Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf pharmazeutische Zusammensetzungen,
die zur Verhinderung der Entstehung und des Fortschreitens mykotischer Erkrankungen
der Hautoberfläche bei Mensch und Tier anzuwenden sind, insbesondere bei denen,
die mit der Vermehrung und Konversion symbiotisch zusammenlebender lipophiler Fungi,
beispielsweise der Gattung Malassezia/Pityrosporum, zusammenhängen.
Pityriasis versicolor (PV) ist eine mykotische Oberflächenerkrankung,
die allgemein auf die Hornhautschicht beschränkt ist und die sich klinisch
durch das Auftreten von Makulae oder sich leicht schuppenden Flecken manifestiert,
die depigmentiert oder hyperpigmentiert, erythematös und häufig mit Juckreiz
verbunden sind. Die am häufigsten betroffenen Stellen sind die oberen Teile
des Rumpfes, die Schultern, die obere Oberfläche der Arme, der Hals und gelegentlich
das Abdomen (Assaf RR, Weil ML, 1996, Dermatol Clin., 14: 57–67). PV betrifft
überwiegend die männliche Population zwischen 20 und 40 Jahren; in klimatisch
heißen Gebieten, bei Patienten, die von Seborrhoe, Hyperhidrose betroffen sind,
und bei Patienten mit Immunkrankheiten tritt PV häufiger auf. Die Infektion,
die allgemein keine Symptome aufweist, wird häufig während der Sommermonate
aufgrund der Unfähigkeit der betroffenen Hautoberflächen, in der Sonne
zu bräunen, erkannt. PV wird durch die pathogene Besiedelung der Hornhautschicht
durch die hyphale Form einer dimorphen lipophilen Hefe, eines Saprophyten, der zur
Gattung Malassezia sp. Gehört, bestimmt. Auf molekularer Ebene umfasst die
Gattung Malassezia verschiedene Spezies, die allesamt normale Bestandteile der auf
menschlicher und/oder tierischer Haut befindlichen Mikrobenflora sind. Die verschiedenen
Spezies von Malassezia sind dimorph, was bedeutet, dass sie während inaktiver
Zeiträume durch eine Hefephase und in der aktiven Infektionsphase durch die
Konversion in eine Mycelform mit einer Entstehung einer Hyphe gekennzeichnet sind.
Die Malassezia-Spezies sind ferner an der Entstehung anderer Oberflächen-Dermatosen,
z. B. seborrhoischer Dermatitis (chronische schuppende Dermatitis des Gesichts und
des oberen Rumpfes), Follikulitis, sowie an der Verschlimmerung ekzematöser
Reaktionen einer atopischen Dermatitis beteiligt (Watanabe S. u. a., 2001, J. Invest.
Dermatol., 166: 769–773). Man geht außerdem davon aus, dass Malassezia
ein exogener Auslösefaktor für häufige Psoriasis-Läsionen ist
(Schmidt A., 1997, Cutis, 59: 21–24). Eine bestimmte Spezies von Malassezia,
die üblicherweise zoophile M. pachydermatis, ist bei Katzen und Hunden für
zwei klinisch hinreichend definierte Erscheinungsbilder verantwortlich: a) eine
juckende Dermatitis – eine Dermatitis aufgrund von Malassezia – die
sich bei Hunden jeden Alters und jeden Geschlechts zeigt, die eine gewisse Neigung
zu Rennen haben, wie z. B. der WHWT (West Highland White Terrier), der Basset Hound,
der Malteser, der kleine Pudel und der Shar Pei. Sie ist durch das Auftreten erythematöser
Papeln gekennzeichnet, die anfänglich auf den Abdomenbereich begrenzt sind
und anschließend in der Leistengegend, in den Achselhöhlen und im Halsbereich
zu finden sind, und ist durch keratoseborrhoische Veränderungen gekennzeichnet,
einschließlich einer Hyperpigmentierung, einer Schuppung, einer Alopezie und
ein abwechselnd trockenes/krustiges oder öliges Erscheinungsbild der Haut und
des Fells; b) eine üblicherweise bilaterale externe Otitis eines erythematösen/zeruminösen
Typs, die praktisch ständig von Ödemen und Schmerzen begleitet ist. M.
pachydermatis, das normalerweise als Symbiosepartner auf der Haut vorliegt, verwandelt
sich aufgrund zahlreicher Faktoren in eine opportunistische pathogene Hefe, wobei
die Faktoren sowohl genetisch (beispielsweise bei Vorliegen von Kutanplicae, primärer
idiopathischer Seborrhoe, Immunschwächen) als auch erworben (beispielsweise
allergische Krankheiten, pyodermitische Infektionen, Ektoparasitosen, Keratinierungsprobleme,
Dysendokrinismen, längere Behandlungen mit Glucocorticoiden und/oder Antibiotika)
sind. Die gemeinhin bekannte Therapie beruht auf der Verwendung von topischen bzw.
die örtliche Lage betreffenden Präparaten, z. B. synthetischen Waschmitteln
(z. B. Lotionen und Shampoos), die Antimykotika wie z. B. Climbazol, Ketoconazol,
Pocton-Olamin, Zinkpyrithion, Selensulphid oder andere schwefelhaltige Substanzen
enthalten. Gels oder Cremes, die azolinische Antimykotika oder Cyclopirox-Olamin
enthalten, werden ebenfalls verwendet. Diese topischen antifungalen Präparate
werden oft mit einem Cortison-Medikament kombiniert, um die Entzündung einzudämmen
und die Schmerzen und den Juckreiz zu mildern. Jedoch ist die Verwendung von Molekülen,
die ausschließlich auf eine fungistatische/fungizide Wirkung ausgerichtet sind,
auch wenn sie dahin gehend effektiv sind, die akute entzündliche Phase einzudämmen,
dadurch, dass sie direkt auf den pathogenen Mikroorganismus einwirken, liefern sie
kein gänzlich zufrieden stellendes Ergebnis. Diese Moleküle weisen in
der Tat eine hohe eigene Toxizität auf. Derzeit kann beispielsweise die präventive
topische Therapie mit Shampoos oder Lotionen, die auf 2,5% Seleniumsulphid basieren,
Patienten mit einer geröteten und ungesunden Haut aufgrund ihrer Toxizität
nicht verschrieben werden. Diese Behandlungsarten sind außerdem immer mit einer
hohen Rückfallquote von Mykosen der Hautoberfläche verbunden, unabhängig
von dem Behandlungsregime, das in der aktiven Phase angewendet wird. Beispielsweise
wird die Rückfallquote einer akuten Mykose der von PV betroffenen und mit Ketoconazol
behandelten Population innerhalb von 6 Monaten nach Unterbrechung der Therapie auf
20% und nach einem Jahr auf 50% geschätzt.
Das durch die vorliegende Erfindung gelöste technische Problem
besteht somit darin, einen neuen therapeutischen Lösungsansatz
zur Verfügung zu stellen, der auf die Prävention und Behandlung einer
Hautoberflächen-Mykose abzielt, die durch Stämme lipophiler Hefen unterstützt
wird, um die Probleme der Chronizität und der hohen Rückfallrate, die
bei den bereits bekannten Therapien beobachtet werden, zu lösen.
Dieses Problem wird durch eine Zusammensetzung gemäß der
Beschreibung in den angehängten Ansprüchen gelöst.
Der Zusammensetzungsgegenstand der vorliegenden Erfindung umfasst
ein Gemisch aus einem Agonisten des Rezeptors vom Typ CB2 der Cannabinoide und aus
einem Freie-Fettsäure-Maskierungsharz. Diese Zusammensetzung erwies sich als
besonders nützlich beim Heilen von Hautoberflächen-Mykosen aufgrund der
synergistischen Wirkung des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide, der
als Normierer der Hyperreaktivität von dermo-epidermalem Gewebe besonders aktiv
ist, und des Harzes mit einer lipoabsorbierenden Wirkung, das in der Lage ist, das
Nährstoffsubstrat aus der Hefe zu maskieren, wodurch die mikrobielle Flora
wieder ausgeglichen wird.
Ohne an eine bestimmte Theorie gebunden sein zu wollen, stellte man
fest, dass die Entstehung von Oberflächen-Mykosen, z. B. PV, von einem histologischen
Gesichtspunkt aus betrachtet aus einem veränderten Ansprechverhalten der Gastflora
bezüglich der residenten Flora resultiert, was folglich zur Entstehung einer
veränderten epidermischen Reaktionsfähigkeit bezüglich der lipophilen
hefeartigen Myzeten führt. Der der Entstehung von PV zugrunde liegende pathogene
Mechanismus ist somit in einer lokalen entzündlichen Reaktion zu finden, die
durch Toxine oder Überträgerstoffe, die durch Malassezia/Pityrosporum
bewirkt und/oder verursacht werden, und durch die lipasische Aktivität des
Pilzes ausgelöst wird. Außerdem wurde vor allem bei Hunden gezeigt, dass
M. pachydermatis eine eigentümliche Verteilung der Hautmastozyten bewirkt,
die von einer tief sitzenden zu einer Oberflächen-Derma wandern und sich an
der Basis der Epidermis ausrichten (die so genannte subepidermale lineare Ausrichtung
von Mastzellen bzw. SLAM (Subepidermal Linear Alignment of Mast Cells). Dies bedeutet,
dass Malassezia/Pityrosporum einen Zustand einer Mastozyken-Hyperreaktivität
mit einer Zunahme nicht nur der Degranulation der entzündungsfördernden
und zytoschädigenden Überträgerstoffe, sondern auch der Fähigkeit
der innergeweblichen Wanderung bewirkt. Malassezia/Pityrosporum stimuliert die epidermalen
Keratinozyten zur Erzeugung anhaltender Pegel entzündungsfördernder Zytokine.
Dies führt dazu, dass ein anomaler Stimulus eine dauerhafte dermo-epidermale
Hyperaktivität bewirkt, was zu dem progressiven Verlust der Barriereneigenschaft
und zu einem veränderten lokalen Lipidmetabolismus und einer resultierenden
Veränderung des Wachstumssubstrats des Pilzes beiträgt. Alle oben erwähnten
Bedingungen bestimmen ein Substrat, das für das Wachstum und die mycelische
Differenenzierung des Pathogens günstig ist. Insbesondere die Hyperaktivität
der Talgdrüsen, von denen die Sekretion der Fettsäuren, die zur Entwicklung
von Malassezia benötigt werden, abhängt, spielt eine sehr wichtige Rolle.
Aus diesem Grund werden die Hyphenherstellung und -differenzierung in Hautbereichen
mit einer hohen Sebacin-Produktion, z. B. der Haut des Rumpfes und der Kopfhaut,
stark unterstützt, mit Beginn einer aktiven Infektion und der Entstehung von
epidermalen Läsionen. Die dermo-epidermale Hyperreaktivität kann ferner
die hohe Rückfallquote einer oberflächlichen Mykose unabhängig von
dem in der aktiven Phase angewendeten Behandlungsregime rechtfertigen.
Ohne deshalb direkt auf den pathogenen Pilz einzuwirken, sondern lediglich
mit den pathogenen Mechanismen der mykotischen Läsion zu interagieren, entdeckten
die Erfinder der vorliegenden Erfindung überraschend eine innovative und effektive
Form der Intervention zur Prävention und Behandlung mykotischer Infektionen.
In der Tat stellte man fest, dass die funktionelle Aktivierung des
peripheren Rezeptors vom Typ CB2 der auf der Membran der Mastozyten exprimierten
Cannabinoide eine hemmende Modulation des degranulierenden Tonus bei einer progressiven
Verringerung der abgegebenen Überträgerstoffe bestimmt. Die funktionellen
Agonisten des Mastozytrezeptors vom Typ CB2 ermöglichen dadurch, dass sie speziell
auf den hyperaktiven Mastzyten einwirken, die dermo-epidermale zytokinische Balance,
die durch die durch Malassezia bedingte Überstimulation verändert wird,
erneut herzustellen, wodurch der richtige Keratozyt-Metabolismus begünstigt,
und eine bedeutende Verringerung der hyperreaktiven und Entzündungsanzeichen
und -symptome zu bestimmen. Die physiologische Wiederherstellung des mastozytischen
degranulierenden Tonus ermöglicht somit ein Eindämmen der juckenden Symptomatologie,
und dem Beginn und der Ausbreitung von entzündlichen Hauterkrankungen entgegenzuwirken.
Auf der Basis der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen, die
als Agonisten des Cannabinoid-Rezeptors vom Typ CB2, die an dem Mastozyten vorliegen,
ausgewählt sind, kovalente Derivate von Alkanolamiden von Mono- und Dicarbonsäuren
mit Amminoalkoholen der allgemeinen Formel (I): R1-CO-NR2R3(I)
Diese Verbindungen der Formel (I) sind in der Patentanmeldung WO 01/04083
beschrieben, deren relative Beschreibung zur Bezugnahme in das vorliegende Dokument
aufgenommen ist.
Die Verbindungen der Formel (I), die vorzugsweise ausgewählt
sind, sind diejenigen, bei denen:
a) R1 Folgendes sein kann:
– ein linearer oder verzweigter alkylischer, ein alkylenischer oder ein
arylischer Radikal.
– eine Gruppe der Formel:
-R4-CO-NR5R6
wobei R4 ein linearer oder verzweigter alkylenischer Radikal oder ein
arylischer Biradikal ist; R5 und R6 die Bedeutung aufweisen,
die im Folgenden für R2 beziehungsweise R3 angegeben
ist.
b) R2 aus Wasserstoff oder einem alkylischen, alkenylischen oder
arylischen Radikal ausgewählt ist.
c) R3 eine Gruppe der Formel
-Y-OH
ist, wobei Y ein linearer oder verzweigter alkylenischer Radikal ist und das Harz
ein acrylisches Copolymer ist, das mit Phytosphingosin besetzt ist.
Stärker bevorzugt werden Derivate von Alkanolamiden von Dicarbonsäuren
mit Aminoalkohohlen der allgemeinen Formel (II) ausgewählt:
HO-(CH2)n-NH-CO-(CH2)m-CO-NH-(CH2)n-OH
wobei n einen Wert aufweist, der zwischen 2 und 10 liegt, und m einen Wert aufweist,
der zwischen 2 und 12 liegt; n vorzugsweise eine Zahl ist, die zwischen 2 und 4
liegt, und m eine Zahl ist, die zwischen 5 und 9 liegt.
Noch stärker bevorzugt ist das aktive Prinzip, das zum Eindämmen
der durch die Mastzyten verursachten Hyperaktivität der Haut ausgewählt
ist, eine Verbindung der Formel (II), wobei n = 2 und m = 7, oder die Verbindung
N-N1-bis(2-Hydroxyethyl)nonandiamid, deren übliche internationale
Bezeichnung Adelmidrol ist. Adelmidrol ist eine Verbindung, die gemäß
dem Prozess gewonnen wird, der in der Patentanmeldung WO 01/10402, die durch Bezugnahme
in das vorliegende Dokument aufgenommen ist, beschrieben ist.
Das ausgewählte Harz ist ein mit Phytosphingosin besetztes acrylisches
Copolymer. Dieses Harz ist ein Ionenaustauschharz mit einer hohen Affinität
für freie Fettsäuren, die unverzüglich auf der Oberfläche des
Copolymers absorbiert werden. Dadurch wird der Malassezia, einer lipidabhängigen
Hefe, ihr optimales Substrat zum Wachstum und zur Differenzierung genommen.
Noch stärker bevorzugt ist das ausgewählte acrylische Copolymer
POLYTRAP® Q5-6603, das von der Firma Dow Corning vermarktet wird.
Bei der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
liegen der Agonist des Rezeptors vom Typ CB2 der Cannabinoide und das Fettsäure-Maskierungsharz
in einem Gewichtsverhältnis vor, das jeweils zwischen 3:1 und 1:6, vorzugsweise
zwischen 1:1 und 1:2, variabel ist.
Um in der Lage zu sein, die antimykotische Aktivität zu optimieren,
kann die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung zusätzlich eine oder mehrere
aktive Substanzen umfassen, die aus Folgenden ausgewählt sind:
– einer Substanz, die in der Lage ist, den Keratinozyt-Stoffwechsel beizubehalten
und zu verbessern;
– einer Substanz mit einer Umstrukturierungs- und bioadhäsiven Wirkung;
– einer Substanz mit einer antimykotischen Wirkung.
Das aktive Prinzip, das zum Beibehalten und Verbessern des Keratinozyt-Metabolismus
vorzugsweise ausgewählt wird, ist Biotin. Es ermöglicht die Wiederherstellung
des Gleichgewichts zwischen einer Zellenerneuerung und einer Schuppung, ein physiologischer
Mechanismus, der von primärer Bedeutung ist, um mikrobielle Überschüsse
auf einer Oberfläche zu eliminieren. Falls das Biotin in der Zusammensetzung
vorhanden ist, weist vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis zwischen 1:50 und
1:250 bezüglich des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide auf.
Die aktiven Prinzipien bei einer bioadhäsiven und Umstrukturierungsaktivität
sind vorzugsweise aus Dodec-2-endisäure bzw. Traumatinsäure und/oder Jaluronsäure
ausgewählt. Sie bewahren die Keratinozyten in dem geschädigten Bereich
und führen sie in einen adhäsiven Zustand zurück, indem sie die Zugangswege
für den Beginn der Pilzinfektion blockieren. Die Jaluronsäure und/oder
Traumatinsäure, falls sie in der Zusammensetzung vorliegt, weist vorzugsweise
ein Gewichtsverhältnis zwischen 1:1,5 und 1:4 bezüglich des Agonisten
des Rezeptors des CB2-Typs der Cannabinoide auf.
Die Antimykotika werden vorzugsweise aus Echinacea purpurea, Usninsäure,
Undecilensäure, Bronopol und/oder Triclosan ausgewählt.
Diese Substanzen sind in der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
in einer viel niedrigeren Dosis enthalten als die Dosis, die normalerweise bei einem
klassischen Antimykotikum eingesetzt wird, das zum Auflösen einer akuten Infektion
verwendet wird. Bei diesen geringen Konzentrationen, die nicht derart sind, dass
sie in der Lage sind, eine spezifisch pharmazeutische und therapeutisch effektive
Wirkung zu erzielen, um den pathogenen Pilz zu eliminieren, haben die Substanzen
mit einer antimykotischen Wirkung eine synergistisch eindämmende Wirkung auf
die bakterielle Flora.
Das Echinacea purpurea, falls es in der Zusammensetzung vorliegt,
weist vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis auf, das bezüglich des Agonisten
des Rezeptors des CB2-Typs der Cannabinoide zwischen 7:1 und 4:1 variabel ist.
Die Usninsäure weist, falls sie in der Zusammensetzung vorliegt,
vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis auf, das bezüglich des Agonisten des
Rezeptors des CB2-Typs der Cannabinoide zwischen 1:5 und 1:7 variabel ist.
Die Undecilensäure weist, falls sie in der Zusammensetzung vorliegt,
vorzugsweise ein Gewichtsverhältnis auf, das bezüglich des Agonisten des
Rezeptors des CB2-Typs der Cannabinoide zwischen 1:8 und 1:12 variabel ist.
Das Bronopol weist, falls es in der Zusammensetzung vorliegt, vorzugsweise
ein Gewichtsverhältnis auf, das bezüglich des Agonisten des Rezeptors
des CB2-Typs der Cannabinoide zwischen 1:30 und 1:50 variabel ist.
Das Triclosan weist, falls es in der Zusammensetzung vorliegt, vorzugsweise
ein Gewichtsverhältnis auf, das bezüglich des Agonisten des Rezeptors
des CB2-Typs der Cannabinoide zwischen 1:5 und 1:8 variabel ist.
Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann auch manche pharmazeutisch
akzeptable Bindemittel umfassen, die in Abhängigkeit von der Art der Formulierung
und von dem gewünschten Verabreichungsweg ausgewählt werden.
Die Formulierungen werden insbesondere auf einem topischen Weg, einschließlich
eines transdermalen Wegs, verabreicht und umfassen Formulierungen in Form von Cremes,
Salben, Lotionen, Shampoos, Sprays, Gels oder Pflastern.
Die pharmazeutischen Formulierungen werden gemäß den in
der pharmazeutischen Technologie verwendeten normalen Verfahren hergestellt, die
deshalb nicht ausführlich beschrieben werden. Die verschiedenen erwähnten
pharmazeutischen Formen können auch mit Bindemitteln und/oder anhand technologischer
Prozesse formuliert werden, die dafür geeignet sind, Medikamente zu erhalten,
die eine modifizierte Freisetzung und vorzugsweise eine anhaltende Wirkung aufweisen.
Die therapeutisch wirksamen Dosierungen der Zusammensetzungen, die
den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, können in Abhängigkeit
von der gewählten pharmazeutischen Form unterschiedlich sein und können
in Abhängigkeit von der Schwere der Pathologie und dem physischen Zustand des
Patienten seitens des Arztes entschieden werden. Überdies kann das Verabreichungsregime
in Abhängigkeit von der Schwere der Pathologie eine oder mehrere tägliche
Dosen über einen variablen Zeitraum vorsehen und kann auch in verschiedenen
Zyklen wiederholt werden, wie durch den behandelnden Arzt auf der Basis seiner Erfahrungen
bestimmt werden soll.
Die Erfindung wird ferner mit Hilfe der folgenden Beispiele einer
pharmazeutischen Zusammensetzung beschrieben, die dieselbe nicht einschränken,
da diese Zwecke auch durch andere Formulierungen erfüllt werden können,
die auf der Basis anderer Verhältnisse zwischen den aktiven Prinzipien und
unter Verwendung anderer Bindemittel erhalten werden können.
BEISPIELE VON ZUSAMMENSETZUNGEN
In allen folgenden Beispielen bedeutet die Bezeichnung OE „oxyethyliert“.
Beispiel 1 – Gel zur Aufbringung auf die Haut und Schleimhäute
Die Wirksamkeit der Zusammensetzung als Gegenstand der vorliegenden
Erfindung wurde in zahlreichen klinischen Tests und Beobachtungen demonstriert.
Es wurden manche Patienten behandelt, die von rezidiven Formen von PV betroffen
waren und gegen vorherige und wiederholte topische antimykotische Therapien teilweise
resistent waren, wobei ein topisches Präparat in Cremegel gemäß der
vorliegenden Erfindung verwendet wurde.
Die Studie beinhaltete 20 Patienten, 11 Männer und 9 Frauen eines
Alters zwischen 17 und 78 Jahren, die hyperchrome oder hypochrome pityriasische
Läsionen in unterschiedlicher Anzahl aufwiesen, die manchmal auf bestimmte
Körperregionen beschränkt waren, ein andermal diffus waren. In allen Fällen
erwies sich eine direkte mykologische Untersuchung als positiv bezüglich Malassezia
sp.. 9 Fälle waren Fälle diffuser Formen, die eine Hautoberfläche
von mehr als 30 betrafen, wohingegen die verbleibenden 11 Fälle auf bestimmte
Regionen begrenzte Formen waren (Tabelle 1).
Tabelle 1
Das topische Präparat wurde entsprechend den Läsionen vier
Wochen lang zweimal täglich aufgetragen. Die Patienten wurden nach zwei Wochen
und am Ende der Behandlung klinischen und Laborkontrollen unterzogen. Die Subjekte,
die am Ende der Behandlung eine klinische und mikrobiologische Gesundung erlangt
hatten, wurden einer einmonatigen Nachsorge unterzogen, um das etwaige Auftreten
von Rückfällen zu überprüfen.
Die Ergebnisse dieser klinischen Analysen wurden in der nachstehenden
Tabelle 2 zusammengefasst. Das Cremegel bewirkte eine vollständige klinische
und mikrobiologische Auflösung bei 13 Patienten oder in 65% der Fälle,
von denen 4 Patienten von einer diffusen Form von PV und 9 von einer lokalisierten
Form betroffen waren. Bei 5 Patienten mit einer diffusen Form von PV, d. h. in 25%
der Fälle, wurde eine teilweise Auflösung erzielt, was bedeutet, dass
eine vollständige Gesundung in einigen wenigen Regionen der Läsionen beobachtet
wurde und ein Fortdauern des klinischen Bildes mit einer positiven mykologischen
Untersuchung in anderen Zonen. Jedoch schien auch in diesen Fällen der klinische
Aspekt der Läsionen bezüglich des Anfänglichen beträchtlich
abgemildert zu sein. Bei den übrigen 2 Patienten (10% der Fälle), die
von einer Form eines diffusen bzw. lokalisierten hyperchromen Charakters betroffen
waren, wurde keine Veränderung des klinischen und mikrobiologischen Bildes
beobachtet. Es wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die Nachsorge bei den 13
Patienten, die eine vollständige Gesundung erreichten, zeigte eine Beibehaltung
des gesundeten Status bei 92% der Subjekte. Lediglich bei einem Patienten wurde
am Ende der Behandlung ein Rückfall beobachtet.
Tabelle 2
Der Effekt der Lokaltherapie durch Aufbringung des Präparats
des Beispiels 4 wurde auch an Hunden ausgewertet. Zu diesem Zweck wurden 20 Hunde
verschiedener Rassen, eines Körpergewichts zwischen etwa 6 und 15 kg, im Alter
zwischen 12 und 48 Monaten, sowohl Männchen als auch Weibchen, die ein gut
definiertes klinisches Bild einer bilateralen externen Otitis eines erythematös-zeruminösen
Typs aufwiesen, die in unterschiedlichem Maß von Ödemen und Schmerzen
begleitet war, einer lokalen Behandlung unterzogen. Insbesondere erhielten 10 Hunde
das Präparat des Beispiels 4, während 10 Hunde eine traditionelle Behandlung
erhielten. Die letztgenannte Behandlung war eine Assoziation aus Ketoconazol (10
mg/ml), Gentamycin (5 mg/ml) und Prednisolon (5 mg/ml). Die Behandlung wurde für
beide Gruppen auf 15 Tage ausgedehnt und umfasste zweimal täglich wiederholte
Anwendungen im äußeren Gehörgang.
Im Folgenden wurde eine Beobachtung, die Jucken, Erythem und Ausscheidungen
umfasste, als klinischer Gesamtparameter (OCP – overall clinical parameter),
und eine Zählung von Kolonien als mikrobiologischer Parameter (MP) ausgewertet.
Bezüglich der Auswertung des klinischen Parameters wurde je nach dem Ansprechverhalten
auf die Behandlung ein Punktnotenwert zugewiesen (4 = hervorragendes Ansprechverhalten,
3 = gutes Ansprechverhalten, 2 = mäßiges Ansprechverhalten, 1 = ungenügendes
Ansprechverhalten). Der klinische Gesamtparameter wurde bei 0, 5 Tagen, 10 Tagen
und 15 Tagen festgestellt. Dagegen wurde der mikrobiologische Parameter zur Zeit
0 und am Ende der Behandlung (15 Tage) festgehalten.
Die gewonnenen Daten sind in der nachstehenden Tabelle (Tabelle 3)
festgehalten:
Tabelle 3
Wie aus den oben aufgelisteten experimentellen Daten hervorgeht, liefert
die Zusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung bezüglich der
Präparate mit einer rein antimykotischen Aktivität beträchtliche
Vorteile. Diese Präparate wirken anhand einer fungiziden und/oder fungistatischen
Wirkung direkt auf den pathogenen Pilz ein, ohne jedoch die Mikroumgebung der Infektion
wieder auszugleichen. Die dermo-epidermale Aktivität, die den akuten infektiösen
Zustand charakterisiert, bleibt somit bei der topischen antimykotischen Behandlung
bestehen, was die Ursache für den Rückfall der Mykosen nach der Behandlung
selbst ist. Dagegen ist die Zusammensetzung der Erfindung dank der Wirkung des Agonisten
des Typ-CB2-Rezeptors der Cannabinoide in der Lage, zur Beibehaltung der Integrität
des Hautgewebes und zur Normalisierung der dermo-epidermalen Hyperreaktionsfähigkeit
beizutragen. In diesem Sinne entwickelt sich die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung gut als die wahre Lösung des zuvor umrissenen Problems, d. h. der
Notwendigkeit einer neuen Behandlung der Mykose und einer Prävention des Rückfalls
der akuten Entzündung.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist somit die Verwendung
der beschriebenen Zusammensetzung zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung
der von Malassezia/Pityrosporum abhängigen Hautoberflächenmykose. Insbesondere
wird die Zusammensetzung der Erfindung zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung
von Pityriasis versicolor beim Menschen eingesetzt.
Die Malassezia pachydermatis, eine der Spezies von lipophilen Hefen,
die zur Gattung Malassezia gehören, ist für die juckende Dermatitis und
für die Otitis bei Katzen und Hunden verantwortlich. Die Daten, die in dem
biologischen Beispiel bezüglich des Durchführens von Experimenten an der
externen Otitis beim Hund gemeldet werden, zeigen, dass es durch Verwendung des
Präparats des Beispiels 4 möglich ist, Ergebnisse zu erhalten, die mit
der viel toxischeren traditionellen Assoziation von Antibiotika, Antimykotika und
cortisonhaltigen Produkten vergleichbar sind. Dies gilt sowohl in Bezug auf eine
deutliche Verbesserung der klinischen Parameter als auch in Bezug auf eine drastische
Verringerung der mikrobischen Besetzung, die als Anzahl von Kolonien gemessen wird,
bis zu dem Punkt, dass innerhalb einiger weniger Tage der Behandlung die als physiologisch
erachteten Parameter erreicht werden. Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung
besteht somit in der Verwendung der beschriebenen Zusammensetzung zur Herstellung
eines Medikaments zum Einsatz in der Tiermedizin zur Behandlung der mit Malassezia
zusammenhängenden Otitis und Dermatitis bei Katzen und Hunden.
Überdies hat die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung eine
sehr wichtige Wirkung bezüglich der Eindämmung von Talgüberschüssen,
auf denen Malassezia/Pityrosporum günstige Wachstumsbedingungen antrifft. Das
Fettsäure-Maskierungsharz nimmt in der Tat den pathogenen Pilzen den Nährboden,
wodurch ihre Entwicklung und Differenzierung gehemmt wird. Dies führt zu einem
Produkt mit einer medizinischen Aktivität, die nicht auf eine gegen das pathogene
Agens gerichtete primäre pharmakologische Wirkung zurückzuführen
ist, sondern durch das Maskieren der Nahrung für den pathogenen Mikroorganismus
und der resultierenden Unmöglichkeit eines Wachstums und einer Vermehrung bewirkt
wird. Dieser Aspekt ermöglicht ein Einreihen der Zusammensetzung der Erfindung
unter die Produkte, die durch den Gesetzgeber als „medizinische Mittel" definiert
sind.
Aufgrund des Wirkungsmechanismus der Fettsäure-Maskierungsharze,
die, wie erwähnt wurde, dahin gehend wirken, dass sie den pathogenen lipophilen
Pilzen ihre Nahrung entziehen, können diese Wirkstoffe sogar in Verbindung
mit traditioneller Therapie effektiv zur Prävention und Behandlung mykotischer
Oberflächenpathologien, die durch Stämme von lipophilen Pilzen unterstützt
werden, eingesetzt werden. Dieses Maskierungsmittel ermöglicht, falls es in
einer traditionellen antimykotischen Zusammensetzung vorliegt, eine Reduktion der
effektiven Quantität an Antimykotikum, mit dem unmittelbaren Ergebnis, dass
die Toxizität der Zusammensetzung eliminiert wird. In der Tat erweisen sich
die weithin bekannten antimykotischen Präparate besonders dann, wenn sie auf
beschädigte und gerötete Haut aufgebracht werden, aufgrund der hohen Dosierung
an traditionellen antifungalen Substanzen, die darin enthalten sind, als toxisch.
Bei den antimykotischen Präparaten ist es somit möglich, die Assoziation
einer Substanz mit einer klassischen fungistatischen/fungizidalen Wirkung und eines
Harzes, wie es in der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, auszunutzen.
Ein zweites, weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist somit die
Verwendung eines Freie-Fettsäure-Maskierungsharzes bei der Herstellung einer
pharmazeutischen antimykotischen Zusammensetzung und einer Formulierung, wie sie
im Anspruch 23 umrissen ist.
Zusätzlich stellte man fest, dass die Zusammensetzung der vorliegenden
Erfindung aufgrund ihrer geringen Toxizität sogar im Kosmetiksektor effektiv
eingesetzt werden kann. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist somit eine
kosmetische Formulierung, die in der Lage ist, die äußere Hautoberfläche
zu schützen oder in einem guten Zustand zu halten, und die eine Zusammensetzung,
wie sie in der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, in Kombination mit anderen
kosmetischen Zusatzstoffen, die in Abhängigkeit von der Art der gewünschten
Formulierung ausgewählt werden, umfasst.
Anspruch[de]
Eine Zusammensetzung, die ein Gemisch aus einem Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors
von Cannabinoiden und aus einem Fettsäure-Maskierungsharz umfasst, wobei der
Agonist des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide eine Verbindung der allgemeinen Formel
(I) ist:
R1-CO-NR2R3
wobei:
a) R1 Folgendes sein kann:
– ein linearer oder verzweigter alkylischer, ein alkylenischer oder ein arylischer
Radikal.
– eine Gruppe der Formel:
-R4-CO-NR5R6
wobei R4 ein linearer oder verzweigter alkylenischer Radikal oder ein
arylischer Biradikal ist; R5 und R6 die Bedeutung aufweisen,
die im Folgenden für R2 beziehungsweise R3 angegeben
ist.
b) R2 aus Wasserstoff oder einem alkylischen, alkenylischen oder arylischen
Radikal ausgewählt ist.
c) R3 eine Gruppe der Formel
-Y-OH
ist, wobei Y ein linearer oder verzweigter alkylenischer Radikal ist und das Harz
ein acrylisches Copolymer ist, das mit Phytosphingosin besetzt ist.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 1, bei der der Agonist
des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide und das Harz in einem Gewichtsverhältnis
vorliegen, das zwischen 3:1 bzw. 1:6 variabel ist.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 2, bei der das Gewichtsverhältnis
zwischen dem Agonist des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide und dem Harz zwischen
1:1 und 1:2 liegt.Eine Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
3, bei der der Agonist des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide eine Verbindung der
allgemeinen Formel (II) ist:
HO-(CH2)n-NH-CO-(CH2)m-CO-NH-(CH2)n-OH
wobei n eine Zahl ist, die zwischen 2 und 10 variieren kann, und m eine Zahl ist,
die zwischen 2 und 12 variieren kann.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 4, bei der bei der Verbindung
einer allgemeinen Formel (II) n eine Zahl ist, die zwischen 2 und 4 liegt, und m
eine Zahl ist, die zwischen 5 und 9 liegt.Eine Zusammensetzung gemäß den Ansprüchen 4 und 5, bei
der bei der Verbindung einer allgemeinen Formel (II) der Wert von n = 2 und der
Wert von m = 7 gelten und bei der die Verbindung somit Adelmidrol ist.Eine Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
6, bei der das acrylische Copolymer POLYTRAP® Q5-6603 ist.Eine Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis
7, die zusätzlich eine oder mehrere Substanzen umfasst, die aus den Folgenden
ausgewählt ist beziehungsweise sind:
– einer Substanz, die in der Lage ist, den Keratinozyt-Stoffwechsel beizubehalten
und zu verbessern, die Biotin ist;
– einer Substanz mit einer Umstrukturierungs- und bioadhäsiven Wirkung,
die aus Folgenden ausgewählt ist: Jaluronsäure, Traumatinsäure oder
einem Gemisch derselben;
– einer Substanz mit einer antimykotischen Wirkung, die aus Folgenden ausgewählt
ist:
Echinacea purpurea, Usninsäure, Undecilensäure, Bromopol und Triclosan
oder einem Gemisch derselben.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der die Substanz,
die in der Lage ist, den Keratinozyt-Stoffwechsel beizubehalten und zu verbessern,
in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:50 und 1:250 bezüglich des Agonisten
des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der die Substanzen
mit einer Umstrukturierungs- und bioadhäsiven Wirkung in einem Gemisch derselben
in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:1,5 und 1:4 bezüglich des Agonisten
des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegen.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der das purpurne
Echinacea, falls es vorhanden ist, in einem Gewichtsverhältnis zwischen 7:1
und 4:1 bezüglich des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der die Usninsäure,
falls sie vorhanden ist, in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:5 und 1:7 bezüglich
des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der die Undecilensäure,
falls sie vorhanden ist, in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:8 und 1:12
bezüglich des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der das Bronopol,
falls es vorhanden ist, in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:30 und 1:50
bezüglich des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine Zusammensetzung gemäß Anspruch 8, bei der das Triclosan,
falls es vorhanden ist, in einem Gewichtsverhältnis zwischen 1:5 und 1:8 bezüglich
des Agonisten des CB2-Typ-Rezeptors der Cannabinoide vorliegt.Eine pharmazeutische Zusammensetzung, die eine Zusammensetzung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 15 in Kombination mit pharmazeutisch akzeptablen
Bindemitteln umfasst.Eine pharmazeutische Zusammensetzung gemäß Anspruch 16 zur
Verabreichung auf einem die örtliche Lage betreffenden Weg, einschließlich
des transdermalen Weges.Die Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß
den Ansprüchen 16 oder 17 zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
beim Menschen zur Behandlung von Mykosen der Hautoberfläche.Die Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß
Anspruch 18, bei der die Oberflächen-Mykose durch eine Hefe der Gattung Malassezia/Pityrosporum
verursacht wird.Die Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß
den Ansprüchen 18 oder 19, bei der die Oberflächen-Mykose Pityriasis versicolor
ist.Die Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung gemäß
den Ansprüchen 16 oder 17 zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung
in der Tiermedizin zur Behandlung einer juckenden Dermatitis und zur Behandlung
von Otitis bei Katzen und Hunden.Eine kosmetische Formulierung, die die Zusammensetzung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 15 in Kombination mit anderen kosmetischen Zusatzstoffen
umfasst.Verwendung eines acrylischen Copolymers, das mit Phytosphingosin besetzt
ist, zur Herstellung eines Medikaments zur Verwendung beim Menschen oder in der
Tiermedizin, das eine antimykotische Wirkung aufweist.