Verfahren zur Herstellung von hydrierter aromatischer Polycarbonsäure und Verfahren zur Herstellung von hydriertem aromatischem Polycarbonsäureanhydrid
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
hydrierten aromatischen Polycarbonsäure, in welcher ein aromatischer Ring einer
aromatischen Polycarbonsäure hydriert wird, und ein Verfahren zur Herstellung
eines hydrierten aromatischen Polycarbonsäureanhydrids. Insbesondere betrifft
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur industriell bevorzugten Herstellung
einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure und eines Säureanhydrids
davon, mit jeweils einer hohen Reinheit bei einer guten Ausbeute, welche als ein
Ausgangsmaterial für funktionale Polyimide mit Eigenschaften, wie Transparenz
und Löslichkeit in Lösemitteln, und als ein Härtungsmittel für
funktionale Epoxyharze mit Transparenz verwendet werden.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Ein Verfahren, in welchem eine aromatische Polycarbonsäure, eine
Alkalimetallsäure davon oder ein Ester-Derivat davon kernhydriert wird, ist
als ein Verfahren zur Herstellung einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
bekannt.
Verfügbar sind zum Beispiel ein Verfahren, in welchem Pyromellithsäure
oder Tetraethylpyromellithsäure unter den Bedingungen eines Wasserstoffdruckes
von 20,3 MPa (200 atm), einer Temperatur von 150°C und einer Reaktionszeit
von drei Tagen unter Verwendung eines Raney-Nickel-Katalysators hydriert wird (Journal
of Organic Chemistry, Vol. 28, Seite 1770 (1963)) und ein Verfahren, in welchem
eine wässrige Lösung von Pyromellithsäure unter den Bedingungen eines
Wasserstoffdruckes von 273 kPa (2,7 atm), einer Temperatur von 60°C und einer
Reaktionszeit von 1,5 Stunden in der Gegenwart eines Rhodium-Katalysators hydriert
wird (Journal of Organic Chemistry, Vol. 31, Seite 3438 (1966)). Darüber hinaus
ist ein Verfahren bekannt, in welchem Pyromellithdianhydrid mit 1-Propanol verestert
wird und in welchem ein Ester-Derivat davon bei einem Wasserstoffdruck von 9,8 MPa
(100 kg/cm2 G) und einer Temperatur von 130°C für 2,5 Stunden
in der Gegenwart eines Ruthenium-Katalysators hydriert wird (japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift
Nr. 325196/1996 und japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 325201/1996).
Darüber hinaus ist auch ein Verfahren bekannt, in welchem Trimellithsäure
in einem gemischten Lösemittel von Tetrahydrofuran und Wasser gelöst und
bei einem Wasserstoffdruck von 9,6 MPa (1400 psig) und eine Temperatur von 60°C
für 4 Stunden in der Gegenwart eines 5 gew.-%igen Rhodium-Katalysators, geträgert
auf Kohlenstoff, mit einer Oberfläche von 940 m2/g oder mehr hydriert
wird (US 5,412,108).
In den Gebieten des funktionellen Polyimids und eines funktionellen
Epoxyharz-Härtungsmittels, in welchem eine hydrierte aromatische Polycarbonsäure
als ein Ausgangsmaterial verwendet wird, sind Ausgangsmaterialien gewünscht,
welche wenigere Verunreinigungen aufweisen. Es ist schwierig, eine nicht reagierte
aromatische Polycarbonsäure von einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
durch Kristallisation abzutrennen, und daher muss die Umsetzungsrate in der Hydrierungsreaktion
auf 99,8% oder mehr erhöht werden, um eine hydrierte aromatische Polycarbonsäure
mit einer hohen Reinheit zu erhalten. Darüber hinaus ist es erforderlich, die
Gehalte an Alkalimetallen, Halogenen und Asche zu reduzieren.
Allerdings ist in dem Verfahren, welches zum Beispiel in dem oben
erwähnten Journal of Organic Chemistry, Vol. 28, Seite 1770 (1963) beschrieben
ist, eine Verunreinigung unvermeidbar, welche durch anorganische Bestandteile wie
Alkalimetall, welches von dem Alkali abstammt, welches verwendet wird, wenn die
Ausgangsmaterialien und Chlor, welche aus einer Säure stammen, wenn 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
aus der Reaktionsflüssigkeit zurückgewonnen wird, verursacht werden.
Darüber hinaus sind in dem Verfahren, welches in dem oben erwähnten
Journal of Organic Chemistry, Vol. 31, Seite 3438 (1966) beschrieben ist, die Umsetzungsrate
und die Selektivität in der Hydrierungsreaktion nicht zufriedenstellend und
unreagierte Pyromellithsäure verbleibt. Es ist schwierig, nicht reagierte Pyromellithsäure
von kernhydrierter 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure durch Kristallisation
abzutrennen, und daher muss die Umsetzungsrate in der Hydrierungsreaktion auf 99,8%
oder mehr erhöht werden, um 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure mit einer
hohen Reinheit zu erhalten.
Darüber hinaus ist in dem Verfahren über ein Ester-Derivat,
welches in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 325196/1996
und der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 325201/1996 beschrieben
ist, der Reaktionsschrift lang und die Reaktionsapparatur kompliziert, so dass der oben
genannte Prozess hinsichtlich Produktionskosten nicht notwendigerweise bevorzugt
ist.
Es kommt noch hinzu, dass Metalle wie Eisen, Chrom, Nickel und Molybdän,
welche aus der Reaktionsvorrichtung eluiert werden, als Verunreinigungen aufgefasst
werden, wobei sie jedoch vermieden werden können, wenn die Reaktionsvorrichtung
aus einem Material hergestellt wird, welches eine starke Widerstandsfähigkeit
gegenüber Säure aufweist.
Andererseits, wenn ein Katalysator mehrfach in einer Kernhydrierung
an einer aromatischen Polycarbonsäure verwendet wurde, um eine hydrierte aromatische
Polycarbonsäure herzustellen, wurde das Phänomen beobachtet, dass eine
Aktivität des Katalysators nach einigen Durchläufen reduziert wurde und
dass die Umsetzungsrate in der Hydrierungsreaktion sich merklich verschlechterte.
Bezüglich der Aktivierung eines Katalysators, welcher für die Hydrierungsreaktion
verwendet wird, ist in US 5,412,108 beschrieben,
dass Verunreinigungen durch Waschen des Katalysators mit polaren Lösemitteln
wie Eshern, Estern, aliphatischen Carbonsäuren und Ketonen und aromatischen
Verbindungen, wie Benzol, Toluol und Xylol, entfernt werden können, so dass
es möglich wird, den Katalysator mehrfach zu verwenden. Allerdings ist das
Waschen des Katalysators mit einem Lösemittel, welches verschieden von dem
Reaktionslösemittel ist, nicht notwendigerweise als ein industrielles Verfahren
bevorzugt. Darüber hinaus ist in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift
Nr. 159059/1989 beschrieben, dass ein Ruthenium-Hydrierungskatalysator, welcher
für die partielle Reaktion der Kernhydrierung einer aromatischen Verbindung
und in seiner Aktivität reduziert ist, durch Inkontaktbringen mit Sauerstoff
in einer flüssigen Phase, zum Beispiel in einem Zustand, in welchem der Katalysator
in einer geeigneten Flüssigkeit dispergiert wird, oder einem Zustand, in welchem
der Katalysator mit der Flüssigkeit imprägniert wird, dass heißt
in einem Zustand, in welchem mindestens die Oberfläche des Katalysators mit
der Flüssigkeit bedeckt ist, wieder hergestellt werden kann.
Andererseits ist es bekannt, dass ein Säureanhydrid erhalten
wird, wenn eine aromatische Polycarbonsäure einer Dehydratisierungsreaktion
unterworfen wird. Zum Beispiel wird 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäuredianhydrid
hergestellt, in dem 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure einer Cyclodehydratisierung
unterworfen wird.
Im Allgemeinen wird ein Verfahren zur Dehydratisierung und zum Ringschluss
von Carboxylgruppen, welche benachbart sind und an einen aromatischen oder nicht
aromatischen (alicyclischen) 6-gliedrigen Ring gebunden sind, verwendet, in welchem
eine Wärmebehandlung durchgeführt wird, oder in welchem ein Dehydratisierungsmittel
verwendet wird, um ein cyclisches Säureanhydrid herzustellen. Ebenso bekannt
ist ein Verfahren, in welchem ein Refluxieren durch Erwärmen in der Gegenwart
eines Säureanhydrids wie Essigsäureanhydrid und Propionsäureanhydrid
als das Dehydratisierungsmittel durchgeführt wird. In diesem Fall können
Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe, Ester, Ketone, Ether und aliphatische
Säuren, welche jeweils einen Siedepunkt von 50°C oder höher aufweisen,
als ein Lösemittel zugegeben werden.
Ein Verfahren, in welchem ein Erwärmen unter Rückfluss unter
Verwendung von Essigsäureanhydrid durchgeführt wird, ist als ein Verfahren
bekannt, um 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure einer Cyclodehydratisierung
zu unterziehen (bezugnehmend auf die japanische Patentveröffentlichung Nr.
23339/1995 und die japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 325196/1996).
In dem Gebiet von funktionellen Polyimiden, in welchem ein hydriertes
aromatisches Polycarbonsäureanhydrid als das Ausgangsmaterial verwendet wird,
werden die Ausgangsmaterialien nachgefragt, welche hinsichtlich den Verunreinigungen
reduziert sind und eine hohe Reinheit aufweisen.
Allerdings führt die einfache Wärmebehandlung von zum Beispiel
1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure zu einer Verfärbung der Kristalle.
Darüber hinaus kann, wenn 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure einer Cyclodehydratisierung
unter Verwendung von Essigsäureanhydrid einer 10-fachen Menge (Gewichtsverhältnis),
bezogen auf 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure, unterworfen wird, die Dehydratisierungsreaktion
zwar ohne Erzeugung von Problemen durchgeführt werden, allerdings können
aufgrund der hohen Löslichkeit von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarboxyldianhydrid
in Essigsäureanhydrid, welches das Zielprodukt ist, die Kristalle des oben
beschriebenen Anhydrids nicht einfach entfernt werden, wie in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift
Nr. 325196/1996 beschrieben ist.
Um dieses zu lösen, wurde darüber nachgedacht, den Anteil
an gewonnenen 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäuredianhydrid-Kristallen durch
ein Verfahren, wie dem Kondensieren der Reaktionslösung und dem Kondensieren
einer Mutterflüssigkeit nach dem Abtrennen der Kristalle, zu erhöhen,
allerdings ist es für einen industriellen Herstellungsprozess nachteilig, dass
die Anzahl an Vorrichtungen erhöht wird und dass das Verfahren
verlängert wird, und die Kristalle von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäuredianhydrid
sind verfärbt oder Verunreinigungen werden in die Kristalle des Säureanhydrids
eingeschlossen, was zu einer Reduktion der Kristallreinheit führt.
Ein Verfahren für die Herstellung von einer Cyclohexandicarbonsäure
aus einer Phthalsäure unter Verwendung eines geträgerten Rhodium-Katalysators
ist in US 4,754,064 A beschrieben.
Eine Aktivierungsbehandlung des Katalysators ist nicht beschrieben. Darüber
hinaus betrifft das Dokument nicht die Herstellung eines Anhydrids auf einer Cyclohexandicarbonsäure.
Ein ähnliches Verfahren ist in US
2,888,484 A beschrieben, welches ein Verfahren für die Herstellung
von Hexahydroterephthalsäure durch Hydrierung von Terephthalsäure unter
Verwendung eines Palladium-Katalysators betrifft. Eine Aktivierungsbehandlung des
Katalysators ist nicht beschrieben. Darüber hinaus betrifft das Dokument nicht
die Herstellung eines Anhydrids aus Hexahydroterephthalsäure.
In GB 967 919 A ist
ein Verfahren für die Herstellung von Hexahydrobenzoesäure aus Benzoesäure
beschrieben. Als ein Katalysator wird ein geträgerter Palladium-Katalysator
verwendet. Der Katalysator kann durch Behandlung mit Luft bei einer Temperatur zwischen
80 und 130°C reaktiviert werden.
Somit war es schwierig, in herkömmlichen Verfahren auf industriell
bevorzugte Weise ein hydriertes aromatisches Polycarbonsäureanhydrid zu erhalten.
Zusammenfassung der Erfindung
Ausgehend von solchen Bedingungen, ist eine erste Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zur industriell bevorzugten Herstellung einer hydrierten
aromatischen Polycarbonsäure mit einer hohen Reinheit bei einer hohen Ausbeute
bereitzustellen, und eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Verfahren zur wirkungsvollen Herstellung eines hydrierten aromatischen Polycarbonsäureanhydrids
mit einer hohen Reinheit bei niedrigen Kosten durch ein einfaches Verfahren bereitzustellen.
Daher wurden umfangreiche Untersuchungen durch die vorliegenden Erfinder
durchgeführt, um die oben beschriebenen Aufgaben zu lösen, was zu der
Erkenntnis geführt hat, dass die erste Aufgabe erreicht werden kann durch Hydrierung
einer aromatischen Polycarbonsäure unter der Bedingung eines bestimmten Wasserstoffdruckes
oder höher mittels eines Batch-Systems in der Gegenwart einer vorgegebenen
Menge eines spezifischen Edelmetall-Katalysators oder durch Zuführen einer
aromatischen Polycarbonsäure zu einem Füllbett eines spezifischen Edelmetall-Katalysators
bei einer vorgegebenen massenstrombezogenen Raumgeschwindigkeit (WHSV), um sie unter
der Bedingung eines bestimmten Wasserstoffdruckes oder höher durch ein kontinuierliches
Fließsystem zu hydrieren. Darüber hinaus wurde herausgefunden, dass in
diesen Verfahren die Aktivierungsbehandlung des Katalysators, welcher zur Hydrierung
verwendet wird, es möglich macht, eine hohe Reaktionsumsetzungsrate davon selbst
dann aufrechtzuerhalten, wenn er wiederholt zur Hydrierung verwendet wird.
Darüber hinaus hat der vorliegende Erfinder herausgefunden, dass
die zweite Aufgabe gelöst werden kann durch Verwenden einer Säure, welche
durch das oben beschriebene Verfahren hydriert wurde, als die hydrierte aromatische
Polycarbonsäure und das Optimieren eines verwendeten Verhältnisses dieser
hydrierten aromatischen Polycarbonsäure zu Essigsäureanhydrid und durch
Verwendung von vorzugsweise Eisessig als ein Reaktionslösemittel.
Die vorliegende Erfindung wurde auf der Basis dieser Entdeckungen
vervollständigt.
Das heißt, dass die erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung
gelöst werden kann durch:
(1) Ein Verfahren zur vollständigen oder partiellen Hydrierung des Kerns
einer aromatischen Polycarbonsäure mittels eines Batch-Systems, worin
(1) die aromatische Polycarbonsäure bei einer Temperatur von 40 bis 120°C
und einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa in der Gegenwart eines Katalysators,
enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium oder beides davon, in einer
Menge von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der aromatischen Polycarbonsäure,
(2) dann wird der Katalysator, welcher für die Hydrierung verwendet wird, einer
Aktivierungsbehandlung mit Luft durch Stehen lassen an der Luft unterworfen wird,
und
(3) der Katalysator wird für die Hydrierung wieder verwendet; und
(2) Ein Verfahren zur vollständigen oder partiellen Hydrierung des Kerns
einer aromatischen Polycarbonsäure durch einen kontinuierlichen
Fluss, worin (1) die aromatische Carbonsäure in ein Füllbett eines Katalysators,
enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium oder beides davon, mit einer
Geschwindigkeit von 1 bis 100 Gewichtsteilen/h pro Gewichtsteile des oben beschriebenen
Edelmetalls geführt wird, um sie bei einer Temperatur von 40 bis 120°C
und einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa zu hydrieren, (2) dann wird der
für die Hydrierung verwendete Katalysator einer Aktivierungsbehandlung mit
Luft durch Stehen lassen an der Luft unterzogen, und (3) der Katalysator wird für
die Hydrierung wieder verwendet.
Darüber hinaus kann in den oben beschriebenen Herstellungsverfahren
(1) und (2) der für die Hydrierung verwendete Katalysator, welcher einer Aktivierungsbehandlung
unterzogen wird, als Katalysator wieder verwendet werden.
Als nächstes kann die zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung
erreicht werden durch:
(3) Ein Verfahren zur Herstellung eines vollständig oder teilweise hydrierten
aromatischen Polycarbonsäureanhydrids durch eine Dehydratisierungsreaktion,
worin eine vollständig oder teilweise hydrierte aromatische Polycarbonsäure
wie oben beschrieben gemäß (1) und (2) hergestellt wird, und dann einer
Dehydratisierungsreaktion mit der 0,64- bis 5,7-fachen Molmenge an Essigsäureanhydrid,
bezogen auf die Carboxygruppe der vollständig oder teilweise hydrierten aromatischen
Polycarbonsäure, unterzogen wird. Darüber hinaus wird in dem oben beschriebenen
Herstellungsverfahren gemäß (3) die Dehydratisierungsreaktion vorzugsweise
in einem Eisessig-Lösemittel durchgeführt.
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
Als erstes soll das Verfahren zur Herstellung der hydrierten aromatischen
Polycarbonsäure beschrieben werden. In der vorliegenden Erfindung wird unter
der hydrierten aromatischen Polycarbonsäure eine verstanden, welche durch Hydrierung
eines aromatischen Ringes einer aromatischen Polycarbonsäure erhalten wird
und schließt eine Verbindung ein, in welcher ein aromatischer Ring vollständig
hydriert ist, um das Gerüst einer Cyclohexanringstruktur zu bilden, und eine
Verbindung, in weicher ein aromatischer Ring teilweise hydriert ist, um ein Cyclohexen-
oder Cyclohexadien-Gerüst aufzuweisen.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der hydrierten
aromatischen Polycarbonsäure kann die aromatische Polycarbonsäure, welche
als das Ausgangsmaterial verwendet wird, eine Verbindung sein, in welcher zwei oder
mehrere Carboxylgruppen an einem aromatischen Ring eingeführt sind, und soll
insbesondere nicht beschränkt sein und sie kann auf geeignete Weise ausgewählt
werden aus verschiedenen Verbindungen gemäß den Verwendungszwecken davon.
Als Beispiele für diese aromatische Polycarbonsäure können
genannt werden Dicarbonsäuren wie Terephthalsäure, Isophthalsäure,
Phthalsäure, 2,3-Naphthalindicarbonsäure, 2,6-Naphthalindicarbonsäure,
1,4-Naphthalindicarbonsäure, 1,8-Naphthalindicarbonsäure, Anthracendicarbonsäure,
4,4'-Benzophenondicarbonsäure, 3,3'-Biphenyldicarbonsäure, 4,4'-Biphenyldicarbonsäure,
3,3'-Biphenyletherdicarbonsäure, 4,4'-Biphenyletherdicarbonsäure und 4,4'-Binaphthyldicarbonsäure;
Tricarbonsäuren wie Trimellithsäure, 1,2,3-Benzentricarbonsäure,
Trimesinsäure, 2,5,7-Naphthalintricarbonsäure und 1,2,4-Naphthalintricarbonsäure;
Tetracarbonsäuren wie Pyromellithsäure, 3,3',4,4'-Benzophenontetracarbonsäure,
2,2',3,3'-Benzophenontetracabonsäure, 2,3,3',4'-Benzophenontetracarbonsäure,
3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäure, 2,2',3,3'-Biphenyltetracarbonsäure,
2,3,3',4'-Biphenyltetracarbonsäure, 4,4'-Oxydiphthalsäure, Diphenylmethantetracarbonsäure,
1,4,5,8-Naphthalintetracarbonsäure, 1,2,5,6-Naphthalintetracarbonsäure,
2,3,6,7-Naphthalintetracarbonsäure, 3,4,9,10-Perylentetracarbonsäure,
Anthracentetracarbonsäure und 4,4'-(Hexafluoroisopropyliden)diphthalsäure;
und Polycarbonsäuren wie Benzenpentacarbonsäure und Benzenhexacarbonsäure.
Von diesen sind Pyromellithsäure, Trimellithsäure und Trimesinsäure
unter dem Gesichtspunkt eines industriellen Verwertungswertes der resultierenden
Wasserstoff-Verbindung besonders geeignet, Die Qualität dieser aromatischen
Polycarbonsäuren kann Qualitäten entsprechen, welche üblicherweise
auf dem Markt verfügbar sind.
Ein Reaktionslösemittel wird auf geeignete Weise für die
Hydrierungsreaktion in der vorliegenden Erfindung verwendet und Wasser ist insbesondere
bevorzugt. Die aromatische Polycarbonsäure des Ausgangsmaterials kann in einem
Lösemittel entweder gelöst oder dispergiert sein. In diesem Fall ist eine
Konzentration der aromatischen Polycarbonsäure vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%,
weiter bevorzugt 10 bis 40 Gew.-%.
Die hydrierte aromatische Polycarbonsäure kann durch Kühlen
oder Kondensieren nach der Hydrierungsreaktion kristallisiert werden
und eine Mutterlauge, welche durch Abtrennen des Kristalls erhalten wird, kann durch
Rückführung verwendet werden. Ein Anteil der Rückführung der
Mutterlauge zurück in den Reaktor kann auf geeignete Weise gemäß
einem Akkumulierungsgrad an Verunreinigungen in dem System bestimmt werden.
In der vorliegenden Erfindung wird ein Katalysator, enthaltend Edelmetall,
umfassend Rhodium oder Palladium oder beide davon, als der Hydrierungsreaktions-Katalysator
verwendet und ein Katalysator, welcher durch Auftragen des oben beschriebenen Edelmetalls
auf einen Träger hergestellt wird, ist insbesondere bevorzugt. Kohlenstoff
und Aluminiumoxid sind als der Träger bevorzugt. Der Katalysator unterliegt
im Hinblick auf die Form keiner besonderen Beschränkung und Pulver, Granulat
und Pellets für ein Festbett werden in Abhängigkeit der Hydrierungsreaktion
ausgewählt. Eine Menge davon, welche auf dem Träger aufgebracht ist, ist
vorzugsweise 0,5 bis 30 Gew.-%, weiter bevorzugt 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf
die Gesamtmenge des Katalysators.
In dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren umfasst ein
Reaktionsmodus zwei Modi eines Batch-Systems (einschließlich eines halbkontinuierlichen
Systems) und eines kontinuierlichen Fließsystems.
Zunächst wird in dem Batch-System die aromatische Polycarbonsäure
bei einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa in der Gegenwart eines Katalysators,
enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium oder beide davon, in einem
Verhältnis von 0,5 bis 10 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile der aromatischen
Polycarbonsäure hydriert. Wenn die Menge des oben beschriebenen Edelmetalls
weniger als 0,5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile der aromatischen Polycarbonsäure
beträgt, verläuft die Hydrierungsreaktion nicht ausreichend genug. Darüber
hinaus ist ein oberer Grenzwert von 10 Gewichtsteilen ausreichend und, falls dieser
überschritten wird, ist es aus wirtschaftlichen Gründen nachteilig. Eine
bevorzugte Verwendungsmenge des obigen Edelmetalls fällt in einen Bereich von
0,5 bis 5 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der aromatischen Polycarbonsäure.
Andererseits, wenn der Wasserstoffpartialdruck weniger als 1 MPa beträgt,
wird die gewünschte Reaktionsumsetzungsrate nicht erreicht und die Aufgaben
der vorliegenden Erfindung können nicht gelöst werden. Die Reaktionstemperatur
fällt in einen Bereich von 40 bis 120°C. Die Reaktionszeit hängt
von der Reaktionstemperatur und weiteren Bedingungen ab und kann nicht willkürlich
festgesetzt werden und üblicherweise ist ein Bereich von 30 bis 360 Minuten
ausreichend.
Danach wird in dem kontinuierlichen Fließsystem die aromatische
Polycarbonsäure in ein Füllbett eines Katalysators, enthaltend Edelmetall,
umfassend Rhodium oder Palladium oder beides davon, mit einer Geschwindigkeit von
1 bis 100 Gewichtsteilen/h pro Gewichtsteil des oben beschriebenen Edelmetalls gespeist,
dass heißt mit einer massenbezogenen Raumgeschwindigkeit (WHSV) von 1 bis 100
h–1, um sie bei einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa
zu hydrieren.
Wenn die WHSV, welche oben beschrieben ist, weniger als 1 h–1
beträgt, ist die Effizienz der Herstellung niedrig und nicht praktikabel. Wenn
sie 100 h–1 übersteigt, wird die gewünschte Reaktionsumsetzungsrate
nicht erhalten und die Aufgaben der vorliegenden Erfindung können nicht erreicht
werden. Die bevorzugte WHSV fällt in einen Bereich von 3 bis 50 h–1.
Der Wasserstoffpartialdruck und die Reaktionstemperatur sind dieselben
wie in dem oben beschriebenen Batch-System beschrieben. Die kontinuierlichen Reaktionen
eines flüssigen Einspeise-Systems und eines flüssigen Durchfluss-Systems
werden berücksichtigt und das flüssige Durchfluss-System ist bevorzugt.
In solch einem Batch-System und einem kontinuierlichen Fließ-System
wird der Katalysator, welcher für die Hydrierung verwendet wird, durch dessen
Unterwerfen mit einer Aktivierungsbehandlung durch Inkontaktbringen mit Luft wiederholt
verwendet. In dem Verfahren des Inkontaktbringens mit Luft kann der abgetrennte
Katalysator einfach in ein Gefäß oder ähnliches gegeben werden und
für mehrere Stunden oder länger in der Gegenwart von Luft stehen gelassen
werden oder die Luft kann unter Druck durch das Katalysator-Bett mittels einer Methode
wie die Druckfiltration oder Filtration unter reduziertem Druck durchgeleitet werden.
Ein säurebeständiges Material, welches für die Vorrichtung
der Wasserstoffreaktion verwendet wird, schließt ein korrosionsbeständige
Nickellegierungen und Formgegenstände davon, Super-Edelstahl und Formgegenstände
davon, gesinterte Materialien, wie Keramik, Porzellanemaille und Glas und Formgegenstände
davon. Als spezifische Beispiele für die korrosionsbeständigen Nickellegierungen
können genannt werden MAT 21 (hergestellt durch Mitsubishi Material Co., Ltd.),
Hastelloy-Stähle, wie Hastelloy C-2000, Hastelloy C. Hastelloy
C-276, Hatelloy C-22, Hastelloy B und Hatelloy B-2 (hergestellt durch Haynes International,
Inc.) und Inconel-Stähle, wie Inconel 686 (hergestellt durch The International
Nickel Company, Inc.). Als spezifische Beispiele für den Super-Edelstahl können
genannt werden NAS 254N und NAS 354N (hergestellt von Nippon Yakin Ind. Co., Ltd.),
Avesta 254SM0 (hergestellt durch AVESTA Co., Ltd.) und HR8N und HR254 (hergestellt
durch Sumitomo Metal Ind, Co., Ltd.).
Darüber hinaus kann auf geeignete Weise auch ein Gefäß
verwendet werden, in welchem das säurebeständige Material, welches oben
beschrieben ist, auf Eisen oder Edelstahl, welche für herkömmliche druckbeständige
Gefäße verwendet werden, beschichtet wird.
Wenn Wasser als Reaktionslösemittel verwendet wird, wird die
hydrierte aromatische Polycarbonsäure, welche das resultierende Produkt ist,
in Wasser gelöst, welches das Lösemittel ist, und das Filtrat wird daher,
falls erforderlich, gekühlt oder kondensiert nachdem das Edelmetall abgetrennt
wurde, um dabei die Kristalle der hydrierten aromatischen Polycarbonsäure abzuscheiden.
Dieses wird einer Feststoff-Flüssigkeits-Abtrennung unterworfen, wobei die
gewünschte hydrierte aromatische Polycarbonsäure erhalten werden kann.
Die so erhaltene hydrierte aromatische Polycarbonsäure kann ein
vollständig hydriertes Produkt oder ein teilweise hydriertes Produkt sein.
Wenn das Ausgangsmaterial zum Beispiel eine Polycarbonsäure mit einer Naphthalin-Grundstruktur
ist, kann eine Verbindung mit einer Tetralin-Grundstruktur als das teilweise hydrierte
Produkt erhalten werden. Darüber hinaus kann eine Verbindung mit einem Gerüst
einer Struktur erhalten werden, in welcher ein Ring ein Benzolring und der andere
Ring ein Cyclohexanring ist, wenn das Ausgangsmaterial eine Polycarbonsäure
mit einem Biphenylgerüst oder ein Gerüst einer Struktur ist, in welcher
zwei Benzolringe über verschiedene Verbrückungsgruppen miteinander verbunden
sind.
Die hydrierte aromatische Polycarbonsäure, welche in dem erfindungsgemäßen
Verfahren erhalten wird, kann in ein hydriertes aromatisches Polycarbonsäureanhydrid
durch weiteres Unterwerfen mit einer Dehydratisierungsreaktion umgewandelt werden.
Die Dehydratisierungsreaktion kann durch Erwärmen und Refluxieren in der Gegenwart
eines Dehydratisierungsmittels wie Essigsäureanhydrid oder durch Erwärmen
unter reduziertem Druck durchgeführt werden.
Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung des hydrierten
aromatischen Polycarbonsäureanhydrids erläutert.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung des hydrierten
aromatischen Polycarbonsäureanhydrids wird als die hydrierte aromatische Polycarbonsäure
des Ausgangsmaterials die hydrierte aromatische Polycarbonsäure mit einer hohen
Reinheit verwendet, welche durch das erfindungsgemäße Verfahren (Batch-System
oder kontinuierliches Fließsystem) erhalten wird. Dass heißt, dass (1)
eine Verbindung verwendet wird, welche durch Hydrieren der aromatischen Polycarbonsäure
bei einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa durch ein Batch-System in der
Gegenwart des Katalysators, enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium
oder beides davon, in einem Verhältnis von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen, pro 100
Gewichtsteile der aromatischen Polycarbonsäure, erhalten wird oder (2) eine
Verbindung, welche durch Einführen der aromatischen Polycarbonsäure in
ein Füllbett des Katalysators, enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder
Palladium oder beides davon, mit einer Geschwindigkeit von 1 bis 100 Gewichtsteilen/h
pro Gewichtsteil des oben beschriebenen Edelmetalls erhalten wird, verwendet wird,
um sie bei einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa mittels eines kontinuierlichen
Fließsystems zu hydrieren.
Die Art des Ausgangsmaterials, welches in dem erfindungsgemäßen
Verfahren verwendet wird, unterliegt keiner besonderen Beschränkung und es
kann geeigneterweise ausgewählt werden gemäß den Verwendungen des
resultierenden Säureanhydrids aus den vollständig hydrierten Produkten
oder den teilweise hydrierten Produkten von verschiedenen aromatischen Polycarbonsäuren,
welche als die Beispiele für das Ausgangsmaterial in den Beschreibungen des
oben beschriebenen Verfahrens zur Herstellung der hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
genannt sind.
Als die bevorzugten Beispiele für diese hydrierte aromatische
Polycarbonsäure können zum Beispiel genannt werden die vollständig
hydrierten Produkte oder die teilweise hydrierten Produkte der aromatischen Polycarbonsäuren
wie Isophthalsäure, Phthalsäure, 2,3-Naphthalindicarbonsäure, Anthracendicarbonsäure,
Trimellithsäure, 1,2,3-Benzentricarbonsäure, Trimesinsäure, 1,2,4-Naphthalintricarbonsäure,
Pyromellithsäure, 3,3',4,4'-Benzophenontetracarbonsäure, 2,2',3,3'-Benzophenontetracarbonsäure,
2,3,3',4'-Benzophenontetracarbonsäure, 3,3',4,4'-Biphenyltetracarbonsäure,
2,2',3,3'-Biphenyltetracarbonsäure, 2,3,3',4'-Biphenyltetracarbonsäure,
4,4'-Oxydiphthalsäure, Diphenylmethantetracarbonsäure, 1,2,5,6-Naphthalintetracarbonsäure,
2,3,6,7-Naphthalintetracarbonsäure, 3,4,9,10-Perylentetracarbonsäure,
Anthracentetracarbonsäure, 4,4'-(Hexafluoroisopropyliden)diphthalsäure,
Benzenpentacarbonsäure und Benzenhexacarbonsäure.
Die hydrierte aromatische Polycarbonsäure des Ausgangsmaterials
kann entweder in einem feuchten Zustand (feuchter Kuchen), in welchem sie einer
Feststoff-Flüssigkeits-Abtrennung nach der Hydrierungsreaktion unterworfen
wird, oder in einem kristallinen Zustand, in welchem sie zunächst durch einen
Trockner getrocknet wird, verwendet werden.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die oben beschriebene
hydrierte aromatische Polycarbonsäure einer Dehydratisierungsreaktion mit der
0,64- bis 5,7-fachen Molmenge an Essigsäureanhydrid, basierend auf einer Carboxylgruppe
der oben beschriebenen hydrierten aromatischen Polycarbonsäure, unterworfen,
um dadurch das hydrierte aromatische Polycarbonsäureanhydrid herzustellen.
In diesem Fall kann ein Reinheitsgrad, welcher kommerziell erhältlich ist,
für Essigsäureanhydrid, wie es ist, verwendet werden. Wenn die Menge an
Essigsäureanhydrid geringer als dieser Bereich ist, ist die Reaktionsrate nicht
ausreichend hoch. Andererseits, wenn sie größer ist als dieser Bereich,
ist es schwierig, das resultierende hydrierte aromatische Polycarbonsäureanhydrid
zurückzugewinnen. Dem gemäß ist beides nicht bevorzugt.
Die Reaktionstemperatur für ein bevorzugtes Durchführen
der Dehydratisierungsreaktion ist vorzugsweise 80 bis 150°C. Eine Suspension
der hydrierten aromatischen Polycarbonsäure und von Essigsäureanhydrid
können nur erwärmt werden oder Essigsäureanhydrid kann unter Erwärmen
refluxiert werden. In der Dehydratisierungsreaktion wird eine Aufschlämmung
von der hydrierten aromatischen Polycarbonsäure, welche in Essigsäureanhydrid
suspendiert ist, erwärmt, während gerührt wird, und wenn die Dehydratisierungstemperatur
erreicht ist, wird der Zustand davon für 1 bis 60 Minuten aufrecht gehalten,
wobei die Dehydratisierungsreaktion vervollständigt wird.
Diese Dehydratisierungsreaktion wird vorzugsweise in einer Inertgasatmosphäre
wie Stickstoffgas durchgeführt.
In der vorliegenden Erfindung wird als ein insbesondere bevorzugt
Eisessig verwendet. Eine Menge an verwendetem Eisessig beträgt vorzugsweise
die 0,5- bis 10,5-fache Menge, bezogen auf Essigsäureanhydrid (Gewichtsverhältnis).
Wenn die Menge an Eisessig erhöht wird, wird die Dehydratisierungsreaktion
in einem Zustand einer Aufschlämmung aufgrund der geringen Löslichkeit
des hydrierten aromatischen Polycarbonsäureanhydrids in Eisessig durchgeführt.
In diesem Zustand wird die Dehydratisierungsreaktion jedoch genauso vervollständigt,
und daher ist dieses nicht von Bedeutung.
Darüber hinaus können als das zweite Lösemittel Kohlenwasserstoffe,
halogenierte Kohlenwasserstoffe, Ester, Ketone, Ether und aliphatische Säuren
jeweils mit einem Siedepunkt von 50°C oder höher zugegeben werden.
Nach der Dehydratisierungsreaktion wird die Reaktionsflüssigkeit
auf Raumtemperatur gekühlt, um den Kristall des Säureanhydrids abzuscheiden
und dieser wird einer Feststoff-Flüssig-Abtrennung unterworfen, wobei das hydrierte
aromatische Polycarbonsäureanhydrid erhalten wird. Wenn ein gemischtes Lösemittel
von Essigsäureanhydrid und Essigsäure verwendet wird, wächst die
abgeschiedene Menge des Kristalls erheblich und daher ist es im Hinblick auf das
Verfahren bevorzugt.
Die Mutterlauge, aus welcher der Kristall abgetrennt wird, kann recycliert
und wieder verwendet werden. Ein Teil, in welchem die Mutterlauge in den Dehydratisierungsreaktor
zurückgeführt wird, kann geeigneter Weise gemäß dem Anteil an
Verunreinigungen, welche sich in dem System akkumulieren, bestimmt werden.
Das so erhaltene aromatische Polycarbonsäureanhydrid kann ein
intermolekulares Säureanhydrid oder ein Säureanhydrid mit einer cyclischen
Säureanhydridgruppe in ihrem Molekül sein. Wenn sie als ein Ausgangsmaterial
für Polyimid und für ein Härtungsmittel für Epoxyharze verwendet
wird, ist ein Säureanhydrid geeignet, welches eine cyclische Säureanhydridgruppe
in dem Molekül aufweist. Eine vollständig hydrierte Verbindung oder eine
teilweise hydrierte Verbindung einer aromatischen Polycarbonsäure mit mindestens
einem Paar an Carboxylgruppen, welche an dem aromatischen Ring gebunden sind und
benachbart zueinander liegen, wird als die hydrierte aromatische Polycarbonsäure
des Ausgangsmaterials zur Herstellung von solch einem Säureanhydrid mit einer
cyclischen Säureanhydridgruppe in einem Molekül verwendet. Zum Beispiel
kann als repräsentatives Beispiel ein Verfahren angegeben werden, in welchem
als die hydrierte aromatische Polycarbonsäure des Ausgangsmaterials 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
verwendet wird, welche durch Hydrierung von Pyromellithsäure erhalten wird,
und in welchem diese einer Cyclodehydratisierung unterworfen wird,
um 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäuredianhydrid zu erhalten.
Wie oben beschrieben ermöglicht die Durchführung der vorliegenden
Erfindung die Herstellung von einem hydrierten aromatischen Polycarbonanhydrid mit
einer hohen Reinheit durch ein einfaches Verfahren und einer industriell bevorzugten
Methode.
Erfindungsgemäß werden industriell bevorzugt mit einer guten
Ausbeute die hydrierte aromatische Polycarbonsäure und das Säureanhydrid
davon jeweils mit einer hohen Reinheit, welche als Ausgangsmaterial für funktionelle
Polyimide mit Eigenschaften, wie Transparenz und Löslichkeit in Lösemitteln,
und für ein Härtungsmittel für funktionelle Epoxyharze mit Transparenz
verwendet werden, hergestellt.
Als nächstes soll die vorliegende Erfindung hinsichtlich weiterer
Details unter Bezugnahme auf die Beispiele beschrieben werden, wobei die vorliegende
Erfindung keineswegs auf diese Beispiele beschränkt ist.
In den folgenden Beispielen entspricht eine Edelmetall-Katalysator-Menge
(Gew.-%) den Gewichtsteilen des Edelmetalls pro 100 Gewichtsteilen der aromatischen
Polycarbonsäure und WHSV (h–1) verdeutlicht die Gewichtsteile/h
der aromatischen Polycarbonsäure pro Gewichtsteil an Edelmetall.
Beispiel 1 (Referenzbeispiel)
Ein Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 5 Litern, welcher
aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 276 g an Pyromellithsäure, 1656
g an Wasser und 100 g an 5 gew.-%igem Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator (feuchtes
Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 50,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) befüllt und er wurde in einem System zweimal mit Stickstoffgas und dann
dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur wurde
erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 4,9 MPa aufrecht gehalten wurde,
um die Hydrierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 60°C für
60 Minuten durchzuführen. Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven
entnommen und der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels
einer Vakuumfiltrationseinrichtung (Filter: 5B Filterpapier) filtriert und abgetrennt,
um ein farbloses und transparentes Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 99,92% und eine Selektivität
von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 98,3% war (Katalysator-Menge Rhodium:
0,90 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 98,2%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 263 g eines Kristalls von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, wobei
herausgefunden wurde, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit
von 99,0% hatte.
Beispiel 2 (Referenzbeispiel)
Derselbe Autoklav, welcher in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde mit
414 g an Pyromellithsäure, 1656 g an Wasser und 150 g an dem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(oben beschrieben) befüllt und er wurde in einem System zweifach mit Stickstoffgas
und dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht, Die Temperatur
wurde erwärmt, während der Wasserstoffdruck bei 5,1 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrogenierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 70°C
für 120 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde dem Autoklaven entnommen und der
5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
filtriert und abgetrennt (Filter: 5B-Filterpapier), um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,90% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 98,6% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,90 Gew.-%: Reaktionsausbeute: 98,5%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 385 g eines Kristalls von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie
analysiert, wobei herausgefunden wurde, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
eine Reinheit von 98,7% aufwies.
Beispiel 3 (Referenzbeispiel)
Derselbe Autoklav, welcher in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde mit
828 g an Pyromellithsäure, 1656 g an Wasser und 200 g an dem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(oben beschrieben) befüllt und er wurde in einem System zweifach mit Stickstoffgas
und dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erwärmt, während der Wasserstoffdruck bei 5,1 MPa gehalten wurde,
um die Hydrogenierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 80°C für
120 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde dem Autoklaven entnommen und der
5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
filtriert und abgetrennt (Filter: 5B-Filterpapier), um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,89% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 97,7% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,60 Gew.-%; Reaktionsausbeute: 97,6%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 781 g eines Kristalls von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, wobei
herausgefunden wurde, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit
von 98,5% aufwies.
Beispiel 4 (Referenzbeispiel)
Derselbe Autoklav, welcher in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde mit
276 g anPyromellithsäure, 1656 g an Wasser und 100 g an dem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(oben beschrieben) befüllt und er wurde in einem System zweifach mit Stickstoffgas
und dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck auf 3,1 MPa gehalten wurde,
um die Hydrogenierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 80°C für
360 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde dem Autoklaven entnommen und der
5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde filtriert und mittels einer
Vakuumfiltrationsvorrichtung abgetrennt (Filter: 5B-Filterpapier), um ein farbloses
und transparentes Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,86% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 97,9% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,90 Gew.-%; Reaktionsausbeute: 97,8%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 249 g eines Kristalls von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, wobei
herausgefunden wurde, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit
von 98,2% aufweist.
Beispiel 5 (Referenzbeispiel)
Derselbe Autoklav, welcher in Beispiel 1 verwendet wurde, wurde mit
276 g anPyromellithsäure, 1656 g an Wasser und 100 g an dem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(oben beschrieben) befüllt und er wurde in einem System zweifach mit Stickstoffgas
und dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck auf 6,8 MPa gehalten wurde,
um die Hydrogenierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 50°C für
60 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde dem Autoklaven entnommen und der
5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde filtriert und mittels einer
Vakuumfiltrationsvorrichtung abgetrennt (Filter: 5B-Filterpapier), um ein farbloses
und transparentes Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,94% war und
eine Selektivität an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 98,1% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,90 Gew.-%; Reaktionsausbeute: 98,0%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 262 g eines Kristalls von 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, wobei
herausgefunden wurde, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit
von 99,1% aufwies.
Vergleichsbeispiel 1
Ein Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 5 Litern, welcher
aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 276 g an Pyromellithsäure, 1656
g an Wasser und 12 g an einem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 51,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System zweifach mit Stickstoffgas
und dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 5,0 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 80°C für
240 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein braunes und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 18,0% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 75,6% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,11 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 13,6%).
Vergleichsbeispiel 2
Der Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 5 Litern, welcher
aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 276 g an Pyromellithsäure, 1656
g an Wasser und 12 g an dem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator (feuchtes
Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 51,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System zweifach mit Stickstoffgas und
dann dreimal mit Wasserstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur wurde
erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 7,0 MPa aufrecht gehalten wurde,
um die Hydrierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 120°C für
180 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein braunes und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 27,7% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 82,5% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
0,11 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 22,9%).
Vergleichsbeispiel 3
Ein Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher
aus Hastelloy C-276 hergestellt ist, wurde mit 2,5 kg an Pyromellithsäure,
10 kg an Wasser und 1,2 kg an einem 5 gew.-%igen Ruthenium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 50,4 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System dreimal mit Stickstoffgas
unter Rühren ausgetauscht. Wasserstoff wurde eingespeist und die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 4,0 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 70°C für
120 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Ruthenium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein braunes und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 91,0% war und
eine Selektivität an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 56,8% war (Ruthenium-Katalysator-Menge:
1,2 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 51,7%).
Vergleichsbeispiel 4
Der Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher
aus Hastelloy C-276 hergestellt ist, wurde mit 2,5 kg an Pyromellithsäure,
10 kg an Wasser und 1,2 kg an einem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 50,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System dreimal mit Stickstoffgas
unter Rühren ausgetauscht. Wasserstoff wurde eingespeist und die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 0,3 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 70°C für
120 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 69,2% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 91,3% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
1,2 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 63,2%).
Beispiel 6 (Referenzbeispiel)
Ein Reaktionsrohr (innerer Durchmesser 16 mm × Länge 320
mm), welches aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 10 g eines 0,5 gew.-%igen
Rhodium-Kohlenstoff-Granulat-Katalysators (hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) an dem oberen und unteren Teil des Katalysatorbetts unter Verwendung von Raschig-Ringen
befüllt. Eine wässrige Lösung von Pyromellithsäure von 15 Gew.-%
wurde hergestellt und in ein Ausgangsbad für das Rohmaterial befüllt und
es wurde unter Rühren auf 80°C erwärmt. Das Innere des Mischungsbades
des Ausgangsmaterials wurde in eine Stickstoffatmosphäre gegeben. Diese wässrige
Lösung der Pyromellithsäure wurde in das Reaktionsrohr, welches bei einem
Reaktionsdruck von 12 MPa mit Wasserstoffgas gehalten wurde, in einer Menge von
5,0 g/h durch eine Pumpe eingespeist, um die Hydrogenisierungsreaktion auf dem Festbett
kontinuierlich durchzuführen. Wasserstoff, welcher in der Reaktion verbraucht
wurde, wurde von dem oberen Ende des Reaktionsrohres eingespeist, so dass der Reaktionsdruck
gehalten wurde. Das Reaktionsrohr wurde erwärmt, um die Reaktion bei 100°C
durchzuführen. Die Reaktionsflüssigkeit, welche das Reaktionsrohr durchlief,
wurde in einem das Produkt aufnehmenden Bad gelagert, welches mit dem unteren Ende
des Reaktionsrohres verbunden war, und periodisch aus einem Teil der flüssigen
Phase an dem unteren Teil davon entnommen. In diesem Fall wurde das Reaktionsgas
etwas aus dem Gasphasenteil des das Produkt aufnehmenden Bades entfernt (WHSV: 15
h–1).
Die Reaktionsflüssigkeit, welche nach 6 bis 7 Stunden nach dem
Beginn der Reaktion entnommen wurde, wurde mittels Gaschromatographie analysiert,
um herauszufinden, dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,85% war
und eine Selektivität an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 95,8% war
(Reaktionsausbeute: 95,7%).
Beispiel 7 (Referenzbeispiel)
Ein Reaktionsrohr (innerer Durchmesser 16 mm × Länge 320
mm), welches aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 5 g eines 2 gew.-%igen
Rhodium-Kohlenstoff-Granulat-Katalysators (hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) an dem oberen und unteren Teil des Katalysatorbetts unter Verwendung von Raschig-Ringen
befüllt. Eine wässrige Lösung von Pyromellithsäure von 15 Gew.-%
wurde hergestellt und in ein Ausgangsbad für das Rohmaterial befüllt und
es wurde unter Rühren auf 80°C erwärmt. Das Innere des Mischungsbades
des Ausgangsmaterials wurde in eine Stickstoffatmosphäre gegeben. Diese wässrige
Lösung der Pyromellithsäure wurde in das Reaktionsrohr, welches bei einem
Reaktionsdruck von 10 MPa mit Wasserstoffgas gehalten wurde, in einer Menge von
7,5 g/h durch eine Pumpe eingespeist, um die Hydrogenisierungsreaktion auf dem Festbett
kontinuierlich durchzuführen. Wasserstoff, welcher in der Reaktion verbraucht
wurde, wurde von dem oberen Ende des Reaktionsrohres eingespeist, so dass der Reaktionsdruck
gehalten wurde. Das Reaktionsrohr wurde erwärmt, um die Reaktion bei 90°C
durchzuführen. Die Reaktionsflüssigkeit, welche das Reaktionsrohr durchlief,
wurde in einem das Produkt aufnehmenden Bad gelagert, welches mit dem unteren Ende
des Reaktionsrohres verbunden war, und periodisch aus einem Teil der flüssigen
Phase an dem unteren Teil davon entnommen. In diesem Fall wurde das Reaktionsgas
etwas aus dem Gasphasenteil des das Produkt aufnehmenden Bades
entfernt (WHSV: 11,3 h–1).
Die Reaktionsflüssigkeit, welche nach 6 bis 7 Stunden nach dem
Beginn der Reaktion entnommen wurde, wurde mittels Gaschromatographie analysiert,
um herauszufinden, dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,88% war
und eine Selektivität an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 95,5% war
(Reaktionsausbeute: 95,4%).
Beispiel 8 (Referenzbeispiel)
Der Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher
aus Hastelloy C-276 hergestellt ist, wurde mit 2,5 kg an Pyromellithsäure,
10 kg an Wasser und 1,2 kg an einem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 50,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System dreimal mit Stickstoffgas
unter Rühren ausgetauscht. Wasserstoff wurde darin eingespeist und die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 4,0 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrogenisierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 70°C
für 120 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Pyromellithsäure 99,94% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 94,8% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
1,2 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 94,7%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkonzentriert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 2,2 kg eines Kristalls an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass die 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit von 99,0% aufwies.
Beispiel 9
Die Hydrogenierungsreaktion wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel
8 mit der Ausnahme durchgeführt, dass der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator,
welcher in Beispiel 8 verwendet wurde, durch Filtration unter reduziertem Druck
abgetrennt wurde und dann in ein aus Glas hergestelltes Gefäß gegeben
wurde, um ihn an der Luft für eine Nacht stehen zu lassen, und dann wurde er
verwendet.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 99,94% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 94,8% war (Rhodium-Katalysator-Menge:
1,2 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 94,7%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkonzentriert, um den Kristall an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 2,2 kg eines Kristalls an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass die 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure eine Reinheit von 98,7% aufwies.
Darüber hinaus wurde der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator,
welcher unter denselben Reaktionsbedingungen wie in Beispiel 8 verwendet wurde,
mittels Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und dann sofort in den Autoklaven
(ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher aus Hastelloy C-276
hergestellt ist, zusammen mit 2,5 kg an Pyromellithsäure und 10 kg an Wasser
gegeben, um die Hydrogenisierungsreaktion auf dieselbe Weise wie in Beispiel 8 durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde filtriert und mittels
der Vakuumfiltrationsvorrichtung abfiltriert und abgetrennt (Filter:
5B-Filterpapier), um ein braunes und transparentes Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 54,0% war und eine Selektivität
an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure 92,1% betrug (Reaktionsausbeute: 49,7%).
Somit wurde herausgefunden, dass, wenn der Katalysator sofort für
die nachfolgende Reaktion ohne Durchführen einer Aktivierungsbehandlung durch
an der Luft stehen lassen des verwendeten Katalysators verwendet wird, die Reaktionsumsetzungsrate
aufgrund einer Erniedrigung in der Katalysator-Aktivität erheblich reduziert
wird.
Beispiele 10 bis 17
Es wurden Recyclierungsexperimente durchgeführt, in welchen der
Katalysator, welcher in den vorherigen Experimenten verwendet wurde, auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 9 an der Luft stehen gelassen wurde, um die Aktivierungsbehandlung
durchzuführen, und wiederholt verwendet wurde. Die hierbei erzielten Ergebnisse
sind in Tabelle 1 zusammengefasst, Eine Reduktion in der Katalysator-Aktivität
wurde nicht beobachtet.
Tabelle 1
Beispiel 18 (Referenzbeispiel)
Der Autoklav (ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher
aus Hastelloy C-276 hergestellt ist, wurde mit 1,8 kg an Trimellithsäure, 10,8
kg an Wasser und 1,2 kg an einem 5 gew.-%igen Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 50,5 Gew.-%, hergestellt durch N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) befüllt und wurde dann in einem System dreimal mit Stickstoffgas
unter Rühren ausgetauscht. Wasserstoff wurde darin eingespeist und die Temperatur
wurde erhöht, während der Wasserstoffdruck bei 3,0 MPa aufrecht gehalten
wurde, um die Hydrogenisierungsreaktion bei einer Reaktionstemperatur von 70°C
für 60 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Trimellithsäure 99,94% war und eine Selektivität
an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure 94,7% war (Rhodium-Katalysator-Menge: 1,7
Gew.-%, Reaktionsausbeute: 94,6%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkondensiert, um den Kristall an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 1,2 kg eines Kristalls an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie
analysiert, um herauszufinden, dass die 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure eine
Reinheit von 98,6% aufwies.
Beispiel 19
Die Hydrogenisierungsreaktion wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel
18 mit der Ausnahme durchgeführt, dass der in Beispiel 18 verwendete 5 gew.-%ige
Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt
wurde und dann in ein aus Glas hergestelltes Gefäß gegeben wurde, um ihn
an der Luft für eine Nacht stehen zu lassen, und dann wurde er verwendet.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein braunes und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Trimellithsäure 99,95% war und eine Selektivität
an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure 94,6% war (Reaktionsausbeute: 94,6%).
Darüber hinaus wurde der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator,
welcher unter denselben Reaktionsbedingungen wie in Beispiel 18 verwendet wurde,
mittels Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und dann sofort in den Autoklaven
(ausgestattet mit einem Rührer) von 18 Litern, welcher aus Hastelloy C-276
hergestellt ist, zusammen mit 1,8 kg an Trimellithsäure und 10,8 kg an Wasser
gegeben, um die Hydrogenisierungsreaktion auf dieselbe Weise wie in Beispiel 18
durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde filtriert und mittels
der Vakuumfiltrationsvorrichtung filtriert und abgetrennt (Filter: 5B-Filterpapier),
um ein braunes Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate an Pyromellithsäure 59,2% war und eine Selektivität
an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure 89,9% betrug (Rhodium-Katalysator-Menge:
1,7 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 53,2%).
Somit wurde herausgefunden, dass, wenn der Katalysator sofort für
die nachfolgende Reaktion ohne Durchführen einer Aktivierungsbehandlung durch
an der Luft stehen lassen des verwendeten Katalysators verwendet wird, die Reaktionsumsetzungsrate
aufgrund einer Erniedrigung in der Katalysator-Aktivität erheblich reduziert
wird.
Beispiele 20 bis 27
Es wurden Recyclierungsexperimente durchgeführt, in welchen der
Katalysator, welcher in den vorherigen Experimenten verwendet wurde, an der Luft
stehen gelassen wurde, um eine Aktivierungsbehandlung durchzuführen und wiederholt
verwenden wurde. Die Ergebnisse davon sind in Tabelle 2 zusammengefasst. Eine Reduktion
in der Katalysator-Aktivität wurde nicht beobachtet.
Tabelle 2
Beispiel 28 (Referenzbeispiel)
Die Hydrogenisierungsreaktion wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel
18 mit der Ausnahme durchgeführt, dass die Trimellithsäure durch Trimesinsäure
ausgetauscht wurde.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten.
Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass eine Umsetzungsrate von Trimesinsäure 100% war und eine Selektivität
an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure 97,5% war (Rhodium-Katalysator-Menge: 1,7
Gew.-%, Reaktionsausbeute: 97,5%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkonzentriert, um den Kristall an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 1,2 kg eines Kristalls an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass die 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure eine Reinheit von 98,9% aufwies.
Beispiel 29 (Referenzbeispiel)
Die Hydrogenisierungsreaktion wurde auf dieselbe Weise wie in Beispiel
28 mit der Ausnahme durchgeführt, dass anstelle von 1,2 kg des 5 gew.-%igen
Rhodium-Kohlenstoffpulver-Katalysator 1,8 kg eines 5 gew.-%igen Palladium-Kohlenstoffpulver-Katalysators
(feuchtes Produkt, Feuchtigkeitsgehalt: 54,4 Gew.-%, hergestellt von N. E. CHEMCAT
Co., Ltd.) verwendet wurde.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde aus dem Autoklaven entnommen und
der 5 gew.-%ige Palladium-Kohlenstoffpulver-Katalysator wurde mittels einer Vakuumfiltrationsvorrichtung
(Filter: 5B-Filterpapier) filtriert und abgetrennt, um ein farbloses und transparentes
Filtrat zu erhalten. Dieses Filtrat wurde mittels Gaschromatographie analysiert,
um herauszufinden, dass eine Umsetzungsrate von Trimesinsäure 99,96% war und
eine Selektivität an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure 97,1% war (Palladium-Katalysator-Menge:
2,3 Gew.-%, Reaktionsausbeute: 97,1%).
Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck mittels eines Rotationsverdampfers
aufkonzentriert, um den Kristall an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure abzuscheiden.
Dieser Kristall wurde abgetrennt und getrocknet, um 1,2 kg eines Kristalls an 1,3,5-Cyclohexantricarbonsäure
zu erhalten. Dieser Kristall wurde mittels Gaschromatographie analysiert, um herauszufinden,
dass die 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure eine Reinheit von 98,8% aufwies.
Beispiel 30 (Referenzbeispiel)
Ein Reaktionsrohr (innerer Durchmesser 30 mm × Länge 500
mm), welches aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 100 g eines 2 gew.-%igen
Rhodium-Kohlenstoff-Granulat-Katalysators (hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) in dem oberen und unteren Teil des Katalysatorbetts unter Verwendung von Raschig-Ringen
befüllt. Eine wässrige Lösung von Trimellithsäure von 9,1 Gew.-%
wurde hergestellt und in ein Mischungsbad für das Ausgangsmaterial befüllt
und es wurde unter Rühren auf 80°C erwärmt. Das Innere des Mischungsbades
des Ausgangsmaterials wurde in eine Stickstoffatmosphäre gegeben. Diese wässrige
Lösung an Trimellithsäure wurde in das Reaktionsrohr, welches bei einem
Reaktionsdruck von 8,0 MPa mit Wasserstoffgas gehalten wurde, in einer Menge von
200 g/h durch eine Pumpe gespeist, um die Hydrogenisierungsreaktion auf dem Festbett
kontinuierlich durchzuführen. Wasserstoff, welcher in der Reaktion verbraucht
wurde, wurde von dem oberen Teil des Reaktionsrohres eingespeist, so dass der Reaktionsdruck
gehalten wurde. Das Reaktionsrohr wurde erwärmt, um die Reaktion bei 90°C
durchzuführen. Die Reaktionsflüssigkeit, welche das Reaktionsrohr durchläuft,
wurde in einem das Produkt aufnehmenden Bad gelagert, welches mit dem unteren Ende
des Reaktionsrohres verbunden war, und periodisch aus einem Teil der flüssigen
Phase im unteren Teil davon entnommen. In diesem Fall wurde das Reaktionsgas etwas
aus dem Bereich der Gasphase des das Produkt aufnehmenden Bades entfernt (WHSV:
9,1 h–1).
Die Reaktionsflüssigkeit, welche nach 9 bis 10 Stunden nach dem
Beginn der Reaktion entnommen wurde, wurde mittels Gaschromatographie analysiert,
um herauszufinden, dass eine Umsetzungsrate an Trimellithsäure 99,95% war und
eine Selektivität an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure 94,2% war (Reaktionsausbeute:
94,2%).
Beispiel 31 (Referenzbeispiel)
Ein Reaktionsrohr (innerer Durchmesser 30 mm × Länge 500
mm), welches aus Hastelloy C-22 hergestellt ist, wurde mit 100 g eines 2 gew.-%igen
Rhodium-Kohlenstoff-Granulat-Katalysators (hergestellt durch N. E. CHEMCAT Co.,
Ltd.) in den oberen und unteren Bereichen eines Katalysatorbetts unter Verwendung
von Raschig-Ringen befüllt. Eine wässrige Lösung an Trimellithsäure
von 9,1 Gew.-% wurde hergestellt und in ein Mischungsbad für das Ausgangsmaterial
beladenm und es wurde unter Rühren auf 80°C erwärmt. Das Innere des
Mischungsbades des Ausgangsmaterials wurde in eine Stickstoffatmosphäre gegeben.
Diese wässrige Lösung von Trimellithsäure wurde in das Reaktionsrohr,
welches bei einem Reaktionsdruck von 4,0 MPa mit Wasserstoffgas gehalten wurde,
in einer Menge von 200 g/h durch eine Pumpe eingespeist, um die Hydrogenisierungsreaktion
an dem Festbett kontinuierlich durchzuführen. Wasserstoff, welcher in der Reaktion
verbraucht wurde, wurde von dem oberen Ende des Reaktionsrohres eingespeist, so
dass der Reaktionsdruck gehalten wurde. Das Reaktionsrohr wurde erwärmt, um
die Reaktion bei 90°C durchzuführen. Die Reaktionsflüssigkeit, welche
das Reaktionsrohr durchläuft, wurde in einem das Produkt aufnehmenden Bad gelagert,
welches mit dem unteren Ende des Reaktionsrohres verbunden war, und periodisch aus
einem Teil der flüssigen Phase im unteren Teil davon entfernt. In diesem Fall
wurde das Reaktionsgas etwas aus dem Bereich der Gasphase des das Produkt aufnehmenden
Bades entfernt (WHSV: 9,1 h–1).
Die Reaktionsflüssigkeit, welche nach 4 bis 5 Stunden nach dem
Beginn der Reaktion entnommen wurde, wurde mittels Gaschromatographie analysiert,
um herauszufinden, dass eine Umsetzungsrate an Trimellithsäure 99,92% war und
eine Selektivität an 1,2,4-Cyclohexantricarbonsäure 94,4% war (Reaktionsausbeute:
94,3%).
Beispiel 32 (Referenzbeispiel)
Ein Gefäß von 3 Litern, welches mit einem Dimroth-Kühler
und einem Rührer ausgestattet war, wurde mit 200 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure,
welche auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde, und 800 g (2,5-fache
Molmenge, basierend auf einer Carboxylgruppe) an Essigsäureanhydrid befüllt
und in einem System mit Stickstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erhöht, während eine kleine Menge an Stickstoffgas fließen
gelassen wurde, um ein Refluxieren für 30 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
um einen Kristall abzuscheiden und der Kristall wurde abgetrennt (gewaschen mit
50 g an Essigsäureanhydrid) und getrocknet, um 143 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
zu erhalten. Die Analyse von diesem Kristall zeigte, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
eine Reinheit von 99,4% hatte. Darüber hinaus war eine Ausbeute an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
83,0%.
Das Produkt (Kristall) wurde mittels Gaschromatographie und Flüssigchromatographie
(im Folgenden soll das gleiche gelten) analysiert.
Beispiel 33 (Referenzbeispiel)
Dasselbe Gefäß, welches in Beispiel 32 verwendet wurde,
wurde mit 200 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure, welche auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 6 erhalten wurde, und 800 g (2,5-fache Molmenge, basierend
auf einer Carboxylgruppe) an Essigsäureanhydrid befüllt und in einem System
mit Stickstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur wurde erwärmt,
während eine kleine Menge an Stickstoffgas fließen gelassen wurde, um
ein Refluxieren für 5 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
um einen Kristall abzuscheiden und der Kristall wurde abgetrennt (gewaschen mit
50 g an Essigsäureanhydrid) und getrocknet, um 146 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
zu erhalten. Die Analyse von diesem Kristall zeigte, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
eine Reinheit von 99,3% hatte. Darüber hinaus war eine Ausbeute an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
84,7%.
Beispiel 34 (Referenzbeispiel)
Dasselbe Gefäß, welches in Beispiel 32 verwendet wurde,
wurde mit 200 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure, welche auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde, 300 g (1,0-fache Molmenge, basierend auf
einer Carboxylgruppe) an Essigsäureanhydrid und 1500 g an Eisessig befüllt
und in einem System mit Stickstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur
wurde erwärmt, während eine kleine Menge an Stickstoffgas fließen
gelassen wurde, um ein Refluxieren für 5 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
um einen Kristall abzuscheiden und der Kristall wurde abgetrennt (gewaschen mit
50 g an Essigsäureanhydrid) und getrocknet, um 161 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
zu erhalten. Die Analyse von diesem Kristall zeigte, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
eine Reinheit von 99,1% hatte. Darüber hinaus war eine Ausbeute an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
93,4%.
Beispiel 35 (Referenzbeispiel)
Dasselbe Gefäß, welches in Beispiel 32 verwendet wurde,
wurde mit 200 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure, welche auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde, und 1880 g der abgetrennten Mutterlauge,
welche in Beispiel 32 erhalten wurde, befüllt und in einem System mit Stickstoffgas
unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur wurde erwärmt, während
eine kleine Menge an Stickstoffgas fließen gelassen wurde, um ein Refluxieren
für 5 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde auf Raumtemperatur erniedrigt,
um einen Kristall abzuscheiden, und der Kristall wurde abgetrennt (gewaschen mit
50 g an Essigsäureanhydrid) und getrocknet, um 170 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
zu erhalten. Die Analyse von diesem Kristall zeigte, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
eine Reinheit von 99,0% hatte. Darüber hinaus war eine Ausbeute an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
92,6%.
Vergleichsbeispiel 5
Dasselbe Gefäß, welches in Beispiel 32 verwendet wurde,
wurde mit 200 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure, welche auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 1 erhalten wurde, und 2000 g (6,4-fache Molmenge, basierend
auf einer Carboxylgruppe) an Essigsäureanhydrid befüllt und in einem System
mit Stickstoffgas unter Rühren ausgetauscht. Die Temperatur wurde erwärmt,
während eine kleine Menge an Stickstoffgas fließen gelassen wurde, um
ein Refluxieren für 30 Minuten durchzuführen.
Die Reaktionsflüssigkeit wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
um einen Kristall abzuscheiden und der Kristall wurde abgetrennt (gewaschen mit
50 g an Essigsäureanhydrid) und getrocknet, um 103 g an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
zu erhalten. Die Analyse von diesem Kristall zeigte, dass 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
eine Reinheit von 99,5% hatte. Darüber hinaus war eine Ausbeute an 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäureanhydrid
59,8%.
Anspruch[de]
Ein Verfahren zur vollständigen oder partiellen Hydrierung des
Kerns einer aromatischen Polycarbonsäure mittels eines Batch-Systems, worin
(1) die aromatische Polycarbonsäure bei einer Temperatur von 40 bis 120°C
und einem Wasserstoffpartialdruck von 1 bis 15 MPa in der Gegenwart eines Katalysators,
enthaltend Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium oder beides davon, in einer
Menge von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile der aromatischen Polycarbonsäure
hydriert wird,
(2) dann der für die Hydrierung verwendete Katalysator einer Aktivierungsbehandlung
mit Luft durch Stehen lassen an der Luft unterworfen wird, und
(3) der Katalysator für die Hydrierung wieder verwendet wird.Ein Verfahren zur vollständigen oder partiellen Hydrierung des
Kerns einer aromatischen Polycarbonsäure durch einen kontinuierlichen Fluss,
worin
(1) die aromatische Carbonsäure in ein Füllbett eines Katalysators, enthaltend
Edelmetall, umfassend Rhodium oder Palladium oder beides davon, mit einer Geschwindigkeit
von 1 bis 100 Gewichtsteilen/h pro Gewichtsteilen des oben beschriebenen Edelmetalls
gespeist wird, um sie bei einer Temperatur von 40 bis 120°C und einem Wasserstoffpartialdruck
von 1 bis 15 MPa zu hydrieren,
(2) dann der für die Hydrierung verwendete Katalysator einer Aktivierungsbehandlung
mit Luft durch Stehen lassen an der Luft unterworfen wird, und
(3) der Katalysator für die Hydrierung wieder verwendet wird.Verfahren zur Herstellung einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
nach Anspruch 1 oder 2, worin die aromatische Polycarbonsäure in einem Lösemittel
gelöst oder dispergiert ist.Verfahren zur Herstellung einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
nach Anspruch 3, worin die aromatische Polycarbonsäure in einem Lösemittel
gelöst ist und die Lösung die aromatische Polycarbonsäure in einer
Konzentration von 5 bis 50 Gew.-% enthält.Verfahren zur Herstellung einer hydrierten aromatischen Polycarbonsäure
nach Anspruch 1 oder 2, worin die aromatische Polycarbonsäure Pyromellitsäure,
Trimellitsäure oder Trimesinsäure ist.Ein Verfahren zur Herstellung eines vollständig oder teilweise
hydrierten aromatischen Polycarboxylanhydrids durch eine Dehydratisierungsreaktion,
worin eine vollständig oder teilweise hydrierte aromatische Polycarbonsäure
gemäß Anspruch 1 oder 2 hergestellt wird und dann einer Dehydratisierungsreaktion
mit Essigsäureanhydrid der 0,64- bis 5,7-fachen Molmenge, basierend auf der
Carboxylgruppe der vollständig oder teilweise hydrierten aromatischen Polycarbonsäure,
unterworfen wird.Verfahren zur Herstellung eines hydrierten Polycarboxylanhydrids nach
Anspruch 6, worin die Dehydratisierungsreaktion in einem Eisessig-Lösemittel
durchgeführt wird.Verfahren zur Herstellung eines hydrierten aromatischen Polycarboxylanhydrids
nach Anspruch 7, worin die Menge des Eisessig-Lösemittels das 0,5- bis 10-fache
Gewicht, bezogen auf das Essigsäureanhydrid, ist.Verfahren zur Herstellung eines hydrierten aromatischen Polycarboxylanhydrids
nach Anspruch 7 oder 8, worin die hydrierte aromatische Polycarbonsäure 1,2,4,5-Cyclohexantetracarbonsäure
ist und das resultierende Säureanhydrid 1,2,4,5-Cyclohexantetracarboxyldianhydrid
ist.