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Dokumentenidentifikation DE202006018350U1 06.12.2007
Titel Mähvorrichtung, insbesondere zum Mähen rund um Bäume und Verkehrseinrichtungen an Straßenrändern
Anmelder Kennes, Fransiscus Josephus Maria, Hoogstraten, BE
Vertreter CBDL Patentanwälte, 47051 Duisburg
DE-Aktenzeichen 202006018350
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.12.2007
Registration date 31.10.2007
Application date from patent application 01.12.2006
IPC-Hauptklasse A01D 34/84(2006.01)A, F, I, 20070927, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01D 34/86(2006.01)A, L, I, 20070927, B, H, DE   A01D 43/16(2006.01)A, L, I, 20070927, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Vorrichtung zum Mähen von Gras, die sich zum Mähen von Straßenrändern eignet.

Zur Instandhaltung von Straßenrändern ist es erforderlich, daß die Ränder regelmäßig gemäht werden. Es ist natürlich möglich, dies mit einem Handmäher zu tun, aber das ist sehr arbeitsintensiv und somit teuer. Ferner ist Mähen mit der Hand relativ langsam. Es wurden daher Vorrichtungen entwickelt, die ein Fahrzeug (typischerweise einen Traktor oder ähnliches) und eine an diesem Fahrzeug befestigte Mähmaschine umfassen. Im Betrieb fährt das Fahrzeug auf der Straße, und die Mähmaschine wird über den zu mähenden Rand gehalten. Mit einer solchen Vorrichtung kann der Fahrer des Fahrzeugs relativ schnell eine definierte Breite des Randes, über eine große Streckenlänge, mähen.

Solche Vorrichtungen genügen voll, wenn der Straßenrand frei von Hindernissen ist. Ein praktisches Problem ist jedoch, daß am Straßenrand Hindernisse stehen können, wie Pfosten von Wegweisern, Laternenpfähle, Bäume, Leitplanken, usw. Als Folge solcher Hindernisse gibt es Teile des Straßenrands, wo die Mähmaschine nicht hinkommt, und diese Teile müssen daher bei einer Mähung mit den bekannten Vorrichtungen ausgelassen werden. Um diese Teile trotzdem zu mähen, ist es bis jetzt erforderlich, daß eine oder mehrere Personen jene Teile dennoch mit der Hand mähen, und zwar mit einem sogenannten Waldmäher, das ist eine am Ende eines Stiels befestigte Mähscheibe, wobei der Stiel vom Anwender festgehalten wird.

Diese arbeitsintensive Nachbearbeitung mit der Hand von Teilen, die von den Maschinen ausgelassen wurden, bedeutet eine Kostenerhöhung für die Mäharbeit.

Es wurden Vorrichtungen entwickelt, die für dieses Problem eine Lösung bei niedrigen Pfosten bieten, wie beispielsweise im Falle von Leitplanken.

Eine bekannte Vorrichtung zum Mähen von Gras um Pfosten einer Leitplanke herum umfaßt einen an einem Traktor befestigten Manipulatorarm mit einer waagerechten Brücke an dessen Ende. An jedem Ende dieser waagerechten Brücke befindet sich ein senkrechtes Bein. Am unteren Ende eines jeden Beines ist eine Mähscheibe befestigt. Mittels eines Motors kann die waagerechte Brücke in einer waagerechten Fläche relativ zum des Manipulatorarms rotiert werden. Im Betrieb wird die waagerechte Brücke über die Leitplanke gehalten, mit den zwei Beinen an beiden Seiten der Leitplanke. Wenn dann die waagerechte Brücke in einer waagerechten Fläche rotiert wird, über einen Winkel von nahezu 180°, können die beiden Mähscheiben das Gras um einen Pfosten herum mähen.

Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch zum Mähen um hohe Pfosten und Bäume herum nicht verwendbar: eine maximale Höhe der Pfosten, welche die Vorrichtung bewältigen kann, wird von der Länge der besagten Beine definiert.

Ferner hat diese bekannte Vorrichtung den Nachteil, daß diese ziemlich kompliziert ist, aufgrund der Notwendigkeit, um die waagerechte Brücke aktiv manipulieren zu können.

Es ist daher eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die besagten Nachteile zu überwinden.

Insbesondere beabsichtigt die vorliegende Erfindung, eine relativ einfache Vorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, Gras um Bäume und hohe Pfosten herum zu mähen.

Gemäß einem wichtigen Aspekt der vorliegenden Erfindung hat eine Mähvorrichtung zwei im wesentlichen waagerecht gewandte Arme, die relativ zueinander schwenken können, und die an ihren Enden mit einer entsprechenden Mähscheibe versehen sind. Die Arme können von der Seite an einem Baum oder ähnlichem vorbei gewandt werden, so daß die dazugehörigen Mähscheiben das Gras neben und hinter jenem Baum mähen können.

Die von der vorliegenden Erfindung vorgestellte Vorrichtung ist ebenfalls zum Mähen von Gras um die Pfosten einer Leitplanke herum verwendbar.

Diese und andere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert unter Verweis auf Zeichnungen, worin gleiche Bezugsziffern gleiche oder vergleichbare Teile zeigen, und worin:

1 schematisch eine Mähscheibe zeigt;

2A schematisch eine Rückansicht einer Mähvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2B schematisch eine Draufsicht der Mähvorrichtung der 2A zeigt;

2C schematisch eine Seitenansicht eines Gabelsystems zeigt;

2D schematisch eine Draufsicht einer Ausführungsform eines Gabelsystems zeigt, um Details einer Einlaufführung und einer Auslaufführung zu zeigen;

3A3F und 4A4F schematische Draufsichten sind, welche die Funktion einer Mähvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen;

5 ein bevorzugtes Detail einer Mähscheibe zeigt;

6A–C schematisch einen Vorteil von Einlaufführungen zeigen;

7A–B schematisch einen Vorteil von Auslaufführungen zeigen;

8 schematisch eine Ausführungsform eines Mäharms mit integrierter Einlaufführung und Auslaufführung zeigt;

9A–B schematisch eine Ausführungsform eines Gabelsystems mit ungleichen Mähscheiben zeigen.

Im Nachfolgenden wird zuerst, unter Verweis auf 1, kurz eine Beispielkonstruktion einer Mähscheibe erläutert, wobei angemerkt wird, daß Mähscheiben an sich bekannt sind. Im Allgemeinen umfaßt eine Mähscheibe 10 eine Basis 11, die bestimmt ist, um an einem Manipulatorarm befestigt zu werden. An der Basis 11 ist ein drehbares Messerset 12 befestigt, das von einem Motor 13 angetrieben wird. Der Motor 13 kann ein elektrischer Motor sein, aber ist typischerweise ein hydraulischer Motor. Die Messer 14 des Messersets 12 sind beispielsweise am Umfang einer drehbaren Scheibe 15 befestigt. Über dem rotierenden Messerset 12 ist an der Basis 11 ferner ein Stoßstange 16 befestigt, typischerweise mit einer kreisrunden Form, deren Durchmesser größer ist als der von den Messern 14 beschriebene Schneidekreis. Diese Stoßstange dient dazu, zu vermeiden, daß die Messer 14 einen Pfosten oder Baum berühren und beschädigen. Die Stoßstange 16 kann relativ zur der Basis 11 fixiert sein, aber vorzugsweise ist die Stoßstange 16 relativ zur der Basis 11 frei drehbar. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stoßstange 16 an ihrem Umfangsrand mit einem kreisförmigen Luftkissen 17 versehen; diese Ausführungsform kann vorteilhafterweise mittels eines Fahrradreifens implementiert werden, und die Kombination von Stoßstange 16 und Luftkissen 17 kann vorteilhafterweise mittels eines Fahrradreifens implementiert werden.

In der nachfolgenden Beschreibung werden die konstruktiven Details einer Mähscheibe weggelassen, außer dort, wo sie zwecks besserem Verständnis der Erfindung, oder dort, wo die vorliegende Erfindung eine konstruktive Verbesserung der Mähscheibe selbst bietet, notwendig sind.

2A ist eine schematische Rückansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Mähvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung, und 2B ist davon eine schematische Draufsicht. Die Mähvorrichtung 1 umfaßt ein Fahrzeug 2, typischerweise einen Traktor, mit einem Manipulatorarm 20, befestigt an dessen Seite. Aus einem Grund, der später näher erläutert wird, umfaßt der Manipulatorarm 20 zwei Armteile 21 und 22, die mittels eines Armgelenks 23 miteinander gekoppelt sind, so daß diese zwei Armteile 21 und 22 relativ zueinander um eine im wesentlichen senkrecht verlaufende Schwenkachse 23a schwenken können.

Obwohl der zweite Armteil 22 vorzugsweise im wesentlichen waagerecht gewandt ist, ist dies nicht wesentlich. Der erste Armteil 21 ist an einer relativ zum Fahrzeug 2 festen Montagebasis 4 befestigt und trägt das Gelenk 23 an seinem vom Fahrzeug 2 abgewandten Ende. Der erste Armteil 21 umfaßt ein Hubsystem 5, das eingerichtet ist, um das Gelenk 23, und damit den zweiten Armteil 22, in senkrechter Richtung zu heben oder zu senken, so daß die Orientierung des Gelenks 23 (d.h. die Orientierung der Schwenkachse 23a) erhalten bleibt; dadurch bleibt ebenfalls eine waagerechte Orientierung des zweiten Armteils 22 erhalten. Das Hubsystem 5 kann beispielsweise als ein Parallelepiped-Stangensystem ausgeführt sein, wie an sich bekannt. Mittels beispielsweise eines hydraulischen Saugers 21a, diagonal im Parallellepiped-Stangensystem befestigt, kann die Höhe des zweiten Armteils 22 eingestellt werden.

Der zweite Armteil 22 hat eine Ausgangsstellung, in der seine Längsrichtung im wesentlichen rechtwinklig zur Längsrichtung 3 des Fahrzeugs 2 gelegen ist. Relativ zum ersten Armteil 21 kann der zweite Armteil 22 nach hinten schwenken (das ist in 2B nach unten). Mit den zwei Armteilen 21 und 22 ist ein Manipulationsarmrückstellorgan 24 gekoppelt, das auf den zweiten Armteil 22 eine Kraft ausübt, um jenen zweiten Armteil 22 in seine Ausgangsstellung zurückzubringen. Das Manipulationsarmrückstellorgan 24 kann als eine Schraubenfeder ausgeführt sein, aber ist vorzugsweise als ein gasgefüllter Kolbenring (d.h. eine Kolben/Zylinderkombination) ausgeführt, da ein Kolbenring einen relativ großen Hub machen kann.

Am freien Ende des zweiten Armteils 22 ist ein Gabelsystem 30 befestigt. Das Gabelsystem 30 umfaßt zwei Mäharme 31, 32. Der Mäharm, der sich am weitesten vom Fahrzeug 2 befindet, wird als "erster Mäharm 31" bezeichnet, und der andere Mäharm wird als "zweiter Mäharm 32" bezeichnet. Jeder Mäharm 31, 32 hat ein proximales Ende 31a, 32a und ein distales Ende 31b, 32b. An ihren proximalen Enden 31a, 32a sind die zwei Mäharme 31, 32 miteinander gekoppelt, so daß die zwei Mäharme 31, 32 relativ zueinander und relativ zum Manipulatorarm 20 um eine im wesentlichen senkrechte Schwenkachse schwenken können. Im dargestellten Beispiel ist das proximale Ende 32a des zweiten Mäharms 32 an einem zweiten senkrechten Zylinder 45 befestigt, der drehbar im zweiten Armteil 22 angeordnet ist, während das proximale Ende 31a des ersten Mäharms 31 an einem ersten senkrechten Zylinder 46 befestigt ist, der koaxial im zweiten senkrechten Zylinder 45 positioniert ist und drehbar im zweiten senkrechten Zylinder angeordnet ist.

An ihren distalen Enden 31b, 32b tragen die zwei Mäharme 31, 32 jeweils eine Mähscheibe. Die Mähscheiben werden im Allgemeinen mit der Verweisziffer 10 bezeichnet, oder individuell mit den Ziffern 10A und 10B. Leitungen zum Antreiben der Mähscheiben vom Fahrzeug 2 aus laufen entlang dem Manipulatorarm 20, wie einem Fachmann deutlich sein wird, aber sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.

Das Gabelsystem 30 hat eine Ausgangsstellung, in der die zwei Mähscheiben 10 sich in relativ kurzem Abstand zueinander befinden, und wobei jeder der zwei Mäharme 31, 32 im wesentlichen nach vorn gewandt ist, parallel zur Längsrichtung 3 des Fahrzeugs 2. Man kann ebenfalls sagen, daß sich die beiden Mäharme 31, 32 an den beiden Seiten einer virtuellen Symmetriefläche, die im wesentlichen nach vorn gewandt ist, befinden. Aufgrund der Anwesenheit zweier Rückstellorgane 34 und 36 neigt das Gabelsystem 30 dazu, diese Ausgangsstellung aufzusuchen. Mit den zwei Mäharmen 31, 32 ist ein Mäharmrückstellorgan 36 gekoppelt, das eine Kraft auf die zwei Mäharme 31, 32 ausübt, welche die zwei Mäharme 31, 32 zueinander hindrückt (oder, als Alternative, zueinander hinzieht). Das Mäharmrückstellorgan 36 kann als eine Schraubenfeder ausgeführt sein, aber ist vorzugsweise als ein Kolbenring ausgeführt, da ein Kolbenring einen relativ großen Hub machen kann. Die Ausgangsstellung der zwei Mäharme 31, 32 relativ zueinander wird von einem Anschlag 37 definiert: wenn die entsprechenden Anschlagteile der zwei Mäharme 31, 32 einander berühren, können die zwei Mäharme 31, 32 nicht weiter zueinander hin schwenken. Als Alternative ist es ebenfalls möglich, daß die Ausgangsstellung der zwei Mäharme 31, 32 relativ zueinander definiert wird, indem die Stoßstangen 16 der zwei Mähscheiben 10 einander berühren; in diesem Fall ist kein separater Anschlag 37 erforderlich.

Ein Gabelrückstellorgan 34 drängt das Gabelsystem 30 insgesamt in die nach vorn gewandte Ausgangsstellung. In einer gezeigten bevorzugten Ausführungsform ragt der zweite senkrechte Zylinder 45 über den zweiten Armteil 22 hinaus, und dieser ist an seinem oberen Ende mit einem exzentrisch oder seitwärts gewandten Stift 47 versehen, auf den das Gabelrückstellsystem 34 zugreift. Bezüglich der Rotationsachse 35 sind der Stift 47 in einer 90° Position relativ zu der besagten virtuellen Symmetriefläche der Mäharme angeordnet und das Gabelrückstellsystem 34 eingerichtet, um den Stift 47 vom Armgelenk 23 wegzudrücken. Als Alternative könnte der Stift 47 um 180° versetzt sein, in welchem Fall das Gabelrückstellsystem 34 eingerichtet ist, um den Stift 47 zum Armgelenk 23 hinzuziehen.

Die Draufsicht der 2B zeigt das Gabelsystem 30 in seiner Ausgangsstellung, während das Gabelrückstellorgan 34 der Deutlichkeit halber gepunktet in einer Position dargestellt ist, die einer 90° Rotation des Gabelsystems 30 hinsichtlich dieser Ausgangsstellung entspricht. Indem die Mäharme 31, 32 im wesentlichen waagerecht nach vorn gewandt sind, befinden sich die Mähscheiben 10 deutlich vor dem Manipulatorarm 20. In einer senkrechten Projektion auf eine waagerechte Fläche können die Mäharme 31, 32 gerade sein, und somit die Form eines Großbuchstabens V haben, aber vorzugsweise und wie gezeigt sind die Mäharme 31, 32 in waagerechter Richtung gebogen, wobei die konkaven Seiten der Mäharme 31, 32 zueinander hingewandt sind. Die Mäharme 31, 32 umgeben, zusammen mit den Mähscheiben 10A, 10B, einen Aufnahmeraum 39 für ein zu behandelndes Hindernis wie einen Baum oder ähnliches.

Vorzugsweise befinden sich die proximale Enden 31a, 32a der Mäharme 31, 32 auf einer etwas höheren Ebene als die distalen Enden 31b, 32b mit den Mähscheiben 10. 2A zeigt, daß die Mäharme 31, 32 in Rückansicht ebenfalls gebogen sein können, mit den konkaven Seiten zueinander hin. 2C zeigt, daß die Mäharme 31, 32 in Seitenansicht ebenfalls gebogen sein können, mit den konkaven Seiten nach oben.

2D zeigt bevorzugte Details einer Ausführungsform des Gabelsystems 30. 2D zeigt, daß das Gabelsystem 30 mit einer fest am erstem Mäharm befestigten Einlaufführung 41 versehen ist, die gerade sein kann, aber vorzugsweise mit der konvexen Seite nach vorn gebogen ist. Angemerkt wird, daß ebenfalls der zweite Mäharm 32 mit einer solchen Einlaufführung versehen sein kann, aber das ist der Einfachheit halber nicht dargestellt. Die Einlaufführung 41 kann einfach als ein gebogener Streifen gebildet sein, wobei ein Ende am ersten Mäharm befestigt ist und wobei das andere Ende frei ist, aber der Stärke halber wird bevorzugt, daß jener Streifen in die Form einer Schlinge zurückgebogen wird und ebenfalls das andere Ende am Mäharm befestigt wird. Zur weiteren Vergrößerung der Stärke ist vorzugsweise ein Querstreifen 41a vorgesehen. Ferner zeigt 2D, daß das Gabelsystem 30 mit einer fix an der Innenseite des ersten Mäharms 31 befestigten Auslaufführung 42 versehen ist, die gerade sein kann, aber vorzugsweise mit der konkaven Seite nach innen gebogen ist. Bezüglich der Einlaufführungen 41 und der Auslaufführung 42 wird angemerkt, daß diese zum korrekten Funktionieren der Vorrichtung 1 nicht wesentlich sind, aber in der Praxis Vorteile bieten, wie später näher erläutert wird.

Im Nachfolgenden wird unter Verweis auf 3A–F die Funktion der von der vorliegenden Erfindung vorgestellten Mähvorrichtung erläutert.

3A zeigt schematisch, nicht maßstabgetreu, eine mit 2B vergleichbare Draufsicht einer Mähvorrichtung 1. Das Fahrzeug 2 fährt nach vorn (in der Figur nach oben), und das Gabelsystem 30, das sich in der nach vorn gewandten Ausgangsstellung befindet, nähert sich einem Baum 100. Der Manipulationsarm 20 befindet sich in einer niedrigen Position, so daß die Mähmesser der Mähscheiben 10 sich in kurzem Abstand über dem Boden befinden: die Mähscheiben mähen. Angemerkt wird, daß der Fahrer des Fahrzeugs 2 die genaue Höhe der Mähmesser anpassen kann, indem er die Höhe des Manipulationsarms 20 anpaßt, das heißt durch eine entsprechende Einstellung des Hubsystems 5, wie einem Fachmann deutlich sein wird. In diesem Beispiel ist der senkrechte Abstand zwischen dem Baum 100 und dem Fahrzeug 2 größer als die Länge des Manipulationsarms 20, so daß die Einlaufführung 41 des Gabelsystems 30 den Baum 100 zuerst berührt.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt gegen die Einlaufführung 41, und drückt somit den ersten Mäharm 31 vom Fahrzeug 2 weg. Indem das Mäharmrückstellorgan 36 die zwei Mäharme 31, 32 zueinander drückt, folgt der zweite Mäharm 32 dieser Bewegung, bis (die Stoßstange 16 der) am zweiten Mäharm 32 befestigten Mähscheibe 10B den Baum 100 berührt (3B). Die dabei von den Mähscheiben 10A, 10B gemähte Fläche ist gepunktet angegeben.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt die zwei Mäharme 31, 32 auseinander, entgegen der Rückstellkraft des (der Deutlichkeit halber nicht dargestellten) Mäharmrückstellorgans 36. Die zwei Mähscheiben 10A, 10B schieben sich, während sie mähen, am Baum 100 vorbei, wobei die erste Mähscheibe 10A einen Teil mäht, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen hinter dem Baum 100 liegt, und wobei die zweite Mähscheibe 10B einen Teil mäht, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen vor dem Baum 100 liegt (3C).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 geht an den zwei Mähscheiben 10 vorbei und betritt den Aufnahmeraum 39, und drückt nun gegen die Auslaufführung 42 des ersten Mäharms 31, wobei der erste Mäharm 31 nach hinten (hinsichtlich des Fahrzeugs 2) gedrückt wird. Das Mäharmrückstellorgan 36 drückt den zweiten Mäharm 32 zum ersten Mäharm 31 hin, so daß die zweite Mähscheibe 10B eine teilweise Kreisstrecke um den Baum 100 beschreibt (3D).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum geht am Manipulationsarm 20 vorbei, und drückt den ersten Mäharm 31 weiter nach hinten. Die erste Mähscheibe 10A folgt nun einer kreisförmigen Strecke am Baum 100 vorbei in die Richtung des Fahrzeugs, und die zweite Mähscheibe 10B folgt jener Bewegung, wobei die zweite Mähscheibe 10B einen Teil mäht, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen hinter dem Baum 100 liegt, und den Teil erreicht, der schon von der ersten Mähscheibe 10A gemäht wurde (3E).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt die Mäharme 31, 32 wieder auseinander, und die erste Mähscheibe 10A bewegt sich vor dem Baum vorbei (3F). Verglichen mit der Ausgangsstellung von 3A ist das Gabelsystem 30 nun relativ zum Manipulationsarm 20 um nahezu 180° rotiert.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 verläßt das Gabelsystem 30. Das (nicht dargestellte) Mäharmrückstellorgan 36 drückt die zwei Mäharme 31, 32 zueinander, und das (nicht dargestellte) Gabelrückstellorgan 34 zwingt das Gabelsystem 30, sich relativ zum Manipulationsarm 20 wieder zurückzudrehen, so daß die Ausgangsstellung von 3A wieder erreicht wird.

Wenn man zum nächsten Baum oder Pfosten fährt, kann der Fahrer die Vorrichtung 1 in eine Transportposition bringen, wobei der Manipulationsarm 20 gehoben wird, so daß die Mähscheiben vom Untergrund abgehoben sind. Wenn man mit dem Mähen fertig ist, kann der Manipulationsarm 20 gehoben werden und es kann ebenfalls der zweite Armteil 22 relativ zum ersten Armteil 21 aktiv nach vorn geschwenkt werden, so daß die Breite der gesamten Vorrichtung verringert ist; dabei befindet sich das Gabelsystem 30 im wesentlichen vor dem Fahrzeug 2.

Ein wichtiger Aspekt beim Betrieb der Vorrichtung 1 ist, daß die Mähscheiben 10A, 10B des Gabelsystems 30 völlig automatisch ihre Strecke um den Baum 100 herum zurücklegen. Der Fahrer des Fahrzeugs 2 braucht dazu keine Handlungen durchzuführen. Indem die Mäharme 31, 32 relativ zueinander schwenken können, passen sie sich automatisch an die Breite des zu behandelnden Hindernisses an (schmaler Pfosten, breiter Baum), und die Mähscheiben können immer bis nahe jenem Hindernis und vollständig um jenes Hindernis herum mähen. In einer alternativen Variante, die weniger Gebrauchskomfort bietet und darum nicht bevorzugt wird, sind die Mäharme 31, 32 relativ zueinander fixiert, aber in jenem Fall sind die Mähergebnisse lediglich für einen geringen Bereich von Hindernisdurchmessern zufriedenstellend.

Ein anderer wichtiger Aspekt beim Betrieb der Vorrichtung 1 ist, daß das Gabelsystem relativ zum Manipulatorarm insgesamt drehbar ist. In einer fortschrittlichen Ausführungsform kann das Gabelsystem vom Fahrer relativ zum Manipulatorarm aktiv gedreht werden, aber dies erfordert zusätzliche Bedienungsorgane. In der bevorzugten Ausführungsform folgt das Gabelsystem dem Baum passiv, wenn das Fahrzeug an jenem Baum vorbeigeht.

Bezüglich der Länge der Mäharme 31, 32 wird angemerkt, daß diese in Relation zur zu erwartenden Dicke der zu behandelnden Hindernisse gewählt werden müssen. Wenn ein Baum im Verhältnis zur Länge der Mäharme 31, 32 zu dick ist, kann jener Baum den Aufnahmeraum 39 nicht vollständig betreten, und die Mähscheiben können nicht vollständig hinter jenem Baum mähen, wie einem Fachmann deutlich sein muß, nachdem er Obenstehendes gelesen hat, insbesondere im Zusammenhang mit 3E.

Bei der obenstehenden Besprechung wurde davon ausgegangen, daß der senkrechte Abstand des Baums 100 zum vorbeifahrenden Fahrzeug 2 größer ist als die Länge des Manipulatorarms 20. Bei einer solchen Situation dürfte der Manipulatorarm 20 ein ungegliederter Arm sein, das heißt, daß das Gelenk 23 dann nicht notwendig ist. Bei Vorhandensein des Armgelenks 23 wird der zweite Armteil 22 als Folge des vom Baum 100 ausgeübten Drucks nach hinten schwenken, aber das ist in 3A–F nicht dargestellt.

Der Nutzen des gegliederten Manipulatorarms 20 zeigt sich insbesondere aus der nachfolgenden Beschreibung, unter Verweis auf 4A–F, der Funktion der Mähvorrichtung 1 für eine Situation, daß der senkrechte Abstand des Baums zum vorbeifahrenden Fahrzeug 2 kleiner ist als die Länge des Manipulatorarms 20; es sollte deutlich sein, daß dies bei einem nicht-gegliederten Manipulatorarm nicht möglich ist.

4A zeigt schematisch, vergleichbar mit 3A, die Mähvorrichtung 1 mit dem Gabelsystem 30 in der nach vorn gewandten Ausgangsstellung. Das Fahrzeug 2 fährt nach vorn (in der Figur nach oben), und das Gabelsystem 30 nähert sich einem Baum 100. Der Manipulationsarm 20 befindet sich wieder in einer niedrigen Position, so daß die Mähmesser der Mähscheiben 10 sich in kurzem Abstand über dem Boden befinden: die Mähscheiben mähen. Da der senkrechte Abstand des Baums 100 zum Fahrzeug 2 kleiner ist als die Länge des Manipulationsarms 20, berührt die zweite Mähscheibe 10B (oder eine eventuelle, aber hier nicht dargestellte, Einlaufführung davon) des Gabelsystems 30 den Baum 100 zuerst.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt gegen die zweite Mähscheibe 10B, und drückt somit den zweiten Mäharm 32 zum Fahrzeug 2 hin. Indem das Mäharmrückstellorgan 36 die zwei Mäharme 31, 32 zueinander hindrückt, folgt der erste Mäharm 31 dieser Bewegung, bis die am ersten Mäharm 31 befestigte Mähscheibe 10B oder die entsprechende Einlaufführung 41 den Baum 100 berührt. Bei einer weitergehenden Versetzung drückt der Baum 100 den ersten Mäharm 31 des Fahrzeugs 2 weg. Der Baum 100 drückt somit die zwei Mäharme 31, 32 auseinander, entgegen der Rückstellkraft des Mäharmrückstellorgans 36. Die zwei Mähscheiben 10A, 10B schieben sich, während sie mähen, am Baum 100 vorbei, wobei die erste Mähscheibe 10A einen Teil mäht, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen hinter dem Baum 100 liegt, und wobei die zweite Mähscheibe 10B einen Teil mäht, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen vor dem Baum 100 liegt (4B).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 geht an den zwei Mähscheiben 10 vorbei und betritt den Aufnahmeraum 39. Das Mäharmrückstellorgan 36 drückt die zwei Mäharme 31, 32 zueinander hin. Der Baum 100 drückt gegen den Manipulatorarm 20, wobei der zweite Armteil 22 nach hinten (hinsichtlich des Fahrzeugs 2) geschwenkt wird (4C).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt nun gegen die Auslaufführung 42 des ersten Mäharms 31, wobei der erste Mäharm 31 nach hinten (hinsichtlich des Fahrzeugs 2) gedrückt wird. Das Mäharmrückstellorgan 36 zieht den zweiten Mäharm 32 zum ersten Mäharm 31 hin, so daß der zweite Mäharm 32 dem ersten Mäharm 31 folgt. Das gesamte Gabelsystem 30 rotiert also relativ zu dem nach hinten geschwenkten zweiten Manipulatorarmteil 22, während die zwei Mähscheiben 10A, 10B teilweise Kreisstrecken um den Baum 100 zurücklegen (4D).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 geht vorbei am Ende des Manipulationsarms 20, und drückt den ersten Mäharm 31 weiter nach hinten. Die erste Mähscheibe 10A folgt nun einer Strecke am Baum 100 vorbei in die Richtung des Fahrzeugs, und die zweite Mähscheibe 10B folgt einer Strecke hinter dem Baum entlang. Die zweite Mähscheibe 10B mäht also einen Teil, der vom Fahrzeug 2 aus gesehen hinter dem Baum 100 liegt, und erreicht den Teil, der schon von der ersten Mähscheibe 10A gemäht wurde.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 drückt die Mäharme 31, 32 wieder auseinander, und die erste Mähscheibe 10A bewegt sich vor dem Baum entlang (4E). Verglichen mit der Ausgangsstellung der 4A ist das Gabelsystem 30 nun relativ zum Manipulationsarm 20 um nahezu 180° rotiert. Der Baum 100 hält den Manipulationsarm 20 nun nicht mehr auf, und das Manipulationsarmrückstellorgan 24 kann den zweiten Manipulationsarmteil 22 jedenfalls teilweise nach vorn zurückschwenken lassen.

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 verläßt das Gabelsystem 30. Das Mäharmrückstellorgan 36 drückt die zwei Mäharme 31, 32 zueinander hin (4F).

Das Fahrzeug 2 fährt weiter nach vorn. Der Baum 100 löst sich vom Gabelsystem 30. Das Manipulationsarmrückstellorgan 24 zwingt den zweiten Manipulationsarmteil 22, um relativ zu dem ersten Manipulationsarmteil 21 wieder nach vorn zurückzuschwenken, und das Gabelrückstellorgan 34 zwingt das Gabelsystem 30, um relativ zu dem Manipulationsarm 20 wieder zurückzurotieren, so daß die Ausgangsstellung von 4A wieder erreicht wird.

Im Vorhergehenden ist, unter Verweis auf 3A, beschrieben, daß eine Einlaufführung 41 zum "Einfangen" von Bäumen nützlich ist. In 3A ist ersichtlich, daß das äußerste Ende der Einlaufführung 41 einen Abstand zum Fahrzeug 2 hat, der größer ist als der Abstand des Fahrzeugs 2 zum Rotationszentrum der ersten Mähscheibe 10A. Somit ist es möglich, daß Bäume 100 mit einem relativ großen Abstand zum Fahrzeug 2 behandelt werden. Um dann zu gewährleisten, daß die Mähscheiben 10A und 10B ebenfalls ausreichend die Rückseite jener fernen Bäume behandeln können, muß die Länge der Mäharme 31, 32 ausreichend groß gewählt werden, wie einem Fachmann deutlich sein wird, insbesondere nach Erforschung der 3D und 3E.

Auf vergleichbare Weise kann eine Einlaufführung am zweiten Mäharm 32 bewirken, daß Bäume behandelt werden können, deren Abstand zum Fahrzeug 2 kleiner ist als der Abstand der zweiten Mähscheibe 10B zum Fahrzeug.

Falls das Gabelsystem 30 nicht mit solchen Einlaufarmen versehen ist, muß sich die Mitte eines zu behandelnden Baums oder Pfostens immer zwischen den Rotationszentren der zwei Mähscheiben befinden, was den flexiblen Betrieb der Mähvorrichtung erheblich einschränken würde. Außerdem dürfte dann der Durchmesser eines zu behandelnden Baums im Verhältnis zum Durchmesser der Mähscheiben nicht allzu groß sein. 6A zeigt schematisch, daß sich die Mähscheiben 10 eines Gabelsystems 30 einem Baum 100 mit einem relativ großen Durchmesser nähern, in einer Situation, da das Gabelsystem 30 keine Einlaufführungen hat. In einer solchen Situation kann es vorkommen, daß die Mäharme 31, 32 vom Baum nicht aufgedrückt werden. Die Figur zeigt, daß die entsprechenden Berührungspunkte der Mähscheiben 10 am Baum relativ nahe beisammen liegen, so daß die vom Baum auf die Mähscheiben 10 ausgeübten Druckkräfte nahezu parallel zueinander gewandt sind und kaum Komponenten haben, die die Mäharme öffnen können.

Die 6B und 6C zeigt schematisch, daß in einer solchen Situation die Anwesenheit von Einlaufführungen 41 gewährleistet, daß die Mäharme 31, 32 bereits einigermaßen auseinander gedrückt werden, bevor die Mähscheiben 10 den Baum 100 berühren. Die Einlaufführungen 41 sind so dimensioniert, daß die entsprechenden Berührungspunkte der Einlaufführungen 41 auf dem Baum relativ weit auseinander liegen, so daß die vom Baum auf die Einlaufführungen 41 ausgeübten Druckkräfte besser divergieren.

Der Nutzen einer Auslaufführung 42 zeigt sich am deutlichsten, indem man eine Ausführungsform des Gabelsystems 30 betrachtet, wobei die Mäharme 31, 32, zur Vergrößerung des Raums 39, nicht nur konkav gebogen sind, sondern sich an ihren distalen Enden 31b, 32b einander sogar wieder nähern. 7A zeigt eine mit 4D vergleichbare Ansicht einer Situation, wenn ein solches Gabelsystem 30 ohne Auslaufführung 42 bei einem Baum oder einem Pfosten 100 mit einem relativ zum Durchmesser der Mähscheiben 10 verhältnismäßig kleinen Durchmesser angewendet wird. In dieser Figur ist ersichtlich, daß es beim Vorbeigehen des Gabelsystems 30, wenn der Baum 100 den Aufnahmeraum 39 verlassen muß, möglich ist, daß sich dieser Baum 100 in einer Ecke zwischen dem ersten Mäharm 31 und der ersten Mähscheibe 10A verklemmt. Ein Merkmal einer solchen Ecke ist, daß der Rand der Stoßstange 16 der ersten Mähscheibe 10A einen Winkel von etwa 90° mit dem ersten Mäharm 31 bildet.

7B zeigt dieselbe Situation, aber nun mit einer Auslaufführung 42. Die Auslaufführung 42 verhindert, daß der Baum 100 eine solche Ecke betreten kann, und vermeidet also das Festhaken des ersten Mäharms 41 hinter einem relativ dünnen Baum oder Pfosten. Ein Merkmal der Auslaufführung 42 ist, daß diese allmählich von einem nahe dem Schwenkpunkt 35 gelegenen Punkt des ersten Mäharms 41 zu einem nahe der zweiten Mähscheibe 10B gelegenen Punkt des Rands der Stoßstange 16 der ersten Mähscheibe 10A verläuft, so daß die Auslaufführung 42 mit dem Rand der Stoßstange 16 der ersten Mähscheibe 10A einen Winkel bildet, der wesentlich größer ist als 90°, vorzugsweise größer als 120°.

In den im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen sind die Mäharme 31, 32 so ausgeführt, daß sie die Rotationsachse der entsprechenden Mähscheiben 10 (das heißt die Rotationsachse des entsprechenden Messersets 12) schneiden. Es ist jedoch ebenfalls möglich, daß der erste Mäharm 31 selbst eine Form hat, die der Form entspricht, die obenstehend für die Auslaufführung 42 beschrieben ist, und daß der erste Mäharm 31 an der ersten Mähscheibe 10A vorbei in eine Form übergeht, die obenstehend für die Einlaufführung 41 beschrieben ist. In jenem Fall hat der erste Mäharm 31 also einen S-förmigen Umriß mit einem Einlaufführungsteil 141 an der ersten Mähscheibe 10A vorbei und einem Auslaufführungsteil 142 zwischen der ersten Mähscheibe 10A und der Schwenkachse 35 des Gabelsystems 30, wie in größerem Maßstab in 8 gezeigt. Der erste Mäharm 31 läuft dann also zwischen den Rotationszentren der Mähscheiben 10A, 10B durch, wobei der kleinste Abstand des ersten Mäharms 31 zu der Rotationsachse des ersten Messersets 12 kleiner ist als der Radius der entsprechenden Stoßstange 16. In der in 8 gezeigten Ausführungsvariante ist die erste Mähscheibe 10A an einem seitlich am ersten Mäharm 31 befestigten Montagebügel 143 befestigt.

8 zeigt ferner, daß ebenfalls der zweite Mäharm 32 mit einem integrierten Einlaufführungsteil 144 versehen sein kann.

In einer möglichen Ausführungsform sind die Mähscheiben 10A, 10B untereinander identisch, und auf gleicher Höhe angebracht. In jenem Fall befinden sich die Stoßstangen 16 der Mähscheiben 10A, 10B auf gegenseitig gleicher Höhe, und sie können einander berühren, um somit die Ausgangsstellung der Mäharme 31, 32 zu definieren, wie im Vorhergehenden bereits angemerkt. Ferner befinden sich die Messersets 12 der Mähscheiben 10A, 10B dann auf gegenseitig gleicher Höhe. 9A ist eine mit 1 vergleichbare Vorderansicht der Mähscheiben 10A, 10B welche diese Situation schematisch zeigt. In dieser Figur werden die zwei Stoßstangen 16 durch Zufügung der Buchstaben A und B gegenseitig unterschieden; dasselbe gilt für die zwei Messersets 12 und die Messer 14.

Jede Stoßstange 16A, 16B hat einen Durchmesser, der größer als der Durchmesser des Schneidekreises der entsprechenden Messer 14A, 14B ist. Der kürzeste Abstand zwischen jenen Schneidekreisen kann in der Praxis in der Größenordnung von 10 cm liegen.

9B zeigt eine Ausführungsvariante, wobei die Mähscheiben 10A, 10B sich gegenseitig unterscheiden. Insbesondere befinden sich die Stoßstangen 16A, 16B der Mähscheiben 10A, 10B auf unterschiedlichen Höhen, wobei sich in diesem Beispiel die Stoßstange 16A der ersten Mähscheibe 10A auf einer höheren Ebene als die Stoßstange 16B der zweiten Mähscheibe 10B befindet. Die Messersets 12A, 12B der zwei Mähscheiben 10A, 10B befinden sich jedoch wohl auf gegenseitig gleicher Höhe. Es ist nun möglich, daß sich in der Ausgangsstellung die Schneidekreise der zwei Messersets 12A, 12B näher kommen, bis auf einen Abstand in der Größenordnung von 1 cm oder weniger. Wenn die Messersets synchronisiert rotieren, ist es sogar möglich, daß die Schneidekreise der zwei Messersets 12A, 12B einander in geringem Maße überlappen, wobei die Messer 14A, 14B der zwei Messersets 12A, 12B dank einer gegenseitigen Phasenverschiebung einander doch nicht berühren.

Ein Vorteil einer solchen Ausführungsform ist, daß es damit möglich ist, um eine durchgehende Bahn mit einer Breite von zweimal dem Durchmesser der Schneidekreise zu mähen. Wenn die Mähvorrichtung mit Mitteln versehen wird, um das Gabelsystem 30 eine waagerechte Schaukelbewegung um die Rotationsachse 35 durchführen zu lassen, kann die Breite einer solchen Bahn sogar größer sein. Dadurch ist die Anwendbarkeit der Mähvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf einen Kreis rund um einen Baum oder einen Pfosten beschränkt, sondern die Mähvorrichtung kann gemäß der vorliegenden Erfindung ebenfalls zum Mähen von Straßenrandteilen zwischen den Bäumen oder Pfosten verwendet werden, so daß dafür keine separate Maschine erforderlich ist.

Im Vorhergehenden wurde besprochen, daß das Gabelsystem 30 eine neutrale Stellung hat, wobei die Mäharme des Systems nach vorn gewandt sind. Von dieser neutralen Stellung wird im Nachfolgenden kurzerhand gesagt, daß das Gabelsystem 30 "nach vorn" gewandt ist. In dieser neutralen Stellung wird sich das Gabelsystem 30 einem Baum oder Pfosten nähern und diesen umarmen, indem jener Baum oder Pfosten den Raum 39 zwischen den Mäharmen betritt, indem er an den Mähscheiben 10 vorbeigeht, wobei die Arme auseinander gedrückt werden. Um zu ermöglichen, daß der Baum/Pfosten jenen Raum 39 wieder verlassen kann, während das tragende Fahrzeug 3 in dieselbe Richtung weiterfährt, macht das Gabelsystem 30 eine Drehung um 180°. Von dieser Stellung wird im nachfolgenden kurzerhand gesagt, daß das Gabelsystem 30 "nach hinten" gewandt ist. Danach dreht sich das Gabelsystem 30 wieder "nach vorn" zurück.

Dieses Verfahren ist ebenfalls beim Mähen von Gras um kleine Pfosten herum oder unter einer Leitplanke verwendbar. Die Form der Mäharme 31, 32 ist dazu so ausgeführt, daß die proximalen Enden 31a, 32a einander in einer Höhe begegnen, die höher als die Höhe der zu behandelnden Leitplanke ist. Bevor mit dem tatsächlichen Mähen begonnen werden kann, hebt man das Gabelsystem bis zu einer solchen Höhe auf, daß die Mähscheiben 10 sich über der Leitplanke befinden, ordnet man das Gabelsystem über der Leitplanke an, und läßt man das Gabelsystem mit den Mähscheiben an beiden Seiten des Leitplanke herabsinken. Es ist dann notwendig, die Arme 31, 32 aktiv auseinander zu bewegen. Dazu sind die Arme 31, 32 vorzugsweise mit einem Aktuator versehen, beispielsweise in Form einer pneumatischen oder hydraulischen Kolben/Zylinderkombination, die vom Fahrzeug 2 aus bedient wird, um die Arme 31, 32 auseinander zu drücken. Wenn die Mähscheiben sich einmal unter der Ebene der Leitplanke befinden, kann jener Aktuator entlastet werden, so daß die Arme 31, 32 unter Einfluß des Mäharmrückstellorgans 36 sich wieder aufeinander zu bewegen.

Als Alternative ist es möglich, daß die Leitplanke ein Einlaufelement hat, das heißt ein Ende, das schräg nach unten gewandt ist. In jenem Fall kann man mit dem Mähen beginnen, ohne daß es notwendig ist, das Gabelsystem anzuheben.

Da in diesem Fall die zu behandelnden Pfosten kleiner als die Höhe des Schwenkpunkts der Mäharme 31, 32 sind, verlassen die Pfosten den Raum 39 zwischen den Armen 31, 32 an der Seite jenes Schwenkpunkts, und es ist nicht notwendig, daß das Gabelsystem 30 bei jedem Pfosten um 180° rotiert wird.

Dasselbe gilt beim Mähen von Gras um kurze Reflektorpfosten und ähnliche herum.

In solchen Fällen verläuft der Mähvorgang einfacher und stabiler, wenn die Pfosten den Raum 39 zwischen den Armen 31, 32 an der Seite des besagten Schwenkpunkts betreten, und diesen über die Mähscheiben 10 verlassen; anders gesagt, wenn das Gabelsystem 30 während des Mähens "nach hinten" gewandt ist. Ein wichtiger Vorteil ist dann, daß zum Öffnen der Arme 31, 32 weniger Kraft notwendig ist, und somit, daß auf die Pfosten eine kleinere seitliche Kraft ausgeübt wird, was insbesondere bei den Reflektorpfosten und ähnlichen wichtig ist. Ebenfalls verläuft der Mähvorgang beim Mähen von Straßenrändern ohne Pfosten oder Bäume stabiler, wenn das Gabelsystem 30 während des Mähens "nach hinten" gewandt ist.

Um einen Mähvorgang mit "nach hinten" gewandtem Gabelsystem durchführen zu können, muß die Mähvorrichtung eine zweite neutralen Stellung haben, so daß in jener zweiten neutralen Stellung das Gabelsystem 30 "nach hinten" gewandt ist.

Diese zweite neutrale Stellung kann gemäß der vorliegenden Erfindung einfach geschaffen werden, indem Mittel vorgesehen sind, um die Stellung des besagten Stifts 47 relativ zu dem Gabelsystem 30 bezüglich der Rotationsachse 35 um 180° zu versetzen. In einem Ausführungsbeispiel hat das Gabelsystem 30 zwei (Schraub)löcher, die gegenseitig 180° auseinander stehen, und der besagte Stift 47 kann wahlweise im einen (Schraub)loch beziehungsweise im anderen (Schraub)loch festgesetzt werden.

Im Falle von kleinen Pfosten (wie Reflektorpfosten) oder jungen Bäumchen kann es vorkommen, daß sie eigentlich nicht stark genug sind, um der Querkraft der Mähscheiben 10 zu widerstehen, die zum Öffnen der Arme 31, 32 des Gabelsystems 30 benötigt wird. In einer solchen Situation kann der oben genannte Aktuator ebenfalls bedient werden, um den Mähscheiben 10 eine Voröffnung zu geben bevor die Mähscheiben 10 gegen das entsprechende Hindernis drücken.

In einer möglichen Ausführungsform werden die Funktionen des Aktuators und des Mäharmrückstellorgans 36 von ein und demselben Organ ausgeübt, das einen passiven Zustand und einen aktiven Zustand hat. Im passiven Zustand fungiert jenes Organ als Mäharmrückstellorgan, im aktiven Zustand fungiert jenes Organ als Aktuator.

In einer möglichen Ausführungsform eines Gabelsystems, das mit einem solchen Aktuator versehen ist, kann auf separate Einlaufführungen 41 verzichtet werden. Beim Herannahen an einen dicken Baum kann dann der Aktuator bedient werden, um den Armen etwas Voröffnung zu geben, dies alles vergleichbar mit demjenigen was unter Verweis auf 6B–C besprochen wurde. Es ist dann ebenfalls möglich, um das Gabelsystem mit einem Drucksensor zu versehen, der den Aktuator automatisch bedient, wenn die vom Gabelsystem empfundene Gegenkraft einen vordefinierten Wert überschreitet.

Es wird einem Fachmann deutlich sein, daß sich die Erfindung nicht auf die im Vorhergehenden besprochenen Ausführungsbeispiele beschränkt, aber daß diverse Varianten und Anpassungen innerhalb des Schutzumfangs der Erfindung möglich sind wie in den beigefügten Ansprüchen definiert.

So ist es beispielsweise möglich, daß das Gabelsystem 30 mit mehr als zwei Mähscheiben versehen ist.

Ebenfalls kann es möglich sein, daß der erste Armteil 21 mit dem Hubsystem 5 hinsichtlich des Fahrzeugs 2 schwenkbar um eine senkrechte Achse ist.

Im Allgemeinen stehen Bäume und Pfosten in einem festen Abstand von der Straße. Eine Variation in diesem Abstand kann aufgefangen werden, indem der Fahrer des Fahrzeugs 2 jenes Fahrzeug mehr nach links oder mehr nach rechts steuert und/oder indem das Gabelsystem 30 eine sichere "Fangbreite" erreicht, die vom Durchmesser der Mähscheiben und der Reichweite der Einlaufführung 41 definiert wird. Es kann jedoch sein, daß es gewünscht ist, eine größere Abstandsvariation aufzufangen. In jenem Fall kann es günstig sein, wenn die Länge des Manipulationsarms 20 verstellbar ist.

Wie aus 1 hervorgeht, ist der Durchmesser des Mähkreises der Messer 14 kleiner als der Durchmesser der Stoßstange 16. Dies entspricht einem kleinen Gebiet nahe dem Pfosten oder Baum 100, wo eine Mähscheibe nicht mähen kann. Zum Mähen um gerade Pfosten herum kann der Durchmesserunterschied gering gewählt werden. Der Stamm eines Baums kann jedoch an der Unterseite zapfenförmig auslaufen, insbesondere bei älteren Bäumen; um dann zu vermeiden, daß der Fuß eines Baums beschädigt wird, muß der Durchmesserunterschied größer gewählt werden, aber das impliziert bei geraden Pfosten einen größeren Kranz von nicht-gemähtem Gras am Fuß. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Mähscheibe 10 mit einem Verstellmechanismus 70 zum Verstellen der Messer 14 versehen, welcher Verstellmechanismus 70 vom Fahrzeug 2 aus, elektrisch oder vorzugsweise hydraulisch bedient werden kann. 5 ist eine Unteransicht einer Mähscheibe 10, die schematisch eine Ausführungsform eines solchen Verstellmechanismus 70 zeigt. Ein Messer 14 ist entlang zwei Führungen 71, 72 versetzbar, die dem Messer einen guten seitlichen Halt geben. Zentral durch die drehbare Scheibe 15 reicht ein hydraulischer Kanal 73, worauf ein Kolbenaktuator 74 angeschlossen ist, der mit dem Messer 14 gekoppelt ist. Wenn der Anwender hydraulische Flüssigkeit in den hydraulischen Kanal 73 pumpt, wird der Kolbenaktuator 74 die Stellung des Messers 14 verstellen. Somit kann der Durchmesser des von den Messern 14 beschriebenen Schneidekreises bei einem rotierenden Messerset 12 geändert werden. Angemerkt wird, daß diese Details einer Mähscheibe 10 ebenfalls nützlich bei einer Mähscheibe sind, die nicht an einem Gabelsystem einer Mähvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung befestigt ist.


Anspruch[de]
Mähvorrichtung (1), umfassend:

– ein Gabelsystem (30), das zwei sich jedenfalls teilweise in waagerechter Richtung erstreckende Mäharme (31; 32) umfaßt, die relativ zueinander um eine im wesentlichen senkrechte Schwenkachse (35) schwenkbar sind;

– wobei das Gabelsystem (30) mit mindestens zwei an den Mäharmen (31; 32) befestigten Mähscheiben (10) versehen ist.
Mähvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jeder Mäharm (31, 32) nahe der besagten Schwenkachse (35) ein proximales Ende (31a; 32a) aufweist und in einem Abstand zu der besagten Schwenkachse (35) einen distalen Teil (31b; 32b) aufweist, und wobei an jedem distalen Teil (31b; 32b) eine entsprechende Mähscheibe (10) befestigt ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Gabelsystem (30) mit einem mit den zwei Mäharmen (31, 32) gekoppelten Mäharmrückstellorgan (36) versehen ist, das auf die zwei Mäharme eine Vorspannkraft ausübt, die die zwei Mäharme zueinander hinzwingt. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gabelsystem (30) mit einem mit den zwei Mäharmen (31, 32) gekoppelten Aktuator versehen ist, der bedient werden kann, um die zwei Mäharme über einen sicheren Abstand auseinander zu schwenken. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Mäharm (31) mit einer Einlaufführung (41) versehen ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 5, wobei sich die Einlaufführung (41) schräg von einem zum anderen Arm (32) gewandten Punkt nahe dem Rand der entsprechenden Mähscheibe (10A) in eine Position erstreckt, die in größerem Abstand zu der besagten Schwenkachse (35) und in größerem Abstand zu der anderen Mähscheibe (10B) gelegen ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei jeder Mäharm (31; 32) mit einer entsprechenden Einlaufführung (41A; 41B) versehen ist, wobei die zwei Einlaufführungen so gebildet sind, daß ein Baum (100) oder ähnliches mit einem relativ großen Durchmesser eher die zwei Einlaufführungen (41A; 41B) als die zwei Mähscheiben (10A; 10B) berührt, wobei die Berührungspunkte der zwei Einlaufführungen (41A; 41B) an jenem Baum weiter auseinander liegen als die gegenseitigen Abstände der Berührungspunkte der zwei Mähscheiben an jenem Baum. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Mäharm (31) mit einer Auslaufführung (42) versehen ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 8, wobei die Auslaufführung (42) sich an der zum anderen Mäharm (32) gewandten Seite des einen Mäharms (31) ab einem nahe dem Rand der entsprechenden Mähscheibe (10A) gelegenen Punkt zu einem näher bei der besagten Schwenkachse (35) gelegenen Punkt erstreckt. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Mäharm (31) in der Form eines S gebogen ist und einen Teil (145) hat, der zwischen den zwei Rotationsachsen der zwei Mähscheiben (10A; 10B) in einem Abstand von der Rotationsachse der entsprechenden Mähscheibe (10A) gelegen ist, der kleiner ist als der Radius jener entsprechenden Mähscheibe (10A). Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, ferner einen Manipulatorarm (20) umfassend, wobei das Gabelsystem (30) an einem freien Ende des Manipulatorarms (20) befestigt ist und insgesamt um eine relativ zu dem Manipulatorarms (20) im wesentlichen senkrechte Achse (35) drehbar ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 11, ferner mit einem Gabelrückstellsystem (34) versehen, das eingerichtet ist, um auf das Gabelsystem (30) eine Vorspannkraft auszuüben, die das Gabelsystem (30) relativ zu dem Manipulatorarm (20) in eine erste Ausgangsstellung zwingt. Mähvorrichtung nach Anspruch 12, wobei das Gabelsystem (30) relativ zum Manipulatorarm (20) in eine zweite Ausgangsstellung gesetzt werden kann, die relativ zu der ersten Ausgangsstellung um 180° gedreht ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 13, wobei das Gabelsystem (30) mit zwei möglichen Befestigungspunkten für das Gabelrückstellorgan (34) versehen ist, die relativ zueinander einen Abstand von etwa 180° bezüglich der senkrechten Schwenkachse (35) aufweisen. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 11–14, wobei der Manipulatorarm (20) zwei Armteile (21; 22) umfaßt, die durch ein Armgelenk (23) miteinander gekoppelt sind, das eine im wesentlichen senkrechte Schwenkachse (23a) definiert. Mähvorrichtung nach Anspruch 15,

– wobei das Gabelsystem (30) an einem freien Ende des zweiten Armteils (22) befestigt ist, und

– wobei die Mähvorrichtung ferner mit einem Manipulationsarmrückstellorgan (24) versehen ist, das eingerichtet ist, um auf den zweiten Armteil (22) eine Vorspannkraft auszuüben, die den zweiten Armteil (22) relativ zum ersten Armteil (21) in eine Ausgangsstellung zwingt.
Mähvorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 11–16, wobei der Manipulatorarm (20) an seiner vom Gabelsystem (30) abgewandten Ende mit einem Hubsystem (5) mit Parallelführung versehen ist. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 11–17, ferner ein Fahrzeug (2) umfassend, wobei der Manipulatorarm (20) an jenem Fahrzeug befestigt ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 18, insoweit abhängig von Anspruch 16, wobei der zweite Armteil (22) in seiner Ausgangsstellung im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung (3) jenes Fahrzeugs (2) gewandt ist. Mähvorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, insoweit von Anspruch 12 abhängig, wobei die Mäharme (31; 32) des Gabelsystems (30) in der Ausgangsstellung des Gabelsystems (30) im wesentlichen parallel zur Längsrichtung (3) jenes Fahrzeugs (2) gewandt sind. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 11–20, wobei der Manipulatorarm (20) eine verstellbare Länge aufweist. Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Mähscheibe (10A, 10B) umfaßt:

– eine Basis (11A, 11B);

– ein drehbares, an der Basis befestigtes Messerset (12A, 12B) mit Messern (14A, 14B);

– einen Motor (13A, 13B) zum Drehen des Messersets relativ zu der Basis;

– eine über dem Messerset an der Basis befestigte Stoßstange (16A, 16B) mit einer kreisrunden Form, deren Durchmesser größer ist als der von den Messern beschriebene Schneidekreis, wobei die Stoßstange relativ zu der Basis vorzugsweise frei drehbar ist; und

– wobei die Messer von mindestens einer Mähscheibe mittels einer Fernbedienung verstellbar sind, um den Durchmesser des von jenen Messern beschriebenen Schneidekreises bei einem rotierenden Messerset zu verändern.
Mähvorrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Mähscheibe (10A, 10B) umfaßt:

– eine Basis (11A, 11B);

– ein drehbar an der Basis befestigtes Messerset (12A, 12B) mit Messern (14A, 14B);

– einen Motor (13A, 13B) zum Rotieren des Messersets relativ zu der Basis;

– eine über dem Messerset an der Basis befestigte Stoßstange (16A, 16B) mit einer kreisrunden Form, deren Durchmesser größer ist als der von den Messern beschriebene Schneidekreis, wobei die Stoßstange relativ zu der Basis vorzugsweise frei drehbar ist;

– wobei sich die zwei Stoßstangen (16A, 16B) auf gegenseitig unterschiedlichen Höhen befinden, und wobei die zwei Messersets (12A, 12B) sich im wesentlichen auf gegenseitig gleichen Höhen befinden.






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