Zusammenfassung:
Das Gebrauchsmuster nutzt die freiwerdende Wärme eines Blockheizkraftwerks
zum Trocknen von Klärschlamm. Das Blockheizkraftwerk wird vorwiegend mit nachwachsenden
Rohstoffen betrieben. Der Klärschlamm wird parallel durch zwei mit einander
verbundene Systeme getrocknet.
- (1) Warmluft aus dem Blockheizkraftwerk wird in einen geschlossenen Raum (Trockungsanlage)
eingeführt.
- (2) Die Trocknungsanlage besteht aus einer Bodenplatte, die durch Warmwasserschlingen
erwärmt wird. Die Energie/Wärme zum Erhitzen des Wassers erfolgt durch
das Blockheizkraftwerk
- (3) Die Trocknungsanlage nutzt ein strahlendurchlässiges Dach um zusätzlich
Sonneneinstrahlung als Trocknungsenergie zu nutzen.
Aufgabenstellung:
Dem Gebrauchsmuster liegt die Aufgabe zugrunde, eine regelmäßige
und kostengünstige Wärmezufuhr zu gewährleisten, die dennoch einen
wirtschaftlichen und ökologisch nachhaltigen Betrieb der Vorrichtung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in dem Gebrauchsmuster durch die Verbindung der
Klärschlammtrocknungsanlage mit einem Blockheizkraftwerk auf der Basis im wesentlichen
nachwachsender Rohstoffe gelöst.
Die Blockheizkraftwerk kann überschüssige Energie dem allgemeinen
Stromnetz zuführen, so dass ein autarkes System ohne Energieverluste zur Klärschlammtrocknung
aufgebaut wird.
Die frei werdende Wärmeenergie wird über einen Wärmetauscher
an das Heizsystem der Klärschlammtrocknung abgegeben. Die Schnittstelle zwischen
dem Blockheizkraftwerk und dem System der Klärschlammtrocknung ist ein Wärmetauscher.
Die Verknüpfung ist im beiliegenden Schema dargestellt.
Von dem Wassertank wird das erhitzte Wasser in ein geschlossenes Röhrensystem
geleitet. Zunächst wird das Wasser in die Schlingen unter der Bodenplatte der
Trocknungsanlage gepumpt, um die Bodenplatte gleichmäßig zu erwärmen.
Es handelt sich insofern um eine geschlossenen System, als dass das Wasser wieder
in den Wassertank zurückgeführt und erneut erhitzt wird.
Die Verteilung des Klärschlamms sowie der Abtransport bereits
getrockneten Klärschlamms wird durch die Klärschlammtrocknungsanlage gewährleistet.
Die in Bezug genommene Vorrichtung ist in einem Gebäude untergebracht,
welches nach Art eines Gewächshauses ausgebildet ist. Das Gebäude umfasst
die Vorrichtung mit einer durchsichtigen Abdeckung (Dach) und nutzt so die solare
Wärmeenergie ergänzend. Am Boden des Gebäudes befindet sich eine
rechteckige Platte (Bodenplatte). Diese Platte ist die Trocknungsfläche für
den Klärschlamm.
Ergebnis:
Die Trocknung erfolgt durch Erwärmen der Bodenplatte sowie mittels
Einführens von Warmluft und Sonneneinstrahlung über das strahlungsdurchlässige
Dach.