Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Stühle mit
verstellbaren Rückenlehnen bzw. Lehnstühle und insbesondere einen Beinauflagemechanismus
mit drei Positionen für einen Lehnstuhl.
Üblicherweise sind Lehnstühle mit einem Betätigungsmechanismus
ausgestattet, der betriebsbereit einen gefertigten Stuhlrahmen und eine stationäre
Grundanordnung verbindet. Der Betätigungsmechanismus ist üblicherweise
eine Kombination verschiedener mechanischer Verbindungen, die zum Bereitstellen
verschiedener Komfortmerkmale betriebsfähig sind, beispielsweise eine unabhängige
Rückenlehnenbewegung der Stuhlanordnung sowie eine ausstreckbare Beinauflageanordnung
und der Betätigungsmechanismus ist mit einem Neigen des Stuhlrahmens verbunden.
Die US 5,570,927 A
offenbart einen Stuhl mit verstellbarer/neigbarer Rückenlehne aus dem Stand
der Technik.
Obwohl viele übliche Lehnstühle zufrieden stellend funktionieren,
streben Möbelhersteller stets danach, verbesserte Rahmen und Betätigungsmechanismen
zum Redu- zieren der Systemkomplexität und einen ruhigen Gang des Betriebs
sowie einen Sitzkomfort zu entwickeln. Weiterhin besteht ein fortgesetzter Wunsch,
verbesserte Herstellungs- und Anordnungstechniken zu entwickeln, die zu reduzierten
Kosten führen, während sie eine gesteigerte Effizienz und verbesserte
Produktqualität fördern.
Zusammenfassung der Erfindung
Gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung wird ein
verbesserter Beinauflagemechanismus offenbart, der in Übereinstimmung mit Anspruch
1 einfacher und preiswerter herzustellen ist, der haltbarer ist und der einfacher
zu warten ist als übliche Beinauflagemechanismen. Der verbesserte Beinauflagemechanismus
ist ohne weiteres zur Verwendung mit üblichen Betätigungsmechanismen anpassbar.
Zusätzliche Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich, wenn diese Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen genommen wird.
Beschreibung der Zeichnungen
1 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
Lehnstuhles mit verstellbarer/neigbarer Rückenlehne gemäß der vorliegenden
Erfindung;
2 ist eine perspektivische Darstellung des inneren
Rahmens des Lehnstuhles mit verstellbarer/neigbarer Rücklehne, der in
1 gezeigt ist;
3 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
des Betätigungsmechanismus, der in 2 gezeigt ist;
4 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
des verbesserten 3-Positionen-Betätigungsmechanismus, der in 3
gezeigt ist;
5 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des
verbesserten 3-Positionen-Betätigungsmechanismus; der in 4
gezeigt ist;
6 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
einer alternativen Ausführungsform des verbesserten 3-Positionen-Betätigungsmechanismus,
der in 3 gezeigt ist;
7 ist eine vergrößerte Darstellung der alternativen
Ausführungsform aus 6; und
8 ist eine vergrößerte perspektivische Darstellung
der Knarren-Segmentplatte, die in 7 gezeigt ist.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Mit der vorliegenden Erfindung wird ein verbesserter Betätigungsmechanismus
zur Verwendung in Ein- und Mehrpersonen-Möbelartikeln (d.h. Stühle und
Sofas oder Loveseats) offenbart. Ein allgemeines Verständnis der Technik, zu
der die vorliegende Erfindung gehört, ist in dem Patent US
3,325,210 "Einstellbare Beinauflage-Sperrvorrichtung" und dem Patent
US 5,570,927 "Modularer Lehnstuhl mit verstellbarer
Rückenlehne" offenbart, die zusammen dem Rechtsnachfolger der vorliegenden
Erfindung gehören. Wie es zu beschreiben sein wird, ist der vormontierte Betätigungsmechanismus
einzigartig in einer „fixierten" 3-Drehpunktanordnung von ungepolsterten
kastenartigen Rahmenkomponenten aufgehängt, um eine präzise mechanische
Ausrichtung und höhere strukturelle Festigkeit bereitzustellen, während
gleichzeitig eine Anwendung von hocheffizienten Herstellungs- und Anordnungsprozessen
erleichtert wird.
Unter Bezug auf 1 ist der gezeigte Möbelartikel
eine Kombination aus einem Lehnstuhl mit verstellbarer Rückenlehne und einem
Kippstuhl, der hier nachfolgend als ein Lehnkippstuhl 10 bezeichnet wird,
und der einen vormontierten Betätigungsmechanismus 12 und mehrere
gepolsterte Rahmenkomponenten aufweist, die schnell und einfach zu einer modularen
Sitzeinheit zusammengesetzt werden können. Eine derartige „modulare"
Konstruktion stellt einen deutlichen Fortschritt gegenüber üblichen Möbelherstellungs-
und Zusammenbautechniken bereit, da die Manipulation von schweren und schwerfällig
„vereinheitlichten" Stuhlrahmen während der Polsteraufbringung nicht
mehr länger benötigt wird. An sich kann jede Rahmenkomponente oder Rahmenunteranordnung
vor der modularen Zusammensetzung mit dem Betätigungsmechanismus aufgepolstert
werden, um die Qualität der einzelnen Komponenten sowie die Gesamtsystemqualität
und Produktionseffizienz zu verbessern. Da der Betätigungsmechanismus
12 der vorliegenden Erfindung eine relativ kompakte Größe aufweist,
ist darüber hinaus die Verwendung von losen aufgepolsterten Polstern bzw. Kissen
möglich, die ein wichtiges Merkmal bei dem Marketing verschiedener Stile eines
Stuhl-, Sofa- oder Loveseat-Möbels ist. Es sollte jedoch klar sein, dass die
jetzt in den Betätigungsmechanismus 12 beinhalteten Verbesserungen
nicht auf die Verwendung mit dem Lehn-/Kippstuhl 10 eingeschränkt
sind, sondern vielmehr für die Verwendung scheinbar jeder Art von Ein- oder
Mehrpersonen-Möbelartikeln anwendbar sind. An sich ist die besondere Struktur
der verschiedenen Unteranordnungen und Komponenten, die, wenn sie zusammengebaut
sind, den Lehn-/Kippstuhl 10 definieren, lediglich vorgesehen, um eine
Möbelanwendung zu illustrieren, bei der die vorliegende Erfindung anwendbar
ist.
Gemäß den primären Design-Merkmalen der vorliegenden
Erfindung werden nun die verschiedenen nicht zusammengesetzten und gepolsterten
Rahmenkomponenten beschrieben, die für den in Betrieb hängenden Betätigungsmechanismus
12 in dem Lehn-/Kippstuhl 10 vorgesehen sind. 2
zeigt die verschiedenen nicht montierten Rahmenkomponenten, wobei deren Bezug, Polsterung,
Federn etc. entfernt wurden, um die gegenseitige Abhängigkeit der Konstruktion
der Rahmenkorponenten besser zu illustrieren, die schnell und stabil in einer relativ
einfach und effizienten Weise zusammengesetzt werden können. An sich können
alle diese Rahmenkomponenten individuell hergestellt oder vormontiert werden, um
die erforderlichen Träger, Federn, Polsterung und Bezüge in einer offline,
„chargenartigen" Basis einzuschließen. Anschließend werden die
verschiedenen vormontierten und gepolsterten Rahmenkomponenten zur vollständigen
Integration des Betätigungsmechanismus 12 darin zusammengesetzt. Obwohl
die Offenbarung primär hierin auf einen Lehn/Kippstuhl 10 gerichtet
ist, wird angemerkt, dass die neue modulare Konstruktion und das Verfahren zur Zusammensetzung,
die von der vorliegenden Erfindung gelehrt werden, in einfacher Weise bei Lehnsofas,
Loveseats und dergleichen eingearbeitet werden können.
Wie am besten in 2 zu sehen ist, ist
der Betätigungsmechanismus 12 eines Lehnkippstuhls 10 in
einem Stuhlrahmen 20 integriert und hängt dort betriebsbereit, insbesondere
an den linken und rechten Seitenrahmenanordnungen 24. Zusätzlich zu
den Seitenrahmenanordnungen 24 weist der Stuhl 10 eine vordere
Schienenanordnung 26 und eine hintere Schiene 28 auf, die, wenn
sie verbunden sind, einen stabilen „kastenartigen" Stuhlrahmen definieren.
Bevorzugt sind die meisten der strukturellen Rahmenkomponenten, beispielsweise die
Seitenrahmenanordnungen 24, die vordere Schienenanordnung 26 und
die hintere Schiene 28 jeweils in einer Weise konstruiert, die es ihnen
ermöglicht, Federn, Polster und Bezüge etc. zu tragen, um einen dekorativen
und stilvollen Lehn-/Kippstuhl 10 zu vervollständigen. Wie vorstehend
bemerkt worden ist, ist jede Rahmenkomponente einzeln vormontiert zum anschließenden
modularen Zusammenbau in einen Lehnkippstuhl 10. Es ist jedoch klar, dass
die spezifische Konstruktion, die für jede Rahmenkomponente gezeigt ist, lediglich
von beispielhafter Natur ist.
Unter Bezug auf die 2 und 3
wird der Betätigungsmechanismus 12 gezeigt, der eine Antriebstange
30 und eine vordere Tragwelle 32 aufweist, die beide räumlich
ausgerichtet sind, um präzise angeordnet und an den linken und rechten Seitenrahmenanordnungen
24 „aufgehängt" zu werden. Bei der bevorzugten Konstruktion
ist die Antriebsstange 30 eine längliche Vierkantwelle mit einem handbetätigbaren
Handgriff 38 (gezeigt in 1), der daran in
der Nähe eines gepolsterten Außenabschnittes an einer der Seitenrahmenanordnungen
24 gesichert ist und der von einer Person, die in einem Stuhl
10 sitzt, in einfacher Weise zum bequemen Betätigen desselben erreicht
werden kann: Zusätzlich wird die Beinauflageanordnung 16, wie in
1 gezeigt ist, zur ausstreckbaren Bewegung an dem Betätigungsmechanismus
12 abgestützt. Genauer, die beiden Auflageanordnungen 16
weisen eine linke und eine rechte Storchschnabelverbindung 34 und eine
federunterstützte Gelenkhebelanordnung 36 auf, die betriebsbereit
mit der Antriebsstange 30 und der vorderen Tragwelle 32 verbunden
sind, um dem Sitzenden zu erlauben, die Beinauflageanordnung 16 in Abhängigkeit
der Drehung der Antriebsstange 30 über den Handgriff selektiv zu betätigen.
Die Beinauflageanordnung 16 wird durch identische linke und
rechte Storchschnabelverbindungen 34 abgestützt und bewegt. Übliche
Storchschnabelverbindungen 34 sind betriebsbereit um den zweiten Satz „fixierte"
Hängepunkte herum aufgehängt, die von der Tragwelle 32 definiert
werden. Der Ausziehvorgang der Beinauflageanordnung 16 findet gleichzeitig
für sowohl die linke als auch die rechte Storchschna- belverbindung
34 statt, wenn eine ausreichende Winkeldrehung der Antriebsstange
30 über den Handgriff 38 erfolgt. Unter Bezug auf
3 wird eine beispielhafte Konstruktion für eine
federunterstützte Gelenkhebelanordnung 36 gezeigt, die mit den Beinauflagestorchschnabelverbindungen
34 zum sicheren Halten der Beinauflageanordnung 16 in einer
vollständig zurückgezogenen Position gegen die vordere Schienenanordnung
26 zusammenwirkt. Die Gelenkhebelanordnung 36 ist auch betriebsbereit,
um eine Federkraft zum vorspannenden Drängen der Beinauflageanordnung
16 in eine seiner ausgestreckten und zurückgezogenen Positionen aufzubringen.
Weitere Details, die die Storchschnabelverbindungen 34 und Gelenkhebelanordnung
36 betreffen, können in dem Patent US
5,570,927 gefunden werden.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform, die in den
4 und 5 gezeigt ist, verbindet
ein knarrenartiger Rastmechanismus 40 die Antriebsstange 30 und
die Tragwelle 32 zum Bereitstellen verschiedener, arretierter Positionen
für die Beinauflageanordnung 16 zwischen deren „verstauten"
oder zurückgezogenen und „ausgestreckten" Positionen. Im Allgemeinen
stellt der Rastmechanismus 40 drei verschiedene Sperrpositionen für
die Beinauflageanordnung 16 bereit, die unabhängig von der verstellten/gekippten
Position des Stuhls 10 eingerichtet werden können.
Der Rastmechanismus 40 weist eine Segmentanordnung
44 mit einer quadratischen Öffnung 46 auf, die darin ausgebildet
ist, um die Antriebstange 30 aufzunehmen, so dass sie für eine Rotation
daran gestützt ist. Ein schräges Zwischenstück 42 erstreckt
sich im Allgemeinen zwischen der Antriebsstange 30 und der vorderen Tragwelle
32 in einer Weise, die nachfolgend betrieben wird. Die Segmentanordnung
44 weist ein Paar Segmentplatten 48 mit einem gewölbten Außenrand
50, die einen ersten Nocken 52 definieren, ein Paar Rastausnehmungen
54a, 54b, einen zweiten Nocken 55 und eine darin ausgebildete
Öffnung 56 auf. Die Segmentanordnung 44 weist ferner eine
Abstandsplatte 58 auf, die zwischen dem Paar Segmentplatten 48
zwischen gesetzt ist. Ein Drehstift 60 erstreckt sich durch das hintere
Ende des schrägen Zwischenstücks 42 und wird in den Öffnungen
56 derart aufgenommen, dass die Segmentplatten 48 drehbar an dem
schrägen Zwischenstück 42 gelagert sind. Eine L-förmige
Führung 62 mit einem longitudinalen Bein 62l an einem transversalen
Bein 62t ist an dem schrägen Zwischenstück 42 vor dem
Drehstift 60 ausgebildet und nimmt einen beweglichen Einraststift
64 auf.
Wenn sie zusammengebaut ist, wie am besten in 4
zu sehen ist, wird die Segmentanordnung 44 zur Mitrotation von der Antriebsstange
30 getragen und das schräge Zwischenstück 42 ist drehbar
mit der Segmentanordnung 44 durch den Einraststift 60 gekoppelt.
Der bewegliche Einraststift 60 kommt mit dem gewölbten Außenrand
50 der Segmentplatte 48 in Eingriff. Ein Vorspannmechanismus oder
ein Paar Spannfedern 66 erstrecken sich zwischen dem Drehstift
60 und dem Raststift 64, um den Raststift 64 nach hinten
gegen den Drehstift 60 vorzuspannen.
Das vordere Ende des schrägen Zwischenstücks 42
weist eine Öffnung 68 auf, die darin ausgebildet ist. Ein Drahtaufhängelement
70 erstreckt sich von der vorderen Tragwelle 32 und weist ein
freies Ende auf, das in der Öffnung 68 des schrägen Zwischenstücks
42 aufgenommen wird. Ein Positionssperrelement 72 erstreckt sich
durch die vordere Tragwelle 32 zum Anordnen und Zurückhalten des Drahtaufhängelementes
70 an der vorderen Tragwelle 32. Ein ähnliches Rückhalteelement
74 wird verwendet, um die Segmentanordnung 44 an der Antriebsstange
30 anzuordnen und zurückzuhalten.
Beim Betrieb sind der Betätigungsmechanismus 12 und
die Beinauflageanordnung 16 in einer zurückgezogenen Position und
der Raststift 64 ist in dem longitudinalen Bein 62l durch einen
ersten Nocken 52 positioniert. Wenn die Antriebsstange 30 gedreht
wird, um die Beinauflageanordnung 16 auszustrecken, von der zurückgezogenen
Position, wird die Segmentanordnung 44 ebenfalls gedreht, was bewirkt,
dass der Raststift 64 den äußeren Rand 50 der Segmentplatten
48 überquert. Wenn der Ausnehmung 54a begegnet wird, ermöglicht
die Spannfeder 66 in Kombination mit dem longitudinalen Bein
62l es dem Raststift 64, innerhalb der Ausnehmung 54a
zu lagern. Einer Gegendrehung der Antriebsstange 30 wird widerstanden,
indem der Betätigungsmechanismus 12 in einer ersten Zwischenposition
positioniert ist, die etwa 1/3 ausgestreckt ist. Eine weitere Drehung der Antriebsstange
30 überwindet die Vorspannungskraft der Spannfedern 66, und
bewirkt, dass der Einraststift 64 aus der Ausnehmung 54a ausrastet
und in die Ausnehmung 54b einrastet. Einer Gegendrehung der Antriebsstange
30 wird wiederum dadurch widerstanden, dass die Beinauflageanordnung
16 in einer zweiten Zwischenposition positioniert ist, die in etwa 2/3
ausgestreckt ist. Eine weitere Drehung der Antriebsstange 30 bewegt den
Raststift 64 aus der Ausnehmung 54b heraus, bis er mit dem zweiten
Nocken 55 in Eingriff kommt. In dieser Position ist die Beinauflageanordnung
16 vollständig ausgestreckt und ein zweiter Nocken 55 drängt
den Raststift 64 nach vorne und oben in das transversale Bein
62t der L-förmigen Führung 62. Auf diese Weise wird
der Raststift 64 von dem äußeren Rand 50 der Segmentplatten
48 gelöst, so dass eine Gegendrehung der Antriebsstange
30 nicht von dem Einraststift 64 verhindert wird, der mit den
Ausnehmungen 54a, b zusammenwirkt, die in dem Außenrand
50 ausgebildet sind. Eine Gegendrehung der Antriebsstange 30 wird
die Beinauflageanordnung 16 in ihre vollständig zurückgezogene
Position zurückstellen. Wenn die Beinauflageanordnung 16 in ihre zurückgezogene
Position zurückkehrt, dreht sich die Segmentanordnung 44 relativ zum
schrägen Zwischenstück 42 und der erste Nocken 52 kommt
mit dem Raststift 64 in Eingriff, um dessen Position in dem longitudinalen Bein
62l zurükzusetzen. Die Spannfedern 66 drängen den Raststift
64 nach hinten in die Führung 62 in eine Vorspannung mit
dem äußeren Rand 50 der Segmentplatten 48. Auf diese
Weise wird der Rastmechanismus 40 zurückgesetzt.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird ersichtlich, dass, wenn der
Raststift 64 sperrend mit einer der Ausnehmungen 54 vorgespannt
ist, die Beinauflageanordnung 16 in einer entsprechenden angehobenen Position
gegen eine irrtümliche Rückziehung durch den Rastmechanismus
40 wieder lösbar verriegelt ist. Weiterhin kann die Beinauflageanordnung
16 nur in ihre zurückgezogene Position von einer Zwischenposition
durch zuerst vollständiges Ausziehen der Beinauflageanordnung 16 zurückgesetzt
werden.
Der Rastmechanismus 40 ist ausgebildet, früher als andere
Elemente des Betätigungsmechanismus 12 aufgrund von Missbrauch oder
Überlastung auszufallen. Ein Austausch des Rastmechanismus 40 erfordert
teilweises Auseinanderbauen des Stuhles und Entfernen der Antriebsstange
30. Deshalb ist in den 6, 7
und 8 eine alternative Ausführungsform des Rastmechanismus
40 dargestellt, der zur Verwendung mit dem Betätigungsmechanismus
12 angepasst ist und der den Austausch des Rastmechanismus 40
ohne Auseinanderbauen des Stuhls oder Entfernen der Antriebsstange 30 erleichtert.
Nun unter Bezugnahme auf die 6,
7 und 8 ist der Rastmechanismus
40' im Wesentlichen ähnlich zu dem Rastmechanismus 40 mit
Modifikationen in Bezug auf die Befestigung der Segmentplatten 48' an der
Antriebsstange 30. Genauer, die quadratische Öffnung 46'
der Segmentplatten 48' erstreckt sich von dem äußeren Rand
50' fort, der mit dem Raststift 64 in Eingriff kommt, um einen
Ausschnitt 76 in den Segmentplatten 48' zu bilden. Die Abstandsplatte
58 wird durch eine Abstandsplatte 58' ersetzt, um einen geeigneten
Abstand zwischen den Segmentplatten 48' aufrecht zu erhalten und um die
Antriebsstange 30 an der Segmentanordnung 44' zu koppeln. Die
Abstandsplatte 58' weist Sperrkanten 80 auf, die gleitend mit
Rückhaltekerben 82 der Segmentplatten 48' in Eingriff kommen
und die Segmentplatten 48' an der Antriebsstange 30 zurückhalten.
Das Rückhalteelement 74' wird verwendet, um die Segmentanordnung
44' an der Antriebsstange 30 anzuordnen. Der Betrieb des Rastmechanismus
40' der alternativen Ausführungsform ist im Wesentlichen ähnlich
zu dem Betrieb des Rastmechanismus 40.
Die vorgehende Diskussion offenbart und beschreibt beispielhaft Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Ein Fachmann wird jedoch aus dieser Diskussion und aus
den beigefügten Zeichnungen und Ansprüchen erkennen, dass verschiedene
Veränderungen, Modifikationen und Variationen darin ohne Verlassen des Umfangs
der Erfindung, wie sie in den folgenden Ansprüchen definiert ist, vorgenommen
werden können.