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Dokumentenidentifikation DE102005044117B4 06.12.2007
Titel Schankanlage und Verfahren zum Steuern einer Schankanlage
Anmelder Rieber GmbH & Co. KG, 72770 Reutlingen, DE
Erfinder Grözinger, Peter, 72762 Reutlingen, DE;
Krauss, Walter, 72760 Reutlingen, DE;
Sittig, Jutta, 72414 Rangendingen, DE
Vertreter Patentanwälte Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 07.09.2005
DE-Aktenzeichen 102005044117
Offenlegungstag 08.03.2007
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B67D 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B67D 1/07(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schankanlage für Tafelwasser mit einer Steuereinheit und wenigstens einem mittels der Steuereinheit betätigbaren Auslassventil, wobei die Steuereinheit Mittel zum Erfassen eines Zeitraums seit einer Betätigung des Auslassventils und Mittel zum Ausgeben eines Steuersignals nach einer einstellbaren Zeit seit der Betätigung des Auslassventils oder zu einem vordefinierten Zeitpunkt aufweist.

Schankanlagen sind beispielsweise aus der EP 1 172 329 B1 bekannt. Die darin beschriebenen Schankanlagen weisen eine Steuereinrichtung auf, mittels der ein Absperrventil steuerbar ist. Durch Stillstandzeiten beziehungsweise Längen von Zuführstrecken der auszuschenkenden Flüssigkeiten zu Austrittsöffnungen kann es bei solchen Schankanlagen vorkommen, dass die auszuschenkenden Flüssigkeiten durch Verkeimung oder auch durch so genanntes Abstehen unbekömmlich und/oder ungenießbar werden.

Aus der DE 43 29 784 A1 ist eine Getränkezapfanlage mit einer Getränke-Portioniervorrichtung und einer Reinigungsvorrichtung bekant. Diese weist eine Steuereinrichtung mit einem ersten Zeitglied auf, wobei die Steuereinheit beim Einschalten eines Reinigungsprogramms unter anderem einen Auslasshahn öffnet. Das manuelle Reinigungsprogramm muss durchgeführt werden, wenn eine vorbestimmte Betriebszeit abgelaufen ist, wobei die Zeit ab dem Zeitpunkt gemessen wird, an dem der Auslasshahn erstmalig betätigt wird, d.h. ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Getränkezapfanlage.

Die EP 1 063 021 A1 beschreibt eine Reinigungsvorrichtung für Geräte zur Ausgabe flüssiger oder pasteuser Nahrungsmittel. Die Vorrichtung weist wenigstens einen Zapfhahn sowie eine Steuerschaltung mit einem programmierbaren Timer auf. Der Timer aktiviert täglich nach Betriebsschluss einen Reinigungs- beziehungsweise Sterilisationszyklus, wobei die Reinigung mittels Dampf durchgeführt wird, der in einem Dampferzeuger erzeugt wird.

In der DE 299 06 329 U1 ist eine Vorrichtung zum Spülen oder Reinigen einer getränkeführenden Zapfleitung beschrieben.

Die GB 2 398 156 A beschreibt eine Vorrichtung zur Reinigungsüberwachung einer Bierleitung mit einem Alarm. Darin ist ein Zeitgeber vorgesehen, mittels dem eine Zeitspanne ermittelt wird, die seit dem letzten Reinigungsvorgang vergangen ist. Übersteigt diese Zeitspanne einen vorgegebenen Wert, wird ein Anwender mittels eines Alarms zur Reinigung angehalten.

Aus der DE 44 03 222 C2 ist eine Vorrichtung zur Dokumentation der Reinigungszyklen bei der Reinigung einer Mehrzahl von Getränkeleitungen bekannt. Darin wird der Zeitraum erfasst, der seit der letztmaligen Reinigung der Getränkeleitungen vergangen ist, um entsprechend einen Alarm auszugeben.

In der DE 35 38 449 C2 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung Sicherstellen einer regelmäßigen Reinigung von Rohrleitungen für fließfähige Lebensmittel beschrieben. Nach einer gewissen Zeit, die seit einem letzten Reinigungsvorgang vergangen ist, werden die Zapfhähne der Vorrichtung gesperrt und können letztendlich erst dann wieder entsperrt werden, wenn ein manueller Reinigungsvorgang eingeleitet wurde.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einer Schankanlage und ein Verfahren zum Steuern einer Schankanlage zu schaffen, die es ermöglichen, eine Verkeimung beziehungsweise das Abstehen einer auszuschenkenden Flüssigkeit zu vermeiden und die ein manuelles auslösen eines Reinigungsvorgangs beziehungsweise des Spülvorgangs nicht benötigen, wobei die Schankanlage auch als ein mit nur geringem Wartungs- und Betreuungsaufwand betreibbarer Wasserspender verwendbar sein soll.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 5. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im folgenden näher erläutert.

Erfindungsgemäß ist zur Lösung der Aufgabe eine Schankanlage für Tafelwasser mit einer Steuereinheit und wenigstens einem mittels der Steuereinheit betätigbaren Auslassventil vorgesehen, wobei die Steuereinheit Mittel zum Erfassen eines Zeitraums seit einer Betätigung des Auslassventils und Mittel zum Ausgeben eines Steuersignals nach einer einstellbaren Ruhezeit seit der Betätigung des Auslassventils oder zu einem vordefinierten Zeitpunkt aufweist,

wobei der von der Steuereinheit erfasste Zeitraum eine Ruhezeit seit der letzten Betätigung des Auslassventils ist und wobei die Steuereinheit in Abhängigkeit der voreingestellten Ruhezeit und des voreingestellten Zeitpunktes nach Ablauf der voreingestellten Ruhezeit oder zu dem vordefinierten Zeitpunkt mittels des Steuersignals das wenigstens eine Auslassventil zum Ausgeben von Flüssigkeit betätigt, um ein in der Schankanlage vorhandenes Tafelwasservolumen auszutauschen und tafelwasservolumenführende Bereiche der Schankanlage mit nachströmendem Tafelwasser zu spülen.

Die Schankanlage ist für stilles sowie karbonisiertes Tafelwasser vorgesehen. Die Steuereinheit kann in Form einer Speicherprogrammierbaren Steuerungs-Einheit (SPS), einer Relaisschaltung, einer elektronischen Steuerung, beispielsweise mit einem Steuerchip ausgestaltet sein.

Als Absperrventil kann beispielsweise ein pneumatisch, hydraulisch, elektrisch und/oder elektronisch ansteuerbarer Absperrhahn oder ein gleichartiges Ventil, insbesondere ein Magnetventil, oder dergleichen verwendet werden. Das Auslassventil kann für verschiedene Aufgaben und speziell für die Freigabe beziehungsweise Unterbrechung einer Flüssigkeitsabgabeleitung vorgesehen sein. Das Auslassventil kann an verschiedenen Positionen in der Flüssigkeitsabgabeleitung für die auszuschenkende Flüssigkeit angeordnet sein, beispielsweise im Bereich der Flüssigkeitsaustrittsstelle der Schankanlage.

Als Mittel zum Erfassen eines Zeitraumes können beispielsweise Oszillatoren, Uhren oder Zeitschaltrelais verwendet werden. Die Betätigung des Auslassventils erfolgt automatisch. Die ausgegebenen Steuersignale können digital oder analog sein und steuern das Auslassventil an.

Das Steuersignal wird von der Steuereinheit nach einem bestimmten Zeitraum nach der letzten Betätigung des Auslassventils initiiert, der gewährleistet, dass noch keine Verkeimung in der Flüssigkeitszufuhr zur Auslassöffnung erfolgt ist oder in einem Bereich bleibt, der für einen Menschen unbedenklich ist. Keime können sich in einer Flüssigkeitszufuhr deswegen gut vermehren, da die Flüssigkeit in der Zufuhr während des Nichtbenutzens der Schankanlage ruht und sich eventuell aufwärmen kann. Das Steuersignal kann weiterhin beispielsweise dazu herangezogen werden, einen anderen automatischen Vorgang auszulösen, wie beispielsweise ein Warnsignal anzugeben.

Die Standzeit der Flüssigkeit in der Flüssigkeitszuleitung wird durch das Betätigen des wenigstens einen Auslassventils nach Ablauf der einstellbaren Ruhezeit oder zu dem vordefinierten Zeitpunkt gezielt begrenzt, so dass sich vorteilhaft die Keimzahl in der Flüssigkeit nicht bis in Bereiche vergrößern kann, die für Menschen, Tiere oder andere Lebewesen, für die die Flüssigkeit vorgesehen ist, gesundheitsschädlich sind. Weiterhin wird durch das Ausgeben der Flüssigkeit verhindert, dass die Flüssigkeit in der Zuführleitung absteht, wenn diese beispielsweise mit Kohlensäure versetzt ist.

Die einstellbare Ruhezeit kann beispielsweise in einem Bereich zwischen einer und 72 Stunden liegen und liegt vorzugsweise etwa in einem Bereich zwischen vier und zwölf Stunden. Zusätzlich kann das Auslassventil auch einstellbar beispielsweise einmal täglich, beispielsweise um 24.00 Uhr, zum Ausgeben von Flüssigkeit geöffnet werden. Dazu kann die Schankanlage und insbesondere die Steuerung mit einer Echtzeituhr versehen sein. Wenigstens die Steuerung mit der Echtzeituhr ist batteriegepuffert, so dass ein Stromausfall überbrückt werden kann.

Es ist dabei vorteilhaft, wenigstens die Menge an Flüssigkeit über das Auslassventil ausgeben zu lassen, die in dem Volumen der Zuführleitung der Zapfanlage ab der Einspeisung einer auszuschenkenden Flüssigkeit bis zur Auslassöffnung vorhanden ist. Die auszugebende Menge der Flüssigkeit kann mittels einer Vorrichtung zur Bestimmung eines Volumenstroms erfasst werden oder aber mittels der Öffnungsdauer des Auslassventils voreingestellt werden. Die Öffnungsdauer kann beispielsweise zwischen drei und 300 Sekunden liegen.

In Weiterbildung der Erfindung ist neben dem ersten Auslassventil wenigstens ein weiteres, zweites Auslassventil zum Ausgeben von Flüssigkeit vorgesehen, wobei die Steuereinheit bei Betätigung des ersten Auslassventils das zweite Auslassventil und gegebenfalls weitere Auslassventile für eine einstellbare Zeit mitbetätigt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung betätigt bei Betätigung des zweiten Auslassventils und gegebenfalls weiterer Auslassventile die Steuereinheit das erste Auslassventil für eine einstellbare Betätigungszeit mit. Dabei kann beispielsweise das erste Auslassventil für stilles, kohlensäurefreies Tafelwasser und das zweite Auslassventil für sprudelartiges, kohlensäureversetztes Tafelwasser verwendet werden. Das Tafelwasser kann beispielsweise erst in der Schankanlage mit Kohlensäure versetzt oder aber bereits mit Kohlensäure versetzt aus einem so genannten Container entnommen werden.

Dadurch, dass beim Betätigen eines Ventils wenigstens kurzzeitig wenigstens ein weiteres Ventil geöffnet wird, kann sichergestellt werden, dass Flüssigkeit in dem vom weiteren Ventil gesteuerten Strang nicht länger ruht als in dem vom ersten Ventil gesteuerten Strang.

Bei der Verwendung der Schankanlage für das Ausschenken von kohlensäurefreiem und kohlesäureversetztem Tafelwasser ist das kohlensäureversetzte Tafelwasser entweder in Containern vorhanden oder wird erst kurz vor der Entnahme karbonisiert, also mittels eines Karbonisators mit Kohlensäure versetzt. In beiden Fällen ist der Kohlesäuregehalt des Tafelwassers weitestgehend festgelegt, da sich der Kohlensäuregehalt des Tafelwassers aus dem Container nicht mehr verringern lässt und ein Karbonisierungsgrad eines in situ karbonisierten Tafelwassers vergleichsweise unaufwändig auf einen definierten Bereich einstellen lässt. So lässt sich durch Verschneiden des karbonisierten Tafelwassers mit kohlensäurefreiem Tafelwasser ein der Schankanlage zu entnehmendes Tafelwasser erzeugen, dessen Karbonisierungsgrad zwischen dem des karbonisierten und dem kohlesäurefreien Tafelwasser liegt. Der Grad des Verschnitts lässt sich mit der Steuereinheit vergleichsweise einfach, schnell und variabel vorwählen beziehungsweise einstellen.

Die Steuereinheit kann Mittel zum Erfassen einer Betätigungszeit des Auslassventils und/oder einer mittels des Auslassventils ausgegebenen Flüssigkeitsmenge aufweisen. Dadurch kann beispielsweise vermieden werden, dass lediglich ein Teil der Flüssigkeit ausgetauscht wird, die sich in der Zuführleitung befindet. Die Flüssigkeitsmenge, die während einer Betätigungszeit entnommen wurde, kann unmittelbar, beispielsweise mittels Volumenstrommessern oder mittelbar ermittelt werden, beispielsweise mittels der Erfassung der Betätigungsdauer.

Die Steuereinheit kann weiter Mittel zum Einstellen der Ruhezeit in Abhängigkeit der Betätigungszeit bei der letzten Betätigung des Auslassventils, der ausgegebenen Flüssigkeitsmenge bei der letzten Betätigung des Auslassventils und/oder von Umgebungsbedingungen, insbesondere der Umgebungstemperatur, aufweisen.

In Weiterbildung der Erfindung weist die Steuereinheit Mittel zum variablen Einstellen einer Betätigungszeit des Auslassventils nach Ablauf der Ruhezeit auf.

Die Betätigungszeit der Automatik kann in Abhängigkeit der Betätigungszeit bei der letzten Betätigung des Auslassventils, der ausgegebenen Flüssigkeitsmenge bei der letzten Betätigung des Auslassventils, der Ruhezeit und/oder von Umgebungsbedingungen, insbesondere einer Umgebungstemperatur, einstellbar sein. Die Betätigungszeit kann so vorgewählt werden, dass die stehende Flüssigkeit nicht nur ausgetauscht wird, sondern die Zuführleitung, in der sich die stehende Flüssigkeit befand, mit frischer Flüssigkeit durchgespült wird. Dadurch können beispielsweise auch Ablagerungen beseitigt werden, die sich im Inneren des Volumens abgesetzt haben.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die anhand der Zeichnungen dargestellt ist. In den schematischen Zeichnungen zeigen:

1 eine erfindungsgemäße Schankanlage und

2 eine Steuereinheit für die erfindungsgemäße Schankanlage.

Eine Schankanlage 10 für Tafelwasser gemäß 1 weist einen Unterschrank 12 mit einer Schankfläche 14 auf, wobei in der Schankfläche 14 eine Tropfschale 16 eingelassen sowie eine Zapfsäule 18 von der Schankfläche 14 ausgehend aufragend angeordnet ist. In dem Unterschrank 12 sind eine CO2-Gasflasche 20, ein Kühler 22 mit integriertem Karbonisator für Tafelwasser, ein Trafo 24, wenigstens eine Steckdose 26, eine Durchflussmess-Vorrichtung 28, eine (Wasser-)Druckminderungs-Vorrichtung 30 sowie eine Eingangsfilter-Vorrichtung 32 angeordnet. Um einen Zugang zu den Vorrichtungen zu schaffen, die in dem Unterschrank 12 angeordnet sind, beispielsweise zu Wartungszwecken oder zur Montage, ist der Unterschrank mit schwenkbaren Türen 34, 36 versehen. Die Schankanlage 10 ist mittels einer elektrischen Anschlussleitung 38 an ein Stromnetz 40 sowie mittels einer Frischwasserzuleitung 42 an eine (Gebäude-)Wasserversorgung 44 anschließbar.

In der Zapfsäule 18 sind eine Endfilter-Vorrichtung 46, eine Auslassöffnung 47 sowie ein Bedienabschnitt 50 angeordnet. Ausgehend vom Kühler 22 verlaufen strichliniert dargestellte Getränkeleitungen 52 für stilles sowie karbonisiertes Wasser durch den Unterschrank 12 und weiter durch die Zapfsäule 18 bis zur Auslassöffnung 47, wobei die Getränkeleitungen 52 von einer nicht dargestellten Begleitkühlung umgeben sind. Es kann dabei sinnvoll sein, alle Wasserleitungen ab der Gebäudewasserversorgung 44 zu kühlen, um die Verkeimungsgefahr unabhängig von der Umgebungstemperatur möglichst gering zu halten.

An der CO2-Gasflasche 20 ist ein Druckminderungsventil 54 angeschlossen, mittels dem der in der CO2-Gasflasche 20 herrschende Gasdruck auf ein vorbestimmtes Niveau gesenkt und auf diesem Niveau weitestgehend konstant gehalten wird, das für die Karbonisierung des Tafelwassers benötigt wird. Das Druckminderungsventil 54 kann beispielsweise eine Vordruckanzeige und/oder ein Sicherheitsventil aufweisen. Von dem Druckminderungsventil 54 geht eine Gasleitung 56 aus, die an einem Anschluss des Kühlers 22 endet. Die Frischwasserzuleitung 42, die mittels eines druckdifferenzabhängig geschalteten Sicherheitsventils 58 an die (Gebäude-)Wasserversorgung 44 angeschlossen ist, ist im Inneren des Unterschranks 12 mit der Durchflussmess-Vorrichtung 28 verbunden. Von der Durchflussmess-Vorrichtung 28 aus wird das Frischwasser über die Druckminderungs-Vorrichtung 30 der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 zugeführt, wobei die Durchflussmess-Vorrichtung 28 dazu verwendet wird, zu bestimmen, wie viel Frischwasser mit der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 gefiltert wird beziehungsweise wie groß die gesamte Entnahmemenge ist, beispielsweise seit einem Filtertausch. Von der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 wird das Frischwasser mittels einer Filterwasserleitung 60 dem Kühler 22 zugeführt.

Im Bereich der Auslassöffnung 47 sind im Verlauf der Getränkeleitungen 52 nicht näher dargestellte Magnetventile angeordnet, die mittels zweier Taster 48, 49 des Bedienabschnitts 50 angesteuert werden können und mit denen die Wasserabgabe freigegeben wird. Die Taster 48, 49 sind mit einer Steuereinheit 68 im Unterschrank 12 verbunden, wobei elektrische Leitungen der Übersichtlichkeit halber in 1 nicht dargestellt sind.

Die Darstellung der 2 zeigt schematisch die Steuereinheit 68, die einen Steuerabschnitt 69 und einen Bedienabschnitt 70 aufweist. Der Bedienabschnitt 70 weist, wie in 2 dargestellt, mehrere Bedienknöpfe 71a, 71b, 71c, 71d, eine Zeitanzeige 72, sowie eine Warnanzeige 73 auf. Die Zeitanzeige 72 kann beispielsweise als Mehrsegmentanzeige oder als Flüssigkristalldisplay ausgebildet sein. Mittels der Bedienköpfe 71a, 71b, 71c, 71d lassen sich Einstellungen und Programmierungen der Steuereinheit 68 vornehmen. Der Bedienabschnitt 70 ist Teil der Steuereinheit 68, die außer dem Bedienabschnitt 70 noch den Steuerabschnitt 69 mit einem Steuerelement 71 und von diesem angesteuerte Bauteile aufweist. Die angesteuerten Bauteile sind ein an Kontakten 3 und 4 des Steuerabschnitts 69 angeschlossenes Magnetventil 74 für die Ausgabe von stillem Wasser, sowie ein an Kontakten 5 und 6 des Steuerabschnitts 69 angeschlossenes Magnetventil 76 für die Ausgabe von karbonisiertem Wasser. Das Steuerelement 71 ist mittels eines (zweiten) Trafos 78 an Kontakten 1 und 2 an einer Netzspannung U angeschlossen, wobei die Netzspannung U hier 230V beträgt.

An Kontakten 7 und 8 ist ein Zustandssignalgeber 80 des Druckminderungsventils 54 an der CO2-Gasflasche 54 angeschlossen, wodurch beispielsweise der Füllstand der CO2-Gasflaschen 54 das Steuerelement 71 übertragen wird und der gegebenenfalls mittels der Warnanzeige 73 angezeigt wird. Der Bedienabschnitt 70 ist hier von der restlichen Steuereinheit 68 und speziell dem Steuerabschnitt 71 räumlich getrennt und mit dem Steuerabschnitt 71 mittels eines Kabels 82 verbunden, wobei das Kabel 82 beispielsweise als Flachkabel ausgebildet sein kann.

Mittels des Tasters 48 wird das Magnetventil 74 zur Entnahme von stillem Wasser und mittels des Tasters 49 das Magnetventil 76 zur Entnahme von karbonisiertem Wasser betätigt, wobei bei der Entnahme von karbonisiertem Wasser gleichzeitig auch das Magnetventil 74 für eine vorbestimmbare Zeit mitbetätigt wird, um das karbonisierte Wasser mit stillem Wasser zu verschneiden.

Mit den Bedienknöpfen 71a, 71b, 71c, 71d kann beispielsweise der Karbonisierungsgrad des karbonisierten Wassers oder die mittels der Zeitanzeige 72 dargestellte Uhrzeit eingestellt werden.

Diese Einstellungen können jedoch auch den Spülmodus, das heißt ob ein automatischer Spülvorgang ausgelöst und/oder ein manueller Spülvorgang angefordert werden soll, eine Dauer des Spülvorgangs, ein Zeitpunkt des Spülvorgangs, die Temperatur des ausgegebenen Tafelwassers, den Verschneidungsgrad, und/oder einen Resetvorgang auslösen oder auch weitere, in Verbindung mit einer erfindungsgemäßen Schankanlage sinnvolle Einstellungen betreffen. Um in einen dazu notwendigen Einstellmodus des Steuerabschnitts 69 zu gelangen, können beispielsweise mehrere Bedienknöpfe 71a, 71b, 71c, 71d gleichzeitig gedrückt werden und/oder mehrerer Bedienknöpfe 71a, 71b, 71c, 71d in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander betätigt werden. Im Einstellmodus kann allen Bedienknöpfen 71a, 71b, 71c, 71d eine auch wechselnde Funktion zugewiesen sein. Die Einstellungen werden in dem Steuerelement 71 gespeichert.

Alle für die Schankanlage 10 gemäß 1 verwendeten Bauteile, sofern diese Bauteile zumindest mittelbar mit der auszuschenkenden Flüssigkeit in Berührung kommen können oder es Hygienebestimmungen vorsehen, bestehen aus für die Verwendung im Lebensmittelbereich zugelassenen Materialen, wie beispielsweise Edelstahl oder bestimmte Kunststoffe. Wenigstens manche der Bauteile, wie beispielsweise an der Auslassöffnung 47, weisen darüber hinaus zumindest teilweise eine Beschichtung auf, insbesondere eine Nano-Beschichtung mittels der beispielsweise die Festsetzung von Ablagerungen an oder in Teilen der Zapfanlage beziehungsweise an der Zapfanlage selber verringert oder vermieden werden.

Die Eingangsfilter-Vorrichtung 32 ist als gesinterter und veredelter Monoblock-Filter mit einer gewickelten Kapillarmembran ausgebildet. Mittels der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 können Partikel, beispielsweise bis zu einer Größe von 150nm, filtriert werden, wobei jedoch keine Mineralien aus der filtrierten Flüssigkeit entnommen werden. Ein Grad der Bakterien- und Protozoenrückhaltung liegt bei mehr als 99,9999%. Die Eingangsfilter-Vorrichtung 32 erlaubt einen Durchfluss in einem Bereich von acht Litern pro Minute und weist je nach Ausführung eine Standzeit von wenigstens einem halben Jahr beziehungsweise 5000 Litern auf.

Die Endfilter-Vorrichtung 46 ist als Sterilfilter ausgebildet und weist eine Hochleistungs-Mikrofiltrationsmembran, beispielsweise mit einer absoluten Porengröße von 200nm, auf. Ein Grad der Bakterien- und Protozoenrückhaltung liegt bei mehr als 99,99999%. Der maximale Durchfluss durch die Endfilter-Vorrichtung 46 liegt in einem Bereich von sechs Litern pro Minute, wobei die Endfilter-Vorrichtung 46 je nach Ausführung eine Standzeit von ungefähr einem Jahr beziehungsweise 10000 Litern aufweist.

Der Kühler 22 mit dem integrierten Karbonisator weist eine mechanische oder elektronische Temperaturregelung, sowie insbesondere eine mechanische Eisbankregelung, auf. In den Kühler 22 kann eine Pumpe sowie eine Wasserstandsanzeige integriert sein. Der Kühler 22 kann neben der direkten Kühlung von Tafelwasser auch zur Versorgung der Begleitkühlung der Getränkeleitung 52 herangezogen werden.

Im Folgenden wird die Funktion der Zapfanlage anhand der 1 und 2 beschrieben. Es ist zu beachten, dass das Einleiten, Aufbereiten und Ausgeben des Wassers jeweils Teil eines kontinuierlichen Prozesses sind und das in der Schankanlage vorhandene Wasservolumen als Stromfluss weitertransportiert wird.

Wird der Taster 48 für stilles Wasser am Bedienelement 50 betätigt, wird das entsprechende Magnetventil 74 geöffnet, so dass gekühltes, nicht karbonisiertes Wasser aus dem Kühler 22 durch die Getränkeleitung 52 über die in der Getränkeleitung 52 angeordnete Endfilter-Vorrichtung 46 zur Auslassöffnung 47 fließen kann. Das dem Kühler 22 entnommene Volumen wird durch nachfließendes Wasser ersetzt, das mittels der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 gereinigt wurde. Vor der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 wurde das Wasser durch die (Wasser-)Druckminderungsvorrichtung 30 geleitet, mittels der der Wasserdruck der (Gebäude-)Wasserversorgung 44 verringert wird.

Wird der Taster 49 für karbonisiertes Wasser am Bedienelement 50 betätigt, werden beide Magnetventile 74, 76 geöffnet, so dass karbonisiertes und mit stillem Wasser verschnittenes Wasser durch die Auslassöffnung 47 austreten kann. Nach einer voreinstellbaren Zeit kann dann das Magnetventil 74 für das stille Wasser automatisch wieder geschlossen werden, so dass nur noch karbonisiertes Wasser aus der Austrittsöffnung 47 austritt. Das stille, sowie das karbonisierte Wasser fließen dabei aus dem Kühler 22 durch die Getränkeleitung 52 über die in der Getränkeleitung 52 angeordnete Endfilter-Vorrichtung 46 zur Auslassöffnung 47. Das karbonisierte Wasser wird im Kühler 22, in dem eine Karbonisierungs-Vorrichtung vorgesehen ist, mit Kohlensäure versehen. Dazu wird dem Kühler 22 über die Gasleitung 56 CO2 aus der CO2-Gasflasche 20 zugeführt. Das dem Kühler 22 entnommene Volumen wird durch nachfließendes Wasser ersetzt, das mittels der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 gereinigt wurde. Vor der Eingangsfilter-Vorrichtung 32 wurde das Wasser durch die (Wasser-)Druckminderungs-Vorrichtung 30 geleitet, mittels der der Wasserdruck der Wasserversorgung 44 verringert wird.

Das Steuerelement 71 speichert der Zeitpunkt der letzten erfolgten Wasserentnahme. Übersteigt die Ruhezeit bis zur nächsten Wasserentnahme einen voreingestellten Wert, so öffnet das Steuerelement 71 die Magnetventile 74, 76 automatisch entweder sofort oder zu einer festgelegten Uhrzeit, so dass wenigstens das sich in der Getränkeleitung 52, vorzugsweise in der gesamten Schankanlage 10 befindliche Wasservolumen durch frisches Wasser ersetzt wird.

Der Spülvorgang erfolgt beispielsweise nach einigen Stunden oder zu einem festgelegten Zeitpunkt, beispielsweise um 24.00 Uhr oder in Abhängigkeit einer Kombination dieser beiden Kriterien. So wird beispielsweise nur dann um 24.00 Uhr gespült, wenn in den letzten sechs Stunden, d.h. seit 18.00 Uhr, keine Betätigung mehr erfolgt ist. Hat die letzte Betätigung dahingegen um 19.00 Uhr stattgefunden, wird ein Spülvorgang erst um 24.00 Uhr des darauffolgenden Tages eingestellt. Spülvorgänge können aber beliebig eingestellt werden, beispielsweise sind in Produktionsstätten vorgegebene feste Spülzeitpunkte am Wochenende sinnvoll, wohingegen in einem Krankenhaus mit durchgängiger Belegung gegebenenfalls keine festen Spülzeitpunkte eingestellt werden müssen. Zusätzlich hierzu kann das Steuerelement 70 eine Spülanforderung an eine Bedienperson ausgeben, beispielsweise nach einem Stromausfall mittels der Warnanzeige 73 und/oder einem akustischen Signal. Eine Warnanzeige kann mittels der Warnanzeige 73 oder mittels Leuchtringen ausgegeben werden, die die Taster 48, 49 im Bedienabschnitt 50 umgeben.

Während eines Spülvorgangs wird einem dann gegebenenfalls vor der Schankanlage stehenden Bediener dies mittels eines Hinweissignals angezeigt. Hierzu kann beispielsweise ein die Taster 48, 49 jeweils umgebender Leuchtring rot aufleuchten oder rot blinken. Ist der Spülvorgang dann beendet und die Schankanlage für die Wasserentnahme bereit, können die Leuchtringe dann grün aufleuchten.

Ein den Taster 49 für die Entnahme von karbonisiertem Wasser umgebender Leuchtring leuchtet auch in dem Fall rot auf, in dem die CO2-Flasche 20 leer ist.

Um die Schankanlage 10 gegen die Auswirkungen eines temporären Stromausfalls abzusichern, ist die Steuereinheit 68 mit einem Batteriepuffer versehen, so dass wenigstens der Zeitpunkt der letzten Betätigung und somit die gerade laufende Ruhezeit erhalten bleiben und die Echtzeituhr weiter läuft. Optional kann das Auslösen eines Spülvorgangs ebenfalls batteriegepuffert erfolgen, wenn dies eine besonders unsichere Stromversorgung erforderlich macht. Da bei einem Stromausfall auch die Kühlung der Anlage ausfällt, ist vorgesehen, bei einer Dauer des Stromausfalls, die einen vordefinierten Wert überschreitet, ein Warnsignal auszugeben und gegebenenfalls einen Kundendienst der Schankanlage anzufordern. In diesem Fall kann sich die Schankanlage auch in einen Wartezustand versetzen, in dem aufgrund der dann vorhandenen Verkeimungsgefahr keine Wasserentnahme möglich ist. Erst durch einen Kundendienst und eine während des Kundendienstes erfolgende Reinigung kann die Schankanlage dann wieder in den betriebsbereiten Zustand versetzt werden.

Ist ein Stromausfall lediglich vorübergehend und nicht so lange, als dass eine schwerwiegende Verkeimung zu befürchten wäre, kann die Steuereinheit 68 sofort beim erneuten Vorhandensein der Stromversorgung einen Spülvorgang auslösen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Stromausfall auf den vorgesehenen Zeitpunkt des Spülvorgangs fällt, beispielsweise um 24.00 Uhr.

Ein Spülmodus kann so programmiert sein, dass lediglich das Wasservolumen, das sich vor dem Einleiten des Spülvorgangs in der Zapfanlage befindet, mit frischem Wasser ersetzt wird. Es ist jedoch auch möglich, dass nicht nur das Wasservolumen ersetzt wird, das sich in der Zapfanlage 10 befindet, sondern die Zapfanlage 10 mittels nachfließendem Wasser durchgespült wird, so dass sich beispielsweise Ablagerungen von Innenwänden der Leitungen lösen. Die Spüldauer ist dazu entsprechend vorprogrammiert.

Es ist weiterhin möglich das Spülprogramm mit unterschiedlichen Modi für unterschiedliche Spülzeitpunkte zu versehen. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass tagsüber lediglich das sich in der Schankanlage 10 befindliche Wasservolumen ersetzt wird und beispielsweise um 24.00 Uhr ein vollständiger Spülvorgang ausgelöst wird, bei dem die Schankanlage 10 einer länger anhaltenden Spülung unterzogen wird. Die länger anhaltende Spülung kann beispielsweise auch einmal in der Woche ausgelöst werden. Eine Spülung der Schankanlage 10 beispielsweise nach beispielsweise jeweils 100 Entnahmevorgängen ist ebenfalls denkbar.

Damit das Spülwasser ablaufen kann und sich nicht auf der Schankfläche 14 oder in der Tropfschale 16 ansammelt, können diese mit einem nicht dargestellten Ablauf versehen sein, mittels dem auch verschüttetes Wasser einem Hausabfluss zugeführt werden kann.


Anspruch[de]
Schankanlage für Tafelwasser mit einer Steuereinheit (68) und wenigstens einem mittels der Steuereinheit (68) betätigbaren Auslassventil (74, 76), wobei die Steuereinheit (68) Mittel zum Erfassen eines Zeitraums seit einer Betätigung des Auslassventils (74, 76) und Mittel (71) zum Ausgeben eines Steuersignals nach einer einstellbaren Zeit seit der Betätigung des Auslassventils (74, 76) oder zu einem vordefinierten Zeitpunkt aufweist,

dadurch gekennzeichnet,

dass der von der Steuereinheit erfasste Zeitraum eine Ruhezeit seit der letzten Betätigung des Auslassventils (74, 76) ist und dass die Steuereinheit (68) in Abhängigkeit der voreingestellten Ruhezeit und des voreingestellten Zeitpunktes nach Ablauf der voreingestellten Ruhezeit oder zu dem vordefinierten Zeitpunkt mittels des Steuersignals das wenigstens eine Auslassventil (74, 76) zum Ausgeben von Flüssigkeit betätigt, um ein in der Schankanlage vorhandenes Tafelwasservolumen auszutauschen und tafelwasservolumenführende Bereiche der Schankanlage mit nachströmendem Tafelwasser zu spülen.
Schankanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem ersten Auslassventil (74) wenigstens ein weiteres zweites Auslassventil (76) zum Ausgeben von Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei die Steuereinheit (68) bei Betätigung des ersten Auslassventils (74) das zweite Auslassventil (76) und gegebenenfalls weitere Auslassventile für eine einstellbare Betätigungszeit mitbetätigt. Schankanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem ersten Auslassventil (74) wenigstens ein zweites Auslassventil (76) zum Ausgeben von Flüssigkeit vorgesehen ist, wobei die Steuereinheit (68) bei Betätigung des zweiten Auslassventils (76) und gegebenenfalls weiterer Auslassventile das erste Auslassventil (74) für eine einstellbare Betätigungszeit mitbetätigt. Schankanlage nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (68) Mittel zum variablen Einstellen einer Betätigungszeit des Auslassventils (74, 76) nach Ablauf der Ruhezeit aufweist. Verfahren zum Steuern einer Schankanlage (10) für Tafelwasser mit einer Steuereinheit (68) und wenigstens einem mittels der Steuereinheit (68) betätigbaren Auslassventil (74, 76) zum Ausgeben von Flüssigkeit, bei dem ein Zeitraum seit einer Betätigung des Auslassventils (74, 76) erfasst wird, eine einstellbare Zeit mit dem erfassten Zeitraum verglichen wird und ein Steuersignal nach Ablauf der eingestellten Zeit seit der Betätigung des Auslassventils (74, 76) oder zu einem vordefinierten Zeitpunkt ausgegeben wird,

dadurch gekennzeichnet,

dass der von der Steuereinheit erfasste Zeitraum eine Ruhezeit seit der letzten Betätigung des Auslassventils (74, 76) ist und dass die Steuereinheit in Abhängigkeit der voreingestellten Ruhezeit und des vordefinierten Zeitpunktes (68) nach Ablauf der voreingestellten Ruhezeit oder zu dem vordefinierten Zeitpunkt mittels des Steuersignals das wenigstens eine Auslassventil (74, 76) zum Ausgeben von Flüssigkeit betätigt, um ein in der Schankanlage vorhandenes Tafelwasservolumen auszutauschen und tafelwasservolumenführende Bereiche der Schankanlage mit nachströmendem Tafelwasser zu spülen.
Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Schankanlage (10) neben dem ersten Auslassventil (74) wenigstens ein weiteres Auslassventil (76) aufweist, gekennzeichnet durch automatisches Betätigen des wenigstens einen weiteren Auslassventils (76) für eine einstellbare Betätigungszeit mittels der Steuereinheit (68) bei Betätigung des ersten Auslassventils (74) und umgekehrt.






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