TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum Festlegen eines Doppler-Abtastpunkts in einem Ultraschalltomographen.
Insbesondere ermöglicht die vorliegende Erfindung das automatische Festlegen
eines gewünschten Doppler-Abtastpunkts.
STAND DER TECHNIK
Ein herkömmlicher Ultraschalltomograph, auf dem der kennzeichnende
Teil von Anspruch 1 basiert, umfasst einen Prüfkopf zum Übertragen und
Empfangen von Ultraschallwellen zu und von einem Objekt, eine Ultraschallwellen-Übertragungs-
und Empfangseinheit zum Übertragen der Ultraschallwellen in einen Untersuchungsbereich
des Objekts durch Betreiben des Prüfkopfs und zum Eingeben und Verarbeiten
der vom Prüfkopf empfangenen reflektierten Echosignale, eine Anzeigeeinheit
zum Eingeben von Empfangssignalen von der Ultraschallwellen-Übertragungs- und
Empfangseinheit und zum Anzeigen eines Ultraschalltomogramms des Untersuchungsbereichs,
eine Festlegungseinheit für Doppler-Abtastpunkte zum Festlegen und Anzeigen
eines Doppler-Abtastpunkts für einen Blutstromabschnitt des auf der Anzeigeeinheit
angezeigten Ultraschalltomogramms, eine Doppler-Arbeitseinrichtung zum Erfassen
von Strömungsgeschwindigkeitsinformationen für den Blutstrom an dem mit
der Festlegungseinheit für Doppler-Abtastpunkte festgelegten Doppler-Abtastpunkt
und eine Steuereinheit zum Steuern des Betriebs jeder dieser Teileinheiten. Dieser
Ultraschalltomograph führt eine Doppler-Funktion zum Beobachten der Blutstrom-Strömungsgeschwindigkeit
an einem beliebigen Punkt auf dem Ultraschalltomogramm des Untersuchungsbereichs
sowie eine farbige Strömungsvisualisierungsfunktion zum Überlagern der
Blutstrombewegung, die die Strömungsrichtung des Blutstroms, die Strömungsgeschwindigkeit
und die zeitabhängige Änderung im Untersuchungsbereich umfasst, mit dem
Ultraschalltomogramm und zum Anzeigen der Bewegung in Farbe durch. Diese Technik
ist zum Beispiel in Navin C. Nanda, „Textbook of Color Doppler Echocardiography",
Seiten 7 bis 17 (1989), beschrieben.
Bei dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen Ultraschalltomographen
wird der Doppler-Abtastpunkt für den Blutstromabschnitt des auf der Anzeigeeinheit
angezeigten Ultraschalltomogramms durch manuelles Bewegen einer Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
an eine Position in einem Untersuchungsbereich, an der der Blutstrom existiert,
mit einer Bewegungseinrichtung wie zum Beispiel einem Trackball festgelegt. Die
Einstellungs- und Untersuchungsverfahren in diesem Fall sind wie folgt:
- (1) Das Ultraschalltomogramm wird beobachtet.
- (2) Die Bewegung des Blutstroms wird durch Überlagern farbiger Blutstrominformationen
auf dem Ultraschalltomogramm beobachtet.
- (3) Wenn die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke auf das Blutgefäß eingestellt
ist, dessen Doppler-Bild angezeigt werden soll, wird das Doppler-Bild an diesem
Punkt angezeigt, und das Doppler-Bild wird beobachtet.
In diesem Fall wird der Beobachtungsmodus im Verfahren (3) auf den
Doppler-Bild-Beobachtungsmodus umgeschaltet. Die Anzeigeposition der Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
existiert jedoch an der Mitte auf dem Ultraschalltomogramm unter dem anfänglichen
Zustand und ändert sich danach auf die Position, die zuvor angezeigt worden
ist. Danach legt der Bediener den Untersuchungsbereich für das Doppler-Bild
auf der Grundlage des Ultraschalltomogramms und des farbigen Blutstrombilds fest
und bewegt dann die Position des Doppler-Abtastpunkts mit einer Bewegungseinrichtung
wie zum Beispiel dem Trackball. Auch nachdem der Doppler-Abtastpunkt in den Untersuchungsbereich
gebracht worden ist, muss der Bediener diesen bewegen und manuell die Position festlegen,
die für die Beobachtung der Doppler-Informationen im Untersuchungsbereich geeignet
ist, an der das Doppler-Bild zufriedenstellend angezeigt werden kann, während
er gleichzeitig das Ultraschalltomogramm, das farbige Blutstrombild und den Anzeigezustand
des Doppler-Bilds beobachtet.
Das Dokument EP-A-0 562 634 beschreibt eine Ultraschall-Diagnosevorrichtung,
bei der ein Bediener eine Messlinie auf einem angezeigten Ultraschalltomogramm (des
Herzens) festlegt und die Doppler-Abtastpunkte automatisch in regelmäßigen
Intervallen auf der Messlinie gesetzt werden.
Das Dokument US-A-5 443 071 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Messen der Geschwindigkeit des Blutstroms und zum Bestimmen eines Maximums des
Geschwindigkeitsmaßes im Untersuchungsbereich.
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Bei einem solchen herkömmlichen Ultraschalltomographen wird jedoch
der Doppler-Abtastpunkt für den Blutstromabschnitt des auf der Anzeigeeinheit
angezeigten Ultraschalltomogramms durch manuelles Bewegen der Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
mit der Bewegungseinrichtung wie zum Beispiel dem Trackball auf die Position, an
der der Blutstrom im Untersuchungsbereich existiert, auf der Grundlage der in Überlagerung
mit dem Ultraschalltomogramm angezeigten farbigen Blutstrominformationen festgelegt.
Daher erfordert es Zeit, um die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
in den Untersuchungsbereich auf dem Anzeigebild zu bringen oder sie auf die Position
im Untersuchungsbereich einzustellen, an der die Doppler-Informationen zufriedenstellend
beobachtet werden können.
In Anbetracht dieser Probleme ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung
die Bereitstellung eines Ultraschalltomographen, der den Doppler-Abtastpunkt entweder
automatisch oder halbautomatisch auf den Blutstromabschnitt in dem als Bild angezeigten
Ultraschalltomogramm einstellen kann.
Ein Tomograph nach der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 festgelegt.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Ultraschalltomographen
nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2A und 2B zeigen erklärende
Ansichten einer Farbverteilung in einem Blutgefäß und eine schematische
Ansicht eines Anzeigebeispiels für eine Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke.
3 zeigt ein Ablaufdiagramm der Detektionsoperation
für Blutgefäße mit weiter Schnittfläche.
4A bis 4D zeigen erklärende
Ansichten zu der in 3 gezeigten Operation.
5 zeigt ein Ablaufdiagramm der Detektionsoperation
für den schnellsten Punkt.
6 zeigt ein Ablaufdiagramm der Detektionsoperation
für den schnellsten Punkt nach einer manuellen Operation.
7A bis 7D zeigen erklärende
Ansichten zu der in 6 gezeigten Operation.
8 zeigt ein Ablaufdiagramm der Detektionsoperation
für den schnellsten Punkt nach dem Detektieren eines Blutgefäßes
mit weiter Schnittfläche.
9A und 9B zeigen erklärende
Ansichten zu der Operation in 8.
10 zeigt ein Ablaufdiagramm der Detektionsoperation
für den schnellsten Punkt in Kombination mit einem Elektrokardiogramm.
11A und 11B zeigen erklärende
Ansichten zu der Operation in 10.
12 zeigt ein Ablaufdiagramm der Operation zum Festlegen
eines Detektionsbereichs.
13 zeigt eine erklärende Ansicht zu der Operation in
12.
14 und 15 zeigen Ablaufdiagramme
der Operation zum seriellen Ändern des Doppler-Abtastpunkts durch Betätigen
einer Taste.
16 zeigt ein Ablaufdiagramm der Operation zum Festlegen
einer anfänglichen Anzeigeposition des Doppler-Abtastpunkts.
17 zeigt ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung.
18 zeigt ein Ablaufdiagramm der Operation zum Abrufen
des Blutstromabschnitts in einer Bewegungsrichtung des Doppler-Abtastpunkts.
19A und 19B zeigen erklärende
Ansichten zu der Operation in 18.
20 zeigt ein Ablaufdiagramm einer erweiterten Abrufoperation
in der Bewegungsrichtung des Doppler-Abtastpunkts.
21 zeigt eine erklärende Ansicht zu der Operation in
20.
22 zeigt ein Blockdiagramm noch einer weiteren Ausführungsform
nach der vorliegenden Erfindung.
23 zeigt ein Ablaufdiagramm der Operation zum Beurteilen
des Vorhandenseins des Blutstromabschnitts für jede Bewegung.
24 zeigt eine erklärende Ansicht zu der Operation
in 23.
BESTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
Nachstehend werden mehrere Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen ausführlich beschrieben.
1 zeigt ein Blockdiagramm eines Ultraschalltomographen
nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Dieser Ultraschalltomograph
überträgt und empfängt Ultraschallwellen zu und von einem Objekt,
erfasst ein Ultraschalltomogramm eines Untersuchungsbereichs, zeigt das Bild an
und führt eine Doppler-Funktion sowie eine farbige Strömungsvisualisierungsfunktion
durch. Wie in 1 gezeigt, umfasst der Ultraschalltomograph
einen Prüfkopf 1, eine Ultraschallwellen-Übertragungs- und Empfangseinheit
2, eine Anzeigeeinheit 3, eine Festlegungseinheit 4 für
Doppler-Abtastpunkte, eine Doppler-Arbeitseinheit 5, eine Farbdoppler-Arbeitseinheit
6, eine Hauptsteuerung 7, eine Detektionseinheit 8 für
Blutgefäße mit weiter Schnittfläche und eine Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt. Der Prüfkopf 1 überträgt
die Ultraschallwellen zum Untersuchungsbereich im Inneren eines Objekts
12 und empfängt die reflektierten Echosignale aus dem Inneren des
Objekts 12. Der Prüfkopf 1 weist einen eingebauten Ultraschallwandler
als Erzeugungsquelle für Ultraschallwellen und zum Empfangen der reflektierten
Echosignale auf, obwohl der Wandler in der Zeichnung nicht gezeigt ist. Die Ultraschallwellen-Übertragungs-
und Empfangseinheit 2 steuert den Prüfkopf 1 an und lässt
ihn die Ultraschallwellen zum Untersuchungsbereich im Inneren des Objekts
12 übertragen, und erfasst und verarbeitet die vom Prüfkopf
1 empfangenen reflektierten Echosignale. Die Ultraschallwellen-Übertragungs-
und Empfangseinheit 2 weist einen eingebauten Impulsgenerator, einen Empfangsverstärker
und eine Detektionsschaltung auf, auch wenn diese in der Zeichnung nicht gezeigt
sind. Die Anzeigeeinheit 3 gibt die von der Ultraschallwellen-Übertragungs-
und Empfangseinheit 2 ausgegebenen Empfangssignale ein und zeigt das Ultraschalltomogramm
des Untersuchungsbereichs an. Die Anzeigeeinheit 3 umfasst zum Beispiel
einen A/D-Wandler zum Umwandeln der analogen Videosignale in digitale Signale, einen
Bildspeicher zum Speichern der digitalen Bildsignale, einen D/A-Wandler zum Umwandeln
der digitalen Bildsignale in analoge Videosignale und eine Elektronenstrahlröhre
zum Anzeigen der Bilder aus den analogen Videosignalen. Im Übrigen ist bei
dem in 1 gezeigten Beispiel das auf der Anzeigeeinheit
3 angezeigte Ultraschalltomogramm das Bild, das die Blutstrominformationen
enthält.
Die Festlegungseinheit 4 für Doppler-Abtastpunkte legt
den Doppler-Abtastpunkt für den Blutstromabschnitt des auf der Anzeigeeinheit
3 angezeigten Ultraschalltomogramms fest und zeigt die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
auf der Anzeigeeinheit 3 an. Diese Einheit 4 ist so aufgebaut,
dass der Bediener den Doppler-Abtastpunkt manuell einstellen kann. Mit anderen Worten,
während das Ultraschalltomogramm einschließlich der Blutgefäße
auf der Anzeigeeinheit 3 angezeigt wird, wird der Doppler-Abtastpunkt durch
eine Operation mit einer Tastatur 13, die mit der Hauptsteuerung
7 verbunden ist, zum Beispiel mit einem Trackball, auf den Blutstromabschnitt
als Untersuchungsbereich bewegt. Diese Position wird auf der Anzeigeeinheit
3 angezeigt, und gleichzeitig wird diese Position als die Position zur
Durchführung der Doppler-Operation an die nachgeschaltete Doppler-Arbeitseinheit
5 angewiesen.
Die Doppler-Arbeitseinheit 5 führt eine Operation zum
Erfassen der Geschwindigkeitsinformationen des Blutstroms für den durch die
vorstehend beschriebene Festlegungseinheit 4 für Doppler-Abtastpunkte
festgelegten Doppler-Abtastpunkt durch und ist bekannt. Die Doppler-Arbeitseinheit
5 legt einen bestimmten Ultraschallstrahl auf dem auf der Anzeigeeinheit
3 angezeigten Ultraschalltomogramm fest, legt einen oder mehrere Doppler-Abtastpunkte
auf diesem bestimmten Strahl fest, bestimmt die zeitliche Änderung der Geschwindigkeit
des Blutstroms an dem (den) Doppler-Abtastpunkt(en) und veranlasst die Anzeigeeinheit
ihn als Doppler-Bild anzuzeigen. Die Breite der Zeitachse zum Anzeigen dieses Doppler-Bilds
beträgt im Allgemeinen wenige Sekunden.
Um das Ultraschalltomogramm zu bilden, stellt die Farbdoppler-Arbeitseinheit
6 Farbdoppler-Bilder durch Ausführen eines Pseudo-Einfärbens
der Geschwindigkeitsinformationen aller Pixelpunkte für alle Ultraschallstrahlen
in einer solchen Weise zusammen, dass sie jeweils der Strömungsgeschwindigkeit
entsprechen, und zeigt sie in Überlagerung mit dem Ultrasehalltomogramm an.
Eine solche Farbdoppler-Arbeitseinheit wird auch als Einheit zur Strömungsvisualisierung
bezeichnet. In einem Blutstromabschnitt, das heißt in dem Blutgefäß,
zeigt die Farbdoppler-Arbeitseinheit 6 zum Beispiel den Abschnitt mit einer
höheren Strömungsgeschwindigkeit in einer Richtung mit einer roten Farbe
höherer Dichte und den Abschnitt mit einer höheren Strömungsgeschwindigkeit
in der entgegengesetzten Richtung mit einer blauen Farbe höherer Dichte an,
wie in 2A gezeigt. Allgemein gilt, je näher an
der Mitte des Blutgefäßes, desto höher wird die Strömungsgeschwindigkeit.
Daher wird die Farbe in Bereichen näher an der Mitte dichter. Im Gegensatz
dazu ist es auch möglich, diese Einheit so auszulegen, dass die Farbe mit einer
höheren Strömungsgeschwindigkeit heller wird. 2B
zeigt auf der rechten Seite das Doppler-Bild an einem Doppler-Abtastpunkt D4, wenn
der Doppler-Abtastpunkt von einem Punkt D3 auf den Blutstromabschnitt D4 mit der
höchsten Strömungsgeschwindigkeit bewegt wird. Die Abszisse des Doppler-Bilds
gibt die Zeit an und die Ordinate die Strömungsgeschwindigkeit. Senkrechte
gestrichelte Linien stellen die für die Doppler-Beobachtung verwendeten Ultraschallstrahlen
dar.
Die Hauptsteuerung 7 dient als die Steuereinheit zum Steuern
des Betriebs aller vorstehend beschriebenen Teileinheiten und umfasst zum Beispiel
eine CPU (Zentraleinheit). Eine Tastatur 13 ist zur Eingabe verschiedener
Befehle an die Hauptsteuerung 7 angeschlossen. Wenn der Doppler-Abtastpunkt
auf dem synchron mit den Herzschlägen des Objekts 12 aufgebauten Farbdoppler-Bild
bestimmt wird, ist eine Elektrokardiogramm-Erfassungsschaltung 14 zum Detektieren
der Wellenform der EKG-Signale des Objekts 12 vorgesehen. Eine R-Welle
der von dieser Elektrokardiogramm-Erfassungsschaltung 14 erhaltenen EKG-Welle
wird detektiert und als Auslösesignal in die Hauptsteuerung 7 eingegeben.
Die Detektionseinheit 8 für Blutgefäße mit
weiter Schnittfläche unterscheidet eine große Anzahl von Blutstromabschnitten
auf der Grundlage des auf der Anzeigeeinheit 3 angezeigten Doppler-Bilds
und bestimmt den Blutstromabschnitt mit der größten Schnittfläche
unter diesen. Die Detektionseinheit 9 für den schnellsten Punkt detektiert
den Blutstrompunkt mit der höchsten Strömungsgeschwindigkeit als Koordinatenpunkt
auf dem Anzeigebildschirm unter den Blutstromabschnitten mit der größten
Fläche, die von der Detektionseinheit 8 für Blutgefäße
mit weiter Schnittfläche detektiert werden, und sendet ihn an die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte. Die Festlegungseinheit 4 für
Doppler-Abtastpunkte legt den Koordinatenpunkt als den Doppler-Abtastpunkt fest.
Die Detektionseinheit 8 für Blutgefäße mit
weiter Schnittfläche und die Detektionseinheit 9 für den schnellsten
Punkt arbeiten unabhängig voneinander unter der Steuerung der Hauptsteuerung
7. Die Funktionen dieser Detektionseinheiten 8 und 9
können in die Hauptsteuerung 7 integriert sein. Die Detektionseinheit
8 für Blutgefäße mit weiter Schnittfläche und die Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt können so aufgebaut sein, dass sie
jeweils getrennt und unabhängig von der Hauptsteuerung arbeiten. In diesem
Fall, wenn die Detektionseinheit 8 für Blutgefäße mit weiter
Schnittfläche den Blutstromabschnitt mit der größten Fläche
detektiert, wird ein beliebiger Punkt oder ein Mittelpunkt dieses Blutstromabschnitts
festgelegt, und die Koordinaten dieses Punkts werden an die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte gesendet. Wenn die Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt so aufgebaut ist, dass sie unabhängig
arbeitet, detektiert sie das Pixel mit der höchsten Strömungsgeschwindigkeit
in allen Bildern und sendet dessen Koordinatenpunkt an die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte.
Die Detektionseinheit 8 für Blutgefäße mit
weiter Schnittfläche detektiert das Blutgefäß mit der größten
Blutgefäßschnittfläche unter einer großen Anzahl von Blutgefäßen.
Wenn der Doppler-Abtastpunkt zum Beispiel auf die Halsschlagader eingestellt werden
soll, kann der Blutstromabschnitt mit der größten Fläche abgerufen
werden, weil die Halsschlagader im Allgemeinen eine größere Schnittfläche
als andere Blutgefäße aufweist. Die Detektionseinheit 8 für
Blutgefäße mit weiter Schnittfläche wird in einem solchen Fall verwendet.
Die individuelle Operation der Detektionseinheit 8 für
Blutgefäße mit weiter Schnittfläche wird anhand des Ablaufdiagramms
in 3 erläutert.
Weil die farbigen Blutstrominformationen in dem Bildspeicher in der
Anzeigeeinheit 3 gespeichert sind, werden in Schritt 21 in
3 die Bildspeicher seriell von einem ihrer Enden in
der Pixeleinheit geprüft, und die bestehende Position des Blutstromabschnitt
wird abgerufen. Im nächsten Schritt 22 wird auf der Grundlage der
farbigen Blutstrominformationen das Profil des Blutstromabschnitts für den
Blutstromabschnitt festgelegt, der während dieser Abrufoperation zuerst abgerufen
wird. Mit anderen Worten, die Konturpunkte zwischen dem Pixel mit den farbigen Blutstrominformationen
und dem Pixel ohne farbige Blutstrominformationen werden nacheinander detektiert,
und diese Detektionsoperation ist nach Rückkehr an den Startpunkt abgeschlossen.
Folglich wird der Bereich, in dem die farbigen Blutstrominformationen existieren,
fortlaufend als eine Masse des Blutstromabschnitts detektiert. Das Extraktionsverfahren
für dieses Profil ist in „Recognition and Learning", Seiten 106 bis
109, herausgegeben von Iwanami Shoten, 20. Mai 1991, beschrieben.
Im nächsten Schritt 23 wird die Anzahl der Pixel, die
innerhalb des von dem Profil umrissenen Bereichs existieren, gezählt und im
Speicher gespeichert. Die Adresse eines beliebigen Punkts innerhalb des Profils,
zum Beispiel der Punkt, an dem der Blutstromabschnitt in Schritt 21 zuerst
detektiert wird, oder die Adresse auf dem Bild am Mittelpunkt in dem Profil, wird
im Speicher gespeichert.
In Schritt 24 wird beurteilt, ob die Abrufoperation das Ende
des Bildspeichers erreicht hat oder nicht. Lautet das Ergebnis der Prüfung
NEIN, kehrt der Ablauf zu Schritt 21 zurück, und die Blutstromabschnitte
werden anschließend für die Abschnitte mit Ausnahme des Bereichs für
das zuvor gebildete Profil von dem nächsten Pixel bis zu dem Pixel abgerufen,
an dem der Blutstromabschnitt zuletzt detektiert wird. Lautet das Ergebnis der Prüfung
in Schritt 24 JA, ist das Abrufen der Blutstromabschnitte für den
gesamten Bildschirm der Anzeigeeinheit 3 beendet. Folglich zeigt der Blutstromabschnitt
das Bild ohne das Profil, wie in 4A gezeigt, vor dem
Start der Operation in 2, aber das Profil ist nach Abschluss der
Operation rund um den Blutstromabschnitt repräsentiert, wie in 4B
gezeigt. In Schritt 23 wird die Anzahl der Pixel für die Größe
jedes Blutstromabschnitts im Speicher gespeichert. Die Anzahl der Pixel kann wie
in 4C gezeigt dargestellt werden.
Lautet das Ergebnis der Prüfung in Schritt 24 JA, wird
der Ablauf mit Schritt 25 fortgesetzt. In diesem Schritt 25 wird
der in Schritt 23 bestimmte Zählwert, der die Fläche des jeweiligen
Blutstromabschnitts angibt, ausgelesen, und diese Blutstromabschnitte werden ab
den höheren Zählwerten abwärts geordnet. Im Fall der in
4C gezeigten Zählwerte werden sie zum Beispiel
in der Reihenfolge 25, 7 und 5 geordnet. In Schritt
26 wird der Blutstromabschnitt mit der größten Pixelanzahl ausgewählt,
und die in Schritt 23 erfasste Adresse wird an die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte gesendet, und nur der Blutstromabschnitt
mit der größten Fläche kann angezeigt werden, wie in 4D
gezeigt. Die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke wird an dem gespeicherten Adressabschnitt
angezeigt. Danach kann der erforderliche Doppler-Abtastpunkt manuell durch Betätigen
des Trackballs auf der Tastatur 13 eingestellt werden.
Als Nächstes wird der Fall erläutert, bei dem die Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt unabhängig arbeitet.
In 5 sind die Abläufe der Schritte
31 und 32 identisch mit denen der Schritte 21 und
22 in 3. In Schritt 33 werden die
Strömungsgeschwindigkeitsinformationen für jedes Pixel innerhalb des von
dem Profil umrissenen Bereichs aus dem Bildspeicher ausgelesen, und das Pixel mit
der höchsten Geschwindigkeit in den Strömungsgeschwindigkeitsinformationen
wird als der Blutstrompunkt höchster Geschwindigkeit ausgewählt. Die Strömungsgeschwindigkeit
und die Adresse werden im Speicher gespeichert, und danach wird der Ablauf mit Schritt
34 fortgesetzt. Der Ablauf in Schritt 34 ist derselbe wie in Schritt
24 in 3.
Lautet das Ergebnis der Prüfung in Schritt 34 JA, vergleicht
die Operation in Schritt 35 die Blutstrom-Strömungsgeschwindigkeit
des Blutstrompunkts höchster Geschwindigkeit für jeden in Schritt
33 bestimmten Blutstromabschnitt und ordnet die Blutstrompunkte ab dem
Punkt mit einer höheren Strömungsgeschwindigkeit. In Schritt
36 wird die Adresse des Blutstrompunkts mit dem höchsten Ordnungswert
an die Festlegungseinheit 4 für Doppler-Abtastpunkte gesendet. Als
Ergebnis wird der Blutstrompunkt höchster Geschwindigkeit als der Doppler-Abtastpunkt
festgelegt.
Die in 5 gezeigte Detektionsoperation
für den schnellsten Punkt ruft den Blutstrompunkt höchster Geschwindigkeit
innerhalb des gesamten Bildschirms ab. Wird die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
in Schritt 41 jedoch manuell auf einen gewünschten Blutstromabschnitt
auf dem Bildschirm (den in 7A gezeigten Abschnitt)
bewegt, wird in Schritt 42 das Profil des Blutstromabschnitts definiert,
wie in 7B gezeigt. Die Operation in Schritt
43 ruft den Blutstromabschnitt höchster Geschwindigkeit innerhalb
des Blutstromabschnitts ab, wie in 7C gezeigt, und
in Schritt 44 wird die Adresse dieses Punkts an die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte gesendet. Als Ergebnis wird die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
an dem so abgerufenen Blutstromabschnitt höchster Geschwindigkeit angezeigt,
wie in 7D gezeigt.
Diese Ausführungsform kann den Doppler-Abtastpunkt automatisch
auf den Blutstrompunkt höchster Geschwindigkeit einstellen, indem die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke
einfach manuell auf einen gewünschten Blutstromabschnitt bewegt wird, während
das farbige Ultraschalltomogramm beobachtet wird. Daher kann. diese Ausführungsform
einen Ultraschalltomographen mit einem sehr hohen Betriebsfaktor bereitstellen.
8 zeigt ein Ablaufdiagramm, bei dem zuerst die Detektionseinheit
8 für Blutgefäße mit weiter Schnittfläche betrieben
wird und den Blutstromabschnitt mit der größten Fläche abruft, wie
in 1 gezeigt. Danach wird die Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt betrieben und ruft den Blutstrompunkt
höchster Geschwindigkeit in dem Blutstromabschnitt mit der größten
Fläche ab. In 8 wird, wenn die in Schritt
51 abgerufene Adresse des Blutstromabschnitts größter Fläche
am äußersten linken Ende existiert, wie in 7A
gezeigt, der von dem entsprechenden Profil umrissene farbige Blutstromabschnitt
unter Verwendung der Adresse dieses einen Punkts als Parameter extrahiert. Danach
werden die Abläufe in der gleichen Weise wie die Schritte 42 bis
44 in 6 ausgeführt (Schritt
52).
Daher wird, wenn drei Blutstromabschnitte – ein großer,
ein mittlerer und ein kleiner – existieren, wie in 9A
gezeigt, zum Beispiel der Blutstromabschnitt mit der größten Schnittfläche,
etwa die Halsschlagadern, abgerufen, und der Blutstrompunkt höchster Geschwindigkeit
in den Halsschlagadern wird im nächsten Schritt 52 als Doppler-Abtastpunkt
festgelegt. Als Ergebnis wird das Doppler-Bild dieses eingestellten Punkts angezeigt.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird
anhand von 11A bis 11C
erläutert. Wenn die Geschwindigkeit des Blutstroms des Mitralklappenabschnitts
im Herzen gemessen wird, befindet sich die Mitralklappe zwischen der linken Herzkammer
und dem linken Herzvorhof und expandiert bei Ausdehnung der linken Herzkammer, wodurch
der Blutstrom erzeugt wird. Beim Zusammenziehen der linken Herzkammer ist der linke
Herzvorhof geschlossen und erzeugt keinen Blutstrom. Daher kann die Messung des
Blutstroms der Mitralklappe nur in der Expansionsphase der linken Herzkammer durchgeführt
werden.
11A zeigt eine Schnittansicht des linken Herzvorhofs
in der Richtung einer Längsachse, und die Mitralklappe ist an einem Verbindungsabschnitt
mit der linken Herzkammer angeordnet. Das in 11C gezeigte
Elektrokardiogramm wird von dem Objekt 12 mit der Elektrokardiogramm-Erfassungsschaltung
14 abgeleitet. Die Hauptsteuerung 7 legt die Zeitphase für
die Expansionsphase der linken Herzkammer synchron mit der R-Welle des Elektrokardiogramms
fest und steuert die Vorrichtung so, dass sie nur die Blutstrominformationen in
dieser Zeitphase erfasst. Die Blutstrom-Strömungsgeschwindigkeit
an der Mitralklappe wird hoch, die in der Expansionszeitphase der linken Herzkammer
nur einen engen Durchgang aufweist. Daher kann der Blutstrom der Mitralklappe durch
Abrufen des höchsten Blutstrompunkts in der Expansionszeitphase der linken
Herzkammer gemessen werden.
In 10 wird in Schritt 61 das
Elektrokardiogramm mit der Elektrokardiogramm-Erfassungsschaltung 14 erfasst,
und die Expansionszeitphase der linken Herzkammer wird auf der Grundlage der R-Welle
des EKGs eingestellt. Im nächsten Schritt 63 werden die Arbeitseinheiten
5 und 6 so gesteuert, dass nur die in der Expansionszeitphase
erfassten Blutstrominformationen von der Doppler-Arbeitseinheit 5 und der
Farbdoppler-Arbeitseinheit 6 verarbeitet werden können. In Schritt
64 wird die Detektionseinheit 9 für den schnellsten Punkt
veranlasst, das Detektieren des schnellsten Punkts in Übereinstimmung mit dem
in 5 gezeigten Ablauf durchzuführen. In Schritt
65 wird die Detektionseinheit 9 veranlasst, das Detektieren des
schnellsten Punkts mit einer bestimmten Häufigkeit durchzuführen, und
im nächsten Schritt 66 wird der Doppler-Abtastpunkt mit der höchsten
Häufigkeit oder ein mittlerer Doppler-Abtastpunkt berechnet, und das Ergebnis
wird als der Doppler-Abtastpunkt an die Festlegungseinheit 4 für Doppler-Abtastpunkte
gesendet. Als Folge wird der Doppler-Abtastpunkt auf dem Mitralklappenabschnitt
positioniert, wie in 11B gezeigt, und das Doppler-Bild
für diesen Abschnitt wird angezeigt.
Wie vorstehend beschrieben, können andere Klappenabschnitte im
Herzen gemeinsam mit dem Elektrokardiogramm gemessen werden, oder die Regurgitation
des Blutstroms am Klappenabschnitt kann nach dem Auswahlverfahren der Zeitphase
gemessen werden.
Im Übrigen werden die Blutstrominformationen für jeden Blutstromabschnitt
und die Analyse des Farbbildes im Allgemeinen immer vor dem Start des Doppler-Modus
gemessen. Daher kann, sobald der Doppler-Abtastpunkt eingestellt ist, das Doppler-Bild
am Doppler-Abtastpunkt sofort angezeigt werden.
Wenn der Doppler-Abtastpunkt automatisch eingestellt wird, ist es
in bestimmten Fällen nützlich, den automatischen Einstellbereich im Voraus
auf einen vorbestimmten Bereich zu begrenzen und das automatische Einstellen des
Doppler-Abtastpunkts nur innerhalb dieses Bereichs durchzuführen.
12 zeigt ein Ablaufdiagramm für ein solches Verfahren.
In 12 wird in Schritt 71 eine
Bereichsfestlegungsmarke + mit dem Trackball auf der Tastatur 13 auf die
Position 1 in 13A gebracht und an dieser Position mit
einer Einstelltaste fixiert. Wenn danach die Marke + mit dem Trackball auf die Position
2 in 13B gebracht wird, wird die mit einer gestrichelten
Linie dargestellte Größe des Bereichsauswahlrahmens angezeigt. Hat dieser
eine geeignete Größe, wird die Größe durch Betätigen der
Einstelltaste festgelegt, und der Bereichsauswahlrahmen R1 ist festgelegt, wie in
13C gezeigt. In Schritt 72 wird die in
3 gezeigte Detektion für Blutgefäße
mit weiter Schnittfläche, die in 5 gezeigte Detektion
für den schnellsten Punkt, die in 8 gezeigte Detektion
für den schnellsten Punkt nach dem Detektieren eines Blutgefäßes
mit weiter Schnittfläche oder die in 10 gezeigte
Detektion für den schnellsten Punkt in Kombination mit dem Elektrokardiogramm
innerhalb des angegebenen Zeitrahmens R1 durchgeführt. Als Ergebnis wird der
Doppler-Abtastpunkt D5 wie in 13D gezeigt eingestellt.
14 zeigt ein Ablaufdiagramm für die Operation
zum seriellen Bewegen des Doppler-Abtastpunkts in der Richtung entsprechend der
Reihenfolge der Blutstromabschnitte mit einer größeren Schnittfläche
oder entsprechend den Blutstromabschnitten mit einer höheren Strömungsgeschwindigkeit
zu den Blutstromabschnitten mit kleineren Werten.
In 14 wird die in 3
gezeigte Detektion für Blutgefäße mit weiter Schnittfläche,
die in 5 gezeigte Detektion für den schnellsten
Punkt, die in 8 gezeigte Detektion für den schnellsten
Punkt nach dem Detektieren eines Blutgefäßes mit weiter Schnittfläche
oder die in 12 gezeigte vorläufige Einstellung
des Detektionsbereichsauswahlrahmens in Schritt 74 durchgeführt. In
Schritt 75 wird das Doppler-Bild für den zuerst eingestellten Doppler-Abtastpunkt
angezeigt. Wenn das Abrufen der nächsten Sequenz erforderlich ist, wird eine
Suchtaste gedrückt, und dann kehrt der Ablauf zu Schritt 75 zurück,
so dass der Doppler-Abtastpunkt der nächsten Sequenz festgelegt wird, und das
Doppler-Bild wird angezeigt. Ist in Schritt 76 kein Abruf mehr erforderlich,
wird eine ENDE-Taste gedrückt, und das Verfahren ist beendet. Diese Sequenzen
werden in Übereinstimmung mit der einen Einstellung in Schritt 25
in 3 oder in Schritt 35 in 5
bestimmt.
15 zeigt ein Ablaufdiagramm für die Operation
zum seriellen Bewegen der Position des Doppler-Abtastpunkts für jeden Blutstromabschnitt,
so dass jeweils diese Abtastpunkte beobachtet werden können.
In 15 sind die Schritte 81 und
82 identisch mit den Schritten 21 und 22 in
3. In Schritt 83 wird die Anzahl der Pixel
in den Profilen gezählt. In Schritt 84 wird der Blutstromabschnitt
als ein unerwünschtes Rauschen eingestuft, wenn der Zählwert kleiner ist
als ein vorbestimmter Wert, und dieser Blutstromabschnitt wird ignoriert. Der Ablauf
kehrt dann zu Schritt 81 zurück, um den nächsten Blutstromabschnitt
abzurufen. Lautet das Ergebnis in Schritt 84 JA, wird der Doppler-Abtastpunkt
für den Blutstromabschnitt in Schritt 85 angezeigt, und das Doppler-Bild
wird angezeigt. In diesem Fall kann die Bewegung auf den Blutstrompunkt, der weiter
nötig ist, manuell erfolgen. Der Ablauf in Schritt 86 ist derselbe
wie in Schritt 76 in 14.
Die vorstehende Beschreibung erläutert die verschiedenen Einstellverfahren
für den Doppler-Abtastpunkt. Als Nächstes wird das Einstellen der anfänglichen
Anzeigeposition des Doppler-Abtastpunkts unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm
in 16 erläutert.
In 16 wird der Doppler-Modus durch Betätigen
der Tastatur 13 aktiviert (Schritt 77), um das Doppler-Bild in
dem Ultraschalltomogramm mit dem Ultraschalltomographen zu beobachten. Im nächsten
Schritt 78 wird das Menü für die Doppler-Abtastpunkt-Detektionsverfahren
ausgelesen und eines davon wird eingestellt. Das Doppler-Abtastpunkt-Abrufverfahren
umfasst Möglichkeiten wie zum Beispiel die Detektion für Blutgefäße
mit weiter Schnittfläche, die Detektion für den schnellsten Punkt, die
Detektion für den schnellsten Punkt für Blutgefäße mit weiter
Schnittfläche, die Detektion für den schnellsten Punkt in Kombination
mit dem Elektrokardiogramm, die Detektion für die Detektionsbereichsauswahl
usw. In Schritt 78 wird eines dieser Verfahren ausgewählt. Das so
eingestellte Doppler-Abtastpunkt-Detektionsverfahren wird in Schritt 79
ausgeführt, und die anfängliche Anzeigeposition des Doppler-Abtastpunkts
wird in Schritt 80 eingestellt.
Nach dem Einstellen der anfänglichen Anzeigeposition des Doppler-Abtastpunkts
können die Doppler-Abtastpunkte einer nach dem anderen mit dem seriellen Abrufverfahren
oder dem seriellen Positionsabrufverfahren geändert werden, wie unter Bezugnahme
auf 14 und 15 beschrieben.
Anderenfalls kann die Einstellmarke manuell auf den interessierenden Doppler-Abtastpunkt
gebracht werden. In diesem Fall kann, nachdem die Einstellmarke manuell auf den
interessierenden Blutstromabschnitt gebracht worden ist, der Doppler-Abtastpunkt
automatisch auf den schnellsten Blutstrompunkt eingestellt werden.
Wenn der Bediener beginnt, die Doppler-Abtastpunkt-Einstellmarke in
der vorliegenden Richtung des interessierenden Blutstromabschnitts zu bewegen, können
die in dieser Richtung existierenden Blutstromabschnitte automatisch abgerufen werden,
und der gewünschte Doppler-Abtastpunkt kann eingestellt werden. Nachstehend
wird ein solches Abrufverfahren unter Bezugnahme auf 17
beschrieben.
17 zeigt ein Blockdiagramm eines Ultraschalltomographen
nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der Ultraschalltomograph
bei dieser Ausführungsform ist gebildet durch Verbinden einer Abrufeinheit
10 für Bereichsbegrenzungs-Farbinformationen mit der Detektionseinheit
9 für den schnellsten Punkt in dem Ultraschalltomographen nach der
in 1 gezeigten Ausführungsform. Die Abrufeinheit
10 für Bereichsbegrenzungs-Farbinformationen erfasst die Bewegungsrichtung
des Doppler-Abtastpunkts, wenn dessen Bewegung gestartet wird, um den Doppler-Abtastpunkt
mit der Festlegungseinheit 4 für Doppler-Abtastpunkte festzulegen.
Diese Abrufeinheit 10 dient auch als Detektionseinrichtung für die
Bewegungsrichtung des Blutstroms zum Detektieren des Vorhandenseins / Fehlens von
farbigen Blutstrominformationen in dieser Bewegungsrichtung. Diese Abrufeinheit
10 wird verwendet, wenn der Abtastpunkt in der Bewegungsrichtung des Trackballs
auf der Tastatur 13, die zum Beispiel mit der Hauptsteuerung
7 verbunden ist, detektiert wird.
18 zeigt den Betriebsablauf in einer Abrufeinheit
10 für Bereichsbegrenzungs-Farbinformationen. Wird der Doppler-Abtastpunkt
mit dem Trackball auf der Tastatur 13 von Position D0 nach D1
bewegt, wie in 19A gezeigt, wird in Schritt
81. die Bewegungsrichtung detektiert. Im nächsten Schritt
82 wird der Blutstromabschnitt in der Verlängerung der Bewegungsrichtung
abgerufen. Wird der Blutstromabschnitt in Schritt 83 als existierend eingestuft,
wird der Blutstromabschnitt in Schritt 84 als der Doppler-Abtastpunkt festgelegt,
wie durch Punkt D2 in 19B gezeigt. Wenn
er nicht existiert, kehrt der Ablauf zu Schritt 81 zurück, und der
Abruf wird in gleicher Weise ab der Position D1 für die nächste
Bewegung vorgenommen. Im Übrigen kann der Abtastpunkt in Schritt
84 durch Ausführen der Detektion für den schnellsten Punkt festgelegt
werden.
Ein weiteres Beispiel für die in 17
gezeigte Abrufeinheit 10 für Bereichsbegrenzungs-Farbinformationen
wird anhand. des Ablaufdiagramms in 20 beschrieben.
In 20 führen die Schritte
91 und 92 dieselben Operationen wie die Schritte 81 und
82 in 18 durch. Hier wird der Blutstromabschnitt
auf der Verlängerung in der Bewegungsrichtung P des Doppler-Abtastpunkts abgerufen,
wie in 21A gezeigt. Wenn der Blutstromabschnitt existiert,
springt der Ablauf von Schritt 93 zu Schritt 96, und der Doppler-Abtastpunkt
wird eingestellt. Lautet das Ergebnis der Prüfung in Schritt 93 NEIN,
wird der Blutstromabschnitt in Schritt 94 von der nächsten Position
DB abgerufen, indem der Abrufbereich um einen vorbestimmten Bereich,
wie durch das Symbol Q angegeben, erweitert wird, wie in 21B
gezeigt. Lautet das Ergebnis der Prüfung in Schritt 95 JA, wird der
Doppler-Abtastpunkt in Schritt 96 festgelegt. Lautet das
Ergebnis NEIN, kehrt der Ablauf zu Schritt 94 zurück, und der Blutstromabschnitt
wird durch weitere Erweiterung des Abrufbereichs um einen vorbestimmten Bereich
abgerufen. Danach wird das Verfahren in gleicher Weise durchgeführt.
Auf diese Weise wird das Abrufen des Doppler-Abtastpunkts halbautomatisch
durchgeführt, und der Abtastpunkt kann durch Detektieren des schnellsten Punkts
in Schritt 96 festgelegt werden.
22 zeigt ein Blockdiagramm eines Ultraschalltomographen
nach noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Bei dem
Ultraschalltomographen nach dieser Ausführungsform ist außerdem eine Beurteilungseinheit
11 für das Vorhandensein von Positionsauswahl-Farbinformationen mit
der Abrufeinheit 10 für Bereichsbegrenzungs-Farbinformationen des
in 17 gezeigten Ultraschalltomographen verbunden. Diese
Beurteilungseinheit 11 für das Vorhandensein von Positionsauswahl-Farbinformationen
dient als Detektionseinrichtung für die Blutstrom-Positionsauswahl zum Detektieren
farbiger Blutstrominformationen an jeder Bewegungsposition, wann immer der Doppler-Abtastpunkt
bewegt wird. Diese Einheit 11 wird verwendet, wenn der Doppler-Abtastpunkt
manuell bewegt wird, und wird automatisch nur dann auf den Abschnitt höchster
Geschwindigkeit eingestellt, wenn farbige Blutstrominformationen getroffen werden.
23 zeigt den Betriebsablauf in der Beurteilungseinheit
11 für das Vorhandensein von Positionsauswahl-Farbinformationen in
diesem Fall.
In 23 wird in den Schritten
101 und 102 beurteilt, ob farbige Blutstrominformationen an dem
Doppler-Abtastpunkt existieren oder nicht, wenn der Doppler-Abtastpunkt manuell
bewegt wird. Wie in 24 gezeigt, wird in Schritt
102 beurteilt, ob farbige Blutstrominformationen an den Positionen D9
und D10 existieren oder nicht, wenn der Doppler-Abtastpunkt auf diese
Position D9, D10 usw. gebracht wird. Wenn farbige Blutstrominformationen
an einer solchen Position existieren, wird die Detektionseinheit 9 für
den schnellsten Punkt in Schritt 103 betrieben. Die Festlegungseinheit
4 für Doppler-Abtastpunkte legt in Schritt 104 automatisch
den Doppler-Abtastpunkt fest. In diesem Fall wird der Doppler-Abtastpunkt manuell
bewegt, und wenn der Abschnitt mit farbigen Blutstrominformationen erreicht ist,
kann der Doppler-Abtastpunkt automatisch auf den Abschnitt höchster Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb des Abschnitts mit farbigen Blutstrominformationen festgelegt werden.