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Dokumentenidentifikation DE102006024997A1 06.12.2007
Titel Kreiselpumpe
Anmelder WILO AG, 44263 Dortmund, DE
Erfinder Le Mée, Anthony, Laval, FR;
Rousseau, Xavier, Chateau Gontier, FR;
Ciron, Maurice, Entrammes, FR
Vertreter COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & SOZIEN, 40237 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 30.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006024997
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse F04D 29/16(2006.01)A, F, I, 20060530, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse, in dessen Pumpenraum auf einer Welle ein Pumpenlaufrad gelagert ist, das eine zentrale Ansaugöffnung mit einem vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand aufweist, der in einem Saugring abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse angeordnete Saugöffnung umgibt, aus der das Laufrad die zu fördernde Flüssigkeit ansaugt, wobei die innere radiale Breite des Saugrings mindestens einem Viertel insbesondere einem Drittel des Innendurchmessers der Saugöffnung beträgt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse, in dessen Pumpenraum auf einer Welle ein Pumpenlaufrad gelagert ist, das eine zentrale Ansaugöffnung mit einem vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand aufweist, der in einem Saugring abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse angeordnete Saugöffnung umgibt, aus der das Laufrad die zu fördernde Flüssigkeit ansaugt.

Bei Kreiselpumpen ist dafür zu sorgen, dass eine ausreichende Abdichtung zwischen dem Pumpenraum und der vom Gehäuse gebildeten Saugöffnung besteht, um eine Rückströmung der zu pumpenden Flüssigkeit zu verhindern. Hierzu ist es bekannt, die Saugöffnung des Gehäuses mit einem Saugring auszustatten, an oder in dem der buchsenförmige Rand der zentralen Ansaugöffnung des Laufrades dichtend anliegt. Dieser bekannte Saugring lässt aber immer nur einen bestimmten entsprechenden Durchmesser des buchsenförmigen Randes und damit nur ein bestimmtes Laufrad zu.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kreiselpumpe der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass bei gleichem Saugring unterschiedliche Laufräder mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung verwendbar sind.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die innere radiale Breite des Saugrings mindestens einem Viertel insbesondere einem Drittel des Innendurchmessers der Saugöffnung beträgt.

Ein solcher Saugring weist eine verhältnismäßig große innere radiale Breite auf, so dass unterschiedliche Laufräder mit unterschiedlich großen Ansaugöffnungen einsetzbar sind. Somit ist es nicht mehr erforderlich, zu jedem Laufrad mit jeweiligem Ansaugöffnungsdurchmesser ein jeweils dazugehöriges Gehäuse mit dazu abgestimmtem Saugring herzustellen. Vielmehr können in ein und demselben Pumpengehäuse Laufräder mit verschieden großen Ansaugöffnungen verwendet werden.

Die erfindungsgemäße Lösung hat hierbei den Vorteil, dass auch noch nachträglich nach Einbau der Pumpe ein Laufrad mit größerer oder kleinerer Ansaugöffnung eingebaut werden kann, ohne das Pumpengehäuse verändern zu müssen, so dass bei einem Austausch das Pumpengehäuse unverändert in der Leitung eingebaut bleiben kann. Der erfindungsgemäße Saugring des Pumpengehäuses kann damit verschiedene Laufräder aufnehmen, ohne das Pumpengehäuse ausbauen zu müssen.

Darüber hinaus ist diese Lösung in Konstruktion, Herstellung und Montage einfach und preiswert.

Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Saugring einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Hierbei kann der außen liegende Schenkel des U-förmigen Querschnitts eine Höhe aufweisen, die weniger als die Hälfte der Höhe des innen liegenden Schenkels beträgt. Auch wird vorgeschlagen, dass die Saugöffnung des Gehäuses von der Innenöffnung des Saugrings gebildet ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen in axialen Schnitten jeweils im Ausschnitt dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen

1 ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit einer Ansaugöffnung kleinerem Durchmessers und

2 ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit größerer Ansaugöffnung.

Die Kreiselpumpe weist ein Gehäuse 1 mit einem Pumpenraum 2 auf, in dem ein Laufrad 3 auf einer Welle 4 befestigt ist. Die Welle 4 wird durch einen nicht dargestellten Elektromotor angetrieben.

Das Laufrad 3 fördert mit Schaufeln 5 über einen schneckenförmigen Pumpenraumbereich in einen nicht dargestellten Druckstutzen. Das Laufrad 3 saugt hierbei über eine zentrale Ansaugöffnung 6 die Flüssigkeit aus einer Saugöffnung 7, die in der Wandung des Gehäuses 1 angeordnet ist, und die ihre Flüssigkeit über einen Kanal 8 von einem nicht dargestellten Ansaugstutzen erhält.

Die Saugöffnung 7 ist von einem Saugring (Hohlring) 9 koaxial umgeben, der einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei der Zwischenraum 10 zwischen den Schenkeln 11, 12 zum Laufrad 3 hin geöffnet ist. Die Ansaugöffnung 6 des Laufrads 3 ist von einem buchsenförmigen koaxialen Rand 13 gebildet, der in dem Zwischenraum 10 des Saugrings 9 abdichtend hineinragt.

Im Ausführungsbeispiel nach 1 weist das Laufrad 3 eine Ansaugöffnung 6 mit verhältnismäßig geringem Innendurchmesser I auf, so dass die Innenseite des buchsenförmigen Randes 13 an der Innenseite des inneren Schenkels 11 anliegt oder zumindest nahe ist. Im Ausführungsbeispiel nach 2 ist dagegen im selben Gehäuse 1 ein Laufrad 3 mit einer Ansaugöffnung 6 größeren Durchmessers als im ersten Ausführungsbeispiel montiert, so dass der buchsenförmige Rand 13 näher zum Schenkel 12 des Saugrings 9 liegt. Somit können bei gleichem Gehäuse mit gleichem Saugring Laufräder mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung montiert werden.

Um mit einem einzigen Pumpengehäuse 1 Laufräder 3 mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung 6 montieren zu können, weist die innere radiale Breite B des Saugrings 9 mindestens ein Viertel insbesondere mindestens ein Drittel des Innendurchmessers I der Saugöffnung 7 des Gehäuses 1 auf, wobei die Saugöffnung 7 von der Innenöffnung des Saugrings 9 gebildet ist.

Die Schenkel 11 und 12 des Saugrings 9 können die gleiche Höhe besitzen. Im Ausführungsbeispiel weist aber der innere Schenkel 11, der die Saugöffnung 7 bildet, eine größere Höhe auf, insbesondere mehr als die doppelte Höhe als die Höhe H2 des äußeren Schenkels 12.


Anspruch[de]
Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse (1), in dessen Pumpenraum (2) auf einer Welle (4) ein Pumpenlaufrad (3) gelagert ist, das eine zentrale Ansaugöffnung (6) mit einem vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand (13) aufweist, der in einem Saugring (9) abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse (1) angeordnete Saugöffnung (7) umgibt, aus der das Laufrad (3) die zu fördernde Flüssigkeit ansaugt, dadurch gekennzeichnet, dass die innere radiale Breite (B) des Saugrings (9) mindestens einem Viertel insbesondere einem Drittel des Innendurchmessers (3) der Saugöffnung (7) beträgt. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugring (9) einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der außen liegende Schenkel (12) des U-förmigen Querschnitts eine Höhe (H2) aufweist, die weniger als die Hälfte der Höhe (H1) des innen liegenden Schenkels (11) beträgt. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugöffnung (7) des Gehäuses (1) von der Innenöffnung des Saugrings (9) gebildet ist.






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