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Dokumentenidentifikation DE202007010415U1 06.12.2007
Titel Ein Gebläsesystem für eine Saunakabine
Anmelder Ma, Yen-Chung, Taichung City, Beitun, TW;
Ma, Yen-Ping, Taichung City, Beitun, TW
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Aktenzeichen 202007010415
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.12.2007
Registration date 31.10.2007
Application date from patent application 26.07.2007
IPC-Hauptklasse A61H 33/06(2006.01)A, F, I, 20070726, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F24F 7/013(2006.01)A, L, I, 20070726, B, H, DE   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. UMFELD DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft Gebläsesysteme, insbesondere ein Gebläsesystem mit einem Gebläse oder mehreren Gebläsen, die aus einem motorangetriebenen Ventilator und einem Heizelement aufgebaut und in der Basis einer Saunakabine zum Erzeugen einer erhitzten Umgebung für den Benutzer montiert sind.

2. BESCHREIBUNG DER KERKÖMMLICHEN AUSFÜHRUNGSFORM

Saunakabinen für Saunas und türkische Bäder genießen weltweit eine große Beliebtheit. Zudem sind Saunas in Form einer Kabine auch für die Privatbenutzung zu Hause oder als tragbare Kabinen erhältlich. Eine Ausführungsart einer konventionellen Saunakabine ist mit einem Lufteinlass an der Basis zum Einsaugen der umgebenden kühlen Luft und einem Luftauslass oben an der Kabine zum Ableiten des Dampfes versehen. Ein Nachteil dieser konventionellen Saunakabine besteht darin, dass der Lufteinlass sich direkt unterhalb des Benutzers befindet, so dass dieser unbekleidete Benutzer wegen der direkt eingesogenen kühleren Luft sich unter Umständen erkälten kann.

In den vorherig veröffentlichten Patentschriften wurden mehrere Vorschläge zur Verbesserung von Saunekabinen dargelegt. Beispielsweise schlägt die US-Patentschrift Nr. 5,416,931 eine zusammenklappbare Kabine vor. Es wird jedoch weiter kontinuierlich nach Verbesserungen zur Nutzung der Saunakabinen mit Dampferzeugung mit einem besser ausgeführten Gebläsesystem gesucht.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Gebläsesystems in einer Kabine mit einer hohlen Basis, einem Innenraum und einem Luftauslass, wobei das Gebläsesystem aus mindestens einem Zusammenbau eines Gebläse in der Basis aufgebaut ist und jeder Gebläsezusammenbau aus einem Heizelement und einem motorangetriebenen Ventilator aufgebaut ist. Die Basis und der Innenraum sind mit Rohrleitungen verbunden. Angesichts der Aktivierung von mindestens einem Gebläsezusammenbau ist der Ventilator eines jeden der mindestens einem Gebläsezusammenbaus so ausgeführt, dass die umgebende Luft zum Aufheizen an den erhitzten Heizelementen vorbei geleitet wird, wonach diese heiße Luft durch die Rohrleitungen in den Innenraum geleitet wird. Durch die Benutzung dieses Gebläsesystems kann ein Benutzer sich in einer erwärmten Umgebung entspannen.

Die oben beschriebenen sowie andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen in der folgenden detaillierten Beschreibung im Zusammenhang mit den beigelegten Zeichnungen näher erläutert werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine perspektivische schematische Ansicht einer Saunakabine mit einer ersten bevorzugten Ausführungsart des Gebläsesystems nach der vorliegenden Erfindung;

2 zeigt eine Queransicht der in der 1 gezeigten Basis;

3 zeigt eine ähnliche wie in der 2 gezeigte zweite bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der vorliegenden Erfindung;

4 zeigt eine ähnliche wie in der 2 gezeigte dritte bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der vorliegenden Erfindung;

5 zeigt eine ähnliche wie in der 2 gezeigte vierte bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der vorliegenden Erfindung;

6 zeigt eine Längsansicht eines Teiles der Saunakabine mit einer fünften bevorzugten Ausführungsart nach der Erfindung;

7 zeigt eine Queransicht der in der 6 gezeigten Basis mit der Anordnung des Gebläses;

8 zeigt eine ähnliche wie in der 7 gezeigte Ansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsart eines erfindungsgemäßen Gebläsesystems.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER KERKÖMMLICHEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die 1 und die 2 zeigen eine Saunakabine mit einem Gebläsesystem nach einer ersten bevorzugten Ausführungsart der Erfindung, wie mit 10 gezeigt. Die Saunakabine hat ein rechteckiges Profil und besteht aus einer Vordertüre 11, einem Knauf 12 an einer Kante dieser Türe 11 zum Öffnen oder Schließen dieser Türe 11, einer Öffnung 13 in der Türe 11 rechts neben einem oberen Teil des Griffes 12 mit einem darin montierten Glasfenster 14, einem Innenraum 15, einem Luftauslass 16 oben auf dem Dach, einer hohlen Basis 21 in Verbindung mit der Umgebung und getrennt vom Innenraum 15, vier senkrechten Kanälen 20 an je eine der vier Ecken der Kabine, wobei das untere Ende eines jeden Kanals 20 mit dem Innenraum 15 verbunden ist und mit mehreren Löchern (ohne Bezugsziffer) in Verbindung mit dem Innenraum 15 versehen ist, je einer hitzebeständigen Einheit 40 auf je eine der vier Seitenwände, einer Anordnung des Gebläses in der Basis 21, einem motorangetriebenen Ventilator 30, einem Heizelement 31 und aus einem Ein-/Aus-Schalter 32 am Gehäuse der Kabine, wobei sich dieser Schalter 32 links neben dem oberen Teil des Knaufes 12 befindet.

Für die Benutzung schaltet der Benutzer das Gebläse zum Einschalten den Schalter 32 ein. Der Ventilator 30 wird danach mit hoher Geschwindigkeit rotiert, um die umgebende Luft an den erhitzten Drahtspulen des Heizelements 31 vorbei zu leiten, um so die Luft zu erhitzen. Diese erhitzte Luft wird dann in die Kanäle 20 geleitet, bevor diese durch die Löcher in den Innenraum 15 geblasen wird. Der Benutzer kann sich dann in der erwärmten Umgebung entspannen.

Durch den Luftauslass 16 wird die erhitzte Luft abgeführt. Sowohl die Rotationsgeschwindigkeit des Ventilators 30 als auch die Temperatur des Heizelementes 31 können mit einer Steuerungsvorrichtung, die von der konventionellen Ausführungsart bekannt ist, geregelt werden.

Wie dies spezifisch in der 2 gezeigt ist, besteht die Anordnung des Gebläses aus nur einem Gebläsezusammenbau mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei diese Anordnung des Gebläses am vorderen Ende der Basis 21 montiert ist.

Die 3 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der Erfindung. Die Anordnung des Gebläses des Gebläsesystems besteht aus zwei einander gegenüber montierten Gebläsezusammenbauten mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei ein Gebläsezusammenbau an einem vorderen Ende der Basis 21 montiert, während der andere Gebläsezusammenbau an einem hinteren Ende der Basis 21 montiert ist.

Die 4 zeigt eine dritte bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der Erfindung. Die Anordnung des Gebläses des Gebläsesystems besteht aus zwei einander gegenüber montierten Gebläsezusammenbauten mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei ein Gebläsezusammenbau auf einer linken Seite der Basis 21 montiert und der andere Gebläsezusammenbau auf einer rechten Seite der Basis 21 montiert ist.

Die 5 zeigt eine vierte bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der Erfindung. Die Anordnung des Gebläses des Gebläsesystems besteht aus vier Gebläsezusammenbauten mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei ein erster Gebläsezusammenbau an einem vorderen Ende der Basis 21, ein zweiter Gebläsezusammenbau an einem hinteren Ende der Basis 21, ein dritter Gebläsezusammenbau auf einer linken Seite der Basis und ein vierter Gebläsezusammenbau auf einer rechten Seite der Basis 21 montiert ist.

Die 6 und die 7 zeigen eine fünfte bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der Erfindung. Die Anordnung des Gebläses des Gebläsesystems besteht aus nur einem Gebläsezusammenbau mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei die Anordnung des Gebläses sich in der Mitte der Basis 21 befindet. Weiter ist jeder Kanal 20 mit mehreren Löchern in Übereinstimmung mit dem Innenraum 15 versehen.

Die 8 zeigt eine sechste bevorzugte Ausführungsart des Gebläsesystems nach der Erfindung. Die Anordnung des Gebläses des Gebläsesystems besteht aus zwei in einem Abstand zueinander angeordneten Gehäusezusammenbauten mit einem Ventilator 30 und einem Heizelement 31, wobei ein Gebläsezusammenbau ungefähr in der Mitte der Basis 21 und links davon angeordnet ist, während der andere Gebläsezusammenbau zwischen der Mitte und der rechten Seite der Basis 21 angeordnet ist.

Während die hier beschriebene Erfindung mit Beispielen von bestimmten Ausführungsarten dargelegt ist können an dieser erfindungsgemäßen Ausführungsart zahlreiche Modizifierungen und Abänderungen vorgenommen werden, die dem Fachmann auf diesem Gebiert offensichtlich werden, ohne dabei vom Umfang und Geist der Erfindung, wie in den nachstehenden Schutzansprüchen dargelegt, abzuweichen.


Anspruch[de]
In einer Saunakabine montierbares Gebläsesystem aufgebaut aus einer hohlen Basis (21) in Verbindung mit der Umgebung, einem Gehäuse mit einem Innenraum (15) zur Benutzung von mindestens einer Person, und einem Luftauslass (16) des Gehäuses in Kontakt mit der Umgebung, mit:

mindestens einem Gehäusezusammenbau in der Basis (21), wobei jeder Gehäusezusammenbau aus einem Heizelement (31) und einem motorangetriebenen Ventilator (30) aufgebaut ist; und

mindestens einer Rohrleitung, dessen ein Ende mit der Basis (21), während das andere Ende mit dem Innenraum (15) verbunden ist;

wobei nach dem Einschalten von mindestens einem Gebläsezusammenbau mit dem Ventilator (30) eines jeden der Gehäusezusammenbauten die umgebende Luft an das erhitzte Heizelement (31) zum Erwärmen vorbei geleitet wird, wonach diese erwärmte Luft durch mindestens eine der Rohrleitungen in den Innenraum (15) geführt wird.
Gebläsesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (21) rechteckig ausgeführt ist. Gebläsesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Gebläsezusammenbau vorhanden ist und wobei dieser Gebläsezusammenbau entweder an einem vorderen Ende oder in der Mitte der Basis (21) montiert ist. Gebläsesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebläsezusammenbauten vorhanden sind, wobei ein Gebläsezusammenbau an einem vorderen Ende der Basis (21) und der andere Gebläsezusammenbau an einem hinteren Ende der Basis (21) montiert ist. Gebläsesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebläsezusammenbauten vorhanden sind, wobei ein Gebläsezusammenbau auf einer Seite der Basis (21) und der andere Gebläsezusammenbau auf der anderen Seite der Basis (21) montiert ist. Gebläsesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass vier Gebläsezusammenbauten vorhanden sind, wobei ein erster Gebläsezusammenbau an einem vorderen Ende der Basis (21), ein zweiter Gebläsezusammenbau an einem hinteren Ende der Basis (21), ein dritter Gebläsezusammenbau auf einer Seite der Basis (21) und ein vierter Gebläsezusammenbau auf der anderen Seite der Basis (21) montiert sind. Gebläsesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gebläsezusammenbauten vorhanden sind, wobei ein Gebläsezusammenbau zwischen einer Mitte der Basis (21) und einer Seite der Basis (21), während der andere Gebläsezusammenbau zwischen der Mitte und der anderen Seite der Basis (21) montiert ist.






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