PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006025417A1 06.12.2007
Titel Ski
Anmelder Grebner, Dieter, Puch, AT;
Modell- und Formenbau Blasius Gerg GmbH, 83104 Tuntenhausen, DE
Erfinder Grebner, Dieter, Puch, AT
Vertreter Huber & Schüssler, 81825 München
DE-Anmeldedatum 31.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006025417
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse A63C 5/07(2006.01)A, F, I, 20060531, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Ski, insbesondere einen Alpinski, und eine Trimmstange für einen solchen Ski. Der Ski umfasst einen langgestreckten Skikörper und einen Gleitbelag an der Unterseite des Skikörpers. Nach einer ersten Ausführungsform ist eine mit anisotroper Biegesteifigkeit ausgebildete Trimmstange in unterschiedlichen Drehstellungen am Skikörper fixierbar. Nach einer zweiten Ausführungsform ist die Trimmstange in unterschiedlichen Abständen zur Biegelinie des Skikörpers fixierbar.
Durch die unterschiedlichen Drehstellungen und die unterschiedlichen Abstände kann die Biegesteifigkeit des Skis gezielt verändert werden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ski.

Üblicherweise weisen Ski einen Skikörper auf, auf dessen Unterseite ein Gleitbelag und Stahlkanten angeordnet sind. Die Oberseite des Skikörpers ist von einem Dekorbelag bedeckt. Ein Skikörper weist einen Kern auf, der aus Holz und/oder Kunststoff und/oder Metall ausgebildet ist und an dessen Unterseite ein oder mehrere Untergurte und an dessen Oberseite ein oder mehrere Obergurte angeordnet sind, mit welchen dem Ski die gewünschte Biege- und Torsionssteifigkeit verliehen wird.

Aus der DE 27 53 608 C2 geht ein Ski hervor, der aus zwei übereinander liegenden Kernteilen ausgebildet ist, wobei zwischen den beiden Kernteilen ein Zwischengurt vorgesehen ist.

In der DE 27 13 608 A1 ist ein Ski beschrieben, in dem zur Dämpfung von Schwingungen Friktionsfasern beweglich eingebettet sind und von benachbartem Material umschlossen sind.

Aus der DE 44 02 669 A1 ist ein Ski bekannt, der Dämpfungsbereiche aufweist. Die Dämpfungsbereiche sind an Befestigungsbereichen zum Befestigen der Skibindung ausgebildet. Die Dämpfungsbereiche sind an der Oberseite des Skikörpers angeordnet und vom Obergurt umschlossen.

Aus der DE 10 2004 002 897 A1 geht ein weiterer Ski hervor, der einen aus Polyurethanschaum gefertigten Kern aufweist, in dem Armierungslagen eingebettet sind.

Aus der DE 102 36 152 A1 geht eine Ski- und Skibindungs-Kombination hervor, bei der ein flachbandartiges Langteil am Ski oberhalb der neutralen Biegeebene angeordnet ist. Dieses Langteil ist mit einem Stift an einer Stelle mit dem Ski verbunden und greift mit einem Ende an eine Dämpfervorrichtung an. Beim Biegen des Skis wird über das Langteil ein Zug oder ein Druck auf den Dämpfer ausgeübt und so die Biegebewegung des Skis gedämpft. Dieses Langteil kann auch in einer im Ski integrierten Schiene angeordnet sein. Dieses Langteil ist flexibel ausgebildet. Es kann jedoch in Längsrichtung größere Zug- und Schubkräfte übertragen.

Aus der CH 554 178 A geht ein Ski mit einer Vorrichtung zum Variieren der Flexibilität des Skis hervor. Im Skikörper sind hierzu mehrere Metall- oder Kunststoff-Profilstäbe eingebettet, die an ihrem vorderen, der Skispitze nahen Ende im Skikörper verankert sind. Am hinteren Ende ist eine Spanneinrichtung vorgesehen, mit der die Profilstäbe unter Spannung gesetzt werden können. Hierdurch soll die Biegesteifigkeit des Skis veränderbar sein.

Die DE 297 09 403 U1 beschreibt ein Dämpfungssystem für Ski oder Snowboards, das mechanische Reibungsglieder aufweist, die mit dem Körper des Skis oder Snowboards fest verbunden sind und an diesen eine Reibung verursachen und somit die Biegebewegungen dämpfen sollen. Die Reibungsglieder sind vorzugsweise in den Körper des Skis oder Snowboards eingebettet. Die Oberflächen der Reibungsglieder können mit Schichten aus gummielastischen Material oder aber auch aus hochgleitenden Materialien ausgebildet sein.

Aus der EP 0 492 658 A1 geht eine Bindungsplatte hervor, die zwischen einem Ski und den Bindungsbacken angeordnet ist. Diese Platte weist ein frei verschiebliches Plattenelement 103 auf, wobei das Plattenelement an einem Ende fest mit dem Ski verbunden ist. Beim Durchbiegen des Skis bewegt sich somit das freiliegende Ende des Plattenelementes gegenüber der Oberfläche des Skis. Dieses freiliegende Ende dieses Plattenelementes ist benachbart zu einem Anschlag angeordnet, so dass die Biegebewegung des Skis im Bereich der Bindung begrenzt wird. Insbesondere ist der Anschlag in seiner Position veränderbar, so dass hierdurch eine unterschiedliche Biegebegrenzung des Skis einstellbar ist.

Die Fahreigenschaft eines Alpinskis werden im wesentlichen durch seine Biegesteifigkeit, Torsionssteifigkeit und seine Taillierung bestimmt. Eine starke Taillierung erlaubt das Fahren von engen Kurven auf der Kante, wobei der Ski mittels der Taillierung in die Kurve gebogen wird. Die Biegung des Skis wird hierbei jedoch auch wesentlich von der Biegesteifigkeit des Skis mit beeinflusst.

Es ist seit langem bekannt, dass im Tiefschnee oder auf weichen Pisten Skier mit einer geringen Biegesteifigkeit angenehmer als Skier mit einer hohen Biegesteifigkeit zu fahren sind. Auf harten Pisten hingegen sind Skier mit einer hohen Biegesteifigkeit bevorzugt, wobei auf harten Pisten bei hohen Geschwindigkeiten erheblich höhere Kräfte auf den Ski als bei weichen Pisten wirken. Zudem hängt die gewünschte Biegesteifigkeit des Skis sehr von dem Körpergewicht, der Fahrweise und der Kraft des die Skier benutzenden Skiläufers ab. Im Rennlauf werden deshalb speziell auf die Eigenschaften des Rennläufers abgestimmte Skier verwendet. Die Biegesteifigkeit der Skier wird mit einem Drei-Punkt-Biegetest gemessen und je nach den Eigenschaften des Rennläufers (Gewicht, Kraft, Fahrtechnik) werden geeignete Ski ausgewählt. Rennläufer besitzen für jeweils eine Disziplin (Abfahrtslauf, Super-G, Riesenslalom, Slalom) meistens mehrere Paar Ski, deren Skikörper und Belag auf unterschiedliche Pistenverhältnisse abgestimmt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ski, insbesondere Alpinski zu schaffen, deren Biegesteifigkeit veränderbar ist.

Die Aufgabe wird durch einen Ski mit dem Merkmal des Anspruchs 1 gelöst, vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben

Der erfindungsgemäße Ski weist einen langgestreckten Skikörper und einen Gleitbelag an der Unterseite des Skikörpers auf.

Der Ski zeichnet sich dadurch aus, dass der Skikörper mit zumindest einer Trimmstange mit vorbestimmter Biegesteifigkeit verbunden ist, deren Lage gegenüber dem Skikörper derart veränderbar ist, dass die gesamte Biegesteifigkeit des Skis veränderbar ausgebildet ist.

Bei einer ersten Ausführungsform ist die Trimmstange mit einer anisotropen Biegesteifigkeit ausgebildet und drehbar im Ski gelagert, wobei sie in ihrer jeweiligen Drehstellung fixierbar ist.

Bei einer zweiten Ausführungsform ist die Trimmstange in ihrem Abstand bzgl. einer neutralen Biegelinie des Skikörpers veränderbar ausgebildet, wobei die Trimmstange mit unterschiedlichen Abständen bzgl. der Biegelinie fixierbar ist.

Beide Ausführungsformen können auch miteinander kombiniert werden.

Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft näher anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen schematisch, in nicht maßstabsgetreuer Darstellung:

1 einen erfindungsgemäßen Ski in der Draufsicht,

2 einen Schnitt durch den Ski aus 1 entlang der Linie A-A,

3a eine Trimmstange in der Seitenansicht,

3b eine Trimmstange im Querschnitt,

3c die Trimmstange aus 3a im Querschnitt,

3d eine weitere Trimmstange im Querschnitt,

3e eine weitere Trimmstange im Querschnitt,

4 den erfindungsgemäßen Ski aus 1 in der Seitenansicht zusammen mit einer Bindungseinheit,

5a, 5b Querschnitte von weiteren Skiern gemäß der vorliegenden Erfindung,

6 einen weiteren erfindungsgemäßen Ski in einer perspektivischen Ansicht von schräg vorne,

7 einen Querschnitt durch den Ski aus 6 im Bereich der Hohlkanäle, und

8 einen weiteren erfindungsgemäßen Ski schematisch sehr vereinfacht in einer Seitenansicht.

1 bis 4 zeigen in einer nicht-maßstabsgetreuen Darstellung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Skis 1 zusammen mit einer Trimmstange 11. Der Ski weist einen langgestreckten Skikörper 2 auf, der an einem Ende mit einem Schaufelbereich 3 mit aufgebogener Skispitze versehen ist. Der Ski weist einen mittigen Bindungsbereich 4 und einen rückwärtigen Endbereich 5 auf.

In dem mittigen Bindungsbereich 4 ist der Ski in der Draufsicht schmaler als im Schaufelbereich 3 und im rückwärtigen Bindungsbereich 5. Diese Geometrie bezeichnet man als Taillierung.

An der Unterseite des Skikörpers 2 ist ein Gleitbelag 6 mit seitlich angeordneten Stahlkanten 7 ausgebildet. Der Skikörper 2 ist mit einem Dekor- oder Deckbelag überzogen.

Die Taillierung des Skis dient dazu, ihn beim Aufkanten zu biegen, wobei der Schaufelbereich 3 und der rückwärtige Endbereich 5 gegenüber dem mittigen Bindungsbereich 4 etwas nach oben gebogen werden. Vorzugsweise ist die Biegung derart, dass die auf der Piste aufliegende Kante 7 einen Ausschnitt eines Kreises beschreibt, so dass mit dem Ski eine Kurve ohne Rutschphase gefahren wird. Die Stärke der Durchbiegung und damit der Kurvenradius hängt jedoch nicht nur von der Taillierung des Skis, sondern auch wesentlich von den wirkenden Kräften und der Biegesteifigkeit des Skis 1 ab. Hierbei sind insbesondere das Gewicht des Skifahrers, die Geschwindigkeit und die Position des Skiläufers bezüglich der Skimitte zu berücksichtigen. Befindet sich der Skiläufer mit seinem Schwerpunkt ein Stück vor der Skimitte des Skis, so wird der Schaufelbereich 3 stärker gebogen, wohingegen bei einer rückwärtigen Anordnung des Skiläufers der rückwärtige Endbereich 5 stärker gebogen wird. Die Position des Skiläufers über dem Ski hängt sehr von seiner Haltung und Skitechnik ab.

Der in den 1, 2 und 4 dargestellte Ski 1 weist drei Ausnehmungen 8 auf, die etwa in Längsrichtung des Skis 1 verlaufen. Die Ausnehmungen 8 bilden langgestreckte Hohlkanäle mit etwa konstantem, kreisförmigen Querschnitt. Sie sind jeweils durch ein Kunststoff- bzw. Metallrohr begrenzt, das in den Skikörper eingebettet ist. Der Skikörper weist einen Holzkern 9 auf, an dessen Unterseite ein Untergurt und an dessen Oberseite ein Obergurt angeordnet ist. Ein mittiger Hohlkanal 8/1 ist im Kern zwischen dem Obergurt und dem Untergurt ausgebildet. Der mittige Hohlkanal 8/1 erstreckt sich von dem rückwärtigen Endbereich 5 geradlinig bis zum Schaufelbereich 3.

Die beiden weiteren Hohlkanäle 8/2 sind in der Draufsicht am Randbereich des Skis 1 oberhalb des Obergurtes angeordnet. Auch diese Hohlkanäle 8/2 erstrecken sich vom rückwärtigen Endbereich 5 bis zum Schaufelbereich 3, wobei sie der Krümmung der Taillierung des Skis folgen.

Die Kunststoffrohre zum Begrenzen der Hohlkanäle 8 sind vorzugsweise aus faserverstärkten Kunststoff ausgebildet. Sie bewirken daher bereits eine erhebliche Versteifung des Skis 1, weshalb die Festigkeit des Obergurtes und Untergurtes im Vergleich zu herkömmlichen Skiern etwas reduziert werden kann. In den Hohlkanälen lagern Trimmstangen 11, die die Biegesteifigkeit des Skis 1 weiter erhöhen. Die Trimmstangen 11 weisen eine anisotrope Biegesteifigkeit auf, d.h., dass die Biegesteifigkeit davon abhängt, in welche Richtung die Trimmstange 11 gebogen wird.

Die in 3 gezeigte Trimmstange 11 weist ein aus Metall bestehendes Endstück 9a auf, mit einem verzahnten Abschnitt 10, mit welchem die Trimmstange 11 in eine entsprechende verzahnte Fassung (nicht dargestellt) in der Ausnehmung 8 eingesteckt werden kann. Der verzahnte Abschnitt greift drehfest in die verzahnte Fassung ein. Die Trimmstange kann so in unterschiedlichen Drehstellungen im Ski fixiert werden. Je nach Drehstellung der Trimmstange mit anisotroper Biegesteifigkeit wird dem Ski eine andere Biegesteifigkeit verliehen. Ein Skifahrer kann somit einfach und schnell die Fahreigenschaften seines Skis verändern.

Die Biegesteifigkeit einer Stange ist grundsätzlich proportional zum Produkt aus dem Flächenträgheitsmoment I und dem E-Modul E (I × E). In 3b ist schematisch eine Trimmstange 11 als Rohr dargestellt, die in x-Richtung das Flächenträgheitsmoment IX und das E-Modul EX und in y-Richtung das Flächenträgheitsmoment IY und das E-Mdoul EY aufweist. Eine solche Trimmstange 11 weist eine anisotrope Biegesteifigkeit auf wenn gilt: EX × IX ≠ EY × IY

Ein unterschiedliches Flächenträgheitsmoment I kann beispielsweise durch einen variablen Wanddickenverlauf des Rohres dargestellt werden. Ein unterschiedliches E-Modul E kann beispielsweise durch Paarung verschiedener Werkstoffe oder bei Verwendung von Faserverbundwerkstoffen durch Verwendung verschiedener Fasern (z.B. Glasfaser, Kohlefaser, Baronfaser, Carbonfaser) oder durch Verwendung verschiedener Faserwinkel erzeugt werden. Vorzugsweise werden sowohl das Flächenträgheitsmoment I als auch das E-Modul E in den unterschiedlichen Richtungen variiert.

Der Verstellwinkel von E × I = max zu E × I = min beträgt im Idealfall 90°. Bei jeder Biegung in einem dazwischen liegenden Winkel tritt in dem Stab der Fall der schiefen Biegung ein. Hierbei entsteht ein Torsionsmoment, das versucht, den Stab in Richtung der weichen Biegung zu drehen. Will man diesen Effekt minimieren, so muss die Trimmstange möglichst torsionssteif ausgebildet sein. Nur so kann ein ungewolltes Verdrehen der Trimmstange beim Durchbiegen des Skis bzw. der Stange verhindert werden.

Andererseits kann es zweckmäßig sein, den Ski nur partiell durch die Trimmstange zu beeinflussen, indem die Trimmstange torsionsweich ausgebildet ist. Werden hierbei mehrere Anbindungspunkte zwischen der Trimmstange und dem Ski vorgesehen, so wird ein Verdrehen in der Trimmstange im Bereich der Anbindungspunkte vermieden und im Bereich der Anbindungspunkte übt die Trimmstange eine maximale Versteifung auf den Ski aus.

Weist die Trimmstange eine geringe Torsionssteifigkeit auf, so verringert sich bei zunehmender Durchbiegung die Biegesteifigkeit. Dies führt zu einer degressiven Biegelinie des Skis, das für das Fahrverhalten in speziellen Situationen von Vorteil sein kann.

Um den Ski durch die möglicherweise auftretende Skiverbiegung nicht negativ zu beeinflussen, ist es zweckmäßig, zwei Trimmstangen mit gegenläufigen Verstellwinkeln zu verwenden.

Die in 3c gezeigte Trimmstange 11 ist als hohles Rohr mit einer sich über die gesamte Länge erstreckenden im Inneren des Rohres und in einer Symmetrieebene der Trimmstange liegenden Verstärkungswandung 23 ausgebildet. Bei einer Biegung um eine Achse in der Ebene der Verstärkungswandung 23 ist die Biegesteifigkeit am geringsten, wohingegen bei einer Biegung um eine Achse senkrecht zur Ebene der Verstärkungswandung die Biegesteifigkeit am größten ist.

Die Trimmstangen sind vorzugsweise stranggezogene Kunststoffstangen mit Verstärkungsfasern, die nur in Stabrichtung (unidirektional) ausgerichtet sind. Die Art und die Dichte der Fasern bestimmen die Steifigkeit der Trimmstange. Es sind alle bekannten Verstärkungsfasern, wie z.B. Karbonfasern, Boronfasern, Glasfaser und dergleichen geeignet. Die Trimmstange kann auch aus einem geeigneten Metall, wie z.B. Aluminium oder Titan oder entsprechenden Legierungen ausgebildet sein.

Die in 3c gezeigte Trimmstange ist aus einem quasiisotropen Werkstoff ausgebildet und wird beispielsweise als Pultrusionsprofil oder Strangpressprofil hergestellt.

Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Anisotropie der Trimmstange durch eine bestimmte räumliche Geometrie erzeugt. Diese Anisotropie kann jedoch auch durch andere konstruktive Gestaltungen der Trimmstange bewirkt werden. Eine Trimmstange kann z.B. auch schichtweise aus unterschiedlich steifen Materialien aufgebaut sein. In 3d ist eine solche Ausführungsform gezeigt, die eine steifes mittiges Teil 21 aufweist, an der zwei weniger steife Randelemente 22 angeordnet sind.

3e zeigt eine weitere Ausführungsform einer Trimmstange 11 im Querschnitt, die wie die Trimmstange gemäß 3c aus einem hohlen Rohr mit einer im Rohrinneren entlang einer Symmetrieebene des Rohres verlaufende Verstärkungswandung 23 ausgebildet ist. Die Verstärkungswandung 23 und angrenzende Anbindungsabschnitte 24 sind aus einem Material mit hohen E-Modul ausgebildet, wie z.B. einem Faserverbundwerkstoff mit unidirektional angeordneten Fasern (UD Fasern, wie z.B. Kohlefasern, Carbonfasern, Boronfasern). Ein diese Verstärkungswandung 23 und die Anbindungsabschnitte 24 umschließender Rohrmantel 25 ist aus einem Werkstoff mit einem niedrigen E-Modul ausgebildet. Die Fasern sind hier vorzugsweise in eine oder zwei bestimmte Richtungen (z.B. +/– 45°) angeordnet und z.B. aus Glasfasern ausgebildet. Solch ein Werkstoff weist ein wesentlich niedrigeres E-Modul als der Werkstoff der Verstärkungswandung 23 auf.

Die Herstellung kann erfolgen, indem zunächst die Verstärkungswandung 23 und die korrespondierenden Anbindungsabschnitte 24 hergestellt werden, die einen UD-Kern bilden. Der UD-Kern wird dann mit einem Glasfaser verstärkten Verbundwerkstoff umwickelt. Alternativ ist es auch möglich, den UD-Kern in ein vorgefertigtes Rohr einzukleben, bzw. mit einem solchen Rohr zu verschweißen.

Eine solche Trimmstange weist eine kreisförmige Querschnittsform auf, so dass sie in einer kreisförmigen Ausnehmung gedreht werden kann. Sie besitzt zudem eine Biegesteifigkeit mit beträchtlicher Anisotropie, so dass durch Drehen dieser Trimmstange die Biegesteifigkeit des Skis erheblich beeinflußt werden kann.

Um eine einfache Drehbarkeit der Trimmstange zu gewährleisten, wird deren Oberfläche vorzugsweise geschliffen.

Im Rahmen der Erfindung können auch Trimmstangen mit nicht kreisförmigen Querschnitt verwendet werden, solange sie in dem im Ski vorgesehenen Ausnehmungen bzw. Ösen gedreht werden können und in unterschiedlichen Drehstellungen fixierbar sind.

Das vordere Ende der Trimmstange 11 liegt frei im Hohlkanal 8, so dass es bei einer Biegebeanspruchung des Skis 1 nicht am vorderen Ende des Hohlkanals 8 anstößt. Hierdurch ist sichergestellt, dass es zwischen der Trimmstange 11 und dem Hohlkanal 8 keine Verspannungen gibt.

Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, die Trimmstange 11 auf eine andere Art und Weise am Ski 1 zu fixieren, solange die Trimmstangen in mehreren Drehstellungen fixierbar sind. Die beim Fixieren notwendigen Haltekräfte sind überdies sehr gering, da aufgrund der Vorspannung des Skis (siehe 4) der Hohlkanal 8 eine gewisse Krümmung besitzt, so dass die geradlinige Trimmstange 11 im Hohlkanal 8 etwas vorgespannt ist und sich durch einen Reibschluss eine gewisse Fixierwirkung ergibt.

Wie es oben bereits erläutert worden ist, sind die Hohlkanäle 8/2 gegenüber dem Hohlkanal 8/1 ein Stück nach oben versetzt angeordnet. Durch diesen vertikalen Versatz der Hohlkanäle und der darin befindlichen Trimmstangen wird eine wesentlich höhere Steifigkeit des Skis bewirkt, als wenn die Hohlkanäle alle auf einer Ebene angeordnet wären, da im mittigen Bindungsbereich 4 eines Skis in der Regel eine sehr hohe Steifigkeit gewünscht ist, ist es auch zweckmäßig, diesen vertikalen Versatz im mittigen Bindungsbereich 4 vorzusehen und die oberen Hohlkanäle 8/2 in Richtung zum Schaufelbereich 3 bzw. in Richtung zum rückwärtigen Endbereich 5 nach unten in die Ebene des mittigen bzw. unteren Hohlkanals 8/1 zu führen. Hierdurch bewirken die Trimmstangen 11 im mittigen Bindungsbereich 4 des Skis eine stärkere Versteifung als am vorderen bzw. rückwärtigen Endbereich des Skis.

In den 5a und 5b sind schematisch vereinfachte Querschnitte durch weitere Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Skis dargestellt, mit jeweils einem Skikörper 2, einem Gleitbelag 6 und zwei Stahlkanten 7. Diese Skikörper weisen zwei Hohlkanäle 8 (5a) bzw. einen Hohlkanal (5b) auf. Die Hohlkanäle sind im Querschnitt kreisförmig. Die Passung der Trimmstangen liegt im Bereich von 5/100 mm bis 1/10 mm.

Die obigen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf einen Skikörper 2 mit einem Holzkern und einem Untergurt und einem Obergurt. Die erfindungsgemäße Ausbildung eines Skis mit in Längsrichtung verlaufender Ausnehmung zum lösbaren Aufnehmen einer Trimmstange kann jedoch auch in sehr vorteilhafter Weise zum individuellen Versteifen von Skiern mit einem aus Kunststoffschaum, insbesondere Polyurethanschaum, gefertigten Kern verwendet werden. Derartige Ski sind z.B. in der DE 10 2004 002 897 A1 beschrieben. Sie können sehr kostengünstig hergestellt werden. Mit den erfindungsgemäßen Hohlkanälen und Trimmstange besitzen sie auch die gewünschte Biegesteifigkeit, an der es ihnen oftmals mangelt.

In 6 und 7 ist ein weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Skis dargestellt. Auch dieser Ski weist einen Schaufelbereich 3, einen mittigen Bindungsbereich 4, einen rückwärtigen Endbereich 5, einen Gleitbelag 6 und zwei Stahlkanten 7 auf.

Der Ski weist zwei Ausnehmungen in Form von Hohlkanälen 8 auf, die sich etwas über den mittigen Bindungsbereich 4 des Skis hinaus erstrecken. Die Hohlkanäle 8 enden jedoch jeweils vor dem vorderen Schaufelbereich 3 und vor dem rückwärtigen Endbereich 5 und münden offen oberhalb der Oberfläche des Skis im Schaufelbereich 3 bzw. im rückwärtigen Endbereich 5. Eine in den Hohlkanal 8 eingeführte Trimmstange 11 ragt somit an beiden Enden des Hohlkanals vor und liegt frei über dem Schaufelbereich 3 bzw. dem rückwärtigen Endbereich 5 des Skis 1.

Zum Fixieren der Trimmstangen 11 sind im Schaufelbereich 3 und im rückwärtigem Endbereich 5 des Skis 1 Lager 12, 13 vorgesehen. Die Lager 12, 13 sind Metallteile, die vertikale Durchgangsöffnungen zum Befestigen der Lager 12, 13 mittels Schrauben in in den Ski 1 eingebetteten Gewindebuchsen 14 haben. Es sind jeweils mehrere Gewindebuchsen 14 in Längsrichtung des Skis verteilt angeordnet, so dass die Lager 12, 13 an unterschiedlichen Positionen auf dem Ski angeordnet werden können.

Das rückwärtige Lager 12 weist zwei Ösen 15 mit horizontalen Durchgangsöffnungen zur Aufnahme des rückwärtigen Endbereichs der Trimmstangen 11 auf. Die Ösen 15 und die korrespondierenden Endbereiche der Trimmstangen 11 sind wiederum jeweils mit ineinander greifenden Verzahnungen versehen, so dass die Trimmstangen drehfest in den Ösen 15 lagern. Im Schaufelbereich ist für eine jede Trimmstange ein separates vorderes Lager 13 mit jeweils einer einzigen Öse 15 zur Aufnahme des vorderen Endbereichs der Trimmstange vorgesehen. In den Ösen 15 ist jeweils ein O-Ring angeordnet.

Da die Lager 12, 13 in Längsrichtung an unterschiedlichen Positionen angeordnet werden können, kann die Position der Trimmstangen bzgl. des Skis 1 entsprechend verändert werden. Hierdurch kann man einstellen, ob der Ski am vorderen oder rückwärtigen Bereich eine höhere Biegesteifigkeit aufweisen soll und die Fahrcharakteristik des Skis dahingehend anpassen, ob der Skiläufer mit mehr Vor- oder Rückenlage fährt.

Der Skikörper 2 dieses Skis weist einen Mantel 16 aus faserverstärktem Kunststoffmaterial, insbesondere carbonfaser- bzw. kohlefaserverstärktem Material, auf (7). In diesem Mantel sind die beiden Hohlkanäle 8 ausgeformt. Die sich in 6 und 7 in den Hohlkanälen 8 befindlichen Trimmstangen 11 sind röhrenförmig ausgebildet. Es ist möglich weitere Trimmstangen mit kleinerem Außendurchmesser in die röhrenförmigen Trimmstangen 11 einzuführen. Hierdurch kann die Biegesteifigkeit weiter variiert werden.

Der Aufbau des Kerns 2 kann grundsätzlich beliebig aus Holz und/oder Kunststoff und/oder Metall gestaltet werden.

Der in 6 gezeigte Ski 1 weist eine in den Ski integriert Bindungsplatte 17 auf. Die Bindungsplatte 17 ist mit Abstand über der Oberfläche des Skikörpers 2 angeordnet. Sie ist mit zwei rückwärtigen Tragsäulen 18 und zwei vorderen Tragsäulen 19 mit dem Ski verbunden. Alle Tragsäulen 18, 19 sind im Skikörper 2 jeweils mittels eines Schwenkgelenkes (nicht dargestellt) mit dem Skikörper 2 verbunden. Die Säulen können um die Schwenkgelenke ein Stück in Längsrichtung des Skis schwenkbar bewegt werden. Die rückwärtigen Tragsäulen 18 sind starr mit der Bindungsplatte 17 verbunden. Die vorderen Tragsäulen 19 sind wiederum mit einem Schwenkgelenk 20 mit der Bindungsplatte 17 verbunden. Die vorderen Tragsäulen bilden somit eine stehende Wippe. Die Tragsäulen 19 können deshalb auch als Pendelstützen bezeichnet werden. Hierdurch ist die Biegelinie des Skis 1 vollständig von der Bindungsplatte 17 entkoppelt. Diese Art der Kopplung der Bindungsplatte 17 an den Skikörper 2 stellt eine Fest-Los-Lagerung der Bindungsplatte 17 bzgl. des Skikörpers 2 dar.

Vorzugsweise sind die Tragsäulen im Skikörper 2 in einem biegeneutralen Bereich mittels der Schwenkgelenke an den Skikörper 2 gekoppelt. Besteht der Skikörper aus einem isotropen Material, dann befindet sich der biegeneutrale Bereich in der Mitte zwischen der Ober- und Unterseite des Skikörpers. Besteht der Skikörper aus einem anisotropen Material, dann ist der biegeneutrale Bereich entsprechend nach oben oder unten versetzt angeordnet.

Diese Kopplung der Bindungsplatte ist sehr vorteilhaft in Kombination mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Skis mit einer Ausnehmung zur Aufnahme einer Trimmstange, da hierdurch die individuelle Einstellung der Biegesteifigkeit durch die Drehung der Trimmstangen optimal zur Geltung kommt.

In 8 ist ein zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Skis schematisch grob vereinfacht dargestellt. Bei dieser zweiten Ausführungsform ist die Trimmstange 11 in ihrem Abstand bzgl. einer neutralen Biegelinie des Skikörpers 2 veränderbar ausgebildet, wobei die Trimmstange 11 mit unterschiedlichen Abständen bzgl. der Biegelinie an senkrecht an der Oberfläche des Skikörpers ausgebildeten Fixiersäulen 20 fixierbar ist. Hierdurch kann die Biegefestigkeit des Skis gezielt verstellt werden, denn je größer der Abstand zwischen der Trimmstange und der Biegelinie ist, desto größer ist auch die Biegefestigkeit. Diese Anordnung aus Trimmstange(n) 11 und Fixiersäulen 20 befindet sich vorzugsweise unter einer Verkleidung, die mit dem übrigen Skikörper 2 bündig abschließt und so eine kompakte Bauform mit im wesentlichen glatten Oberflächen bildet.

Die Fixiersäulen 20 sind beispielsweise als drehbare Gewindestangen ausgebildet, die jeweils in ein entsprechendes Gewinde in der Trimmstange 11 eingreifen, so dass durch Drehen der Fixiersäulen 20 die Höhe der Gewindestange 11 veränderbar ist. Die Fixiersäulen 20 sind vorzugsweise mit nicht zu großem Abstand voneinander am Ski anzuordnen. Der Abstand sollte nicht größer als 30 cm., vorzugsweise kleiner 20 cm und insbesondere kleiner als 10 cm sein.

Wichtig ist, dass zwischen den Fixiersäulen 20 und dem Skikörper 2 eine schubsteife Verbindung besteht, damit eine Gesamtversteifung des Skis erfolgt.

Im Rahmen der Erfindung können selbstverständlich die beiden Ausführungsformen mit drehbarer anisotroper Trimmstange und mit der mit variablen Abstand zur Biegelinie des Skikörpers anordbaren Trimmstange miteinander kombiniert werden.

Die Erfindung ist oben anhand von Ausführungsformen eines Alpinskis erläutert worden. Sie ist jedoch auch zur Anwendung bei einem Langlaufski, insbesondere einem Langlaufski zum Laufen im klassischem Stil, geeignet. Derartige Langlaufski werden im mittigen Bereich mit Steigwachs gewachst. Bei trockenem Schnee wird ein Hartwachs und bei sehr feuchtem Schnee oder einer eisigen Loipe wird als Steigwachs ein Klister aufgetragen. Das Hartwachs wird grundsätzlich über einen längeren Bereich als der Klister aufgetragen. Bei Verwendung eines Klisters werden Langlaufskier mit einer höheren Steifigkeit als bei Verwendung eines Hartwachses bevorzugt, da der Klister nur mit dem Schnee bzw. Eis in Kontakt kommen soll, wenn sich der Läufer abstoßt. Hartwachs kann hingegen auch während der Gleitphase mit dem Schnee in Kontakt stehen. Durch Vorsehen einer erfindungsgemäßen Ausnehmung zur Aufnahme einer Trimmstange kann ein Langlaufski auf die entsprechenden Schneeverhältnisse angepasst werden.

Die Erfindung kann folgendermaßen zusammengefasst werden:

Die Erfindung betrifft einen Ski, insbesondere einen Alpinski, und eine Trimmstange für einen solchen Ski. Der Ski umfasst einen langgestreckten Skikörper und einen Gleitbelag an der Unterseite des Skikörpers. Nach einer ersten Ausführungsform ist eine mit anisotroper Biegesteifigkeit ausgebildete Trimmstange in unterschiedlichen Drehstellungen am Skikörper fixierbar. Nach einer zweiten Ausführungsform ist die Trimmstange in unterschiedlichen Abständen zur Biegelinie des Skikörpers fixierbar.

Durch die unterschiedlichen Drehstellungen und die unterschiedlichen Abstände kann die Biegesteifigkeit des Skis gezielt verändert werden.

1
Ski
2
Skikörper
3
Schaufelbereich
4
mittiger Bindungsbereich
5
rückwärtiger Endbereich
6
Gleitbelag
7
Stahlkante
8
Ausnehmung/Hohlkanal
9
Holzkern
9a
Endstück
10
verzahnter Abschnitt
11
Trimmstange
12
Lager
13
Lager
14
Gewindebuchse
15
Öse
16
Mantel
17
Bindungsplatte
18
Tragsäule
19
Tragsäule
20
Fixiersäule
21
mittiges Teil
22
Randelement
23
Verstärkungswandung
24
Anbindungsabschnitt
25
Rohrmantel


Anspruch[de]
Ski, insbesondere Alpinski, umfassend einen langgestreckten Skikörper und einen Gleitbelag an der Unterseite des Skikörpers, dadurch gekennzeichnet, dass der Skikörper (2) mit zumindest einer etwa in Längsrichtung verlaufenden Ausnehmung (8) und/oder Lagern (12, 13) in der eine Trimmstange (11) lagert, die in unterschiedlichen Drehstellungen im Skikörper (2) fixierbar ist, und eine anisotrope Biegesteifigkeit aufweist, so dass dem Ski in den unterschiedlichen Drehstellungen unterschiedliche Biegesteifigkeiten verliehen werden. Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) sich zumindest über 30% der Länge des Skis erstreckt. Ski nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) um die Längsmitte des Skis (1) zentriert angeordnet ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung einen langgestreckten Hohlkanal (8) mit konstantem Querschnitt bildet. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Ausnehmung (8) kreisförmig ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ausnehmungen (8) vorgesehen sind. Ski nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Ausnehmungen (8) bereichsweise vertikal versetzt zueinander ausgebildet sind. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) von einem Kunststoffrohr begrenzt wird. Ski nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffrohr aus einem faserverstärktem Kunststoff ausgebildet ist und integral in den Skikörper eingebettet ist. Ski nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Kunststoffrohre vorgesehen sind, wobei eines unterhalb und das andere oberhalb eines Obergurtes angeordnet sind. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung in dem den Skikörper (2) bildenden Material ausgeformt ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) in einem den Skikörper umhüllenden Mantel (16) ausgeformtist. Ski nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Material, in dem die Ausnehmung ausgeformt ist, ein faserverstärktes Kunststoffmaterial ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Lager (12, 13) zum drehfesten Halten eines oder beider Endbereiche einer Trimmstange (11) an der Oberfläche des Skis (1) angeordnet sind. Ski nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (12, 13) und die Trimmstange (11) jeweils ineinander greifende Verzahnungen aufweisen, mit welchen die Trimmstangen drehfest angeordnet sind. Ski nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (12, 13) an unterschiedlichen Längenpositionen am Ski befestigbar sind. Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass für eine jede Trimmstange ein Lager vorgesehen ist, das mit der Trimmstange derart in Eingriff bringbar ist, dass hierdurch die Trimmstange in ihrer Längsposition auf dem Ski festgelegt ist. Ski nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung ein Hohlkanal ist, der an beiden Endbereichen offen ist und jeweils eines der Lager im vorderen und rückwärtigen Bereich bzgl. des Hohlkanals zum Fixieren beider aus den Hohlkanal vorstehenden Abschnitte einer Trimmstange angeordnet ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Ski tailliert ist. Ski, insbesondere Alpinski, umfassend einen langgestreckten Skikörper und einen Gleitbelag an der Unterseite des Skikörpers, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Trimmstange (11) mit dem Skikörper (2) verbunden ist und in ihrem Abstand bzgl. einer neutralen Biegelinie des Skikörpers veränderbar ausgebildet, wobei die Trimmstange (11) mit unterschiedlichen Abständen bzgl. der Biegelinie fixierbar ist. Ski nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberfläche des Skikörpers senkrecht abstehende Fixiersäulen (20) angeordnet sind, an welchen die Trimmstange (11) fixierbar ist. Ski nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstange (11) unter einer bündig mit dem Skikörper abschließenden Verkleidung angeordnet ist. Ski nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 19 ausgebildet ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstange (11) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstange aus unterschiedlichen Materialien ausgebildet ist. Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Trimmstange (11) einen Rohrmantel (25) aufweist, indem etwa mittig eine Verstärkungswandung (23) angeordnet ist. Ski nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungswandung (23) aus einem Material mit höherem E-Modul als der Rohrmantel (25) ausgebildet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com