Kaplan, Samuel, Walworth NY 14568, US; Eddy, Clifford O., Webster NY 14580, US; Badesha, Santokh S., Pittsford NY 14534, US; Henry, Arnold W., Pittsford NY 14534, US; Chow, Che C., Penfield NY 14526, US; Gervasi, David J., West Henrietta NY 14586, US; Klymachyov, Alexander N., Webster NY 14580, US
Vertreter
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
Die vorliegende Erfindung betrifft Schmelzfixierelemente, die in elektrostatographischen
Reproduziervorrichtungen verwendbar sind, einschließlich digitaler, Bild-auf-Bild
und elektrostatischer Kontaktdruckvorrichtungen. Die vorliegenden Schmelzfixierelemente
können als Schmelzfixierelemente, Druckelemente, Transfuse- oder Transfix-Elemente
und dergleichen verwendet werden. In einer Ausführungsform umfassen die Schmelzfixierelemente
eine äußere Schicht, die ein Polymer umfasst. In Ausführungsformen
ist das Polymer ein Silikonkautschuk, ein Fluorpolymer, ein Fluorelastomer oder
anderes Polymer. In Ausführungsformen ist das Ablösemittel ein gemischtes
Fluorsilikon-Ablösemittel. In Ausführungsformen hat das Fluorsilikon-Ablösemittel
seitenständige Fluorkohlenstoffgruppen und ist mit einem funktionellen Ablösemittel
vermischt. In Ausführungsformen schließt die Funktionalität des funktionellen
Ablösemittels Amino-funktionelle, Mercapto-funktionelle, Hydrid-funktionelle,
Carboxy-funktionelle oder andere Funktionalität ein.
US-Patent Nr. 5 698 320, Ebisu et al., offenbart eine Fixiervorrichtung,
die mit einem Fluorharz und mit einem Fluorsilikonpolymer-Ablösemittel beschichtet
ist. Zusätzlich lehrt die Literaturstelle, dass Fluorsilikonöle mit herkömmlichen
Silikonölen vermischt werden können.
US-Patent Nr. 5 698 320 offenbart die Verwendung von Fluorsilikonpolymeren
zur Verwendung auf Fixierwalzen mit äußersten Schichten von Perfluoralkoxy-
und Tetrafluorethylenharzen.
Die vorliegende Erfindung stellt bereit:
(1) ein Schmelzfixierelement, umfassend
ein Substrat,
eine äußere Polymerschicht und
eine Ablösemittelmaterial-Beschichtung auf der äußeren Polymerschicht,
wobei die Ablösemittelmaterial-Beschichtung umfasst a) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel,
welches eine Funktionalität hat, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einer Aminofunktionalität, einer Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität
und einer Carboxyfunktionalität, und b) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel
gemäß der folgenden Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 ist und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist
von 0,1 Prozent bis 100 Prozent; R1 und R2 sind ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl-, Arylalkyl-, Amino- und Alkylaminogruppen;
und R3 ist ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl-, Arylalkyl-,
Polyorganosiloxanketten, und einer Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3,
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist;
(2) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin das fluorinierte Silikon-Ablösemittel
in der Ablösemittelmaterial-Beschichtung in einer Menge von 10 bis 90 Gewichtsprozent
enthalten ist;
(3) Schmelzfixierelement gemäß (2), worin das fluorinierte Silikon-Ablösemittel
in der Ablösemittelmaterial-Beschichtung in einer Menge von 20 bis 50 Gewichtsprozent
ist;
(4) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin m eine Zahl von 1 bis
10 ist;
(5) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin n eine Zahl von 2 bis
12 ist;
(6) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin x/(x + y) von 0,5 Prozent
bis 10 Prozent;
(7) das Schmelzfixierelement gemäß (6), worin x/(x + y) von 1 Prozent
bis 5 Prozent;
(8) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin o eine Zahl von 1 bis
10 ist;
(9) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin p eine Zahl von 2 bis
12 ist;
(10) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin das Ablösemittel
gemäß der folgenden Formel III ist:
worin x/(x + y) 2,4 Prozent ist;
(11) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin die äußere
Polymerschicht ein Material umfasst, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus
einem Silikongummi, Fluorpolymeren, Fluorelastomeren und Polyimiden;
(12) das Schmelzfixierelement gemäß (11), worin das Material ein Fluorelastomer
ist;
(13) das Schmelzfixierelement gemäß (12), worin die Funktionalität
des funktionellen Ablösemittels Aminofunktionalität ist;
(14) das Schmelzfixierelement gemäß (12), worin das Fluorelastomer
ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus a) Copolymeren von zwei von Vinylidenfluorid,
Hexafluorpropylen und Tetrafluorethylen, b) Terpolymeren von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen
und Tetrafluorethylen, und c) Tetrapolymeren von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen,
Tetrafluorethylen und einem Härtungsstellenmonomer;
(15) das Schmelzfixierelement gemäß (14), worin das Fluorelastomer
35 Gewichtsprozent Vinylidenfluorid, 34 Gewichtsprozent Hexafluorpropylen, 29 Gewichtsprozent
Tetrafluorethylen und 2 Gewichtsprozent Härtungsstellenmonomer umfasst;
(16) das Schmelzfixierelement gemäß (11), worin das Material ein Fluorpolymer
ist;
(17) das Schmelzfixierelement gemäß (16), worin die Funktionalität
des funktionellen Ablösemittels Mercaptofunktionalität ist;
(18) das Schmelzfixierelement gemäß (16), worin das Fluorpolymer ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus Polytetrafluorethylen, fluoriniertem Ethylenpropylen,
Perfluoralkoxy und Polymeren davon;
(19) das Schmelzfixierelement gemäß (18), worin das Fluorpolymer Polytetrafluorethylen
ist;
(20) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin das fluorinierte Silikon-Ablösemittel
eine Viskosität von 75 bis 1 500 cS hat;
(21) das Schmelzfixierelement gemäß (20), worin das fluorinierte Silikon-Ablösemittel
eine Viskosität von 200 bis 1 000 cS hat;
(22) das Schmelzfixierelement gemäß (1), worin das funktionelle Polydimethylsiloxan-Ablösemittel
und das fluorinierte Silikon-Ablösemittel copolymerisiert sind;
(23) ein Schmelzfixierelement, umfassend
ein Substrat,
eine äußere Polymerschicht und
eine Ablösemittelmaterial-Beschichtung auf der äußeren Polymerschicht,
worin die Ablösemittelmaterial-Beschichtung umfasst a) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel,
welches eine Funktionalität hat, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einer Aminofunktionalität, einer Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität
und einer Carboxyfunktionalität, und b) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel
gemäß der folgenden Formel III:
worin x/(x + y) 2,4 Prozent ist; und
(24) eine bildbildende Vorrichtung zur Bildung von Bildern auf einem Aufnahmemedium,
umfassend:
eine Ladung zurückhaltende Oberfläche, um ein elektrostatisches latentes
Bild darauf zu bilden; eine Entwicklungskomponente, um ein Entwicklungsmaterial auf die
die Ladung zurückhaltende Oberfläche aufzubringen, um das elektrostatische
latente Bild zu entwickeln, um ein entwickeltes Bild auf der die Ladung zurückhaltenden
Oberfläche zu bilden;
eine Übertragungskomponente, um das entwickelte Bild von der die Ladung zurückhaltenden
Oberfläche auf ein Kopiersubstrat zu übertragen; und
eine Schmelzfixierkomponente, um das übertragene, entwickelte Bild auf das
Kopiersubstrat zu schmelzen, worin das Schmelzfixierelement umfasst a) ein Substrat;
b) eine äußere Polymerschicht und c) einen Ablösemittelmaterial-Überzug
auf der äußeren Polymerschicht, worin der Ablösemittelmaterial-Überzug
umfasst i) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel mit einer Funktionalität,
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Aminofunktionalität, einer
Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität und einer Carboxyfunktionalität,
und ii) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel gemäß der folgenden
Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist von
0,1 Prozent bis 100 Prozent; R1 und R2 sind ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl-, Arylalkyl-, Amino- und Alkylaminogruppen;
und R3 ist ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Arylalkyl
und einer Polyorganosiloxankette und einer Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3,
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist.
Die erfindungsgemäßen Ausführungsformen schließen
ein: ein Schmelzfixierelement, umfassend ein Substrat, eine äußere Polymerschicht
und eine Ablösemittelmaterial-Beschichtung auf der äußeren Polymerschicht,
worin die Ablösemittelmaterial-Beschichtung umfasst a) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel,
welches eine Funktionalität hat, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus einer Aminofunktionalität, einer Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität
und einer Carboxyfunktionalität, und b) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel
gemäß der folgenden Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist von
0,1 Prozent bis 100 Prozent; R1 und R2 sind ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl-, Arylalkyl-, Amino- und Alkylaminogruppen;
und R3 ist ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Arylalkyl
und einer Polyorganosiloxankette und einer Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3,
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist.
Ausführungsformen schließen auch ein: ein Schmelzfixierelement,
umfassend ein Substrat, eine äußere Polymerschicht und eine Ablösemittelmaterial-Beschichtung
auf der äußeren Polymerschicht, worin die Ablösemittelmaterial-Beschichtung
umfasst a) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel mit Funktionalität,
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Aminofunktionalität, einer
Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität und einer Carboxyfunktionalität,
und b) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel gemäß der folgenden
Formel III:
worin x/(x + y) 2,4 Prozent ist.
Ausführungsformen schließen weiterhin ein: eine bildbildende
Vorrichtung zur Bildung von Bildern auf einem Aufnahmemedium, umfassend: eine Ladung
zurückhaltende Oberfläche, um ein elektrostatisches latentes Bild darauf
zu bilden; eine Entwicklungskomponente, um ein Entwicklungsmaterial auf die die
Ladung zurückhaltende Oberfläche aufzubringen, um das elektrostatische
latente Bild zu entwickeln, um ein entwickeltes Bild auf der die Ladung zurückhaltenden
Oberfläche zu bilden; eine Übertragungskomponente, um das entwickelte
Bild von der die Ladung zurückhaltenden Oberfläche auf ein Kopiersubstrat
zu übertragen; und eine Schmelzfixierkomponente, um das übertragene, entwickelte
Bild auf das Kopiersubstrat zu schmelzen, worin das Schmelzfixierelement umfasst
a) ein Substrat; b) eine äußere Polymerschicht und c) einen Ablösemittelmaterial-Überzug
auf der äußeren Polymerschicht, worin der Ablösemittelmaterial-Überzug
umfasst i) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel mit einer Funktionalität,
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einer Aminofunktionalität, einer
Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität und einer Carboxyfunktionalität,
und ii) ein fluoriniertes Silikon-Ablösemittel gemäß der folgenden
Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist von
0,1 Prozent bis 100 Prozent; R1 und R2 sind ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl-, Arylalkyl-, Amino- und Alkylaminogruppen;
und R3 ist ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Arylalkyl
und einer Polyorganosiloxankette und einer Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3,
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist.
1 ist eine schematische Erläuterung einer Bildvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung.
2 ist eine vergrößerte Seitenansicht einer
Ausführungsform eines Schmelzfixierelements, die das Schmelzfixierelement mit
einem Substrat, einer Zwischenschicht, äußeren Schicht und Ablösemittelbeschichtungsschicht
zeigt.
3 ist eine Zeichnung der Tröpfchenoberflächenbedeckung
gegen Ausbreitungszeit in Minuten, die das überlegene Ausbreiten von Tröpfchen
eines Ablösemittels mit Silikonfluid und Aminoöl auf einer Fluorelastomeroberfläche,
verglichen mit einem Aminoöl, zeigt.
Die vorliegende Erfindung betrifft Schmelzfixierelemente mit einem
Ablösemittel, in Kombination damit. Das Schmelzfixierelement hat eine äußere
Polymerschicht in Kombination mit einem Ablösemittel, umfassend ein funktionelles
Trennmittel und ein Fluorsilikontrennmittel. Die Kombination sorgt bei Ausführungsformen
für ausreichendes Benetzen des Schmelzfixierelements. Das Ablösemittel
stellt in Ausführungsformen verminderte Wechselwirkung mit Kopiersubstraten,
wie Papier, bereit, sodass das Ablösemittel weniger Wechselwirkung mit den
Haftmitteln und POST-IT(R)-Notizen (von 3M) und ähnliche Streifen,
die an dem Kopiersubstrat, wie Papier, anhaften, aufweist. Die Ablösemittelkombination
ermöglicht in Ausführungsformen eine Erhöhung der Standzeit des Schmelzfixierelements
durch verbessertes Ausbreiten des Ablösemittels. Die Ablösemittelkombination
stellt weiterhin in Ausführungsformen ein Ablösemittel bereit, das verminderte
Wechselwirkung mit anderen Tonerbestandteilen bereitstellt und
die Schmelzfixierfluidgelierung nicht fördert, was somit die Schmelzfixierelementstandzeit
erhöht. Auch kann die Menge an Metalloxid und anderen Ankerstellen an der Schmelzfixierelementoberfläche
durch die Anwendung der Fluorsilikon-Ablösemittelkombination vermindert werden,
was somit Sicherheitsdenken vermindert und die Schmelzfixierelementherstellungskosten
senkt. Die Verminderung oder Entfernung von den Metalloxiden ist erwünscht,
da die Oxide eine erhöhte Reaktivität mit Polymeroberflächen gegen
Ladungssteuerungsmittel im Toner unter Verkürzen der Walzenlebensdauer katalysieren.
Zusätzlich vermindert die Ablösemittelkombination in Ausführungsformen
die Schmelzelementverunreinigung oder entfernt sie.
Wenn mit einer äußeren Polymeroberfläche verwendet,
verbreitet sich das Fluorsilikonschmelzmittelfluid schneller und stellt somit eine
komplettere Oberflächenbedeckung bereit, als die nichtfunktionellen, Amino-funktionellen
oder Mercaptofunktionellen Fluids. Dieses schnelle Ausbreiten, teilweise aufgrund
der niedrigeren Oberflächenspannung von fluorinierten Fluids, hat auch einen
Nivelliereffekt, was Ölstreifen auf der Kopie vermindert.
Wenn in Kombination mit einer Silikonschmelzwalzenoberfläche
verwendet, stellt das Fluorsilikon-Ablösemittel viel weniger Quellen auf der
Oberfläche bereit, als nichtfunktionelle, Amino-funktionelle oder Mercapto-funktionelle
Fluids.
Durch Kombinieren eines Fluorsilikonfluids mit den vorstehend genannten
Vorteilen mit einem funktionellen Ablösemittel können die Vorteile von
beiden Fluids erhalten werden. Zum Beispiel reagieren Amino- oder Mercapto-funktionelle
Ablösemittel mit Fluorelastomer oder Fluorelastomeradditiven, um eine robuste
Oberflächenbeschichtung von Ablösefluid herzustellen, jedoch verbreiten
sich die Fluids auf der Walzenoberfläche nicht schnell. Das Vermischen von
Fluorsilikonfluid mit den Amino- oder Mercapto-funktionellen Silikon-Ablösemitteln
in Ausführungsformen erhöht die Ausbreitungsgeschwindigkeit, und somit
bleibt vollständige Fluidbedeckung der Walzenoberfläche während des
Druck- oder Kopiervorgangs. Das Fluorsilikon-Ablösemittel wird die Ausbreitungsgeschwindigkeit
erhöhen, während die Amino- oder Mercaptogruppen das Fluid an der Walzenoberfläche
verankern werden. Der kombinierte Effekt von den zwei Fluids sollte eine robuste,
sich schnell bildende Schutz-Ablösemittelschicht auf der Fluorelastomeroberfläche
erzeugen. Auch wird angenommen, dass Fluorsilikone gute Aufdruckeigenschaften, ähnlich
zu jenen von nichtfunktionellen Fluids, haben. Deshalb sollte ein Fluorsilikon-Ablösemittel,
in Kombination mit einem Mercapto-funktionellen Fluid, die Schmelzmittelleistung
erhöhen, ohne die Fähigkeit, auf bedruckte Kopien zu schreiben, negativ
zu beeinflussen.
Bezug nehmend auf 1 wird in einer typischen
elektrostatographisch reproduzierenden Apparatur ein helles Bild von dem zu kopierenden
Original in Form eines elektrostatisch latenten Bildes auf ein lichtempfindliches
Teil aufgezeichnet und das latente Bild wird anschließend durch die Auftragung
von elektroskopisch thermoplastischen Harzteilchen, die üblicherweise als Toner
bezeichnet werden, sichtbar gemacht. Insbesondere wird Photorezeptor 10
auf seiner Oberfläche mit Hilfe von Lader 12 geladen, an den eine
Spannung von Stromzuführung 11 angelegt wurde. Der Photorezeptor wird
dann bildmäßig Licht ausgesetzt, von einem optischen System oder einer
Bildeingabeapparatur 13, wie einer Laser und Licht emittierenden Diode,
um darauf ein elektrostatisches Latentbild zu bilden. Im Allgemeinen wird das elektrostatische
Latentbild durch Bringen des Entwicklergemisches aus der Entwicklerstation
14, in Kontakt damit, entwickelt. Die Entwicklung kann durch Verwendung
einer Magnetbürste, Pulverwolke oder eines anderen bekannten Entwicklungsverfahrens
bewirkt werden. Ein Trockenentwicklergemisch umfasst gewöhnlich Trägergranulate
mit Tonerteilchen, die triboelektrisch daran anhaften. Die Tonerteilchen werden
von den Trägergranulaten zu dem latenten Bild angezogen, um ein Tonerpulverbild
darauf zu bilden. Alternativ kann ein flüssiges Entwicklermaterial angewendet
werden, das einen flüssigen Träger mit darin dispergierten Tonerteilchen
einschließt. Das flüssige Entwicklermaterial wird in Kontakt mit dem elektrostatischen
latenten Bild vorgeschoben und die Tonerteilchen werden in Bildkonfiguration darauf
abgeschieden.
Nachdem die Tonerteilchen auf der lichtleitfähigen Oberfläche
in Bildkonfiguration abgeschieden wurden, werden sie auf ein Kopierblatt
16 durch Übertragungsmittel 15 übertragen, das Druckübertragung
oder elektrostatische Übertragung sein kann. Alternativ kann das entwickelte
Bild auf ein Zwischenübertragungsteil oder Biasübertragungsteil überführt
werden und anschließend auf ein Kopierblatt überführt werden.
Beispiele für Kopiersubstrate schließen Papier, transparentes
Material, wie Polyester, Polycarbonat oder dergleichen, Tuch, Holz oder jedes andere
gewünschte Material ein, auf dem das fertige Bild angeordnet wird.
Nachdem die Übertragung des entwickelten Bildes vollständig
ist, wird das Kopierblatt 16 zu der Schmelzstation 19 weitergerückt,
angegeben in 1 als Schmelzwalze 20 und Druckwalze
21, wobei das entwickelte Bild auf das Kopierblatt 16 mittels
Durchleiten von Kopierblatt 16 zwischen den Schmelzfixier- und Druckelementen
geschmolzen wird, wodurch ein permanentes Bild erzeugt wird. Alternativ können
Übertragung und Schmelzen durch eine Transfixauftragung bewirkt werden.
Der Photorezeptor 10 rückt anschließend an die
Übertragung zur Reinigungsstation 17 vor, wo auf dem Photorezeptor
10 verbliebener Toner durch Anwendung eines Blatts (wie in 1
gezeigt), einer Bürste oder einer anderen Reinigungsvorrichtung gereinigt wird.
2 ist eine vergrößerte schematische Ansicht
einer Ausführungsform eines Schmelzfixierelements, das die verschiedenen möglichen
Schichten zeigt. Wie in 2 gezeigt, hat Substrat
1 darauf eine Zwischenschicht 2. Die Zwischenschicht
2 kann zum Beispiel ein Gummi, wie Silikongummi oder anderes geeignetes
Gummimaterial, sein. Auf Zwischenschicht 2 wird äußere Schicht
3 positioniert, die ein wie vorstehend beschriebenes Polymer umfasst. Auf
der äußeren Polymerschicht 3 positioniert ist eine äußerste
Ablöseschicht 4, d.h. eine Flüssigkeitskombination aus Fluorsilikon
und funktionellem PDMS.
Beispiele für die äußere Oberfläche der Schmelzfixiersystemelemente
schließen Fluorelastomere, Fluorpolymere, Fluorsilikone, Silikonkautschuke,
Polyimide und dergleichen ein.
Insbesondere sind geeignete Fluorelastomere jene, die im Einzelnen
in US-Patenten Nummern 5 166 031, 5 281 506, 5 366 772 und 5 370 931, zusammen mit
US-Patenten Nummern 4 257 699, 5 017 432 und 5 061 965, beschrieben werden. Wie
hierin beschrieben, sind diese Elastomere von der Klasse 1) Copolymere von Vinylidenfluorid
und Hexafluorpropylen; 2) Terpolymere von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen und
Tetrafluorethylen; und 3) Tetrapolymere von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen,
Tetrafluorethylen und Härtungsstellenmonomer, die kommerziell unter verschiedenen
Bezeichnungen bekannt sind, wie VITON A(R), VITON B(A), VITON
E(R), VITON E 60C(R), VITON E430(R), VITON 910(R),
VITON GH(R) und VITON GF(R). Die Bezeichnung VITON(R)
ist eine Handelsmarke von E.I. DuPont de Nemours, Inc. Das Härtungsstellenmonomer
kann 4-Bromperfluorbuten-1, 1,1-Dihydro-4-bromperfluorbuten-1,3-Bromperfluorpropen-1,1,1-di-hydro-3-bromperfluorpropen-1
oder beliebiges anderes geeignetes, bekanntes Härtungsstellenmonomer, das von
DuPont kommerziell erhältlich ist, sein. Andere kommerziell erhältliche
Fluorpolymere schließen FLUOREL 2170(R), FLUOREL 2174(R),
FLUOREL 2176(R), FLUOREL 2177(R) und FLUOREL LVS 76(R),
FLUOREL(R) ist eine Handelsmarke der 3M Company, ein. Zusätzliche
kommerziell erhältliche Materialien schließen VITON ETP(R),
ein Poly(ethylentetrafluorethylenperfluormethylvinylether), AFLAS(TM),
ein Poly(propylentetrafluorethylen), und FLUOREL II(R) (LII900), ein
Poly(propylentetrafluorethylenvinylidenfluorid), beide erhältlich von 3M Company,
sowie die Technoflons, ausgewiesen als FOR-60KIR(R), FOR-LHF(R),
NM(R) FOR-THF(R), FOR-TFS(R), TH(R)
und TN505(R), erhältlich von Montedison Specialty Chemical Company,
ein.
Beispiele von für die Oberflächen der Schmelzfixierelemente
verwendbaren Fluorelastomeren schließen Fluorelastomere, wie Fluorelastomere,
auf Vinylidenfluorid basierende Fluorelastomere, Hexafluorpropylen und Tetrafluorethylen
als Comonomere, ein. Es gibt auch Copolymere von einem von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen
und Tetrafluorethylen. Beispiele für drei bekannte Fluorelastomere sind (1)
eine Klasse von Copolymeren von zwei von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen und
Tetrafluorethylen, wie jene, die kommerziell als VITON A(R) bekannt sind;
(2) eine Klasse von Terpolymeren von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen und Tetrafluorethylen,
kommerziell bekannt als VITON B(R); und (3) eine Klasse von Tetrapolymeren
von Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen, Tetrafluorethylen, und Härtungsstellenmonomer,
kommerziell bekannt als VITOM GH(R) oder VITON GF(R).
Die Fluorelastomere VITON GH(R) und VITON GF(R)
haben relativ geringe Mengen an Vinylidenfluorid. Das VITON GF(R) und
Viton GH(R) haben 35 Gewichtsprozent Vinylidenfluorid, 34 Gewichtsprozent
Hexafluorpropylen und 29 Gewichtsprozent Tetrafluorethylen, mit 2 Gewichtsprozent
Härtungsstellenmonomer.
Beispiele für Fluorpolymere schließen Fluorkunststoffe oder
Fluorpolymere, wie Polytetrafluorethylen, fluoriniertes Ethylenpropylenharz, Perfluoralkoxy,
und andere TEFLON(R)-artige Materialien, und Polymere davon ein.
In Ausführungsformen kann ein Fluorelastomer auch mit nichtfluoriniertem
Ethylen oder nichtfluoriniertem Propylen vermischt oder copolymerisiert werden.
Beispiele für geeignete Silikonkautschuke schließen Hoch-Temperatur-Vulkanisierungs-(HTV)-Silikonkautschuke
und Nieder-Temperatur-Vulkanisierungs-(LTV)-Silikonkautschuke ein. Diese Kautschuke
sind bekannt und kommerziell leicht erhältlich, wie SILASTIC(R)
735 black RTV und SILASTIC(R) 732 RTV, beide von Dow Corning; und 106
RTV Silikonkautschuk und 90 RTV Silikonkautschuk, beide von General Electric. Andere
geeignete Silikonmaterialien schließen die Siloxane (wie Polydimethylsiloxane);
Fluorsilikone, wie Silikonkautschuk 552, erhältlich von Sampson Coatings, Richmond,
Virginia; flüssige Silikonkautschuke, wie Vinyl-vernetzte, wärmehärtbare
Kautschuke, oder Silanol, bei Raumtemperatur vernetzte Materialien, und dergleichen
ein. Ein weiteres spezielles Beispiel ist Dow Corning Sylgard 182.
Beispiele für geeignete Polyimide schließen jene, die von
verschiedenen Diaminen und Dianhydriden gebildet werden, wie Polyamidimid (zum Beispiel
Amaco Al-10(R) von BP Amoco Polymers Inc., Alpharetta, Georgia); Polyetherimid;
Siloxan-Polyetherimid-Blockcopolymer, wie zum Beispiel SILTEM(R) STM-1300,
erhältlich von General Electric, Pittsfield, Mass.; und dergleichen ein. Andere
Beispiele für Polyimide schließen aromatische Polyimide, wie jene, gebildet
durch Umsetzen von Pyromellitsäure und Diaminodiphenylether, vertrieben unter
dem Handelsnamen KAPTON(R)-Typ-HN, erhältlich von DuPont, ein. Anderes
geeignetes Polyimid, erhältlich von DuPont und vertrieben als KAPTON(R)-Typ-FPC-E,
wird durch Imidisierung von copolymeren Säuren, wie Biphenyltetracarbonsäure,
und Pyromellitsäure mit zwei aromatischen Diaminen, wie p-Phenylendiamin und
Diaminodiphenylether, hergestellt. Weitere geeignete Polyimide schließen Pyromellitsäuredianhydrid
und Benzophenontetracarbonsäuredianhydrid-Copolymere Säuren, umgesetzt
mit 2,2-Bis[4-(8-aminophenoxy)phenoxyj-hexafluorpropan, erhältlich als EYMYD
Typ L-20N von Ethyl Corporation, Baton Rouge, Louisiana, ein. Weitere geeignete
aromatische Polyimide schließen jene ein, die 1,2,1',2'-Biphenyltetracarboximid
und Paraphenylengruppen, wie UPILEX(R)-S, erhältlich von Uniglobe
Kisco, Inc., White Planes, N.Y., und jene mit Biphenyltetracarboximid-Funktionalität
mit Diphenylether-Endabstandscharakterisierungen, wie UPILEX(R)-R, auch
erhältlich von Uniglobe Kisco, Inc., enthalten. Gemische von Polyimiden können
auch verwendet werden.
Die Menge an Polymerverbindung in Lösung in den Lösungen
der äußeren Schicht, in Gewichtsprozent Gesamtfeststoffe, ist 10 bis 25
Prozent oder 16 bis 22 Gewichtsprozent Gesamtfeststoffe. Die wie hierin verwendeten
Gesamtfeststoffe schließen die Menge an Polymer, Additiven und Füllstoffen,
einschließlich Metalloxidfüllstoffe, ein.
Ein anorganischer teilchenförmiger Füllstoff kann in Verbindung
mit der polymeren äußeren Schicht verwendet werden, um Verankerungsstellen
für die funktionellen Gruppen des Fluorsilikonschmelzfixierungsmittels oder
funktionellen Schmelzfixierungsmittels bereit. Beispiele für geeignete Füllstoffe
schließen einen Metall enthaltenden Füllstoff, wie Metall, Metalllegierung,
Metalloxid, Metallsalz oder andere Metallverbindung, ein. Die allgemeinen Klassen
von Metallen, die für die vorliegende Erfindung anwendbar sind, schließen
jene Metalle der Gruppen 1b, 2a, 2b, 3a,
3b, 4a, 4b, 5a, 5b, 6b,
7b, 8 und die Seltenerdenelemente des Periodensystems ein. Der
Füllstoff kann ein Oxid von Aluminium, Kupfer, Zinn, Zink, Blei, Eisen, Platin,
Gold, Silber, Antimon, Wismut, Zink, Iridium, Ruthenium, Wolfram, Mangan, Cadmium,
Quecksilber, Vanadium, Chrom, Magnesium, Nickel und Legierungen davon sein. Andere
spezielle Beispiele, die anorganische teilchenförmige Füllstoffe einschließen,
sind Aluminiumoxid und Kupfer(I)oxid. Andere Beispiele schließen verstärkendes
und nichtverstärkendes, calciniertes Aluminiumoxid bzw. tafelförmiges
Aluminiumoxid ein.
Die Dicke der äußeren polymeren Oberflächenschicht
des Schmelzfixierelements hierin ist 10 bis 250 &mgr;m oder 15 bis 100 &mgr;m.
Wahlweise Zwischenhaftschichten und/oder Zwischenpolymer- oder Elastomerschichten
können aufgetragen werden, um die gewünschten Eigenschaften und Leistungsaufgaben
der vorliegenden Erfindung zu erreichen. Die Zwischenschicht kann zwischen dem Substrat
und der äußeren Polymeroberfläche vorliegen. Eine haftende Zwischenschicht
kann aus z.B. Epoxidharzen und Polysiloxanen ausgewählt sein. Beispiele für
geeignete Zwischenschichten schließen Silikonkautschuke, wie jene, die vorstehend
für die äußere Schicht beschrieben wurden, ein.
Es kann eine Haftschicht zwischen dem Substrat und der Zwischenschicht
bereitgestellt werden. Es kann auch eine Haftschicht zwischen der Zwischenschicht
und der äußeren Schicht vorliegen. In Abwesenheit einer Zwischenschicht
kann die Polymerschicht an das Substrat über eine Haftschicht gebunden sein.
Die Dicke der Zwischenschicht ist 0,5 bis 20 mm oder 1 bis 5 mm.
Die Ablösemittel oder Schmelzfixieröle, die hierin beschrieben
werden, werden auf der äußeren Schicht des Schmelzfixierelements über
einen Abgabemechanismus, wie eine Abgabewalze, bereitgestellt. Die
Abgabewalze wird teilweise in einen Sammelbehälter getaucht, der das Schmelzfixieröl
oder Ablösemittel beinhaltet. Das Fluorsilikon und funktionelles PDMS-Öl
sind dahingehend erneuerbar, dass das Ablöseöl in einem Haltebehälter
aufbewahrt wird und für die Schmelzwalze, falls benötigt, gegebenenfalls
mit einer Ablösemitteldonorwalze in einer Menge von 0,1 bis 20 mg/Kopie oder
1 bis 12 mg/Kopie bereitgestellt wird. Das System, durch das das Schmelzöl
für die Schmelzwalze über einen Haltebehälter und die wahlweise Abgabewalze
bereitgestellt wird, ist gut bekannt. Das Ablöseöl kann an dem Schmelzfixierelement
in einer kontinuierlichen oder halbkontinuierlichen Phase vorliegen. Das Schmelzfixieröl
in der Form eines Films liegt in einer kontinuierlichen Phase vor und bedeckt kontinuierlich
das Schmelzfixierelement.
Beispiele für geeignete Fluorsilikon-Ablösemittel schließen
jene mit seitenständigen fluorinierten Gruppen, wie -CF3(CF2)n(CH2)m-,
ein, worin "n" und "m" Zahlen sind, die wiederkehrende Einheiten wiedergeben. In
Ausführungsformen schließen Beispiele für Fluorsilikon-Ablösemittel
jene mit der nachstehenden Formel I ein:
worin m und n die gleichen oder verschieden sind und m von 0 bis 25 oder 1 bis 10
oder von 2 bis 7 oder 5 ist, und n von 1 bis 25 oder von 2 bis 12 oder von 3 bis
7 oder 5 ist. Das Ausmaß des Einbaus von seitenständigen Fluorkohlenstoffketten,
definiert als x/(x + y), ist von 0,1 Prozent bis 100 Prozent oder von 0,5 Prozent
bis 10 Prozent oder von 1 Prozent bis 5 Prozent. Die Gruppen R1 und R2
können die gleichen oder verschieden sein und sind ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus Alkyl- und Arylalkylgruppen, wie jene mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen,
wie Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl und dergleichen, oder Methylphenyl, Ethylphenyl,
Propylphenyl, Butylphenyl und dergleichen, Amino- und Alkylaminogruppen, wie jene
mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie Methylamino, Ethylamino, Propylamino, Butylamino
und dergleichen, und worin R3 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus Alkyl- und Arylalkylgruppen, wie jene, gerade angeführten, eine Polyorganosiloxankette,
wie jene mit 1 bis 300 wiederkehrenden Einheiten, und eine Fluorkette der Formel
-(CH2)o-(CF2)p-CF3, worin
o und p die gleichen Bereiche wie m bzw. n haben, jedoch die gleichen wie oder verschieden
von m und n sein können.
Ein spezielles Beispiel einer seitenständigen Fluorsilikongruppe
in dem Fluorsilikon-Ablösemittel ist jenes mit der nachstehenden Formel II:
worin x/(x + y) 2,4 Prozent ist und die Gesamtlänge der Polymerkette, x + y,
jene ist, die einer Viskosität von 246 cS entspricht.
Ein spezielles Beispiel von einem Fluorsilikon-Ablösemittel ist
jenes mit der nachstehenden Formel III:
In der vorstehenden Formel kann x/(x + y) 2,4 Prozent sein und die
Gesamtlänge der Polymerkette x + y kann jene sein, die einer Viskosität
von 246 cS entspricht.
In Ausführungsformen können die Siloxanpolymer enthaltenden,
seitenständigen fluorinierten Gruppen der Formeln 2, II oder III in einem Polydimethylsiloxan-(PDMS)-Ablösemittel,
das Polydimethylsiloxan umfasst, vorliegen. In Ausführungsformen kann das Siloxanpolymer,
das seitenständige fluorinierte Gruppen, wie in vorstehenden Formeln I bis
III, enthält, in dem Ablösemittel in Mengen von 1 bis 100 Prozent oder
von 10 bis 90 Prozent oder von 20 bis 40 Gewichtsprozent der Gesamtfeststoffe vorliegen.
Verwendbare Bereiche der Gemischzusammensetzungen werden durch Mischbarkeit der
fluorinierten und nicht-fluorinierten Fluids, die durch den Fluorgehalt von dem
fluorinierten Fluid, Viskositäten der beiden Fluids und die Temperatur gesteuert
werden, bestimmt werden. Die Mischbarkeit kann weiter durch Einbau von kompatibilisierenden
Gruppen in die fluorinierte Fluidpolymerkette verstärkt werden.
In Ausführungsformen hat das fluorinierte Silikon-Ablösemittel
eine Viskosität von 75 bis 1 500 cS oder von 200 bis 1 000 cS.
Beispiele für funktionelle Ablösemittel, die in Kombination
mit dem Fluorsilikon-Ablösemittel verwendet werden können, schließen
Amino-funktionelle, Mercapto-funktionelle, Hydrid-funktionelle, Carboxy-funktionelle,
Hydroxy-funktionelle, Chlor-funktionelle und dergleichen funktionelle Ablösemittel
ein.
Das Fluorsilikon-Ablösemittel kann als ein Copolymer mit einem
funktionellen Ablösemittelöl über Copolymerisation der funktionellen
Silanmonomere oder cyclischen Stoffe mit Fluor enthaltenden Silanmonomeren oder
cyclischen Stoffen hergestellt werden. Ein Beispiel für ein Copolymer wird
durch Formel IV gezeigt:
Für den Fall eines Copolymers mit fluorinierten und Amino-Seitengruppen
liegen die Amino-funktionellen Gruppen mit einem Anteil von z/(x + y + z) vor, der
im Bereich von 0,01 Prozent bis 0,20 Prozent oder von 0,03 Prozent bis 0,10 Prozent
liegt. Die Fluor-funktionellen Gruppen können mit einem Anteil von x/(x + y
+ z) vorliegen, der im Bereich von 0,1 Prozent bis 100 Prozent oder von 0,5 Prozent
bis 10 Prozent liegt.
Ein Gemisch von 1 bis 100 Prozent oder 10 bis 90 Prozent oder von
20 bis 50 Gewichtsprozent an Gesamtfeststoffen von einem Fluorsilikon-Ablösemittel
in einem funktionellen Silikonfluid kann verwendet werden, um die Vorteile von beiden
einzelnen Fluids zu kombinieren. In Ausführungsformen enthält das Fluorsilikon-Ablösemittel
weniger als 6 Prozent fluorinierte seitenständige Gruppen.
Ein funktionelles Öl, wie hierin verwendet, bezieht sich auf
ein Ablösemittel mit funktionellen Gruppen, die chemisch mit dem Schmelzfixierelement
der äußeren polymeren Schicht oder mit Füllstoffen, die auf der Oberfläche
des Schmelzfixierelements vorliegen, um die Oberflächenenergie zu vermindern
und bessere Ablösung von Tonerteilchen von der Oberfläche des Schmelzfixierelements
bereitstellen, reagieren. Wenn die Oberflächenenergie nicht
vermindert ist, werden die Tonerteilchen in der Regel an der Schmelzfixierwalzenoberfläche
oder an Füllstoffteilchen auf der Oberfläche der Schmelzfixierwalze anhaften,
was Kopiequalitätsdefekte ergeben wird.
Die nachstehenden Beispiele definieren und beschreiben weiterhin Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Sofern nicht anders ausgewiesen, sind alle Teil- und
Prozentangaben auf das Gewicht bezogen.
BEISPIELEBeispiel IGemisch von Fluorsilikon mit Amino-funktionellem Polydimethylsiloxan-Ablösemittel
Ein Fluorsilikonfluid mit 2,4 Molprozent seitenständigen Tridecafluoroctylgruppen
(d.h. x/(x + y) = 0,024) der Formel:
wurde von Wacker Chemical Corporation, Adrian, Michigan, bereitgestellt. Die Probe
wurde als SLM-50330 VH-155 bezeichnet. Die Viskosität des Fluids war 246 cS
bei Raumtemperatur. Dieses Fluid wurde mit einem Anteil von 50 Gewichtsprozent mit
Amino-funktionellem Polydimethylsiloxan, das 0,09 Molprozent Propylamingruppen enthält,
vermischt.
Beispiel IITesten von Benetzen von Fluorelastomeroberfläche mit Gemisch
aus Fluorsilikon und Amino-funktionellen Silikon-Ablösemitteln
Drei Fluids wurden getestet, einschließlich (1) Aminofunktionelles
Polydimethylsiloxan, (2) das in Beispiel I beschriebene Fluorsilikonfluid, SLM-50330
VH-155, das Polydimethylsiloxan mit 2,4 Molprozent seitenständigen Tridecafluoroctylgruppen
darstellt, -(CH2)2(CF2)5CF3,
und (3) ein Gemisch von 50 Gewichtsprozent von dem SLM-50330 VH-155 Fluorsilikonfluid
mit 50 Gewichtsprozent des Amino-funktionellen Fluids.
Jedes der Fluids wurde auf einem ebenen Film von thermisch gehärtetem
VITON(R) GF getestet. Ein Tropfen, der etwa 10 mg von jedem der Fluids
enthält, wurde auf dem VITON(R) GF angeordnet und die Oberflächen
der Tröpfchen wurden bei Umgebungsraumbedingungen über die Zeit verfolgt.
3 zeigt Kurven der Oberflächenbedeckungen gegen
die Zeit. Es wird deutlich, dass die Kombination von funktionellem Aminoöl
und Fluorsilikonöl signifikantes Ausbreiten zeigt; während sich das Aminofunktionelle
Fluid überhaupt nicht ausbreitet. Die Daten zeigen auch, dass ein Gemisch von
50 Prozent des Fluorfluids mit Amino-funktionellem Fluid ein Fluid ergibt, das sich
nahezu identisch zu dem reinen Fluorfluid ausbreitet. Diese Ergebnisse zeigen, dass
zu einem funktionellen Fluid zugesetztes Fluorsilikon eine signifikante Verstärkung
in der Fluorelastomer-Oberflächenbenetzbarkeit, bezogen auf das reine funktionelle
Fluid, bereitstellt.
Anspruch[de]
Ein Schmelzfixierelement umfassend
ein Substrat;
eine äußere Polymerschicht; und
eine Ablösemittelmaterial-Beschichtung auf der äußeren Polymerschicht,
wrion die Ablösematerial-Beschichtung umfasst a) ein funktionelles Polydimethylsiloxan-Ablösemittel,
welches eine Funktionalität hat ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus
einer Aminofunktionalität, einer Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität
und einer Carboxyfunktionalität, und b) ein fluoriniertes Silikonablösemittel
gemäß der folgenden Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist von
0,1 % bis 100%; R1 und R2 sind ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Alkyl, Arylalkyl, Amino und Alkylaminogruppen; und R3 ist
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Alkyl, Arylalkyl, Polyorganosiloxanketten
und eine Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist.Das Schmelzfixierelement gemäß Anspruch 1, worin das fluorinierte
Silikonablösemittel in der Beschichtung in einer Menge von 10 bis 90 Gew.-%
enthalten ist. 3. Das Schmelzfixierelement gemäß Anspruch 1 oder 2, worin
m eine Zahl von 1 bis 10 istDas Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 3, worin n eine Zahl von 2 bis 12 ist.Das Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 4, worin x/(x + y) von 0,5% bis 10% ist.Das Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 5, worin das Ablösemittel gemäß der folgenden Formel III ist:
worin x/(x + y) 2,4% ist.Das Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 6, worin die äußere Polymerschicht ein Material umfasst ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus einem Silikongummi, Fluorpolymeren, Fluorelastomeren
und Polyimiden.Das Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 7, worin die Funktionalität des funktionellen Abläsemittels eine Aminofunktionalität
ist.Das Schmelzfixierelement gemäß einem der Ansprüche 1
bis 8, worin das fluorinierte Silikonablösemittel eine Viskosität von
75 bis 1500 cS hat.Eine bildbildende Vorrichtung zur Bildung von Bildern auf einem Aufnahmemedium
umfassend:
eine ladungszurückhaltende Oberfläche, um ein elektrostatisches latentes
Bild darauf zu bilden;
eine Entwicklungskomponente, um ein Entwicklungsmaterial auf die ladungszurückhaltende
Oberfläche aufzubringen, um das elektrostatische latente Bild zu entwickeln,
um ein entwickeltes Bild auf der ladungszurückhaltende Oberfläche zu bilden;
eine Übertragungskomponente, um das entwickelte Bild von der ladungszurückhaltenden
Oberfläche auf ein Kopiersubstrat zu übertragen; und
eine Schmelzfixierkomponente, ohne das übertragene entwickelte Bild auf das
Kopiersubstrat zu schmelzen, worin das Schmelzfixierelement umfasst a) ein Substrat;
b) eine äußere Polymerschicht; und c) ein Ablösemittelmaterial-Überzug
auf der äußeren Polymerschicht, worin das Ablösemittelmaterial umfasst
i) ein funktionelles Polydimethylsiloxanablösemittel mit einer Funktionalität
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einer Aminofunktionailität,
einer Mercaptofunktionalität, einer Hydridfunktionalität und einer Carboxyfunktionalität,
und ii) ein fluoriniertes Silikonablösemittel gemäß der folgenden
Formel I:
worin m eine Zahl von 0 bis 25 und n eine Zahl von 1 bis 25 ist; x/(x + y) ist von
0,1 % bis 100%; R1 und R2 sind ausgewählt aus der Gruppe
bestehend aus Alkyl, Arylalkyl, Amino und Alkylaminogruppen; und R3 ist
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Alkyl, Arylalkyl, einer Polyorganosiloxankette,
und einer Fluorkette der Formel -(CH2)o-(CF2)p-CF3,
worin o eine Zahl von 0 bis 25 und p eine Zahl von 1 bis 25 ist.