Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse,
in dessen Pumpenraum auf einer Welle ein Pumpenlaufrad gelagert ist, das eine zentrale
Ansaugöffnung mit einem vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand aufweist,
der in einem Saugring abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse angeordnete
Saugöffnung umgibt, aus der das Laufrad die zu fördernde Flüssigkeit
ansaugt.
Bei Kreiselpumpen ist dafür zu sorgen, dass eine ausreichende
Abdichtung zwischen dem Pumpenraum und der vom Gehäuse gebildeten Saugöffnung
besteht, um eine Rückströmung der zu pumpenden Flüssigkeit zu verhindern.
Hierzu ist es bekannt, die Saugöffnung des Gehäuses mit einem Saugring
auszustatten, an oder in dem der buchsenförmige Rand der zentralen Ansaugöffnung
des Laufrades dichtend anliegt. Dieser bekannte Saugring lässt aber immer nur
einen bestimmten entsprechenden Durchmesser des buchsenförmigen Randes und
damit nur ein bestimmtes Laufrad zu.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kreiselpumpe der eingangs genannten
Art so zu verbessern, dass bei gleichem Saugring unterschiedliche Laufräder
mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung verwendbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass die innere radiale Breite des Saugrings mindestens einem Viertel insbesondere
einem Drittel des Innendurchmessers der Saugöffnung beträgt.
Ein solcher Saugring weist eine verhältnismäßig große
innere radiale Breite auf, so dass unterschiedliche Laufräder mit unterschiedlich
großen Ansaugöffnungen einsetzbar sind. Somit ist es nicht mehr erforderlich,
zu jedem Laufrad mit jeweiligem Ansaugöffnungsdurchmesser ein jeweils dazugehöriges
Gehäuse mit dazu abgestimmtem Saugring herzustellen. Vielmehr können in
ein und demselben Pumpengehäuse Laufräder mit verschieden großen
Ansaugöffnungen verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Lösung hat hierbei den Vorteil,
dass auch noch nachträglich nach Einbau der Pumpe ein Laufrad mit größerer
oder kleinerer Ansaugöffnung eingebaut werden kann, ohne das Pumpengehäuse
verändern zu müssen, so dass bei einem Austausch das Pumpengehäuse
unverändert in der Leitung eingebaut bleiben kann. Der erfindungsgemäße
Saugring des Pumpengehäuses kann damit verschiedene Laufräder aufnehmen,
ohne das Pumpengehäuse ausbauen zu müssen.
Darüber hinaus ist diese Lösung in Konstruktion, Herstellung
und Montage einfach und preiswert.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Saugring einen U-förmigen
Querschnitt aufweist. Hierbei kann der außen liegende Schenkel des U-förmigen
Querschnitts eine Höhe aufweisen, die weniger als die Hälfte der Höhe
des innen liegenden Schenkels beträgt. Auch wird vorgeschlagen, dass die Saugöffnung
des Gehäuses von der Innenöffnung des Saugrings gebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
in axialen Schnitten jeweils im Ausschnitt dargestellt und wird im Folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
1 ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit einer
Ansaugöffnung kleinerem Durchmessers und
2 ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit größerer
Ansaugöffnung.
Die Kreiselpumpe weist ein Gehäuse 1 mit einem Pumpenraum
2 auf, in dem ein Laufrad 3 auf einer Welle 4 befestigt
ist. Die Welle 4 wird durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben.
Das Laufrad 3 fördert mit Schaufeln 5 über
einen schneckenförmigen Pumpenraumbereich in einen nicht dargestellten Druckstutzen.
Das Laufrad 3 saugt hierbei über eine zentrale Ansaugöffnung
6 die Flüssigkeit aus einer Saugöffnung 7, die in der
Wandung des Gehäuses 1 angeordnet ist, und die ihre Flüssigkeit
über einen Kanal 8 von einem nicht dargestellten Ansaugstutzen erhält.
Die Saugöffnung 7 ist von einem Saugring (Hohlring)
9 koaxial umgeben, der einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei
der Zwischenraum 10 zwischen den Schenkeln 11, 12 zum
Laufrad 3 hin geöffnet ist. Die Ansaugöffnung 6 des
Laufrads 3 ist von einem buchsenförmigen koaxialen Rand
13 gebildet, der in dem Zwischenraum 10 des Saugrings
9 abdichtend hineinragt.
Im Ausführungsbeispiel nach 1 weist
das Laufrad 3 eine Ansaugöffnung 6 mit verhältnismäßig
geringem Innendurchmesser I auf, so dass die Innenseite des buchsenförmigen
Randes 13 an der Innenseite des inneren Schenkels 11 anliegt oder
zumindest nahe ist. Im Ausführungsbeispiel nach 2
ist dagegen im selben Gehäuse 1 ein Laufrad 3 mit einer Ansaugöffnung
6 größeren Durchmessers als im ersten Ausführungsbeispiel
montiert, so dass der buchsenförmige Rand 13 näher zum Schenkel
12 des Saugrings 9 liegt. Somit können bei gleichem Gehäuse
mit gleichem Saugring Laufräder mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung
montiert werden.
Um mit einem einzigen Pumpengehäuse 1 Laufräder
3 mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung
6 montieren zu können, weist die innere radiale Breite B des Saugrings
9 mindestens ein Viertel insbesondere mindestens ein Drittel des Innendurchmessers
I der Saugöffnung 7 des Gehäuses 1 auf, wobei die Saugöffnung
7 von der Innenöffnung des Saugrings 9 gebildet ist.
Die Schenkel 11 und 12 des Saugrings 9
können die gleiche Höhe besitzen. Im Ausführungsbeispiel weist aber
der innere Schenkel 11, der die Saugöffnung 7 bildet, eine
größere Höhe auf, insbesondere mehr als die doppelte Höhe als
die Höhe H2 des äußeren Schenkels 12.