Die Efrindung betrifft eine Bügeltischbespannung gemäß
dem oberbefriff des Patentanspruch 1.
Um gute Ergebnisse beim Bügelvorgang zu erreichen, ist es erforderlich,
dass der Bügeltischbezug und die darunter befindliche elastische Polsterung
während des Bügelns sich nicht verwerfen und Falten bilden, die sich auf
den zu bügelnden Gegenstand übertragen können. Es sind deshalb verschiedene
Möglichkeiten bekannt geworden, um den Faltenwurf zu vermeiden.
Der generelle Aufbau einer Bügeltischbespannung kann der
US 44 84 400 entnommen werden. Der Bügeltisch
wird mit einer Polsterung überdeckt, die ihrerseits mit einer Decklage überzogen
wird. Die Polsterung ist an die Außenkontur des Bügeltisches angepasst
und wird durch die Decklage am Bügeltisch gehalten. Die Decklage selbst wird
durch eine umlaufende Schnur festgezurrt und am Bügeltisch festgebunden.
Um einen Faltenwurf zu vermeiden sieht die DE
72 25 715 U1 vor, die Polsterung aus zwei Schichten herzustellen und die
Bügeltuchschicht beispielsweise über Druckknöpfe mit der Polsterunterlage
lösbar zu verbinden. Dieses hat jedoch den Nachteil, dass die Druckknöpfe
während des Bügelvorgangs störend sind.
Eine andere Möglichkeit, die Bügeltischbespannung mit dem
Bügeltisch zu verbinden zeigt die DE
85 32 824 U1. Dort wird die Polsterung über eine Klebeschicht mit
dem Bügeltisch verbunden.
Durch die US 49 82 516 ist
es bekannt, die Decklage mit druckempfindlichen Strippen zu versehen, um auf diese
Weise eine Decklage auch an kleinere Bügeltische anpassen zu können. Die
Strippen können jedoch keine sichere Befestigung der Decklage am Bügeltisch
ergeben.
Schließlich zeigt die DE
102 35 635 A1 einen Bügeltisch mit einer eigensteifen an die Form
des Bügeltisches angepassten Polsterung, die vom Rahmenrand eingefasst ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bügeltischbespannung
zu schaffen, bei der ein Faltenwurf vermieden wird. Die Bügeltischbespannung
soll modernen Ansprüchen gerecht werden und somit auch für Dampfbügeleisen
geeignet sein. Sie soll auf einfache Weise mit dem Bügeltisch verbindbar und
daran fixierbar sein. Schließlich soll sie einfach in ihrem Aufbau und damit
kostengünstig hergestellt werden können.
Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt mit dem Merkmalen des
Anspruchs 1. Die Unteransprüche 2 bis 9 stellen vorteilhafte Weiterbildungen
des Erfindungsgegenstandes dar.
Die vorliegende Bügeltischbespannung besteht aus einer Decklage
und einer elastischen Polsterung, welche an die Form des Bügeltisches angepasst
sind.
Gemäß der Erfindung hat die Polsterung eine hohe Eigensteifigkeit
und hat an ihrem Rand, wenigstens an ihren Enden, Halteflügel, über welche
die Polsterung am Bügeltisch auswechselbar befestigt ist. Die Halteflügel
sind so angeordnet, dass sie ein Verschieben der Polsterung auf dem Bügeltisch
in Längs- und auch in Querrichtung nicht zulassen. Hierfür sind bevorzugt
die Halteflügel am stumpfen Ende der Polsterung und seitlich am konischen Ende
der Polsterung angebracht. Die Eigensteifigkeit wird durch eine entsprechende Materialwahl
und Materialstärke so gewählt, dass sie in Richtung auf den Bügeltisch
eine ausreichende Elastizität hat und in Bewegungsrichtung des Bügeleisens
keinen Faltenwurf ergibt. Die Polsterung ist auf dem Bügeltisch fixiert.
Die Polsterung ist aus einem Schaumstoffkern mit einem metallisierten
Bezug hergestellt. Dabei sind der Schaumstoffkern und der Textilbezug durch Flammkaschieren
miteinander verbunden. Eine Verschiebung dieser Teile zueinander ist folglich nicht
möglich. Darüber hinaus ist die Polsterung dampfdurchlässig ausgebildet,
indem Sie mit einer Perforierung versehen ist.
Die Halteflügel sind mit dem Textilbezug verbunden. Sie können
mit dem Textilbezug einstückig hergestellt werden oder auch daran angenäht
sein.
Bevorzugt wird der Bügeltisch aus einem Rahmen mit darin eingelegter
Streckmetalleinlage gebildet. Am Bügeltisch selbst sind ausschwenkbare Ständer
oder dergleichen vorhanden, wie im Stand der Technik üblich. Der Rahmen ist
in seiner Höhe so ausgebildet, dass er sowohl die Streckmetalleinlage als auch
zumindest teilweise die Polsterung einfassen kann. Für die Polsterung bedeutet
dieses, dass sie durch den Rahmen einen zusätzlichen Halt erfährt und
die Halteflügel in ihrer Beanspruchung entlastet werden.
Die Ausbildung der Halteflügel und die gewählte Befestigungsart
können sehr unterschiedlich sein. So ist es möglich, die Halteflügel
aus doppelseitigem Klebeband herzustellen und am Rahmen anzukleben. Möglich
ist ebenfalls die Halteflügel mit einem Klettverschluss zu versehen oder auch
an den Halteflügeln Druckknöpfe anzubringen, die in am Rahmen angebrachte
Druckaufnahmen eingedrückt werden können.
Auch von Vorteil ist des weiteren, dass als Decklage ein elastischer
Bezug aus Baumwolle verwendet wird. Dieser Bezug kann in an sich bekannter Weise
an seinem Rand schlaufenartig ausgebildet sein und eine Befestigungsschnur aufnehmen.
Die Enden der Befestigungsschnur sind am spitzen Ende des Bezugs aus der Schlaufe
herausgeführt und können erfasst und verknotet werden. Obwohl die Decklage
hiernach fest am Bügeltisch angebracht ist, sind während des Bügelvorgangs
geringfügige Verschiebungen der Decklage manchmal ist nicht zu vermeiden. Dieses
ist nicht schadhaft, wenn dabei keine Faltungen entstehen. Dadurch dass die Polsterung
einen metallisierten Textilbezug hat und die Decklage ein Bezug aus Baumwolle ist
können sich beide Teile leicht zueinander verschieben und die Faltenbildung
wird weitgehend vermieden.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in
schematischer Darstellung wiedergegeben.
1 die Teile der Bügeltischbespannung in auseinander
gezogener Lage,
2 einen Abschnitt des Bügeltisches mit Bespannung
im Querschnitt und
3 eine andere Ausbildung des Bügeltisches mit
Bespannung.
Die 1 zeigt die einzelnen Teile der Bügeltischbespannung
und des Bügeltisches in auseinandergezogener Lage übereinander. Der Bügeltisch
1 besteht aus dem Rahmen 2 und der darin einlegbaren Streckmetalleinlage
3. Auf die üblicherweise am Bügeltisch 1 noch angebrachten
Teile wird der Übersichtlichkeit halber verzichtet. Der Rahmen 2 ist
so ausgebildet, dass er auch die Polsterung 4 aufnehmen kann. Die Polsterung
4 hat eine Dicke von mehreren Millimetern und wird zumindest teilweise
vom Rahmenrand 5 eingefasst. Sie liegt dabei auf der Streckmetalleinlage
3 auf. Die Polsterung 4 ist an ihrem umlaufenden Rand
6 mit mehreren Halteflügeln 7 und 8 versehen. Diese
Halteflügel 7 und 8 dienen zur Befestigung der Polsterung
6 am Bügeltisch 1. Hierfür können die Halteflügel
7 und 8 mit Druckknöpfen 12 versehen sein, welche
in entsprechende Druckaufnahmen am Rahmen 2 einrasten. Auch ist beispielsweise
eine klippartige Ausgestaltung der Halteflügel 7, 8 möglich
und vorteilhaft.
Wie im Beispiel der 2 gezeigt, besteht
die Polsterung 4 aus einem Schaumstoffkern 9 und einem metallisierten
Textilbezug 10. Dabei ist es günstig, wenn die Halteflügel
7, 8 am Textilbezug 10 angebracht werden. Schaumstoffkern
9 und Textilbezug 10 werden durch Flammkaschieren miteinander
verbunden. Außerdem wird die Polsterung 4 dampfdurchlässig ausgebildet,
was durch die Linien 11 angezeigt ist. Die Linien 11 stellen eine
Art Perforierung dar.
Die Halteflügel 7, 8 können in unterschiedlichen
Abständen am Rand 6 der Polsterung 4 angebracht sein. Bei
einer Unterbringung der Polsterung 4 im Rahmen 2 kann die Anzahl
der Halteflügel 7, 8 jedoch auf ein Minimum begrenzt werden,
wie in der 1 gezeigt. Hier sind die Halteflügel
8 am stumpfen Ende 13 und die Halteflügel 7 am konisch
ausgebildeten Ende 14 der Polsterung 4 angebracht.
Als Decklage 15 wird ein elastischer Bezug aus Baumwolle
verwendet. In den schlaufenartigen Rand 16 der Decklage 15 ist
die Befestigungsschnur 17 eingefügt, deren Enden 18 am spitzen
Ende 14 der Decklage 15 herausgeführt sind, so dass die Decklage
15 über den Bügeltisch 1 übergestülpt und
daran festgezurrt werden kann.
Die 3 zeigt eine Ausführungsform,
bei der der Schaumstoffkern 9 über den Rahmen 2 mit der Streckmetalllage
3 greift. Der Rahmen 2 ist aus einem Vierkantrohr hergestellt,
auf dem die Streckmetalllage 3 befestigt ist. An dem unterhalb des Bügeltisches
1 liegenden Randteilen des Schaumstoffkerns 9 werden die Halteflügel
7, 8 des Textilbezuges 10 über die Druckknöpfe
12 befestigt.