PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006000251A1 06.12.2007
Titel Hartstoffkopf und Drehschlagbohrer
Anmelder Hilti AG, Schaan, LI
Erfinder Koch, Olaf, 86916 Kaufering, DE
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 30.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006000251
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B23B 51/00(2006.01)A, F, I, 20060530, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B28D 1/14(2006.01)A, L, I, 20060530, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Hartstoffkopf (1) für einen Drehschlagbohrer (2) mit zumindest drei in einem Hüllkreis (3) umlaufend verteilten Schneidkanten (4), mit einer, zur stoffschlüssigen Befestigung an einem Schaftendee (8) eines Bohrerschafts (15) des Drehschlagbohrers (2) ausgebildeten, den Schneidkanten (4) gegenüberliegenden Bodenfläche (6) und konkaven Seitenflächen (5) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest zwei einander gegenüberliegenden konkaven Seitenflächen (5) je eine zur Bodenfläche (6) offene Randtasche (9) ausgebildet ist, in welche eine passend zugeordnete Axialverzapfung (10) des Schaftendes (8) formschlüssig eingreifbar ist. Zudem ist ein Drehschlagbohrer (2) mit einem stoffschlüssig verbundenen Hartstoffkopf (1) beschrieben.

Beschreibung[de]
Aufgabe der Erfindung

Die Erfindung bezeichnet einen Hartstoffkopf für einen Drehschlagbohrer, insbesondere im Durchmesserbereich von 4 mm bis 45 mm, speziell von 8 mm bis 16 mm, sowie einen damit bestückten Drehschlagbohrer zur Verwendung mit drehschlagenden Handwerkzeugmaschinen. Üblicherweise, bspw. nach der DE 102 08 631, sind derartige Drehschlagbohrer für drehschlagende Handwerkzeugmaschinen im Schaftende mit einer meisselförmigen Hartmetallplatte bestückt, die bodenseitig sowie über zwei gegenüberliegende Befestigungsseitenflächen in einen sich diametral durch das Schaftende erstreckenden Aufnahmeschlitz hart eingelötet ist.

Nach der DE 44 196 41 ist ein zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierter Drehschlagbohrer mit einem kompakten Hartstoffkopf mit Hauptschneiden und Nebenschneiden bekannt, der über die den Schneiden gegenüberliegende Bodenfläche stumpf auf die Grundfläche aufgelötet ist. Bei einem Armierungseisentreffer hebt die vorlaufende Nebenschneide den Bohrkopf axial etwas ab, so dass sich dieser nicht im Armierungseisen verhakt.

Nach der DE 43 392 45 ist ein zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierter Drehschlagbohrer mit einem quaderförmige Hartstoffkopf mit Hauptschneiden und Nebenschneiden bekannt, der schaftseitig einen diagonal verlaufenden Schlitz für einen zugeordneten formschlüssig eingreifenden Zapfen des Schaftendes aufweist und ansonsten stumpf aufgelötet ist.

Nach der DE 224 69 65 ist ein schmetterlingsförmiger Hartstoffkopf mit ausschliesslich einer sich diagonal erstreckenden Schneide und genau je zwei einander gegenüberliegenden konvexen und konkaven Seitenflächen bekannt, wobei nur die konvexen Seitenflächen umlaufend längs ausschliesslich im Mittelteil schaftseitig offene Randtaschen ausbilden, in die passend zugeordnete, punktförmige Axialverzapfungen des Schaftendes formschlüssig eingreifen sowie die Seitenflächen axial glatt fortsetzen. Drehschlagbohrer mit ausschliesslich einer sich diagonal erstreckenden Schneide, also genau zwei umlaufend verteilten Schneidkanten, neigen beim Drehschlagbohren von armiertem Beton zum Verhaken im Armierungseisen.

Nach der DE 100 06 936 ist ein mit Hauptschneiden und Nebenschneiden zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierter Drehschlagbohrer mit einem X-förmigen Hartstoffkopf aus Sinterwerkstoff bekannt, der im Schaftende ausschliesslich über zwei einander gegenüberliegende konkave Befestigungsseitenflächen und der Bodenfläche in einem Schlitz zwischen zwei passend X-förmig angeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen verlötet ist. Der zugeordnete X-förmige Hartstoffkopf nach DE 100 06 932 weist in der den Schneidkanten gegenüberliegenden Bodenfläche ausschliesslich an den einander gegenüberliegenden konkaven Befestigungsseitenflächen eine Fase auf. Die radial über die axiale Projektion der konkaven Befestigungsseitenflächen des Hartstoffkopfes überstehenden Axialverzapfungen des Schaftendes begrenzen die sich bis zum Hüllkreis erstreckende Abfuhrnut für abgetragenes Bohrklein und damit die maximale Bohrleistung, speziell im Durchmesserbereich von 8 mm bis 16 mm.

Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Erhöhung der Bohrleistung von zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierten Drehschlagbohrern.

Die Aufgabe wird im Wesentlichen durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

So weist ein Hartstoffkopf für einen Drehschlagbohrer zumindest drei in einem Hüllkreis umlaufend verteilte Schneidkanten, eine zur stoffschlüssigen Befestigung an einem Schaftende des Bohrerschafts des Drehschlagbohrers ausgebildete, diesem gegenüberliegende Bodenfläche und konkave Seitenflächen auf, wobei in zumindest zwei einander gegenüberliegenden konkaven Seitenflächen je eine zur Bodenfläche offene Randtasche ausgebildet ist, in welche eine passend zugeordnete Axialverzapfung des Schaftendes formschlüssig eingreifbar ist.

Durch die Ausbildung je einer zur formschlüssigen Axialverzapfung mit dem Schaftende geeigneten Randtasche in den gegenüberliegenden konkaven Seitenflächen können die Axialverzapfungen radial in diese eingreifen und eröffnen somit zusätzlichen Freiraum für die sich bis zum Hüllkreis erstreckende Abfuhrnut.

Vorteilhaft ist die Randtasche axial prismatisch ausgebildet, wodurch die exakte koaxiale Zentrierung in den formschlüssig passend zugeordneten Axialverzapfungen unabhängig von beim stoffschlüssigen Hartverlöten mit dem Schaftende auftretenden Axialtoleranzen ist.

Vorteilhaft erstreckt sich die Taschenkonturlänge der Randtasche ausschliesslich über einen Mittenlängenbereich der konkaven Seitenfläche, wodurch deren Tangentialrand zur Drehmomentübertragung ausgenutzt wird.

Alternativ vorteilhaft erstreckt sich die Taschenkonturlänge der Randtasche über die gesamte umlaufende Seitenlänge der Seitenfläche, wodurch die Gesamtheit der Tangentialflächenkomponenten der konkav gekrümmten Seitenfläche zur Drehmomentübertragung ausgenutzt wird.

Vorteilhaft bilden genau vier konkave Seitenflächen je eine Randtasche aus, wodurch die Symmetrie zu einem viergängigen Schaft gegeben ist.

Alternativ vorteilhaft bilden ausschliesslich zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen je eine Randtasche aus, wodurch die bis zur Bodenfläche gerade verlaufenden (oder zur Aufnahme von hervorquellenden Bronze leicht angefasten) übrigen Seitenflächen stumpf auf die Stirnfläche des Schaftendes aufgesetzt und somit in diesem axial glatt (d.h. ohne Sprung oder Knick) fortgesetzt werden können.

Vorteilhaft liegt die Summe der umlaufenden Taschenlänge aller Randtaschen im Bereich von einem Drittel bis zu zwei Drittel, weiter vorteilhaft bei der Hälfte, des Umfangs des Hüllkreises, wodurch die zugeordneten, diese Randtaschen exakt ausfüllenden Axialverzapfungen hinreichend torsionssteif zur Übertragung hoher Drehmomente ausgebildet sind.

Vorteilhaft liegt die Taschenbreite der Randtasche im Bereich von einem Zwanzigstel bis zu einem Fünftel, weiter vorteilhaft bei einem Zehntel, des Durchmessers des Hüllkreises, wodurch die zugeordnete, diese Randtasche exakt ausfüllende Axialverzapfung hinreichend dünnflächig ausgebildet ist, um sich ohne Querkontraktionsbehinderung im hochdehnbaren Ebenen Spannungszustand (ESZ) zu befinden.

Vorteilhaft liegt die axiale Taschenhöhe der Randtasche im Bereich von einem Drittel bis zu zwei Dritteln, weiter vorteilhaft bei der Hälfte, der Radialrandhöhe der Seitenflächen, wodurch über Scherspannungen an den Axialverzapfungen eine weitgehende Krafteinleitung der bei zweckentsprechender Nutzung sowie der Hartverlötung durch unterschiedliche Temperaturausdehnungskoeffizienten bewirkten Axialspannungen vom Bohrerschaft in den Hartstoffkopf erfolgt, welche am Axialstoss im wesentlichen abgebaut und somit praktisch nicht schädigend wirksam sind.

Vorteilhaft weist der Hartstoffkopf genau vier umlaufend verteilte Schneidkanten auf, wodurch diese symmetrisch zu einem viergängigen Schaft anordenbar sind.

Vorteilhaft sind je genau zwei gegenüberliegende Schneidkanten zu je zwei Hauptschneiden und zwei radial kürzeren Nebenschneiden zugeordnet, wodurch das Armierungsverhalten weiter verbessert wird.

Vorteilhaft ist der Hartstoffkopf über die in der konkaven Seitenfläche angeordnete Randtasche mit einer formschlüssig passenden Axialverzapfung eines Schaftendes eines Drehschlagbohrers stoffschlüssig verbunden, weiter vorteilhaft bspw. mit einer Bronze hart verlötet, wodurch ein Drehschlagbohrer mit hoher Bohrleistung ausgebildet ist.

Vorteilhaft ist der Hartstoffkopf über die Bodenfläche mit einer Stirnfläche des Schaftendes verlötet, wodurch eine gute Schlagimpulsübertragung erzielt ist.

Vorteilhaft setzt sich eine bis zum Axialstoss axial gerade verlaufende, weiter vorteilhaft zur Aufnahme von hervorquellender Bronze leicht angefaste, Seitenfläche über diesen Axialstoss axial glatt (d.h. ohne Sprung oder Knick) fort, wodurch am Axialstoss keine Querschnittsänderung der sich bis zum Hüllkreis erstreckenden Abfuhrnut auftritt, in welcher sich Abraum festsetzen könnte.

Vorteilhaft ist ein kreuzförmiger Hartstoffkopf über genau vier Randtaschen mit genau vier zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen verlötet, wodurch ein zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierter Drehschlagbohrer mit hoher Bohrleistung ausgebildet ist.

Alternativ vorteilhaft ist ein X-förmiger Hartstoffkopf über genau zwei einander gegenüberliegenden Randtaschen mit genau zwei zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen des Schaftendes verlötet, wodurch ein zum Drehschlagbohren von armiertem Beton optimierter Drehschlagbohrer mit hoher Bohrleistung ausgebildet ist.

Vorteilhaft sind die länglichen Axialverzapfungen radial aussen an der Nebenschneide dicker als radial aussen an der Hauptschneide, wodurch an der geringer torsionsbeanspruchten Nebenschneide höhere Drehmomente eingeleitet werden können.

Die Erfindung wird bezüglich eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels näher erläutert mit:

1 als Drehschlagbohrer in Aufsicht

2 als Drehschlagbohrer im Längsschnitt

3 als Drehschlagbohrer im Querschnitt

4 als Variante im Querschnitt

5 als Variante in Seitenansicht

Nach der 1 weist ein Hartstoffkopf 1 eines Drehschlagbohrers 2 genau vier in einem Hüllkreis 3 umlaufend verteilte Schneidkanten 4 und genau vier umlaufend dazwischen liegende konkave Seitenflächen 5 auf, von denen jeweils zwei einander gegenüberliegen. Je genau zwei gegenüberliegende Schneidkanten 4 sind je zwei Hauptschneiden 12 und zwei radial kürzeren Nebenschneiden 13 zugeordnet. Von jeder Seitenfläche 5 bis zum Hüllkreis 3 erstreckt sich je eine axial verlaufende Abfuhrnut 14.

Nach der 2 liegt bei einem um die Achse A viergängig gewendelten Drehschlagbohrer 2 beim Hartstoffkopf 1 den Schneidkanten 4 eine Bodenfläche 6 gegenüber, welche an einer Stirnfläche 7 eines axial verlaufenden Schaftende 8 eines viergängig gewendelten Bohrerschafts 15 mit Bronze (nicht dargestellt) hart verlötet ist. Die Seitenflächen 5 bilden je eine zur Bodenfläche 6 offene Randtasche 9 aus, in welche passend zugeordnete, formschlüssig eingreifende Axialverzapfungen 10 des Schaftendes 8 ebenfalls mit Bronze (nicht dargestellt) hart verlötet sind, wobei sich eine bis zu einem Axialstoss 11 axial gerade verlaufende Seitenfläche 5 über diesen Axialstoss 11 hinweg axial glatt fortsetzt. Sowohl die Randtaschen 9 als auch die Axialverzapfungen 10 sind axial prismatisch ausgebildet, wobei die axiale Taschenhöhe H der Randtasche 9 und der Axialverzapfung 10 bei der Hälfte der Radialrandhöhe R der Seitenfläche 5 liegt.

Nach 3 ist der kreuzförmige Hartstoffkopf 1 über genau vier Randtaschen 9 mit genau vier zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen 10 mit Bronze (nicht dargestellt) hart verlötet, wobei jede Seitenfläche 5 genau eine Randtasche 9 ausbildet, die sich ausschliesslich über einen Mittenlängenbereich der konkaven Seitenfläche 5 erstreckt. Die Taschenbreite B der Randtasche 9 liegt bei einem Zehntel des Durchmessers des Hüllkreises 3 und die Summe der (in der Querschnittsebene gemessenen) Taschenkonturlängen L aller Randtaschen 9 liegt bei der Hälfte des Umfangs des Hüllkreises 3.

Im Unterschied zu 1 bis 3 bilden nach der in 4 und 5 dargestellten Variante des Drehschlagbohrers 2' bei einem X-förmigen Hartstoffkopf 1' ausschliesslich zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen 5 je eine Randtasche 9' aus, die mit genau zwei zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen 10' des Schaftendes 8 mit Bronze (nicht dargestellt) hart verlötet sind, wobei sich die Taschenkonturlänge L der Randtasche 9' über die gesamte (in der Querschnittsebene gemessene) Seitenlänge der konkaven Seitenfläche 5 erstreckt. Da die umlaufend länglichen Axialverzapfungen 10' überall dünner als die Taschenbreite B der Randtaschen 9' sind, kommt es radial aussen am Axialstoss 11 zu einem sprungförmigen Übergang, der eine sich bis zum Hüllkreis 3 erstreckende Abfuhrnut 14 schaftseitig vergrössert. Dabei sind die länglichen Axialverzapfungen 10' radial aussen an der Nebenschneide 13 dicker als radial aussen an der Hauptschneide 12.


Anspruch[de]
Hartstoffkopf für einen Drehschlagbohrer (2, 2') mit zumindest drei in einem Hüllkreis (3) umlaufend verteilten Schneidkanten (4), mit einer, zur stoffschlüssigen Befestigung an einem Schaftende (8) eines Bohrerschafts (15) des Drehschlagbohrers (2, 2') ausgebildeten, den Schneidkanten (4) gegenüberliegenden Bodenfläche (6) und konkaven Seitenflächen (5) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest zwei einander gegenüberliegenden konkaven Seitenflächen (5) je eine zur Bodenfläche (6) offene Randtasche (9, 9') ausgebildet ist, in welche eine passend zugeordnete Axialverzapfung (10, 10') des Schaftendes (8) formschlüssig eingreifbar ist. Hartstoffkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randtasche (9, 9') axial prismatisch ausgebildet ist. Hartstoffkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Taschenkonturlänge (L) der Randtasche (9) ausschliesslich über einen Mittenlängenbereich der konkaven Seitenfläche (5) erstreckt. Hartstoffkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Taschenkonturlänge (L) der Randtasche (9') über die gesamte Seitenlänge der Seitenfläche (5) erstreckt. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass genau vier konkave Seitenflächen (5) je eine Randtasche (9) ausbilden. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausschliesslich zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen (5) je eine Randtasche (9') ausbilden. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Taschenkonturlängen (L) aller Randtaschen (9, 9') im Bereich von einem Drittel bis zu zwei Drittel des Umfangs des Hüllkreises (3) liegt. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschenbreite (B) der Randtasche (9, 9') im Bereich von einem Zwanzigstel bis zu einem Fünftel des Durchmessers des Hüllkreises (3) liegt. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Taschenhöhe (H) der Randtasche (9, 9') im Bereich von einem Drittel bis zu zwei Dritteln der Radialrandhöhe (R) der Seitenflächen (5) liegt. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass genau vier umlaufend verteilte Schneidkanten (4) vorhanden sind. Hartstoffkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass je genau zwei gegenüberliegende Schneidkanten (4) je zwei Hauptschneiden (12) und zwei radial kürzeren Nebenschneiden (13) zugeordnet sind. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine stoffschlüssige Verbindung über die in der konkaven Seitenfläche (5) angeordnete Randtasche (9, 9') mit einer formschlüssig passenden Axialverzapfung (10, 10') des Schaftendes (8) des Drehschlagbohrers (2, 2'). Hartstoffkopf nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Verlötung der Bodenfläche (6) mit einer Stirnfläche (7) des Schaftendes (8). Hartstoffkopf nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine bis zu einem Axialstoss (11) axial gerade verlaufende Seitenfläche (5) über diesen axial glatt fortsetzt. Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 12 bis 14, gekennzeichnet durch eine kreuzförmige Ausführung und eine Verlötung der genau vier Randtaschen (9) mit genau vier zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen (10). Hartstoffkopf nach einem der Ansprüche 12 bis 14, gekennzeichnet durch eine X-förmige Ausführung und eine Verlötung von genau zwei einander gegenüberliegenden Randtaschen (9') mit genau zwei zugeordneten, umlaufend länglichen Axialverzapfungen (10'). Hartstoffkopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen Axialverzapfungen (10') radial aussen an der Nebenschneide (13) dicker als radial aussen an der Hauptschneide (12) sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com