| Dokumentenidentifikation |
EP1439342 29.11.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001439342 |
| Titel |
Vorrichtung zum Betätigen von Ventilen für Trinkwasseranlagen in Flugzeugen |
| Anmelder |
Airbus Deutschland GmbH, 21129 Hamburg, DE |
| Erfinder |
Lutzer, Wilhelm Dipl.-Ing., 23619 Zarpen, DE |
| DE-Aktenzeichen |
502004005232 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
14.01.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
040005993 |
| EP-Offenlegungsdatum |
21.07.2004 |
| EP date of grant |
17.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
29.11.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F16K 31/54(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
F16H 19/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Betätigen
von ventilen für Trinkwasseranlagen in Flugzeugen, wobei das Ventil durch eine
rotatorische Bewegung seines Verstellhebels entweder in seine geöffnete oder
seine geschlossene Endposition bewegbar ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus den Dokumenten
US 3703673
,
US 2329788
und
DE 19538798
bereits bekannt.
Die Betätigung von Ventilen mittels Drehgriffen zur
Regulierung des Durchflusses von beispielsweise Flüssigkeiten ist allgemein
bekannt. Hierbei ist die Einstellung einer geöffneten bzw. einer geschlossenen
Endposition der Ventile ebenso möglich wie Zwischenstellungen zum Erreichen
eines reduzierten Flüssigkeitsdurchflusses durch die Ventile. Bei Trinkwasseranlagen
in Flugzeugen ist es oftmals erforderlich, Ventile über Kabelzüge betriebssicher
zu betätigen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Mechanismus
der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem eine translatorische Bewegung aus
einem Kabelzug zur Betätigung eines Ventils und dabei eine einfache Fixierung
zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Ferner wird vorgeschlagen, daß die Zahnstange durch
eine dem zahnradsegment gegenüberliegend angeordnete Andruckrolle zugeordnet
ist.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Umsetzung
der translatorischen Bewegung aus dem Kabelzug in eine rotatorische Bewegung am
Verstellhebel des Ventils keine Verstellkräfte über äußere Strukturbauteile
des Flugzeuges oder die Ventilhalterung erforderlich macht.
Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, daß eine
zur Einstellung eines vorgegebenen Verstellwinkelns erforderliche Anzahl der Zähne
des zahnsegmentes (1) bzw. Zahnrades.
Ferner wird bei Erreichung jeweils einer der beiden Endpositionen
der formschlüssige Verbindung zwischen Zahnstange und Zahnsegment bzw. Zahnrad
in Richtung der bisherigen translatorischen Bewegung reversibel unterbrochen wird.
Gemäß der Erfindung ist ein Eingreifen der Zähne
von Zahnstange und Zahnsegment bei der rückwärtigen Bewegung nach Überschreiten
einer Endposition sichergestellt.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß beide Endbereiche
des Zahnradsegmentes Endanschläge für die korrespondierende Zahnstange
aufweist.
Die Vorteile der Ausgestaltungen liegen darin, daß
die rotatorische Bewegung des Verstellhebels des Ventils zwei konstruktiv vorgegebene
fest definierte Endpunkte aufweist. Die rotatorische Bewegung wird in diesen Endpunkten
jeweils beendet, während die translatorische Bewegung des Kabelzuges weitergeführt
werden kann. Vorteilhafterweise können somit die beiden Endpositionen der rotatorischen
Bewegung und damit des Ventilhebels bzw. des Ventils exakt eingestellt werden, obwohl
die vorgegebene translatorische Verschiebung des Kabelzuges nicht exakt sein muß.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Mechanismus zum Betätigen eines Flugzeugventils unter Verwendung
eines Kabelzuges ;
- Fig. 2
- den Mechanismus gemäß Fig. 1 mit einem über eine Endposition
hinausgeführten Kabelzug;
- Fig. 3
- den Mechanismus gemäß Fig. 1 in einer Endposition;
- Fig. 4
- den Mechanismus gemäß Fig. 1 in einer Position, in der eine translatorische
Bewegung des Kabelzuges in eine rotatorische Bewegung des Flugzeugventils umgesetzt
wird;
- Fig. 5
- den Mechanismus gemäß Fig. 1 in der anderen Endposition;
- Fig. 6
- den Mechanismus gemäß Fig. 1 mit einem über die andere Endposition
hinausgeführten Kabelzug und
- Fig. 7
- Einzelbauteile des Mechanismus gemäß Fig. 1
Der in Fig. 1 dargestellte Mechanismus weist ein in einem
zylinderförmigen Gehäuse 11 drehbar angeordneten Zahnradsegment 1 mit
einer vorgegebenen Anzahl von Zähnen auf. Die Achse 5 des Zahnradsegmentes
1 ist mit einem Verstellhebel eines zeichnerisch nicht dargestellten Ventils mechanisch
fest verbunden, wobei das Ventil durch eine rotatorische Bewegung seines Verstellhebels
entweder in seine geöffnete oder seine geschlossene Endposition bewegbar ist.
Die Zähne des Zahnradsegmentes 1, welches auch durch ein Zahnrad ersetzt werden
kann, greifen in die Zähne einer Zahnstange 2 ein, welche in einem rohrförmigen
Gehäuse 12 verschiebbar gelagert ist. Beide Gehäuse 11 und 12 sind mechanisch
derart miteinander verbunden, daß das Zahnradsegment 1 und die Zahnstange 2
derart zusammenwirken, daß zur Umsetzung einer von der Zahnstange 2 ausgeführten
translatorischen Bewegung innerhalb des rohrförmigen Gehäuses 12 in eine
rotatorische Bewegung des Zahnradsegmentes 1 innerhalb des zylinderförmigen
Gehäuses 11. Über die Achse 5 des Zahnradsegmentes 1 erfolgt somit auch
eine verstellung des Ventilhebels in seine Endpositionen oder in eine dazwischen
liegende Stellung. Die Zahnstange 2 ist durch eine dem Zahnradsegment 1 gegenüberliegend
angeordnete Andruckrolle 6 derart gesichert, daß ein Überspringen der
Zähne von Zahnstange 2 und zahnradsegment 1 verhindert wird.
Ein Ende der Zahnstange 2 ist mit dem Innenzug 3 eines
Kabelzuges 8 mechanisch fest verbunden, dessen Außenzug 4 mittels einer Verschraubung
7 an einem Schraubende 9 des rohrförmigen Gehäuses 12 mechanisch befestigt
ist. Vorteilhafterweise ist die Bohrung 10 der Verschraubung 7 als Gleitführung
für den Innenzug 3 des Kabelzuges 8 ausgebildet. Alle Einzelbauteile 1 bis
12 sind in Fig. 7 als Einzelteile dargestellt.
Es ist vorgesehen, daß entweder das Zahnradsegment
1 oder die zahnstange 2 eine zur Einstellung eines vorgegebenen Verstellwinkels
des zahnradsegmentes 1 und damit des Ventilverstellhebels bzw. des ventils erforderliche
Anzahl von Zähnen aufweist. Somit können die aus den Figuren 2 bis 6 ersichtlichen
Positionen des Zahnradsegmentes 1 erteilt werden, und zwar zum Beispiel
- die Endpositionen gemäß den Fig. 3 und 5,
- eine Zwischenstellung gemäß Fig. 4 oder
- die über eine Endposition hinausgeführten Stellungen des Kabelzuges
8 gemäß den Fig. 2 oder 6, bei denen jeweils die formschlüssige Verbindung
zwischen Zahnstange 2 und Zahnradsegment 1 in Richtung der bisherigen translatorischen
Bewegung reversibel unterbrochen wird.
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| Anspruch[de] |
Vorrichtung zum Betätigen eines Ventils für eine Trinkwasseranlage
eines Flugzeuges, mit dem sich das Ventil durch eine rotatorische Bewegung seines
Verstellhebels entweder in eine geöffnete oder eine geschlossene Endposition
bewegen lässt, wobei die Vorrichtung ein Zahnradsegment (1) und eine Zahnstange
(2) aufweist, welche beide mit mehreren seriell angeordneten Zähnen, die jeweils
eine Zahnreihe bilden, ausgestattet sind, wobei die Zähne des Zahnradsegments
(1) in die Zähne der Zahnstange (2) eingreifen werden, bei dem der Verstellhebel
mit der Antriebsachse (5) des Zahnradsegments (1), das mit der Zahnstange (2) zusammenwirkt,
mechanisch fest verbunden ist, wobei eine translatorische Bewegung der Zahnstange
(2) in eine rotatorische Bewegung des Zahnradsegments (1) zum Verstellen des Ventils
umgesetzt wird und die translatorische Bewegung eines mit der Zahnstange (2) mechanisch
verbundenen Kabelzugs (3) durch den Eingriff der Zähne des Zahnradsegments
(1) und der Zahnstange (2) in jene rotatorische Bewegung des Zahnradsegments (1)
zum Verstellen des Ventils verwirklicht wird, wobei
beide Endbereiche des Zahnradsegments (1) und der Zahnradstange (2) zu beiden Seiten
von deren Zahnreihe einem zahnlosen Bereich nachfolgend angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass beide Endbereiche des Zahnradsegments (1) mit
einem Endanschlag für die korrespondierende Zahnstange (2) ausgestattet sind,
dermaßen, dass ein Eingreifen der Zähne von Zahnstange (2) und Zahnradsegment
(1) nach dem Überschreiten einer Endposition bei einer rückwärtigen
Bewegung sichergestellt ist, wobei eine Blockierung des eingestellten Zahnradsegmentes
(1) einstellbar ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei
Erreichung jeweils einer der beiden Endpositionen die formschlüssige Verbindung
zwischen der Zahnstange (2) und dem Zahnradsegment (1) in Richtung der bisherigen
translatorischen Bewegung reversibel unterbrochen ist.
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| Anspruch[en] |
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Device for actuating a valve for a drinking water installation of an
aeroplane, with which the valve can be moved by a rotational movement of its shift
lever either into an open or into a closed end position, wherein the device comprises
a gear wheel segment (1) and a rack (2), both of which are provided with a plurality
of teeth which are disposed in series and which in each case form a row of teeth,
wherein the teeth of the gear wheel segment (1) will mesh with the teeth of the
rack (2), the shift lever being firmly connected mechanically to the drive pin (5)
of the gear wheel segment (1), which co-operates with the rack (2), wherein a translational
movement of the rack (2) is converted into a rotational movement of the gear wheel
segment (1) for shifting the valve and the translational movement of a cable assembly
(3) mechanically connected to the rack (2) is converted by the meshing of the teeth
of the gear wheel segment (1) and of the rack (2) into this rotational movement
of the gear wheel segment (1) for shifting the valve, wherein both end regions of
the gear wheel segment (1) and of the rack (2) are disposed subsequent to a toothless
region on both sides of their row of teeth, characterised in that both end
regions of the gear wheel segment (1) are provided with an end stop for the corresponding
rack (2) so as to guarantee meshing of the teeth of the rack (2) and the gear wheel
segment (1) after exceeding an end position when a backward movement takes place,
wherein blocking of the adjusted gear wheel segment (1) can be adjusted.
Device according to Claim 1, characterised in that when one of
the two end positions is reached in each case the positive connection between the
rack (2) and the gear wheel segment (1) is terminated so as to be reversible in
the direction of the previous translational movement.
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| Anspruch[fr] |
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Dispositif pour actionner une vanne pour une installation d'alimentation
en eau potable d'un avion, permettant, par un mouvement de rotation de son levier
de réglage, d'amener la vanne soit dans une position extrême ouverte soit
dans une position extrême fermée, le dispositif comportant un segment
de roue dentée (1) et une crémaillère (2), lesquels sont tous deux
munis de plusieurs dents qui sont disposées en série et qui forment à
chaque fois une rangée de dents, les dents du segment de roue dentée (1)
s'engrenant avec les dents de la crémaillère (2), le levier de réglage
étant solidarisé mécaniquement à l'axe d'entraînement (5)
du segment de roue dentée (1) coopérant avec la crémaillère
(2), un mouvement de translation de la crémaillère (2) étant converti
en un mouvement de rotation du segment de roue dentée (1) pour régler
la vanne, et le mouvement de translation d'un câble de traction (3) relié
mécaniquement à la crémaillère (2) étant transformé
par l'engrènement des dents du segment de roue dentée (1) et de la crémaillère
(2) dans le mouvement de rotation du segment de roue dentée (1) destiné
à régler la vanne, les deux zones d'extrémité du segment de
roue dentée (1) et de la crémaillère (2) de part et d'autre des deux
côtés de leur rangée de dents étant disposées à la
suite d'une zone sans dent, caractérisé en ce que les deux zones
d'extrémité du segment de roue dentée (1) sont munies d'une butée
de fin de course pour la crémaillère correspondante (2), de façon
à garantir un engrènement des dents de la crémaillère (2) et
du segment de roue dentée (1) après le dépassement d'une position
extrême lors d'un déplacement vers l'arrière, un moyen d'arrêt
du segment de roue dentée réglé (1) étant réglable.
Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce
que, à l'atteinte de l'une des deux positions extrêmes, la liaison
par complémentarité de formes entre la crémaillère (2) et le
segment de roue dentée (1) est interrompue de manière réversible
dans la direction du mouvement de translation opéré jusque-là.
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