Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein den Aufbau flexibler,
drehmomentübertragender Einrichtungen und insbesondere den Aufbau von Antriebskabeln
zum Drehen von Ultraschallwandlern zur Verwendung in Gefäßkathetern.
Die intravaskuläre Bildaufnahme von Blutgefäßläsionen
vor einer perkutanen transluminalen Angioplastie, einer Atherektomie und anderen
Eingriffsprozeduren verspricht große Vorteile. Eine besonders erfolgreiche
Konstruktion für einen intravaskulären Bildgebungskatheter verwendet einen
drehbaren Ultraschallwandler, bei dem der Wandler am distalen Ende eines flexiblen
Antriebskabels angebracht ist. Der Wandler kann in einem Katheterkörper oder
einer -hülle gedreht werden, um ein Ultraschallsignal zu senden und ein Videobild
durch wohlbekannte Techniken zu erzeugen.
Obwohl dies sehr erfolgreich ist, stellt das Erfordernis, die Größe
des Antriebskabels auf sehr kleine Durchmesser zu reduzieren (damit es mit dem Einführen
in sehr kleine Koronararterien kompatibel ist), eine Reihe technischer Herausforderungen
dar. Zusätzlich zu den sehr kleinen Durchmessern sollte das Antriebskabel hochflexibel
sein, damit es durch die gewundenen Bereiche der Gefäßstrukturen, insbesondere
der Koronararterien, verlaufen kann. Es ist auch sehr wichtig, dass das Antriebskabel
eine gleichmäßige Drehung über seine gesamte Länge bietet, d.h.
ein rotationsmäßiges Aufwickeln vermeidet, das Abweichungen in der Winkelgeschwindigkeit
des Wandlers verursachen und zu Bildstörungen führen kann.
Die Konstruktion des Wandlerantriebskabels für intravaskuläre
Ultraschalleinrichtungen wird ferner durch den Wunsch verkompliziert, die Zuleitungsdrähte
oder Übertragungsleitungen des Wandlers durch ein Lumen des Kabels selbst verlaufen
zu lassen. Solche Konstruktionen versuchen eine Zunahme eines effektiven Durchmessers
zu vermeiden, der daraus entstehen kann, dass die Drähte an der Oberfläche
des Antriebskabels angebracht werden. In der Vergangenheit wurden koaxiale Anschlusskabel
verwendet, und diese haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie eine Hochfrequenzrauschabschirmung
(HF-Rauschabschirmung) bereitstellen. Jedoch haben Koaxialkabel den Nachteil, dass
sie im Allgemeinen groß sind und schwierig in den kleinsten intravaskulären
Geräten, beispielsweise Koronargeräten, zu verwenden sind. Koaxialkabel
werden auch typischerweise getrennt von den Antriebskabeln hergestellt, was erfordert,
dass das Lumen des Antriebskabels groß genug ist, um ein Durchführen des
Koaxialkabels zu ermöglichen. Der daraus resultierende Spalt zwischen dem Koaxialkabel
und dem Antriebskabel vergrößert ferner den Gesamtaußendurchmesser
des Antriebskabels.
Die US-A-5,437,282 beschreibt einen Ultraschallbildaufnahmekatheter
mit einer hohlen Katheterwelle und einer Antriebswelle in der Katheterwelle. Die
Antriebswelle umfasst eine innere und eine äußere Wicklung mit einem an
die innere Wicklung geklebten Koaxialkabel.
Die WO 92/16147 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Ultraschallbildgebung,
die ein Antriebskabel mit einem Kerndraht umfasst, der von einer geschichteten Spulenanordnung
umgeben ist. Der Kerndraht umfasst einen isolierten inneren Leiter und einen äußeren
Leiter mit zwei leitfähigen Kernen, und die geschichtete Spulenanordnung umfasst
drei Schichten.
Es wäre daher wünschenswert, verbesserte Antriebskabel für
Ultraschallwandler und andere drehbare elektrische Sensoren bereitzustellen. Es
wäre insbesondere wünschenswert, Antriebskabel bereitzustellen, die so
aufgebaut sein können, dass sie kleine Durchmesser aufweisen und dennoch Übertragungsleitungen
aufnehmen. Vorzugsweise stellt das kombinierte Antriebs- und Übertragungskabel
eine gleichmäßige Drehmomentübertragung entlang der gesamten Länge
des Antriebskabels bereit, um Ultraschallbilder mit minimaler Verzerrung zu erzeugen.
Die Antriebskabel sollten ferner eine ausreichende HF-Abschirmung der elektrischen
Übertragungsleitungen bieten.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung stellt integrierte flexible Antriebs- und
Koaxialübertragungskabel zur Verwendung bei Kathetersystemen bereit, wie im
Anspruch 1 angegeben. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Erfindung
ein Kathetersystem bereitstellen, das einen Katheterkörper mit einem distalen
Ende, einem proximalen Ende und einem Arbeitslumen sowie ein integriertes Antriebs-
und Übertragungskabel aufweist, das sich durch das Arbeitslumen erstreckt.
Die innere gewickelte Schicht kann eine Kombination aus rostfreiem
Stahldraht und zumindest einem Material aufweisen, das Kupfer, Gold, Silber, Aluminium,
Magnesium oder eine Legierung umfasst, die aus zumindest einem dieser Metalle hergestellt
ist. Auf diese Weise stellt die innere gewickelte Schicht vorbildliche mechanische
Eigenschaften des rostfreien Stahls und auch vorbildliche Abschirmungseigenschaften
des anderen Metalls oder der anderen Metalllegierung bereit.
Das Antriebskabel kann einen äußeren Durchmesser
zwischen etwa 0,005 Inch (0,0127 cm) und etwa 0,150 Inch (0,381 cm) haben. Ein solcher
Durchmesser vereinfacht die Verwendung des Antriebskabels bei kleinen Katheterkörpern.
Sowohl die innere gewickelte Schicht als auch die äußere gewickelte Schicht
können einen rostfreien Stahldraht aufweisen. Auf diese Weise umfasst das Antriebskabel
zwei Schichten rostfreien Stahldrahts.
Die innere gewickelte Schicht kann ein Formgedächtnis oder einen
superelastischen Metalllegierungsdraht umfassen, beispielsweise einen aus Nitinol
(Nickel-Titan), Nickel-Titan-Kupfer, Nickel-Titan-Aluminium oder dgl. hergestellten
Draht. Die äußere gewickelte Schicht kann ein Formgedächtnis oder
einen superelastischen Metalllegierungsdraht aufweisen.
Das Kathetersystem kann ferner ein Arbeitselement aufweisen, das betriebsfähig
am Antriebskabel angebracht ist. Das Arbeitselement kann ein Wandler sein. Alternativ
kann das Arbeitselement eine ringförmige Anordnung von Wandlerelementen sein.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht eines
integrierten flexiblen Antriebs- und Koaxialübertragungskabels, das keine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist.
2 ist eine Querschnittsansicht des in 1
dargestellten integrierten Antriebs- und Übertragungskabels entlang der Linie
2-2.
3 ist eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen integrierten Antriebs- und
Koaxialübertragungskabels.
4 ist eine Querschnittsansicht des in 3
dargestellten integrierten Antriebs- und Übertragungskabels entlang der Linie
4-4.
5 stellt das integrierte flexible Antriebs- und Koaxialübertragungskabel
aus 1 dar, das mit einem mit seinen Enden verbundenen
Arbeitselement und einem Koppelelement gezeigt ist.
6 ist eine Querschnittsansicht eines Kathetersystems
mit einem erfindungsgemäßen integrierten flexiblen Antriebs- und Koaxialübertragungskabel.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Die vorliegende Erfindung stellt ein exemplarisches integriertes flexibles
Antriebs- und Koaxialübertragungskabel zur Verwendung in Kathetersystemen bereit.
Insbesondere integriert die vorliegende Erfindung ein flexibles Antriebskabel und
ein Koaxialübertragungskabel, das durch ein zentrales Lumen des Antriebskabels
verläuft. Die integrierte Kombination schafft durch Eliminieren einer oder
mehrerer Schichten einen kleineren Außendurchmesser als typische Kombinationen
aus einem Koaxialkabel und einem Antriebskabel. Beispielsweise umfasst ein typisches
Koaxialkabel eine äußere Hüllschicht, die die inneren Schichten an
Ort und Stelle hält. Die vorliegende Erfindung eliminiert die Verwendung einer
solchen Hülle und verwendet stattdessen die innere Oberfläche des Antriebskabels,
um die inneren Schichten des Koaxialkabels an Ort und Stelle zu halten. Ferner weist
eine typische Kombination aus einem Koaxialkabel und einem Antriebskabel einen Spalt
auf, der die zwei Bauteile trennt. Ein solcher Spalt ist erforderlich, um zu ermöglichen,
dass das Koaxialkabel in das zentrale Lumen des Antriebskabels eingeführt werden
kann. Die vorliegende Erfindung eliminiert einen solchen Spalt, indem das Antriebskabel
um das Koaxialkabel ausgebildet wird.
Durch Eliminieren von Schichten in der Kombination aus einem Koaxialkabel
und einem Antriebskabel wird der Gesamtaußendurchmesser der integrierten Kombination
kleiner. Ein solcher kleinerer Durchmesser vereinfacht die Verwendung des integrierten
Antriebs- und Koaxialkabels in kleineren Kathetern und daher bei kleineren Gefäßstrukturen.
Bezugnehmend nunmehr auf 1 und
2 wird ein Koaxialübertragungskabel, das mit einem
flexiblen Antriebskabelkörper 10 integriert ist, beschrieben. Wie
gezeigt ist, umfasst der integrierte Kabelkörper 10 mehrere Schichten,
die sich über die Länge des Kabelkörpers 10 erstrecken.
Zuerst wird ein leitfähiger Kern 12 bereitgestellt. Eine Isolierschicht
14 ist dem Kern 12 benachbart und umgibt diesen. Die Isolierschicht
14 ist vorzugsweise aus Fluorpolymeren, beispielsweise FEP, PFA und dgl.,
gemacht. Eine Abschirmschicht 16 ist der Isolierschicht 14 benachbart
und umgibt diese. Die Abschirmschicht umfasst vorzugsweise silberplattiertes Kupfer,
Gold, Aluminium, silberplattierte Kupferlegierungen, Goldlegierungen, Aluminiumlegierungen
oder dgl.
Eine innere gewickelte Schicht 18 ist der Abschirmschicht
16 benachbart und umgibt diese. Die innere gewickelte Schicht
18 umfasst vorzugsweise den rostfreien Stahldraht 304 V. Die innere gewickelte
Schicht 18 kann auch eine Kombination aus rostfreiem Stahl und zumindest
einem Material aufweisen, das aus einer Gruppe von Materialien ausgewählt ist,
die Kupfer, Gold, Silber, Aluminium, Magnesium, eine Kupferlegierung, eine Goldlegierung,
eine Silberlegierung, eine Aluminiumlegierung, eine Magnesiumlegierung oder dgl.
umfasst. Eine äußere gewickelte Schicht 20, die vorzugsweise
aus dem rostfreien Draht 304 V hergestellt ist, ist der inneren
gewickelten Schicht 18 benachbart und umgibt diese. Die innere gewickelte
Schicht 18 und die äußere gewickelte Schicht 20 können
auch aus einem Draht mit einem Formgedächtnis oder einem Draht mit einer superelastischen
Metalllegierung hergestellt werden, beispielsweise aus Drähten, die aus Nitinol
(Ni/Ti), Ni/Ti/Cu, Ni/Ti/Al oder dgl. bestehen.
Die physikalischen Eigenschaften bevorzugter innerer gewickelter und
äußerer gewickelter Schichten sind in der US
5,503,155, der US 5,208,411, und
in "Design Characteristics of Intravascular Ultrasonic Catheters" von Roy W. Martin
und Christopher C. Johnson offenbart, deren Offenbarung hiermit per Bezugnahme aufgenommen
wird.
Die innere gewickelte Schicht 18 und die äußere
gewickelte Schicht 20 sind gegenläufig gewickelt, um zu ermöglichen,
dass sich eine der Schichten 18, 20 einengen kann, wenn der integrierte
Kabelkörper 10 gedreht wird. Beispielsweise kann eine Drehung des
integrierten Kabelkörpers 10 im Uhrzeigersinn verursachen, dass sich
die innere gewickelte Schicht 18 einengt. Die Drehung des integrierten
Kabelkörpers 10 gegen den Uhrzeigersinn wird dann bewirken, dass sich
die äußere gewickelte Schicht 20 einengt. Auf diese Weise führt
die Drehung des integrierten Kabelkörpers 10 dazu, dass der Kern
12, die Isolierung 14 und die Abschirmung 16 von der
sich einengenden inneren gewickelten Schicht 18 oder der sich einengenden
äußeren gewickelten Schicht 20 gehalten bleiben. Vorzugsweise
verursacht die Drehung des integrierten Kabelkörpers 10, dass sich
die äußere gewickelte Schicht 20 einengt.
Die äußere gewickelte Schicht 20 und die innere
gewickelte Schicht 18 erzeugen ein zentrales Lumen 22, in dem
der Kern 12, die Isolierschicht 14 und die Abschirmschicht
16 integral angeordnet sind. Dies kann dadurch erreicht werden, dass das
Antriebskabel über dem Koaxialübertragungskabel ausgebildet wird.
Das integrierte Übertragungs- und flexible Antriebskabel kann
unter Verwendung der gleichen Techniken, die bei der Herstellung von Miniaturkoaxialkabeln
verwendet werden, hergestellt werden. Die Isolierschicht 14 wird auf die
äußere Oberfläche des Kerns 12 extrudiert. Die Abschirmschicht
16 wird dann auf die äußere Oberfläche der Isolierschicht
14 gewickelt. Als nächstes wird die innere gewickelte Schicht
18 auf die Abschirmschicht 16 gewickelt. Die äußere
gewickelte Schicht 20 wird auf die innere gewickelte Schicht
18 gewickelt. Dieses Herstellverfahren hilft, den Spalt zwischen dem Übertragungskabel
und dem flexiblen Antriebskabel zu eliminieren.
Die Anordnung des integrierten Kabelkörpers 10 unterscheidet
sich von typischen Kombinationen aus Antriebskabel und Koaxialkabel, bei denen die
Antriebskabel nicht integral um die Koaxialkabel ausgebildet sind. In einem solchen
Fall muss das zentrale Lumen groß genug sein, um ein Durchführen des Koaxialkabels
durch das Lumen zu ermöglichen. Nach dem Einführen des Koaxialkabels in
das Lumen verbleibt ein Spalt zwischen der äußeren Oberfläche des
Koaxialkabels und der inneren Oberfläche der inneren gewickelten Schicht. Dieser
Abstand ist erforderlich, um die zwei Kabel separat herstellen und zusammenfügen
zu können. Ein solches Szenario erhöht den äußeren Gesamtdurchmesser
des Antriebskabels.
Bezugnehmend nunmehr auf 3 und
4 wird ein Koaxialübertragungskabel, das mit einem
flexiblen Antriebskabelkörper 30 integriert ist, gemäß der
vorliegenden Erfindung beschrieben. Der integrierte Kabelkörper 30
umfasst einen leitfähigen Kern 32, der von einer benachbarten Isolierschicht
34 umgeben ist. Eine innere gewickelte Schicht 38 und eine äußere
gewickelte Schicht 40 sind gegenläufig um die Isolierschicht
34 gewickelt. Mit anderen Worten, die zwei Schichten sind so gewickelt,
dass eine Drehung des integrierten Kabelkörpers 30 bewirkt, dass sich
eine der Schichten einengt (vorzugsweise die äußere gewickelte Schicht
40) und sich die andere vergrößert (vorzugsweise die innere gewickelte
Schicht 38). Auf diese Weise arbeiten die innere gewickelte Schicht
38 und die äußere gewickelte Schicht 40 während
der Drehung des integrierten Kabelkörpers 30 zusammen, um den Kern
32 und die Isolierschicht 34 zusammenzuhalten, die in der inneren
gewickelten Schicht 38 enthalten sind.
Es gibt ein zentrales Lumen 42 in der inneren gewickelten
Schicht 38, das mit dem leitfähigen Kern 32 und der Isolierschicht
34 gefüllt ist. Wie zuvor erwähnt wurde, unterscheidet sich eine
solche Anordnung von typischen Kombinationen aus einem Koaxialkabel und einem Antriebskabel,
die ein zentrales Lumen erfordern, das zur Aufnahme eines separat hergestellten
Koaxialkabels groß genug ist.
Das Verfahren zum Herstellen des integrierten Kabelkörpers
30 ähnelt demjenigen des integrierten Kabelkörpers
10, ohne dass es jedoch erforderlich ist, eine Abschirmschicht zu verwenden.
Die Isolierschicht 34 wird auf die äußere Oberfläche des
Kerns 32 extrudiert. Als nächstes wird eine innere gewickelte Schicht
38 auf die äußere Oberfläche der Isolierschicht
34 gewickelt. Die äußere gewickelte Schicht 40 wird
auf die innere gewickelte Schicht 38 gewickelt. Dieses Herstellungsverfahren
hilft, den Spalt zwischen den zwei Bauteilen zu eliminieren.
Ferner hat das integrierte flexible Antriebs- und Koaxialübertragungskabel
aus 3 einen kleineren Außendurchmesser als typische
Kombinationen eines Antriebskabels und eines Koaxialkabels. Dies
wird erreicht, indem der Spalt zwischen der inneren Oberfläche des Antriebskabels
und der äußeren Oberfläche des Koaxialkabels eliminiert wird und
indem eine typische Koaxialkabelhülle eliminiert wird, die häufig verwendet
wird, um die inneren Schichten des Koaxialkabels an Ort und Stelle zu halten. Mit
anderen Worten, die Koaxialkabelschichten (der Kern 32 und die Isolierschicht
34 von 4) füllen das zentrale Lumen innerhalb
des integrierten Kabelkörpers 30.
Bei der in 3 und 4
dargestellten bevorzugten Ausführungsform wird die Abschirmschicht eliminiert,
und die innere gewickelte Schicht 38 ist so konstruiert, dass sie Abschirmeigenschaften
hat, wodurch der Außendurchmesser der Kombination aus dem Antriebskabel und
dem Koaxialkabel weiter reduziert wird. Eine solche innere gewickelte Schicht
38 besteht vorzugsweise aus Materialien, die ähnliche mechanische
Eigenschaften und ähnliche elektrische Eigenschaften bereitstellen wie diejenigen
der separaten Abschirmschicht und der separaten inneren gewickelten Schicht. Solche
Materialien umfassen eine Kombination aus rostfreiem Stahl und Kupfer, rostfreiem
Stahl und Silber und dgl. Obwohl diese Ausführungsform die Abschirmschicht
eliminiert, stellt sie immer noch vorbildliche Abschirmqualitäten bereit, indem
ein Material mit Abschirmeigenschaften in die innere gewickelte Schicht
38 aufgenommen wird.
5 zeigt ein flexibles Antriebskabel 50 mit
einem distalen Ende 54 und einem proximalen Ende 58. Ein Arbeitselement
52 ist betriebsfähig an dem distalen Ende 54 angebracht.
Das Arbeitselement, das einen einstückigen Wandler, eine ringförmige Anordnung
von Wandlerelementen oder dgl. umfassen kann, ist ferner betriebsfähig an dem
leitfähigen Kern angebracht. Auf diese Weise können elektrische Signale
an das Arbeitselement oder von diesem gesendet werden. Beispielsweise kann die vorliegende
Erfindung ein Arbeitselement wie die kreisförmige Anordnung, die in der internationalen
Patentanmeldung WO 99/39641 offenbart ist, verwenden.
Ein Koppelelement 56 ist betriebsfähig an dem proximalen
Ende 58 des Antriebskabels 50 angebracht. Das Koppelelement
56 wird verwendet, um das Antriebskabel 50 mit einem Bildverarbeitungsgerät
und/oder einer Steuerungseinrichtung (nicht gezeigt) zu koppeln, die derart arbeiten
kann, dass sie den Katheter steuert. Beispielsweise könnte ein solches Koppelelement
56 mit einem Rotationstransformator gekoppelt sein, beispielsweise demjenigen,
der in der internationalen Patentanmeldung WO 99/39640 offenbart ist.
Bezugnehmend nunmehr auf 6 wird ein erfindungsgemäßes
Kathetersystem 60 beschrieben. Das Kathetersystem 60 umfasst einen
Katheterkörper 62 mit einem distalen Ende 64, einem proximalen
Ende 66 und einem Arbeitslumen 68. Ein flexibles Antriebskabel
70, beispielsweise das in Verbindung mit den 3
und 4 beschriebene Kabel, wird ebenfalls bereitgestellt.
Ein Arbeitselement 72 ist betriebsfähig an dem flexiblen Antriebskabel
70 angebracht. Indem ein Koaxialkabel als Übertragungskabel verwendet
wird, wird den vom Koaxialkabel übertragenen elektrischen Signalen eine vorbildliche
HF-Abschirmung geboten.
Die Erfindung wurde jetzt detailliert beschrieben. Es versteht sich
jedoch, dass gewisse Änderungen und Modifikationen durchgeführt werden
können. Daher sind der Umfang und der Inhalt dieser Erfindung nicht auf die
vorhergehende Beschreibung beschränkt. Vielmehr werden der Umfang und Inhalt
durch die folgenden Ansprüche definiert.