollständig
unterdrückt wird, was zu einer leicht verwendbaren Dosierlösung für
biologische Abfallbehandlungs-Anlagen führt. Dies ist tatsächlich unerwartet,
da der Stand der Technik kein Verfahren lehrt oder bereitstellt, dem Verlust an
Vitamin-Bioaktivität von verdünnten, wässrigen Dosierlösungen
entgegenzuwirken, die Folsäure oder wenigstens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon in Kombination mit einer wasserlöslichen
Molybdänverbindung enthalten. Somit besteht die stabilisierte Folat-Dosierlösung
der vorliegenden Erfindung aus den folgenden Komponenten und Bestandteilen:
1) ein Mitglied der Gruppe ausgewählt aus Folsäure und/oder Dihydrofolsäure
oder wenigstens einem Ammonium-, Alkalimetall-, Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalz
davon, und
2) eine wasserlösliche Molybdänverbindung,
3) eine vielzähnige Polyoxyethylen-Verbindung, die durch die obige Formel
(I) dargestellt wird, wobei w + x + y + z einen Wert von 15 bis
25 hat. Eine Verbindung, in der w + x + y + z einen Mittelwert von 20 hat, hat CAS'9005-64-5
und ist als Polyoxyethylen(20)-Sorbitanmonolaurat oder Polysorbat 20 NF oder als
TWEEN®20 bekannt.
4) Die Folat-Dosierlösung der vorliegenden Erfindung enthält optional
Additive, die einen zusätzlichen, vorteilhaften Einfluss auf die Stabilität
haben und in der Form von Hydroxypolycarbolsäure und Ammonium-, Alkalimetall-,
Alkalierdmetall- und/oder Alkanolammoniumsalze davon vorliegen, wie in der US-A-4,931,442
offenbart ist.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung enthält die verdünnte, wässrige Folat-Dosierlösung
einen Stabilisator der vorstehenden Formel (I) vorzugsweise in einer Menge von etwa
0,1 bis 1,2 Mol pro Mol Folsäure und/oder Folsäure-Salzen, die stabilisiert
werden soll.
Verdünnte, wässrige Folat-Zusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung sind als Additive nützlich, um die Erzeugung einer gesunden Biomasse
zu stimulieren und um einen kompakten Schlamm mit guten Absetzeigenschaften zu erzeugen,
beispielsweise in Papier-, Metall-, Textil- und Plastik- und Kommunal-Biologischen
Abfallbehandlungsanlagen.
Die Erfindung wird nun in größerem Detail durch die folgenden
Beispiele erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. In den folgenden
Beispielen und Vergleichsbeispielen und in den Tabellen bedeutet der Begriff „mMol"
„milli-Mol", d.h. 0,001 Gramm-Mol der spezifizierten, chemischen Verbindung.
In den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen hat der Begriff „Teile"
die Bedeutung „Gew.-Teile".
Referenzbeispiel 1Herstellung der Dosierlösung A
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rührer und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgerüstet war, wurden 14.000 ml destilliertes Wasser gegeben, und Stickstoff
bei Umgebungstemperatur wurde als Blasen durch das Wasser unter konstantem Umrühren
während einer Stunde eingeleitet, um den gesamten Sauerstoff zu entfernen.
Danach wurde eine Zusammensetzung, die das Natriumsalz der Folsäure, das Natriumsalz
der Dihydrofolsäure, Natriummolybdat-Dihydrat und Natrium-L-Tartrat-Dihydrat
enthält, zu dem Wasser unter dem Einfluss von Stickstoff und Umrühren
hinzugefügt, um eine Dosierlösung zu erzeugen. Die Dosierlösung A
umfasst die folgenden Verbindungen pro 1000 g: 1,8 mMol Folsäure-Natriumsalz,
0,45 mMol Dihydrofolsäure-Natriumsalz, 0,2 mMol Natruiummolybdat-Dihydrat,
0,9 mMol Natrium-L-Tartrat-Dihydrat.
Die Dosierlösung A, die auf diese Weise erhalten wurde, wurde
unter einer Stickstoffabdeckung in braunen Glasflaschen gespeichert.
Referenzbeispiel 2Herstellung der Dosierlösung B
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rührer und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgerüstet war, wurden 12000 ml destilliertes Wasser gegeben und Stickstoff
wurde als Blasen bei Umgebungstemperatur durch das Wasser unter konstantem Umrühren
während einer Stunde eingeleitet, um den gesamten Sauerstoff zu entfernen.
Danach wurde eine Zusammensetzung, die das TRIS-Salz der Folsäure, das TRIS-Salz
der Dihydrofolsäure, Natriumolybdat-Dihydrat und Natrium-L-Tartrat-Dihydrat
enthielt, zu dem Wasser unter Stickstoffeinfluss und Umrühren hinzu gegeben,
um eine Dosierlösung zu erzeugen. Die Dosierlösung B umfasst die folgenden
Verbindungen pro 1000 g. (TRIS ist Tris(hydroxymethyl)aminomethan, CAS#77-86-1)
1,82 mMol vom TRIS-Salz der Folsäure, 1,65 mMol vom TRIS-Salz der Dihydrofolsäure,
0,7 mMol Natriummolybdat-Dihydrat, 1,41 mMol Natrium-L-Tartrat-Dihydrat.
Die Dosierlösung B, die auf diese Weise erhalten wurde, wurde
unter einer Stickstoffabdeckung in braunen Glasflaschen gespeichert.
Referenzbeispiel 3Herstellung der Dosierlösung C
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rührer und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgerüstet war, wurden 10000 ml destilliertes Wasser gegeben
und Stickstoff wurde als Blasen bei Umgebungstemperatur durch das Wasser unter konstantem
Umrühren während einer Stunde eingeleitet, um den gesamten Sauerstoff
zu entfernen. Danach wurde eine Zubereitung, die ein Natriumsalz der Folsäure,
ein Natriumsalz der Dihydrofolsäure, ein Natrium-Molybdatcystein-Salz und Natrium-L-Tartrat-Dihydrat
zu dem Wasser unter Stickstoffeinfluss und Umrühren hinzugegeben, um eine Dosierlösung
zu erzeugen. Die Dosierlösung C umfasst die folgenden Verbindung pro 1000 g:
1,73 mMol Natriumsalz der Folsäure, 0,25 mMol Natriumsalz der Dihydrofolsäure,
0,23 mMol Kalium-Molybdatcystein-Salz „[MoO.Sub.3 (Cys)]", 0,9 mMol Natrium-L-Tartrat-Dihydrat.
Die Dosierlösung C, die auf diese Weise erhalten wurde, wurde
unter einer Stickstoffabdeckung in braunen Glasflaschen gespeichert.
Beispiel 1
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rüher und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgestattet war, wurden 1000 Teile der Dosierlösung A gegeben. Der Dosierlösung
wurde unter Stickstoff und Umrühren 0,73 Teile Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat,
CAS#9005-64-5 zugegeben, um eine Dosierlösung A-1 zu erhalten, deren Mol-Verhältnis
von Folsäure/Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat gleich 3 war.
Um die Bedingungen in einem industriellen Dosiertank zu simulieren,
wurden 100 ml der Dosierlösung A-1 in eine braune 250 ml Glasflasche mit engem
Hals gefüllt, die mit einer Schraubkappe verschlossen war, so dass 150 ml Luft
vorhanden war, während die Lösung während 30 Tagen bei Umgebungstemperatur
gespeichert wurde.
Ermittlung der Folsäure-Vitamin-Stabilität:
Unter Verwendung der Prüfverfahren, auf die in dem US Patent
Nr. 4,931,442 Bezug genommen wird, wurde die Stabilität der Dosierlösung
A-1 ermittelt, indem Messproben an dem Beginn und an dem Ende der 20-tägigen
Speicherperiode genommen wurden und mikrobiologisch ihr Gehalt an Folsäure
bestimmt wurde, und es wurde gefunden, dass die Stabilität 98 % betrug.
Wenn 100 ml der Dosierlösung A unter 150 ml Luft in einer braunen
Glasflasche während 30 Tagen ohne die Zugabe von Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat
gespeichert wurde, wurde gefunden, dass die Stabilität gleich 62 % war.
Beispiel 2
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rührer und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgerüstet war, wurden 1000 ml destilliertes Wasser gegeben. Danach wurde
eine Zusammensetzung, die vorher unter Stickstoff während 3 Monaten gespeichert
war und die das Natriumsalz der Folsäure, das Natriumsalz der Dihydrofolsäure,
Natriummolybdat-Dihydrat und Natrium-L-Tartrat-Dihydrat und Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat
enthielt, zu dem Wasser unter Umrühren zugegeben, um die Dosierlösung
A-2 zu erzeugen. Die Dosierlösung A-2 umfasst die folgenden Verbindungen pro
100 g: 1,8 mMol Natriumsalz der Folsäure, 0,45 mMol Natriumsalz der Dihydrofolsäure,
0,2 mMol Natriummolybdat-Dihydrat, 0,9 mMol Natrium-L-Tartrat-Dihydrat, 0,59 mMol
Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat.
Die Dosierlösung A-2 und die Dosierlösung A-1 haben somit
die gleichen Zusammensetzungen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das
Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat eine Zugabe zu der ursprünglichen Folsäure-Zubereitung
war, die zur Herstellung der Dosierlösung A-2 verwendet wurde.
Um die Bedingungen in einem industriellen Dosiertank zu simulieren,
wurden 100 ml der Dosierlösung A-2 in eine braune 250 ml Glasflasche mit engem
Hals gefüllt, die mit einer Schraubkappe verbunden war, so dass 150 ml Luft
vorhanden war, während die Lösung während 20 Tagen bei Umgebungstemperatur
gespeichert wurde.
Ermittlung der Folsäure-Vitamin-Stabilität:
Unter Verwendung der Prüfverfahren, auf die in dem US Patent
Nr. 4,931,442 Bezug genommen wird, wurde die Stabilität der Dosierlösung
A-2 ermittelt, indem Messproben am Beginn und an dem Ende der 20-tägigen Speicherperiode
gezogen wurden und in dem ihr Gehalt an Folsäure mikrobiologisch bestimmt wurde,
und es wurde gefunden, dass die Stabilität 98 % war, und daher identisch zu
der, die für die Dosierlösung A-1 gefunden wurde.
Beispiele 3 bis 18
Produktionsbeispiele verdünnter, wässriger Folat-Dosierlösungszusammensetzungen
wurden ähnlich wie in Beispiel 1 entsprechend den in der Tabelle 1 angegebenen
Formulierungen hergestellt (TWENN®20 wurde als Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat
verwendet).
In Tabelle 1 ist das Ethoxylat 1 Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monolaurat
CAS#9005-64-5, Ethoxylat 2 ist Polyoxyethylen(15)-Sorbitan-Monolaurat, eine Verbindung,
die durch die obige Formel (I) dargestellt wird, wobei w + x + y + z einen Mittelwert
von 15 hat.
Ethoxylat 3 ist Polyoxyethylen(25)-Sorbitan-Monolaurat, eine Verbindung,
die durch die obige Formel (I) dargestellt wird, wobei w + x + y + z einen Mittelwert
von 25 hat.
Vergleichsbeispiel D1
In eine Vierkant-Flasche, die mit einem Rührer und einem Gasverteiler-Tauchrohr
ausgerüstet war, wurden 1000 Teile der Dosierlösung A gegeben. Der Dosierlösung
wurde unter Stickstoff und bei Umrühren 0,78 Teile Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monooleat,
CAS#9005-656 zugegeben, das etwa 20 Mol Ethylenoxid per Mol enthält, um die
Dosierlösung D-1 zu erhalten, deren Mol-Verhältnis von Folsäure/Polyoxyethylen-Verbindung
gleich 3 war.
Um die Bedingungen in einem industriellen Dosiertank zu simulieren,
wurden 100 ml der Dosierlösung D-1 in eine braune 250 ml Glasflasche mit engem
Hals gefüllt, die mit einer Schraubkappe verschlossen war, so dass 150 ml Luft
vorhanden war, während die Lösung währen 20 Tagen bei Umgebungstemperatur
gespeichert wurde.
Ermittlung der Folsäure-Vitamin-Stabilität:
Unter Verwendung der Prüfverfahren, auf die in dem US Patent
Nr. 4,931,442 Bezug genommen wird, wurde die Stabilität der Dosierlösung
D-1 ermittelt, indem Messproben am Beginn und an dem Ende der 20-tägigen Speicherperiode
gezogen wurden und in dem ihr Gehalt an Folsäure mikrobiologisch bestimmt wurde, und
es hat sich gezeigt, dass die Stabilität gleich 78 % war.
Vergleichsbeispiele D2 bis D17
Die Dosierlösungen D-2 bis D-17 werden in ähnlicher Weise
wie bei der Herstellung des Vergleichsbeispiels 1 entsprechend den Formulierungen
hergestellt, die in Tabelle 2 angegeben sind (die Menge an jeder Polyethoxylat-Komponente
wird ausgedrückt durch „Mol Ethoxylat pro Mol Folsäure").
In Tabelle 2 ist Ethoxylat 4 gleich Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monooleat,
CAS#9005-65-6, Ethoxylat 5 gleich Polyoxyethylen(20)-Sobitan-Monoalmitat, CAS#9005-66-7,
Ethoxylat 6 gleich Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Monostearat, CAS#9005-67-8, Ethoxylat
7 gleich Polyoxyethylen(20)-Sorbitan-Trioleat, CAS#9005-70-3, Ethoxylat 8 gleich
Polyoxyethylen(10)-Isooctylphenylether, CAS#9002-93-1 und Ethoxylat 9 gleich Polyoxyethylen(40)-Isooctylphenylether,
70%-Lösung in Wasser. Ethoxylat 10 ist Polyoxyethylen(12,7)-Sorbitan-Monolaurat,
eine Verbindung, die durch die obige Formel (I) dargestellt wird, wobei w + x +
y + z einen Mittelwert von 12,7 hat, und Ethoxylat 11 ist Polyoxyethylen(33)-Sorbitan-Monolaurat,
eine Verbindung, die durch die obige Formel (I) dargestellt wird, wobei w + x +
y + z einen Mittelwert von 33 hat.
Während die Erfindung oben unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsbeispiele
davon beschrieben wurde, ist ersichtlich, dass viele Änderungen, Modifikationen
und Variationen in dem Material, in den Anordnungen der Teile und der Verfahrensschritte
gemacht werden können, ohne von dem hier beschriebenen Erfindungskonzept abzuweichen.
Folglich soll der Umfang der beigefügten Ansprüche alle solche Änderungen,
Modifikationen und Variationen umfassen, die einem Durchschnittsfachmann beim Lesen
der Beschreibung einfallen.
Anspruch[de]
Wässrige Folsäuredosierlösung, die gegen den Verlust
von Bioaktivität stabilisiert ist, enthaltend:
a) Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon, und Gemische daraus, und
b) eine wasserlösliche Molybdänverbindung, die eine verbesserte Stabilität
ihres Folsäuregehaltes in Gegenwart von Sauerstoff aufweist, wobei die Dosierlösung
als Stabilisator eine mehrzähnige Polyoxyethylenverbindung der Formel (I) enthält:
in der w + x + y + z einen Wert von 15 bis 25 hat.Dosierlösung nach Anspruch 1, wobei die mehrzähnige Polyoxyethylenverbindung
in einer Menge zwischen ungefähr 0,1 Gramm-Mol und 1,2 Gramm-Mol pro Gramm-Mol
Folsäure der Zubereitung vorhanden ist.Dosierlösung nach Anspruch 1, wobei die mehrzähnige Polyoxyethylenverbindung
Polyoxyethylen(20)sorbitanmonolaurat ist.Verfahren zur Bereitstellung einer stabilisierten wässrigen Folsäuredosierlösung,
die Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon, und Gemische daraus, und eine
wasserlösliche Molybdänverbindung enthält, bei dem:
a) zuerst die mehrzähnige Polyoxyethylenverbindung der Formel (I)
in der w + x + y + z einen Wert von 15 bis 20 hat, mit dem Verdünnungswasser
vermischt wird und danach
b) zu dem gleichen Verdünnungswasser eine Präparation gegeben wird, die
p1) Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Erdalkalimetall und/oder Alkanolammoniumsalz davon, oder Gemische daraus, und p2)
eine wasserlösliche Molybdänverbindung und ggf. p3) ein Mitglied der aus
mindestens einer Hydroxypolycarbonsäure und Ammonium- Alkalimetall-, Erdalkalimetall-
und Alkanolammoniumsalze davon enthaltenden Gruppe, enthält.Verfahren zur Bereitstellung einer stabilisierten wässrigen Folsäuredosierlösung,
die Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens ein Ammonium-, Alkalimetall-,
Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon, und Gemische daraus, und eine
wasserlösliche Molybdänverbindung enthält, bei dem:
a) ein Vorgemisch aus p1) Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens
einem Ammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon
und p2) einer wasserlöslichen Molybdänverbindung und p3) einer mehrzähnigen
Polyoxyethylenverbindung der Formel (I)
in der w + x + y + z ein Wert von 15 bis 25 hat, und ggf. p4) einem Mitglied der
aus mindestens einer Hydroxypolycarbonsäure und Ammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall-
und Alkanolammoniumsalzen davon bestehenden Gruppe hergestellt wird, und
b) chargenweise ein Teil des Vorgemisches 5a) mit ungefähr 1 bis 400 Teilen
Verdünnungswasser vermischt wird.Verfahren zur Bereitstellung einer stabilisierten wässrigen Folsäuredosierlösung,
die a) Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens ein Ammonium-,
Alkalimetall-, Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon, und Gemische
daraus, und b) eine wasserlösliche Molybdänverbindung enthält, bei
dem:
a) ein Vorgemisch aus p1) Folsäure und/oder Dihydrofolsäure oder mindestens
einem Ammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall- und/oder Alkanolammoniumsalz davon
und p2) einer wasserlöslichen Molybdänverbindung und p3) einer mehrzähnigen
Polyoxyethylenverbindung der Formel (I)
in der w + x + y + z ein Wert von 15 bis 25 hat, und ggf. p4) einem Mitglied der
aus mindestens einer Hydroxypolycarbonsäure und Ammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall-
und Alkanolammoniumsalzen davon bestehenden Gruppe hergestellt wird, und
b) kontinuierlich ein Teil des Vorgemisches 6a) mit ungefähr 1 bis 400 Teilen
Verdünnungswasser vermischt wird.